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Das Licht hinter den Wolken

Lied des Zwei.Ringe-Lands

(6)
Die Magie scheint die Welt verlassen zu haben. Ein neuer Kaiser sitzt auf dem Thron und jagt die letzten Überlebenden der alten Völker bis an die Grenzen der Welt. Auch die junge April und der Söldner Janner sind auf der Flucht und treffen dabei auf den uralten Zauberer Sarik
Seit ihrer Kindheit träumt die junge April von einem fernen, magieverheissenden Licht, das sie in die Welt hinauslockt. Doch kaum ist sie ihrem Heimatdorf und der Tyrannei ihres Vaters entkommen, gerät sie an den Fealv Janner. Der junge Söldner ist auf der Suche nach seinen Wurzeln und steckt bis über beide Ohren in Schwierigkeiten. Nachdem die beiden in Notwehr einen einflussreichen Mann getötet haben, werden sie endgültig zu Gesetzlosen und geben sich die Namen ihrer Schwerter. Bald schon sind sie für ihre Taten berüchtigt. Ihre Wege kreuzen sich mit denen Sariks, eines verbannten Zauberers, der sich dem Verebben der Magie entgegenstellt. Keiner von den dreien ahnt, dass sie den Lauf der Welt für immer verändern werden ... ganz, wie es das Licht hinter den Wolken will.
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 16.09.13
Oliver Plaschka ist ein deutscher Fantasy-Autor mit der sprachlichen Wucht der grossen internationalen Meister des Genres. Das Licht hinter den Wolken ist zugleich ein literarischer und fesselnder Fantasy-Koloss, der einem dem Atem raubt und jede Sekunde an den Seiten kleben lässt. Bildgewaltig, heroisch, einladend. Das Licht hinter den Wolken lädt einen in eine andere Welt ein, die mit ausdrucksstarken Figuren und keinen Fantasy-Abziehbildchen besetzt ist. Wer sich auf diesen Fantasy-Koloss einlässt, wird nicht enttäuscht werden. Oliver Plaschka darf gerne ein weiteres solches Werk folgen lassen.
Portrait
Oliver Plaschka, geboren 1975 in Speyer, promovierte an der Universität Heidelberg und arbeitet als freier Autor und Übersetzer. Sein Debüt »Fairwater« wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet. Mit seinem zweiten Roman »Die Magier von Montparnasse« erreichte er viele begeisterte Leser phantastischer Literatur.
Zitat
»"Das Licht hinter den Wolken" ist hochatmosphärische Fantasy ... Oliver Plaschka hat dabei eine komplexe Welt geschaffen, die den Charme verschiedener Zeiten vereint und in der Phantasie des Lesers lebendig wird.«
literatopie.de, 3.8.2013
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 686
Erscheinungsdatum 14.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-93916-3
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 210/135/50 mm
Gewicht 911
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Außergewöhnliches und bildgewaltiges Fantasyepos
von Mauriel am 30.05.2013

Mit "Das Licht hinter den Wolken" wagt sich Oliver Plaschka zum ersten Mal auf klassisches High-Fantasy-Terrain - und beweist, dass er auch dieses Gebiet mit Bravour meistert. Vier Figuren begleiten wir einen Teil ihres Lebens, vier Figuren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. April, seit ihrer Kindheit eine Ausgestoßene in ihrem Dorf,... Mit "Das Licht hinter den Wolken" wagt sich Oliver Plaschka zum ersten Mal auf klassisches High-Fantasy-Terrain - und beweist, dass er auch dieses Gebiet mit Bravour meistert. Vier Figuren begleiten wir einen Teil ihres Lebens, vier Figuren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. April, seit ihrer Kindheit eine Ausgestoßene in ihrem Dorf, von ihrem Vater misshandelt, immer auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, warum nur sie das helle Licht sehen kann, das auch in der Nacht stärker strahlt als jede Sonne. Janner, ein Fealv und Söldner, der sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich seinen Vater kennen zu lernen, und dabei irgendwie von einem Schlamassel ins andere zu rutschen scheint. Cassiopeia, die durch die Hand eines unheimlichen Fremden alles verliert, was ihr lieb und teuer war, und sich daraufhin ganz der Suche nach dem Mann verschreibt, der ihr Leben zerstört hat. Und Sarik, ein Zauberer, der nicht nur seine eigene Vergangenheit sucht, sondern den auch etwas Besonderes mit April verbindet Oliver Plaschka versteht es gekonnt, die Lebenswege dieser Figuren zu erzählen, miteinander zu verweben und nach und nach die vielen Fragen und Rätsel zu lösen, die im Laufe der Geschichte auftauchen. Das Buch ist sehr vielseitig, wechselt von mystischen, magischen Szenerien zu Western-like anmutenden Schauplätzen, verknüpft alte Legenden mit den gegenwärtigen Ereignissen, und das alles mit einer unglaublich reichen, bildgewaltigen Sprache, die es ohne Mühe schafft, die Situationen vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen zu lassen Die Geschichte ist sehr komplex, und erfordert mehr, als einfach nur so "drüber zu lesen" - da muss man schon manchmal sein Hirn einschalten, wenn man wirklich alle Zusammenhänge verstehen will. Darüber hinaus schafft es das Buch tatsächlich, den Leser auch über das Lesen hinaus noch zu beschäftigen - selbst wenn man es fertig gelesen und zugeklappt hat, geistert die Geschichte doch irgendwie noch für eine Weile im Kopf herum, und man sinnt über die Beweggründe des einen oder anderen Protagonisten nach oder fragt sich, was für eine Wende die Geschichte wohl genommen hätte, wenn eine der Figuren sich an der einen oder anderen Stelle anders entschieden hätte. Sicherlich kein Buch, das man mal so nebenbei auf einer Zugfahrt liest, sondern vielmehr ein toller Schmöker für gemütliche Stunden im Lesesessel, wenn man von einem Buch mehr erwartet, als sich einfach nur berieseln zu lassen.

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Kein Buch für zwischendurch
von monerl am 07.05.2013

Inhalt: Ein Zauberer, zwei junge Frauen, ein Fealv und zwei Schwerter: Banneisen und Schneeklinge - Das Schicksal dieser vier (+2) führt sie zueinander. Eine Zeit im Umbruch, instabil und ohne Ordnung, in der Sarik, April, Cassiopeia als auch Janner sich selbst, ihren Weg und eine fast verlorene Zukunft finden müssen.... Inhalt: Ein Zauberer, zwei junge Frauen, ein Fealv und zwei Schwerter: Banneisen und Schneeklinge - Das Schicksal dieser vier (+2) führt sie zueinander. Eine Zeit im Umbruch, instabil und ohne Ordnung, in der Sarik, April, Cassiopeia als auch Janner sich selbst, ihren Weg und eine fast verlorene Zukunft finden müssen. Es gibt viele Abenteuer und Gefahren zu bestehen, viele Veränderungen, die die Geschichte zwingen, immer wieder umgeschrieben zu werden. Und wer ist eigentlich Tausenddorn? Meine Meinung: Diese Geschichte wird dem High-Fantasy zugeordnet. Eine Geschichte, in einer eigenen Welt. Es hat mir großen Spass gemacht, das "Zwei-Ringe-Land" zu entdecken, die Bewohner - Mensch als auch Magiewesen - kennenzulernen. Oliver Plaschka hat eine sehr interessante Welt samt ihrer Figuren erfunden. Um sie zu entdecken ist dabei besonders die Karte vorteilhaft, jeweils im Buchdeckel als auch -rücken, auf der man die Reise und die Ziele begleiten kann. Stets ist es möglich sich zu orientieren. Je nachdem, wo man sich in der Geschichte befinden, kann man so praktischer weise entweder vorne oder hinten nachschauen. Am Ende findet der Leser auch eine Zeittafel, die als Hilfestellung dient, damit der Überblick nicht verlorengeht. Mit schöner Sprache erzählt der Autor die Geschichte der Protagonisten, Sagen des "Zwei-Ringe-Landes" und warum dort so langsam die Magie verloren geht. Die Hauptcharaktere sind interessant und dreidimensional. Sie haben Stärken und Schwächen, handeln mal logisch aber auch emotional. So wirken sie "echt" und überzeugend, auch wenn ich nicht alle gleichermaßen mochte. Auffallend schön sind auch die tollen Zeichnungen, die man vor jedem großen Kapitel findet. Doch leider war ich mit dieser großen Erzählung etwas überfordert. Die vielen Handlungsstränge sind ineinander verwoben, doch ich wusste nicht mehr so richtig, wo die "echte" Welt anfängt und ihre Sagen enden. Die Trennung ist sehr zart, sodass sie für mich nicht eindeutig genug war. So verwechselte ich einige Figuren, die es eigentlich so nicht wirklich gab. Viele Wesen waren neu für mich und ich musste sie erst kennenlernen. Es dauerte eine kleine Weile, bis ich mir ein Bild von den Fealv, den Eolyn und den Timei gemacht hatte. Ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch in einer Leserunde gelesen habe, denn so konnte mir doch vieles erklärt werden, das ich nicht sofort verstanden habe, wie z.B. die Krankheit der Eolyn. Ich gestehe, dieses Buch hat mich überfordert. Vielleicht, weil es angelehnt ist, an die Idee von Rollenspielen, mit denen ich bisher noch keine Erfahrungen gemacht habe. Dies ist auf jeden Fall kein Buch für zwischendurch. Es fordert den Leser in höchstem Maße und bedingt ein Lesen mit möglichst wenigen Unterbrechungen. Auch wenn es nicht ganz das Richtige für mich war, obwohl ich Fantasy liebe, spreche ich eine Leseempfehlung für Fantasy-Liebhaber aus. Denn wer es nicht versucht, kann nachher auch nicht sagen, ob er der Geschichte hätte besser folgen können als ich! ;-)

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Fantasy vom Feinsten
von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2013

Oliver Plaschka ist mit dem Buch "Das Licht hinter den Wolken" ein kleines Meisterwerk gelungen. In einer wundervoll poetischen Sprache schildert dir Autor die Abenteuer von Schneeklinge und Banneisen. Immer wieder hatte ich das Gefühl, ich würde einem alten Geschichtenerzähler am Lagerfeuer zuhören. Der Autor schafft es, dass vor dem geistigen... Oliver Plaschka ist mit dem Buch "Das Licht hinter den Wolken" ein kleines Meisterwerk gelungen. In einer wundervoll poetischen Sprache schildert dir Autor die Abenteuer von Schneeklinge und Banneisen. Immer wieder hatte ich das Gefühl, ich würde einem alten Geschichtenerzähler am Lagerfeuer zuhören. Der Autor schafft es, dass vor dem geistigen Auge des Lesers nach und nach sich diese Welt aufbaut und irgendwann einen komplett in ihren Bann schlägt. Durch die vielen Handlungsstränge entwickelt sich eine komplexe und vielschichtige Geschichte und lässt den Leser in ein fremdes, aber unglaublich tolles Land abtauchen. Auf keinen Fall sollte man sich dieses Buch entgehen lassen.

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Meisterwerk für Anspruchsvolle
von einer Kundin/einem Kunden am 20.05.2013

„Das war der letzte Regenbogen, den ich jemals gemacht habe“ Es gibt Bücher, die verschlingt man in Windeseile und lässt sie danach im Regal verstauben. Und dann gibt es Geschichten wie diese. Sie sind so komplex ausgedacht und wunderschön geschrieben, dass die Welt direkt vor den Augen entsteht und... „Das war der letzte Regenbogen, den ich jemals gemacht habe“ Es gibt Bücher, die verschlingt man in Windeseile und lässt sie danach im Regal verstauben. Und dann gibt es Geschichten wie diese. Sie sind so komplex ausgedacht und wunderschön geschrieben, dass die Welt direkt vor den Augen entsteht und man sie immer und immer wieder lesen kann und jedes Mal etwas Neues entdeckt.   Durch Rückblenden und viele einzelne Handlungsstränge treffen hier ein paar „echte“ Charaktere die nicht nur Stärken sondern auch Schwächen haben, auf neue Wesensarten und eine packende Handlung um eine Welt, in der die Magie verschwindet. Allen Fans anspruchsvoller High - Fantasy lege ich dieses Meisterwerk wärmstens ans Herz!

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Absoluter Geheimtipp!
von Nicole Mohr aus Heilbronn am 18.04.2013

Ein Land, zerrüttet von der Tyrannei der Oberen. Ein Land, dessen Magie schwindet und den Glauben an die Götter verliert. Ein Mädchen, ein Fealv und ein Zauberer stellen sich dem entgegen - werden sie den Untergang aufhalten? Fantasy vom Feinsten, in einer unglaublich schönen Sprache geschrieben.

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High Fantasy für Anspruchsvolle
von einer Kundin/einem Kunden am 10.09.2013

Bilderreiche, poetische Sprache kennzeichnet die Romane dieses Autors. Ausgehend von seinen früheren Rollenspielerfahrungen hat Oliver Plaschka eine High-Fantasy-Welt mit schöner Karte und klassischen Figuren erschaffen, deren Taten in dem dicken "Schmöker" sich dann machmal aber durchaus typischen Klischee-Zuordnungen entziehen.Natürlich gibt es Heldinnen/Helden, mit denen der Leser... Bilderreiche, poetische Sprache kennzeichnet die Romane dieses Autors. Ausgehend von seinen früheren Rollenspielerfahrungen hat Oliver Plaschka eine High-Fantasy-Welt mit schöner Karte und klassischen Figuren erschaffen, deren Taten in dem dicken "Schmöker" sich dann machmal aber durchaus typischen Klischee-Zuordnungen entziehen.Natürlich gibt es Heldinnen/Helden, mit denen der Leser sich identifizieren könnte, aber da sind sozusagen Widerhaken vorhanden: will heißen,der Autor erschafft in einer (meist) wunderbaren Prosa Bilderwelten im Kopf, lässt aber auch viele kleine Andeutungen fallen und wechselt häufiger mal Handlungsstränge oder Zeiten, sprich : dieses Buch ist kein Lesefutter für mal ebenso ! Nichtsdestotrotz haben die vier Hauptpersonen, April und Jenner, die ganz speziellen Schwertträger und Liebenden, Cassiopeia, Senatorentochter und Kämpferin des Löwenordens, sowie Sarik, der Zauberer, der 800 Jahre geschlafen hat und eine Welt fast gänzlich ohne Magie vorfindet, das Potential, den Leser an den Sessel zu fesseln, solange, bis die Geschichte durch ist und man immer noch gerne mehr über diese Bewohner des ehemals strahlenden Reiches und ihren Werdegang erfahren würde. Ein einteiliger (!), anspruchsvoller High-Fantasy-Roman, gut gemacht, Herr Plaschka , ich empfehle Sie gerne weiter !

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

High-Fantasy, wie man sie sich wünscht! Charaktere mit Tiefgang, eine eigene Welt mit Geschichte und Mythologie und eine tolle, fast schon poetische Sprache. Ich wünsche mir mehr!

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Schöner und gelungener HighFantasy Roman
von Isbel am 28.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Licht hinter den Wolken enthält drei Handlungsstränge, die die jeweiligen Wege der vier Hauptpersonen erzählen. Ab und zu kreuzen sich diese Wege, bis am Ende alle Fäden zusammenlaufen und es zum großen Finale kommt. Zuerst lernt man April kennen. Sie wächst bei ihrem Vater auf, der ständig betrunken... Das Licht hinter den Wolken enthält drei Handlungsstränge, die die jeweiligen Wege der vier Hauptpersonen erzählen. Ab und zu kreuzen sich diese Wege, bis am Ende alle Fäden zusammenlaufen und es zum großen Finale kommt. Zuerst lernt man April kennen. Sie wächst bei ihrem Vater auf, der ständig betrunken ist und ihr keine Liebe entgegen bringt. April ist anders als andere Kinder. Sie spürt/sieht seit ihrer Geburt ein Licht, "die andere Sonne", welches sie zu rufen scheint. Irgendwann hat sie genug davon, wie eine Aussätzige behandelt zu werden, und macht sich auch die Suche nach diesem Licht. Auf ihrem Weg trifft sie Janner, einen Söldner, der seinen Vater sucht. Sie ziehen gemeinsam weiter und ihr Wunsch berühmt und berüchtigt zu werden, wird bald Realität und gefällt so einigen der Orbigkeiten nicht. Der zweite Handlungsstrang verfolgt den Weg von Sarik, einem Magier, der 800 Jahre lang geschlafen hat. Er hat einen Großteil seiner Erinnerung verloren und erkennt bald, dass er zu den letzten noch lebenden Magiern gehört. Da die Magie zu versiegen droht, macht er sich zusammen mit einem Irrlicht auf den Weg, seine Erinnerung wiederzufinden, seinen Eid gegenüber seinem Orden einzuhalten und zu versuchen, die Magie wieder in die Welt zu lassen. Cassiopeia ist die Hauptperson des dritten Handlungsstrangs. Geboren als Senatorentochter lässt sie sich nach schrecklichen Ereignissen zur Kriegerin ausbilden und folgt dem Weg der Rache. Neben der Gegenwart sind auch immer wieder Rückblenden zu finden und Sagen aus dem Reich, die wichtige Hinweise für das Zukünftige liefern, wenn man sie aufmerksam liest. Von den Personen gefiel mir Cassiopeia am besten. Auch wenn ich einige ihrer Entscheidungen nicht mittragen konnte, habe ich am meisten mit ihr mitgefühlt. Sie hat ein Ziel vor Augen und tut alles um dieses zu erreichen. Dabei geht sie aber nicht skrupellos vor, sondern versucht es erst auf friedlichem bzw. dem wenigsten schmerzhaften Weg. Was sie mir total sympathisch gemacht hat, trotz ihrer Fehler. Zu Janner und April konnte ich nicht so den Zugang finden. Beide haben für mich zu unreflektiert gehandelt. Bei April entschuldigt das vielleicht ihr Alter (17), aber Janner hat so viel hinter sich. Da hat der Alkohol wohl ein paar Gehirnzellen zu viel geschmolzen. Sarik tat mir leid. 800 Jahre seines Lebens verschlafen. Dafür findet er sich in der neuen Welt erstaunlich gut zurecht, obwohl er die meiste Zeit auf mich einen sehr abwesenden Eindruck gemacht hat. An die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird, musste ich mich erst gewöhnen, aber danach konnte ich sie genießen. Es ist sehr anspruchsvoll geschrieben und wie ich selbst erlebt habe, sollte man es nicht müde lesen. Wie ein Puzzle setzen sich die einzelnen Handlungen zusammen. Dinge, die im ersten Augenblick unwichtig wirkten oder die ich nicht direkt einordnen konnte, werden ein paar Kapitel weiter wieder aufgegriffen und es kommt zum Aha-Effekt. Trotz der Häppchen, die einem immer wieder zugeworfen werden, überrascht die Geschichte ständig mit Wendungen und Dingen, die ganz anders sind als von mir geahnt. Ich habe mich immer riesig gefreut, wenn ich dann doch mal den richtigen Riecher hatte. Die Auflösung am Schluss konnte mich noch einmal komplett überraschen. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Alles in allem ist Das Licht hinter den Wolken ein sehr schöner und gelungener High Fantasy Roman, der mit gelungenen Charakteren und viel Spannung aufwartet.

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Komplexe und gut durchdachte Fantasy
von Jashrin aus Bruchsal am 21.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In einer Welt, in der die Magie immer mehr zu versiegen scheint, ist die junge April eine Außenseiterin. So lange sie sich erinnern kann, sieht sie eine magische, zweite Sonne und macht sich eines Tages auf diese zu finden. Unterwegs trifft sie auf den Faelv Janner und bald schon... In einer Welt, in der die Magie immer mehr zu versiegen scheint, ist die junge April eine Außenseiterin. So lange sie sich erinnern kann, sieht sie eine magische, zweite Sonne und macht sich eines Tages auf diese zu finden. Unterwegs trifft sie auf den Faelv Janner und bald schon ziehen die beiden mit den sagenumwobenen Schwertern Schneeklinge und Banneisen durch das Land. Ein zweiter Erzählstrang handelt von dem Magier Sarik, der nach jahrhundertelangem Schlaf erwacht und sich kaum an etwas erinnern kann. Einzig ein Irrlicht ist sein treuer Freund und Begleiter. Im dritten Erzählstrang entwickelt sich die Senatorentochter Cassiopeia zu einer Kriegerin, die Rache am Mörder ihres Vaters nehmen will. Nach und nach werden alle Erzählstränge zusammengeführt und die unterschiedlichen Charaktere treffen aufeinander. Doch kann es für alle ein glückliches Ende geben oder bedeutet der Sieg des einen die Niederlage des anderen? Oliver Plaschka hat einen sehr komplexen Fantasyroman geschaffen, der sich langsam aufbaut und dessen unterschiedliche Erzählstränge nach und nach sehr gekonnt immer enger verwoben werden. Neben den aktuellen Geschehnissen werden auch immer wieder Rückblicke in das Leben der Charaktere gegeben. Dazu kommen Sagen und Geschichten aus dem Kaiserreich und über seine Bewohner. Dadurch ist es nicht immer ganz so einfach den Überblick zu behalten. Dennoch greift alles logisch in einander und findet einen durchdachten und passenden Schluss. Vor allem das letzte Kapitel rundet die Geschichte nochmals zusätzlich ab, da sie einen wunderbaren Bogen zum Beginn des Buches schlägt. Von den vielen Charakteren waren mir das Irrlicht und Cassiopeia die liebsten Figuren. Gerade Cassiopeia war für mich letztlich eine tragische Figur, die ein Spielball anderer Mächte war. Doch im Gegensatz zu April, auf die dies ebenso zutreffen ist, hat mich ihre Geschichte mehr berührt und ich habe mit ihr mitgelitten. Zu April habe ich nie so recht den Zugang gefunden, auch wenn ihre Reise spannend war. Der Stil ist flüssig und zieht einen schnell in seinen Bann. Dennoch habe ich manchmal ein wenig die Spannung vermisst, so dass es mir vielfach nicht allzu schwer fiel, das Buch zumindest für eine Weile aus der Hand zu legen. Woran es genau lag, kann ich nicht sagen. Rein formal betrachtet kann ich es an nichts festmachen. Vielleicht lag es daran, dass ich mit April nicht so warm wurde oder das die eingeflochtenen Rückblenden zwar für sich genommen ebenso spannend waren, wie das heutige Geschehen, jedoch immer wieder die Handlung unterbrochen haben. Dessen ungeachtet waren sie interessant und für das Geschehen wichtig. Mein Fazit: Trotz meiner Kritikpunkte hat mir Oliver Plaschkas Fantasyepos sehr gefallen und ich kann ihn guten Gewissens allen Liebhabern komplexer Fantasy weiterempfehlen. Für mich war es das erste Buch dieses Autors, aber das nächste wartet bereits.

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