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Das Lied meiner Schwester

Roman

(4)

Swing, Liebe und Verrat
Es sind die Zeiten von Swing und Jazz - nur nicht im Deutschland der dreissiger Jahre. Nachdem Orlanda ihre Anstellung als Sängerin an der Düsseldorfer Oper verloren hat, entdeckt sie mit dem Geiger Leopold die Swingmusik. Als die Nazis ihnen Auftrittsverbot erteilen, gehen Orlanda und ihre Schwester Anna in den Widerstand. Doch dann wird eine von ihnen verraten. Die ergreifende Geschichte zweier Schwestern, die ihre Passion höher schätzen als ihr Leben.

»Der Zauber der Musik kann sich selbst in den schlimmsten Momenten entfalten. Das ist die Botschaft dieses packenden Romans.« SWR
"'Das Lied meiner Schwester' ist ein spannendes, berührendes und zugleich überaus informatives Buch." Westdeutsche Zeitung

Portrait
Gina Mayer, 1965 in Ellwangen geboren, lebt mit ihrer Familie in Düsseldorf. Sie studierte Grafik-Design und arbeitete einige Zeit als Werbetexterin. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder, begann sie Bücher zu schreiben. 2006 erschienen ihre ersten Romane. Sie schreibt für Erwachsene und Jugendliche, am liebsten Krimis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 20.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-2867-7
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 190/115/32 mm
Gewicht 437
Auflage 2
Buch (Taschenbuch)
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Ein aufwühlendes Buch
von LEXI am 04.10.2013

Das ungleiche Geschwister Anna und Orlanda verliert in sehr jungen Jahren die Mutter, der hoch musikalische Vater verfällt dem Schwermut. Anna, die ältere der beiden Schwestern, wird auf diese Art und Weise rasch in die Rolle der Mutter gedrängt und kann dieses Verhalten ein Leben lang nicht mehr ablegen.... Das ungleiche Geschwister Anna und Orlanda verliert in sehr jungen Jahren die Mutter, der hoch musikalische Vater verfällt dem Schwermut. Anna, die ältere der beiden Schwestern, wird auf diese Art und Weise rasch in die Rolle der Mutter gedrängt und kann dieses Verhalten ein Leben lang nicht mehr ablegen. Sie kümmert sich so gut sie kann um den Haushalt und ihre kleine Schwester Orlanda, eine unbekümmertes Mädchen, das ihren Emotionen stets nachgibt und deren Handlungen nur allzu oft unbesonnen und aus einer Laune heraus erfolgen. Die vernünftige Anna wird Krankenschwester und arbeitet in einem Krankenhaus, Orlanda, der hoch begabte „Freigeist“, wendet sich den Künsten zu und wird Teil des Ensembles einer Operette. Nach einiger Zeit macht sie die Bekanntschaft mit einer neuen Gruppe und wendet sich dem Jazz zu, dem sie mit Leib und Seele verfällt. Die Tatsache, dass ihre Mutter nach der Geburt von Orlanda den Verstand verlor und bis zu ihrem Tod rund um die Uhr überwacht werden musste, lässt sowohl Anna, als auch Orlanda, jeglichen Wunsch nach einem Kind vehement von sich weisen. Orlanda ist wie ein schöner, bunter Schmetterling, der von Blüte zu Blüte flattert, das Leben leicht nimmt und sich nicht einengen oder festlegen möchte. So wie ihr ganzes Leben ist auch die Geschichte ihrer Liebe – sie schwankt in ihrer Leidenschaft stets zwischen den befreundeten Sängern Leopold und Clemens und diese verhängnisvolle „amour fou“ führt letztendlich zu einem tragischen Ende. Anna hingegen lernt durch ihr Orgelspiel einen Organisten namens Johannes kennen und lieben, nach der Heirat schafft sie es durch die Fürsprache des Chirurgen Dr. Müller, trotz ihrer Verehelichung weiterhin ihren Job im Krankenhaus zu behalten. Der Ausbruch des Krieges verändert das Leben der Geschwister auf dramatische Weise – und ihre Ideale und Vorstellungen werden in Grund und Boden zerstört. ************* Gina Mayer hat mit ihren vielschichtigen und lebendigen Protagonisten einen wundervollen Grundstein für einen Bestseller gelegt. Die Hauptfiguren Anna und Orlanda werden mit ihren so völlig verschiedenen Charaktereigenschaften exzellent dargestellt. Ihre Hoffnungen, Träume, ihre gesamte Lebenseinstellung – aber auch die Gewissenskonflikte bei wichtigen Entscheidungen - werden dem Leser in Verlauf des Buches nahe gebracht. Man kann einfach nicht anders, als völlig gebannt immer weiter zu lesen. Das Interesse an der Handlung wird von Grund auf geweckt und der Spannungsbogen ist hoch. Der flüssige Schreibstil der Autorin trägt zudem viel dazu bei, den Leser von Beginn an zu fesseln. Die immer wieder „eingeschobenen“ Briefe einer inhaftierten, zum Tode verurteilten Mutter an ihr ungeborenes Kind, lassen den Leser bis zum Schluss nicht los. Die Identität dieser Frau bleibt bis zuletzt ein Geheimnis. Das brisante Hauptthema im Hintergrund, die Anfangszeiten des Naziregimes und die Vorfälle, die letztendlich zum Ausbruch des Krieges führten, werden sehr anschaulich dargestellt. Man schafft es hierbei nicht, unbeteiligt zu bleiben und wird kapitelweise vom Grauen dieser Schreckensherrschaft überwältigt. Nicht selten musste ich das Buch zur Seite legen, zu realistisch wird der historische Hintergrund in die Handlung eingebunden. Realistisch, wie auch das ganze Buch, ist das Ende dieser Geschichte.

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Liebe, Verfolgung unter dem Judenstern
von einer Kundin/einem Kunden am 08.07.2013

Wie schon im " Maikäfermädchen" erzählt Gina Mayer sehr bewegend , spannend und sehr authentisch die Lebensgeschichte von Menschen in Düsseldorf 1929- 1944. Die Schwestern Orlanda und Anna sind sehr verschieden. Anna ist bescheiden, fleissig und verantwortungsbewusst,sie arbeitet als Krankenschwester. Orlanda ist flatterhaft, lebt in den Tag , versucht... Wie schon im " Maikäfermädchen" erzählt Gina Mayer sehr bewegend , spannend und sehr authentisch die Lebensgeschichte von Menschen in Düsseldorf 1929- 1944. Die Schwestern Orlanda und Anna sind sehr verschieden. Anna ist bescheiden, fleissig und verantwortungsbewusst,sie arbeitet als Krankenschwester. Orlanda ist flatterhaft, lebt in den Tag , versucht sich mit kleinen Auftritten als Operettensängerin über Wasser zu halten. Beide müssen sich unter der Naziherrschaft bewähren, das tut jede auf ihre Art. Die einzelnen Schicksale von Freunden der beiden sind oft schreckliche Wahrheiten der damaligen Zeit. Die Schwestern leisten wie so viele Widerstand im Geheimen. Trotz aller Vorsicht wird eine von ihnen verraten. Ein Buch voller Emotionen, gnadenloser Darstellung der Zeit und deshalb oft Gänsehaut!

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Ihr bisher bestes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Belm am 15.01.2013

Die Schriftstellerin Gina Mayer lebt und arbeitet in Düsseldorf und so hat sie eigentlich alle ihre Bücher in Düsseldorf oder Umgebung spielen lassen. Auch ihren Roman "Das Lied meiner Schwester", den ich persönlich als ihr bestes Buch empfinde, obwohl es sich lohnt alle zu lesen, spielt in Düsseldorf.Die Zeit,... Die Schriftstellerin Gina Mayer lebt und arbeitet in Düsseldorf und so hat sie eigentlich alle ihre Bücher in Düsseldorf oder Umgebung spielen lassen. Auch ihren Roman "Das Lied meiner Schwester", den ich persönlich als ihr bestes Buch empfinde, obwohl es sich lohnt alle zu lesen, spielt in Düsseldorf.Die Zeit, die sie für ihre Geschichte gewählt hat, gehört natürlich schon zu den interessantesten der Zeitgeschichte, nämlich die Zeit zwischen 1929 und 1944. In diesem Buch beschäftigt sie sich mit der Musik und Kunstszene und lässt den Leser wissen, wie stark diese Kunstrichtungen von der Nazidiktatur beeinflusst wurden. Alle wichtigen Personen diese Buches haben sich über die Musik kennen,- und teilweise auch lieben gelernt. Verzweifeln teilweise aber auch an dieser Situation und manche bringt es auch dazu sich zu wehren. Aufgebaut ist dieser Roman durch Erzählungen und Briefe, die diese schreckliche Zeit wieder auferstehen lässt. Frederike, die bei der Schwester ihrer Mutter und dessen Mann aufgewachsen ist, erhält von ihrer Tante zu ihrem 21. Geburtstag ein Bündel Briefe , die ihre Mutter ihr aus dem Gefängnis geschrieben hat. So erfährt sie durch Erzählungen ihrer Tante und die Briefen viel über das Schicksal ihrer Mutter, die versucht hat sich gegen das Naziregime aufzulehnen. Sie erlebt ihre Mutter in den Erzählungen ihrer Tante als lebenslustige Person, die als Chormädchen immer auf den großen Durchbruch wartete.Musik lag ihr im Blut, genauso wie ihrer Schwester,die die vernünftige der beiden ist und als OP Schwester arbeitet und sich zeitlebens für ihre Schwester verantwortlich fühlt.Wankelmütig und unerschrocken wie Orlanda ist, kann sie sich weder zwischen zwei Männern entscheiden, die ihr Leben begleiten, sondern verschreibt sich auch der Jazzmusik, die unter dem Naziregime als entartete Kunst verboten wurde. Dieses Buch ist der Musik gewidmet und so findet man unter den agierenden Personen denn auch viele Künstler, seien es Sänger, Geiger,Jazzmusiker oder auch Organisten, die eins verbindet in dieser Schreckenszeit, die Musik und ihre Leidenschaft zu dieser Kunst. Gina Mayer hat es wieder fantastisch verstanden die Atmosphäre der damaligen Zeit für den Leser einzufangen. Die Angst vor Entdeckung, die Repressalien und auch Strafen unter denen die Leute, die nicht regimetreu waren ,zu leiden hatten, aber auch welchen Verlust Deutschland an fantastischen jüdischen Künstlern zu beklagen hatte. Das Buch zeigt nicht nur Gina Mayers Liebe zu ihrem Wohn und Arbeitsort, sondern auch ihre präzise Recherche, die diesem Buch zugrunde liegt.Ich glaube diese Bausteine lassen die Bücher dieser Autorin nicht nur überzeugend wirken, sondern sie werden auch immer wieder zu einem fantastischen Leseerlebnis, das es einem schwer macht das Buch aus der Hand zu legen.

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Sehr empfehlenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2012

Dieses Buch erzählt die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Schwestern. Auf der einen Seite Anna Krankenschwester, sehr pflichtbewusst, gläubig, unscheinbar, auf der anderen Orlanda Operettensängerin, selbstbewusst, flatterhaft. Nur eines haben sie gemeinsam die Liebe zur Musik. Später eint sie noch etwas anderes und zwar der Widerstand gegen das Naziregime, der... Dieses Buch erzählt die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Schwestern. Auf der einen Seite Anna Krankenschwester, sehr pflichtbewusst, gläubig, unscheinbar, auf der anderen Orlanda Operettensängerin, selbstbewusst, flatterhaft. Nur eines haben sie gemeinsam die Liebe zur Musik. Später eint sie noch etwas anderes und zwar der Widerstand gegen das Naziregime, der dazu führt, dass eine der zwei Schwestern zum Tode verurteilt im Gefängnis landet und dort schreibt sie Briefe an ihr ungeborenes Kind, in diesen Briefen beschreibt sie ihre Ängste vor dem nahen Tod aber auch die Liebe zu ihrem Kind, aber eines schreibt sie nicht, wer der Vater ist. Ich möchte dieses unterhaltsame, bewegende, spannende Buch jedem Leser der sich nur ein bisschen für die Vergangenheit interessiert wärmstens ans Herz legen! Für mich ein außergewöhnliches Buch!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

1930er Jahre in Deutschland über das, was Spaß macht und doch verboten ist: Jazz. Zwei Schwestern lehnen sich auf und eine wird verraten. Tragisch, berührend, lesenswert.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Deutschland der 1930er Jahre. Die Geschichte von zwei Schwestern, die ihrer Leidenschaft folgen in einer der dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte.

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