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Das Mohnblütenjahr

Gekürzte Ausgabe

(1)
Nicole Schwarz wuchs ohne Vater auf. Nun wird sie selbst Mutter und muss erfahren, dass ihr Baby mit einem Herzfehler zur Welt kommen wird – die Folge einer Erbkrankheit. Voller Fragen fährt Nicole zu ihrer Mutter Marianne an die Mosel. Bei ihr findet sie endlich eine Antwort auf die Frage nach ihrem Vater. Marianne wollte nie über ihn sprechen. Jetzt beginnt sie zu erzählen: vom Aufwachsen in der Nachkriegszeit an der französischen Grenze, von einer grossen Liebe und von Ressentiments, die der Krieg auf beiden Seiten hinterlassen hat. Um das alles zu verstehen, macht sich Nicole auf die Suche nach ihrem Vater ...
Elena Wilms' warme Stimme macht Corina Bomanns gefühlvolle Romane zu einem Hörgenuss.
Portrait

Corina Bomann ist in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen und lebt mittlerweile in Berlin. Sie hat bereits erfolgreich Jugendbücher und historische Romane geschrieben, bevor ihr mit Die Schmetterlingsinsel der absolute Durchbruch gelang. Seither gehört sie mit Titeln wie Ein magischer Sommer,Die Jasminschwestern oder Die Sturmrose zur ersten Garde der deutschen Unterhaltungsschriftstellerinnen. 

Elena Wilms, Jahrgang 1970, studierte Schauspiel am Bühnenstudio der Darstellenden Künste in Hamburg. Es folgten Theater- und Musicalengagements, unter anderem am St. Pauli-Theater, den Hamburger Kammerspielen sowie in Bad Hersfeld. Seit 1999 ist sie als Sprecherin in den Bereichen Hörspiel, Synchron und Werbung tätig. Für Hörbuch Hamburg hat sie alle Hörbücher von Corina Bomann eingelesen.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Elena Wilms
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783869091792
Verlag Hörbuch Hamburg
Auflage 1
Spieldauer 450 Minuten
Hörbuch (CD)
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Mohnblütenjahr
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 02.04.2016

Das Mohnblütenjahr von Corina Bomann, ist ein schöner Liebesroman, das heisst eigentlich sind es zwei. Das Cover ist schön sommerlich frisch mit Mohnblüten. Nicole Schwarz erfährt, das ihr erwartetes Kind an einer Herzkrankheit leiden wird. Die Ärztin rät ihr zu ermitteln, ob in ihrer oder der dea Kindsvater Familie so eine... Das Mohnblütenjahr von Corina Bomann, ist ein schöner Liebesroman, das heisst eigentlich sind es zwei. Das Cover ist schön sommerlich frisch mit Mohnblüten. Nicole Schwarz erfährt, das ihr erwartetes Kind an einer Herzkrankheit leiden wird. Die Ärztin rät ihr zu ermitteln, ob in ihrer oder der dea Kindsvater Familie so eine Krankheit schon aufgetreten ist. Das ist wichtig für die Behandlung des Kindes. David der Vater hat Nicole verlassen, weil sie einfach die Pille abgesetzt hat, er will kein Kind. Nicole ist ein uneheliches Kind, sie ist nur mit der Mutter aufgewachsen und wünschte sich schon immer eine große Familie. Von der Mutter hat sie bis jetzt nur erfahren, das ihr Vater tot ist. Sie will sonst nichts erzählen, aber jetzt muss sie für ihr Enkelkind doch alles aufdecken. Nicole geht auf die Reise um etwas von dem Vater zu erfahren. Wir erfahren, wie sie in der Vergangenheit forscht. Gleichzeitig erfahren wir, wie die Mutter Marianne aufgewachsen ist. Mit einem dominierenden Vater und einer schwachen Mutter und wie sie sich verliebt. Sie wird Französischlehrerin und macht ein Austauschjahr in Frankreich mit. Erschütternd, wie viel im Jahr 1970 es in einer kleinen Stadt in Lothringen noch die Ablehnung gegen die Deutschen war. Allerdings gab das von Nicoles Vater ja auch gegen die Franzosen.. Es ist interessant wie sich der Roman entwickelt und zu einem guten Ende kommt. Ein auf und ab der Gefühle. Corina Bomann gibt ihrem Roman viel Tiefe und es wird eine spannende Geschichte.. Flüssig zu Lesen und zu hören. Ich habe das Hörbuch gehört. Die Sprecherin Elena Wilms liest das Buch mit Gefühl und warmer ruhiger Stimme. Ich habe es in zwei Tagen gehört,weil ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht. Corina Bomann lese ich schön länger gerne, sie schreibt unterhaltsam und freue mich auf jeden neuen Roman von ihr.

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Ein wunderbarer Roman
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 01.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nicole Schwarz ist endlich schwanger. Sie ist 38 Jahre alt und wollte unbedingt ein Baby. Ihr Freund David sah das anders und wollte partout keines. Als Nicole ihn nun vor die vollendete Tatsache stellt, verlässt er sie. Auch wenn sie nie gedacht hätte, dass er diese Entscheidung treffen würde, sieht... Nicole Schwarz ist endlich schwanger. Sie ist 38 Jahre alt und wollte unbedingt ein Baby. Ihr Freund David sah das anders und wollte partout keines. Als Nicole ihn nun vor die vollendete Tatsache stellt, verlässt er sie. Auch wenn sie nie gedacht hätte, dass er diese Entscheidung treffen würde, sieht sie der Zukunft positiv entgegen. Sie selbst ist ohne Vater groß geworden und hatte eine wunderbare Kindheit, so dass sie sich sicher ist, dies auch ihrem Kind allein bieten zu können. Dann bekommt sie aber eine schreckliche Diagnose vom Arzt - ihr Kind könnte eine Herzkrankheit haben, die ihm vererbt wurde. Sie erhält vom Arzt die Auflage, in der Familiengeschichte zu graben, ob dieser Herzfehler bekannt und schon einmal vorgekommen ist. Schnell lässt sich dies von David Familie ausschließen. Sie fährt zu ihrer Mutter Marianne, bei der sie sich nicht nur ausheulen, sondern auch endlich erfahren möchte und muss, wer ihr Vater ist. Ihre Mutter blockt anfangs ab, hat sie doch all die Jahre nie von Nicoles Vater erzählt. Aber sie besinnt sich und erzählt Nicole eine Geschichte aus den 70er Jahren ... Die Geschichte spielt wieder in 2 Zeitebenen, in den 70er Jahren, bei denen es um Marianne geht und im Heute, wo Nicole die Hauptprotagonistin ist. Nicole ist verzweifelt, seit sie weiß, dass ihr noch ungeborenes Baby mit großer Wahrscheinlichkeit einen geerbten Herzfehler haben wird. Viele Fragen drängen sich ihr auf. Wird das Baby gesund zur Welt kommen und wie sind die Überlebenschancen? Sollte sie das Baby abtreiben? Aber was, wenn die Erkrankung im Griff zu bekommen ist? Sie steht vor einer schweren Entscheidung, will aber vorher alles mögliche tun, um zu erfahren, ob es eine Chance für ihr Kind geben kann. Dazu muss sie endlich ihre Mutter dazu bringen, über ihren Vater zu sprechen, der ihr ein völlig Fremder ist, da ihre Mutter nie von ihm erzählte. Marianne, Nicoles Mutter, ist in den 70er Jahren für ein Austauschjahr als Lehrerin nach Frankreich gegangen. Sie liebte alles französische und war froh, dass es klappte. Ihr Vater, noch aus Kriegszeiten ein Gegner von Frankreich, wollte ihr abraten, aber sie ließ sich nicht beirren. Voller Elan kommt sie in Frankreich an und muss doch bald feststellen, dass auch 30 Jahre nach dem Krieg der Hass auf die Deutschen vorhanden ist. Sie hat einen recht schweren Stand da und versucht, sich zu behaupten. Nicht jeder ist gegen sie, die Deutsche, sie findet auch Freunde und sogar die große Liebe, die Folgen haben wird. Was für ein wundervoller Roman von Corina Bomann. Durch das ungeborene Kind von Nicole wird Marianne gezwungen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, zum ersten Mal von Nicoles Vater zu erzählen. Der Leser erfährt eine Geschichte, die sich in den 70er Jahren in Frankreich abspielte. Eine Geschichte, die nicht nur die deutsch-französische Freundschaft anging, sondern auch das Leben in Frankreich. Marianne findet dort ihre große Liebe und muss sie verlassen. Die Rückblenden in die Vergangenheit werden durch die Beschreibung von alten Fotos begonnen. So weiß man als Leser gleich, auf welcher Zeitebene man sich befindet. Mir waren beide Protagonistinnen ausgesprochen sympathisch. Beide lebensbejahende Frauen, die bereit sind, nach vorn zu sehen und nicht zurück. Sie nehmen ihr Leben in die Hand, auch wenn es schwer fällt. Einmal getroffene Entscheidungen setzen sie durch. Corina Bomann ist bekannt für ihre ausführlichen Recherchen, die ihre Bücher zu etwas besonderem machen. Man fühlt sich in den Geschichten wohl, kann sie gut nachvollziehen und erfährt so auch immer noch einen Tick Geschichte der jeweiligen Epochen. So auch in diesem Buch. Der Hass und das Misstrauen der Franzosen gegenüber den Deutschen, auch noch 30 Jahre nach dem Krieg, sind regelrecht spürbar. Aber auch die Abneigung einiger Deutschen gegen den Feind Frankreich sind in den 70er Jahren noch stellenweise vorhanden. Viele, Deutsche wie auch Franzosen, haben mit der Vergangenheit noch nicht abgeschlossen und tun sich schwer damit, das Kriegsbeil zu begraben. Als sich Nicole auf die Suche nach ihrem Vater macht, kann man als Leser nur hoffen, dass sie Antworten auf die alles entscheidene Frage zur Zukunft ihres Babys bekommt. Ich habe sie sehr gern auf ihrer Suche begleitet, wie ich auch Mariannes Geschichte mit Begeisterung gelesen habe. Beide Frauen sind mir ans Herz gewachsen und ich war traurig, dass ich das Buch nach der letzten Seite beiseitelegen musste. Ich hatte viele unterhaltsame und schöne Stunden mit dem Buch und empfehle es sehr gern weiter.

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Tolle Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Otterbach am 20.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nicole ist glücklich, endlich ist sie schwanger. Doch dann teilt ihr ihre Ärztin mit, dass ihr Kind wahrscheinlich einen Herzfehler haben könnte und auch der Vater des Kindes will nichts mehr von ihr wissen. Leider kennt Nicole nicht ihren Vater, da ihre Mutter dazu schweigt. Doch voller Mitleid mit... Nicole ist glücklich, endlich ist sie schwanger. Doch dann teilt ihr ihre Ärztin mit, dass ihr Kind wahrscheinlich einen Herzfehler haben könnte und auch der Vater des Kindes will nichts mehr von ihr wissen. Leider kennt Nicole nicht ihren Vater, da ihre Mutter dazu schweigt. Doch voller Mitleid mit der Tochter bricht sie ihr Schweigen und fängt an von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Corina Bomann beschreibt sehr gefühlvoll, wie sich Mutter und Tochter gemeinsam auf die Erzählreise in die Vergangenheit machen und am Ende Nicole selbst nach Frankreich reist, um nachzuforschen. Ich fand es sehr spannend und abwechslungsreich, dass die Autorin zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her springt. Man spürt beim lesen, wie schwer es Marianne früher in Frankreich hatte und mit welchen Vorurteilen sie zu kämpfen hatte, sogar in der eigenen Familie. Wieder ein wunderbarer Roman der Autorin, bei dem ich noch gerne etwas weiter gelesen hätte!

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Mohnblüten
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 12.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte führt uns zurück in die 70. Jahre. Eigenlich ist die Nachkriegzeit schon lange vorbei, doch bei der älteren Generation ist noch immer die Feindschaft zwischen Franzosen und Deutschen zu spüren. So geht es auch Marianne, die als Austauschlehrerin nach Frankreich geht und dort heftige Probleme wegen ihrer... Die Geschichte führt uns zurück in die 70. Jahre. Eigenlich ist die Nachkriegzeit schon lange vorbei, doch bei der älteren Generation ist noch immer die Feindschaft zwischen Franzosen und Deutschen zu spüren. So geht es auch Marianne, die als Austauschlehrerin nach Frankreich geht und dort heftige Probleme wegen ihrer Staatangehörigkeit bekommt. Ihr Vater hat ebenso ein Problem damit, das Marianne als Deutschlehrerin nach Frankreich geht. Der Hass ist so groß bei ihm, das er keinen Kontakt mehr mit seiner Tochter will. Alles über diese Problemathik erfährt Nicole Mariannes Tochter, als sie schwanger mit einem herzkranken Kind wird. Marianne war Alleinerziehend und hat nie über Nicoles Vater gesprochen. Doch nun muss sie Farbe bekennen, da der Herzfehler des Kindes erbbedingt ist und Nicole wissen will wär dem Kind den Herzfehler vererbt hat. Somit kommt eine bittersüsse Lovestory zu Tage. Die Geschichte ist teilweise herzergreifend aber auch voraussehbar, dadruch fehlte etwas die Spanung. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig, doch leider kommt das Buch nicht an ihren Debütroman....... Die Schmetterlingsinsel...... heran.

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Spannende Familiengeschichte mit romantischen Akzenten
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 11.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte des Buches ist sehr spannend. Sie handelt von der Protagonistin Nicole Schwarz. Mit 38 Jahren erwartet sie ihr erstes Kind. Von dem Vater lebt sie getrennt, seit er herausgefunden hat, dass sie die Schwangerschaft provoziert hat. Als sie im 4. Schwangerschaftsmonat erfährt, dass ihr Kind mit einem... Die Geschichte des Buches ist sehr spannend. Sie handelt von der Protagonistin Nicole Schwarz. Mit 38 Jahren erwartet sie ihr erstes Kind. Von dem Vater lebt sie getrennt, seit er herausgefunden hat, dass sie die Schwangerschaft provoziert hat. Als sie im 4. Schwangerschaftsmonat erfährt, dass ihr Kind mit einem Herzfehler auf die Welt kommen könnte, fängt sie auf Anraten der Frauenärztin an, nachzuforschen ob von den Vorfahren bereits jemand unter einem Herzfehler gelitten hat. Da es sich schnell aufklärt, dass ihr Ex-Freund keine Vorfahren mit Herzfehlern hat, forscht sie in ihrer eigenen Familie nach. Die Chance dazu bietet sich ihr, als ihr ihre Mutter vorschlägt erstmal zu ihr aufs Land zu kommen. Ihre Mutter die nie über den Vater von Nicole ein Wort verloren hat und eigentlich auch nie über ihn sprechen wollte, muss hierfür über ihren Schatten springen. Nicole, die ihren Vater immer totgeglaubt hat erfährt, dass dieser noch lebt und begibt sich auf eine Reise zu ihm, so dass das Familiengeheimnis aufgeklärt werden kann und eine Familienzusammenführung gelingt. Die Story spielt kapitelweise abwechselnd in der Vergangenheit und der Gegenwart. Die Schilderung aus der Vergangenheit geschieht aus der Sicht der Mutter, als diese selbst noch jung ist. Die Schilderung aus der Gegenwart spielt in der Jetzt-Zeit und wird aus der Sicht der Protagonistin Nicole Schwarz erzählt. Das Buch war mein erstes Buch von Corina Bomann. Es wird jedoch sicher nicht mein letztes gewesen sein, da sie die Geschichte mit toller Sprache und der perfekten Mischung aus Spannung und Romantik erzählt. Ich kann das Buch aufgrund der sehr authentischen Geschichte und des tollen Schreibstils nur weiterempfehlen. Ich konnte mit den Figuren richtig mitfühlen, da der Schmerz und die Verzweiflung sehr glaubwürdig erscheinen. Wer spannende und romantische Bücher bevorzugt wird dieses Buch mit doppeltem Happy End lieben.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine wunderschöne Geschichte, die nicht nur von Familie handelt, sondern auch von der Freundschaft zwischen Deutschen und Franzosen, und wie hart für sie gekämpft wurde!

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Wundervoll
von Kunde am 12.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nicole Schwarz, Einzelkind und vaterlos, ist schwanger. Doch ihr Freund verläßt sie, er wollte nie Kinder. Als das noch ungeborene Kind offenbar einen Herzfehler geerbt hat, der wohl von Nicoles Vater her stammt, begibt sich Nicole auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Mutter, denn diese behauptet, Nicoles Vater... Nicole Schwarz, Einzelkind und vaterlos, ist schwanger. Doch ihr Freund verläßt sie, er wollte nie Kinder. Als das noch ungeborene Kind offenbar einen Herzfehler geerbt hat, der wohl von Nicoles Vater her stammt, begibt sich Nicole auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Mutter, denn diese behauptet, Nicoles Vater wäre tot. Die Suche wird das Leben so einiger Personen verändern... Durch die beiden Handlungsbögen, die dieses Buch ausmachen, hat man hier zwei Perspektiven. Zum einen Nicole, auf der anderen Seite ihre Mutter. Beide Geschichten für sich sind sehr ansprechend und angereichert mit einer wunderbaren Story. Corina Bomann hat es geschafft, beide Handlungen klar und verständlich zu schreiben, man verliert nie den roten Faden und kann beiden Geschichten sehr gut folgen. Sie beschreibt alles wunderbar anschaulich. Sowohl die Charaktere als auch die Gegend mit ihren Mohnfeldern sieht man als Leser vor sich und fühlt sich in die Geschichte hinein versetzt. Auch die Schwierigkeiten, die in der deutsch-französischen Beziehung bestehen, werden hier wunderbar rübergebracht. Auch mit diesem Roman hat die Autorin wieder mal bewiesen, daß sie durch ihren flüssigen und leicht zu verstehenden Schreibstil zu begeistern weiß. Die Bücher von Corina Bomann sind einfach immer wieder ein Erlebnis

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Familiengeheimnisse
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 12.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch beginnt mit einer für jede werdene Mutter schokierenden Nachricht. Es besteht der Verdacht, dass Nicoles Kind einen Herzfehler hat. Es beginnen für sie die vorerst drei schwersten Wochen ihres bisherigen Lebens - warten auf die Gewissheit bringende Untersuchung bei einem Spezialisten. Zusätzlich erschwert wird es Nicole, da... Das Buch beginnt mit einer für jede werdene Mutter schokierenden Nachricht. Es besteht der Verdacht, dass Nicoles Kind einen Herzfehler hat. Es beginnen für sie die vorerst drei schwersten Wochen ihres bisherigen Lebens - warten auf die Gewissheit bringende Untersuchung bei einem Spezialisten. Zusätzlich erschwert wird es Nicole, da sie auf sich allein gestellt ist. David, der Vater des Kindes hat sie verlassen, nachdem sie ihm die Schwangerschaft gebeichtet hat. Er hatte von vornherein klar gestellt, dass er keine Kinder möchte. Nicole hat heimlich die Pille abgesetzt und ihn vor vollendete Tatsachen gestellt. Scheinbar emotionslos nimmt er die Nachricht von der eventuellen Krankheit hin, erfährt aber immerhin, dass in seiner Familie keine Krankheiten bekannt sind. Völlig fertig fährt sie auf das Weingut ihrer Mutter. Auch auf deren Seite gibt es keine Herzkrankheiten, also bleibt nur die Familie ihres Vaters. Doch diesen hat sie nie kennengelernt und ihre Mutter spricht niemals über ihn. Nach einem Streit ringt sich Marianne, Nicoles Mutter schweren Herzens dazu durch, doch endlich die ganze Geschichte zu offenbaren. Die Erinnerungen kehren viele Jahre zurück in die Vergangenheit. Marianne erzählt von ihrer Kindheit, die sehr wenig Liebe und Zuwendung erhielt. Den Hass ihres Vaters auf die Franzosen und dem Bruch mit der Familie als erfährt, dass Marianne ausgerechnet Französisch studiert. Sie geht für ein Jahr als Lehrerin nach Frankreich. In dem kleinen Ort Bar le Duc erlebt sie die selbe Feinseligkeit, nur dass sie den Deutschen und demzufolge ihr gilt. Sie hat es nicht leicht, doch die Liebe hilft ihr. Leider ist Michel verlobt und schafft es nicht sich gegen seinen Vater zu stellen. So kehrt Marianne nach einem Jahr allein und schwanger nach Deutschland zurück. Nicole beschließt, ihren Spuren zu folgen und findet so ihren Vater, der nicht tot ist, wie von ihrer Mutter immer behauptet. Am Ende gewinnen sowohl Mutter als auch Tochter ihre Liebe zurück und es gibt für beide ein Happy End. Die Geschichte spielt abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Nicole als Ich-Erzählerin ist mir eigentlich von Anfang an symphatisch. Ich kann mich gut in sie hineinversetzen, obwohl es die Symphatie etwas trügt, dass sie ihren Freund dermaßen hintergeht. Doch wie soll man eine Lösung finden, wenn ein Partner unbedingt ein Kind möchte, der andere aber auf gar keinen Fall? Auch David erscheint einem wie das A...loch vom Dienst. Wie kann er seine schwangere Freundin einfach so im Stich lassen? Und dann diese Gefühlskälte, als er von der vielleicht vorhanden Krankheit erfährt. Über Marianne erfährt man so einiges über die Rückblicke in die Vergangenheit, die in der Erzählperspektive geschrieben sind. Es war wirklich nicht leicht, in so einer gefühlskalten Familie aufzuwachsen. Doch sie hat sich nicht unterkriegenlassen und ist trotz aller Widrigkeiten ihren Weg gegangen. Und obwohl ich einige Entscheidungen nicht wirklich nachvollziehen kann, sind sie dennoch einfach menschlich. Marianne und Nicole sind beide starke Frauen mit einigen Ecken und Kanten. "Das Mohnblütenjahr" ist eine sehr gelungene Mischung aus Familiendrama, Liebesgeschichte und Kriegsfolgenbewältigung. Der Krieg selbst wird recht wenig erwähnt, es geht eher um den nachfolgenden Hass, welcher auch nach vielen Jahren noch genaus so intensiv da ist, wie gleich nach Kriegsende. Das Unmöglichsein von Vergessen und Vergebung, die Übertragung auf eine Generation, die schon lange nichts mehr mit den Greueln von damals zu tun hat - was ja auch leider in der heutigen Zeit immer noch Thema ist. Marianne hat sich mit dem Lehreraustausch einen Traum erfüllt, eine zeitlang im wirklichen Frankreich zu leben. Sie hat versucht, Freundschaft und Vergebung zwischen den Menschen zu stiften, wobei ihr sehr viele Steine in den Weg gelegt wurden. In einer kleineren Nebenhandlung erfährt man die Gründe, warum sich David so und nicht anders verhalten hat. Auf der einen Seite nachvollziehbar zeigt es doch wieder einmal, was man alles verhindern könnte, würde man miteinander reden. Und so passieren Dinge, die nicht hätten sein müssen. Und auf einmal wird mir auch David symphatisch. Im Laufe des Buches begegnen uns viele verschiedene Charaktere, manche nett und freundlich, andere unscheinbar, symphatisch oder unsymphatisch. Und jeder davon wurde von der Autorin liebevoll herausgearbeitet. Sie schreibt sehr bildhaft und einfühlsam ohne dabei kitschig und langatmig zu werden. Den Spagat zwischen den verschiedenen Zeiten hat sie wunderbar gemeistert. Die Kapitel über die Vergangenheit beginnen mit der Beschreibung eines Fotos, so dass man gleich weiß, dass es sich um Mariannes frühere Jahre handelt. Diese Fotos haben jeweils einen Bezug zum entsprechenden Kapitel. Eine nette Idee, die mir so bisher noch nicht begegnet ist. Am Ende verknüpft Corina Bomann alles miteinander, so dass es ein schönes rundes Ende gibt. Das Happy End für beide Frauen mag vielleicht ein bisschen arg klischeehaft sein, ist aber absolut passend. Ein anderes Ende wäre zwar denkbar, aber sehr schade gewesen. Auch das Cover ist sehr passend ausgewählt. Das Bild erinnert zwar erstmal etwas an einen Heimatromat, im Laufe des Buches erkennt man den Ort, der gezeigt wird. Das aufgepeitschte Wasser des Flusses, die etwas dunkleren Wolken und die wunderschönen Mohnblüten spiegeln sehr gut die Wogen der Geschichte wieder. "Das Mohnblütenjahr" war das zweite Buch, welches ich von Corina Bomann gelesen habe und werden garantiert noch weitere folgen!

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Schöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 12.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte führt uns zurück in die 70. Jahre. Eigenlich ist die Nachkriegzeit schon lange vorbei, doch bei der älteren Generation ist noch immer die Feindschaft zwischen Franzosen und Deutschen zu spüren. So geht es auch Marianne, die als Austauschlehrerin nach Frankreich geht und dort heftige Probleme wegen ihrer... Die Geschichte führt uns zurück in die 70. Jahre. Eigenlich ist die Nachkriegzeit schon lange vorbei, doch bei der älteren Generation ist noch immer die Feindschaft zwischen Franzosen und Deutschen zu spüren. So geht es auch Marianne, die als Austauschlehrerin nach Frankreich geht und dort heftige Probleme wegen ihrer Staatangehörigkeit bekommt. Ihr Vater hat ebenso ein Problem damit, das Marianne als Deutschlehrerin nach Frankreich geht. Der Hass ist so groß bei ihm, das er keinen Kontakt mehr mit seiner Tochter will. Alles über diese Problemathik erfährt Nicole Mariannes Tochter, als sie schwanger mit einem herzkranken Kind wird. Marianne war Alleinerziehend und hat nie über Nicoles Vater gesprochen. Doch nun muss sie Farbe bekennen, da der Herzfehler des Kindes erbbedingt ist und Nicole wissen will wär dem Kind den Herzfehler vererbt hat. Somit kommt eine bittersüsse Lovestory zu Tage. Die Geschichte ist teilweise herzergreifend aber auch voraussehbar, dadruch fehlte etwas die Spanung. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig, doch leider kommt das Buch nicht an ihren Debütroman....... Die Schmetterlingsinsel...... heran.

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Gefühlvoll
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 11.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das herrlich gestaltete Cover verlangt, das Buch in die Hand zu nehmen, und das ganze Buch ist es wert, gelesen zu werden. Es ist eine Familiengeschichte, wie ich sie gerne lese. Sehr umfassend geht sie bis in die Jahre des Zweiten Weltkrieges zurück und zeigt, dass auch nach... Das herrlich gestaltete Cover verlangt, das Buch in die Hand zu nehmen, und das ganze Buch ist es wert, gelesen zu werden. Es ist eine Familiengeschichte, wie ich sie gerne lese. Sehr umfassend geht sie bis in die Jahre des Zweiten Weltkrieges zurück und zeigt, dass auch nach vielen Jahren des Friedens und der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland bei manchen Menschen ein Verzeihen nicht möglich ist. Das muß auch Marianne erfahren, deren Vater streng und unnachgiebig ist und die Franzosen aus tiefstem Herzen haßt. Marianne aber liebt die französische Sprache und möchte eines Tages nach Frankreich reisen. Dies wird ihr ermöglicht, als sie nach ihrem Studium für ein Austauschjahr nach Bar le Duc reisen darf, um an der dortigen Schule deutsch und französisch zu unterrichten. Allerdings führt das zum Bruch mit ihrer Familie. Auch in ihrer französischen Gastfamilie kommt ihr der Hausherr Alain zunächst feindlich gesonnen entgegen, die beiden nähern sich aber im Laufe der Zeit einander an. Marianne lernt Michel kennen, von dem sie schwanger wird, der aber seine langjährige Verlobte heiratet. Marianne geht zurück nach Deutschland und zieht ihre Tochter Nicole alleine groß. Für Nicole bahnt sich ein gleiches Schicksal an. Auch sie wird schwanger, und ihr Freund David trennt sich von ihr, weil er keine Kinder möchte. Sehr einfühlsam erzählt die Autorin die Geschichte ihrer Protagonisten, von Liebe, Freundschaft, Verlust, Intrigen, aber auch von Versöhnung und Verzeihen. Die Bücher von Corinna Bomann sind immer wieder wunderbare und gut erzählte Geschichten, die ich sehr gerne lese und schon mit Spannung das nächste Buch erwarte. 5 Sterne für dieses Buch und eine gern gegebene Leseempfehlung.

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Und wieder ein unglaublich großartiger Roman von Corina Bomann
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 04.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nicole Schwarz ist 38 Jahre alt und lebt in Köln. Sie ist im 4. Monat schwanger und freut sich sehr auf ihr erstes Kind. Die Beziehung zu ihrem Freund David, der Vater ihres Kindes, ist aufgrund der Schwangerschaft gescheitert. Nicole wünscht sich über alles ein Kind, David möchte keine... Nicole Schwarz ist 38 Jahre alt und lebt in Köln. Sie ist im 4. Monat schwanger und freut sich sehr auf ihr erstes Kind. Die Beziehung zu ihrem Freund David, der Vater ihres Kindes, ist aufgrund der Schwangerschaft gescheitert. Nicole wünscht sich über alles ein Kind, David möchte keine Kinder. Nachdem Nicole ihm von der Schwangerschaft berichtet, verlässt er sie. Zum Trennungsschmerz kommt für Nicole dann auch noch die niederschmetternde Diagnose, dass ihr Kind wahrscheinlich einen Herzfehler hat, nähergehende Untersuchungen müssen noch durchgeführt werden. Hilfreich wäre es zu wissen, ob es Familienmitglieder mit einem Herzfehler gibt. Nachdem es in der Familie von David keine Herzerkrankungen gibt, wendet sich Nicole an ihre Mutter Marianne. Nicole hat ihren Vater nie kennengelernt, die Mutter hat auch nie aus ihrer Vergangenheit erzählt, es war bisher auch nicht wichtig und Fragen von Nicole zu ihrem Vater hat Marianne bisher immer ausweichend beantwortet. Marianne wollte nicht von ihrer Vergangenheit erzählen und das musste Nicole so akzeptieren, das war auch so in Ordnung. Nicole ist sich der Liebe ihrer Mutter zu ihr bewusst, sie hatte nie das Gefühl, dass ihr etwas fehlen würde. Doch jetzt ist es für Nicole wichtig zu erfahren, wer ihr Vater ist und ob sich dort die Ursache für den Herzfehler ihres ungeborenen Kindes finden lässt. Und dann erzählt Marianne aus ihrem Leben, wie sehr sie sich gefreut hat, als sie als junge Frau die Zusage für ein Austauschjahr als Lehrerin in ihrem geliebten Frankreich erhalten hat. Aber sie berichtet auch von den Erfahrungen, die sie in der kleinen Stadt in der Lorraine mit den Menschen machen musste. Nicht alle Franzosen haben sie herzlich empfangen. Immer wieder wurde sie mit den Geschehnissen des zweiten Weltkrieges konfrontiert. Insgesamt verbringt sie ein unvergessliches Jahr in Frankreich. Es war wieder ein unglaublich großartiger Roman von Corina Bomann. Die Verflechtungen der beiden Geschichten um Nicole und Marianne bzw. die Geschichten aus der Vergangenheit und der Gegenwart waren so fesselnd, dass es mir sehr schwer gefallen ist, das Buch bei Seite zu legen um mich dann auch anderen Dingen als dem Lesen zu widmen.

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Und wieder ein unglaublich großartiger Roman von Corina Bomann
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 04.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nicole Schwarz ist 38 Jahre alt und lebt in Köln. Sie ist im 4. Monat schwanger und freut sich sehr auf ihr erstes Kind. Die Beziehung zu ihrem Freund David, der Vater ihres Kindes, ist aufgrund der Schwangerschaft gescheitert. Nicole wünscht sich über alles ein Kind, David möchte keine... Nicole Schwarz ist 38 Jahre alt und lebt in Köln. Sie ist im 4. Monat schwanger und freut sich sehr auf ihr erstes Kind. Die Beziehung zu ihrem Freund David, der Vater ihres Kindes, ist aufgrund der Schwangerschaft gescheitert. Nicole wünscht sich über alles ein Kind, David möchte keine Kinder. Nachdem Nicole ihm von der Schwangerschaft berichtet, verlässt er sie. Zum Trennungsschmerz kommt für Nicole dann auch noch die niederschmetternde Diagnose, dass ihr Kind wahrscheinlich einen Herzfehler hat, nähergehende Untersuchungen müssen noch durchgeführt werden. Hilfreich wäre es zu wissen, ob es Familienmitglieder mit einem Herzfehler gibt. Nachdem es in der Familie von David keine Herzerkrankungen gibt, wendet sich Nicole an ihre Mutter Marianne. Nicole hat ihren Vater nie kennengelernt, die Mutter hat auch nie aus ihrer Vergangenheit erzählt, es war bisher auch nicht wichtig und Fragen von Nicole zu ihrem Vater hat Marianne bisher immer ausweichend beantwortet. Marianne wollte nicht von ihrer Vergangenheit erzählen und das musste Nicole so akzeptieren, das war auch so in Ordnung. Nicole ist sich der Liebe ihrer Mutter zu ihr bewusst, sie hatte nie das Gefühl, dass ihr etwas fehlen würde. Doch jetzt ist es für Nicole wichtig zu erfahren, wer ihr Vater ist und ob sich dort die Ursache für den Herzfehler ihres ungeborenen Kindes finden lässt. Und dann erzählt Marianne aus ihrem Leben, wie sehr sie sich gefreut hat, als sie als junge Frau die Zusage für ein Austauschjahr als Lehrerin in ihrem geliebten Frankreich erhalten hat. Aber sie berichtet auch von den Erfahrungen, die sie in der kleinen Stadt in der Lorraine mit den Menschen machen musste. Nicht alle Franzosen haben sie herzlich empfangen. Immer wieder wurde sie mit den Geschehnissen des zweiten Weltkrieges konfrontiert. Insgesamt verbringt sie ein unvergessliches Jahr in Frankreich. Es war wieder ein unglaublich großartiger Roman von Corina Bomann. Die Verflechtungen der beiden Geschichten um Nicole und Marianne bzw. die Geschichten aus der Vergangenheit und der Gegenwart waren so fesselnd, dass es mir sehr schwer gefallen ist, das Buch bei Seite zu legen um mich dann auch anderen Dingen als dem Lesen zu widmen.

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Wer ist mein Vater?
von Eliza am 02.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Es gibt Bücher, die ziehen mich von der ersten Seiten an in ihren Bann, Corina Bomann ist dies mit „Das Mohnblütenjahr“ gelungen. Ich weiß nicht wieso, aber ich war irgendwie direkt drin in der Geschichte. Nicole, die Protagonisten, war mir direkt sympathisch und ich habe mit ihr und ihrem... Es gibt Bücher, die ziehen mich von der ersten Seiten an in ihren Bann, Corina Bomann ist dies mit „Das Mohnblütenjahr“ gelungen. Ich weiß nicht wieso, aber ich war irgendwie direkt drin in der Geschichte. Nicole, die Protagonisten, war mir direkt sympathisch und ich habe mit ihr und ihrem ungeborenen Kind gebangt und gehofft. Genau dies ist eine unglaubliche Stärke von Corina Bomann, dass sie es schafft ihren Figuren so unglaublich viel Persönlichkeit zu geben, dass man sich mit den Figuren identifizieren kann. Die Autorin erfindet keine Figuren, die nicht lebensnahm wären, es sind Menschen wie du und ich und genau das macht ihre Bücher glaube ich so erfolgreich. Eine weitere Stärke ist zweifellos der Schreibstil, flüssig wie eh und je zu lesen, eine gefühlvolle Achterbahn, ohne jemals ins kitschige Jargon auszuweichen. Dazu die, meiner Meinung nach, richtige Mischung aus Dialogen und erzählenden Passagen. Wer regelmäßig meine Rezensionen verfolgt, der weiß, dass ich Bücher auf zwei Zeitebenen liebe. „Das Mohnblütenjahr“ hat natürlich auch wieder zwei Zeitebenen, die einer Schnitzeljagd in der Gegenwart gleichen. Immer wieder werden Nicole von ihrer Mutter Bilder und Informationen zugespielt, die Nicole erzählen, was ihre Mutter damals als junge Austauschlehrerin in Frankreich erlebt hat. Eine wundervolle Zeitreise, die Vergangenheit und Gegenwart kunstvoll verbindet. Die beiden Zeitebenen sind gut ineinander verwoben und laufen stetig auf den Höhepunkt zu. Es wird zu keiner Zeit langweilig und man möchte auf beiden Zeitebenen immer wissen wie es weitergeht, sodass man das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen möchte. Ich habe das Buch in drei Tagen verschlungen, wenn ich nicht so viel „um die Ohren“ gehabt hätte, hätte ich es sehr wahrscheinlich in einer noch kürzeren Zeit geschafft. Das Cover passt meiner Meinung nach sehr gut zu dem Roman, nicht kitschig und dennoch ein klein wenig romantisch, denn auch in diesem Roman ist klar: „Nur die Liebe zählt“. Mein Fazit lautet: Bitte unbedingt lesen! Genau das richtige Buch für den Urlaub auf Balkonien, in den Bergen, an der See oder einfach nur für so zwischendurch. Sicherlich ist das Buch für Frauen geschrieben worden und sie sind auch meiner Meinung nach die primäre Zielgruppe. Aber dann wisst ihre Männer ja, was ihr euren Frauen schenken könnt, gell? Ein ganz wundervolles Buch, was von mir absolute Punktzahl bekommt und dem ich ganz viele Leserinnen wünsche. Ich freue mich jetzt schon auf den neuen Roman von Corina Bonmann, der ist nach diesem Buch zur endgültigen Pflichtlektüre geworden.

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Auf Spurensuche in der Vergangenheit
von Xanaka aus Berlin am 02.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Während einer Routineuntersuchung in der Schwangerenberatung entdeckt man bei Nicole Schwarz Auffälligkeiten. Es könnte sich dabei um eine Herzerkrankung des noch ungeborenen Babys handeln. Nicole, die sich gerade kurz davor vom Vater des Kindes getrennt hat, ist verzweifelt. Sie hat sich dieses Kind so sehr gewünscht, dass sie auch... Während einer Routineuntersuchung in der Schwangerenberatung entdeckt man bei Nicole Schwarz Auffälligkeiten. Es könnte sich dabei um eine Herzerkrankung des noch ungeborenen Babys handeln. Nicole, die sich gerade kurz davor vom Vater des Kindes getrennt hat, ist verzweifelt. Sie hat sich dieses Kind so sehr gewünscht, dass sie auch die Trennung vom Kindsvater in Kauf genommen hat. Auf Spurensuche nach möglichen familiären Herzerkrankungen in der Familie konfrontiert sie auch ihre Mutter mit dieser Frage. Von ihrem Vater weiß sie nichts, er soll früh verstorben sein, so erzählte ihr die Mutter immer. Jetzt ist sie auf dem Weg zu ihrer Mutter, sie hat Angst um ihr Kind, braucht Trost und Kraft für die kommende genauere Untersuchung ihres Babys. Bei ihr werden die Fragen nach ihren Vater und eine mögliche Vorerkrankung auch von seitens ihres Vaters intensiver. Mutter und Tochter begeben sich gemeinsam auf einen Ausflug in die Vergangenheit. In kleinen Abschnitten und Rückblenden erfahren wir viel von der Vergangenheit ihrer Mutter, von ihren Vorstellungen, Wünschen, Träumen und von ihrem Leben in den 70er Jahren. Eine besondere Vorliebe hatte sie schon damals für Frankreich. Diese Vorliebe für Frankreich und die französische Sprache machte das Leben in ihrer eigenen Familie noch viel schwerer. Ihr Vater, ein berühmter Maler, kann die Ereignisse des 2. Weltkrieges und den Verlust von Elsass-Lothringen an Frankreich nicht verwinden. Sein Hass auf die Franzosen ist immens. Und die eigene Tochter lernt nicht nur deren Sprache, sondern nimmt auch noch an einem Lehreraustausch teil. Hier lernt sie auch ihre große Liebe kennen, den Vater von Nicole. Das er eine Herzerkrankung hat, wird auch relativ schnell klar. Warum Marianne ihn trotzdem verlässt und Nicole allein großzieht, lest es selbst. Corina Bomann hat hier ein wirklich schönes Buch geschrieben. Die Familiengeschichte, die im Nachhinein in kleinen Etappen erzählt wird, erzeugt auch eine Spannung. Die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wecken den Wunsch auf jeden Fall alles zu erfahren. Und es lohnt sich. Auch das Ende ist so schön, ich war glücklich und zufrieden. Eine absolute Kaufempfehlung und verdiente 5 Sterne für dieses Buch.

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Corinna Bomann – Das Mohnblütenjahr
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 02.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Corinna Bomann – Das Mohnblütenjahr Als die schwangere Nicole zuerst von ihrem langjährigen Freund David verlassen und dann auch noch der Verdacht eine schwere Herzkrankheit bei ihrem ungeborenen Kind diagnostiziert wird, bricht für Nicole eine Welt zusammen. Diese Erbkrankheit kann nur aus der Blutlinie ihres Vaters stammen, doch der ist... Corinna Bomann – Das Mohnblütenjahr Als die schwangere Nicole zuerst von ihrem langjährigen Freund David verlassen und dann auch noch der Verdacht eine schwere Herzkrankheit bei ihrem ungeborenen Kind diagnostiziert wird, bricht für Nicole eine Welt zusammen. Diese Erbkrankheit kann nur aus der Blutlinie ihres Vaters stammen, doch der ist vor langer Zeit verstorben und ihre Mutter Marianne wollte nie über ihn reden. Aber Nicole fordert von ihrer Mutter nun die Geschichte über ihren Vater zu erfahren und wird in eine Welt der Nachkriegszeit getaucht, in der die junge Lehrerin Marianne an einem Austauschprogramm in Frankreich teilnimmt, wo ein Großteil von Bar-le-Duc die Deutschen immer noch als Feinde sehen. „Das Mohnblütenjahr“ von Corinna Bomann ist komplex, beklemmend, spannend, düster, temporeich, packend, emotional und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Ich konnte mich sofort gut in die Geschichte einlesen und hatte das Gefühl direkt im Geschehen zu stehen. Dieses Buch hat mich in die komplette Palette der Emotionen entführt, von tiefer Traurigkeit, Abneigung, Wut über Freude und Liebe war alles an Emotionen dabei. Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt beider Hauptpersonen rein versetzen. Man verspürt zu beiden eine gewisse Nähe. Nicole war mir sympathisch, wenn auch stellenweise naiv. Ihren Kinderwunsch in allen Ehren, aber einfach die Pille abzusetzen, war unklug und so hat David, der sich vehement gegen Kinder wehrt sie auch verlassen. Deswegen dauerte es auch etwas, bis ich sie in mein Herz schließen konnte, aber zum Ende des Buches war sie mir sympathisch. Marianne, die hier in beiden Zeitebenen einen große Rolle hat, hat mich sofort gefangen genommen, als Lehrerin in der Nachkriegszeit musste sie mit allerhand Anfeindungen und sogar einem Mordversuch fertig werden. Doch schon bevor sie nach Frankreich für das Austauschjahr ging, hat sie es nicht leicht gehabt. Ein nicht gerade liebevolles Elternhaus, der Vater der sie regelrecht mit seiner Kamera belagert, eine Mutter, die eifersüchtig und desinteressiert ist, ihre Liebe zu Frankreich, die bei ihrem Vater Wut und Missfallen hervorruft, eine Schwester, die ihr Vertrauen missbraucht. Doch in Frankreich trifft sie auf Michel, der Sohn eines Lehrerkollegen, der zu aller Leidwesen bereits verlobt ist. Liebe auf den ersten Blick, aber keine Chance das Glück zu genießen. Es dauerte, bis ich mit Michel warm wurde, der sich trotz seiner Verlobung zu Marianne hingezogen fühlt. Obwohl er charmant und charismatisch ist, hatte seine Liebe zu der jungen Lehrerin einen bitteren Beigeschmack. Zu David möchte ich einen Satz aus dem Buch zitieren, der ihn wohl am besten beschreibt: Seite 462: „... Wahrscheinlich würde jeder, der die Geschichte hört, denken, ich sei das größte Arschloch der Welt, dass ich meine schwangere Freundin verlassen habe. …“ Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet. Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Freude, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. So konnte ich mir alles bildlich vorstellen, ich kann mir sogar sehr gut einen Film zu dem Buch vorstellen. Die Handlung war abwechslungsreich, spannend, atmosphärisch, emotional und überraschend. Dieses Buch hat mich berührt, war großartig, mitreißend, und bereitete mir Freudentränen, aber auch Tränen der Traurigkeit. Die Zeit- und Perspektivwechsel machten das Buch noch spannender und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen. Die Autorin verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge und lässt keine weiteren Fragen offen. Da ich schon einige Bücher der Autorin kenne, freue ich mich schon auf das nächste Werk von ihr. Ein Liebes-Roman, der die Langeweile vertreibt und ein paar schöne, emotionale Lesestunden garantiert. Das Cover ist erfrischend, sommerlich und bunt. Der Fluss und die Gewitterwolken lassen das ganze stürmisch aussehen, was mir sehr gut gefällt. Das Cover und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch, turbulent, emotional. Fazit: Super Geschichte. Spannend. Emotional. Ein weiteres Highlight von Corinna Bomann Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Nicole auf der Suche nach ihren Wurzeln
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 22.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nicole Schwarz, eine der Hauptpersonen im "Mohnblütenjahr" von Corina Bomann ist schwanger und muss befürchten, dass ihr Ungeborenes an einen Herzfehler leider könnte. Um der Ursache für die Erbkrankheit auf die Spur kommen zu können, muss sie dringend mehr über ihren Vater erfahren. Doch ihre Mutter Marianne hat sie... Nicole Schwarz, eine der Hauptpersonen im "Mohnblütenjahr" von Corina Bomann ist schwanger und muss befürchten, dass ihr Ungeborenes an einen Herzfehler leider könnte. Um der Ursache für die Erbkrankheit auf die Spur kommen zu können, muss sie dringend mehr über ihren Vater erfahren. Doch ihre Mutter Marianne hat sie immer allein groß gezogen und um ihren Vater ein großes Geheimnis gemacht. Durch die neue Situation beginnt Marianne nun doch noch ihre eigene Lebensgeschichte vor Nicole zu erzählen. Von der unglücklichen Jugend im Nachkriegsdeutschland mit einem strengen Vater und den Wunsch französisch zu lernen. Gegen alle Widerstände geht Marianne als junge Lehrerin nach Frankreich zu einem Austauschjahr und muss auch dort gegen jede Menge Vorurteile und Hass zwischen Deutschland und Frankreich ankämpfen. Gleichzeitig trifft sie dort auch ihre große Liebe Michel, der aber mit einer anderen verlobt ist. Corina Bomann schafft es in Ihrem Roman wieder die Geschichte von 2 Frauen zu ganz unterschiedlichen Zeiten miteinander zu kombinieren. Die Kapitel wechseln zwischen Marinnas Geschichte und der aktuellen Situation von Nicole hin und her. Auch Nicole hat mit so einigen persönlichen Probleme zu kämpfen. Mit der Zeit erkennt sie, dass es sich manchmal im Leben lohnt, für das eigene Glück zu kämpfen. Auch Marianne muss erfahren, dass es im Leben nie zu spät für das eigene Glück ist. Schließlich trifft sie durch Nicole ihre große Liebe Michel wieder. Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen, denn es ist nicht nur eine Liebes- und Familiengeschichte, sondern es hat auch einen geschichtlichen Hintergrund. Wie schon in der "Sturmrose" wird wieder ein Stück deutsche Vergangenheit aufgegriffen. Dieses Mal geht es um das anfänglich schwierige Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich nur wenige Jahre nach dem Kriegsende. Ich freue mich auf weitere Bücher von Corina Bomann, denn aller die ich bisher gelesen habe, waren recht unterschiedlich aber haben mir gut gefallen.

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Das Mohnblütenjahr
von einer Kundin/einem Kunden aus Amberg am 15.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nicole, 38, lebt in einer glücklichen Beziehung zu David. Ein Problem gibt es: Nicole möchte unbedingt ein Kind, aber David nicht. Nicole setzt heimlich die Pille ab und wird schwanger. David verlässt sie. Für Nicole, die David liebt, ein Problem, aber ein überwindbares, da sie selber ohne Vater aufwuchs... Nicole, 38, lebt in einer glücklichen Beziehung zu David. Ein Problem gibt es: Nicole möchte unbedingt ein Kind, aber David nicht. Nicole setzt heimlich die Pille ab und wird schwanger. David verlässt sie. Für Nicole, die David liebt, ein Problem, aber ein überwindbares, da sie selber ohne Vater aufwuchs und eine glückliche Kindheit hatte ist sie überzeugt ihrem Kind das auch bieten zu können. Bei einer Vorsorgeuntersuchung im vierten Monat erfährt Nicole, daß ihr Kind einen Herzfehler haben könnte und soll in der Familie nach Erbkrankheiten fragen. Somit muß sie ihre Mutter Marianne endlich nach ihrem Vater fragen.... Marianne wurde sehr streng und lieblos erzogen. Der Vater kam aus dem Krieg und hasste alles Französische. Marianne dagegen hat ein Faible für Frankreich. Als Austauschlehrerin geht sie 1975 nach Lorraine. Sie hat dort mit Engstirnigkeit und Nachkriegshass zu kämpfen - auch 30 Jahre nach Kriegsende. Dort begegnet sie aber auch ihrer großen Liebe. Aber die 70 Jahre waren nicht so einfach.... Ein wunderbarer typischer Bomann. Man fängt an und kann nicht mehr aufhören. Nicoles Geschichte spielt in der Gegenwart und ist in der Ich-Form geschrieben. Nicole ist nachvollziehbar, auch wenn sie sich oft um sich selber und ihre Wünsche dreht, aber in dem psychisch angespannten Zustand voll verständlich. Mariannes Geschichte spielt in den 70 Jahren. Die Geschichten beginnen immer mit der Beschreibung eines Bildes. Einfach nur fesselnd. Marianne ist ein inspirierender starker Charakter. Obwohl ich keine Nachkriegsgeschichten mag, finde ich diese hier echt fesselnd (natürlich auch wegen der Liebesgeschichte). Die Erklärungen, wie es der Jugend von damals mit ihren Eltern und Großeltern ging finde ich sehr gut. Das Buch regt auch zum Nachdenken über unsere Vorurteile an.

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Lebens- und Liebesgeschichte von Mutter und Tochter
von Bücherwurm78 am 04.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nicole Schwarz hat sich gerade von ihrem Freund David getrennt. Nicole ist endlich schwanger geworden und hat sich damit dem Willen von David widersetzt, der keine Kinder wollte. Dann erfährt Nicole auch noch, dass ihr Kind einen erblich bedingten Herzfehler hat. Sie macht sich auf den Weg zu ihrer... Nicole Schwarz hat sich gerade von ihrem Freund David getrennt. Nicole ist endlich schwanger geworden und hat sich damit dem Willen von David widersetzt, der keine Kinder wollte. Dann erfährt Nicole auch noch, dass ihr Kind einen erblich bedingten Herzfehler hat. Sie macht sich auf den Weg zu ihrer Mutter Marianne, damit diese ihr endlich die Wahrheit über ihren Vater erzählt, den Nicole nie kennengelernt hat. Zum ersten Mal erzählt ihr ihre Mutter ihre Lebensgeschichte und das Kennenlernen von ihr und dem Franzosen Michel in dem kleinen Ort Bar-le-Duc. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Von außen ist es sehr schön gestaltet und der Inhalt ist richtig gut. Aufgrund der sehr flüssigen und bildhaften Schreibweise hatte ich das Buch sehr schnell durchgelesen. Es sind eigentlich zwei Liebesgeschichten enthalten, die von Nicole selbst und vor allem die von ihrer Mutter Marianne. Corina Bomann hat das Thema der Nachkriegsgeschichte um Frankreich und Deutschland gut umgesetzt und auch sehr gut beschrieben, so dass man als Leser einen guten Einblick in beide Ansichten der Länder erlangt. Was mir gut gefallen hat ist, dass das Buch sehr gefühlvoll und einfühlsam geschrieben ist, aber ohne je zu kitschig zu werden. Mir hat die Sturmrose schon sehr gut gefallen, aber dieses Buch finde ich noch besser. Fazit: Sehr empfehlenswerter Roman und ich freue mich schon auf die nächste Liebesgeschichte mit historischem Hintergrund.

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Schweigen ist nicht immer Gold
von einer Kundin/einem Kunden aus Euskirchen am 23.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

„Das Mohnblütenjahr“ ist ein Roman von Corinna Bomann, erschienen 2016. Inhalt: Nicole ist schwanger, wird von ihrem Freund verlassen und erfährt, dass ihr Kind womöglich einen Herzfehler haben wird. Wahrscheinlich als Folge einer Erbkrankheit. Über ihren Vater schweigt Nicoles Mutter Marianne eisern. Sie wollte nie über ihn sprechen, doch jetzt braucht... „Das Mohnblütenjahr“ ist ein Roman von Corinna Bomann, erschienen 2016. Inhalt: Nicole ist schwanger, wird von ihrem Freund verlassen und erfährt, dass ihr Kind womöglich einen Herzfehler haben wird. Wahrscheinlich als Folge einer Erbkrankheit. Über ihren Vater schweigt Nicoles Mutter Marianne eisern. Sie wollte nie über ihn sprechen, doch jetzt braucht Nicole die Antwort auf die Frage. Marianne bricht ihr Schweigen und nimmt sie mit auf eine Reise in ihre Kindheit, ihr Leben in Deutschland und Frankreich, sowie die Schwierigkeit der Akzeptanz der Länder lange nach Kriegsende. Nicole erfährt auch wer ihr Vater ist und macht sich auf die Suche nach ihm. Meine Meinung: „Das Mohnblütenjahr“ gehört zu den Büchern, die man nicht aus der Hand legen konnte. Sehr faszinierend geschrieben. Es war spannend zu erfahren, wie es Nicole und ihrem Kind ergeht, ob sie und David wieder zueinander finden. Wie Mariannes Geschichte in ihrer Kindheit und Jugend war, sowie in Frankreich erging und was mit Nicoles Vater geschah. Der Schreibstil der Autorin fand ich sehr schön, man konnte leicht in die Geschichte hineinfinden und sich identifizieren, auch mit den Protagonisten. Man erfährt aus dem Buch sehr gut, das Schweigen schlimme Folgen haben kann und zu Missverständnissen führen kann, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Das es wichtig ist seinen Herzen zu folgen, anstatt wegen den Reden der Mitmenschen aufzugeben und sich unglücklich zu machen. Ein weiteres Thema ist die deutsch-französische Beziehung, besonders die Problematik noch viele Jahre nach Kriegsende. Mir hat das Mohnblütenjahr sehr gut gefallen, es hat 5 Sterne verdient.

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Eine bewegende Geschichte
von zauberblume am 14.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Auch der neueste Roman von Corina Bomann "Mohnblütenjahr" wird für mich wieder ein absoluter Bestseller. Nachdem ich bereits auf der FBM 2015 eine Lesung aus diesem Buch mit der Autorin live erleben durfte, war ich schon richtig neugierig auf die Geschichte. Der Inhalt: Nicole Schwarz hat sich immer eine große... Auch der neueste Roman von Corina Bomann "Mohnblütenjahr" wird für mich wieder ein absoluter Bestseller. Nachdem ich bereits auf der FBM 2015 eine Lesung aus diesem Buch mit der Autorin live erleben durfte, war ich schon richtig neugierig auf die Geschichte. Der Inhalt: Nicole Schwarz hat sich immer eine große Familie gewünscht. Sie selbst ist ohne Vater als Einzelkind aufgewachsen. Umso glücklicher macht sie nun ihre Schwangerschaft. Doch dann kommt heraus, dass ihr Kind einen vererbten Herzfehler haben könnte. Nicole muss herausfinden, wer ihr Vater ist. Nicht so einfach, denn immer schwieg ihre Mutter. Doch nun beginnt sie zu erzählen: vom Aufwachsen in der Nachkriegszeit, von einer großen Liebe zwischen Deutschland und Frankreich und einem nie ganz verschmerzten Verlust .... Wahnsinn! Das muss man nach den letzten Zeilen dieses Buches sagen, eine Geschichte, die den Leser von Anfang an fesselt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach herausragend. Man ist mitten im Geschehen dabei. Ich sehe Nicole vor mir, als sie wie gelähmt die Arztpraxis verlässt. Und dann ihre Mutter Marianne, die inzwischen auf einem Weingut lebt, und plötzlich wieder von der Vergangenheit eingeholt wird. Die Geschichte spielt im hier und jetzt, wir werden auch in die Vergangenheit entführt. Hier erfahren wir einiges über Mariannes Kindheit und ihre Zeit als Lehrerin in Frankreich. Wenn ich die Augen schließe, kann ich die traumhaften Mohnblütenfelder vor mir sehen, genieße die Ruhe und muss gleichzeitig an die schrecklichen Ereignisse denken, die sich hier abgespielt haben. Die Autorin bringt uns auch in diesem Roman wieder ein Stück Geschichte nahe. Ich sehe Marianne vor mir, wie sie in Bar-le-Duc an der Schule unterrichtet und mit den Anfeindungender Schüler zu kämpfen hat. Obwohl der Krieg ja längst vorüber ist. Eine emotionale Geschichte, die den Leser auch zum Nachdenken anregt. Ich verstehe auch Mariannes Liebe zu Frankreich. Eine mutige Frau, die ihr Leben meistert und auch immer auf das Wohl ihrer Tochter Nicole bedacht ist. Deshalb hat sie Nicole auch ihre Geschichte erzählt. Und die ist wirklich sehr bewegend. Die herausragende Geschichte hat mich wirklich sehr berührt und beim Lesen blieb auch kein Auge trocken. Ein Wahnsinnsroman! Das Cover ist auch ein echter Hingucker! Passender könnte es nicht sein. Und wenn man die Augen schließt, befindet man sich sofort wieder in Bar-le-Duc. Für mich wird dieser Roman die Bestsellerlisten stürmen. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne.

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