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Das Schiff

Roman

(12)

Gewinner des Kurd-Lasswitz-Preises 2016! Gewinner des Deutschen Science-Fiction-Preises 2016! Der neue Roman des Bestsellerautors von »Das Artefakt« und »Kinder der Ewigkeit«: Seit tausend Jahren schicken die intelligenten Maschinen der Erde lichtschnelle Sonden zu den Sternen. Sie sind auf der Suche nach den Hinterlassenschaften der Muriah, der einzigen bekannten und längst untergangenen Hochkultur in der Milchstrasse. Bei der Suche helfen die Mindtalker, die letzten sterblichen Menschen auf der Erde - nur sie können ihre Gedanken über lichtjahrweite Entfernungen schicken und die Sonden lenken. Doch sie finden nicht nur das technologische Vermächtnis der Muriah, sondern auch einen alten Feind, der seit einer Million Jahren schlief und jetzt wieder erwacht.

Rezension
"Brandhorst schreibt wunderschön und wendet sich den inneren und äusseren Welten seiner Protagonisten zu. Eine fast philosophische Reise erwartet den Leser.", Ruhr Nachrichten, 08.02.2016
Portrait
Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, zählt zu den erfolgreichsten Science-Fiction-Autoren unserer Zeit. Mit dem »Kantaki«-Zyklus gelang ihm der Durchbruch. Seither sind spektakuläre Zukunftsvisionen zu seinem Markenzeichen geworden. Andreas Brandhorst hat viele Jahre in Italien gelebt und ist inzwischen in seine alte Heimat in Norddeutschland zurückgekehrt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 05.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-70358-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 215/135/50 mm
Gewicht 645
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Wunderschön
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 27.01.2017

Das Buch hatte zum Schluss ein paar kleinere Fehler (glaube ich) in der Handlung. Nichtsdestotrotz: Dieser Mann besitzt eine erzählerische Stärke, Wissen über Physik und Intelligenz. Die Charaktere hatten Tiefe und alles war glaubhaft erzählt. Ständig hatte ich das Gefühl als würde ich unter Wasser einen Traum verfolgen, während ich las.... Das Buch hatte zum Schluss ein paar kleinere Fehler (glaube ich) in der Handlung. Nichtsdestotrotz: Dieser Mann besitzt eine erzählerische Stärke, Wissen über Physik und Intelligenz. Die Charaktere hatten Tiefe und alles war glaubhaft erzählt. Ständig hatte ich das Gefühl als würde ich unter Wasser einen Traum verfolgen, während ich las. Ein richtig gutes Buch! Finger weg, wenn du Knall-Bumm-Peng-Action oder Star-Wars-Ähnliches erwartest.

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Wenn der Schein und das Sein die Suche nach Antworten bereit hält...
von Solara300/ Blogger v. Bücher aus dem Feenbrunnen aus Contwig am 25.12.2015

Kurzbeschreibung In der Zukunft senden intelligente Maschinen lichtschnelle Sonden zu den Sternen. Denn sie sind auf der Suche nach etwas sehr wertvollem für sie und zwar nach der untergegangenen Hochkultur der Muriah. Die ein System entwickelten und zwar das der Kaskade. Ein System aus Tunneln das die Raum Zeit... Kurzbeschreibung In der Zukunft senden intelligente Maschinen lichtschnelle Sonden zu den Sternen. Denn sie sind auf der Suche nach etwas sehr wertvollem für sie und zwar nach der untergegangenen Hochkultur der Muriah. Die ein System entwickelten und zwar das der Kaskade. Ein System aus Tunneln das die Raum Zeit Reisen durch die ganze Galaxie ermöglicht. Auf deren Suche brauchen die Maschinen die Hilfe der Mindtalker die zwar nur eine begrenzte Zeit auf Erden haben, aber durch ihre Fähigkeit ihren Geist und ihren Körper zu trennen und somit an sehr weit entfernte Plätze der Galaxie zu reisen besonders wertvoll sind. Adam ist einer dieser besonderen Mindtalker und diese Reise wird ihn verändern.... Cover Das Cover ist sehr interessant gestaltet mit den weiten der Galaxie und dem Mond der sehr viel technologisches Wissen sein eigen nennt und doch Defizite zu haben scheint. Was mit gefällt ist das es mit dem Schiff nicht nur optisch eine Frage aufwirft was genau das Schiff da macht oder wohin seine Reise führt, sondern es passt hervorragend zum Inhalt. Schreibstil Der Autor Andreas Brandhorst hat einen sehr bildhaften Schreibstil der mich mitgenommen hat in eine Welt in der man nicht sagen kann der ist schwarz oder weiß, sondern wo man herausfindet was hinter manchen Dingen steckt. Oder welchen Sinn manches hat. Ist es zum Wohle oder wirft es neuerliche Fragen auf und ich kann nur schreiben der Autor dessen erstes Werk ich genießen durfte zu lesen hat mich begeistert. Denn die Charaktere faszinieren und ich war gespannt wie sie sich entwickeln und welche Entscheidung folgen. Für mich eine Weltenerschaffung die ich begeistert bis zum Schluss inhaliert habe und nur schreiben kann. Klasse und ich freu mich schon auf mehr! Meinung Wenn der Schein und das Sein die Suche nach Antworten bereit hält... Dann sind wir bei Adam angekommen. Adam ist ein Mindtalker. Was ein Mindtalker ist? Ein Mindtalker kann mit kontrolliertem Bewusstseins Transfer über sehr weite Strecken reisen. Denn genau diese Strecken sind sehr wichtig. Denn in einer Welt wo intelligente Maschinen sich um alles kümmern und versuchen technisch immer weiter auf einem höheren Stand zu sein, kommen ihnen die Hilfeleistungen der Mindtalker gerade recht. Denn genau das können sie nicht. Denn die Maschinen wie zum Beispiel Bartholomäus suchen die untergegange Hochkultur Muriah. Was mir hier sehr gut gefällt ist, das man die Beschreibung erhält wie die ganze Zivilisation aufgebaut ist, inklusive der Rückblicke die Adam mit seinen zweiundneunzig Jahren hat und die passenden Erinnerungen dazu. Und Adam erinnert sich des Öfteren sehr gerne an die Zeit wo er noch bei seinen Eltern war und nicht nur das, auch wie sie gehofft hatten das er Unsterblichkeit erlangt mit dreißig Jahren und in Adams Fall dies einfach nicht möglich war. Aber auch an Rebecca kann sich Adam erinnern, vor allem als ihm Bartholomäus eröffnet das sie etwas sehr wichtiges gefunden haben das eine Anreise zweier Mindtalker unverzichtbar macht. Da Rebecca für diese wichtige Mission mit dabei ist, ist Adam nach vielen Jahren des nicht sehens gespannt. Allerdings erstaunt es ihn als er endlich auf besagten Ziel Territorium eintrifft. Denn es scheint den Maschinen nicht schnell genug zu gehen oder wären sie sogar bereit zu lügen. Genau diese Fragen stellt sich Adam und dann muss er feststellen dass es vielleicht doch mehr Fragen gibt als er in seinem Alter jemals angenommen hat. Ein Gravitationsbebens ungeahnten Ausmasses bestärkt Adams Verdacht das etwas nicht stimmen kann und ein mysteriöses Schiff das mit seinen Ausmassen nicht von denn Muriah stammen soll macht das ganze zu einem Rätsel. Aber noch bevor die nötigen Fragen dazu gestellt werden können, tauchen immer mehr Erinnerungslücken auf. Adam erfährt Fakten die ihm Bartholomäus verschwiegen hat und dann taucht auch noch eine Frau namens Evelyn auf die ihn darin bestärkt nachzuhaken. Dieses Szenario die Geschichte hinter den Maschinen verwoben mit den Erinnerungen und dem was passiert macht es für mich zu einer besonderen Geschichte. Ich habe mir mehr als einmal die Frage gestellt wer ist gut und wer ist böse. Ist es so einfach zu umschreiben. Denn die Fragen und die Hintergründe zu erforschen ist für mich voll und ganz nachvollziehbar und nicht allem und vor allem jedem zu glauben. Das Glossar am schluss ist auch sehr hilfreich und man kann verschiedenen Begriffe wie z.b. die Mindtalker nachschlagen. Fazit Absolut empfehlenswert und Klasse umgesetzt! 5 von 5 Sternen

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Auslaufmodell Mensch
von Barbara W am 16.11.2015

Inhalt Vor 6000 Jahren ist beim Krieg zwischen Menschen und Maschinen die Menschheit fast zerstört worden. Seitdem sorgen die Maschinen für die restlichen Menschen, indem sie ihnen am 30. Geburtstag mit einer besonderen Behandlung Unsterblichkeit geben und dann mit allem versorgen, was sie für ein sorgenfreies Leben benötigen. So können... Inhalt Vor 6000 Jahren ist beim Krieg zwischen Menschen und Maschinen die Menschheit fast zerstört worden. Seitdem sorgen die Maschinen für die restlichen Menschen, indem sie ihnen am 30. Geburtstag mit einer besonderen Behandlung Unsterblichkeit geben und dann mit allem versorgen, was sie für ein sorgenfreies Leben benötigen. So können sie ganz ihren Interessen und Vergnügungen nachgehen. Sie werden nie krank, bleiben immer körperlich und geistig jung und müssen sich nur vor tödlichen Unfällen in Acht nehmen. Doch manchmal funktioniert die Umwandlung in die Unsterblichkeit nicht und man gehört zu den Unglücklichen, die sterblich bleiben. So auch Adam, der daraufhin für die Maschinen als sogenannter Mindtalker arbeitet. Diese sind gerade aufgrund ihrer Sterblichkeit fähig, ihr Bewusstsein Lichtjahre entfernt zu anderen Planeten zu transferieren. Während ihr sterblicher Körper geschützt auf der Erde bleibt, schicken die Maschinen regelmäßig die Gedanken der Mindtalker ins All, wo sie dann unterschiedliche Missionen für die Maschinen auszuführen. Für den greisen 92jährigen Adam ist dies sein Alltag, er fühlt sich gut versorgt und durch seinen Maschinen-Betreuer Bartholomäus vertrauensvoll betreut. Doch als ein kristallisierter Muriah gefunden wird, ein Zugehöriger einer Spezies, die seit dem großen Weltenbrand vor einer Millionen Jahren als verschollen gilt, und immer mehr alte Artefakte dieser Wesen von den Maschinen eingesammelt werden, beginnen in Adam Zweifel zu nagen. Und warum produzieren die Maschinen immer mehr Waffen, warum verschwinden auf einmal Mindtalker und was hat es mit dem feindlichen Schiff auf sich, das auf einmal auftaucht und die Maschinen in höchste Alarmbereitschaft bringt? Und dann nimmt Evelyn, eine Unsterbliche, die einer Protestbewegung gegen die Herrschaft der Maschinen angehört, mit Adam Kontakt auf, um ihm etwas Wichtiges mitzuteilen ... Meine Meinung Die Bücher von Andreas Brandhorst sind für mich immer wieder sehr spannend zu lesen und bieten immer wieder Beschreibungen und Gedanken, die vor meinen Augen ganz besondere Bilder erzeugen. So auch hier wieder. Andere Planeten oder die in der Zukunft veränderten Städte der Erde und auch die Umgebungen und die Erlebnisse, die Adam während seiner vielen Bewusstseinstransfers beobachtete und durchmachte, waren für mich wieder interessant beschrieben und sorgten für eine tolle Atmosphäre. Andreas Brandhorsts Romane lassen für mich aufgrund seines Schreibstils immer eine ganz besondere Stimmung entstehen. Aber nicht nur das. Das Besondere für mich sind auch immer wieder die Themen, die er in seinen Geschichten anspricht, in diesem Fall ganz besonders die menschliche Unsterblichkeit und die Evolution der Menschen/Maschinen. Hier im Roman ist es für die Menschen normal, unsterblich zu werden. Sie verlassen sich darauf, dass die Maschinen sie an ihrem dreißigsten Geburtstag einer Behandlung unterziehen, nach der sie Tausende von Jahren alt werden können und nichts weiter mehr tun müssen, als ihrem Vergnügen nachzugehen. Eine schöne Vorstellung so viel Zeit für alles zu haben! Doch trotzdem fragt man sich beim Lesen, ob das so richtig ist. Denn ein fader Beigeschmack bleibt dabei: die Abhängigkeit von den Maschinen, die sich um die komplette Versorgung kümmern. Man fragt sich auch, warum machen sie das? Wirklich nur aus Menschenfreundlichkeit? Oder sollen die Menschen einfach nur ruhiggestellt werden, während sich die Maschinenintelligenzen immer schneller weiterentwickeln? Der Mensch hat die Maschinen erschaffen, aber irgendwann hat er sie wohl aus den Händen verloren...oder ist es doch gut und richtig, dass sich Maschinen um alles kümmern, weil sie sich nicht wie der Mensch von irrationalen und intuitiven Handlungen leiten lassen? Es wirkt dann fast beruhigend, dass es ein paar Unsterbliche wie Evelyn gibt, die misstrauisch gegenüber der Herrschaft der Maschinen sind und daran zweifeln, dass diese die Menschheit wirklich schützen wollen, wie sie es durchaus glaubhaft immer wieder versichern. Denn es liest sich gruselig, wie weit die Maschinenintelligenzen sich weiterentwickelt und im All vernetzt haben. Man fragt sich schnell, wie lange die Maschinen die Menschen überhaupt noch brauchen, auch wenn es hier in der Geschichte noch eine Sache gibt, die der Mensch für sie tut. Eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine scheint also gegenüber dem Feind, der sie beide bedroht, noch notwendig zu sein – oder nicht? Wie es bei Andreas Büchern ist, gibt es nicht einfach nur Schwarz und Weiß und so wird man beim Lesen immer mal wieder verunsichert, was nun Wahrheit ist und was nicht. So entstand bei mir trotz des allgemeinen Misstrauens gegenüber den Maschinen doch gerade bei Adams Maschinen-Betreuer Bartholomäus eine unerwartete Sympathie und seine Beweggründe erschienen ehrlich besorgt. Hat er recht? Kann der Mensch nicht mehr alleine überleben? Und Evelyn, auf deren Seite ich schnell stand, zeigte dagegen immer mal eine rücksichtslose Seite, die mich an ihrer Motivation manchmal zweifeln ließ. Könnte es sein, dass sie einer fixen Idee erlegen ist und mit ihrem Widerstand den Menschen eher schadet? So wurde für mich Adam zum Spielball zwischen überzeugenden Argumenten, versteckten Lügen, verschwundenen und wieder zurückgegebenen Erinnerungen und mühsam gesammelten eigenen Erfahrungen, während der Feind mit seinem Schiff in vernichtender Weise immer näher kam. Es war berührend zu lesen, wie Adam durch die neu gewonnenen Erkenntnisse emotional aus seinem bisher irgendwie akzeptierten Lebensbild gerissen wurde. Es war spannend zu lesen, wie Adam nun trotz seines greisen Alters und seines geschädigten Bewusstseins beharrlich versuchte, die Wahrheit zu finden und dafür den Kampf nicht nur gegen den unbekannten Feind, sondern auch gegen seine eigene Schwäche und Sterblichkeit aufnahm. Und es war aufregend zu lesen, in welchen Dimensionen sich die Maschinenintelligenzen ausbreiteten und weiterentwickelten, auf den ersten Blick vielleicht unvorstellbar, aber doch mehr und mehr vorstellbar... und es war überraschend zu lesen, wie Adam am Ende agierte. Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall wieder eine intelligente und sehr zum Nachdenken anregende Geschichte, die mir sicherlich noch eine ganze Weile im Kopf bleiben wird.

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