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Das Schneemädchen

(1)
Alaska, in den 1920er Jahren: Mabel und Jack konnten keine Kinder bekommen. Um den Schmerz und die Enttäuschung hinter sich zu lassen, haben sie an der Zivilisationsgrenze Alaskas ein neues, einfaches Leben als Farmer begonnen. Doch Trauer und der harte Überlebenskampf in der erbarmungslosen Natur schaffen zwischen den beiden, die sich innig lieben, eine scheinbar unüberbrückbare Distanz.
Als der erste Schnee fällt, überkommt Mabel für kurze Zeit eine fast kindliche Leichtigkeit. Eine Schneeballschlacht mit Jack entspinnt sich, und sie bauen vor ihrer Hütte zusammen ein Kind aus Schnee. Am nächsten Tag entdecken sie zum ersten Mal das feenhafte blonde Mädchen in Begleitung eines Fuchses, das sie zwischen den Bäumen des Waldes hindurch beobachtet. Woher kommt das Kind? Wie kann es allein in der Wildnis überleben? Und was hat es mit den kleinen Fussspuren auf sich, die von Mabels und Jacks Blockhaus wegführen?
«Dieses Buch ist pure Magie, von Deckel zu Deckel durchwoben mit der kalten Schönheit der Wildnis Alaskas. Eowyn Ivey erzählt mit der fesselnden Zartheit des Schneefalls, den sie so wunderbar beschreibt.»
Ali Shaw
Rezension
Dies ist ein ganz besonderes Buch, das es verdient, Millionen von Herzen schmelzen zu lassen.
Portrait
Eowyn Ivey wuchs in Alaska auf, wo sie noch heute mit ihrem Mann und zwei Töchtern lebt. Sie studierte Journalismus und kreatives Schreiben an der Western Washington University und der University of Alaska und arbeitete zehn Jahre lang als preisgekrönte Redakteurin beim Frontiersman Newspaper. Heute ist sie Buchhändlerin. "Das Schneemädchen" ist ihr erster Roman. Er wurde in elf Länder verkauft.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 464, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783644308916
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 18.462
eBook (ePUB)
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„Wildes Alaska“

Eva Müller-Sahli, Buchhandlung Aarau

Ein zartes poetisches Buch! Ein Ehepaar wandert im letzten Jahrhundert nach Alaska aus, um ein neues Leben anzufangen. Ungewollt kinderlos hoffen Sie auf eine neue Aufgabe. In den Weiten Alaskas begegnen sie unkonventionellen Nachbarn und dem Schneemädchen.
Ein wunderbares Buch, das ich gerne meinen Freundinnen verschenke.
Ein zartes poetisches Buch! Ein Ehepaar wandert im letzten Jahrhundert nach Alaska aus, um ein neues Leben anzufangen. Ungewollt kinderlos hoffen Sie auf eine neue Aufgabe. In den Weiten Alaskas begegnen sie unkonventionellen Nachbarn und dem Schneemädchen.
Ein wunderbares Buch, das ich gerne meinen Freundinnen verschenke.

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Eine fantastische Geschichte
von Franziska Rolff aus Oldenburg am 23.04.2013

Als Mabel und Jack beschließen, ihrer Heimat den Rücken zu kehren, sind beide schon über 50 und fliehen vor der Tragik ihrer Kinderlosigkeit und der emotionalen Last, die vor allem Mabel zu tragen hat. In Alaska wollen sie die Abgeschiedenheit zu ihrem Zuhause machen, einen eigenen Hof bewirtschaften und... Als Mabel und Jack beschließen, ihrer Heimat den Rücken zu kehren, sind beide schon über 50 und fliehen vor der Tragik ihrer Kinderlosigkeit und der emotionalen Last, die vor allem Mabel zu tragen hat. In Alaska wollen sie die Abgeschiedenheit zu ihrem Zuhause machen, einen eigenen Hof bewirtschaften und sich aneinander und an der Natur erfreuen. Doch auch die beschwerliche Arbeit kann die Sehnsucht nach einem Kind nicht vergessen machen… „Das Schneemädchen“ ist eine aus zarten Worten gebaute Geschichte über harte Arbeit, Trost- und Hoffnungslosigkeit sowie Kälte, aber auch über Liebe, Hoffnung und Freundschaft. Selten kann man während des Blätterns so intensiv den Winter spüren und das Holz, selten fühlt sich eine Hoffnung so traurig an wie die Hoffnung Mabels auf eine Tochter, die Hoffnung Jacks, seine geliebte Frau glücklich zu sehen. Ein überwältigendes, märchengleiches Buch!

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Hartes Leben in Alaska
von einer Kundin/einem Kunden am 05.12.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mabel und Jack sind in den 20er Jahren nach Alaska ausgewandert, um dort ein neues Leben zu beginnen und den Verlust ihres Babys zu verarbeiten. Außerdem versuchen sie sich wieder als Paar näherzukommen, was in der Einsamkeit Alaskas durch die anstrengende Bewirtschaftung der Farm und das Leben zu zweit... Mabel und Jack sind in den 20er Jahren nach Alaska ausgewandert, um dort ein neues Leben zu beginnen und den Verlust ihres Babys zu verarbeiten. Außerdem versuchen sie sich wieder als Paar näherzukommen, was in der Einsamkeit Alaskas durch die anstrengende Bewirtschaftung der Farm und das Leben zu zweit anfangs sehr schwierig ist. Als der erste Schnee fällt, machen die beiden, nachdem sie aus dem ersten Schnee ein Schneemädchen gebaut haben, Bekanntschaft mit dem kleinen Mädchen Faina, das alleine im Wald lebt und sich selbst versorgt, da ihr Vater gestorben ist. Mabel fühlt sich gleich für das Mädchen verantwortlich, da sie in Faina das auferstandene Schneemädchen aus dem russischen Märchen sieht, das Jack und sie am Vorabend geformt haben. Doch Faina ist aus Fleisch und Blut und begleitet die beiden durch den Winter, indem sie sie immer wieder besucht und sehr zutraulich wird. Eine wunderschöne, zarte und berührende Geschichte um das kleine Mädchen Faina, das im dichten Wald lebt und ihn als ihr Zuhause ansieht. Und Mabel und Jack, die ihren Kinderwunsch durch Faina als erfüllt sehen und wieder zueinander finden.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Märchen? Ein Drama? Irgendwie beides. Ein wunderbarer melancholischer Roman, der noch lange im Gedächtnis bleibt!

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Zauberhafte Geschichte aus Alaska
von mabuerele am 01.01.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Zehn Jahre nach der Totgeburt ihres einzigen Kindes sind Jack und Mabel nach Alaska gezogen. Sie wollen sich dort ein neues Leben aufbauen weit weg von der umfangreichen Verwandtschaft. Mabel schmerzt es, die zahlreichen Kinder der anderen zu sehen. Der Anfang in Alaska ist hart. Statt gemeinsamen Schaffen arbeitet... Zehn Jahre nach der Totgeburt ihres einzigen Kindes sind Jack und Mabel nach Alaska gezogen. Sie wollen sich dort ein neues Leben aufbauen weit weg von der umfangreichen Verwandtschaft. Mabel schmerzt es, die zahlreichen Kinder der anderen zu sehen. Der Anfang in Alaska ist hart. Statt gemeinsamen Schaffen arbeitet jeder für sich, Mabel im Haus und Jack auf dem Feld. Als der erste Schnee fällt, kommt die Erinnerung an die eigene Kindheit zurück. Es beginnt mit einer Schneeballschlacht, dann formen sie ein Schneemädchen. Sogar Schal und Handschuhe bekommt es. Am nächsten Tag ist das Schneemädchen verschwunden, doch am Waldrand sehen sie die Silhouette eines Kindes. Es wird wieder hoffnung und Liebe in ihr Leben bringen. Die Autorin hat einen märchenhaften Roman geschrieben. Hintergrund ist die Geschichte des Schneemädchens, ein russisches Märchen, dass Mabels Vater ihr oft vorgelesen hat. Deshalb glaubt Mabel, dass Faina, so der Name des Kindes, ein Schneemädchen ist. Als Leser schwanke ich zwischen Phantasie und Realität. Die Autorin suggeriert mir durch ihren Erzählstil mal das eine, mal das andere. Sehr gut geschildert wird das harte Leben in der Wildnis Alaskas. Die Zeit von Saat und Ernte ist kurz. Sie entscheidet, wie die Farmer den Winter überleben. Viele geben auf. Fehlende medizinische Hilfe, weite Wege zum nächsten Ort und kalte Winterstürme sind Realität. Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich nur schwer aus der Hand legen. Es hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen hat neben der abwechslungsreichen Handlung, dem Flair der eisigen Landschaft, den sympathischen gut charakterisierten Protagonisten insbesondere die zauberhafte Stimmung, die über der Geschichte lag. Schön fand ich auch, dass die Kapitel durch stilisierte Schneeflocken in handliche Leseabschnitte geteilt wurden. Das Cover in Blau und Weiß passt exakt zur Geschichte, denn beide Farben spielen im Buch eine besondere Rolle.

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24 Schätze aus meiner private Bibliothek...22.Türchen!
von Stefania Rubino aus Ulm am 22.12.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein kaltes Land darf warm sein, die Stille der Wildnis manchmal laut und ein Mädchen aus Schnee darf auch ein echtes Wesen werden. Man denkt oft dass kalte Länder nicht warm sind und leere Räume still… manchmal auch dass Träume nicht wahr werden können. So... Ein kaltes Land darf warm sein, die Stille der Wildnis manchmal laut und ein Mädchen aus Schnee darf auch ein echtes Wesen werden. Man denkt oft dass kalte Länder nicht warm sind und leere Räume still… manchmal auch dass Träume nicht wahr werden können. So kann man sich irren… Das toll gestaltete Buch ist eine schöne Entdeckung.

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Das schönste Buch seit langem
von einer Kundin/einem Kunden aus Tafers am 29.10.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Schneemädchen entführt den Leser vom ersten Augenblick an und lässt ihn bis zum Ende nicht wieder ziehen. Der Schreibstil ist still und unaufdringlich, so wie fallender Schnee. Die Protagonisten und die Landschaft werden dem Leser auf unvergessliche Weise nahe gebracht. Das Ende der Geschichte geht einem nahe, mitunter... Das Schneemädchen entführt den Leser vom ersten Augenblick an und lässt ihn bis zum Ende nicht wieder ziehen. Der Schreibstil ist still und unaufdringlich, so wie fallender Schnee. Die Protagonisten und die Landschaft werden dem Leser auf unvergessliche Weise nahe gebracht. Das Ende der Geschichte geht einem nahe, mitunter auch mit Tränen. Kurz gesagt, ein Buch, das ich in meinem Bücherregal nicht missen möchte, und das in keinem anderen fehlen sollte. Ein Lesegenuss vom Allerfeinsten!!!

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Ein ergreifend schönes Buch!
von LEXI am 04.10.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Alaska. Der flächenmäßig größte Bundesstaat Amerikas. Gebirgsketten, eisige Flüsse, polares Klima mit langen, dunklen und sehr harten Wintern. Und dennoch ist dies der Traum des älteren Siedlerpaares Mabel und Jack, die ihr Zuhause verlassen haben, um am Ufer des Wolverine River gemeinsam eine Farm aufzubauen und zu bewirtschaften. Die... Alaska. Der flächenmäßig größte Bundesstaat Amerikas. Gebirgsketten, eisige Flüsse, polares Klima mit langen, dunklen und sehr harten Wintern. Und dennoch ist dies der Traum des älteren Siedlerpaares Mabel und Jack, die ihr Zuhause verlassen haben, um am Ufer des Wolverine River gemeinsam eine Farm aufzubauen und zu bewirtschaften. Die endlose Weite, die Stille und Einsamkeit und die überwältigende Naturgewalt dieses arktischen Landes übten eine Faszination auf das kinderlose Ehepaar aus, die stark genug war, auch Familie und Freunde hinter sich zu lassen. Der Neubeginn gestaltet sich jedoch schwieriger, als die beiden dachten, und Mabels Schwermut betreffend ihre Kinderlosigkeit wirft einen zusätzlichen großen, dunklen Schatten auf das Glück der beiden. Wird ihre Liebe groß genug sein, die Belastungen, die das karge Land ihnen auferlegt zusammen mit der tiefen Trauer um das Leben des tot geborenen Kindes zu verkraften? Mitten in diese Szenerie lässt Eowyn Ivey den Leser einsteigen in dieses wunderschöne Epos. Eine ausgelassene Szene im Schnee, die die emotionale Düsternis ihrer beider Seelen aufhellt. Eine Schneeballschlacht, der Bau eines kleinen Schneemanns, aus der Jack kurzerhand ein kleines Mädchen formt. In welchem Zusammenhang mit diesem Ereignis steht das plötzliche, unerwartete Auftauchen eines kleinen, blonden Kindes in Begleitung eines Fuchses am nächsten Morgen? Eowyn Ivey erzählt von dem behutsamen Annähern Jacks und Mabels an die kleine Faina, offenbart Stück für Stück einen Teil ihres Geheimnisses. Und dennoch bleibt ein kleiner Rest bis zuletzt im Dunkeln … Dieses Buch brilliert mit poetischen Beschreibungen der malerischen Schönheit dieses kargen Landes. Sämtliche Protagonisten werden dem Leser auf eindrucksvolle Art und Weise nahegebracht. Die Autorin legt sehr viel Wert auf die emotionalen Aspekte und verrät dem Leser viel über das Seelenleben ihrer Hauptfiguren. Jack und Mabel werden als sehr vielschichtige, interessante Persönlichkeiten dargestellt und der Kontrast der stillen, gebildeten Mabel zur herzlichen, extrovertierten Sarah könnte nicht größer sein. Und dennoch entspinnt sich zwischen den benachbarten Siedlern eine wundervolle Freundschaft mit aussagekräftigen Dialogen. Die Liebe zu Alaska ist auf jeder einzelnen Seite dieses Buches spürbar und man kann als Leser einfach nicht anders, als sich Stück für Stück in den Roman zu verlieren. Den höchsten Spannungsfaktor dieses Buches bildet die Neugier auf die Herkunft und den persönlichen Hintergrund des Schneemädchens. Ein wahrlich großes Gefühlskino, das den Leser leise mit seiner Poesie umgarnt und nicht wieder los lässt. Ein ergreifend schönes Buch, ein sprachgewaltiges Epos mit vielschichtigen Charakteren und einer grandiosen Beschreibung der arktischen Landschaft und ihren Wildtieren.

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wunderschöne märchenhafte Erzählung
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 02.07.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nachdem dem schweren Verlust ihres gemeinsamen Babys suchen Jack und Mabel das Weite, um alles hinter sich zu lassen und eine Art Neuanfang zu wagen. Sie suchen sich dafür die einsame Wildnis Alaskas aus, um zurückgezogen leben zu können und mit wenig Menschen in Kontakt treten zu müssen. Die... Nachdem dem schweren Verlust ihres gemeinsamen Babys suchen Jack und Mabel das Weite, um alles hinter sich zu lassen und eine Art Neuanfang zu wagen. Sie suchen sich dafür die einsame Wildnis Alaskas aus, um zurückgezogen leben zu können und mit wenig Menschen in Kontakt treten zu müssen. Die Kälte und Härte der Wildnis kann aber schwer über ihren Verlust und den unerfüllten Kinderwunsch hinwegtäuschen. In einem Anflug von kindlicher Freude bezüglich des Neuschnees bauen Jack und Mabel eines Abends ein Schneemädchen und erleben dabei einen der wenigen unbeschwerten Augenblicke. Wenig später erscheint beiden ein richtiges Schneemädchen, das immer wieder unerwartet kommt und unauffällig geht und die beiden vor viele Fragen stellt: Wo kommt es her? Zu wem gehört es? Wie kann es in der Kälte und Wildnis überleben und sich zurechtfinden? Nach und nach finden Jack und Mabel Antworten darauf, denn das Mädchen, das Faina heißt, gewinnt mehr und mehr Zutrauen zu beiden und verbringt sehr viel Zeit mit Jack und Mabel, sodass sich bei beiden allmählich Vater- und Muttergefühle entwickeln. Diese werden jedoch oft durch Zweifel, und vor allem Ängste beeinflusst, da Mabel ein Märchen aus einem Buch kennt, bei dem ein Schneemädchen immer im Winter bei einem kinderlosen Paar auftaucht und dann wieder im Sommer in die kälteren Regionen verschwindet, da es ihm zu warm wird. Dieses Schneemädchen leidet in den verschiedenen, existierenden Buchausgaben unterschiedliche Tode, die Mabel ängstlich und traurig machen, ihr aber auch die Freude und das Glück, Faina getroffen zu haben, bewusster machen. Und von diesen Momenten der Freude gibt es eine Menge, sodass sich Mabel und Jack und mehr in ihre neue Heimat einleben. Ich muss zugeben, dass ich mich erst auf diese märchenhafte Erzählung einlassen musste, denn man assoziiert mit dem Titel ein typisches Märchen, das eine böse und gute Seite verdeutlichen möchte und in ein Happy End mündet. Das Schneemädchen war eine faszinierende und einzigartige, traurige Erzählung, die nichts von der typischen Märchen-Charakteristik bestätigte. Der Handlungsverlauf bietet viel Abwechslung, wundervolle Details und eine tolle Darstellung der vielen, unterschiedlichen Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen der verschiedenen Figuren. Auch die Beschreibung der Natur ist in einem guten, und nicht die Handlung verzögernden Maß gewählt, sodass man sehr gut in die verschneite und kalte Welt Alaskas eintauchen kann. Hinzu kommt die Darstellung der verschiedenen Charaktere, die ich mir wunderbar vor meinem inneren Auge vorstellen konnte. Besonders die Figur des Schneemädchens hat mich fasziniert und auch ständig zum weiterblättern angeregt. Die vielen Fragen, die sie allein durch ihre Auftauchen aufwirft, wird durch ihre geheimnisvolle Art zusätzlich verstärkt. Alles in allem ein Buch, dass sehr wertvoll und besonders sowie ein Genuss für fantasiephile Leser ist!

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Ein wunderschönes Wintermärchen
von einer Kundin/einem Kunden am 11.02.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Alaska 1920. Mabel und Jack suchen in der Einsamkeit Alaskas einen Neuanfang nachdem Mabel eine Totgeburt hatte. Das Leben in Alaska ist hart und beschwerlich. Eines Tages begegnen sie dem Schneemädchen und Mabel und Jack beginnen wieder zu leben.......Eine wunderschöne, ruhige, zauberhafte Geschichte, die den Leser eintauchen lässt in... Alaska 1920. Mabel und Jack suchen in der Einsamkeit Alaskas einen Neuanfang nachdem Mabel eine Totgeburt hatte. Das Leben in Alaska ist hart und beschwerlich. Eines Tages begegnen sie dem Schneemädchen und Mabel und Jack beginnen wieder zu leben.......Eine wunderschöne, ruhige, zauberhafte Geschichte, die den Leser eintauchen lässt in die rauhe Welt von Alaska und in das Schicksal der Protagonisten. Traurig und berührend, einfach lesenswert.

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Das Schneemädchen
von einer Kundin/einem Kunden am 27.01.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Jack und Mabel sind beide über 50, als sie beschließen, ihre Heimat zu verlassen, um nach Alaska zu ziehen. Diese Entscheidung ging vor allem von Mabel aus. Sie kann keine Kinder bekommen und leidet sehr darunter, sich ständig rechtfertigen zu müssen. Abgeschieden von anderen, soll ihr das in ihrer... Jack und Mabel sind beide über 50, als sie beschließen, ihre Heimat zu verlassen, um nach Alaska zu ziehen. Diese Entscheidung ging vor allem von Mabel aus. Sie kann keine Kinder bekommen und leidet sehr darunter, sich ständig rechtfertigen zu müssen. Abgeschieden von anderen, soll ihr das in ihrer Wahlheimat nicht mehr passieren. Doch schon bald stellt sich heraus, dass sie und ihr Mann ohne fremde Hilfe nicht überleben können. Und so lernen sie die Bensons kennen, eine nette und hilfsbereite Familie, die mit Rat und Tat zur Seite steht. Als der erste Schnee fällt, bauen Mabel und Jack ein Schneemädchen, das am nächsten Tag verschwunden ist. Und kurze Zeit später sehen sie im Wald ein kleines Mädchen. Kann es sein, dass das Mädchen aus Schnee lebendig geworden ist? Eowyn Ivey, selbst in Alaska aufgewachsen, nimmt uns mit in eine raue und harte, aber auch wunderschöne Welt. Sie beschreibt das schwierige Leben als Landwirt im Sommer und die trostlose Zeit des Winters. Doch sie zeigt auch die wunderbare Kraft von Freundschaft und Liebe und den Wandel des Lebens. Faina, das Schneemädchen ist so grazil und fragil, dass man sich als Leser mehr als einmal fragt, ob sie nicht wirklich einem Märchen entsprungen ist. Dieses Buch verzaubert den Leser, es fasziniert und unterhält auf wunderbare Weise.

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Sososo schön
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 13.01.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Rezension: Normalerweise kaufe ich mir keine neuen Hardcoverbücher, einfach wegen des hohen Preises – aber “Das Schneemädchen” von Eowyn Ivey konnte ich einfach nicht in der Buchhandlung liegen lassen, und das obwohl ich davor noch nie etwas von dem Buch gehört hatte. Das Papier aus dem der blaue Umschlag gemacht ist,... Rezension: Normalerweise kaufe ich mir keine neuen Hardcoverbücher, einfach wegen des hohen Preises – aber “Das Schneemädchen” von Eowyn Ivey konnte ich einfach nicht in der Buchhandlung liegen lassen, und das obwohl ich davor noch nie etwas von dem Buch gehört hatte. Das Papier aus dem der blaue Umschlag gemacht ist, erinnert von der Stärke her an Packpapier und die Aufmachung ist mit dem weißen Aufdruck eher einfach gehalten – allerdings finde ich gerade das so ansprechend, denn der Buchrücken lässt das Werk im Regal wirken, als würde es aus einer anderen Zeit stammen. Die Geschichte besteht aus insgesamt 54 Kapiteln und diese wurden in drei Blocks aufgeteilt, welche jeweils von einem Zitat aus dem russischen Märchen “Snegurotschka” eingeleitet werden. Das Märchen hat die Autorin übrigens zu der Geschichte inspiriert. Im Hintergrund der erwähnten Zitate sieht man außerdem in blassgrau die Hütte, in der Mabel und Jack vermutlich leben und die Absätze im Text sind jeweils mit einer kleinen Schneeflocke voneinander getrennt. Somit vermittelt allein die Aufmachung einen Hauch der Ruhe, die durch die Geschichte noch verstärkt wird. Zum Schreibstil der Autorin lässt sich sagen, dass ich ihn wunderschön finde, es mir aber schwer fällt, ihn zu beschreiben. Wenn ich sage, dass die Art zu Schreiben Ruhe verbreitet, klingt es, als würde sie langweilig schreiben – aber dem ist nicht so. Es ist eher eine wohlige Ruhe. Als würde man in Mabels und Jacks Hütte allein am Kaminfeuer sitzen, während ums Haus, welches mitten in der Wildnis steht, ein Schneesturm treibt. Die Geschichte an sich hat mich sehr gerührt. Das ausgewanderte Ehepaar, das es in die Einsamkeit zieht, um nicht an den Verlust ihres Babys erinnert zu werden. Glücklich ist vor allem Mabel aber dann trotzdem nicht und auf den ersten Seiten legt sie es sogar darauf an, ums Leben zu kommen. Doch dann bauen sie und Jack aus Schnee eine Figur und plötzlich taucht dieses kleine Mädchen mit den hellblonden Haaren auf, das nach Schnee und Wald riecht. Was es mit dem scheuen Kind auf sich hat, werde ich an dieser Stelle nicht verraten – nur soviel: Es wird sich im Lauf der Geschichte grob aufklären, woher sie kam und es steckt mehr Tragik als Magie dahinter. Aber ich finde, diese Erklärung gibt ihr erst ein richtiges ‘Gesicht’ – ich habe sie danach erst so richtig ins Herz geschlossen. Einzig der Schluss hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen. Es passiert noch etwas Unerwartetes, was das Mädchen, das am Ende der Geschichte schon eine junge Frau ist, angeht und hierfür wird keine Erklärung angegeben. Obwohl ich das Buch schon einige Tage fertig gelesen habe, grüble ich immer noch, was genau passiert sein könnte – und… ich mag offene Enden nicht. Das ist aber der einzige negative Aspekt und schmälert meine Liebe zu diesem Buch nicht. Fazit: Man schlägt das Buch auf und entgegen kommt einem Alaska – der kalte Wind, zarte Schneeflocken und sanfte Ruhe. Und trotz aller Kälte wird das Herz tief berührt und erwärmt.

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Kommen Sie mit nach Alaska, 1920
von einer Kundin/einem Kunden am 30.11.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ali Shaw: " Dieses Buch ist pure Magie, von Deckel zu Deckel durchwoben mit der kalten Schönheit der Wildnis Alaskas." Der erste Roman der Autorin, die in Alaska aufgewachsen ist und immer noch dort mit ihrer Familie lebt. Meine besondere Empfehlung in diesem Winter !!!

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zart wie eine Schneeflocke
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Schneemädchen gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern Herbst/Winter 2012! Es ist ein Buch, das vom Nachttisch (oder wo auch immer Sie ihr Buch liegen haben) nach einem ruft und einfach nicht mehr loslässt! Mabel und Jack sind schon in den mittleren Jahren. Nach einer Totgeburt immer noch kinderlos, sind sie nach... Das Schneemädchen gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern Herbst/Winter 2012! Es ist ein Buch, das vom Nachttisch (oder wo auch immer Sie ihr Buch liegen haben) nach einem ruft und einfach nicht mehr loslässt! Mabel und Jack sind schon in den mittleren Jahren. Nach einer Totgeburt immer noch kinderlos, sind sie nach Alaska gezogen, um einen Neuanfang zu wagen. Denn Mabel konnte die Großfamilie um sie herum nicht mehr ertragen, wurde sie doch täglich an ihren Verlust und ihr „Versagen“ erinnert. Doch das Leben im kalten Alaska ist hart und anders, als es sich das Paar vorgestellt hatte. Der Boden ist schwer zu bearbeiten, Mabel sitzt alleine im Blockhaus und wird immer schwermütiger. Eines Abends jedoch werden die zwei ungewohnt ausgelassen und beginnen, aus dem ersten Schnee ein Schneemädchen mit rotem Schal und roten Fäustlingen zu bauen. Am folgenden Morgen allerdings ist das Schneemädchen zerstört, aber ein kleines Mädchen taucht am Waldrand auf mit eben jenem Schal und den Handschuhen.Mabel und Jack warten jeder auf seine Art täglich auf dieses Mädchen, Faina, das ihr Leben glücklicher macht. Doch woher kommt Faina? Ist sie wirklich aus diesem Schneemädchen entstanden, wie in Mabels Lieblingsmärchen aus der Kindheit? Wie überlebt sie nachts alleine Draußen im strengen Winter Alaskas? Warum schmelzen die Schneeflocken nicht auf ihrer Haut? Diese Fragen stellen sich nicht nur Jack und Mabel, sondern auch der Leser, und die Spannung nimmt ihn völlig gefangen! Einen wunderbaren Reiz des Buches macht auch die Freundschaft des Ehepaares zu George und Esther aus, die sich mit ihrer Lebenslust und ihren Söhnen in das Leben der Siedler drängen. „Das Schneemädchen“ ist eine Geschichte über Verlust, Liebe, die Ehe und Freundschaft – einfach wunderschön und wie es eine bekannte Zeitung geschrieben hat, ist sie es wert, das Herz der Leser zum Schmelzen zu bringen. Meines ist jedenfalls nur so dahin geschmolzen!

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Ein Wintermärchen
von einer Kundin/einem Kunden am 19.11.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Leben in der Wildnis Alaskas bringt Jack und Mabel an ihre Grenzen. Das kinderlose ältere Paar wollte hier ein neues Leben beginnen, aber die harte Arbeit, die Witterung und die Einsamkeit lassen ihnen kaum Hoffnung. Eines Abends sehen sie ein kleines Mädchen, allein im Wald, das fortan wie... Das Leben in der Wildnis Alaskas bringt Jack und Mabel an ihre Grenzen. Das kinderlose ältere Paar wollte hier ein neues Leben beginnen, aber die harte Arbeit, die Witterung und die Einsamkeit lassen ihnen kaum Hoffnung. Eines Abends sehen sie ein kleines Mädchen, allein im Wald, das fortan wie ein Geist kommt und verschwindet. Ein Schneemädchen, das den Alten neuen Lebensmut gibt... Gerade in der kalten Jahreszeit eine märchenhaft schöne Lektüre, in eindringlich-sanften Tönen erzählt. Man spürt das Knirschen des Schnees unter den Füßen und den eisigen Wind um die Nase und freut sich, wenn man mit Mabel an den warmen Ofen zurückkehrt!

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Bittersüße, märchenhafte Erzählung
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 20.09.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Jack und Mabel leben in der einsamen Wildnis Alaskas. Sie haben sich dorhin zurückgezogen, um Ruhe zu finden. Insbesondere Mabel kann den Verlust ihres Babys nicht verwinden, der unerfüllte Kinderwunsch belastet sie sehr und sie kann daher dem Trubel eines städtischen Lebens nicht mehr standhalten. So in der Abgeschiedenheit führen... Jack und Mabel leben in der einsamen Wildnis Alaskas. Sie haben sich dorhin zurückgezogen, um Ruhe zu finden. Insbesondere Mabel kann den Verlust ihres Babys nicht verwinden, der unerfüllte Kinderwunsch belastet sie sehr und sie kann daher dem Trubel eines städtischen Lebens nicht mehr standhalten. So in der Abgeschiedenheit führen sie ein beschwerliches Leben, besonders die Winter sind hart. Sie haben kaum Kontakt zu anderen Mitmenschen . Einzig zu der Familie Benson entwickelt sich mit der Zeit eine aufrichtige Freundschaft. Eines Tages taucht im tief verscneiten Wald ein kleines Mädchen auf. Es ist offenbar mutterseelenallein und zunächst recht scheu. Nach und nach gewinnt das Mädchen jedoch Zutrauen zu Mabel und Jack. Immer öfter taucht sie auf und besucht sie schließlich regelmäßig. Aber immer wieder verschwindet es auch wieder, den ganzen Sommer über lässt es sich nicht blicken . Doch im Winter ist das Mädchen immer wieder da. Die Eheleute stehen vor einem Rätsel. Wo kommt das Kind her ? Wo sind die Eltern ? Auch hat niemand anderes es bisher jemals gesehen. Mabel fühlt sich an ein altes Märchen aus Kindertagen erinnert. Von diesem Märchen gibt es viele verschiedene Varianten, doch immer endet es traurig. Mabel ist äußerst besorgt, hat sie das Mädchen Faina doch längst in ihr Herz geschlossen. Doch Faina scheint gut zurechtzukommen und glücklich und zufrieden zu sein. So geht es einige Jahre, bis aus dem Mädchen eine junge Frau geworden ist .... Was für eine wunderschöne, ruhige, manchmal etwas traurige Erzählung ! Dazu passt der manchmal leicht poetisch anmutende Sprachstil meines Erachtens hervorragend. Es gibt wunderschöne Beschreibungen der wilden und rauen Natur Alaskas, besonders während der schneereichen Winterzeit. Die Figur des Schneemädchens ist einfach zauberhaft dargestellt. Sie wirkt anmutig und nahezu ungebändigt zugleich. Immer bleibt sie jedoch irgendwie ein Rätsel, so dass man sich immer wieder die Frage stellen muss, existiert sie wirklich oder ist sie eine Traumfigur ? Das Unwirkliche an ihr wird in meinen Augen auch noch durch eine stilistische Besonderheit hervorgehoben : bei Gesprächen mit ihr fehlen die Anführungszeichen der wörtlichen Rede. Man fragt sich dadurch insbesondere zu Anfang unwillkürlich, ob diese Gepräche tatsächlich stattfinden oder ob sie nur Einbildung sind. Auch die anderen Protagonisten haben mir in ihrer teilweise ganz eigenen Art gut gefallen. Da wären z.B. die resolute, nicht gerade auf den Mund gefallene Mutter Esther Benson oder auch ihr manchmal mürrisch wirkender, aber äußerst hilfsbereite Sohn Garrett und nicht zuletzt natürlich Mabel und Jack selbst, die einander in tiefer Liebe verbunden sind. Ich habe mich sehr gerne in diese märchenhaft anmutende Welt entführen lassen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Schneemann. Und am nächsten Morgen ist es ein kleines, leicht verstörtes Mädchen. So liebevoll.

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Ein Winter-Märchen
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 23.08.2015
Bewertetes Format: Hörbuch-Download

Wir schreiben das Jahr 1920: Mabel und Jack sind nunmehr ein altes Ehepaar. Beide lieben einander und doch wollten sie etwas, was ihnen keiner geben konnte: ein gemeinsames Kind. Vor zehn Jahren verlor Mabel das gemeinsame Kind und wurde danach nie wieder schwanger. In ihrer Heimat erinnert sie alles... Wir schreiben das Jahr 1920: Mabel und Jack sind nunmehr ein altes Ehepaar. Beide lieben einander und doch wollten sie etwas, was ihnen keiner geben konnte: ein gemeinsames Kind. Vor zehn Jahren verlor Mabel das gemeinsame Kind und wurde danach nie wieder schwanger. In ihrer Heimat erinnert sie alles an ihren Verlust, sodass sie beschließen, in Alaska neu anzufangen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, wollen in dieser unwirklichen Gegend eine Farm aufbauen und von dieser Leben. Das erste Jahr ist für beide sehr hart - zu kalt ist der Winter, zu gering ihre Vorräte, aber mit Hilfe ihrer Nachbarn schaffen sie es, diesen ersten harten Winter zu überleben. Doch dieser erste Winter bringt ihnen auch Hoffnung. Als der erste Schnee fällt, fühlen sich beide wieder jung und machen sogar eine Schneeballschlacht. Dann bauen sie aus Übermut ein kleines Schneemädchen, das sie der Witterung entsprechend ausstaffieren. Am nächsten Morgen ist von dem Schneemädchen nur ein zusammengefallener Haufen Schnee übrig geblieben, doch die Sachen, die es trug, sind nicht mehr da. Kurz darauf sieht Mabel ein kleines Mädchen im Wald, dass diese trägt. Im Laufe des Winters sehen die beiden das kleine Mädchen immer wieder, doch kommt es ihnen nie wirklich nahe. Erst nach und nach gewinnt es Vertrauen und nähert sich immer wieder den beiden an. Schlussendlich gelingt es ihnen, das Vertrauen des Mädchens zu gewinnen und es verbringt mehr oder weniger den Winter bei ihnen. Es ist schön für das alte Ehepaar, einen so jungen Menschen um sich zu haben, blieb ihnen doch ein eigenes Kind verwehrt. Doch wer ist sie und woher kommt sie? Als der Frühling kommt, geht das Mädchen mit dem letzten Schnee zurück in den Wald. Niemand will Mabel glauben, dass es dieses kleine Mädchen, allein im Wald, wirklich gibt, doch Mabel beharrt darauf und Jack äußert sich gar nicht dazu. Eine Situation, die das Zusammenleben von Jack und Mabel nicht unbedingt einfacher macht, doch sie schaffen es über den Frühling, den Sommer, den Herbst und dann, dann ist wieder Winter und Mabel sehnt und hofft, dass das kleine Mädchen wieder den Weg zu ihnen finden wird und tatsächlich, mit dem ersten Schnee, steht sie bei den beiden vor der Tür. Doch wer ist sie, wo war sie den Sommer über, kümmert sich jemand um sie? All diese Fragen lassen Mabel einfach keine Ruhe ... Ein Winter-Märchen! Der Plot wurde sehr einfühlsam und bildgewaltig erarbeitet. Immer wieder hatte ich die jeweiligen Szenen direkt vor Augen und versank teils mit den Protagonisten in ihrer Melancholie, denn das Leben in Alaska ist alles, nur nicht einfach und schon gar nicht im Jahre 1920! Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei mir hier die Figur der Mabel sehr ans Herz gewachsen ist, denn sie ist es, die hauptsächlich die Geschichte trägt, die an das erneute Erscheinen des kleinen Mädchens glaubt, die nie die Hoffnung aufgibt, dass dieses Mädchen schlussendlich bei ihnen bleiben würde und sie dann endlich eine richtige Familie wären. Die Sprecherin, Doris Wolters, schaffte mit viel Einfühlungsvermögen, mir als Zuhörer, die jeweiligen Szenen direkt vor Augen zu projizieren und mit teils dermaßen zu fesseln, dass ich mich nur sehr schwer von dem Hörbuch zwischenzeitlich lösen konnte.

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Eine gelungene, magische Geschichte..
von Jasmin Wrobel aus Gelsenkirchen am 14.04.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Angelockt durch das wunderschöne Cover, hat mich dieses Buch auf eine verzauberte Geschichte nach Alaska mitgenommen. Das Cover sieht wirklich sehr verträumt aus. Die Schlichten Farben dunkelblau und weiß, so wie das kleine Mädchen, das darauf zu sehen ist, passen perfekt und stimmen gut auf die Geschichte ein. Bevor... Angelockt durch das wunderschöne Cover, hat mich dieses Buch auf eine verzauberte Geschichte nach Alaska mitgenommen. Das Cover sieht wirklich sehr verträumt aus. Die Schlichten Farben dunkelblau und weiß, so wie das kleine Mädchen, das darauf zu sehen ist, passen perfekt und stimmen gut auf die Geschichte ein. Bevor ich mit diesem Buch angefangen hatte, hatte ich noch nie etwas von der Geschichte des Schneemädchens gehört. Das Märchen Snegurotschka, auf die diese Geschichte um Mabel und Jack aufbaut, gibt es nämlich wirklich. Sie stammt aus Russland und ist der Feder von Alexander Afanasiew entsprungen. Auch hierbei geht es um ein Ehepaar, das sich nichts sehnlicher als ein Kind wünscht. Sie bauen sich eines Tages ein kleines Mädchen aus Schnee, das wirklich lebendig wird. Die Geschichte hat verschiedene Enden. Bei einem Ende, wird das Mädchen zum Anfang des Frühlings hin sehr trübsinnig und verschwindet bei einem Sprung über ein Lagerfeuer. Die Geschichte um Mabel und Jack handelt um das selbe Thema. Beide wünschen sich nichts sehnslicher als ein Kind. Sie ziehen nach Alaska um einen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten. Dort bauen sie eines Abends ein kleines Mädchen aus Schnee. Auch diese, so glauben sie zumindest, ist über Nacht lebendig geworden. Denn am Morgen ist das Schneemädchen weg und sie treffen immer wieder auf ein kleines Mädchen mit dem Namen Faina. Durch Zeitsprünge, die sehr gut verständlich sind, erlebt man mit, wie Jack und Mabel immer älter werden und was sie erleben. Jeden Winter kommt Faina wieder und man erlebt mit, wie sie dann schließlich zu einer jungen Frau heran wächst. Auch Mabel und Jack entwickeln sich weiter. Sie werden zu einem liebevollen Elternpaar, das versucht ein tragisches Ereignis aus der Vergangenheit endlich zu verarbeiten. In Alaska lernen sie schließlich Esther, ihren Mann und deren Kinder kennen und schließen eine innige Freundschaft mit der Familie. Auch diese spielen im weitern Verlauf des Buches eine große Rolle. Für mich war der Kinderwunsch von Jack und Mabel und der Umzug nach Alaska sehr verständlich. Die tiefe Traurigkeit, die die beiden zum Anfang des Buches ausstrahlen kommt sehr gut rüber, ebenso wie die Veränderungen, die beide im Laufe des Buches durchlaufen waren sehr verständlich. Die Autorin nimmt, wie schon gesagt mit nach Alaska. Man erlebt jede Jahreszeit dieses Landes mit, ebenso wie das Leben um 1920. Alles wirkt beim Lesen sehr gut recherchiert und ich konnte mich gut in das Leben zwischen Bergbau, Jagd und der Farm hinein versetzen.

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Märchenhaft
von MissRichardParker am 24.01.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Jack und Mabel kommen nicht über die Totgeburt ihres Kindes hinweg und beschliessen daher ein neues Leben anzufangen: In einer Blockhütte in Alaska. Fern von der Zivilisation, mitten in der Wilden Natur. An einem ausgelassenen Abend bauen die beiden ein Schneemädchen. Sie formen ihm ein Gesicht und geben Ihr Handschuhe... Jack und Mabel kommen nicht über die Totgeburt ihres Kindes hinweg und beschliessen daher ein neues Leben anzufangen: In einer Blockhütte in Alaska. Fern von der Zivilisation, mitten in der Wilden Natur. An einem ausgelassenen Abend bauen die beiden ein Schneemädchen. Sie formen ihm ein Gesicht und geben Ihr Handschuhe und Schal. Am nächsten Morgen ist das Schneemädchen weg, dafür sehen die beiden aber ein Kind im Wald herumhuschen das grosse Ähnlichkeit mit ihrem erbauten Schneemädchen hat. Anfangs ist das Schneemädchen noch sehr schüchtern, doch bald wird sie zutraulich und für Mabel und Jack beginnt eine Zeit voller Zuneigung und Freude. Doch, wer ist dieses Schneemädchen eigentlich? Gibt es Sie wirklich, oder ist alles nur eine Einbildung, wie die Freunde von Mabel und Jack behaupten...? Dieses Buch hat mir gut gefallen. Vorallem weil es sehr atmosphärisch geschrieben ist. Man kann sich richtig in die harte, eisige und überwältigende Landschaft Alaskas einfühlen und in die wärme und Gemütlichkeit des Blockhauses von Mabel und Jack. Das Auftauchen des Schneemädchens hat etwas mystisches und die ganze Geschichte besitzt einen Zauber, dem man sich nur schwer entziehen kann. Der einzige Punkt, den ich kritisiere ist, dass das Buch ab der Mitte etwas in die Länge gezogen ist und ein wenig an Spannung verliert. Ich fand, dass man das etwas hätte kürzen können. Der Schluss lässt einem sehr nachdenklich zurück und es bleiben einige Fragen offen... Oder doch nicht? Von mir gibts dazu auf jeden Fall eine Leseempfehlung. Aber: Unbedingt im Winter lesen! Das ist so richtig gemütlich!

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ein wundervolles, fantastisches Wintermärchen
von einer Kundin/einem Kunden am 30.12.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Geschichte spielt in Alaska um 1920. Mabel und Jack suchen in der Einsamkeit Alaskas einen Neuanfang. Vor allem Mabel kann es nicht mehr ertragen auf ihre Kinderlosigkeit angesprochen zu werden. Beide haben sich das Leben in der freien, wilden Natur nicht so hart vorgestellt. Mit dem... Die Geschichte spielt in Alaska um 1920. Mabel und Jack suchen in der Einsamkeit Alaskas einen Neuanfang. Vor allem Mabel kann es nicht mehr ertragen auf ihre Kinderlosigkeit angesprochen zu werden. Beide haben sich das Leben in der freien, wilden Natur nicht so hart vorgestellt. Mit dem ersten Schnee kommt den beiden die Erinnerung an frühere Winterfreuden zurück. Nach einer Schneeballschlacht bauen Jack und Mabel ein Mädchen aus Schnee. In den folgenden Tagen sehen sie Spuren von Kinderfüßen in der Nähe ihrer Hütte. Die Autorin Eowyn Ivey nimmt den Leser mit in eine unberührte Natur voller Schnee und Eis und in eine Welt, in der Märchen ihren Platz haben.

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