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Das Seehaus

Roman

(25)
Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft
Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so gross ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.
Siebzig Jahre später stösst Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld …
Rezension
"Morton gelingt es mühelos, die zwei Zeitstränge zu verweben und mit so viel Liebe zum Detail zu erzählen, dass man auch nach 608 Seiten das Gefühl hat, viel zu schnell am Ende angekommen zu sein. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann!" FREUNDIN
Portrait
Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane "Das geheime Spiel", "Der verborgene Garten", "Die fernen Stunden" und "Die verlorenen Spuren" verkauften sich in 38 Ländern insgesamt über zehn Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 29.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-29137-9
Verlag Diana Verlag
Maße (L/B/H) 226/151/50 mm
Gewicht 818
Originaltitel The Lake House
Verkaufsrang 14.091
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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9
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Wie immer absolut lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.02.2016

Dieser wundervolle Roman wird aus zwei Zeitebenen erzählt. Alice freut sich schon sehr auf das Mittsommernachtsfest. Doch in jener Nacht passiert etwas Furchtbares. Siebzig Jahre später stößt Sadie auf jenes Geheimnis von damals. Kate Morton schreibt wie immer sehr spannend und man kann sich als Leser alles recht bildlich... Dieser wundervolle Roman wird aus zwei Zeitebenen erzählt. Alice freut sich schon sehr auf das Mittsommernachtsfest. Doch in jener Nacht passiert etwas Furchtbares. Siebzig Jahre später stößt Sadie auf jenes Geheimnis von damals. Kate Morton schreibt wie immer sehr spannend und man kann sich als Leser alles recht bildlich vorstellen. Das Familiengeheimnis wird erst auf den letzten paar Seiten gelüftet!!

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Eine Familie mit vielen Geheimnissen
von einer Kundin/einem Kunden aus Limbach-Oberfrohna am 15.08.2016

Sadie Sparrow erhält Zwangsurlaub und fährt nach Cornwell ihren Opa besuchen. Eines Tages kommt sie beim Joggen an einem verlassenem Haus vorbei. Sofort weckt dieses Haus das Interesse von Sadie, da sie Polizistin ist und in ihrer Jugend gerne Rätsel gelöst hat, will sie auch diesem verlassenem Haus und... Sadie Sparrow erhält Zwangsurlaub und fährt nach Cornwell ihren Opa besuchen. Eines Tages kommt sie beim Joggen an einem verlassenem Haus vorbei. Sofort weckt dieses Haus das Interesse von Sadie, da sie Polizistin ist und in ihrer Jugend gerne Rätsel gelöst hat, will sie auch diesem verlassenem Haus und seinem Geheimnis auf die Spur kommen. Sie forscht und erfährt, dass im Jahre 1933 ein kleiner Junge entführt worden ist. Sadie sucht nach Überlebenden der Familie und trifft sich mit Alice, der mittleren Schwester des kleinen Jungen. Von ihr erhält sie Einblick in die Familiengeschichte und beide machen eine überraschende Entdeckung. Ich habe das Buch angefangen zu lesen und konnte es einfach nichtmehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr gefällig und die Spannung bleibt bis zum Schluß. Ich kann einfach nur 5 Sterne und ein absolut empfehlenswert geben.

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Schöne Familiengeschichte
von Petra Donatz am 20.07.2016

Klappentext Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass... Klappentext Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt. Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld … Die Autorin Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane "Das geheime Spiel", "Der verborgene Garten", "Die fernen Stunden" und "Die verlorenen Spuren" verkauften sich in 38 Ländern insgesamt über zehn Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England. Meine Meinung Story Die Handlung des Buches hat mich wieder einmal sehr angesprochen. Die Story handelt in zwei Zeiten und ist die Typische, leider nicht wirklich neue, Suche nach einem Geheimnis, welches die suspendierte Polizistin Sadie Sparrow in die Vergangenheit führt. Sie entdeckt beim Joggen ein geheimnisvolles Anwesen, welches verlassen in der Landschaft Cornwalls steht. Sie forscht nach, wieso das Haus verlassen ist und stößt dabei auf einen Fall, der sie in die Zeit vor und während des 2. Weltkrieges führt und bis heute ungeklärt blieb. Es geht um das Verschwinden des jüngsten Sohnes der Familie Edevane. Bei den Ermittlungen ist ihr mehr oder weniger die mittlerweile 86, Jährige Alice Edevane, die eine berühmte Kriminalautorin ist, behilflich. All das hat Kate Morton in eine tolle Geschichte gepackt, die den Leser fesselt und ihn so schnell nicht mehr los lässt. Man will unbedingt wissen, was mit dem kleinen Theo passiert ist und wird dabei mehr wie einmal auf eine falsche Fährte gesetzt. Die Autorin setzt immer, wenn man gerade denkt man wüsste was passiert ist, noch einen drauf. Natürlich ist auch Sadies Geschichte spannend, wieso sie momentan vom Dienst suspendiert ist, was sie für eine Vergangenheit hat und wer oder was für sie wichtig ist. Das einzige was ich zu bemängeln habe sind einige langatmige Kapitel, die für mich hätten kürzer ausfallen können. Deswegen ziehe ich eine Leseratte/ Stern ab. Schreibstil Bis auf ein paar Längen ließ sich das Buch sehr leicht und flüssig lesen. Kate Morton schreibt sehr ausführlich und auch etwas anspruchsvoller. Es ist keine leichte Lektüre die sich so weg lesen lässt, sondern man muss schon genauer und aufmerksamer lesen. Ich persönlich fand die Kapitel teilweise zu lang. Ich hatte Probleme Abends zum Ende zu kommen, da ich gerne bei Kapitelende aufhöre zu lesen. Ansonsten schreibt sie sehr bildhaft und anschaulich. Charaktere Die Charaktere sind sehr authentisch und ihre Handlunge sehr real und glaubhaft. Sadie mochte ich, genauso wie ihren Großvater sehr. Alice und Deborah Edevan waren typisch englische Damen, mit denen ich weder in der Vergangenheit, noch in der Gegenwart, warm werden konnte. Mein Fazit Einen spannenden Roman der den Leser ins Jahr 2003 und in die Zeit vor, während und nach dem 2. Weltkrieges führt. Eine Familiengeschichte. Ein vermisstes Kind. Eine Polizistin die vom Job beurlaubt ist und der Spur von damals nachgeht und dabei auf Familiengeheimnisse stößt. Spannend, anspruchsvoll. Sehr gut ausgearbeitete Charaktere. Wer spannende Familienromane mag, die in zwei Zeiten spielen, ist hier genau richtig. Ich muss eine Leseratte /Stern abziehen, da ein paar Längen vorhanden und die Kapitel für mich einfach zu lang waren. Ich vergebe volle vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

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Spannend bis zum Schluß
von vielleser18 aus Hessen am 03.04.2016

1933, Mitsommernacht. Eine riesige Party findet auf den Anwesen der Edevane´s in Cornwall statt. Am Morgen wird festgestellt, dass der jüngste Sproß der Familie, Theo (11Monate), verschwunden ist. 70 Jahre später leben noch seine Schwestern Alice, eine inzwischen berühmte Krimiautorin, und Deborah, Politikerwitwe. Polizistin Sadie Sparrow hat sich in einen Fall... 1933, Mitsommernacht. Eine riesige Party findet auf den Anwesen der Edevane´s in Cornwall statt. Am Morgen wird festgestellt, dass der jüngste Sproß der Familie, Theo (11Monate), verschwunden ist. 70 Jahre später leben noch seine Schwestern Alice, eine inzwischen berühmte Krimiautorin, und Deborah, Politikerwitwe. Polizistin Sadie Sparrow hat sich in einen Fall zu stark verbissen und dabei einen großen Fehler gemacht. Sie nimmt eine unfreiwillige Auszeit bei ihrem Großvater in Cornwall und entdeckt dabei das Landgut der Edevane´s, das seit 70 Jahren verlassen ist, aber immer noch so eingerichtet ist wie 1933. Ihre Neugier ist erwacht, als sie von dem ungelösten Fall hört. Das Buch ist wirklich ein dicker Wälzer. Über 600 Seiten. Es war mein erstes Buch von Kate Morton und wird sicher nicht mein letztes gewesen sein, denn sie hat es geschafft micht komplett in dieses Buch mit hinein zu ziehen. Ihre Figuren wirken so real, die Geschichte wurde so fesselnd geschrieben, sie blieb spannend bis zu Schluß. Immer wieder neue Wendungen haben auch mich als Leser auf verschiedene Überlegungen gebracht, die sich oft als Irrwege herausgestellt haben. Erst kurz vor dem Ende habe ich eine Ahnung gehabt und die Auflösung war dennoch sehr logisch. Das Buch wechselt häufig - nicht nur die Zeiten, wir befinden uns beim Lesen meist im Jahre 2003, kehren aber immer wieder zurück in die Jahre 1911 -1933, aber auch in die Jahre des 2. Weltkrieges. Nach und nach wird die Geschichte der Familie Edevane aufgerollt. Dabei hat es die Autorin geschickt verstanden (fast) jeden mal "zu Wort" kommen zu lassen, denn auch die Perspektiven wechslen häufiger, so dass man sich in die jeweiligen Protagonisten hinein vesetzten kann. Die Wechsel werden aber auch nicht zu viel, denn wie ein roter Faden ist es immer wieder Sadie Sparrow, die Polizisten, die hier die Hauptrolle bekommt, die versucht den Fall aufzuklären und die auch selber noch andere Probleme zu lösen hat. Fazit: Spannend geschrieben, mit vielen neuen Wendungen - eine fesselnde Geschichte, die mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat.

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Märchenhaft, spannend und traumhaft schön.
von einer Kundin/einem Kunden aus Landshut am 14.03.2016

Zum Inhalt Die Geschichte wird einmal aus der Sicht von Alice Edvane, in den 30igern erzählt; einmal von Sadie in unserer Zeit. Alice Edvane lebt mit ihrer Familie in einem wunderschönen Strandhaus in Cornwall. Das Anwesen liegt in einem engen Tal. Umgeben von dichtem Wald und Dornengestrüpp, hat es etwas märchenhaftes.... Zum Inhalt Die Geschichte wird einmal aus der Sicht von Alice Edvane, in den 30igern erzählt; einmal von Sadie in unserer Zeit. Alice Edvane lebt mit ihrer Familie in einem wunderschönen Strandhaus in Cornwall. Das Anwesen liegt in einem engen Tal. Umgeben von dichtem Wald und Dornengestrüpp, hat es etwas märchenhaftes. Nach Loeanneth kommt man nicht zufällig. Das verborgene Paradies muss man gezielt suchen. Das junge Mädchen hat ständig ihr Notizbuch dabei, in dem sie sämtliche Eindrücke festhält. Sie möchte Schriftstellerin werden. Sie ist heimlich verliebt in den Gärtner Benjamin Munro. Der traumhafte Garten wird für das Mittsommernachtsfest geschmückt. Wenn das Fest in vollem Gang sein wird, hofft sie, mit Ben ein paar ungestörte Stunden zu verbringen. Auf einer Schaukel, unter der Trauerweide, beobachtet sie das rege Treiben. Auf einmal sieht sie einen Fremden. Er geht auf das Körbchen zu, in dem ihr kleiner Bruder Theo liegt .... Nach diesem Mittsommernachtsfest wird nichts mehr so sein, wie es mal war. Sieben Jahrzehnte später joggt Sadie im Wald und stößt auf ein verlassenes Haus am See. Sie fühlt sich von dem Anwesen magisch angezogen. Meine Meinung Gute 600 Seiten wurde ich bestens unterhalten. Mehr wie einmal wünschte ich mir, Bewohnerin des Seehauses zu sein. Die Beschreibungen von der einzigartigen Idylle haben mich zum Träumen gebracht. Durch Rückblenden lernte man alle Protagonisten gut kennen. Vermutet man bei dem Cover eine zarte Familien und Liebesgeschichte, wird man schon bald eines Besseren belehrt. Ein Geschehen in der Mittsommernacht macht diese Story zu einem spannenden Krimi. Das Gefühl, alle Personen persönlich zu kennen, ist der detaillierten Schreibweise geschuldet. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, der mir 600 Seiten wie 300 erscheinen ließ. Der zweite Weltkrieg spielt in der Familiengeschichte auch eine Rolle. Fazit Spannung, Familiengeheimnisse und zarte Liebesbande machen diese Geschichte zu einem Pageturner. Über Jahrzehnte begleiten wir Menschen, die uns sehr viel zu erzählen haben. Der Wechsel, zwischen den zeitlichen Erzählsträngen, gelingt der Autorin mühelos. Ich empfehle jedem dieses Buch der einmal nach Cornwall reisen will, Zeitreisen machen möchte, gerne in Familiengeschichten versinkt, raffinierte Krimis liebt, der mehr wie einmal durch Enthüllungen überrascht werden möchte, der sich gerne von einer begnadeten Autorin in das märchenhafte Seehaus entführen lässt und keine Angst vor 600 Seiten hat; die ohnehin wie 300 anmuten. Ob mir das Ende gefallen hat? Ja! Meine Vermutungen haben sich in keinster Weise bestätigt. Das Wort überrascht wäre untertrieben. Danke Kate Morton Zu dem Sternenhimmel von Loeanneth gesellen sich nun 5 weitere Sternchen dazu.

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Ein grandioses Verwirrspiel mit einer starken Atmosphäre und interessanten Figuren
von Krimine am 12.03.2016

1933. Mittsommer in Cornwall. Auf dem Anwesen der Familie Edvane finden umfangreichen Vorbereitungen für die traditionelle Mittsommerparty statt. Ein Höhepunkt im jährlichen Leben der Bewohner, der mit einer Menge Trubel verbunden ist. Deshalb merkt auch niemand, dass ein kleiner Junge mitten in der Nacht verschwindet, der noch am Abend... 1933. Mittsommer in Cornwall. Auf dem Anwesen der Familie Edvane finden umfangreichen Vorbereitungen für die traditionelle Mittsommerparty statt. Ein Höhepunkt im jährlichen Leben der Bewohner, der mit einer Menge Trubel verbunden ist. Deshalb merkt auch niemand, dass ein kleiner Junge mitten in der Nacht verschwindet, der noch am Abend davor friedlich in seinem Bett geschlafen hat. Siebzig Jahre danach entdeckt die Polizistin Sadie Sparrow das romantisch gelegene Haus am See und ist fasziniert von den alten Gemäuern und dessen Geschichte. Neugierig geworden, vertieft sie sich in den alten Fall und kommt einem Geheimnis auf die Spur, dessen Entdeckung weitreichende Konsequenzen für die Nachfahren der Familie hat. „Das Seehaus“ ist ein vielschichtiger Roman, dessen Handlung sich über einige Jahrzehnte erstreckt und der aus verschiedenen Perspektiven heraus erzählt worden ist. Deshalb dauert es auch einige Zeit, bis sich der Leser in der gutbürgerlichen Familie Edvance zurechtfindet und die einzelnen Personen in ihren verwandtschaftlichen Beziehungen zueinander einordnen kann. Doch kaum ist ihm das gelungen, wird das jüngste Familienmitglied vermisst und das Drama um die alteingesessene Familie nimmt seinen Lauf. Alte Vergehen und gut gehütete Geheimnisse werden aufgedeckt, neue Verbrechen werden vertuscht und sicher geglaubte Zusammenhänge erscheinen plötzlich in einem völlig neuen Licht. Ein grandioses Verwirrspiel, das von einer starken Atmosphäre und interessanten Figuren getragen wird. Denn nicht nur die Beschreibungen der Landschaft sind so passend und detailliert, dass man sie förmlich vor sich sieht, auch die Figuren werden lebendig, so treffend, wie sie dargestellt sind. Das Ganze wird in einem Schreibstil erzählt, der sich wunderbar flüssig liest und trotz anhaltender Spannung eher ruhig in Erscheinung tritt. Einzig und allein der im Jahr 2003 angesiedelte neue Fall, der Detektive Sadie Sparrow zum Verhängnis wird, passt nicht in das gut erdachte Geflecht aus familiären Verstrickungen, kriminellen Machenschaften und starken Gefühlen hinein und gibt Anlass zur Kritik. Fazit: „Das Seehaus“ präsentiert sich als spannender Roman mit einem undurchsichtigen und wendungsreichen Handlungsverlauf, mit viel Atmosphäre und interessanten Figuren. Herrlich knifflig arrangiert und toll geschrieben.

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spannendes Familiengeheimnis, das erst nach und nach ersichtlich wird
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 09.03.2016

Zum Inhalt: Es ist das Jahr 1933 die junge Alice Edevane hat gerade ihr erstes Manuskript fertig gestellt und will es ihrem Schwarm stolz zeigen, jedoch muss sie erfahren, dass ihre Gefühle nicht erwidert werden. In derselben Nacht verschwindet ihr kleiner Bruder Theo und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor... Zum Inhalt: Es ist das Jahr 1933 die junge Alice Edevane hat gerade ihr erstes Manuskript fertig gestellt und will es ihrem Schwarm stolz zeigen, jedoch muss sie erfahren, dass ihre Gefühle nicht erwidert werden. In derselben Nacht verschwindet ihr kleiner Bruder Theo und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor und ein schrecklicher Verdacht steigt in ihr auf. Siebzig Jahre später im Jahre 2003 besucht Sadie ihren Großvater in Cornwall, da sie gerade auf Zwangsurlaub ist, und stößt bei einem Waldlauf auf ein zugewachsenes Haus am See, das aussieht, als wenn es überhastet verlassen worden wäre. Von ihrer Neugier ist sie bald gepackt und will daher herausfinden, was dort passiert ist. Der erste Satz: Es regnete heftig, und der Saum ihres Kleides war schlammverschmiert. Meine Meinung: Die Bücher von Kate Morton haben schon immer eine ganz starke Sogwirkung auf mich ausgeübt. Genauso erging es mir bei diesem Buch. Sobald ich mit dem Buch angefangen hatte, hatte ich Schwierigkeiten es aus der Hand zu legen. Hierfür gab es mehrere Gründe: - Eine ihrer Stärken ist es, dass die Charaktere, die sie zeichnet, sehr real wirken. Keiner von ihnen ist ein Stereotyp irgendeiner Figur, sondern zeichnet sich durch individuelle Stärken und Schwächen aus. Jeder von diesen Charakteren ist mehr als es am Anfang zu scheinen mag. Insbesondere hier lag ich häufig am Anfang mit meiner Einschätzung über eine Person nicht richtig, sodass ich im Verlauf der Geschichte manchmal ein ganz anderes Bild von einer Person hatte als ich es zu anfangs hatte. - Die Geschichte ist zumindest für mich wenig vorhersehbar, sodass ich die Entwicklung der Geschichte und Charaktere interessiert mitverfolge. Außerdem sind meist so viele Einflussfaktoren für die Entwicklung der Geschichte vorhanden, sodass man kaum abschätzen kann, welches der ausschlaggebendste von ihnen war. Dadurch ist der Spannungsbogen konstant weit oben. - Häufig, so auch hier, wird die Haupthandlung in eine bildschöne Kulisse eingebettet, sodass man als Leser das Gefühl hat, in einem kleinen Paradies auf Erden mit dabei sein zu dürfen. - Ihr Schreibstil ist durchgehend flüssig zu lesen ohne dabei gewöhnlich zu wirken. Des Weiteren passt sie sich sprachlich an die Zeit an, in welcher ihre Geschichte spielt. Auch in diesem Buch sind diese Elemente vorhanden. Jedoch war es für mich, obwohl ich schon einige ihrer Bücher gelesen habe, wieder schön in eine ihrer Welten abzutauchen und das Geschehen mit zu verfolgen. Es ist spannend, welche Geheimnisse, eine Familie haben kann, die von außen gesehen, wie eine Vorzeigefamilie wirkt. Selbst innerhalb der Familie gibt es Geheimnisse, die so gut verborgen werden, dass nicht alle Mitglieder darüber Bescheid wissen. Die Konsequenzen daraus begleiten jedoch alle Familienmitglieder bis zum Rest ihres Lebens. Es offenbaren sich jedoch auch die alltäglichen Schwierigkeiten, mit denen jeder Einzelne zu kämpfen hat und welche Strategien die einzelnen Mitglieder verfolgen, um mit den gegebenen Situationen umzugehen. All dies führt dazu, dass ich ein Buch von Kate Morton nie lange liegen lassen kann, sondern es mehr oder weniger verschlinge.

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Theo
von Eliza am 06.03.2016

Meine Meinung: Auf dem Mittsommernachtsfest der Familie Edevane verschwindet der kleine Theo, der Sohn der Familie, spurlos, bis heute liegt dieses Ereignis wie ein Schatten über der Familie. Sadie die in London einer Suspendierung bei der Polizei zuvorkommt und ihren Urlaub einreicht, entdeckt beim Joggen das Anwesen der Familie... Meine Meinung: Auf dem Mittsommernachtsfest der Familie Edevane verschwindet der kleine Theo, der Sohn der Familie, spurlos, bis heute liegt dieses Ereignis wie ein Schatten über der Familie. Sadie die in London einer Suspendierung bei der Polizei zuvorkommt und ihren Urlaub einreicht, entdeckt beim Joggen das Anwesen der Familie am See. Sadie spürt sofort, dass dort etwas Schreckliches passiert sein muss und beginnt zu recherchieren. Mir hat der neue Roman von Kate Morton gut gefallen, die Autorin schafft es wirklich sehr gekonnt die beiden Zeitebenen miteinander zu verweben. Am Anfang war ich noch ein wenig skeptisch, aber Kate Morton hat mich am Ende überzeugt. Was zu Beginn noch nach einem losen Faden aussah, erweist sich am Ende doch als ein nötiger Hilfsfaden, um das Gesamtwerk zu Ende weben zu können. Besonders gut gefallen hat mir der Spannungsaufbau innerhalb des Romans. Im Laufe der Geschichte nehmen die Ereignisse immer mehr an Fahrt auf, zum Schluss ist es so, dass man fast atemlos die letzten Kapitel liest. Die Auflösung des Rätsels um den kleinen Theo endete zumindest für mich mit einer Überraschung, dieses Ende hätte ich bei der Hälfte des Romans so nicht erwartet. Aber es ist ein würdiges Ende für diesen Roman, der dem Leser ein gutes Gefühl gibt, wenn man die letzte Seite umblättert. Ich muss gestehen, dass ich mit der jungen Alice nicht so viel anfangen konnte (sie erzählt vornehmlich den Erzählstrang 1933), wie mit der „alten“ Alice, die eine gefeierte Krimiautorin Englands ist. Die junge Alice war mir ein wenig zu naiv und unbeschwert dargestellt, die die feinen Schwingungen innerhalb ihrer Familie nicht wahrnimmt. Sadie, aus deren Perspektive vornehmlich der Erzählstrang im Jahr 2003 erzählt wird war mir gleich sympathisch. Sie hält sich nicht an Regeln, sondern vertraut auf ihren Instinkt und ihr Gefühl, für sie steht immer der Mensch im Vordergrund, nicht irgendwelche Regeln oder Vorschriften. Der Schreibstil von Kate Morton ist sehr angenehm zu lesen, erzählende Passagen und Dialoge stehen in einem guten Verhältnis und halten so die Geschichte lebendig und flüssig. Die Gestaltung des Buches ist sehr geschmackvoll, das Cover spiegelt sehr gut die Düsternis wieder, die in der Familie Edevane Einzug gehalten hat, als Theo spurlos verschwand. Das Buch ist mit einem Lesebändchen und einem „Ex Libris“ ausgestattet, was den positiven Gesamteindruck abrundet. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung an alle, die gerne Familiensagas auf zwei Zeitebenen lesen und dabei einem dunklen Geheimnis auf die Spur kommen wollen. Gute Unterhaltung ist hier garantiert.

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"Andenken! Schöne Andenken!"
von Verena Schilp am 04.03.2016

Auch mit ihrem neuen Buch „Das Seehaus“ hat Kate Morton es geschafft mich in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Die junge Polizistin Sadie Sparrow wird nach Problemen mit ihrem letzen Fall, ein vermisstes Kind, zwangsbeurlaubt. Sie fährt zu ihrem Großvater Bertie aufs Land um einen klaren Kopf zu bekommen... Auch mit ihrem neuen Buch „Das Seehaus“ hat Kate Morton es geschafft mich in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Die junge Polizistin Sadie Sparrow wird nach Problemen mit ihrem letzen Fall, ein vermisstes Kind, zwangsbeurlaubt. Sie fährt zu ihrem Großvater Bertie aufs Land um einen klaren Kopf zu bekommen und stößt bei einer ihrer vielen Jogging Runden auf ein verlassenes Haus am See. Alles sieht so aus, als seien die Bewohner nur mal kurz weg, das Haus jedoch ist in Wirklichkeit sieht den 1930er Jahren verlasen. Sadie packt ihr Spürsinn und sie forscht nach und stößt dabei auf einen sogenannten Cold Case, einen alten vermissten Fall in dem es wieder um ein kleines Kind geht, den kleinen Theo. Er verschwand während des großen Mittsommerfestes spurlos. „Das Seehaus“ lebt förmlich durch die Zeitsprünge und Handlungsstränge und springt oft von der einen in die andere Zeit, manchmal gehen die Kapitel sogar fließend ineinander über. Das gesamte Ausmaß wird dem Leser aber erst klar, wenn alle Erzählsprünge und Zeitebenen ineinander verlaufen. Doch wie nicht anders zu erwarten, schafft Kate Morton es am Ende alle losen Fäden zu einem großen Ganzen zusammen zu führen. Den Schreibstil der Autorin empfinde ich als sehr komplex und dicht. Durch die detailreiche Beschreibung der Landschaft fühlt man sich in den besagten Sommer in Cornwall versetzt. Es sind die vielen kleinen Details die die Sprache der Autorin so wunderbar blumig und ausschweifend werden lassen. Durch das auslassen eben so vieler Details entsteht eine ungeahnte Spannung. Eine Familiengeschichte die ihre Mitglieder auch nach über 70 Jahren noch beschäftigt und nicht loslässt ist genau nach meinem Geschmack. Obwohl auch die Gegenwart eigentlich schon vergangen ist, ist die Zeitspanne zwischen den verschiedenen Zeitsträngen gerade richtig bemessen. Die Charaktere haben mir gut gefallen, eine Reihe starker, eigensinniger Frauen die jede für sich ihren Weg geht. Eine von ihnen erfährt die einzig wahre große Liebe, eine andere trägt eine große Schuld über Jahre hinweg mit sich herum und wieder eine andere steht an einem großen Scheideweg. Auch wenn ich recht früh geahnt habe in welche Richtung diese Geschichte gehen wird, habe ich „Das Seehaus“ von Kate Morton sehr genossen. Ich habe viel erwartet und wurde nicht enttäuscht. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen denn diese 608 Seiten stecken so voller Liebe und Drama, absolut Lesenswert!

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Das Geheimnis einer Familie
von Wortschätzchen am 01.03.2016

Sadie Sparrow ist eine Polizistin, die für ihre Kollegen nicht immer bequem ist. Für ihre Weigerung, den Fall Maggie Bailey als abgeschlossen anzusehen und das, was sie deshalb getan hat, wird sie quasi zwangsbeurlaubt. Sie fährt zu ihrem Großvater aufs Land. Beim Joggen mit den Hunden entdeckt sie ein... Sadie Sparrow ist eine Polizistin, die für ihre Kollegen nicht immer bequem ist. Für ihre Weigerung, den Fall Maggie Bailey als abgeschlossen anzusehen und das, was sie deshalb getan hat, wird sie quasi zwangsbeurlaubt. Sie fährt zu ihrem Großvater aufs Land. Beim Joggen mit den Hunden entdeckt sie ein verlassenes Haus am See. Es scheint, als wären die adeligen Bewohner sehr kurzfristig weggegangen – alles steht noch da, als käme jeden Moment jemand zurück, nur liegt jetzt eine dicke Staubschicht auf allem. Sadie interessiert sich für die Geschichte der Bewohner und stößt auf einen Cold Case: der kleine Sohn Theo der Besitzer ist in den 1930er Jahren bei einem Mittsommerfest spurlos verschwunden. Sadie möchte herausfinden, was damals geschehen ist … Kate Morton hat in diesem spannenden, aber auch romantischen Buch drei verschiedene Zeitebenen und eine ganze Menge loser Fäden so angelegt, dass es sich trotzdem flüssig und leicht lesen lässt. Mir gefällt es nicht, wenn so viele lose Fäden in einem Buch verwoben werden sollen, aber hier passt es und ergibt einen Sinn. Bisher kannte ich diese Schriftstellerin nicht und ich mag keine historischen Romane oder Liebesromane. Aber Kate Morton hat ein ganz eigenes Genre entstehen lassen mit der Mischung von diesen beide Genre mit dem Genre des Kriminalromans. Es lässt sich kaum beschreiben, wie tief ich in diese Geschichte eintauchen konnte, wie sehr ich die Protagonisten mag und wie sehr ich mitgefiebert, mitgefeiert, mitgetrauert und mitgeliebt habe. Dazu die Spannung, die durchweg vorhanden ist und genau richtig dosiert in Spitzen ansteigt. Auch wenn ich recht früh ahnte, wie die Lösung des Rätsels ist, gefiel mir der Weg dahin und das ganze Drumrum sehr gut. Sogar die unsympathischen Figuren sind mir ans Herz gewachsen. Die drei Schwestern Deborah, Alice und Clementine Edevane wachsen in einer Zeit auf, die ganz besonders schwer ist: sie erleben zwei Weltkriege. Ihr kleiner Nachzüglerbruder wird von allen geliebt, ganz besonders vom Kindermädchen Rose. Ihre Mutter liebt ihren Mann abgöttisch, ebenso das Anwesen, das dieser für sie gerettet hat. Auch ihre Kinder liebt sie, doch diese sind sehr auf den Vater fixiert. Der Leser spürt Eleanores Gefühle sehr viel besser, als die eigenen Kinder. Vielleicht mag man sie deshalb umso mehr. Die Protagonisten der Gegenwart (bzw. des Jahres 2003) sind erwachsen, teils alt. Sie erinnern sich an die alte Zeit – und man fühlt sich, als würden die Großeltern von früher erzählen. Sadie und Peter sind die jüngsten Figuren in dieser Ebene und damit das Bindeglied zum Leser. Mir persönlich gefällt dieses Konstrukt sehr gut. Das Ende des Buches lässt offen, ob es irgendwann eine Fortsetzung geben wird. Das Potenzial wäre vorhanden, aber es gibt keinen Cliffhanger. Es klingt anstrengend, wenn ich sage, dass es immer wieder Zeitsprünge gibt, auch innerhalb der einzelnen Fäden. Aber die Autorin schafft es, diese sinnvoll sein zu lassen und dem Leser stückchenweise Informationen zu geben, die für das Gesamtverständnis und die Story wichtig sind. Der Lesegenuss ist enorm – man vergisst Raum und Zeit bei der Lektüre. Die Beschreibungen der Orte und Personen ist sehr gut, aber nicht überladen. Auch wenn der Stil oft ein wenig altbacken anmutet, passt er doch zu den entsprechenden Figuren. Die Wendungen sind überraschend, aber nicht mit Gewalt konstruiert. Insgesamt ist alles sehr stimmig und in sich geschlossen. Ich habe die Lektüre nicht nur genossen – ich habe das Buch geradezu inhaliert! Die Geschichte selbst beinhaltet noch viele kleine andere Themen – erste Liebe, Betrug, Teenagerschwangerschaft, Mutterliebe, Adoption, Familienzusammenhalt, Klassendenken usw. Man möchte denken, dass selbst 600 Seiten für so viele Themen zu wenig sind, doch Kate Morton hat gezaubert und ein dichtes, gut gewebtes Werk entstehen lassen, das einfach glücklich macht und auch zum Nachdenken anregt. Ganz besonders schön finde ich, dass die Figur Alice eine Schriftstellerin ist, die schon als Kind nur eines wollte: schreiben! Ich bin froh, dass ich neugierig genug war, dieses Buch zu lesen, obwohl der historische Teil recht viel Raum einnimmt. In dieser Variante mag ich historische Romane dann doch sehr gern! Für mich ist „Das Seehaus“ das Buch des Monats – und vielleicht sogar des Jahres! Volle fünf Sterne!

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Das Geheimnis einer Familie
von Wortschätzchen aus Kreis HD am 01.03.2016

Sadie Sparrow ist eine Polizistin, die für ihre Kollegen nicht immer bequem ist. Für ihre Weigerung, den Fall Maggie Bailey als abgeschlossen anzusehen und das, was sie deshalb getan hat, wird sie quasi zwangsbeurlaubt. Sie fährt zu ihrem Großvater aufs Land. Beim Joggen mit den Hunden entdeckt sie ein... Sadie Sparrow ist eine Polizistin, die für ihre Kollegen nicht immer bequem ist. Für ihre Weigerung, den Fall Maggie Bailey als abgeschlossen anzusehen und das, was sie deshalb getan hat, wird sie quasi zwangsbeurlaubt. Sie fährt zu ihrem Großvater aufs Land. Beim Joggen mit den Hunden entdeckt sie ein verlassenes Haus am See. Es scheint, als wären die adeligen Bewohner sehr kurzfristig weggegangen – alles steht noch da, als käme jeden Moment jemand zurück, nur liegt jetzt eine dicke Staubschicht auf allem. Sadie interessiert sich für die Geschichte der Bewohner und stößt auf einen Cold Case: der kleine Sohn Theo der Besitzer ist in den 1930er Jahren bei einem Mittsommerfest spurlos verschwunden. Sadie möchte herausfinden, was damals geschehen ist … Kate Morton hat in diesem spannenden, aber auch romantischen Buch drei verschiedene Zeitebenen und eine ganze Menge loser Fäden so angelegt, dass es sich trotzdem flüssig und leicht lesen lässt. Mir gefällt es nicht, wenn so viele lose Fäden in einem Buch verwoben werden sollen, aber hier passt es und ergibt einen Sinn. Bisher kannte ich diese Schriftstellerin nicht und ich mag keine historischen Romane oder Liebesromane. Aber Kate Morton hat ein ganz eigenes Genre entstehen lassen mit der Mischung von diesen beide Genre mit dem Genre des Kriminalromans. Es lässt sich kaum beschreiben, wie tief ich in diese Geschichte eintauchen konnte, wie sehr ich die Protagonisten mag und wie sehr ich mitgefiebert, mitgefeiert, mitgetrauert und mitgeliebt habe. Dazu die Spannung, die durchweg vorhanden ist und genau richtig dosiert in Spitzen ansteigt. Auch wenn ich recht früh ahnte, wie die Lösung des Rätsels ist, gefiel mir der Weg dahin und das ganze Drumrum sehr gut. Sogar die unsympathischen Figuren sind mir ans Herz gewachsen. Die drei Schwestern Deborah, Alice und Clementine Edevane wachsen in einer Zeit auf, die ganz besonders schwer ist: sie erleben zwei Weltkriege. Ihr kleiner Nachzüglerbruder wird von allen geliebt, ganz besonders vom Kindermädchen Rose. Ihre Mutter liebt ihren Mann abgöttisch, ebenso das Anwesen, das dieser für sie gerettet hat. Auch ihre Kinder liebt sie, doch diese sind sehr auf den Vater fixiert. Der Leser spürt Eleanores Gefühle sehr viel besser, als die eigenen Kinder. Vielleicht mag man sie deshalb umso mehr. Die Protagonisten der Gegenwart (bzw. des Jahres 2003) sind erwachsen, teils alt. Sie erinnern sich an die alte Zeit – und man fühlt sich, als würden die Großeltern von früher erzählen. Sadie und Peter sind die jüngsten Figuren in dieser Ebene und damit das Bindeglied zum Leser. Mir persönlich gefällt dieses Konstrukt sehr gut. Das Ende des Buches lässt offen, ob es irgendwann eine Fortsetzung geben wird. Das Potenzial wäre vorhanden, aber es gibt keinen Cliffhanger. Es klingt anstrengend, wenn ich sage, dass es immer wieder Zeitsprünge gibt, auch innerhalb der einzelnen Fäden. Aber die Autorin schafft es, diese sinnvoll sein zu lassen und dem Leser stückchenweise Informationen zu geben, die für das Gesamtverständnis und die Story wichtig sind. Der Lesegenuss ist enorm – man vergisst Raum und Zeit bei der Lektüre. Die Beschreibungen der Orte und Personen ist sehr gut, aber nicht überladen. Auch wenn der Stil oft ein wenig altbacken anmutet, passt er doch zu den entsprechenden Figuren. Die Wendungen sind überraschend, aber nicht mit Gewalt konstruiert. Insgesamt ist alles sehr stimmig und in sich geschlossen. Ich habe die Lektüre nicht nur genossen – ich habe das Buch geradezu inhaliert! Die Geschichte selbst beinhaltet noch viele kleine andere Themen – erste Liebe, Betrug, Teenagerschwangerschaft, Mutterliebe, Adoption, Familienzusammenhalt, Klassendenken usw. Man möchte denken, dass selbst 600 Seiten für so viele Themen zu wenig sind, doch Kate Morton hat gezaubert und ein dichtes, gut gewebtes Werk entstehen lassen, das einfach glücklich macht und auch zum Nachdenken anregt. Ganz besonders schön finde ich, dass die Figur Alice eine Schriftstellerin ist, die schon als Kind nur eines wollte: schreiben! Ich bin froh, dass ich neugierig genug war, dieses Buch zu lesen, obwohl der historische Teil recht viel Raum einnimmt. In dieser Variante mag ich historische Romane dann doch sehr gern! Für mich ist „Das Seehaus“ das Buch des Monats – und vielleicht sogar des Jahres! Volle fünf Sterne!

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Geheimnisse
von einer Kundin/einem Kunden am 21.08.2016

... was für eine Dramatik, in was für eine dramtische Geschichte entführt uns Kate Morton wieder - Wieder schickt sie uns nach England, nach London und vor allem Cornwall, in diese fast mystische Landschaft voller Geschichten. Wenige Minuten genügten, um ganz in diesen Roman zu versinken und alles andere fast zu... ... was für eine Dramatik, in was für eine dramtische Geschichte entführt uns Kate Morton wieder - Wieder schickt sie uns nach England, nach London und vor allem Cornwall, in diese fast mystische Landschaft voller Geschichten. Wenige Minuten genügten, um ganz in diesen Roman zu versinken und alles andere fast zu vergessen.

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Gut trotz einiger Längen
von Jashrin aus Bruchsal am 29.07.2016

Im Sommer 1933 erwartet vor allem die sechzehnjährige Alice Edevane mit Spannung und voller Sehnsucht das Mitsommerfest. Doch alle Freude über das Fest ist jäh vergessen, als ein schreckliches Ereignis die Familie erschüttert. Der elf Monate alte Theo ist spurlos verschwunden. Auch siebzig Jahre später sind die damaligen Ereignisse noch... Im Sommer 1933 erwartet vor allem die sechzehnjährige Alice Edevane mit Spannung und voller Sehnsucht das Mitsommerfest. Doch alle Freude über das Fest ist jäh vergessen, als ein schreckliches Ereignis die Familie erschüttert. Der elf Monate alte Theo ist spurlos verschwunden. Auch siebzig Jahre später sind die damaligen Ereignisse noch längst nicht bei allen vergessen. Als die Polizisten Sadie eine Zwangspause bei ihrem Großvater in Cornwall verbringt, stößt sie auf den Landsitz der Familie Edevane, der seit Jahrzehnten leer steht. Alles sieht so aus, als würde die Familie jeden Augenblick zurückkommen – würde das Haus nicht langsam verfallen und wäre da nicht die zentimeterdicke Staubschicht. Sadie beginnt Fragen zu stellen und erforscht langsam das dunkle Geheimnis, dass so lange verborgen lag. Sie stößt auf eine tiefe Schuld und eine Liebe, die nicht sein durfte... Kate Morton nimmt den Leser mit auf eine spannende und dramatische Spurensuche um das dunkle Familiengeheimnis der Edevanes zu lüften. Auf zwei verschiedenen Zeitebenen erfährt der Leser immer mehr über die damaligen Ereignisse und wird mitten hineingezogen in die Geschichte. Die Perspektive aus der erzählt wird wechselt immer wieder, doch ich fand es nicht schwer den Überblick zu behalten. Der Stil ist sehr bildhaft und manches Mal auch sehr ausschweifend. Jedoch plätscherte die Geschichte gerade anfangs erstmal vor sich hin, so dass ich eine ganze Weile gebraucht habe, um mich wirklich in die Geschichte einzufinden. Daher war das erste Drittel des Romans etwas mühselig, aber dann wurde ich doch noch wie gewohnt vom Stil und der Erzählung gefesselt. Gestört haben mich teilweise auch die Wiederholungen, wenn sowohl in der Gegenwart als auch der Vergangenheit letztlich die gleichen Erkenntnisse brachten. Die Auflösung am Ende war für mich sehr unerwartet, jedoch stimmig und logisch. Geschickt hat Kate Morton unterwegs falsche Fährten gelegt in die nicht nur Sadie, sondern auch ich immer wieder hineingetappt bin. Die Charaktere sind authentisch und aus dem Leben gegriffen und ich hatte keinerlei Probleme, sie mir vorzustellen. Sie werden facettenreich geschildert, haben Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen. So unterschiedlich sie auch sind, mich hat es fasziniert, wie die Autorin es geschafft hat, dass ich sowohl mit Alice als auch mit Sadie letztlich wunderbar mitfiebern konnte. Mein Fazit: Kate Morton hat ein spannendes Familiengeheimnis gewoben, dass vor allem durch seine Charaktere überzeugen konnte. Der Stil war mir teils zu ausschweifend, so dass es einige Längen gab und ich ungewöhnlich lange gebraucht habe, das Buch zu lesen. Dennoch hat es mir letztlich gefallen und Fans von Geschichten über dunkle Familiengeheimnisse werden es sicher ebenso mögen.

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Am Anfang etwas langweilig, aber dann
von einer Kundin/einem Kunden aus Garmisch-Partenkirchen am 02.05.2016

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane lebt mit ihrer Familie auf ihrem Landgut direkt am See. Als beim Mittsommernachtsfest ihr Bruder verschwinden ändert sich alles. Siebzig Jahre Später stößt Sadie auf das verlassene Haus am See. Sie folgt den Spuren des Jungen und führt sie tief in die Vergangenheit... Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane lebt mit ihrer Familie auf ihrem Landgut direkt am See. Als beim Mittsommernachtsfest ihr Bruder verschwinden ändert sich alles. Siebzig Jahre Später stößt Sadie auf das verlassene Haus am See. Sie folgt den Spuren des Jungen und führt sie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane. Ich hatte ein paar Startschwierigkeiten. Am Anfang war es etwas verwirrten zwischen den Jahren hin und her zu wechseln und auch immer eine andere Frau zu begleiten. 3 Sichtweisen von drei verschiedenen Frauen und Jahreszahlen. Gut, war das die wechseln immer mit einem neuen Kapital passiert sind und man die Jahreszahl sehen konnte. Somit war man vor gewarnt, das man jetzt wieder in der Gegenwart bzw. Vergangenheit geht. Kurz bevor ich das Buch weglegen wollte, entstand etwas Spannung, also habe ich weiter gelesen. Die Spannung stieg und ich konnte das Buch einfach nicht weg legen. Sadie deckte genug über den Fall des Jungen auf, das es langsam immer interessanter wurde, aber auch ihre Vergangenheit und Probleme wurde immer klarer und interessanter. Alice ließ auch ein paar Brotkrumen fallen so das man das Buch jetzt nicht mehr aufhören konnte. Man wollte ja den Mörder wissen. Alle Frauen in dieser Geschichte, habe etwas besonderes an sich. Sadie will man eigentlich nur in den Arm nehmen und sagen das alles gut wird

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Sehr schöne, spannende Geschichte im Cornwall
von EvaMaria aus Bregenz am 28.03.2016

Das Seehaus ist das erste Buch von Kate Morton, dass ich gelesen habe und ich denke es wird auch nicht das letzte sein. Wir lesen hier von Alice im Jahr 1933, die auf einem Landgut lebt und deren Familie sich auf ein Mittsommernachtsfest vorbereitet, als plötzlich ein Unglück pssiert... Das Seehaus ist das erste Buch von Kate Morton, dass ich gelesen habe und ich denke es wird auch nicht das letzte sein. Wir lesen hier von Alice im Jahr 1933, die auf einem Landgut lebt und deren Familie sich auf ein Mittsommernachtsfest vorbereitet, als plötzlich ein Unglück pssiert und die Familie das Anwesen verlässt. Dann lesen wir von Sadie, eine Polizistin, die durch Zufall auf das Anwesen stößt und sofort das Gefühl hat, hier ist was schlimmes passiert…. Die Geschichte ist sehr spannend und ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Ich fand es spannend, weil die Autorin, wie ich finde, nicht Zuviel auf einmal verraten hatte und so hatte ich als Leser immer das Gefühl, ich will doch noch wissen, was jetzt als nächstes passiert. Es gab aber doch immer wieder einige Überraschungen und so wusste ich beim Miträtseln nicht, wer ist jetzt der Schuldige. Auch die Wendungen, die in der Geschichte vorkommen, konnte man nicht erraten. Mir hat die Atmosphäre der Geschichte sehr gut gefallen und ich finde der Autorin ist der Mix aus Krimi und Familiendrama sehr gut gelungen. Der Schreibstil war für mich sehr angenehm und flüssig zu Lesen, ich empfinde es als einen sehr bilderhaften Schreibstil, weil ich konnte mir alles gut vorstellen und man konnte sich gut in die Geschichte einfühlen. Was ich etwas zu bekritteln habe, sind doch die vielen Handlungen, die noch dazukommen im Laufe der Geschichte und so war es für mich doch manchmal schwierig, wieder in die Haupthandlung um die Familie Edevane reinzukommen. Es gab auch einige Zeitsprünge, die mitunter anstrengend waren. Zu den beiden Hauptcharakteren kann ich nur sagen, sind mir beide sympathisch, sowohl Sadie, die eine Auszeit von ihrer Polizeiarbeit nehmen muss und aber doch ohne was zu tun, nicht kann und so den Fall der Familie Edevane lösen möchte. Ich finde die Autorin hat sie sehr gut beschrieben, wie sie die Rätstel lösen will und auch mit der Verarbeitung ihrer Vergangenheit, was sehr interessant. Auch Alice war interessant, wie sie immer noch nicht mit der Vergangenheit abgeschlossen hat und immer noch Romane schreibt. Das Ende war gut, es gibt ein Happy End und alle Handlungen lösen sich am Ende auf. Das Cover ist sehr schön und es schaut auch sehr interessant aus.

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Das Seehaus
von Nina W. aus Eppelborn am 25.03.2016

Zum Inhalt: Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß... Zum Inhalt: Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt. Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld … Zur Autorin: Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane "Das geheime Spiel", "Der verborgene Garten", "Die fernen Stunden" und "Die verlorenen Spuren" verkauften sich in 38 Ländern insgesamt über zehn Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England Mein Fazit und Meine Rezension: Ich gebe es zu, zu allererst hat mich auch hierbei das farbenfrohe Cover angesprochen. Doch nicht nur die Farben auch die Geschichte, die dahinter steckt und bereits auf dem Cover in Form des Sees und des großen Hausanwesens zu sehen ist, hat mich sehr angesprochen! Das war mein erstes Buch von Kate Morton, obwohl ich schon einiges von ihr gehört hatte und ich regelrecht von anderen Mitlesern angesteckt wurde. In dem ziemlich dicken Buch trifft man auf Sadie, eine Polizistin, die aufgrund eines Einsatzes und ihres Handelns in Ungnade gefallen ist und sich aufs Land zu ihrem Großvater flüchtet, der mittlerweile verwitwet dort lebt und neue Bekanntschaften macht. Und genau dort - dort in Cornwall trifft Sadie inmitten eines Waldspaziergangs auf das sagenumwobene Seehaus, denn dieses wunderschöne, doch verwahrloste Anwesen birgt eine tragische Geschichte. Die Geschichte der Familie Edevane und über das mysteriöse Verschwinden des kleinen Theo während eines Sommerfests. Während des Lesens hatte ich einige Theorien, was mit dem kleinen Theo geschehen ist und Kate Morton hat es geschafft, jede einzelne meiner Theorien mit einem neuen Kapitel verschwinden zu lassen ... Was mir sehr gefallen hat: der stetige Wechsel der Gegenwart (von Sadie und der alten Alice Edevane) zur Vergangenheit (der Geschichten rund um Eleanor Edevane und ihrer Familie). Mit jedem Kapitel hat sich mir die Geschichte der Familie mehr erschlossen, hat jedoch auch immer mehr Fragen und Rätsel aufgeworfen, die es zu ergründen galt. Die bildliche Erzählweise der Autorin hat es mir auch ziemlich leicht gemacht, mich mit Sadie auf die Spuren der Vergangenheit zu begeben und mich selbst dort, vor Ort umzusehen. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Geschichte von Anfang an sehr gut aufgebaut war und immer wieder ihre Höhepunkte erreicht hat - bis das Ende kam. Das hat mich doch etwas enttäuscht ... ich möchte hier nicht spoilern, doch für mich passt es einfach nicht zum Rest der Geschichte, weswegen sie auch einen Punkt eingebüßt hat.

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Das Seehaus
von Nina W. aus Eppelborn am 25.03.2016

Zum Inhalt: Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß... Zum Inhalt: Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt. Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld … Zur Autorin: Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane "Das geheime Spiel", "Der verborgene Garten", "Die fernen Stunden" und "Die verlorenen Spuren" verkauften sich in 38 Ländern insgesamt über zehn Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England Mein Fazit und Meine Rezension: Ich gebe es zu, zu allererst hat mich auch hierbei das farbenfrohe Cover angesprochen. Doch nicht nur die Farben auch die Geschichte, die dahinter steckt und bereits auf dem Cover in Form des Sees und des großen Hausanwesens zu sehen ist, hat mich sehr angesprochen! Das war mein erstes Buch von Kate Morton, obwohl ich schon einiges von ihr gehört hatte und ich regelrecht von anderen Mitlesern angesteckt wurde. In dem ziemlich dicken Buch trifft man auf Sadie, eine Polizistin, die aufgrund eines Einsatzes und ihres Handelns in Ungnade gefallen ist und sich aufs Land zu ihrem Großvater flüchtet, der mittlerweile verwitwet dort lebt und neue Bekanntschaften macht. Und genau dort - dort in Cornwall trifft Sadie inmitten eines Waldspaziergangs auf das sagenumwobene Seehaus, denn dieses wunderschöne, doch verwahrloste Anwesen birgt eine tragische Geschichte. Die Geschichte der Familie Edevane und über das mysteriöse Verschwinden des kleinen Theo während eines Sommerfests. Während des Lesens hatte ich einige Theorien, was mit dem kleinen Theo geschehen ist und Kate Morton hat es geschafft, jede einzelne meiner Theorien mit einem neuen Kapitel verschwinden zu lassen ... Was mir sehr gefallen hat: der stetige Wechsel der Gegenwart (von Sadie und der alten Alice Edevane) zur Vergangenheit (der Geschichten rund um Eleanor Edevane und ihrer Familie). Mit jedem Kapitel hat sich mir die Geschichte der Familie mehr erschlossen, hat jedoch auch immer mehr Fragen und Rätsel aufgeworfen, die es zu ergründen galt. Die bildliche Erzählweise der Autorin hat es mir auch ziemlich leicht gemacht, mich mit Sadie auf die Spuren der Vergangenheit zu begeben und mich selbst dort, vor Ort umzusehen. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Geschichte von Anfang an sehr gut aufgebaut war und immer wieder ihre Höhepunkte erreicht hat - bis das Ende kam. Das hat mich doch etwas enttäuscht ... ich möchte hier nicht spoilern, doch für mich passt es einfach nicht zum Rest der Geschichte, weswegen sie auch einen Punkt eingebüßt hat.

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Wunderschön und spannend bis zum Schluss
von kaylie aus Münster am 24.03.2016

Meine Meinung Das neue Buch von Kate Morton: Worum geht es: Sadie Sparrow wird in den Zwangsurlaub geschickt, den sie hat einen Fehler begangen, der sie den Job kosten könnte. Um Abstand zu gewinnen, besucht sie ihren Großvater in Cornwall. Auf einer ihrer langen Joggingrunden, entdeckt sie ein verlassenes... Meine Meinung Das neue Buch von Kate Morton: Worum geht es: Sadie Sparrow wird in den Zwangsurlaub geschickt, den sie hat einen Fehler begangen, der sie den Job kosten könnte. Um Abstand zu gewinnen, besucht sie ihren Großvater in Cornwall. Auf einer ihrer langen Joggingrunden, entdeckt sie ein verlassenes Herrenhaus und ihre Neugierde ist geweckt. Vor 70 Jahren ist dort ein kleiner Junge verschwunden. Detective Sadie Sparrow macht es sich zur Aufgabe das Geheimnis um diesen Jungen zu lüften. Doch es geht um viel.... Das Cover: Das Cover ist wunderschön. Auf dem Cover ist ein Fluss zu sehen und weiter im Hintergrund ein Traumhaft schönes Haus. Abgerundet wird es von den Blüten am oberen Bildrand. Fakten: Das Buch ist aus einer Erzählersicht geschrieben. Schnell wird klar, das es hier um drei Geschichten geht, die alle zueinander finden. So werden auch gleiche Handlungen aus verschiedenen Blickrichtungen beschrieben. Das war wirklich schön zu lesen, wie die einzelnen Charaktere diese Situation war genommen und wie es wirklich gewesen ist. Der flüssige und fesselnde Schreibstil von Kate Morton hat mich auch hier wieder begeistert. In einem Zeitraum von fast 100 Jahren (1911-2004) verfolgen wir die Geschichte der Familie Edevane und Sparrow. Eine Perfekte Mischung aus Liebes- und Kriminalroman. Es gibt keinen Punkt, an dem man das Buch an die Seite legen kann, den immer wieder werden neue Aspekte klar und eigene Theorien wiederlegt. Erst am Ende wird einem klar, was wirklich geschehen ist und wie komplex die ganze Geschichte ist. Die Mischung der verschiedenen Handlungen ist genial. Durch die Zeitangaben bei den Kapiteln, wird auch immer schnell klar wo man sich gerade befindet. Mein Fazit Wieder einmal eine wunderschöne Geschichte von Kate Morton. Ich wurde in eine andere Zeit versetzt und bin wirklich begeistert. Dieser Roman bietet einem alles, was man sich wünscht.

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Eine wunderbare Geschichte über Schuld, Liebe und eine Familientragödie, die sehr zu Herzen geht
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 09.03.2016

Lange hat es gedauert, aber nun endlich ist ein neues Buch von Kate Morton erschienen. Was hab ich mich gefreut und musste es daher unbedingt lesen. Der Einstieg in das Buch gestaltete sich für mich jedoch als gar nicht so einfach. Viele lose Enden die man erst miteinander verknüpfen musste. Man muss dazu... Lange hat es gedauert, aber nun endlich ist ein neues Buch von Kate Morton erschienen. Was hab ich mich gefreut und musste es daher unbedingt lesen. Der Einstieg in das Buch gestaltete sich für mich jedoch als gar nicht so einfach. Viele lose Enden die man erst miteinander verknüpfen musste. Man muss dazu sagen, die Autorin hat hier eine sehr komplexe Geschichte entwickelt. Da hätten wir zum einen die Familie Edevane, die im Jahre 1933 spielt. Und dann die Polizeibeamtin Sadie, die im Jahre 2003, das alte Anwesen der Familie Edevane entdeckt und von dem vermissten Jungen erfährt. Für sie steht fest, sie muss das Rätsel lösen. Anfangs konnte ich zu Alice ein recht gutes Verhältnis aufbauen. Sie versprühte Lebensfreude, wie es nur verliebte Menschen können. Man konnte ihre Unberührtheit und die Liebe, die sie in sich trug förmlich spüren. Zudem ist Alice Schriftstellerin und das hat ihr eine ganz besondere Aura verschafft, die mich doch sehr für sie einnehmen konnte. Sadie mochte ich auch gleich auf Anhieb. Sie hat eine Vergangenheit, die sie gezeichnet hat. Sie quält sich mit ziemlich vielen Dingen rum. Aber gerade ihre Ecken und Kanten haben sie für mich lebendiger und authentischer gemacht. Es zeigt einfach, daß sie auch nur ein Mensch ist und das hat mir gut gefallen. Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr von damals, seinen Bewohnern und diesen einzigen schicksalhaften Tag der alles verändern sollte. Da es doch sehr viele Personen waren, um die es ging. Hatte ich doch etwas Probleme Beziehungen zu Ihnen aufzubauen. Die Emotionen wollten nicht so recht fließen, das kam erst später. Doch je mehr man erfuhr umso gespannter wurde ich. Es entbrannte ein richtiges Kopfkino, das es in sich hatte. Man ist gefangen zwischen Unglauben, Mitgefühl und Entsetzen. Dabei muss man auch sagen, das man erst alles verinnerlichen muss, um alle Komponente zu begreifen. Denn es ist doch sehr viel, was da auf einen einstürmt. In der Gegenwart ermittelt Sadie fleißig weiter, das Buch besteht eigentlich hauptsächlich aus Ermittlungsarbeit. Es hat einfach Spass gemacht zusammen die losen Enden zu einem ganzen zu verknüpfen. Die Autorin versteht es mitunter uns Sadies Schicksal, als auch das der Familie Edevane sehr deutlich vor Augen zu führen. Einige Überraschungen sorgen dafür, das man mitunter echt aprachlos ist. Der Abschluss der Geschichte hat mir recht gut gefallen. Ich muss ganz ehrlich sagen, es ist keine einfache Geschichte. Die Brisanz entwickelt sich erst nach und nach. Mitunter kamen für mich auch ein paar Längen auf. Die Autorin legt aber so viel Liebe ins Detail und die wunderbaren Beschreibungen, das man einfach in einen Sog gerät. Mir hat es daher wieder sehr gut gefallen. Hierbei erfahren wir zum größten Teil die Perspektiven von Alice und Sadie, was ihnen mehr Raum und Tiefe verschafft. Aber auch die Nebencharaktere sind gut gezeichnet. Die Entwicklung der Charaktere kann man förmlich mitverfolgen. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Hierbei bekommen wir es mit Schuld, Liebe und einer Familientragödie zutun, die alle Emotionen fordert. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Das Buch spielt im Zeitraum von 1911-2004. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Eine wunderbare Geschichte über Schuld, Liebe und eine Familientragödie, die sehr zu Herzen geht. Das ganze ist überaus komplex gehalten, versteht aber mit seinen ausdrucksstarken Charakteren und einigen Wendungen zu überzeugen. Unbedingt lesen. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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Bedingt lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Bolligen am 15.04.2016

Bis jetzt haben mir die Geschichten von Kate Morton immer gut gefallen. Das Seehaus jedoch fand ich sehr langfädig, musste mich immer wieder motivieren weiter zu lesen, weil ich fand, dass die Geschichte sehr konstruiert ist und für mich zu unwahrscheinlich..

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