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Das Siechenhaus

Historischer Roman

(7)

Ein faszinierendes historisches Thema: Lepra - eine furchtbare Geissel über Jahrhunderte hinweg.
Tausend Schritte vor der Stadt: Hier im Freiburger Siechenhaus wohnen die Aussätzigen - Sie gelten als lebende Tote. Gerade ist der Bäcker Kannegiesser symbolisch zu Grabe getragen worden. Der wähnt sich gesund und bittet Begine Serafina um Hilfe. Serafina will den Wundarzt Achaz hinzuziehen, doch in der Nacht wird Achaz niedergeschlagen und scheint fortan nicht mehr recht bei Verstand. Dabei drängt die Zeit: Selbst wenn Kannegiesser gesund ist, unter den anderen Kranken wird er es bald nicht mehr sein. Also fängt Serafina an zu forschen.
Gelingt es Serafina, die Wahrheit rechtzeitig ans Licht zu bingen?
Wie schon in «Das Aschenkreuz» und «Hostienfrevel» sorgt die neugierige und unerschrockene Begine Serafina wieder für erheblichen Wirbel im spätmittelalterlichen Freiburg.

Portrait
Astrid Fritz, Jg. 1959, ist im nordbadischen Pforzheim aufgewachsen. In München, Avignon und Freiburg studierte sie Germanistik und Romanistik. Nach dem Studium arbeitet sie zunächst als Fachzeitschriftenredakteurin, dann als Schulungsreferentin und technische Redakteurin für ein Freiburger Softwarehaus. 1994 ging sie mit ihrer Familie für drei Jahre nach Santiago de Chile, wo sie als freie Mitarbeiterin für eine deutsch-chilenische Wochenzeitung schrieb und ihr erstes Romanmanuskript entstand. Inzwischen ist sie freiberufliche Texterin und Autorin und lebt mit ihrer Familie in Waiblingen bei Stuttgart.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 26.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26945-5
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 192/126/31 mm
Gewicht 303
Auflage 2
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Entführung in die frühe Neuzeit
von einer Kundin/einem Kunden am 28.06.2016

Ein richtig toller historischer Roman, bereits der dritte der Serie um Begine Serafina... oder sollte man sagen: ihr dritter Fall? Eine unterhaltsame und gelungene Mischung aus Roman und Krimi. Macht unglaublich Spaß.

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Das Siechenhaus
von dorli am 12.04.2016

In ihrem historischen Roman „Das Siechenhaus“ entführt Astrid Fritz den Leser in das spätmittelalterliche Freiburg und wartet mit einer spannenden, schwungvoll erzählten Geschichte auf. Ein neuer Fall für Serafina Stadlerin - Astrid Fritz rückt in diesem dritten Abenteuer der scharfsinnigen Begine ein interessantes Thema in den Mittelpunkt: die Lepra, eine... In ihrem historischen Roman „Das Siechenhaus“ entführt Astrid Fritz den Leser in das spätmittelalterliche Freiburg und wartet mit einer spannenden, schwungvoll erzählten Geschichte auf. Ein neuer Fall für Serafina Stadlerin - Astrid Fritz rückt in diesem dritten Abenteuer der scharfsinnigen Begine ein interessantes Thema in den Mittelpunkt: die Lepra, eine über viele Jahrhunderte hinweg gefürchtete Krankheit, die für den Erkrankten den Ausschluss aus der Gesellschaft bedeutete. Astrid Fritz vermittelt sehr gut, wie viel Leid und Diskriminierung die Krankheit für den Betroffenen und auch für seine Angehörigen im Gepäck hatte. Wie schlimm muss es da für einen Menschen gewesen sein, wenn er fälschlicherweise für leprös gehalten wurde? Genau dies scheint das Schicksal des Bäckermeisters Konrad Kannegießer zu sein, der laut dem Ergebnis einer Siechenschau an Lepra erkrankt ist, sich jedoch gesund wähnt und sich zu Unrecht bei den Aussätzigen im Gutleuthaus untergebracht fühlt. Kannegießer ist fest davon überzeugt, dass es sich bei seinem Hautausschlag um eine allergische Reaktion auf Mehlstaub handelt. Da Leprakranke offiziell als tot gelten, hat er allerdings keine Möglichkeit, selbst beim Rat der Stadt vorzusprechen und bittet daher die Begine Serafina um Hilfe. Als die Verantwortlichen dem Bäckermeister eine zweite Siechenschau verweigern, wittert Serafina eine Verschwörung und beginnt nachzuforschen… Die muntere Begine ist gleich wieder in ihrem Element und kann es trotz Ermahnung seitens Mutter Catharina nicht lassen, sich in die Geschehnisse einzumischen, denn Serafina hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Freiburg für Gerechtigkeit zu sorgen. Selbstbewusst, furchtlos und gewieft versucht sie die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen und Kannegießer aus seiner Verbannung im Siechenhaus zu befreien. Auch Stadtarzt Adalbert Achaz ist wieder mit von der Partie, obwohl er Serafina in diesem Fall über weite Strecken keine große Hilfe ist, denn er wird niedergeschlagen und kann sich an nichts und niemanden mehr erinnern. „Das Siechenhaus“ lässt sich angenehm zügig lesen und bietet von der ersten bis zur letzten Seite spannende, humorvolle Unterhaltung - das Miträtseln und Spekulieren über die Identität des Übeltäters hat großen Spaß gemacht.

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Lepra oder kalte Krätze?
von mabuerele am 29.03.2016

Serafina ist Begine in Freiburg. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Bewohner des Siechenhauses vor den Toren der Stadt zu besuchen. Heute ist sie mit Brida unterwegs. Die junge Begine stammt aus einem adligen Haus und hat Schwierigkeiten, sich in das Leben der Beginen einzufügen. Im Siechenhaus lebt nun... Serafina ist Begine in Freiburg. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Bewohner des Siechenhauses vor den Toren der Stadt zu besuchen. Heute ist sie mit Brida unterwegs. Die junge Begine stammt aus einem adligen Haus und hat Schwierigkeiten, sich in das Leben der Beginen einzufügen. Im Siechenhaus lebt nun auch der Bäcker Konrad Kannegiesser. Doch es gibt Zweifel, ob er wirklich an Lepra erkrankt ist. Er könnte auch eine normale Mehlstauballergie haben. Der Siechenmeister aber will nichts davon wissen. Die Autorin hat einen fesselnden historischen Kriminalroman geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Es ist der dritte Fall mit Serafina. Da die Teile in sich abgeschlossen sind und die notwendigen Informationen über Serafinas Vorleben geschickt in die neue Handling integriert wurden, muss man den Vorgänger nicht unbedingt kennen. Die Protagonisten wurden gut charakterisiert. Serafina nimmt ihre Aufgaben ernst, geht aber gern eigene Wege, wenn sie es für erforderlich hält. Besonders ihre Besuche bei dem Arzt Achaz werden von Brida argwöhnisch beäugt. Catharina, die Meisterin, versteht es, die Frauen entsprechend ihren Begabungen einzusetzen. Der Schriftstil des Buches ist dem Genre angemessen. Sehr genau wird das Leben der Kranken beschrieben. Dabei geht es ihnen trotz vieler Ecken und Kanten in Freiburg noch verhältnismäßig gut, da sie eine feste Unterkunft und Beschäftigung haben. Trotzdem sind die Folgen nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für ihre Angehörigen hart. Interessant fand ich, welche Wege gegangen werden, bis die Krankheit diagnostiziert und der Kranke ins Siechenhaus gebracht wird. Das wieder rückgängig zu machen, grenzt an Sisyphusarbeit. Viel Wert legt die Autorin auf aussagekräftige Dialoge. Dabei macht es durchaus einen Unterschied, wer miteinander spricht. Gegenüber Brida gibt sich Serafina hart und fordernd, an anderer Stellen zeigt sie sich mitfühlend. Die Emotionen der Protagonisten werden gekonnt wiedergegeben. Serafinas Angst um Achaz, Bridas Panik vor den Kranken und die Sehnsucht eines kleinen Mädchens nach ihrem Vater sind nur wenige Beispiele dafür. Gekonnt werden viele historische Fakten vermittelt, sei es Wissen über die Kräuterkunde oder Informationen über Handelsgesetze. Schnell stellt sich heraus, dass jedes Zweifeln an Konrads Erkrankung lebensgefährlich sein kann. Die Zahl derjenige, die ihn im Siechenhaus halten wollen, nimmt zu. Doch Serafina ignoriert Warnungen. Neben privaten scheinen auch wirtschaftliche Motive eine Rolle zu spielen. Machtkämpfe und Ränkespiele beschleunigen die Handlung. Ein ausführliches Personenregister zu Beginn und ein Glossar am Ende vervollständigen das Buch. Das Cover mit der jungen Frau am Torbogen vor Fluss und Stadt im Hintergrund passt zur Handlung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es hat mich nicht nur spannend unterhalten, sondern mir auch einiges an historischen Wissen vermittelt. Hinzu kommt, dass Serafina eine sympathische Protagonistin ist.

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