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Das späte Geständnis des Tristan Sadler

Roman

(30)
London, September 1919: Der junge Tristan Sadler steigt in einen Zug. Er fährt nach Norwich, um sich dort mit Marian Bancroft, der Schwester seines toten Kameraden Will, zu treffen. Will und Tristan waren Freunde, die Seite an Seite im Ersten Weltkrieg gekämpft haben – bis Will eine folgenschwere Entscheidung traf, die er für den Rest seines Lebens bereuen sollte ...
Rezension
"Ein lesenswertes Buch.", radio dreyeckland, 10.04.2014 20151120
Portrait
John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er studierte "Englische Literatur' und 'Kreatives Schreiben' in Dublin und Norwich. Er ist der Autor von sechs Romanen, darunter "Der Junge im gestreiften Pyjama", der zwei Irische Buchpreise gewann, für den "British Book Award" nominiert war und vor kurzem verfilmt wurde. John Boynes Romane wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.
Werner Löcher-Lawrence, geb. 1956, studierte Journalismus, Literatur und Philosophie, arbeitete als wissenschaftlicher Assistent an der Universität München und als Lektor in verschiedenen Verlagen. Er ist Übersetzer.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 17.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30255-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 190/135/25 mm
Gewicht 272
Originaltitel The Absolutist
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
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Eine schwierige Beziehung
von einer Kundin/einem Kunden am 05.11.2015

Der irische Autor John Boyne ist schon eine Wundertüte. Es ist immer wieder spannend, was man bei einem neuen Buch für eine Art von Geschichte erwischt. Jetzt ist wieder etwas von ihm im Taschenbuch erschienen – eigentlich ein halbes Jahr zu früh, denn es ist ein Roman, der sich... Der irische Autor John Boyne ist schon eine Wundertüte. Es ist immer wieder spannend, was man bei einem neuen Buch für eine Art von Geschichte erwischt. Jetzt ist wieder etwas von ihm im Taschenbuch erschienen – eigentlich ein halbes Jahr zu früh, denn es ist ein Roman, der sich mit dem 1.Weltkrieg beschäftigt, und der hat nächstes Jahr sein trauriges Jubiläum. „Das späte Geständnis des Tristan Sadler“ ist diesmal eindeutig kein Kinderbuch. John Boyne erzählt in diesem Buch die Geschichte von Tristan und Will während des 1.Weltkriegs. Die Handlung wechselt zwischen 1919 und 1916. 1919 macht sich Tristan Sadler von London aus auf den Weg nach Norwich, wo die Schwester und die Eltern seines Freundes Will leben. Er will ihnen die Briefe des Verstorbenen geben und erzählen, was 1916 in Frankreich wirklich passiert ist. Dann geht die Geschichte zurück ins Jahr 1916, wo sich Tristan und Will im Ausbildungslager kennenlernen. John Boyne erzählt seine Geschichte wieder einmal sehr sensibel und mitfühlend. Er kann sich wunderbar in die Zeit, aus der er erzählt, und in die Gefühle der Menschen hineinsetzen. Tristan hat sich als 17jähriger freiwillig gemeldet. Er hat sich extra ein Jahr älter gemacht, damit er in den Krieg ziehen kann. Er ist von der Sache vollkommen überzeugt. Hinzu kommt allerdings, dass der Sohn eines Londoner Metzgers nach einem Vorfall, der erst im Laufe der Geschichte erzählt wird, sowohl von der Schule fliegt als auch von seinen Eltern verstoßen wird. Tristan ist anders als die anderen Jungs und findet deshalb schwer Freunde. Im Ausbildungslager schließt er sich ganz eng an den 18jährigen Will, dem Sohn eines Priesters, an. Will sieht die ganze Kriegseuphorie anders, er ist gespalten. Für ihn ist die Teilnahme durchaus eine Pflicht, aber er kann auch die Verweigerer verstehen, die das Gros der Menschen damals für Feiglinge der schlimmsten Sorte hielt. Während der Ausbildung kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, der die Freundschaft zwischen Will und Tristan auf eine schwere Probe stellt. Sie gehen zusammen nach Frankreich. Und nach einem weiteren Zwischenfall trifft Will eine tapfere Entscheidung, mit der Tristan nicht umgehen kann. Die Situation eskaliert. John Boyne beschreibt die unterschiedlichen Typen und Denkweisen des 1. Weltkriegs sehr anschaulich. Da sind das Ehrgefühl, der Mut, die Verzweiflung, die Erschöpfung, der Irrsinn, die Brutalität, der Gehorsam, die Prinzipientreue, die Gleichgültigkeit, die Feigheit und der Idealismus. Das Schöne an diesem Autor ist aber, dass seine Personen nicht nur Gut oder Böse sind. Er zeigt auf, dass ein Mensch nie nur eins ist und in solchen Krisensituationen teilweise völlig unerwartet reagiert. Tristan hat den 1. Weltkrieg überlebt, sein Freund Will nicht und dies wird Tristan sein Leben lang verfolgen. Er will Marian alles erzählen, aber fast bringt er es nicht über sich, ihr von dem bitteren Ende von Wills Tod zu erzählen. Ein großartiges und ergreifendes Buch – eine Anklage gegen den Krieg und die damit einhergehende Ungerechtigkeit und ein Plädoyer für die Menschlichkeit. Und damit bleibt dieses Buch immer aktuell!

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keine Inhaltsangabe
von einer Kundin/einem Kunden am 10.12.2013

1919 reist der junge Tristan Sadler nach Norwich, um mit der Schwester eines gefallenen Kameraden zu reden. Über die Grundausbildung des Regiments in Aldershot und vor allem über die Erfahrungen in den Schützengräben Frankreichs. Das späte Geständnis des Tristan Sadler gehört meiner Meinung nach zu den Romanen, über die... 1919 reist der junge Tristan Sadler nach Norwich, um mit der Schwester eines gefallenen Kameraden zu reden. Über die Grundausbildung des Regiments in Aldershot und vor allem über die Erfahrungen in den Schützengräben Frankreichs. Das späte Geständnis des Tristan Sadler gehört meiner Meinung nach zu den Romanen, über die man vor Lesebeginn so wenig wie möglich wissen sollte. Der Autor lässt den Leser gezielt über bestimmte Teile der Vergangenheit seiner Protagonisten im Unklaren und das logische Gesamtbild ergibt sich mehr und mehr im Laufe des Romans mit seinen Rückblenden ins Kriegsjahr 1916. Einfach loslesen...

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Das späte Geständnis des Tristan Sadler
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 14.08.2012
Bewertet: Kunststoff-Einband

Ich habe "Den Jungen im gestreiften Pyjama" gelesen, und dieses Buch verfolgt mich immer noch. Mit dem neuen Buch von John Boyne ergeht es mir ebenso. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, und auch dieses Buch wird mir unvergeßlich bleiben. 5 Sterne, die ich nur selten... Ich habe "Den Jungen im gestreiften Pyjama" gelesen, und dieses Buch verfolgt mich immer noch. Mit dem neuen Buch von John Boyne ergeht es mir ebenso. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, und auch dieses Buch wird mir unvergeßlich bleiben. 5 Sterne, die ich nur selten vergebe, für ein außergewöhnliches Buch. John Boyne zeigt die Begeisterung junger Männer auf, die teilweise auch noch freiwillig ihr Alter heraufsetzen, um in den Krieg ziehen zu dürfen, ohne zu wissen, was für ein Grauen auf sie zukommen wird. Viele von ihnen werden den Krieg nicht überleben oder schwerverwundet zurückkommen. Das Grauen und Entsetzen des Krieges wird die Überlebenden aber nie mehr loslassen. Dies alles erzählt John Boyne in seiner ihm eigenen Erzählweise so eindringlich, daß man sich selbst an den Kriegsschauplatz versetzt fühlt und mit jedem Einzelnen hofft, daß er überleben möge. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen jedoch Tristan Sadler und Will Bancroft, die sich im Ausbildungslager kennenlernen und sich zueinander hingezogen fühlen und sich im Laufe der Zeit auch näher kommen. Mit dieser Art Zuneigung können sie aber nicht umgehen, was oft auch zu Schwierigkeiten im Umgang miteinander führt. Während ihres Kriegseinsatzes in Nordfrankreich kommt es nach einem tödlichen Zwischenfall zu einem ernsthaften Zerwürfnis der beiden, was letztendlich eine Katastrophe nach sich zieht. Tristan Sadler wird sein Leben lang darunter leiden. Natürlich könnte ich noch viel mehr schreiben über das Buch, aber die Empfehlung kann nur heißen, viele sollen dieses Buch lesen und sich selber ein Urteil bilden.Und aus diesem Grund will ich vom Inhalt nicht allzuviel vorwegnehmen.

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