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Das Teufelsloch

Roman

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England 1727. Tom Hawkins will lieber verdammt sein, als Landpfarrer zu werden wie sein Vater. Er liebt die Frauen, das Bier und das Glücksspiel – und landet eines Nachts im berüchtigten Londoner Schuldgefängnis »The Marshalsea«. Schnell erkennt Tom, dass in diesem »Teufelsloch« nur überlebt, wer sich nützlich machen kann: Er verdingt sich als Ermittler in einem hinterlistigen Gefängnismord – eine Idee, an der sein düsterer Zellengenosse Fleet sogleich Gefallen findet. Doch Tom ist auf der Hut, gilt Fleet doch selbst bei den abgebrühtesten Bütteln des Marshalsea als Ausgeburt der Hölle…
»Ein historischer Thriller, der besser nicht sein könnte – grossartig!« Jeffery Deaver
»So gut, dass man sich fragt, ob Antonia Hodgson selbst im »Marshalsea« gesessen hat – das wird ein Renner!« Historical Novel Society
»Wirklich etwas ganz Neues auf dem Feld historischer Thriller!« Daily Express
»Ein brillantes Debüt, das den Gestank und die brodelnde Atmosphäre des Gefängnisses meisterhaft einfängt.« The Times
»Hodgson macht die Verzweiflung im Schuldgefängnis körperlich spürbar und streut geschickt Hinweise auf die Lösung des Rätsels.« PW Starred Review
Rezension
"Brillant und Brutal [...] Das Debüt der britischen Autorin ist umwerfend gut und mitreissend! Als stecke man selbst im 'Teufelsloch' und erfahre den Schrecken am eigenen Leib! Von kleinen Luftholpausen abgesehen, ein rasanter Historienkrimi, der am Ende total überrascht." General-Anzeiger Magdeburg, 14.01.2015
Portrait
Antonia Hodgson stammt aus Derby und studierte Englische Literatur in Leeds. Seit über 15 Jahren arbeitet sie in der Verlagsbranche und ist derzeit Cheflektorin bei Little, Brown UK. Wenn sie nicht gerade schreibt oder arbeitet oder »Game of Thrones« schaut, sitzt sie gern in der British Library und liest Mordgeständnisse aus dem 18. Jahrhundert.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 01.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51506-8
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/135/31 mm
Gewicht 356
Originaltitel The Devil in the Marshalsea
Buch (Taschenbuch)
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Mit diesem Roman taucht man in das London des frühen 18. Jahrhunderts ein - spannend, authentisch und interessant zugleich.
von Ambermoon aus Wien am 23.10.2016

Als der junge Tom Hawkins im Jahre 1727 unter zwielichtigen Umständen ins Marshalsea geworfen wird, haben sich die Bedingungen soeben verschärft: Der grausame Mord an einem Insassen soll als Selbstmord vertuscht werden, die Witwe des Unglücklichen schreit nach Rache. Tom ist es, der Licht ins Dunkel bringen soll -... Als der junge Tom Hawkins im Jahre 1727 unter zwielichtigen Umständen ins Marshalsea geworfen wird, haben sich die Bedingungen soeben verschärft: Der grausame Mord an einem Insassen soll als Selbstmord vertuscht werden, die Witwe des Unglücklichen schreit nach Rache. Tom ist es, der Licht ins Dunkel bringen soll - eine Idee, an der sein düsterer Zellengenosse Fleet sogleich Gefallen findet. Doch Tom ist auf der Hut, gilt Fleet doch selbst bei den abgebrühtesten Bütteln des Marshalsea als skrupelloser Ränkeschmied - und schlimmer noch, als Ausgeburt des Teufels....(Klappentext) ---------------------------------------- The Marshalsea: jahrhundertelang Londons berühmt-berüchtigtes Schuldgefängnis. Im frühen 18. Jahrhundert ein Sumpf voller armer Teufel jeglicher Herkunft. Und hinter den Gefängnistoren: gnadenloser Konkurrenzkampf. Wer geschickt war, schlug sich auf die Seite der Privilegierten - wer nicht, verrottete binnen Tagen eingepfercht mit den Ärmsten der Armen. Dieser Kriminalroman entführt den Leser in das London des frühen 18. Jahrhunderts und ist auf historischen Tatsachen aufgebaut. Die Story selbst ist fiktiv, jedoch aufgrund des historischen Hintergrunds mehr als nur authentisch. Selbst so manche Figuren in diesem Roman basieren auf echten Personen, die um 1727 im Marshalsea und im Borough lebten. Und genau das macht dies alles noch um Ecken interessanter. Der flüssige und angenehme Schreibstil unterstreicht diese Authentizität nochmals. Die Autorin bedient sich teilweise dem damals üblichen und etwas ruppigen Jargon. Zudem ist es ihr gelungen die damalige Atmosphäre einzufangen und so ein äußerst gelungenes Setting zu kreieren. Die Charakterzeichnungen sind gut ausgearbeitet. Hier gibt es nicht nur die Guten und die Bösen, die Sympathischen und Unsympathischen. Selbst der Hauptprotagonist Tom Hawkins hat Dreck am Stecken und ist anfangs alles andere als ein Sympathieträger. Ein Gentleman, der sich mit Glücksspiel über Wasser hält, dem weiblichen Geschlecht nicht abgeneigt ist und dem ehrliche Arbeit einfach zu anstrengend und zuwider ist. Da hält er sich doch lieber an reiche Damen, denen er Geld aus der Tasche zieht. Doch im Laufe der Geschichte macht dieser, sowie so manch anderer Charakter, eine Entwicklung und Veränderung durch, jedoch nicht so stark, um ins Unglaubwürdige abzutrifften. Diesen schmalen Grad zwischen Authentizität und Unglaubwürdigkeit können nur wenige Autoren bewältigen. Diese Autorin hat es aber drauf. Hier muss man trotzdem etwas Geduld mitbringen bis man zur eigentlichen Story gelangt, denn die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich hauptsächlich mit der Beschreibung des Marshalsea, dessen Strukturen und "Bewohnern" und der Vorgeschichte von Tom. Dies ist durchaus interessant, was an der guten Recherche und dem Schreibstil der Autorin liegt. Ich empfand diesen Teil der Story ebenso genial wie die eigentliche Kriminalgeschichte, die dann ab der zweiten Hälfte des Buches folgt. Hier kommt es dann schließlich zu einem gelungenen Spannungsaufbau und die Story nimmt ordentlich an Fahrt zu. Es ist nichts mehr wie es scheint und es kommt mehrmals zu einer überraschenden Wendung. Auch die Auflösung hält eine Überraschung bereit und konnte mich überzeugen. Man wird also für die lange Vorgeschichte aufs Beste belohnt. Zudem beinhaltet dieser Roman Historische Anmerkungen bezüglich des damaligen Lebens in London, zum Marshalsea, sowie zu den historischen Figuren, welche sich in diesem Roman tummeln. Auch ein Glossar ist vorhanden. Somit kann man als Leser in das London des frühen 18. Jahrhunderts abtauchen und gewisse Zusammenhänge besser verstehen. Fazit: Ich liebe historische Romane, Krimis und Thriller und das London des 18. Jahrhunderts. Dieses Buch beinhaltet somit alle meine Lesevorlieben. Dazu konnte es noch durch seine Authentizität, den Schreibstil und historischen Fakten punkten und beinhaltete auch noch einen tollen Krimi. Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung!!

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Historien-Thriller
von einer Kundin/einem Kunden am 07.02.2016

Gut recherchiert und bildhaft erzählt, dieser spannende,historische Kriminalroman ist ein echter Pageturner fürs verregnete Wochenende. 1727:Nur fünf Tage in einem der berüchtigsten Schuldgefängnisse Londons und schon ist der junge Protagonist Tom Hawkins dem Tode näher als dem Leben . Der leichtlebige Pfarrerssohn hatte zwar das Glück ,beim Spiel genau die Summe... Gut recherchiert und bildhaft erzählt, dieser spannende,historische Kriminalroman ist ein echter Pageturner fürs verregnete Wochenende. 1727:Nur fünf Tage in einem der berüchtigsten Schuldgefängnisse Londons und schon ist der junge Protagonist Tom Hawkins dem Tode näher als dem Leben . Der leichtlebige Pfarrerssohn hatte zwar das Glück ,beim Spiel genau die Summe zu gewinnen, die er seinem Hauswirt und anderen schuldete, aber nach einem nächtlichen Überfall ist er alles los und findet sich im "Marschalsea" wieder, einem der Schuld-Gefängnisse Londons, die man oft nur mit den Füßen voran wieder verlässt... Einziger Ausweg für Tom, der Probleme zwar magisch anzieht, aber doch auch immer wieder Freunde gewinnen kann, einen kurz zuvor erfolgten, brutalen Mord im Gefängnis ,an einem ehemaligen Gentleman, aufzuklären,denn der brutale Gefängnisdirektor befürchtet einen Aufstand und braucht einen Sündenbock. Sollte seine "Mordermittlung" nicht klappen, ist der junge Mann eben selber fällig... Anotonia Hodgson hat eine glaubhafte und atmosphärisch stimmige Who-Dunnit-Story konstruiert, die auf Tagebuchaufzeichnungen eines damaligen Häftlings basiert : man riecht förmlich den Gestank der "CommonSide" des Marschalseas, wo die armen Schlucker jede Nacht zusammengepfercht verrecken (Tom ist noch auf der "Masters Side" der Gefängnismauer,solange jemand für ihn bezahlt ) , sieht die "Visagen" der verzweifelten Insassen ebenso wie die ihrer Bewacher dabei vor sich und kann sich der Atmosphäre dieser grauenhaften ,abgeschotteten Welt im Kleinen kaum entziehen... Ein tolles Debüt !!!

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Ein lebendiger Einblick in das skrupellose Geschäft mit den Gefangenen
von Silke Schröder aus Hannover am 01.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Story von “The Devil in the Marchalsea”, wie der historische Thriller der Engländerin Antonia Hodgson im Original heißt, beruht auf wahren geschichtlichen Ereignissen. Denn die Autorin hat die Tagebuchaufzeichnungen eines Häftlings aus den Jahren 1728/29 zur Grundlage ihres Romans genommen, der uns die unmenschlichen Zustände in den privat... Die Story von “The Devil in the Marchalsea”, wie der historische Thriller der Engländerin Antonia Hodgson im Original heißt, beruht auf wahren geschichtlichen Ereignissen. Denn die Autorin hat die Tagebuchaufzeichnungen eines Häftlings aus den Jahren 1728/29 zur Grundlage ihres Romans genommen, der uns die unmenschlichen Zustände in den privat geführten, rein profit orientierten Gefängnissen jener Zeit vor Augen führt. Im berüchtigten “Marshalsea” im Süden Londons, von dem heute nur noch eine Mauer und eine Gedenktafel existieren, gab es zwei Klassen von Insassen: Wer Geld oder reiche Freunde hatte und auf der Master-Site stand, konnte sich auch im Knast ein angenehmes Leben inklusive Alkohol, Prostituierten oder sogar Freigang leisten. Wer jedoch auf der anderen, der Common-Site stand, hatte ein hartes Leben vor sich, das nicht selten in Mord und Totschlag endete. Selbst die Leichen gammelten noch so lange vor sich hin, bis die Angehörigen die Schulden des Verstorbenen beglichen hatten. Vor diesem wahren Hintergrund entwickelt Hodgson eine klassische Who-done-it-Krimistory, die uns nicht nur spannend unterhält, sondern auch einen lebendigen Einblick in das skrupellose Geschäft mit den Gefangenen im 18. Jahrhundert gibt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spanender historischer Krimi.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein sympathischer Tunichtgut landet nicht so ganz unschuldig im Schuldturm, und nur die Aufklärung eines Mordes kann ihn noch retten. Atmosphärisch dicht mit steigender Spannung!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Düstere Dinge gehen vor im Marshalsea. Tom Hawkins landet unversehens in Londons Teufelsloch.Ohne Geld und ohne Freunde ist man dort schnell tot. Aber wer ist Freund und wer Feind?

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Was tut man nicht alles, um aus dem schlimmsten Gefängnis Englands wieder herauszukommen? Toller historischer Thriller.... Unbedingt lesen

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