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Das Traumbuch

Roman

(24)
Können uns falsche Entscheidungen glücklich machen?
Das Leben besteht aus der Summe stündlicher Entscheidungen. Doch welche sind richtig? Welche führen zu Glück, Liebe, Freundschaft – welche zu Verzweiflung und Einsamkeit? Mit dieser existenziellen Frage ringen die Verlegerin Eddie, der Kriegsreporter Henri und der hochsensible Teenager Sam, als Henri nach einem Unfall ins Koma fällt.
Portrait
Die Publizistin Nina George, geboren 1973, arbeitet seit 1992 als freie Journalistin, Schriftstellerin und Kolumnistin. George schreibt Wissenschaftsthriller und Romane, Reportagen, Kurzgeschichten sowie Kolumnen. Ihr Roman „Die Mondspielerin“ erhielt 2011 die DeLiA, den Preis für den besten Liebesroman. Für ihren Kurzkrimi „Das Spiel ihres Lebens“ wurde Nina George 2012 mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet. Ihr Roman "Das Lavendelzimmer" stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde von der Presse begeistert besprochen. Unter ihrem Pseudonym Anne West gehört Nina George zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Erotikautorinnen. Mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Jens J. Kramer, schreibt Nina George unter dem gemeinsamen Pseudonym Jean Bagnol Provencethriller. Nina George lebt in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783426437841
Verlag Knaur eBook
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
15
8
1
0
0

sehr berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschbach am 13.02.2017

Das Traumbuch von Nina George Für mich ist es ein äußerst berührender Liebesroman an das Leben. Zwischen Verzweiflung und Bangen keimt immer wieder ein Funke der Hoffnung, und wenn er noch so klein ist. Es ist ein Drama um Henri, der, endlich auf dem Weg zu seinem unbekannten Sohn Sam,... Das Traumbuch von Nina George Für mich ist es ein äußerst berührender Liebesroman an das Leben. Zwischen Verzweiflung und Bangen keimt immer wieder ein Funke der Hoffnung, und wenn er noch so klein ist. Es ist ein Drama um Henri, der, endlich auf dem Weg zu seinem unbekannten Sohn Sam, angefahren wird, Herzstillstand erleidet, reanimiert wird und ins Koma fällt. Sam, ein äußerst sensibler Junge, der verzweifelt versucht zu seinem Vater ins Unterbewusstsein durchzudringen, jetzt wo er ihn endlich gefunden hat. Und Eddie. Vor Jahren war Henri ihr einziger Geliebter, er entschied sich damals gegen sie, und doch hat er sie in seiner Patientenverfügung ermächtigt über Leben und Tod zu entscheiden. Ein magischer Bann geht von Anfang an von diesen Zeilen aus. Ein grandioser Roman voller Emotionen und Enttäuschungen um das Ringen über Leben und Tod. Unglaublich einfühlsam mit leisen und beeindruckenden Tönen wird aus der Schattenwelt zwischen dem Hier und Jetzt und dem Danach erzählt. Die Protagonisten mit ihren Gefühlen und Gedanken klar und unmissverständlich realistisch für mich nachvollziehbar. Es ist mein erster Roman von Nina George aber ich bin tief beeindruckt über das Empfinden der Autorin und die Ausdrucksweise in der mir vor Augen geführt wird, wie verletzlich und machtlos wir im Grunde doch sind. Ein Roman der mich nachdenklich stimmt und mir auch nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird. Wer denkt schon gerne an den Tod, obwohl er zu jeden einmal kommt. Nina George hat ein sehr bewegendes Thema aufgegriffen und gekonnt umgesetzt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 30.01.2017
Bewertetes Format: anderes Format

Was passiert mit uns auf der Schwelle zwischen Leben undTod? Nina George nähert sich mit ihrem Buch diesem Thema auf ganz ungewöhnlihe Weise. Unbedingt lesenswert!

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Ein Meisterwerk der Emotionen
von Monika Schulte aus Hagen am 01.01.2017
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

„Das Traumbuch“ von Nina George, es ist ein so ungewöhnliches Buch. Da ist der Kriegsreporter Henri, der auf dem Weg zu seinem Sohn bei der Rettung eines kleinen Mädchens selbst verunglückt und ins Koma fällt. Henri, der seinen Sohn bisher nur einmal in seinem Leben sehen durfte. Sam, der... „Das Traumbuch“ von Nina George, es ist ein so ungewöhnliches Buch. Da ist der Kriegsreporter Henri, der auf dem Weg zu seinem Sohn bei der Rettung eines kleinen Mädchens selbst verunglückt und ins Koma fällt. Henri, der seinen Sohn bisher nur einmal in seinem Leben sehen durfte. Sam, der dreizehnjährige, hochsensible Junge, der seinen Vater zum Vater-und-Sohn-Tag in seine Schule eingeladen hat und nun vergeblich auf ihn wartet. Edwinna, genannt Eddie, die von Henri in der Patientenverfügung ernannt wurde, sich um seine Belange zu kümmern, sollte ihm etwas passieren. Eddie, die davon nichts wusste, hatten die beiden sich doch längst getrennt. Und dann ist da noch Maddie, das Mädchen in Sams Alter, das sich ebenfalls im Koma befindet. Sam hat sie durch Zufall „entdeckt“ und fühlt sich wie magisch von ihr angezogen. „Das Traumbuch“ - es ist die fesselnde und tief bewegende Geschichte von Menschen, die sich im Koma befinden, in einer Zwischenwelt, einer Welt zwischen Leben und Tod, einer Welt, die nicht greifbar ist. Es ist auch die Geschichte von Menschen, die um ihre Lieben kämpfen. Mit großer erzählerischer Kraft und ganz viel Einfühlungsvermögen zieht Nina George den Leser in die Geschichte hinein. Man fiebert mit, man kämpft mit, man versucht selbst den Personen Mut zuzusprechen. Wie oft habe ich mir gedacht: „Ja, Henri, du schaffst es! Gleich hast du es!“ Die Gedanken, die Gefühle, die Träume. Realität und Träume verwischen. Was ist wahr? Was ist geträumt? Die Träume, immer wieder erscheinen sie, sie wiederholen sich, immer wieder etwas anders. Nina George fesselt mit präsiser Sprache, teilweise mit so einer Wortgewalt, dass mir der Atem wegblieb. Ein Meisterwerk der Emotionen voll poetischer Kraft! Dennoch ist es eine leise Geschichte, eine Geschichte, die zutiefst berührt. Beim Lesen der letzten Worte liefen die Tränen. Ich war traurig. Ich war glücklich. Selten habe ich so ein außergewöhnliches Buch gelesen!

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Zwischen Leben und Tod
von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dieser Roman wird abwechselnd von drei Protagonisten in der Ich-Form erzählt. Henry, Bindungsunfähiger ehemaliger Kriegsberichterstatter, Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam, der übersensible Sohn den er nie getroffen hat. Und dann gibt es noch Maddie , die genau wie Henry auf der Intensivstation im Koma liegt und von Sam... Dieser Roman wird abwechselnd von drei Protagonisten in der Ich-Form erzählt. Henry, Bindungsunfähiger ehemaliger Kriegsberichterstatter, Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam, der übersensible Sohn den er nie getroffen hat. Und dann gibt es noch Maddie , die genau wie Henry auf der Intensivstation im Koma liegt und von Sam geliebt wird. Nina George entführt uns in Zwischenwelten und wirft viele Fragen auf nach den Konsequenzen unserer Entscheidungen, nach der Liebe und ihre Kraft, nach dem Sinn des Lebens und des Todes. Es ist ein großartiges Buch entstanden, dass den Leser sehr berührt und zum Nachdenken anregt. Es ist eine Geschichte fürs Herz ohne Kitsch und Pathos, einfühlsam und eindringlich erzählt. Wer sich auf diese Geschichte einlässt, wird belohnt!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Von Vätern, verlorenen und gefundenen. Von Entscheidungen, die ein ganzes Leben verändern. Von Hoffnung, die Berge versetzen kann.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was passiert eigentlich, wenn man ins Koma fällt? Gibt es die eine Liebe fürs Leben? Nina George zeigt es uns! Berührend und voller Gefühle!

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Leben.Sterben.Dazwischen.
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Eddie. Henri. Sam. Der Tag an dem Sam seinen Vater nach Jahren wiedersehen soll, verändert das Leben aller drei Menschen. Henris größter Wunsch ist es seinen Sohn sehen zu dürfen – der Weg zu ihm lässt Henri zum Helden werden. Nachdem er ein kleines Mädchen vor dem Ertrinken gerettet... Eddie. Henri. Sam. Der Tag an dem Sam seinen Vater nach Jahren wiedersehen soll, verändert das Leben aller drei Menschen. Henris größter Wunsch ist es seinen Sohn sehen zu dürfen – der Weg zu ihm lässt Henri zum Helden werden. Nachdem er ein kleines Mädchen vor dem Ertrinken gerettet hat, wird Henri von einem Auto angefahren und liegt fortan im Koma. Ein Ort zwischen Leben, Sterben und Tod. Ein Ort, der einem vor Augen führt welche verschiedenen Leben man hätte leben können, welche Entscheidungen welche Wege nach sich ziehen. Eddie ist die Frau, deren Welt aus Henri bestand, bis ihre Beziehung einen anderen Weg einschlug. Doch ausgerechnet sie soll nun darüber entscheiden welche Maßnahmen ergriffen werden sollen um Henri am Leben zu halten. Wie soll das gehen, nachdem sie ihn so qualvoll aus ihrem Herzen gesperrt hat?! An seinem Krankenhausbett lernt sie seinen Sohn kennen.Sam. Dieser Junge, der so viel mehr vom Leben sieht. Für ihn bestehen Zahlen aus Farben und Düfte aus Musik. Nichts ist nur schwarz oder weiß. Orte erzählen ihm verborgene Geschichten. Er sieht mit an wie sein Vater, von Medikamenten eingehüllt, an einem weit entfernten Ort kämpft, um den Weg zurück ins Leben zu finden. Selten hat mich ein Buch so stark berührt wie dieses und ich finde kaum Worte dafür. Es ist eine Liebeserklärung ans Leben und an all das was Dieses verspricht. Aber gleichzeitig auch die Erkenntnis, dass man keine Angst vor dem Sterben haben muss und das es so viel mehr in diesem „Dazwischen“ gibt. Einem Ort, an dem wir alles sein können, an dem wir uns verabschieden können und sicher sind. Gefühlvoll, bunt und Tränen Garantie.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Voller Gefühl und Anspruch! Traurig und leise. Wunderbare Sprache - toll!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wieder mal schenkt uns George wunderbare Sätze und Weisheiten. Bis zur letzten Seite fiebert man mit Sam, Eddie und Henry und fühlt mit ihnen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Buch wie ein Sog - über die Macht der Träume, die Kraft der Liebe und den Trost von Gemeinsamkeit. Eintauchen und die Realität vergessen, so bleibt ein grandioses Leseerlebnis.

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Berührend und fesselnd
von manu63 aus Oberhausen am 27.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

In ihrem Roman Das Traumbuch erzählt Nina George die Geschichte von Eddie, Henri und Sam. Henri wird auf dem Weg zu seinem Sohn Sam, den er kaum kennt, von einem Auto angefahren. Er fällt aufgrund des Unfalls ins Koma und Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam treffen am Krankenbett... In ihrem Roman Das Traumbuch erzählt Nina George die Geschichte von Eddie, Henri und Sam. Henri wird auf dem Weg zu seinem Sohn Sam, den er kaum kennt, von einem Auto angefahren. Er fällt aufgrund des Unfalls ins Koma und Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam treffen am Krankenbett von Henri zusammen. Beide kümmern sich um Henri und die Geschichte wird aus der Perspektive von allen drei Protagonisten erzählt. Besonders berührt hat mich die Perspektive von Henri der immer wieder den Tod seines Vaters durchlebt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich dadurch gut lesen. Im Laufe der Geschichte stellt ich mir auch mehr als einmal die Frage was wäre wenn ich mich in bestimmten Situationen anders entschieden hätte. Ein Buch das zum träumen und nachdenken verführt, ohne dabei pathetisch daher zu kommen.

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Eine Geschichte, die das Leben schreiben kann.
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Henri, gerade dabei, seinen 13jährigen Sohn Sam das erste Mal zu treffen fällt kurz zuvor durch einen Unfall ins Koma. An seinem Krankenbett treffen sich nun Sam und Eddie. Eddie, die nicht Sams Mutter ist, sondern Henri’s ehemalige Geliebte, die nun über sein Leben entscheiden muss. Dieses Buch... Henri, gerade dabei, seinen 13jährigen Sohn Sam das erste Mal zu treffen fällt kurz zuvor durch einen Unfall ins Koma. An seinem Krankenbett treffen sich nun Sam und Eddie. Eddie, die nicht Sams Mutter ist, sondern Henri’s ehemalige Geliebte, die nun über sein Leben entscheiden muss. Dieses Buch hat mir wieder einmal den Blickwinkel dafür geändert, was wirklich wichtig ist im Leben. Wie es sein kann, das Leben zu beobachten und sich nicht mitteilen zu können. Emotional aufwühlend und sehr berührend. Ein Buch, das ein zweites Mal gelesen werden muss um Passagen wie diese: „Mein Vater im Koma, umzingelt von Kathederhaltern, Aufzeichnungsgeräten, Maschinen. Fast sieht es so aus, als ob sie sich von ihm ernähren. Es gibt Ärzte, die nur die Tiefe des Komas kontrollieren. Das sind die Gasmänner. Andere, die für Pipi, Blut und den Rest zuständig sind, heißen Klempner. Dann gibt es wieder welche, die das Gehirn im Auge haben. Und die nächsten, die den Kreislauf überwachen. Ich frage nicht, wer für Gefühle zuständig ist. Ich weiß es ja. Niemand. Niemand ist dafür zuständig, auf die Angst aufzupassen. Oder den Mut. Oder die Einsamkeit.“ auf sich wirken zu lassen.

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Empfehlung!!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wunderbar zu lesen - eine interessante Geschichte aus drei Perspektiven erzählt. Ergreifend, traurig und berührend. Empfehlung! Hat mir sehr gefallen.

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Ganz anders, aber wieder so wunderbar und weise
von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Nina George muss ich Ihnen sicherlich nicht mehr vorstellen. Spätestens seit 2013 ihr Buch „Das Lavendelzimmer“ erschienen ist, ist sie eine der deutschen Autorinnen par excellence. Wer kann denn schon von sich sagen, dass sein Roman in 32 Sprachen übersetzt wurde und es dann auch noch geschafft hat in... Nina George muss ich Ihnen sicherlich nicht mehr vorstellen. Spätestens seit 2013 ihr Buch „Das Lavendelzimmer“ erschienen ist, ist sie eine der deutschen Autorinnen par excellence. Wer kann denn schon von sich sagen, dass sein Roman in 32 Sprachen übersetzt wurde und es dann auch noch geschafft hat in den USA sowohl in die NY-Times-Bestsellerliste als auch in die Indiebound-Liste aller Independent-Buchläden zu kommen? Seit dem Buch sind nun knapp 3 Jahre vergangen, in denen wir sehnsüchtig auf ihren neuen Roman warten. Zwischenzeitlich war ein Titel angekündigt. Aber die Autorin hat den bewundernswerten Mut gehabt, ihr Buch ganz knapp vor dem Erscheinungstermin zurückzuziehen, da sie total unzufrieden damit war. Doch jetzt hat das Warten ein Ende, ihr neues Buch ist endlich da und wartet auf die Leser. Zu allererst einmal – das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Dass das Buch anders als die beiden anderen Erfolgsbücher ist, sieht man schon beim ersten Blick auf das Cover und den Klappentext. Dieses Mal ist es kein romantisches Blumencover sondern eine Möwe vor dem Hintergrund des Meeres. Und auch das Thema ist diesmal etwas ganz anderes. Wobei – auch dieses Mal sind Menschen auf der Suche! Doch der Reihe nach. Dieses Buch spielt zur Abwechslung einmal nicht in Frankreich, sondern in London im Wellington-Hospital. In diesem Hospital treffen die 4 Protagonisten aufeinander: - Henri, ein ehemaliger Kriegsreporter, der nach einem Unfall im Koma liegt und darum kämpft zurück ins Leben zu kommen. - Sam, sein dreizehnjähriger Sohn, der in einem One-Night-Stand mit der Kriegsfotografin Mariefrance gezeugt wurde. - Edwinna, genannt Eddie, die ehemalige Geliebte von Henri - Maddie, ein Mädchen, das seine ganze Familie bei einem Autounfall verloren hat und nun ebenfalls im Koma liegt Eigentlich wollte Henri endlich seinen Sohn Sam kennenlernen, den er seit der Geburt nie wiedergesehen hat. Doch ein Autounfall macht dieses zunichte. Stattdessen liegt er im Wellington-Hospital im Koma. Sein Sohn Sam, ein ganz besonderer Junge, der die Welt anders als andere Menschen wahrnimmt, besucht ihn jeden Tag gegen den Willen seiner Mutter. Im Krankenhaus lernt Sam Eddie kennen, die letzte große Liebe von Henri. Doch diese Liebe durfte nicht sein, denn Henri hatte Angst vor zu viel Nähe. Trotzdem hat er ausgerechnet Eddie die Patientenverfügung über sein Leben überlassen. Und dann ist da noch Maddie, ein Mädchen, das Sam eigentlich per Zufall entdeckt. Aber dieses Mädchen, das niemanden mehr hat und schon seit einiger Zeit im Koma liegt, berührt ihn zutiefst. Und so erzählt Nina George in ihrem aktuellen Roman von Liebe und Leid, von Nähe, von der Angst vor der Nähe, dem Leben, der Liebe und dem Tod. Es ist wieder ein großartiger Roman geworden, der uns von der Endlichkeit des Lebens erzählt. Man muss sein Leben jetzt und heute leben, denn es gibt kein zweites. Oder falls doch, ist es auf jeden Fall ein ganz anderes, in dem wir die Fehler nicht wieder gutmachen können. Es ist ein Buch, welches zwischen den Welten der Lebenden, der im Zwischenstadium Gefangenen und der Toten hin- und herwechselt. Sie beschreibt wechselnd aus den Perspektiven von Henri, der in seinen Träumen gefangen ist und diese Träume immer wieder etwas verändert träumt, Eddie, die sich an ihre Zeit mit ihrem Vater und Henri erinnert und Sam, der einfach hofft, dass es eine Zukunft für ihn mit seinem Vater und Maddie geben kann. Dieses Buch muss man zweimal lesen. Beim ersten Mal wird man ganz in die Geschichte hineingezogen. Man muss immer weiter lesen, denn man will unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Man eilt durch das Buch, wohl wissend, dass man ganz viel verpasst. Und dann beim zweiten Mal kann man es genießen - diese wunderbare Sprache, diese Worte und Wortschöpfungen, die ganz genau die Gefühle beschreiben, die man selbst auch beim Lesen empfindet. Diese klugen Gedanken, diese Weisheit über die Menschen, ihre Defizite, ihr Unvermögen in Liebesdingen. Aber - dieses Buch hat mir aber auch Angst gemacht, Angst um die Autorin, die sich so tief in die Menschen hinein denken kann. Woher weiß sie dies alles? Ist so ein Leben nicht unglaublich schwierig, wenn man so offen für Gefühle ist? Kann man daran nicht zerbrechen? Und doch ist es einfach ein grandioses Buch. Es ist ganz anders als die beiden anderen. Es ist nicht einfach. Es ist nicht kitschig. Es ist einfach wunderbar und anders und besonders! Ich liebe es und hoffe, dass ich mir irgendwann die Zeit nehmen kann, es noch einmal ganz in Ruhe zu lesen. Denn das hat dieses Buch unbedingt verdient!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.01.2017
Bewertetes Format: anderes Format

Die Frage nach dem, was zwischen Leben und Tod liegt. Verpackt in einer ruhigen, aber dennoch spannenden Geschichte. Für alle Leser von Guillaume Musso!

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Nicht leben und nicht sterben
von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2016
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"Das Traumbuch" ist nach "Die Mondspielerin" und "das Lavendelzimmer" das letzte Buch von Nina George, das sich mit dem Themen-Zyklus Endlichkeit beschäftigt. "Es gibt mehr zwischen Leben und Tod, als wir von hier aus sehen können" – genau um dieses "Dazwischen" geht es in diesem Buch. Es geht um Henri,... "Das Traumbuch" ist nach "Die Mondspielerin" und "das Lavendelzimmer" das letzte Buch von Nina George, das sich mit dem Themen-Zyklus Endlichkeit beschäftigt. "Es gibt mehr zwischen Leben und Tod, als wir von hier aus sehen können" – genau um dieses "Dazwischen" geht es in diesem Buch. Es geht um Henri, der nach einem schweren Unfall im Koma liegt; um Eddi, Henris Ex-Freundin, mit der er seit zwei Jahren nicht mehr zusammen ist, die er aber als Kontakt in Notfällen angegeben und auch in seiner Patientenverfügung eingetragen hat und es geht um Sam, Henris Sohn, den er aber noch nie gesehen hat und der in der Lage ist Stimmungen von Menschen auf ganz beonsere Weise wahr zu nehmen. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht dieser drei Protagonisten geschrieben, was dem Leser die Möglichkeit gibt, noch näher an das Geschehen heran zu kommen und sich in die Figuren hinein zu versetzen, auch in den im Koma liegenden Henry. Niemand von uns kann wirklich sagen, wie es ist, im Koma zu liegen, ob wir dem Leben oder dem Tod näher sind, aber Nina George unternimmt mit ihrem Roman einen Versuch, einen sehr gelungenen wie ich finde und am Ende schafft sie es, mir ein wenig die Angst zu nehmen...

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Geht unter die Haut
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2016
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George legt hier ein unglaublich intensives Buch vor. Man sollte sich etwas Zeit lassen beim Lesen, um jede Nuance mit empfinden zu können. Wunderschöner Erzählstil, mit dem Sie dem Leser direkt ins Herz schreibt. Einziger Minuspunkt gegenüber dem "Lavendelzimmer": die Konstruktion der Charaktere erscheint etwas überspitzt und dadurch wenig... George legt hier ein unglaublich intensives Buch vor. Man sollte sich etwas Zeit lassen beim Lesen, um jede Nuance mit empfinden zu können. Wunderschöner Erzählstil, mit dem Sie dem Leser direkt ins Herz schreibt. Einziger Minuspunkt gegenüber dem "Lavendelzimmer": die Konstruktion der Charaktere erscheint etwas überspitzt und dadurch wenig realistisch. Das ist ein bisschen schade. Dennoch: ein sehr empfehlenswerter Roman.

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Zwischen uns Welten
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Hier gibt es wohl nur eine Aussage: "ich mag's" oder "ich mag es nicht". Nina George beschäftigt sich in diesem Buch damit, was mit uns passiert, wenn wir sterben. Sie beschäftigt sich aber auch mit jenen, die zurückbleiben und den Verlust akzeptieren müssen. Je älter wir werden, desto häufiger geschieht es,... Hier gibt es wohl nur eine Aussage: "ich mag's" oder "ich mag es nicht". Nina George beschäftigt sich in diesem Buch damit, was mit uns passiert, wenn wir sterben. Sie beschäftigt sich aber auch mit jenen, die zurückbleiben und den Verlust akzeptieren müssen. Je älter wir werden, desto häufiger geschieht es, daß Menschen sterben, die unser Leben geteilt, die wir geliebt oder die einen ähnlichen Lebensweg wie wir haben. Vielen der Fragen, die man sich dann stellt,geht George in diesem Buch nach: welche möglichen Leben hätten gelebt werden können ?was passiert wenn wir sterben, wenn wir tot sind ?was bleibt? wie können wir loslassen? und vieles mehr Eingebettet in eine zu Herzen gehende Geschichte, lässt uns die Autorin nachdenklich zurück.

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Wie ist das Leben zwischen den Welten und wie holen wir unsere Liebsten zurück?
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besonders.berührend
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