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Das Traumbuch

Roman

(12)
Ein Unfall verändert die Leben dreier Menschen: Edwinna, genannt Eddie, die Verlegerin für phantastische Literatur mit besonderem Gespür für das Wunderbare. Sam, der hochbegabte 13-jährige, der Klänge als Farben sieht und Menschen, Orte oder Stimmungen intensiver wahrnimmt als andere. Und Henri, Eddies einstiger Geliebter. Der ehemalige Kriegsreporter ist Sams Vater, der nach einem Unfall acht Minuten lang tot war und nun darum kämpft, aus dem Koma zu erwachen. Denn von dort, wo er beinah verlorengegangen ist, bringt er eine Botschaft für die, die er liebt.
Poetisch und wahr, klug und bewegend: Nina George erzählt in ihrem neuen Roman „Das Traumbuch“ von den unbekannten Welten zwischen Leben und Tod, Realität und Traum – und von den kleinen Momenten, in denen sich Türen zu ganz anderen Lebenswegen öffnen. Die zu gehen wir uns nur nicht trauen.
Rezension
"Ein stilles, hochemotionales Drama mit unvergesslichen Protagonisten." ELLE, 01.06.2016
Portrait

Die Schriftstellerin Nina George, geboren 1973 schreibt Romane, Sachbücher, Thriller, Reportagen, Kurzgeschichten sowie Kolumnen. Ihr Roman „Die Mondspielerin" erhielt 2011 die DeLiA, den Preis für den besten Liebesroman. Für ihren Kurzkrimi „Das Spiel ihres Lebens" wurde Nina George 2012 mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet. Ihr Roman „Das Lavendelzimmer" stand weit über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde in 30 Sprachen übersetzt und eroberte auch international die Bestsellerlisten, so die New York Times Bestsellerliste in den USA, die Bestsellerlisten in England und Italien. Mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Jens „Jo" Kramer, schreibt Nina George unter dem Doppel-Pseudonym Jean Bagnol Provencethriller. Nina George ist Beirätin des PEN-Präsidiums und Sprecherin der Initiative Fairer Buchmarkt. Sie lebt in Berlin und der Bretagne.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 17.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-65385-2
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 199/135/32 mm
Gewicht 414
Verkaufsrang 10.495
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
6
5
1
0
0

Zwischen Leben und Tod
von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2016

Dieser Roman wird abwechselnd von drei Protagonisten in der Ich-Form erzählt. Henry, Bindungsunfähiger ehemaliger Kriegsberichterstatter, Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam, der übersensible Sohn den er nie getroffen hat. Und dann gibt es noch Maddie , die genau wie Henry auf der Intensivstation im Koma liegt und von Sam... Dieser Roman wird abwechselnd von drei Protagonisten in der Ich-Form erzählt. Henry, Bindungsunfähiger ehemaliger Kriegsberichterstatter, Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam, der übersensible Sohn den er nie getroffen hat. Und dann gibt es noch Maddie , die genau wie Henry auf der Intensivstation im Koma liegt und von Sam geliebt wird. Nina George entführt uns in Zwischenwelten und wirft viele Fragen auf nach den Konsequenzen unserer Entscheidungen, nach der Liebe und ihre Kraft, nach dem Sinn des Lebens und des Todes. Es ist ein großartiges Buch entstanden, dass den Leser sehr berührt und zum Nachdenken anregt. Es ist eine Geschichte fürs Herz ohne Kitsch und Pathos, einfühlsam und eindringlich erzählt. Wer sich auf diese Geschichte einlässt, wird belohnt!

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Berührend und fesselnd
von manu63 aus Oberhausen am 27.04.2016

In ihrem Roman Das Traumbuch erzählt Nina George die Geschichte von Eddie, Henri und Sam. Henri wird auf dem Weg zu seinem Sohn Sam, den er kaum kennt, von einem Auto angefahren. Er fällt aufgrund des Unfalls ins Koma und Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam treffen am Krankenbett... In ihrem Roman Das Traumbuch erzählt Nina George die Geschichte von Eddie, Henri und Sam. Henri wird auf dem Weg zu seinem Sohn Sam, den er kaum kennt, von einem Auto angefahren. Er fällt aufgrund des Unfalls ins Koma und Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam treffen am Krankenbett von Henri zusammen. Beide kümmern sich um Henri und die Geschichte wird aus der Perspektive von allen drei Protagonisten erzählt. Besonders berührt hat mich die Perspektive von Henri der immer wieder den Tod seines Vaters durchlebt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich dadurch gut lesen. Im Laufe der Geschichte stellt ich mir auch mehr als einmal die Frage was wäre wenn ich mich in bestimmten Situationen anders entschieden hätte. Ein Buch das zum träumen und nachdenken verführt, ohne dabei pathetisch daher zu kommen.

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Eine Geschichte, die das Leben schreiben kann.
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2016

Henri, gerade dabei, seinen 13jährigen Sohn Sam das erste Mal zu treffen fällt kurz zuvor durch einen Unfall ins Koma. An seinem Krankenbett treffen sich nun Sam und Eddie. Eddie, die nicht Sams Mutter ist, sondern Henri’s ehemalige Geliebte, die nun über sein Leben entscheiden muss. Dieses Buch... Henri, gerade dabei, seinen 13jährigen Sohn Sam das erste Mal zu treffen fällt kurz zuvor durch einen Unfall ins Koma. An seinem Krankenbett treffen sich nun Sam und Eddie. Eddie, die nicht Sams Mutter ist, sondern Henri’s ehemalige Geliebte, die nun über sein Leben entscheiden muss. Dieses Buch hat mir wieder einmal den Blickwinkel dafür geändert, was wirklich wichtig ist im Leben. Wie es sein kann, das Leben zu beobachten und sich nicht mitteilen zu können. Emotional aufwühlend und sehr berührend. Ein Buch, das ein zweites Mal gelesen werden muss um Passagen wie diese: „Mein Vater im Koma, umzingelt von Kathederhaltern, Aufzeichnungsgeräten, Maschinen. Fast sieht es so aus, als ob sie sich von ihm ernähren. Es gibt Ärzte, die nur die Tiefe des Komas kontrollieren. Das sind die Gasmänner. Andere, die für Pipi, Blut und den Rest zuständig sind, heißen Klempner. Dann gibt es wieder welche, die das Gehirn im Auge haben. Und die nächsten, die den Kreislauf überwachen. Ich frage nicht, wer für Gefühle zuständig ist. Ich weiß es ja. Niemand. Niemand ist dafür zuständig, auf die Angst aufzupassen. Oder den Mut. Oder die Einsamkeit.“ auf sich wirken zu lassen.

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Empfehlung!!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2016

Wunderbar zu lesen - eine interessante Geschichte aus drei Perspektiven erzählt. Ergreifend, traurig und berührend. Empfehlung! Hat mir sehr gefallen.

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Leben.Sterben.Dazwischen.
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2016

Eddie. Henri. Sam. Der Tag an dem Sam seinen Vater nach Jahren wiedersehen soll, verändert das Leben aller drei Menschen. Henris größter Wunsch ist es seinen Sohn sehen zu dürfen – der Weg zu ihm lässt Henri zum Helden werden. Nachdem er ein kleines Mädchen vor dem Ertrinken gerettet... Eddie. Henri. Sam. Der Tag an dem Sam seinen Vater nach Jahren wiedersehen soll, verändert das Leben aller drei Menschen. Henris größter Wunsch ist es seinen Sohn sehen zu dürfen – der Weg zu ihm lässt Henri zum Helden werden. Nachdem er ein kleines Mädchen vor dem Ertrinken gerettet hat, wird Henri von einem Auto angefahren und liegt fortan im Koma. Ein Ort zwischen Leben, Sterben und Tod. Ein Ort, der einem vor Augen führt welche verschiedenen Leben man hätte leben können, welche Entscheidungen welche Wege nach sich ziehen. Eddie ist die Frau, deren Welt aus Henri bestand, bis ihre Beziehung einen anderen Weg einschlug. Doch ausgerechnet sie soll nun darüber entscheiden welche Maßnahmen ergriffen werden sollen um Henri am Leben zu halten. Wie soll das gehen, nachdem sie ihn so qualvoll aus ihrem Herzen gesperrt hat?! An seinem Krankenhausbett lernt sie seinen Sohn kennen.Sam. Dieser Junge, der so viel mehr vom Leben sieht. Für ihn bestehen Zahlen aus Farben und Düfte aus Musik. Nichts ist nur schwarz oder weiß. Orte erzählen ihm verborgene Geschichten. Er sieht mit an wie sein Vater, von Medikamenten eingehüllt, an einem weit entfernten Ort kämpft, um den Weg zurück ins Leben zu finden. Selten hat mich ein Buch so stark berührt wie dieses und ich finde kaum Worte dafür. Es ist eine Liebeserklärung ans Leben und an all das was Dieses verspricht. Aber gleichzeitig auch die Erkenntnis, dass man keine Angst vor dem Sterben haben muss und das es so viel mehr in diesem „Dazwischen“ gibt. Einem Ort, an dem wir alles sein können, an dem wir uns verabschieden können und sicher sind. Gefühlvoll, bunt und Tränen Garantie.

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Ganz anders, aber wieder so wunderbar und weise
von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2016

Nina George muss ich Ihnen sicherlich nicht mehr vorstellen. Spätestens seit 2013 ihr Buch „Das Lavendelzimmer“ erschienen ist, ist sie eine der deutschen Autorinnen par excellence. Wer kann denn schon von sich sagen, dass sein Roman in 32 Sprachen übersetzt wurde und es dann auch noch geschafft hat in... Nina George muss ich Ihnen sicherlich nicht mehr vorstellen. Spätestens seit 2013 ihr Buch „Das Lavendelzimmer“ erschienen ist, ist sie eine der deutschen Autorinnen par excellence. Wer kann denn schon von sich sagen, dass sein Roman in 32 Sprachen übersetzt wurde und es dann auch noch geschafft hat in den USA sowohl in die NY-Times-Bestsellerliste als auch in die Indiebound-Liste aller Independent-Buchläden zu kommen? Seit dem Buch sind nun knapp 3 Jahre vergangen, in denen wir sehnsüchtig auf ihren neuen Roman warten. Zwischenzeitlich war ein Titel angekündigt. Aber die Autorin hat den bewundernswerten Mut gehabt, ihr Buch ganz knapp vor dem Erscheinungstermin zurückzuziehen, da sie total unzufrieden damit war. Doch jetzt hat das Warten ein Ende, ihr neues Buch ist endlich da und wartet auf die Leser. Zu allererst einmal – das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Dass das Buch anders als die beiden anderen Erfolgsbücher ist, sieht man schon beim ersten Blick auf das Cover und den Klappentext. Dieses Mal ist es kein romantisches Blumencover sondern eine Möwe vor dem Hintergrund des Meeres. Und auch das Thema ist diesmal etwas ganz anderes. Wobei – auch dieses Mal sind Menschen auf der Suche! Doch der Reihe nach. Dieses Buch spielt zur Abwechslung einmal nicht in Frankreich, sondern in London im Wellington-Hospital. In diesem Hospital treffen die 4 Protagonisten aufeinander: - Henri, ein ehemaliger Kriegsreporter, der nach einem Unfall im Koma liegt und darum kämpft zurück ins Leben zu kommen. - Sam, sein dreizehnjähriger Sohn, der in einem One-Night-Stand mit der Kriegsfotografin Mariefrance gezeugt wurde. - Edwinna, genannt Eddie, die ehemalige Geliebte von Henri - Maddie, ein Mädchen, das seine ganze Familie bei einem Autounfall verloren hat und nun ebenfalls im Koma liegt Eigentlich wollte Henri endlich seinen Sohn Sam kennenlernen, den er seit der Geburt nie wiedergesehen hat. Doch ein Autounfall macht dieses zunichte. Stattdessen liegt er im Wellington-Hospital im Koma. Sein Sohn Sam, ein ganz besonderer Junge, der die Welt anders als andere Menschen wahrnimmt, besucht ihn jeden Tag gegen den Willen seiner Mutter. Im Krankenhaus lernt Sam Eddie kennen, die letzte große Liebe von Henri. Doch diese Liebe durfte nicht sein, denn Henri hatte Angst vor zu viel Nähe. Trotzdem hat er ausgerechnet Eddie die Patientenverfügung über sein Leben überlassen. Und dann ist da noch Maddie, ein Mädchen, das Sam eigentlich per Zufall entdeckt. Aber dieses Mädchen, das niemanden mehr hat und schon seit einiger Zeit im Koma liegt, berührt ihn zutiefst. Und so erzählt Nina George in ihrem aktuellen Roman von Liebe und Leid, von Nähe, von der Angst vor der Nähe, dem Leben, der Liebe und dem Tod. Es ist wieder ein großartiger Roman geworden, der uns von der Endlichkeit des Lebens erzählt. Man muss sein Leben jetzt und heute leben, denn es gibt kein zweites. Oder falls doch, ist es auf jeden Fall ein ganz anderes, in dem wir die Fehler nicht wieder gutmachen können. Es ist ein Buch, welches zwischen den Welten der Lebenden, der im Zwischenstadium Gefangenen und der Toten hin- und herwechselt. Sie beschreibt wechselnd aus den Perspektiven von Henri, der in seinen Träumen gefangen ist und diese Träume immer wieder etwas verändert träumt, Eddie, die sich an ihre Zeit mit ihrem Vater und Henri erinnert und Sam, der einfach hofft, dass es eine Zukunft für ihn mit seinem Vater und Maddie geben kann. Dieses Buch muss man zweimal lesen. Beim ersten Mal wird man ganz in die Geschichte hineingezogen. Man muss immer weiter lesen, denn man will unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Man eilt durch das Buch, wohl wissend, dass man ganz viel verpasst. Und dann beim zweiten Mal kann man es genießen - diese wunderbare Sprache, diese Worte und Wortschöpfungen, die ganz genau die Gefühle beschreiben, die man selbst auch beim Lesen empfindet. Diese klugen Gedanken, diese Weisheit über die Menschen, ihre Defizite, ihr Unvermögen in Liebesdingen. Aber - dieses Buch hat mir aber auch Angst gemacht, Angst um die Autorin, die sich so tief in die Menschen hinein denken kann. Woher weiß sie dies alles? Ist so ein Leben nicht unglaublich schwierig, wenn man so offen für Gefühle ist? Kann man daran nicht zerbrechen? Und doch ist es einfach ein grandioses Buch. Es ist ganz anders als die beiden anderen. Es ist nicht einfach. Es ist nicht kitschig. Es ist einfach wunderbar und anders und besonders! Ich liebe es und hoffe, dass ich mir irgendwann die Zeit nehmen kann, es noch einmal ganz in Ruhe zu lesen. Denn das hat dieses Buch unbedingt verdient!

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Nicht leben und nicht sterben
von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2016

"Das Traumbuch" ist nach "Die Mondspielerin" und "das Lavendelzimmer" das letzte Buch von Nina George, das sich mit dem Themen-Zyklus Endlichkeit beschäftigt. "Es gibt mehr zwischen Leben und Tod, als wir von hier aus sehen können" – genau um dieses "Dazwischen" geht es in diesem Buch. Es geht um Henri,... "Das Traumbuch" ist nach "Die Mondspielerin" und "das Lavendelzimmer" das letzte Buch von Nina George, das sich mit dem Themen-Zyklus Endlichkeit beschäftigt. "Es gibt mehr zwischen Leben und Tod, als wir von hier aus sehen können" – genau um dieses "Dazwischen" geht es in diesem Buch. Es geht um Henri, der nach einem schweren Unfall im Koma liegt; um Eddi, Henris Ex-Freundin, mit der er seit zwei Jahren nicht mehr zusammen ist, die er aber als Kontakt in Notfällen angegeben und auch in seiner Patientenverfügung eingetragen hat und es geht um Sam, Henris Sohn, den er aber noch nie gesehen hat und der in der Lage ist Stimmungen von Menschen auf ganz beonsere Weise wahr zu nehmen. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht dieser drei Protagonisten geschrieben, was dem Leser die Möglichkeit gibt, noch näher an das Geschehen heran zu kommen und sich in die Figuren hinein zu versetzen, auch in den im Koma liegenden Henry. Niemand von uns kann wirklich sagen, wie es ist, im Koma zu liegen, ob wir dem Leben oder dem Tod näher sind, aber Nina George unternimmt mit ihrem Roman einen Versuch, einen sehr gelungenen wie ich finde und am Ende schafft sie es, mir ein wenig die Angst zu nehmen...

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Wie ist das Leben zwischen den Welten und wie holen wir unsere Liebsten zurück?
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 05.06.2016

Wer das Lavendelzimmer erwartet, der hat sich verkauft, wer sich ernsthaft, nachdenklich, wissenserweiternd mit Tod und Leben und den Welten dazwischen auseinandersetzen will, hat ein wunderbares Buch gekauft. Texte, die Mut machen für den gemeinsamen letzten Weg mit einem Angehörigen, die in wunderbarer Sprache mal nüchtern, mal einfühlsam, wissenschaftlich die... Wer das Lavendelzimmer erwartet, der hat sich verkauft, wer sich ernsthaft, nachdenklich, wissenserweiternd mit Tod und Leben und den Welten dazwischen auseinandersetzen will, hat ein wunderbares Buch gekauft. Texte, die Mut machen für den gemeinsamen letzten Weg mit einem Angehörigen, die in wunderbarer Sprache mal nüchtern, mal einfühlsam, wissenschaftlich die spannende Geschichte erzählen, was zwischen den Welten möglicherweise passiert. Es geht um Hoffnungen, Mut und Verzweifelung - es geht um Alles. Ein empfehlenswertes Buch - ein Lebensbegleiter , aber nicht für Jeden.

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besonders.berührend
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2016

Nina George hat sich Zeit gelassen mit diesem Buch.Und das ist gut so: Sowohl ihr bekanntes "Lavendelzimmer" als auch das "Traumbuch" fußen nach ihren Worten auf dem starken Verlustgefühl, mit dem die Autorin nach dem Tod des geliebten Vaters klarkommen musste. Und so lesen wir in ihrem beeindruckenden neuen... Nina George hat sich Zeit gelassen mit diesem Buch.Und das ist gut so: Sowohl ihr bekanntes "Lavendelzimmer" als auch das "Traumbuch" fußen nach ihren Worten auf dem starken Verlustgefühl, mit dem die Autorin nach dem Tod des geliebten Vaters klarkommen musste. Und so lesen wir in ihrem beeindruckenden neuen Roman auch über genau diese Dinge,die uns alle tief berühren: Verlust,Tod,Trauer,Liebe,Mut, Angst vor Nähe,Verantwortung übernehmen und alles in eine Geschichte verpackt, die den Leser über die Seiten huschen lässt, immer in der (wohl eher unrealistischen) Hoffnung, es möge bitte,bitte gut enden... Aus der Ich-Perspektive geschrieben, lernen wir drei Menschen kennen: Henri, Ex-Kriegsreporter, Edwina,genannt Eddie, seine ehemalige Lebenspartnerin,die er liebt und trotzdem verließ und (mein Lieblingscharakter) seinen Sohn Sam, ein 13jähriger,hochsensibler u.intelligenter Synästhetiker, der den Vater bis dato noch nie persönlich getroffen hatte.Als Henri von einem Auto angefahren wird und ins Koma fällt, lernen sich Eddie und Sam im Krankenhaus kennen und schätzen, während sich Henri ,sozusagen zwischen den Welten traumwandelnd,mit verschiedenen Lebensentwürfen auseinandersetzen muss, um zu erkennen,was für ihn wirklich wichtig ist. Hochemotional und bewegend, ist diese melancholische (Liebes-)Geschichte ein berührendes Buch ohne Kitschanteile, dessen Sätze dazu verlocken, unterstrichen oder abgeschrieben zu werden und ein größeres Stofftaschentuch erfordern,denn der Tod und das Leben sind eben nur zwei Seiten derselben Medaille... Vielleicht nicht ein Buch für jedermann, aber ein Gewinn für jeden,der es gelesen hat !

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Zwischen uns Welten
von einer Kundin/einem Kunden am 01.05.2016

Hier gibt es wohl nur eine Aussage: "ich mag's" oder "ich mag es nicht". Nina George beschäftigt sich in diesem Buch damit, was mit uns passiert, wenn wir sterben. Sie beschäftigt sich aber auch mit jenen, die zurückbleiben und den Verlust akzeptieren müssen. Je älter wir werden, desto häufiger geschieht es,... Hier gibt es wohl nur eine Aussage: "ich mag's" oder "ich mag es nicht". Nina George beschäftigt sich in diesem Buch damit, was mit uns passiert, wenn wir sterben. Sie beschäftigt sich aber auch mit jenen, die zurückbleiben und den Verlust akzeptieren müssen. Je älter wir werden, desto häufiger geschieht es, daß Menschen sterben, die unser Leben geteilt, die wir geliebt oder die einen ähnlichen Lebensweg wie wir haben. Vielen der Fragen, die man sich dann stellt,geht George in diesem Buch nach: welche möglichen Leben hätten gelebt werden können ?was passiert wenn wir sterben, wenn wir tot sind ?was bleibt? wie können wir loslassen? und vieles mehr Eingebettet in eine zu Herzen gehende Geschichte, lässt uns die Autorin nachdenklich zurück.

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Geht unter die Haut
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2016

George legt hier ein unglaublich intensives Buch vor. Man sollte sich etwas Zeit lassen beim Lesen, um jede Nuance mit empfinden zu können. Wunderschöner Erzählstil, mit dem Sie dem Leser direkt ins Herz schreibt. Einziger Minuspunkt gegenüber dem "Lavendelzimmer": die Konstruktion der Charaktere erscheint etwas überspitzt und dadurch wenig... George legt hier ein unglaublich intensives Buch vor. Man sollte sich etwas Zeit lassen beim Lesen, um jede Nuance mit empfinden zu können. Wunderschöner Erzählstil, mit dem Sie dem Leser direkt ins Herz schreibt. Einziger Minuspunkt gegenüber dem "Lavendelzimmer": die Konstruktion der Charaktere erscheint etwas überspitzt und dadurch wenig realistisch. Das ist ein bisschen schade. Dennoch: ein sehr empfehlenswerter Roman.

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Ich bin unentschlossen!
von Lesemaus am 12.05.2016

Ein gutes Buch keine Frage. Es hat auch einen Spannungsbogen und man will es auch zu Ende lesen. Aber irgendwie ist es auch abgefahren - die Handlung und auch die Wiederholungen innerhalb der Träume. Toll fand ich den Arzt "Gott". Ach die Hauptakteuer Sam und Eddie und Henry waren... Ein gutes Buch keine Frage. Es hat auch einen Spannungsbogen und man will es auch zu Ende lesen. Aber irgendwie ist es auch abgefahren - die Handlung und auch die Wiederholungen innerhalb der Träume. Toll fand ich den Arzt "Gott". Ach die Hauptakteuer Sam und Eddie und Henry waren gut durchdacht. Scott, total fetzig und Schwester Marion unheimlich einfühlsam - aber so der richtige Funke ist bei mir nicht übergesprungen. Die Satzstruktur war manchmal so abgehackt, das Thema zu grausig um sich Gedanken darüber zu machen. Ich weiß nicht ob ich noch mal ein Buch von Nina George lesen werde.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Von Vätern, verlorenen und gefundenen. Von Entscheidungen, die ein ganzes Leben verändern. Von Hoffnung, die Berge versetzen kann.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was passiert eigentlich, wenn man ins Koma fällt? Gibt es die eine Liebe fürs Leben? Nina George zeigt es uns! Berührend und voller Gefühle!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Voller Gefühl und Anspruch! Traurig und leise. Wunderbare Sprache - toll!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wieder mal schenkt uns George wunderbare Sätze und Weisheiten. Bis zur letzten Seite fiebert man mit Sam, Eddie und Henry und fühlt mit ihnen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Buch wie ein Sog - über die Macht der Träume, die Kraft der Liebe und den Trost von Gemeinsamkeit. Eintauchen und die Realität vergessen, so bleibt ein grandioses Leseerlebnis.

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