orellfuessli.ch

Das verlorene Dorf

Roman

(8)

Oberbayern 1843: Als sich die junge Waise Rosalie in den Bauern Romar verliebt, scheint sie ihr Glück gefunden zu haben. Doch die Waisenhausvorsteherin warnt Rosalie vor dieser Ehe und macht sonderbare Andeutungen. Rosalie heiratet Romar dennoch und folgt ihm in sein Heimatdorf, das tief im Wald verborgen liegt. Eines Nachts hört Rosalie ein Neugeborenes weinen, das am nächsten Tag als angebliche Totgeburt begraben wird. Dann kommt eine junge Frau, mit der Rosalie sich angefreundet hat, auf mysteriöse Weise zu Tode. Rosalie wird bald bewusst, dass in Romars Dorf nichts ist, wie es scheint - und dass auch sie selbst in tödlicher Gefahr schwebt ...

Portrait
Stefanie Kasper stammt aus Peiting im Bayerischen Oberland und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen im Ostallgäu. Gleich mit ihrem ersten Roman, »Die Tochter der Seherin«, gelang ihr ein grosser Erfolg, dem viele weitere fogten.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 20.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-47977-1
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 190/135/29 mm
Gewicht 312
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 3 - 5 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 i
Lieferung zur Abholung in Ihre Buchhandlung möglich – Verfügbarkeit prüfen
Premium Card
Fr. 14.90 Umsatz sammeln
Weitere Informationen

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 39192637
    Ketchuprote Wolken
    von Annabel Pitcher
    (5)
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 13.90
  • 26146404
    Allerliebste Schwester
    von Wiebke Lorenz
    (13)
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 13.90
  • 45165349
    Im nächsten Leben vielleicht
    von Mia Sheridan
    (8)
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 14.90
  • 42436341
    Der erste Sohn
    von Philipp Meyer
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 18.90
  • 33753408
    Das Pestkind
    von Nicole Steyer
    (9)
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 14.90
  • 44153336
    Die Brunnenmeisterin
    von Peter Dempf
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 14.90
  • 40974432
    Die Mitternachtsrose
    von Lucinda Riley
    (78)
    Buch (Klappenbroschur)
    Fr. 14.90
  • 39188622
    Von Zeit und Fluss
    von Thomas Wolfe
    (1)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    Fr. 52.00
  • 39940597
    Sommer der Wahrheit
    von Nele Löwenberg
    (74)
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 14.90
  • 34626116
    Die Jungfrau aus den Highlands
    von Lynsay Sands
    (1)
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 12.90

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 31130836
    Der Todesflüsterer
    von Donato Carrisi
    (45)
    eBook
    Fr. 10.50
  • 37821579
    Abendruh / Jane Rizzoli Bd.10
    von Tess Gerritsen
    (41)
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 14.90
  • 39262482
    Das Dorf
    von Arno Strobel
    (27)
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 14.90
  • 13882626
    Morpheus / Cupido-Trilogie Bd.2
    von Jilliane Hoffman
    (62)
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 14.90
  • 30570675
    Die Perspektive des Gärtners
    von Hakan Nesser
    (18)
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 14.90

Kundenbewertungen


Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
2
4
2
0
0

Eine Geschichte, die mich gefesselt hat!
von Mrs. HenryFitzroy aus Wilhelmshaven am 28.08.2015

Das Cover hatte schon beim ersten Sehen meine Aufmerksamkeit. Düster, nebelig, irgendwie bedrückend und unheimlich und mit dem Klapptext hatte dann auch gleich einen Platz auf meiner WuLi. Ein Buch das mich voll und ganz gepackt hat! Der düstere Eindruck vom Cover spiegelt die Spannung der Geschichte wider und dieser... Das Cover hatte schon beim ersten Sehen meine Aufmerksamkeit. Düster, nebelig, irgendwie bedrückend und unheimlich und mit dem Klapptext hatte dann auch gleich einen Platz auf meiner WuLi. Ein Buch das mich voll und ganz gepackt hat! Der düstere Eindruck vom Cover spiegelt die Spannung der Geschichte wider und dieser Eindruck war von Anfang an da und hielt bis zum Schluss, somit war die Spannung von vorne bis hinten durchgehend gegeben. Rosalie ist durch eine Krankheit überall eine Außenseiterin und als ihr Krankheitsbild beschrieben wurde, kam mir gleich "Albino" in den Sinn - und so war es auch. Zu der Zeit war es aber wohl unbekannt und wurde als "Böses" angesehen. Wie alles Unbekannte und Unerklärliche in der Zeit als böse angesehen wurde. Als erstes lernt man Rosalie als noch kleines Kind kennen, das von allen gemieden wird und ihr von den Anderen nur übel mitgespielt wird, so das sie sich ganz zurück zieht und sich nur mit Malen von düsteren Bildern in ihre eigene Welt flüchtet. Und doch zieht sie immer Ärger auf sich und wird der Heimleitung unbequem. Irgendwann wollen sie Rosalie dann loswerden und geben sie als jugendliche in ein anderes Waisenhaus. Dort arbeitet sie als Küchenhilfe und findet in der ersten Köchin eine Bezugsperson, die sie so nimmt wie sie ist. Langsam fast sie Vertrauen, auch wenn die anderen sie wieder ausgrenzen und so wächst sie als junge Frau heran. Eines Tages lernt sie dann Ronar kennen, der seine Jagdbeute in die Küche bringt und als Fleischspende dort abgibt. Ronar scheint schüchtern zu sein und auch anders, denn er gehört zu dem Waldvolk. Eine eingeschworene Gemeinschaft, über die keiner was Genaues weiß. Eine Dorfgemeinschaft tief im Wald, die niemanden Fremden duldet, wo nicht einmal die Polizei oder sonstige Obrigkeit eine Handhabe hat. Ein Dorf, das in einer anderen Welt lebt. Deswegen warnen alle Rosalie vor Ronar, denn auch wenn seine Fleischspenden immer wieder gerne angenommen werden, so will aber keiner anderweitig mit ihm zu tun haben. Im Wald gehen unheimliche Dinge vor sich, heißt es. Und doch trifft sich Rosalie bald heimlich mit Ronar, der sie so nimmt wie sie ist. Ronar stört sich nicht an ihre Andersartigkeit und zeigt ihr seinen Lieblingsplatz im Wald, erzählt ihr von seinem Dorf und wie er sich die Zukunft vorstellt, nur mit in sein Dorf will er sie nicht nehmen. Die Gemeinschaft duldet keine Fremden. .... Allen Warnungen zum Trotz will Rosalie Ronar heiraten. Sie liebt ihn und fühlt sich zum ersten Mal normal und unbeschwert. Das ändert auch nichts dran, das sie sich immer beobachtet fühlt, sobald sie mit Ronar im Wald spazieren geht und auch nicht der komische Traum, als sie mit Ronar auf der kleinen Waldlichtung ist, genauso wenig, als er noch eine Nacht vor der Hochzeit bei ihr ins Fenster steigt und sie inständig bittet ihn nicht zu heiraten ..... Am Tag ihrer Hochzeit holt Ronar sie dann zusammen mit seinen Brüdern als geschmückte Braut in sein Dorf - ohne dass jemand sonst mitkommen darf. Dort wird sie wie nie zuvor in ihrem Leben liebevoll und herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen und vom Dorfältesten getraut. Alles scheint so wundervoll zu sein, eine kleine Gemeinschaft. So herzlich wie eine einzige Familie nicht sein kann. Wo keiner den anderen ausschließt und sie ist nicht die einzige mit einer Andersartigkeit. Im Dorf gibt es auch Mitglieder die anders sind, aber egal ob körperlich oder geistig anders, jeder ist ein wertvolles Mitglied der Gemeinschaft und endlich kann Rosalie sich frei fühlen und frei handeln, ohne das sie schief angesehen wird - solange sie das Dorf nicht verlässt und sich an die Regeln hält ...... Ich sag Euch, das Buch hat mich nicht wieder los gelassen! Das war ein Buch genau nach meinem Geschmack und hat mir mehr gegeben als ich erwartet hatte. Historische Romane lese ich liebend gern, denn da geht es meistens ja schon düster zu - heißt ja nicht umsonst "Finsteres Mittelalter". Und hier wird es dann auch noch gruselig, aber nicht im herkömmlichen Sinne wie in Geistergeschichten. sondern gruselig, weil es auch genau so hätte sein können. Das Mythische sind hier keine Gespenster, sondern das unerklärliche, weil man nicht weiß WAS da im Wald vor sich geht. Gruselig, weil erst alles so normal erscheint, man aber schon spürt, das da was nicht stimmt und sich erst alles nach und nach aufklärt, aber immer wieder Situationen auftreten, bei dem man (ich) den Atem angehalten habe und sich die Nackenhaare aufstellen. Ich habe mit Rosalie gebangt und konnte sie so gut verstehen, in all ihrem Handeln und Denken und hatte teilweise genauso viel Angst um sie und Ronar, wie Rosalie selbst. Ich könnt noch so einiges schreiben, aber ich will natürlich nicht spoilern, denn das würde jedem Leser die Geschichte verderben. Jeder soll die Geschichte selbst erleben und sie wird noch um einiges interessanter, da es den Ort wirklich gibt. Das macht das Ganze noch unheimlicher, wie ich finde - auch wenn es so eine Geschichte nicht wirklich an dem Ort gegeben hat. Aber eine Legende der "Weißen Frau im Sachsenrieder Forst" hat es an dem Ort schon gegeben. Die Anmerkung der Autorin kann man auch zuerst lesen, ohne das sie was von der Geschichte verrät, aber so hat man dann immer im Hinterkopf, das es den Ort und seine Gegebenheiten wirklich gegeben hat und macht die Geschichte noch lebendiger und wirklicher. Mein Fazit: Wer eine Geschichte mit Mystery und Geister nicht im herkömmlichen Sinn von toten Geistern und dergleichen erleben möchte und dem sich trotzdem zwischendurch die Nackenhaare aufstellen sollen, dem kann ich diese Buch wärmsten empfehlen. Hier wird einem gruselige Spannung durch eine fiktive Realität an einem damaligen realen Ort gegeben. Ein Buch, von dem ich mehr als Begeistert bin!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Schöne, spannende Schauergeschichte
von Petra Donatz am 12.05.2015

Klappentext Oberbayern 1843: Als sich die junge Waise Rosalie in den Bauern Romar verliebt, scheint sie ihr Glück gefunden zu haben. Doch die Waisenhausvorsteherin warnt Rosalie vor dieser Ehe und macht sonderbare Andeutungen. Rosalie heiratet Romar dennoch und folgt ihm in sein Heimatdorf, das tief im Wald verborgen liegt. Eines... Klappentext Oberbayern 1843: Als sich die junge Waise Rosalie in den Bauern Romar verliebt, scheint sie ihr Glück gefunden zu haben. Doch die Waisenhausvorsteherin warnt Rosalie vor dieser Ehe und macht sonderbare Andeutungen. Rosalie heiratet Romar dennoch und folgt ihm in sein Heimatdorf, das tief im Wald verborgen liegt. Eines Nachts hört Rosalie ein Neugeborenes weinen, das am nächsten Tag als angebliche Totgeburt begraben wird. Dann kommt eine junge Frau, mit der Rosalie sich angefreundet hat, auf mysteriöse Weise zu Tode. Rosalie wird bald bewusst, dass in Romars Dorf nichts ist, wie es scheint und dass auch sie selbst in tödlicher Gefahr schwebt .. Über die Autorin Stefanie Kasper ist Ende zwanzig. Sie stammt aus Peiting im Bayerischen Oberland und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen im Ostallgäu. Gleich mit ihrem ersten Roman, »Die Tochter der Seherin«, gelang ihr ein großer Erfolg. Meine Meinung Story Als ich das Buch begonnen hatte merkte ich schon nach wenigen Seiten, wie sich die Spannung aufbaute. Die Handlung hatte mich sofort gepackt und der Gänsehauteffekt setzte schnell ein. Die Autorin hat dem Buch einen düsteren Beigeschmack verliehen, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn man als Leser nicht weiß, warum es genau geht, ist man doch sofort in der Geschichte gefangen und leidet mit der Protagonistin Rosalie mit. Rosalie wächst im Waisenhaus auf und ist immer eine Außenseiterin, weil sie unter Albinismus leidet, was damals als schlechtes Omen galt. Es geht soweit das man sie für eine Hexe hält und sie überall vor den Kopf stößt. Als sie dann Romar kennen und lieben lernt und mit ihm nach der Hochzeit in sein Dorf zieht, sollte man denken, jetzt wird sie endlich glücklich, Doch schnell merkt Rosalie, das hier etwas nicht stimmt. Im Dorf werden Babys geboren und die Mütter sterben auf mysteriöse Weise und Romar verhält sich plötzlich ganz abweisend ihr gegenüber. Als Rosalie dann selbst schwanger wird, wächst ihre Angst ins Unermessliche. Die ganze Zeit passieren merkwürdige Dinge, die einem als Leser eine Gänsehaut bescheren, obwohl man überhaupt nicht so recht weiß, warum es eigentlich geht. Schnell wird das Dorf für Rosalie zu Falle, aus der sie so schnell nicht ausbrechen kann, denn die Dorfbewohner führen etwas Schreckliches im Schilde. Schreibstil Die Autorin Stefanie Kasper weiß wie man dem Leser eine Gänsehaut beschert. Schon ihr Schreibstil ist düster und mysteriös. Dennoch ist das Buch einfach und leicht zu lesen. Die Geschichte wird aus Rosalies Sicht erzählt und konnte mich sofort überzeugen. Charaktere Die Charaktere, vor allem Rosalie, sind sehr schön dargestellt und Rosalie hatte sofort mein Mitgefühl, denn als Leser weiß man sofort das Rosalie ein völlig unschuldiges und hilfloses Wesen ist, dem man alles erdenklich Schlechte andichtet. Alle Charakter passten sehr gut in die Handlung hinein und waren realistisch. Mein Fazit Ein tolles, spannendes und gleichzeitig mysteriöses Buch, bei dem eine Gänsehaut nicht lange auf sich warten lässt. Ich vergebe volle fünf von fünf Sternen und eine Leseempfehlung für alles Fans die es gerne schön schaurig mögen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Schön düster!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 03.11.2015

Das verlorene Dorf hat mich mehr als nur überrascht. Da ich ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen bin - und eigentlich auch gar keine Erfahrungen mit historischen oder mysteriösen Romanen habe - konnte ich eigentlich auch gar nicht groß enttäuscht werden. Mit seiner liebreizenden Protagonistin, seiner ungreifbaren gruselig-düsteren... Das verlorene Dorf hat mich mehr als nur überrascht. Da ich ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen bin - und eigentlich auch gar keine Erfahrungen mit historischen oder mysteriösen Romanen habe - konnte ich eigentlich auch gar nicht groß enttäuscht werden. Mit seiner liebreizenden Protagonistin, seiner ungreifbaren gruselig-düsteren Atmosphäre, seiner schockierenden Grundthematik und seinem zeitlos-sprachlichen Aufbau hat mich Stefanie Kapers Roman komplett überzeugt und ich würde ihn sofort jedem ans Herz legen, der kein Problem mit moralisch verwerflichen oder grenzwertigen Themen und ein bisschen Grusel-Schauer hat. Wunderbar kurzweiliges Buch zur Halloween-Zeit und mit einem Ende, bei dem mir das Lachen im Hals stecken geblieben ist!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Das verlorene Dorf

Das verlorene Dorf

von Stefanie Kasper

(8)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
+
=
So finster, so kalt

So finster, so kalt

von Diana Menschig

(14)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 12.90
+
=

für

Fr. 27.80

inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Alle kaufen

Verfügbarkeit in Ihrer Buchhandlung prüfen

Filialabholung: Ihre Vorteile
  1. Bereits Online prüfen, ob Ihr gewünschtes Buch in der Filiale vorrätig ist
  2. Bestellen Sie Online und lassen Sie Ihre Artikel zur Abholung in die Filiale vor Ort liefern
  3. Artikel, die zur Filialabholung bestellt wurden, können in der Filiale bezahlt werden.
  4. Falsches Buch bestellt? Retournieren Sie ihre gekauften Bücher kostenfrei in der Filiale