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Das weiße Gold des Nordens

(1)
Die Drachenschiffe kamen näher. Dunkle Segel bauschten sich im Wind. Unheil lag in der Luft.
Der Wikinger Harald Graufell greift nach der Macht in den Ländern des Nordens. Seine Drachenboote tragen das Kreuz an Bord: Mit dem grausamen Bischof Poppo an seiner Seite will er die Heiden besiegen. Doch um ein grosses Heer aufzustellen, brauchen die Verbündeten Gold. Oder das «weisse Gold». Aber das Schiff mit dem kostbaren Narwal-Elfenbein wird von ihrem Erzfeind geplündert: dem dunklen Krieger Hakon.
Hakon ist einer der letzten Herrscher, die an die alten Götter glauben - seine Gegner sehen ihn mit bösen Mächten im Bunde. Er setzt alles daran, sein Land und sein Volk gegen Graufell zu verteidigen. Doch er ist von Verrat umgeben ...
Portrait
Axel S. Meyer, 1968 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik und Geschichte. Heute lebt er in Rostock, wo er als Reporter und Redakteur der «Ostsee-Zeitung» tätig ist.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 672, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783644516212
Verlag Rowohlt E-Book
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Kundenbewertungen


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eine unruhige Wickingerzeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemgo am 16.10.2014

sehr gut zu lesen, spannend, historisch prima eingebettet, auch teilweise witzige Dialoge trotz Schlachtengetümmel, alles gut und durchgängig beschrieben. Ein Muss für Wickingerfäns.

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Absolut gelungener historischer Roman. Spannend, abwechslungsreich und authentisch zugleich
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 10.09.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen. Das fing schon beim Cover an. Farblich und auch von der Bildgestaltung war es auf alt getrimmt und hat auch mit den Bildern perfekt zu der Geschichte gepasst. Ebenso verhält es sich mit dem Titel, der eigentlich nichts weiter ist, als... Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen. Das fing schon beim Cover an. Farblich und auch von der Bildgestaltung war es auf alt getrimmt und hat auch mit den Bildern perfekt zu der Geschichte gepasst. Ebenso verhält es sich mit dem Titel, der eigentlich nichts weiter ist, als ein Synonym für das Narwal-Elfenbein und damit perfekt einen der Dreh- und Angelpunkte der Geschichte trifft. Was die Protagonisten angeht, hatte ich am Anfang wirklich meine Schwierigkeiten, dass gebe ich gerne zu. Auf den ersten 200 Seiten werden sehr viele Protagonisten bzw. für die Entwicklung der Geschichte wichtige Leute eingeführt, welche auch alle eine sehr gute und detailierte Hintergrundgeschichte haben. Genau das war aber auch mein Problem, da ich mich zwischenzeitlich etwas von der Informationsflut überschwemmt gefühlt habe. Allerdings benötigt man diese Informationen auf den folgenden knapp 500 Seiten dann auch, damit die Geschichte gut ineinandergreift und das tut sie tatsächlich und entschädigt für alles. Es gibt keine logischen Fehler, die Geschichten greifen perfekt ineinander, nichts widerspricht sich. Der Autor hat wirklich sehr sauber gearbeitet. Meinen Respekt hierfür. Auch sind es am Anfang relativ viele Handlungsstränge, welche nebeneinander herlaufen und sich immer wieder verbinden und wieder auseinanderlaufen, mit ihnen natürlich die Protagonisten. So entsteht ein wunderbares Geflecht zwischen den Figuren, welches die Geschichte erstrahlen lässt und ihr noch mehr Tiefgang verleiht. Je weiter man in der Geschichte kommt, desto weniger Handlungsfäden laufen nebeneinander ab, da sich immer mehr miteinander verwoben hat. Dennoch gibt es verschiedene Handlungsstränge und auch immer wieder Schilderungen aus allen Perspektiven. So erfährt man nicht nur Hakons Sicht der Dinge, sondern auch die seiner Feinde, was für mich die Sache noch ein wenig spannender und abwechslungsreicher macht. Auch die Sprache ist eingängig, lässt sich flüssig lesen, passt aber auch zu der Zeit und rundet das Ganze perfekt ab. Ihr seht, ich bin begeistert und von mir gibts in diesem Fall auch eine klare Leseempfehlung und natürlich, wie sollte es nach der Schwärmerei auch anders sein 5 von 5 Punkten.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sehr spannend und mitreißend erzählt, ist das endlich mal wieder ein richtig toller historischer Roman. Für alle Fans des Genres, ob weiblich oder männlich bestens geeignet.

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dunkle Wolken über Hladir
von leseratz aus Stralsund am 22.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Klappentext: „Der Normanne Harald Graufell greift nach der Macht in Nordeuropa. Mit Bischof Poppo an seiner Seite, der die Heiden entweder missionieren oder vernichten will, zieht er eine blutige Spur durchs Land. Um die Heiden besiegen zu können, müssen die Mordbrenner jedoch ein gewaltiges Heer aufstellen - dazu brauchen sie... Klappentext: „Der Normanne Harald Graufell greift nach der Macht in Nordeuropa. Mit Bischof Poppo an seiner Seite, der die Heiden entweder missionieren oder vernichten will, zieht er eine blutige Spur durchs Land. Um die Heiden besiegen zu können, müssen die Mordbrenner jedoch ein gewaltiges Heer aufstellen - dazu brauchen sie das weiße Gold des Nordens. Aber das kostbare Narwal-Elfenbein wird von ihrem größten Feind geraubt: dem geheimnisvollen Krieger Harkon. Eine gnadenlose Jagd nach dem Schatz beginnt ...“ Der Roman spielt in der Zeit der Christianisierung des Nordens, Verehrer der alten Götter, eine Seherin, doch auch Männer des „neuen“ Glaubens gegen einen Bischoff, der nach dem Motto handelt, bekehre Dich oder stirb. Nicht die Verbreitung des Wortes ist der Antrieb seines Handels sondern der Gewinn von Macht und Ansehen, dazu die Verbreitung von Angst und Schrecken – denn nur die Furcht bringt die Menschen zu Gott. Er ist verbündet mit Männern, denen es auch nur um Machterhaltung und –erweiterung geht und die dafür über Leichen gehen, überall Intrigen und Verrat – eine dunkle Zeit, ein dunkler Roman. Aber es gibt auch die andere Seite, Harkon, der Jarl von Hladir, der für seinen Clan ein Auskommen und genug zu essen will, der eine Sklavin liebt und hier seine größte Schwäche hat. Sein alter Freund Thorleif – den der Tod vergessen hat und der mit Witz sein zahnloses Leben meistert. Der Rabe auf Harkons Schulter gibt der Geschichte eine mystische Komponente. Ich lese eher selten historische Romane, aber dieser hat mich gefesselt, auch wenn ich nach etwa zweihundert Seiten das Gefühl hatte, nicht noch mehr Intrige und Verwicklung ertragen zu können. Soweit ich dies als Laie beurteilen kann, liegt dem Roman eine ausführliche Recherche zu Grunde. Die Menschen und Orte sind detailreich beschrieben und die Karten vorn im Buch helfen bei der Orientierung. Gut gefallen hat mir auch, dass der Autor die alten Namen der Städte und Orte verwendet, hier gibt es eine Übersetzung zur Einordnung. Hervorheben möchte ich, dass mir der erste Band nicht bekannt ist, was hier nicht hinderlich war, ich konnte der Geschichte sehr gut folgen und habe keine Informationen vermisst. „Das weiße Gold des Nordens“ ist eine sehr lesenswerte Reise in kämpferische, dunkle Zeit. Aktuell ist mein Bedarf an Schlachten und Krieg gedeckt, aber ich werde sicher weitere Romane von Axel S. Meyer lesen.

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