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Das wilde Kind

Erzählung

(6)

Über das Wolfskind Victor
Im Herbst des Jahres 1797, die Jahre der Revolution und des Terrors sind vorbei, stösst der Schmied des Ortes im Wald von Aveyron auf ein nacktes, seltsame Laute ausstossendes Wesen, die Haut schwarz vor Schmutz, das Haar zottelig. Ein Mensch, ein Tier? Ein Knabe. Die Männer vom Dorf fangen ihn ein, bringen ihn in die Hauptstadt, nach Paris. Man führt ihn bei Hofe vor, er bekommt ein Zimmer in der Taubstummenanstalt und einen Namen. Schliesslich wird Victor, das Wolfskind, der Obhut eines jungen Arztes übergeben. Victor wird ihm zu Ruhm verhelfen, aber trotz all seiner Bemühungen wird der Arzt scheitern ...

Portrait
T. C. Boyle, geb. 1948 in Peekskill, New York im Hudson Valley, war Lehrer an der dortigen High-School und publizierte während dieser Zeit seine ersten Kurzgeschichten. Heute lebt er in Kalifornien und unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles Creative Writing.
Dirk van Gunsteren, geb. 1953 in Düsseldorf, ist ein deutscher literarischer Übersetzer aus dem Englischen und Niederländischen und freiberuflicher Redakteur. Van Gunsteren wuchs in Duisburg auf, seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Holländer. Nach mehreren Aufenthalten in Indien und in den USA studierte er in München Amerikanistik. Seit 1984 ist er als Übersetzer insbesondere aus dem Englischen tätig. Van Gunsteren lebt in München. 2007 erhielt van Gunsteren den 'Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis' für seine Übersetzung angelsächsischer Literatur.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 01.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14065-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 193/121/13 mm
Gewicht 142
Originaltitel Wild Child
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Der wilde Junge
von Kathrin Wegmüller am 04.04.2012

Was macht uns zum sozialen Menschen? Warum sind wir so und nicht anders? Als in der Wildnis ein kleiner und nackter Junge gefunden wird, stellt sich schnell heraus, dass dieser Junge nicht sprechen kann. Auch hat er absolut keine Manieren. Er wird in eine Taubstummenanstalt aufgenommen, in der sich... Was macht uns zum sozialen Menschen? Warum sind wir so und nicht anders? Als in der Wildnis ein kleiner und nackter Junge gefunden wird, stellt sich schnell heraus, dass dieser Junge nicht sprechen kann. Auch hat er absolut keine Manieren. Er wird in eine Taubstummenanstalt aufgenommen, in der sich ein Arzt rührend um ihn kümmert. Mit allen Mitteln versucht er den kleinen Jungen gesellschaftstauglich zu machen. Doch leider klappt es nicht so, wie der Arzt es gerne möchte... Faszinierend beschreibt T. C. Boyle den kleinen Jungen und die Versuche ihn in die Gesellschaft einzugliedern. Ein Buch, das sehr schnell gelesen ist, welches einem aber noch lange im Gedächtnis bleibt.

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Ein herrliche Erzählung, die sich mit der Thematik "Wolfskind" auseinandersetzt
von Marlen Hecht aus Bernburg (Saale) am 20.03.2012

In den südfranzösischen Wäldern machen die Bewohner im Jahre 1797 eine seltsame Entdeckung. Ein völlig verwildertes Kind, mit den Instinkten eines Tieres, lebt und ernährt sich von den Früchten des Waldes. Die Einwohner fangen aus Angst und Misstrauen den Jungen ein. Er wird einer Pariser Anstalt für Taubstumme übergeben,... In den südfranzösischen Wäldern machen die Bewohner im Jahre 1797 eine seltsame Entdeckung. Ein völlig verwildertes Kind, mit den Instinkten eines Tieres, lebt und ernährt sich von den Früchten des Waldes. Die Einwohner fangen aus Angst und Misstrauen den Jungen ein. Er wird einer Pariser Anstalt für Taubstumme übergeben, wo ein junger Arzt versucht ihn zu sozialisieren und ihm menschliche Fähigkeiten und Gefühle zu entlocken.

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zu Herzen gehende, kleine, feine Novelle
von einer Kundin/einem Kunden am 26.02.2012

Die Geschichte spielt in Frankreich um das Jahr 1797. In den Wäldern im Süden Frankreichs wird ein nacktes Kind entdeckt. Jäger fangen es kurze Zeit darauf ein - es ist ein Junge. In seiner Gefangenschaft beginnt der Versuch einer Erziehung/Umerziehung. Der Junge bleibt aber Versuchs- und Anschauungsobjekt einer sensationslüsternen Meute bis diese das... Die Geschichte spielt in Frankreich um das Jahr 1797. In den Wäldern im Süden Frankreichs wird ein nacktes Kind entdeckt. Jäger fangen es kurze Zeit darauf ein - es ist ein Junge. In seiner Gefangenschaft beginnt der Versuch einer Erziehung/Umerziehung. Der Junge bleibt aber Versuchs- und Anschauungsobjekt einer sensationslüsternen Meute bis diese das Interesse an ihm verliert.....

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Un enfant sauvage.....
von Marion Olßon aus Reutlingen am 16.02.2013

Im achtzehnten Jahrhundert wird in den Wäldern von La Bassine, Südfrankreich ein kleiner wilder Junge gefangen genommen. Eine lange Narbe am Hals zeugt von einer unschönen Vergangenheit. Da der Junge nicht spricht und sich äußert unzivilisiert verhält, wird er in eine Anstalt für Taubstumme gebracht und man versucht ihn... Im achtzehnten Jahrhundert wird in den Wäldern von La Bassine, Südfrankreich ein kleiner wilder Junge gefangen genommen. Eine lange Narbe am Hals zeugt von einer unschönen Vergangenheit. Da der Junge nicht spricht und sich äußert unzivilisiert verhält, wird er in eine Anstalt für Taubstumme gebracht und man versucht ihn zu resozialisieren. Ein einfühlsames und deutliches Buch, das um die Grenzen des Menschen erzählt. Versäumtes und nicht gelerntes Verhalten eines Menschen kann nur bruchstückhaft anerzogen bzw. umerzogen werden, wenn sich archetypische Verhaltensweisen schon eingebrannt haben.

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Grandios geschriebenes Buch!
von Ina Zilch aus Darmstadt am 29.02.2012

Boyle zeigt in diesem Buch auf eine besondere Weise sein Einfühlungsvermögen. Ein wildes Kind soll zivilisiert werden. Mit großem Fingerspitzengefühl, werden einem die Gefühle und Gedanken dieses Kindes näher gebracht und man muss sich am Ende fragen: bringt es wirklich was, ein wildes Kind zu zivilisieren? Oder ist es... Boyle zeigt in diesem Buch auf eine besondere Weise sein Einfühlungsvermögen. Ein wildes Kind soll zivilisiert werden. Mit großem Fingerspitzengefühl, werden einem die Gefühle und Gedanken dieses Kindes näher gebracht und man muss sich am Ende fragen: bringt es wirklich was, ein wildes Kind zu zivilisieren? Oder ist es für den Lehrer und das Kind eher eine Qual, statt eine Hilfe? Traurig, aber es regt zum Denken an. Eine persönliche Empfehlung.

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Was macht uns zum Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 22.10.2011

Ein ungewöhnlicher T.C. Boyle, eine kurze Novelle, die einen allerdings von Anfang an fesselt. Es geht um Victor von Avayron, neben Kaspar Hauser wohl das berühmteste Wolfskind, das je gefunden wurde. Das Buch erzählt uns die Geschichte von Viktor, der im Jahre 1797 in Südfrankreich gefunden wurde. Wild, ohne... Ein ungewöhnlicher T.C. Boyle, eine kurze Novelle, die einen allerdings von Anfang an fesselt. Es geht um Victor von Avayron, neben Kaspar Hauser wohl das berühmteste Wolfskind, das je gefunden wurde. Das Buch erzählt uns die Geschichte von Viktor, der im Jahre 1797 in Südfrankreich gefunden wurde. Wild, ohne Sprache, unempfindlich gegen Kälte und Hitze. Jean Itard, Chefarzt einer Taubstummenanstalt nimmt sich des Jungen an und versucht ihm einfache Dinge bezubringen. Eine tolle Geschichte, die uns wieder einmal die Frage stellen lässt: Was macht uns zum sozialen Wesen, wie entsteht Mitgefühl und Anteilnahme?

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Gut oder böse?
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 11.02.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

T.C. Boyle nimmt sich in seiner kurzen Erzählung Fragen an, die die Menschheit schon immer beschäftigt haben: sind wir Produkte unserer Erfahrung und Erziehung oder von Natur aus gut oder von Natur aus böse. Für die Wissenschaft waren deshalb stets Menschen als Forschungsobjekte von besonderem Interesse, die scheinbar nie... T.C. Boyle nimmt sich in seiner kurzen Erzählung Fragen an, die die Menschheit schon immer beschäftigt haben: sind wir Produkte unserer Erfahrung und Erziehung oder von Natur aus gut oder von Natur aus böse. Für die Wissenschaft waren deshalb stets Menschen als Forschungsobjekte von besonderem Interesse, die scheinbar nie in den Kontakt mit anderen Menschen getreten sind – als sogenannte „wilde Kinder“ ohne Erziehung aufgewachsen - und so in ihrer Ursprünglichkeit den „wahren Charakter“ des Menschen offenbaren sollten. Victor von Aveyron (geboren um 1788), der auch „Der Wilde von Aveyron“ genannt wurde, war ein in Frankreich entdecktes „Wolfskind“. Boyle beschreibt äußerst kurzweilig die unterschiedlichsten – teilweise kruden - Versuche von engagierten Wissenschaftlern, dem Geheimnis des Wolfkindes auf die Schliche zu kommen und ihn als Paradebeispiel ihrer eigenen Naturphilosophie auszunutzen. Besonders die wechselnden Erzählperspektiven geben dem Leser einen vielschichtige Einblick in unterschiedlichste Naturphilosophien der Zeit der Aufklärung, gestattet aber auch eine empathische Nahaufnahme von der Urgewalt der Natur des Menschen. Eine großartige, spannende und äußerst lehrreiche Geschichte!

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Der Meister der kurzen Erzählung schreibt über das "Wolfskind"
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Thema ist nicht neu, es gibt diverse Romane und Sachbücher zum Thema, aber hier legt Boyle trotzdem etwas Besonderes vor. Die Frage nach der Grenze, an der sich entscheidet wer Mensch oder Tier ist, wird von ihm auf nur 100 Seiten so eindrücklich behandelt, dass den Leser das Schicksal dieses... Das Thema ist nicht neu, es gibt diverse Romane und Sachbücher zum Thema, aber hier legt Boyle trotzdem etwas Besonderes vor. Die Frage nach der Grenze, an der sich entscheidet wer Mensch oder Tier ist, wird von ihm auf nur 100 Seiten so eindrücklich behandelt, dass den Leser das Schicksal dieses Jungen, den es ja tatsächlich gegeben hat, nicht kalt läßt.Ein Buch natürlich für alle Boyle- Fans, aber auch für Leser, die sich für die elementarsten Fragen unseres Daseins interessieren. Klein, aber fein!

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"Das Wilde Kind" von T.C.Boyle
von Ira Rübenkönig aus Baden-Baden am 08.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

In dieser Novelle, die um 1800 spielt, schildert T.C. Boyle auf eine packende und ebenso rührende Art das Schicksal des kleinen Victors. Dieser streift als Wolfskind durch die Wälder Südfrankreichs. Dorfbewohner, Bauern und Jäger beobachten das Kind immer wieder. Sie beschließen ihn einzufangen, was sich jedoch als schwierig... In dieser Novelle, die um 1800 spielt, schildert T.C. Boyle auf eine packende und ebenso rührende Art das Schicksal des kleinen Victors. Dieser streift als Wolfskind durch die Wälder Südfrankreichs. Dorfbewohner, Bauern und Jäger beobachten das Kind immer wieder. Sie beschließen ihn einzufangen, was sich jedoch als schwierig erweist. Es dauert drei Jahre, bis es den Jägern gelingt „ l `enfant sauvage „ zu ergreifen. Er wird nach Paris gebracht und dort wird Victor Gegenstand der Wissenschaft. Auf gut 100 Seiten erzählt der Autor die auf Tatsachen beruhende Biographie des Wolfkindes Victor. Diese Novelle ist derart interessant und berührend, dass ich sie kaum aus der Hand legen konnte. Dabei gelingt es dem Autor nicht zu sehr ins wissenschaftliche abzudriften, auch verliert er sich nicht in unwichtige Details oder psychologischen Phrasen.

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Traurig...
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2011
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

"Das wichtigste erlebt der Mensch vor seinem 15. Lebensjahr" Hermann Hesse Mythen über "wilde Kinder" gibt es in fast allen Kulturen. Die meisten Wissenschaftler sind der Meinung, dass ein kleines Kind ohne die frühe Zuwendung von Seinesgleichen nicht lange überleben kann. Die Entbehrung menschlichen Umgangs kann kein besonders ungebundenes... "Das wichtigste erlebt der Mensch vor seinem 15. Lebensjahr" Hermann Hesse Mythen über "wilde Kinder" gibt es in fast allen Kulturen. Die meisten Wissenschaftler sind der Meinung, dass ein kleines Kind ohne die frühe Zuwendung von Seinesgleichen nicht lange überleben kann. Die Entbehrung menschlichen Umgangs kann kein besonders ungebundenes und autonomes Wesen hervorbringen, sondern ein in vieler Hinsicht tief und dauerhaft behindertes und verstörtes Wesen, unabhängig von der genetisch vorgegebenen Intelligenz. Irgendwann ist der Zeitpunkt des Zugriffs auf angelegte Fähigkeiten verpasst. Verknüpfungen sind nicht mehr möglich. Die Chance verpaßt. T. C. Boyle hat sich in seiner Erzählung nah an den aktuellen Erkenntnisstand der Wissenschaft und den verschiedenen Überlieferungen gehalten. Eine interessante, außergewöhnliche Geschichte auf gewohnt hohem T. C. Boyle-Niveau. Gleichzeitig fielen mir auch viele andere berühmte Wolfskinder ein: z. B. Genie, die 1970 nach 13jähriger Isolation im Alter von 13(!) befreit wurde. Oder "der wilde Peter", der 1724 ebenfalls im Alter von 13 in Hameln gefunden wurde. Der berühmteste Fall ist ja wohl Kaspar Hauser. Aber wenn man sich auch nur ein bißchen mit den vorgenannten Fällen beschäftigt, weiß man sofort, daß dieser ein Scharlatan war. Auch werde ich wohl "Tarzan" oder "Mowgli" in Zukunft anders sehen.

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Berührend
von einer Kundin/einem Kunden am 25.07.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

In den Wäldern von Südfrankreich wird 1797 von Jägern ein wildes Wesen gefangen. Als kleines Kind ausgesetzt eignet sich Victor, wie man ihn später nennen wird, die Fähigkeiten an, die sein Überleben sichern, jagen und fressen. Ein junger Arzt versucht Victor auf den Weg der Zivilisation zu führen, doch kann... In den Wäldern von Südfrankreich wird 1797 von Jägern ein wildes Wesen gefangen. Als kleines Kind ausgesetzt eignet sich Victor, wie man ihn später nennen wird, die Fähigkeiten an, die sein Überleben sichern, jagen und fressen. Ein junger Arzt versucht Victor auf den Weg der Zivilisation zu führen, doch kann der erlernte Pfad der ersten Lebensjahre überschrieben werden? Die atmosphärisch dichte Erzählung zieht den Leser auf den ersten Seiten in seinen Bann und läßt ihn nicht mehr los.

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Das wilde Kind
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ende des 18 Jahrhundert wird in Frankreich in den Wäldern ein Wesen gesichtet, von dem man nicht sicher ist, ob Mensch oder Tier. Nach vielen vergeblichen Versuchen es zu fangen, zwingt eine klirrende Kälte dieses Kind in die Nähe menschlicher Behausung und somit kann es gefangen genommen werden. Man bringt es... Ende des 18 Jahrhundert wird in Frankreich in den Wäldern ein Wesen gesichtet, von dem man nicht sicher ist, ob Mensch oder Tier. Nach vielen vergeblichen Versuchen es zu fangen, zwingt eine klirrende Kälte dieses Kind in die Nähe menschlicher Behausung und somit kann es gefangen genommen werden. Man bringt es nach Paris, wo ein junger Arzt sich aufopfernd für seine Entwicklung bemüht . Doch jegliche Mühen sind umsonst, die Fortschritte bleiben äußerst gering, bis man zugeben muß, das Manko das entstanden ist, ist nicht wieder gutzumachen, es fehlt jegliche Art der Sozialisation. Boyle schreibt diese Geschichte in Form eines Berichts, sehr exakt, ohne Klischees und herbeigeführten Emotionen, einzig eine Aufzählung der Fakten.

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Was macht den Menschen menschlich?
von einer Kundin/einem Kunden am 27.06.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Frankreich 1797 Ein fünfjähriger Junge, ausgesetzt von seiner Mutter, die es nicht über sich brachte, ihrem Sohn das Leben zu nehmen. Ab diesem Moment beginnt für den Jungen das Leben fernab der Zivilisation. Er wird ein wildes Kind. Jahre später wird er nach einigen Versuchen entgültig gefangen und die besten Ärzte... Frankreich 1797 Ein fünfjähriger Junge, ausgesetzt von seiner Mutter, die es nicht über sich brachte, ihrem Sohn das Leben zu nehmen. Ab diesem Moment beginnt für den Jungen das Leben fernab der Zivilisation. Er wird ein wildes Kind. Jahre später wird er nach einigen Versuchen entgültig gefangen und die besten Ärzte versuchen ihn in die Gesellschaft zu integrieren. Wie unglücklich das den Jungen macht und wie sehr er in seiner neuen Welt leidet,zählt nicht. Oft fragt man sich, sind die Wilden nicht die anderen Menschen, die nur all zu erzogen und gesittet scheinen.

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Das wilde Kind
von einer Kundin/einem Kunden am 25.06.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Im Frankreich des Jahres 1797 taucht ein "wildes" Kind auf. Der junge Arzt Jean Itard nimmt das Kind in seine Obhut und erforscht die Grenzen zwischen Mensch und Tier. Eine bewegende Erzählung, die zum Nachdenken anregt.

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Das wilde Kind
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 22.06.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Diese Buch erzählt die Geschichte des Wolfskindes,daß 1797 in Südfrankreich entdeckt wurde. Das zutiefst traumatisierte Wesen,daß uns verwirrt und erschüttert. Wie kann so etwas passieren,wo ist die Grenze der Grausamkeit?Diese gekonnt erzählte Geschichte gibt keine bequemen Antworten.Wir müssen uns selber hinterfragen,selber nachdenken und abwägen.Wie tief kann so ein Trauma gehen?Wo ist... Diese Buch erzählt die Geschichte des Wolfskindes,daß 1797 in Südfrankreich entdeckt wurde. Das zutiefst traumatisierte Wesen,daß uns verwirrt und erschüttert. Wie kann so etwas passieren,wo ist die Grenze der Grausamkeit?Diese gekonnt erzählte Geschichte gibt keine bequemen Antworten.Wir müssen uns selber hinterfragen,selber nachdenken und abwägen.Wie tief kann so ein Trauma gehen?Wo ist die Grenze zwischen Tier und Mensch?Aktuelle Erkenntnisse transportiert auf eine jahrhundertealte Welt.Eine packende Geschichte.

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Emotional
von Stefanie Strachotta aus Berlin am 24.05.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein althergebrachtes Thema mit historischen Bezügen, beeindruckend und rührend erzählt. Außerdem auch sehr beklemmend; Wie kann ich von jemandem Benehmen verlangen, der selbst nicht weiß, was mit ihm geschieht?! Doch das interessiert alle herzlich wenig und so werden die Umerziehungsmaßnahmen auf Teufel-komm-raus durchgezogen. Boyle schildert diese wahre Geschichte (neben... Ein althergebrachtes Thema mit historischen Bezügen, beeindruckend und rührend erzählt. Außerdem auch sehr beklemmend; Wie kann ich von jemandem Benehmen verlangen, der selbst nicht weiß, was mit ihm geschieht?! Doch das interessiert alle herzlich wenig und so werden die Umerziehungsmaßnahmen auf Teufel-komm-raus durchgezogen. Boyle schildert diese wahre Geschichte (neben Kaspar Hauser ist auch Victor von Aveyron einer der bekanntesten Fälle eines so genannten „Wolfskindes“) in seiner unverkennbaren, anrührenden Sprache. Unbedingt lesen!

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Das wilde Kind
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 15.05.2010
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Die spannende Erzählung "Das wilde Kind" von T. Coraghessan Boyke erzählt die Geschichte von einem Jungen, der im Jahre 1797 in Südfrankreich von Jägern gefunden wird. Ist er Mensch oder Tier? Man nennt ihn Victor und der junge Arzt Jean Itard nimmt sich seiner an und versucht... Die spannende Erzählung "Das wilde Kind" von T. Coraghessan Boyke erzählt die Geschichte von einem Jungen, der im Jahre 1797 in Südfrankreich von Jägern gefunden wird. Ist er Mensch oder Tier? Man nennt ihn Victor und der junge Arzt Jean Itard nimmt sich seiner an und versucht ihm alles bei zu bringen, was einen Menschen ausmacht.Es ist ein schwieriges Unternehmen, immer wieder kommt es zu Rückschlägen. Ein recht düsteres Bild von einem jungen Menschen, der letztendlich nur vierzig Jahre alt wird. Boyle ist ein etwas finsterer Humorist der die Situationen mit klaren, sehr direkten Worten beschreibt. Es macht auch ein wenig traurig, dass Victor bis zuletzt große Defizite in seiner Gefühlswelt aufweist. Es stellt sich auch die Frage, was prägt einen Menschen, die Veranlagung, oder das soziale Umfeld. Sicherlich trägt beides mehr oder weniger dazu bei, wie ein Mensch sich letztendlich entwickelt. Der Roman erinnert in vielen Passagen an Kasper Hauser.

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Der Homo Ferus und der konzentrierte, stechende Gestank der Zivilisation
von sabatayn76 aus Deutschland am 13.05.2010
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Inhalt: Im Jahre 1797 wurde das 'wilde Kind' erstmals in Südfrankreich gesichtet. Mehrmals wurde der nackte Junge, der sich mehr wie ein Tier und weniger wie ein Mensch verhält, gefangen genommen, mehrmals konnte er fliehen. 1800 beginnt schließlich die Odyssee des Jungen, der später als Viktor von Aveyron in... Inhalt: Im Jahre 1797 wurde das 'wilde Kind' erstmals in Südfrankreich gesichtet. Mehrmals wurde der nackte Junge, der sich mehr wie ein Tier und weniger wie ein Mensch verhält, gefangen genommen, mehrmals konnte er fliehen. 1800 beginnt schließlich die Odyssee des Jungen, der später als Viktor von Aveyron in die Geschichte eingehen wird. Er wird von mehreren Personen in Pflege genommen, jedoch bald wieder weitergereicht. Schließlich gelangt er in die Obhut des jungen Arztes Itard, der der erste zu sein scheint, der versucht, sich in den Jungen hinein zu versetzen, der verstehen will, was dieser fühlt, wie er die Welt erlebt, wieso er reagiert oder auf vieles nicht reagiert. Mein Eindruck: Auf wenigen Seiten gelingt es dem Autor, die Zeit des endenden 18. Jahrhunderts und beginnenden 19. Jahrhunderts auferstehen zu lassen. Er beschreibt das Misstrauen gegenüber Fremden, das oft unmenschliche, wenig am Individuum interessierte wissenschaftliche Interesse, die abergläubischen Überzeugungen sowie die Grundannahmen der Philosophie Lockes und Rousseaus. 'Das wilde Kind' liest sich schnell und unterhaltsam und überzeugt doch durch Tiefe und Faktenreichtum. Lediglich die Übersetzung erschien mir bisweilen etwas zu holprig (z.B. 'und an den Knien hatte er eine Hornhaut sowie an den Füßen' und 'verbleichtes Fell'). Mein Resümee: Sehr spannend und sehr aufschlussreich. Ein sehr gelungenes Buch von T.C. Boyle!

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Teuer aber sehr gut
von Grumi aus München am 25.04.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Frankreich Ende des 18.Jahrhunderts. Ein Kind, geschätzt 6-8 Jahren lebt in der Wildnis und wird von Bauern entdeckt und gefangen und wie ein Tier gehalten. Er flieht, doch wird erneut gefangen und zum Experiment der Regierung in einem Heim zur ZIlivisierung bzw. Erziehung gebracht. Die Erzählkunst von T.C. Boyle... Frankreich Ende des 18.Jahrhunderts. Ein Kind, geschätzt 6-8 Jahren lebt in der Wildnis und wird von Bauern entdeckt und gefangen und wie ein Tier gehalten. Er flieht, doch wird erneut gefangen und zum Experiment der Regierung in einem Heim zur ZIlivisierung bzw. Erziehung gebracht. Die Erzählkunst von T.C. Boyle ist grandiös: sachlich nuchtern und gefühslvoll, präzis und zutreffend. Einfach perfekt gemeistert, ein Genuss.

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Mogli in Frankreich.
von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein kurzes aber sehr nachhallendes Werk, von T.C. Boyle in bestechender Sprache auf den Punkt gebracht. Ein wildes Kind wird 1797 in einem Wald in der französischen Provinz eingefangen. Dieses Kind verhält sich wie ein wildes Tier, es kann nicht sprechen, nur tierische Laute ausstoßen und ernährt sich nur von Beeren... Ein kurzes aber sehr nachhallendes Werk, von T.C. Boyle in bestechender Sprache auf den Punkt gebracht. Ein wildes Kind wird 1797 in einem Wald in der französischen Provinz eingefangen. Dieses Kind verhält sich wie ein wildes Tier, es kann nicht sprechen, nur tierische Laute ausstoßen und ernährt sich nur von Beeren und Nüssen. Eine Sensation für diese Zeit! Gerade diskutieren Wissenschaft und Philosophie, ob der Mensch bei Geburt das berühmte unbeschriebene Blatt ist und die späteren Einflüsse den Menschen prägen oder ob vieles schon von Grund auf in ihm verwurzelt ist. Der Junge wird nun nach Paris gebracht und dort von Wissenschaftlern und Pädagogen studiert und unterrichtet, um diese Streitfrage zu klären Die Natur gegen die Wissenschaft, wer wird siegen? Finden sie es heraus!

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