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Deadwood

Roman

(3)
Ein alternder Revolverheld, ein rachedurstiger Hurentreiber und ein skrupelloser Kopfgeldjäger: In Deadwood treffen drei Männer aufeinander, von denen keiner die Stadt unversehrt verlassen wird, denn hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. Pete Dexter, »der letzte lebende Grossmeister des Roman noir« (Stern), hat einen furiosen Roman über die Anfänge des Wilden Westens geschrieben, der auf historischen Tatsachen basiert und als HBO-Serie verfilmt wurde.
Portrait
Pete Dexter, 1943 in Michigan geboren, arbeitete über fünfzehn Jahre als Zeitungsreporter in Philadelphia. Heute lebt er als freier Schriftsteller im Bundesstaat Washington. Pete Dexter gilt als einer der profiliertesten Drehbuchautoren Amerikas und veröffentlichte sechs Romane, darunter »Paris Trout« (Fischer Taschenbuch Bd. 18581), der 1988 mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 23.01.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19579-4
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 191/126/35 mm
Gewicht 390
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Männerbuch ?!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.01.2014

Nun auch als Taschenbuch zu haben: Lakonisch,schwarzhumorig,realitätsnah,dieser Western hat es in sich. Eine Story ,die die gesamte (Karl-May-)Wildwestromantik ad absurdum führt und den Leser trotzdem nicht total frustriert zurücklässt,denn er hat durchaus bei aller drastischen Realität,die ihm hier serviert wurde,doch auch seinen Spaß gehabt.Charley Utter,die Hauptperson,wächst dem Leser wirklich... Nun auch als Taschenbuch zu haben: Lakonisch,schwarzhumorig,realitätsnah,dieser Western hat es in sich. Eine Story ,die die gesamte (Karl-May-)Wildwestromantik ad absurdum führt und den Leser trotzdem nicht total frustriert zurücklässt,denn er hat durchaus bei aller drastischen Realität,die ihm hier serviert wurde,doch auch seinen Spaß gehabt.Charley Utter,die Hauptperson,wächst dem Leser wirklich ans Herz und wenn berühmte Revolverhelden a la Wild Bill Hickock ins Gras beißen müssen,weil sie von Syphilis geplagt und ziemlich besoffen ihre eigenen Regeln unterlaufen,so war das dem Westernliebhaber natürlich von vornherein ziemlich klar...Übrigens würde ich mir nie erlauben,interessierte Leserinnen von dieser Lektüre abhalten zu wollen,ich habe nur die Erfahrung gemacht,das die Herren der Schöpfung eher auf diesen Titel "anspringen".... Mir hat er gut gefallen, wenn ich Zeit habe, leihe ich mir mal von einer Kollegin(!) die DVD-Staffel von "Deadwood" aus !

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Deadwood
von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2014

Wer hat eigentlich festgelegt, dass ein Western nicht auch gute Literatur sein kann? Dass Western immer schlecht geschriebene Bastei-Lübbe-Groschenhefte sein müssen, die vor Starker-Mann-mit-Colt-Klischees nur so strotzen? Eben, niemand! Nun gibt es Pete Dexters berühmten Westernroman also auch im Taschenbuchformat bei Fischer. Dexter erzählt die Geschichte der Einwohner der Goldgräberstadt... Wer hat eigentlich festgelegt, dass ein Western nicht auch gute Literatur sein kann? Dass Western immer schlecht geschriebene Bastei-Lübbe-Groschenhefte sein müssen, die vor Starker-Mann-mit-Colt-Klischees nur so strotzen? Eben, niemand! Nun gibt es Pete Dexters berühmten Westernroman also auch im Taschenbuchformat bei Fischer. Dexter erzählt die Geschichte der Einwohner der Goldgräberstadt Deadwood im Zeitraum zwischen 1876 und 1879, unter diesen einige bekannte Persönlichkeiten des Wilden Westens wie Wild Bill Hickok und Calamity Jane, aber auch amerikanische und asiatische Huren, ihre Freier und Zuhälter, junge Glücksritter auf Goldjagd, Zirkusakrobatinnen, Theaterbesitzer und der obligatorische Dorfdepp. Ähnlich wie in Clint Eastwoods „Erbarmungslos“ wird auch hier der Mythos des harten, rauhen Westernhelden demontiert. Wild Bill Hickok ist eben kein sich ständig duellierender, überall gefürchteter Revolverheld, sondern ein ganz normaler Mensch, dem sein Ruhm auf die Nerven geht und der aufgrund von Prostataproblemen Schwierigkeiten beim Pinkeln hat. Wenn Sie gute Western mögen oder die aus dem Buch hervorgegangene Serie mit Ian McShane mochten, kommen Sie an „Deadwood“ keinesfalls vorbei. Tauchen Sie ein in dreckige Realität des Wilden Westens, aber passen Sie auf, dass Sie sich im Saloon niemals mit dem Rücken zur Tür setzen…

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Wie der Wilde Westen wirklich war
von einer Kundin/einem Kunden aus Zwickau am 29.07.2014

Anhand einiger real existierender Personen der damaligen Zeit wird das Leben in Deadwood um 1876 beschrieben, das eigentlich wenig mit den gängigen Klischees zu tun hat, die in Westernfilmen und -berichten gern gezeigt werden. Es gibt zwar auch die eine oder andere Schießerei, aber im Grunde dreht sich das... Anhand einiger real existierender Personen der damaligen Zeit wird das Leben in Deadwood um 1876 beschrieben, das eigentlich wenig mit den gängigen Klischees zu tun hat, die in Westernfilmen und -berichten gern gezeigt werden. Es gibt zwar auch die eine oder andere Schießerei, aber im Grunde dreht sich das Leben eigentlich nur um Alkohol und Sex. Demzufolge sind einige Textpassagen auch gewöhnungsbedürftig, sprich knapp an ekelerregend. Trotzdem ist das Buch recht spannend und durchaus lesenswert.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
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Ein richtig guter Western. Endlich wieder mal eintauchen in die Welt der Revolverhelden.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
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Adieu Winnetou & Co., jetzt sind wir im echten wilden Westen. Düster, dunkel und brutal, jedoch auch brüllend komisch. Für alle Westernfans und solche die es werden wollen.

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Genial
von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Wilde Westen als Männer noch Männer waren. Pete Dexter ist ein ganz großer Roman gelungen. Er erzählt vom Westen wie er wirklich war. Nichts mit Karl May Romantik. Hier herrscht ganz klar der Stärkere. Was Dexter aber auch gelingt, ist die Situation so urkomisch zu erzählen,das man sich... Der Wilde Westen als Männer noch Männer waren. Pete Dexter ist ein ganz großer Roman gelungen. Er erzählt vom Westen wie er wirklich war. Nichts mit Karl May Romantik. Hier herrscht ganz klar der Stärkere. Was Dexter aber auch gelingt, ist die Situation so urkomisch zu erzählen,das man sich das Lachen nichte verkneifen kann. Stellen Sie sich vor, ein Kopfgeldjäger der den Kopf des Verbrechers nicht los wird, ein alternder Revolverheld mit Prostataproblemen und eine Elchjagd, die völlig aus dem Ruder läuft. Ein Buch nicht nur für Westernfans. Unbedingt lesen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
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Wild Wild West!

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Eine andere Welt
von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein Buch für Männer - im "Städtchen" Deadwood treffen sich Glückssucher, Goldschürfer, religiöse Eiferer, alternde Revolverhelden, Huren, Kopfgeldjäger u.v.m.. Ungeschönt, brutal aber auch mit einem seltsamen Sinn für Komik beschreibt Dexter eine Zeit, in der es kaum Recht und Gesetz zu geben scheint, aber jeder meint, er könne selbst... Ein Buch für Männer - im "Städtchen" Deadwood treffen sich Glückssucher, Goldschürfer, religiöse Eiferer, alternde Revolverhelden, Huren, Kopfgeldjäger u.v.m.. Ungeschönt, brutal aber auch mit einem seltsamen Sinn für Komik beschreibt Dexter eine Zeit, in der es kaum Recht und Gesetz zu geben scheint, aber jeder meint, er könne selbst das Gesetz in die Hand nehmen. Nichts für zarte Gemüter!

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Peng-peng!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Wir schreiben das Jahr 1876. Deadwood in den Black Hills. Keine Elektrizität, zweihundertfünfzig Dollar für den Kopf eines Indianers, die Haare wäscht man sich mit rohen Eiern. Der beste Revolverschütze und berühmteste Mann des wilden Westens Wild Bill Hickok (links auf dem Coverfoto, rechts übrigens Buffalo Bill) und sein Kumpan Charley Utter... Wir schreiben das Jahr 1876. Deadwood in den Black Hills. Keine Elektrizität, zweihundertfünfzig Dollar für den Kopf eines Indianers, die Haare wäscht man sich mit rohen Eiern. Der beste Revolverschütze und berühmteste Mann des wilden Westens Wild Bill Hickok (links auf dem Coverfoto, rechts übrigens Buffalo Bill) und sein Kumpan Charley Utter siedeln in Deadwood an. Doch in einer Stadt aus Saloons, Opiumhöhlen und Bordellen, mit Goldgräbern, Hurentreibern und Kopfgeldjägern, die johlen, saufen und ballern, werden die beiden argwöhnisch beobachtet - durch Visier und Korn der Revolver. Wild Bill wird 48 Jahre alt. Während die Sklavin China Doll - die Crème de la crème von Deadwoods Freudenmädchen - an eine Langnase verkauft wird, erreicht Agnes Lake den Ort. Die Witwe Wild Bills, eine Trapezartistin, die mit bloßen Händen ein Wagenrad wechselt und die Axt schwingt wie ein Mann. Sie will den Meuchelmord an ihrem Mann rächen. "´Jeder will ein Revolverheld sein´, sagte er. ´Peng-peng!´" Auch ich. Als Kind war ich, mit Plastikfederkopfschmuck und Züntplättchen knallend, glühender Verehrer Winnetous und Old Shatterhand. Was DEADWOOD allerdings so besonders macht ist, dass es sich um eine Dokumentation einer bestimmten Zeit, eines bestimmten Ortes handelt. Denn: "Die Schauplätze und Ereignisse dieses Romans ... das Wetter, das Leben ... sind real. ... alle Personen dieses Romans ... hielten sich in Deadwood auf." Tatsachenroman, Western, Komödie. Pete Dexter erzählt Geschichten von gebrochenen Herzen und gescheiterten Existenzen, voll roher Gewalt und unglaublichem Witz. Sensationell! Also schnell den Rachen mit Whiskey aus der Flasche gespült, einen speckigen Hut aufgesetzt und auf zum nächsten Elektropferdchen mit Münzeinwurf im Einkaufszentrum. Yiiiha!

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Schnapsglas auf Hundekopf
von Martin Gaiser aus Ulm am 18.01.2012
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Wow, was für ein Buch! Was für eine Leistung, dem uralten Mythos vom Wilden Westen und seinen angeblich so heldenhaften Helden den Boden unter den Füßen wegzuziehen und uns einen gebrechlichen und vom Alkohol tödlich gezeichneten "Wild Bill" zu zeigen. Toll recherchiert, farbig und vielschichtig in Szene gesetzt, dabei... Wow, was für ein Buch! Was für eine Leistung, dem uralten Mythos vom Wilden Westen und seinen angeblich so heldenhaften Helden den Boden unter den Füßen wegzuziehen und uns einen gebrechlichen und vom Alkohol tödlich gezeichneten "Wild Bill" zu zeigen. Toll recherchiert, farbig und vielschichtig in Szene gesetzt, dabei spannend wie ein Thriller - große Kunst!

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..als der Westen noch wirklich wild war..
von Mehmet Düzgün aus Neuss am 18.12.2011
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Pete Dexter ist mit "Deadwood" ein sehr fein gezeichneter Western gelungen, der zudem auf historisch fundierten Fakten beruht. Die Figuren, die er in den Vordergrund seines Romans stellt, sind derart liebevoll gezeichnet, dass sie einem sofort ans Herz wachsen und man mit ihnen durch Matsch und Schlamm watet, in... Pete Dexter ist mit "Deadwood" ein sehr fein gezeichneter Western gelungen, der zudem auf historisch fundierten Fakten beruht. Die Figuren, die er in den Vordergrund seines Romans stellt, sind derart liebevoll gezeichnet, dass sie einem sofort ans Herz wachsen und man mit ihnen durch Matsch und Schlamm watet, in heruntergekommenen Saloons billigen Gin Bitters und schlechten Whiskey kippt und den legendären Wild Bill zu seinem Freund auserwählt. Beeindruckendes Kopfkino!!!

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Where God got angry...
von einer Kundin/einem Kunden am 23.11.2011
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Deadwood – eine schlammige Goldgräberstadt im Werden, mitten in heiligem Indianergebiet in den nordamerikanischen Black Hills. Hierhin strömen alle, die 1876 noch das Abenteuer, das wilde Pionierleben und das Glück im Gold suchen. Hierher zieht es auch die lebende Legende Wild Bill Hickock und dessen Kumpel Charley Utter, sowie... Deadwood – eine schlammige Goldgräberstadt im Werden, mitten in heiligem Indianergebiet in den nordamerikanischen Black Hills. Hierhin strömen alle, die 1876 noch das Abenteuer, das wilde Pionierleben und das Glück im Gold suchen. Hierher zieht es auch die lebende Legende Wild Bill Hickock und dessen Kumpel Charley Utter, sowie eine ganze Reihe windschiefer Gestalten, die diese hochunterhaltsame literarische Westerngeschichte zu einem wahren Leseerlebnis machen. Wer es sich zutraut, sollte das Buch im englischen Original lesen, es gewinnt deutlich an sprachlichem Witz und schwarzhumoriger Lakonik, wie der folgende Dialog zwischen Bill und Charley zeigt, als sie zum ersten Mal in Deadwood einreiten: „How’s it look to you?” Bill said. “Like something out of the Bible.” -“Which part of the Bible?” -“Where God got angry…”

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Wo die Helden sterben
von Helga Ebenkofler am 09.11.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zwei alternde, schon etwas versehrte Westernhelden, eine schlammige, übelriechende Goldgräberstadt, Chinesen im Ghetto, Morde, die so nebenbei geschehen und vieles mehr ist in diesem fast schon genialen Western, der letztlich eine Zustandsbeschreibung des menschlichen Daseins ist, zu finden. Nonchalant erzählt, jeder Figur, auch den Nebenfiguren, Leben einhauchend, ohne dass große... Zwei alternde, schon etwas versehrte Westernhelden, eine schlammige, übelriechende Goldgräberstadt, Chinesen im Ghetto, Morde, die so nebenbei geschehen und vieles mehr ist in diesem fast schon genialen Western, der letztlich eine Zustandsbeschreibung des menschlichen Daseins ist, zu finden. Nonchalant erzählt, jeder Figur, auch den Nebenfiguren, Leben einhauchend, ohne dass große Introspektion betrieben würde, erzählt Dexter von Menschen, deren Träumen und deren zerplatzten Illusionen, von Schmutz, der nicht nur auf der Straße liegt, sondern auch auf der Seele. Deadwood ist die Geschichte eines Unterganges, tragisch, melancholisch, aber auch mit dem gewissen Quäntchen Ironie. Herrlich z.B. die Szene, in der Bill und Charley die noch nicht ausgereifte Methode der Leichenverbrennung testen und dabei über die Unsterblichkeit der Seele räsonieren oder vielsagend die Tatsache, dass die harten Männer des Westens den Whiskey durch einen pinkfarbenen Cocktail ersetzen. Dexter beherrscht die Kunst, komplexe Geschichten nur in Andeutungen zu erzählen und Protagonisten zu kreieren, bei denen vieles im Schatten bleibt, vage bleibt – dadurch aber umso stärker und eindrücklicher wirkt. Legenden werden geschaffen – die Presse tut schon 1876 das ihrige dazu – Leben werden vernichtet, ohne Sinn, ohne Moral. Rechtsprechung ist immer eine Sache der Auslegung, des Kapitals und der Hautfarbe. Wenn uns all das irgendwie bekannt vorkommt, dann liegt es daran, dass der Mensch sich wenig geändert hat, außer dass er seine Methoden verfeinerte. Und dann lesen wir noch über eine Reihe von bemerkenswerten Frauen: unvergleichlich das Portrait von Calamity Jane, eine tief tragische und doch ungeheuer robuste Frau, aufschlussreich wie Agnes Lake, die geheimnisvolle Trapezkünstlerin auf der eine Seite und die extrovertierte Mrs. Langrishe auf der anderen die zwei Seiten Charleys ansprechen; oder Lurline, die so ziemlich dem romantischen Klischee der Hure entspricht und Ci-an, die junge Chinesin, die ihren eigenen Kampf ausfechtet und das Missverständnis nicht nur zwischen Mann und Frau präsentiert, sondern auch das zwischen den Kulturen. Bei all dieser Fülle: der Ton der Sprache ist trocken, lakonisch. Der Autor hält sich an das, woran sich auch seine Figuren halten: wenn sich etwas in zehn Worten sagen lässt, dann werden nur zehn Worte gesagt, nicht mehr, nicht weniger. Schwätzer, Captain Jack zum Beispiel, werden nicht ernst genommen, die Realität zeigt sowieso früher oder später, dass sie eben nur Schwätzer sind. Ein grandioser Roman. Ein Buch auf das ein guter, alter Whiskey getrunken werden kann.

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Die Goldgräberstadt Deadwood zieht viele Glückssuchende an - unter anderem auch den Geschäftsmann Charlie und seinen Freund Wild Bill Hickok. Aber viel Gutes hält dieser Ort nicht für sie bereit... Pete Dexter legt hier einen Western-Roman vor in dem weder gängige Klischees bedient werden,noch mit einer angenehmen Prise... Die Goldgräberstadt Deadwood zieht viele Glückssuchende an - unter anderem auch den Geschäftsmann Charlie und seinen Freund Wild Bill Hickok. Aber viel Gutes hält dieser Ort nicht für sie bereit... Pete Dexter legt hier einen Western-Roman vor in dem weder gängige Klischees bedient werden,noch mit einer angenehmen Prise Humor gegeizt wird. Der gelungene Schreibstil macht das Buch zu einem Genuss!!!

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Peter Dexter schreibt einen Western, der auf historischen Recherchen beruht; hart, brutal, melanchalisch aber auch mit hintergründigem Humor; ein Männerbuch; unbedingt lesem.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
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Eine sehr gelungene Mischung aus Western und Krimi Noir! Der Roman haucht dem Western, durch seinen brutal realistischen Ton, neues Leben ein.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
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Dieser Western ist derb, schroff und strotzt nur so von roher Gewalt. Sehr authentisch, zumal die Geschichte auf Personen und Orten basiert, die es wirklich gab. Hochspannend!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Auch wenn ich eigentlich kein Western-Fan bin, bin ich von diesem begeistert. Authentisch und schwarzhumorig!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
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Ein echter, blutiger, actiongeladener Western, der keinen Halt macht vor sehr eingängigen Szenen und mit viel Dreck und düsteren Gestalten daherkommt. Hier brennt die Luft!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein moderner und literarischer Western. Das geht? Das geht!! Wird eher von Männern gelesen. Sehr spannend und gerade durch die Nüchternheit der Sprache umso beeindruckender.

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