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Dein finsteres Herz / Detective Max Wolfe Bd.1

Detective Max Wolfes erster Fall. Kriminalroman

(19)
Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter’s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders.
Max folgt der blutigen Fährte des Killers von Londons Hinterhöfen und hell erleuchteten Strassen bis in die dunkelsten Winkel des Internets. Mit jeder neuen Leiche kommt er dem Täter ein Stück näher - doch damit bringt er nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die er liebt, in tödliche Gefahr -
Rezension
"Schon nach wenigen Seiten des Thrillers Dein finsteres Herz weiss man, dass Parsons wie Wolfe der Einstand glänzend glückt." Kölnische Rundschau "Ein vielschichtiger Roman mit Action, überraschenden Wendungen und Lösung in letzter Minute. Gut gemacht, Mr. Parsons!" Udo Feist, WDR2 "Ein temporeiches, blutiges Krimidebüt mit interessanten Wendungen und Spannung bis zum Schluss. Sehr lesenswert, vor allem wegen DC Max Wolfe, der einem rasch ans Herz wächst!" Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Portrait
Tony Parsons, der seine Karriere als Musikkritiker begann, ist einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Grossbritanniens. Er gehört zu den Stars der englischen Literaturszene, und seine Romane standen ausnahmslos monatelang ganz oben auf den internationalen Bestsellerlisten. Tony Parsons lebt mit seiner zweiten Frau und ihrer gemeinsamen Tochter in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 18.12.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7857-6115-1
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 216/134/35 mm
Gewicht 528
Originaltitel Murder Bag
Auflage 2. Auflage
Buch (Paperback)
Fr. 21.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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„Dein finsteres Herz “

Corinne Eggs

Mit "Dein finsteres Herz" ist Tony Parsons ein solides Krimi-Debüt gelungen. Das Buch fängt viel versprechend an, verliert jedoch immer wieder an Spannung. Nichts desto trotz wollte ich wissen, wer die Männer getötet hat. Obwohl schnell klar war, dass es sich um späte Rache handelte, wurde erst kurz vor Schluss der wahre Täter gefasst. Mit "Dein finsteres Herz" ist Tony Parsons ein solides Krimi-Debüt gelungen. Das Buch fängt viel versprechend an, verliert jedoch immer wieder an Spannung. Nichts desto trotz wollte ich wissen, wer die Männer getötet hat. Obwohl schnell klar war, dass es sich um späte Rache handelte, wurde erst kurz vor Schluss der wahre Täter gefasst. Das Ende ist logisch und nachvollziehbar, jedoch war es für meinen Geschmack zu abrupt.

Tony Parsons kreiert mit Max Wolfe einen sympathischen allein erziehenden Vater, der seinen Job und die Erziehung seiner Tochter unter einen Hut bringen möchten. Ab und zu verliert er auch seine Fassung, vor allem wenn seine Familie bedroht wird und missachtet auch gern einmal ein paar Befehle.

Obwohl der Krimi meiner Meinung nach nicht sonderlich aus der Masse hervor sticht, ist er dennoch lesenswert. Es gibt nämlich nichts am Schreibstil, den Charakteren oder der Logik auszusetzen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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4
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Tony Parsons Krimi-Debüt.....
von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2015

Tony Parsons, erfolgreicher Musikjournalist und Kolumnist hat sich zum ersten mal auf ein ganz anderes Parkett gewagt und einen außerordentlichen Krimi um den Detective Max Wolfe geschrieben. Max Wolfe ist erschreckend normal und geerdet, Hundebesitzer und alleinerziehender Vater einer Tochter ,einfach durch und durch sympathisch -... Tony Parsons, erfolgreicher Musikjournalist und Kolumnist hat sich zum ersten mal auf ein ganz anderes Parkett gewagt und einen außerordentlichen Krimi um den Detective Max Wolfe geschrieben. Max Wolfe ist erschreckend normal und geerdet, Hundebesitzer und alleinerziehender Vater einer Tochter ,einfach durch und durch sympathisch - und das macht die extrem harten Seiten dieses Krimis erträglich. Ein ordentlicher Schuss Sozialkritik , wir befinden uns immerhin im Milieu der hochangesehensten Privatschulen - gepaart mit der engagierten Ermittlungsarbeit von Scotland Yard in London, erwähnenswert ist das Black Museum - machen diesen Krimi zu einem besonderen Debüt...was uns hoffentlich nicht lange auf Fortsetzung warten lässt !

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1 0
Tolles Debüt!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.10.2015

Ein Fall vor zwanzig Jahren und ein Killer der sich nun rächt. Detective Max Wolfers erster Fall. Dass er alleinerziehender Vater ist macht die Aufklärung nicht gerade einfacher. Ich fand dieses Buch sehr spannend, mitreißend und gut konstruiert. Bin schon auf weitere Fälle gespannt.

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Sympathischer Ermittler meets kniffligen Fall
von Nessis Bücherregal aus Wölfersheim am 13.12.2015

„Dein finsteres Herz“ ist der erste Fall für Detective Constable Max Wolfe und sein Team – und garantiert nicht der letzte Fall, den ich verfolgen werde, denn bei diesem Krimi hat für mich einfach alles gestimmt! Wir bekommen diesen überaus spannenden Kriminalroman direkt aus Sicht von DC Wolfe erzählt. Dies... „Dein finsteres Herz“ ist der erste Fall für Detective Constable Max Wolfe und sein Team – und garantiert nicht der letzte Fall, den ich verfolgen werde, denn bei diesem Krimi hat für mich einfach alles gestimmt! Wir bekommen diesen überaus spannenden Kriminalroman direkt aus Sicht von DC Wolfe erzählt. Dies hat den Vorteil, dass der Leser immer direkt am Geschehen ist und seine Gedankengänge nachvollziehen kann, denn Max ermittelt nich immer offiziell und denkt sich oft seinen Teil zu den Ereignissen. Der Schreibstil des Autors hat mich von Anfang an gefesselt, denn er ist sowohl flüssig, als auch überaus spannend gehalten, sodass man die Lektüre am liebsten gar nicht aus der Hand legen möchte. Gerade die Dialoge haben mir sehr imponiert, denn jeder Charakter hat seine eigene Sprache, worauf Herr Parsons großen Wert legt. Egal, ob Detective oder Kind, die Ausdrucksweise ist immer authentisch und passend. DC Max Wolfe hat mir als Charakter unglaublich gut gefallen, denn er ist sowohl eine starke Persönlichkeit, als auch Bad Boy und Familienvater in einem. Er vereint so viele Charaktereigenschaften in sich, dass man auf den ersten Blick meinen könnte, dass dies gar nicht zusammenpassen kann, aber auf den zweiten Blick wird man eines Besseren belehrt. Mutig, fürsorglich, brutal, zielstrebig, risikoreich – das sind nur wenige Eigenschaften, die den Charakter von Max Wolfe abrunden. Gerade weil er nicht der typische Ermittler ist, der sich stets an die Vorschriften hält und immer alles richtig macht, ist er mir so sympathisch gewesen. Ich möchte definitiv mehr von ihm lesen. Auch die Nebencharaktere waren in sich stimmig. Egal, ob betrogene Ehefrau, panischer Familienvater oder kleine Tochter – die zu spielenden Rollen waren perfekt besetzt und manchmal hatte ich den Eindruck, dass Herr Parsons die Figuren wie beim Schach angeordnet hatte: Jeder hat seinen Zug zum richtigen Zeitpunkt getan. Der Vorgesetzte von Wolfe (Mallory) hatte es mir besonders angetan. Seine väterliche, aber doch professionelle Art und Weise waren ziemlich ausgewogen, sodass man ihn als Chef und auch als Freund sehen konnte. Deshalb hat mich sein persönliches Schicksal auch arg mitgenommen, er hatte mich von seinem ersten Auftritt an auf seine Seite gezogen und nicht mehr losgelassen. Wir haben es hier mit einem Krimi zu tun, der überwiegend auf Ermittlungsarbeit setzt, aber auch das Privatleben der Detectives und Nebenfiguren beleuchtet. Gerade diese Mischung hat mir sehr gut gefallen, weil es nicht nur trockene Polizeiarbeit ist, sondern auch die menschliche Seite der Charaktere dargestellt wurde. Keiner ist hier unfehlbar, alle machen Fehler – eine klare Botschaft des Autors. Als blutig würde ich den Krimi nicht unbedingt beschreiben. Ein paar unappetitliche Szenen, die man vielleicht nicht während des Essens lesen sollte, sind durchaus vorhanden, aber wir haben es hier nicht mit einem Schlachthaus-Thriller zu tun. Das Setting – London – wird kaum beschrieben, fügt sich aber sehr gut in den Gesamtverlauf ein, sodass wir zwar ein grobes Bild der Umgebung bekommen, aber noch genug Raum für die eigene Vorstellungskraft bleibt. Auch die Kriminalgeschichte Londons wird auf eine – meiner Meinung nach – witzige und vor allem einfallsreiche Art beleuchtet. Die Spannung war von der ersten Seite an vorhanden und hat sich kontinuierlich aufgebaut. Der Autor hält nicht nur eine Wendung für die Leser bereit und schafft es tatsächlich bis fast zu letzten Seite, den Mörder geheim zu halten. Dafür hat er sich von mir ein großes Lob verdient, weil oft kann man schon nach wenigen Kapiteln erahnen, wer denn nun der Killer ist. Ich freue mich definitiv auf den nächsten Band, der bereits auf dem Weg zu mir ist und bin gespannt, wie Max Wolfe seinen zweiten Fall meistern wird.

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Guter Krimi-Nachwuchs
von einer Kundin/einem Kunden am 23.02.2015

Was vor 20 Jahren in einem elitären englischen Internat seinen Anfang nahm,endet blutig in der Gegenwart. Dank London und Detective Max Wolfe macht das Krimidebüt von Tony Parsons richtig Spaß und Lust auf mehr !

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Nicht nur für Krimi-Fans
von einer Kundin/einem Kunden am 27.01.2015

Gelungener Auftakt einer neuen Serie um Max Wolfe - Detective, alleinerziehender Vater und Hundebesitzer. Spannend und gut geschrieben mit einer sympathischen Hauptfigur.

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Gelungenes englisches Krimi-Debüt
von einer Kundin/einem Kunden am 22.12.2014

Ein etwas unkonventioneller Polizist mit kleiner Tochter nimmt sich einem blutigen Fall an. Genial gestrickte Geschichte aus der Vergangenheit endet blutig im Hier und Jetzt! Unbedingt lesen!

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Detective Max Wolfes erster Fall.
von kvel am 15.12.2014

Ein sehr, sehr spannender Krimi. Inhalt: Sieben privilegierte Jungen aus einer elitären Privatschule wurden vor zwanzig Jahren Freunde. Nun werden sie einer nach dem anderen ermordet. Detective Wolfe ermittelt. Spielort ist London. Meine Meinung: Der Roman ist so spannend geschrieben, dass ich ihn fast ohne Unterbrechung durchgelesen habe! Ich finde, der Autor beherrscht die Grenze der Erzählung... Ein sehr, sehr spannender Krimi. Inhalt: Sieben privilegierte Jungen aus einer elitären Privatschule wurden vor zwanzig Jahren Freunde. Nun werden sie einer nach dem anderen ermordet. Detective Wolfe ermittelt. Spielort ist London. Meine Meinung: Der Roman ist so spannend geschrieben, dass ich ihn fast ohne Unterbrechung durchgelesen habe! Ich finde, der Autor beherrscht die Grenze der Erzählung sehr gut: Beispielsweise wird eine Vergewaltigung sehr detailliert beschrieben. Aber die Details werden nicht ausgesprochen. Dennoch weiß jeder Leser, was gemeint ist und kann sich die Situation vor dem inneren Auge vorstellen. Mich persönlich hat die Formulierungskunst des Autors absolut überzeugt! Beispiele: "Er war groß geworden, um ermordet zu werden." (S. 30) "Sie bewegte sich mit der sorgfältigen Bedächtigkeit eines Menschen, den sein Körper hintergangen hat." (S. 90, über eine Frau mit Krebs / Chemotherapie) "Langsam wurde Adam Jones mehr als ein obdachloser Junkie, der tot in einer Sackgasse gefunden wurde, mehr als eine nackte Leiche auf einem eiskalten Bett aus Edelstahl. Langsam wurde er zu jemandes Sohn." (S. 92) "Diese Jungen wachsen nicht auf, dachte ich. Sie eilen zu ihren Gräbern." (S. 133) Fazit: Für Krimi-Fans wirklich zu empfehlen.

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Späte Rache
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2015

Vor zwanzig Jahren wurde ein Mädchen von sieben Schülern der Eliteschule Potter´s Field misbraucht. Danach verschwand sie spurlos. Jetzt wird einer nach dem anderen ermordet. Wer ist der rätselhafte Mörder? Detektive Max Wolfes erster Fall ist schwierig, auch weil er in den besseren Kreisen angesiedelt ist. Max Wolfe ist ein sympathischer... Vor zwanzig Jahren wurde ein Mädchen von sieben Schülern der Eliteschule Potter´s Field misbraucht. Danach verschwand sie spurlos. Jetzt wird einer nach dem anderen ermordet. Wer ist der rätselhafte Mörder? Detektive Max Wolfes erster Fall ist schwierig, auch weil er in den besseren Kreisen angesiedelt ist. Max Wolfe ist ein sympathischer Ermittler, Hundeliebhaber, alleinerziehend und nicht depressiv. Der Fall ist sehr spannend und psychologisch ausgefeilt. Das Ende verblüffend! Man kann sich auf den nächsten Fall freuen.

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Detective Max Wolfes erster Fall
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2015

Man kann gleich sagen, der erste Fall macht Lust auf mehr. Mir gefallen Krimis, die nicht ganz so blutig sind und in denen ein Ermittler vorkommt, der mit dem Leben und dem Alltag zu kämpfen hat wie ein normaler Sterblicher. So einer ist Max Wolfe: alleinerziehender Vater einer fünfjährigen... Man kann gleich sagen, der erste Fall macht Lust auf mehr. Mir gefallen Krimis, die nicht ganz so blutig sind und in denen ein Ermittler vorkommt, der mit dem Leben und dem Alltag zu kämpfen hat wie ein normaler Sterblicher. So einer ist Max Wolfe: alleinerziehender Vater einer fünfjährigen Tochter, Scout. Hundebesitzer - Stan, der immer mal wieder nicht ganz stubenrein ist. Und ein aktueller Fall, der weit in die Vergangenheit zurückreicht und in dem ein Nobelinternat und eine Gruppe von Männern eine Rolle spielen. Die Männer werden einer nach dem anderen grausam ermordet... Gut gemacht

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Gelungener Auftakt mit fehlendem Fokus
von LizzyCurse am 29.12.2014

Max Wolfe wird ins Morddezernat versetzt nachdem er eine brenzlige Situation bei einer Observierung mit seinen eigenen Methoden entschärft hat. Dass er zu speziellen Mitteln greift, wird auch bei seinem neuen Fall recht rasch klar. Ein Serienmörder geht um. Und die Opfer entstammen allesamt einer elitären Schule... Max Wolfe ist... Max Wolfe wird ins Morddezernat versetzt nachdem er eine brenzlige Situation bei einer Observierung mit seinen eigenen Methoden entschärft hat. Dass er zu speziellen Mitteln greift, wird auch bei seinem neuen Fall recht rasch klar. Ein Serienmörder geht um. Und die Opfer entstammen allesamt einer elitären Schule... Max Wolfe ist wirklich ein recht spezieller Charakter. Gleich im ersten Kapitel wird vom Autor aufgezeigt, dass er seine Fälle mit unorthodoxen Methoden zu lösen gedenkt. Zudem muss er noch seine kleine Tochter erziehen und auf den dazugehörigen Hund Stan aufpassen. Der Autor schildert also nicht nur den Fall, an dem Max arbeitet, sondern der Leser erfährt auch allerhand über das Privatleben des Detectives. Das kann man finden wie man möchte, für mich zumindest hat es Max einen menschlichen Touch verliehen, obwohl ich einige Aspekte irgendwie ein wenig erzwungen fand. Der Autor hat meiner Meinung nach versucht, es vielen Lesern recht zu tun. Aus diesem Grund wirkte insbesondere Max’ Privatleben für mich nicht immer vollkommen rund. Der Roman wird aus Max Perspektive erzählt, wobei ich einige Charaktere kennen lernen durfte, die ich sicher nicht zum letzten Mal gesehen habe. Tony Parsons schneidet in Max’ erstem Fall einige Details an, die auch in Max’ nächsten Fällen eine Rolle spielen dürften. Parsonst Schreibstil wirkte flüssig. Wobei ich dass Gefühl hatte, dass er bei Max’ Arbeit mehr Wert auf detailreiche Informationen gelegt hat, während er in seinem Privatleben, insbesondere im Umgang mit seiner Tochter, beinahe eine poetische Sprache an den Tag gelegt hat. Zu Anfang vermochte mich die Handlung sehr zu fesseln. Ich war begierig darauf, mehr zu erfahren, insbesondere da ich solche Internatsschauplätze wie Potters Field sehr mag, Zum Ende hin hat mich das Buch jedoch immer öfters verloren. Am ehsten erklären lässt sich das noch durch die falschen Fährten, auf die Max vom Autor immer wieder geführt wurde. Manchmal stellte er sich hierbei recht blauäugig an, was mir wiederum nicht gefallen hat. Der Krimi soll von seinem Protagonisten leben. Einerseits mochte ich seinen Umgang mit der kleinen Tochter, andererseits... wurde ich mit dem Detective an sich nicht wirklich warm. Aus diesem Grund vergebe ich für den Auftakt der Reihe knappe vier Sterne, da wirklich kluge Ansätze hindurch geblinkt haben und mich der Autor mit seiner Sprache so manches Mal zu begeistern vermochte. Wirklich bis zum Ende fesseln konnte mich der Roman jedoch nicht.

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Gelungenes Krimi-Debüt
von guybrush am 22.12.2014

Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter‘s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Schon nach dem sehr gelungenen Prolog ist dem Leser... Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter‘s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Schon nach dem sehr gelungenen Prolog ist dem Leser klar, in dieser Geschichte geht es um Rache für eine ungesühnte Tat. Wie konnte es dazu kommen, dass die Jugendlichen, fast noch Kinder, ein Mädchen brutal vergewaltigt und getötet haben? Diese Frage beantwortet Tony Parsons schonungslos. Das aus einem anderen Jahrhundert stammende englische Erziehungssystem: „Sadistische Lehrer. Schweres Essen. Kalte Duschen. Niemals nachlassende Besessenheit vom Sport. Gedankenlose Schikanen. Eine Menge gleichgeschlechtlicher Sex.“ Hier fließt eine herbe Kritik an der englischen Upper Class ein, die ihre Hunde mehr liebt, als ihre Kinder. Denn die werden in Elite Internate abgeschoben, wo man sie psychisch misshandelt und demontiert, um sie anschließend neu zusammenzusetzen. Zu zynischen Monstern, überheblich und menschenverachtend. Die werden schließlich gebraucht, als Bänker, Anwälte, Politiker und Militärs. Solche Aussagen darf sich wirklich nur ein Engländer erlauben. Detective Constable Max Wolfe ist ein Polizist der neuen Generation. Sympathisch und vielseitig. Einerseits ein taffer Kerl, der aus einer Sondereinheit für Terrorbekämpfung zur Kripo gekommen ist. Ein unangepasster Polizist der auch schon mal gegen den Befehl eines Vorgesetzten handelt. Beim Boxen hat er gelernt, dass es nicht darauf ankommt, wie viele Treffer man landet, sondern wie viele man einstecken kann. Aber er hat auch eine weiche Seite, als alleinerziehender Vater, denn er liebt seine kleine Tochter über alles. Auch die Zeichnung der Nebenfiguren ist durchaus gelungen. Sein Chef, seine jungen Kollegen, alle sehr sensibel und menschlich nachvollziehbar dargestellt. Schwarzer Britischer Humor blitzt allenthalben durch. „Swire sah aus wie Mrs. Thatchers frisch exhumierter Leichnam, nur strahlte sie nicht ganz so viel menschliche Wärme aus.“ Was die Story anbelangt, so hat der Autor das Hauptgewicht auf die polizeiliche Ermittlungsarbeit gelegt. Viele Spuren führen, wie in der Realität, ins nichts und so hat sich nach ¾ des Buches zwar vieles aufgeklärt, man ist dem Mörder aber noch keinen Schritt näher gekommen. Am Ende werden nicht alle gelegten Fährten aufgedröselt und die eine oder andere Frage bleibt unbeantwortet. Das ist aber wirklich der einzige Kritikpunkt, den ich anzumerken habe. Im Nachwort schreibt Tony Parsons, er habe sich als Journalist einmal in einem Artikel mit den Polizisten der West End Central befasst. „Die jungen Männer und Frauen, deren Bekanntschaft ich dort machte, gehören zu den besten Menschen, die ich je kennen gelernt habe. Sie sind real, aber die Geschichte, die sich in ihrem Arbeitsbereich tummelt, ist frei erfunden.“ Diese Hochachtung spürt man in jeder Zeile des Buches. Darüber hinaus erfährt man in kleinen Abstechern ins Black Museum auch noch viel über die Geschichte der Polizei. Es ist nicht Parsons erstes Buch, aber sei erster Krimi und er ist meiner Meinung nach wirklich gelungen. Sollte dies der Beginn einer Serie sein, so freue ich mich auf die nachfolgenden Bücher.

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Krimi mit sozialkritischen Tönen
von solveig am 22.12.2014

Die gemeinsame Zeit in der Eliteschule Potter´s Field verbindet sieben Männer - aber auch ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit. Als ein brutaler Mörder einen aus ihrer Gruppe tötet und bald darauf wieder zuschlägt, glaubt Detective Max Wolfe nicht mehr an einen Zufall. Wolfe, der nach... Die gemeinsame Zeit in der Eliteschule Potter´s Field verbindet sieben Männer - aber auch ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit. Als ein brutaler Mörder einen aus ihrer Gruppe tötet und bald darauf wieder zuschlägt, glaubt Detective Max Wolfe nicht mehr an einen Zufall. Wolfe, der nach einem erfolgreichen Spezialeinsatz DCI Mallorys aktuell ermittelndes Team in London ergänzt, folgt seinem eigenen Lösungsansatz. Und relativ schnell scheint der Täter festzustehen … Flüssig und fesselnd erzählt der Autor in seinem Krimidebüt von einer unglaublichen Mordserie und der mühevollen Ermittlungsarbeit der Polizei. Es gelingt ihm problemlos, den Leser bis zum Schluss spannend zu unterhalten. Überdies lässt Tony Parsons seine langjährigen Erfahrungen als Autor erfolgreicher „Men Lit“ einfließen (bereits 1999 schrieb er seinen Bestseller „Man and Boy“). Seine bevorzugten Themen Familie, Liebe, Leben finden sich auch in „Dein finsteres Herz“ wieder; denn die Rolle als alleinerziehender Vater ist nur eines von mehreren privaten Problemen, mit denen sein sympathisch menschlicher Protagonist Detective Wolfe fertig werden muss. Der Roman spielt vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheit, die Parsons immer wieder thematisiert. Positiv fällt auf, dass der Autor die Arbeit der Detectives nicht als pures Abenteuer darstellt, sondern eindrücklich auch die negativen und gefährlichen Aspekte von Polizeiarbeit betont. Ebenso klingt Kritik an militärischen Einsätzen an und deren (Spät-) Folgen für die Soldaten. Neben dem spannend geschriebenen Kriminalfall sind es für mich diese sozialkritischen Töne, die das Buch lesenswert machen.

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Wolfe - Ein nicht perfekter, aber sympathischer Ermittler
von einer Kundin/einem Kunden aus Geldern am 21.12.2014

Dein finsteres Herz von Tony Parsons ist der erste Fall von Max Wolfe, der nach einer erfolgreichen Verhinderung eines Attentats ins Morddezernat versetzt wird. Vorher liest man aber zuerst von einem Mädchen, dass 1988 von 7 Jungen brutal missbraucht und scheinbar umgebracht wurde. 25 Jahre später wird Hugo Buck mit... Dein finsteres Herz von Tony Parsons ist der erste Fall von Max Wolfe, der nach einer erfolgreichen Verhinderung eines Attentats ins Morddezernat versetzt wird. Vorher liest man aber zuerst von einem Mädchen, dass 1988 von 7 Jungen brutal missbraucht und scheinbar umgebracht wurde. 25 Jahre später wird Hugo Buck mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Max Wolfe wird gleich am ersten Tag im Morddezernat mit diesem Fall vertraut. Max ist neben seinem Beruf alleinerziehender Vater und kümmert sich liebevoll um seine kleine Tochter Scout. Im weiteren Verlauf geschehen noch weitere ähnliche Morde, so dass schnell von einem Serientäter die Rede ist. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Inhaltlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Ermittlungsarbeit der Detectives wird detailliert beschrieben, auch dass Polizeiarbeit nicht immer rund läuft und auch Fehler passieren und Intuition manchmal eine wichtige Rolle spielt. Wolfe wirkte deshalb so sympathisch für mich, weil er nicht der Supermann ist, sondern auch Fehler macht und auch körperlich seine Grenzen hat. Außerdem muss und will er ebenfalls für seine Tochter da sein, ist sich in der Beziehung manchmal unsicher, ob er alles richtig macht. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut geschrieben. Der Prolog war ein ziemlich harter, rasanter Einstieg, der das Geschehen noch spannender macht, da aus der Sicht des Mädchens geschrieben wird. Im weiteren Verlauf wird aus Wolfes Sicht geschrieben, so dass man sich gut in ihn hineinversetzen kann. Die Handlung ist im Großen und Ganzen gut nachvollziehbar. Der Schauplatz "Potters Field", ein englisches Elite-Internat hat mir auch sehr gut gefallen.Einige kleinere Szenen waren meiner Meinung nach unnötig. Sie wirkten eingeschoben und passten nicht mit dem Rest der Handlung zusammen. Darüber konnte man aber durch den gelungenen Haupthandlungsstrang ruhig hinwegsehen. Der Autor versteht es, den Leser auf falsche Fährten zu bringen, nicht nur bezüglich der Morde sondern auch im Privatleben des Detectives, so dass das Buch viel Anlass zu Spekulationen bietet und am Ende doch noch überrascht wird. Der Gesamteindruck des Buches war wirklich gut. Wer gerne Krimis mag, in denen der Protagonist kein Superheld ist und neben seiner Arbeit auch noch ein Privatleben hat, der ist mit diesem Buch gut beraten. Ich freue mich schon auf Wolfes zweiten Fall.

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Max Wolfe – brutaler Ermittler und liebevoller Vater
von Herbstrose am 19.12.2014

Während ihrer Schulzeit in Potter’s Field, einem Internat für die Oberschicht des Landes, vergehen sich sieben Schüler auf grausame Art an einem Mädchen. Sie kämpft um ihr Leben, doch es scheint, sie verliert. Jetzt, nach zwanzig Jahren, wird ein Investmentbanker mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Kurze Zeit später erfolgt auf... Während ihrer Schulzeit in Potter’s Field, einem Internat für die Oberschicht des Landes, vergehen sich sieben Schüler auf grausame Art an einem Mädchen. Sie kämpft um ihr Leben, doch es scheint, sie verliert. Jetzt, nach zwanzig Jahren, wird ein Investmentbanker mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Kurze Zeit später erfolgt auf die gleiche Weise ein zweiter Mord, das Opfer ist diesmal ein drogenabhängiger Obdachloser. Geht ein Serientäter um? Ein Fall für DCI Mallory und sein Team, dem seit einigen Tagen auch Detective Max Wolfe angehört. Bald wird klar, dass die Opfer früher zusammen in Potter’s Field die Schule besuchten. Doch warum mussten sie sterben? Was verbindet die Männer? Dann meldet sich der vermeintliche Mörder im Internet und kündigt weitere Taten an. Eine gnadenlose Jagd nach dem Phantom beginnt … „Dein finsteres Herz“ ist der erste Fall, in dem Detective Max Wolfe als Ermittler tätig ist, und wie zu hoffen ist, nicht sein letzter. Nach einer spektakulären Aktion im Alleingang bei der Observation eines Terroristen lässt sich Wolfe zur Mordkommission versetzen. Der Autor Tony Parsons zeichnet hier einen Mann mit widersprüchlichem Charakter. Nicht unbedingt teamfähig und entgegen den Anweisungen seiner Vorgesetzten handelnd, geht Wolfe bei seinen Ermittlungen oft brutal und rücksichtslos vor. Unerschrocken stellt er sich der Gefahr und bringt dadurch sich und andere des Öfteren in große Bedrängnis. Als alleinerziehender Vater einer kleinen Tochter samt Hündchen lernen wir ihn von einer anderen, liebevollen, weichen und verletzlichen, Seite kennen. Man spürt förmlich seine ständige Zerrissenheit zwischen Beruf und Familie und kann deshalb auch manche Fehlentscheidung nachvollziehen und sie ihm verzeihen. Einen guten Einblick erhält der Leser in die Arbeit der englischen Polizei und ihre vielfältigen Institutionen. Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar und schön komponiert, die Figuren wunderbar heraus gearbeitet. Etwas klischeehaft und störend empfand ich allerdings, dass die Arbeit der weiblichen Detectives trotz guter Leistungen doch ziemlich herab gewürdigt wurde, während die der männlichen Kollegen durchwegs in positivem Licht erscheint. Nach einem Prolog voller Hochspannung entwickelt sich die Story dann zum normal spannenden Krimi, oft unterbrochen durch ausgedehnte Passagen über das Privatleben des Protagonisten. Mosaikartig fügt sich ein Steinchen zum anderen und lange, sehr lange, kann der Leser über die Zusammenhänge rätseln. Selbst das überraschende Ende lässt Raum für eigene Interpretationen. Ein großer Kritikpunkt ist für mich der alberne Buchtitel, der absolut nichts mit der Geschichte zu tun hat. Man hätte es beim englischen Original-Titel „The Murder Bag“ belassen können, oder zumindest die entsprechende deutsche Übersetzung verwenden sollen. Fazit: Ein interessanter Krimi mit gut durchdachter und schlüssiger Handlung, und mit einem Protagonisten mit Ecken und Kanten, der nicht so ganz dem gängigen Klischee entspricht. Auf weitere Fälle mit Detective Max Wolfe darf man gespannt sein.

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Die Qual der Gerechtigkeit
von Uli Geißler aus Fürth am 15.05.2015

Immer wieder sind Internate Ausgangspunkt für geheimnisvolle, nicht aussprechbare, verwegene oder unglaubliche, nicht zuletzt tragisch-grausame Geschichten. Die Realität unterstützt dabei oftmals die fiktionalen Eskapaden, betrachtet man nur mal die Skandale in entsprechenden Bildungseinrichtungen jüngerer Zeit. Der Autor macht sich das Klischee zunutze und steigt mit einem heftigen Prolog in der... Immer wieder sind Internate Ausgangspunkt für geheimnisvolle, nicht aussprechbare, verwegene oder unglaubliche, nicht zuletzt tragisch-grausame Geschichten. Die Realität unterstützt dabei oftmals die fiktionalen Eskapaden, betrachtet man nur mal die Skandale in entsprechenden Bildungseinrichtungen jüngerer Zeit. Der Autor macht sich das Klischee zunutze und steigt mit einem heftigen Prolog in der ehrwürdig wirkenden Elite-Schmiede ?Potter's Field? in seinen Kriminalroman ein. Schon beim ersten dann beschriebenen Mord dämmert es, wie dieser wohl im Zusammenhang mit der krassen Gruppenvergewaltigungsszene am Anfang steht. Ein Banker wird grausam getötete. Weitere Opfer folgen, die Londoner ?Yellow?-Press bastelt sich fix einen Serienkiller mit dem eher etwas verharmlosenden Namen ?Bob, der Metzger?, denn nur in Verbindung mit den brutalen Taten wirkt dieser abscheulich. Der ruhig-freundliche und seine fünfjährige Tochter allein erziehende Max Wolfe startet allerdings erst mal mit einer wahrlich aufbegehrenden Aktion und fährt noch als Fahnder einer Antiterroreinheit einen von ihm identifizierten Selbstmordattentäter Tatverhindernd über den Haufen. Das bringt ihm einen Krankenhausaufenthalt und doch auch Anerkennung, auch wenn das mit dem Rest des Geschehens nichts mehr zu tun hat. Wolfe wird Mordermittler im Team von Detective Chief Inspektor Mallory und in seinem ersten Fall werden die Ermordeten mit einem speziellen Kampfmesser in trainierter Weise umgebracht, was für die Ermittler lange die einzige Verbindung der Fälle darstellt. Leserinnen und Leser wissen ? vermuten ? mehr. Der Autor strickt Ermittlungsfäden samt Fehlerknoten und es dauert etwas, bis auch Max Wolfe zu begreifen scheint. Dass er auch dann noch einer Fehleinschätzung unterliegt, gehört zum Spannungsaufbau, denn man weiß ja, dass er auf der richtigen Spur ist. Leider bleibt allerdings Vieles doch etwas oberflächlich, es entsteht einfach zu wenig empathischer Tiefgang und auch der Spannungsbogen lässt nach, so dass ?Dein finsteres Herz? eher ein mittelmäßiger, weil zu vorhersehbar, Kriminalroman als ein Thriller ist. Das reißt leider auch die ein wenig überraschende Wendung am Ende nicht heraus. Vielleicht sind aber auch schon zu viele ähnliche Plots bekannt.

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Die Mörder-Tasche
von einer Kundin/einem Kunden am 01.01.2015

Tony Parsons hat bereits mehrere Romane verfasst, doch "Dein finsteres Herz" ist sein erster Kriminalroman. Zwanzig Jahre ist es her, dass eine Jungenfreundschaft ihren grauenvollen Höhepunkt erreichte. Nun ist es an der Zeit für die Sünden jener Nacht zu büßen... Dieses Buch ist interessant und detailliert erzählt, ohne jedoch zu blutig... Tony Parsons hat bereits mehrere Romane verfasst, doch "Dein finsteres Herz" ist sein erster Kriminalroman. Zwanzig Jahre ist es her, dass eine Jungenfreundschaft ihren grauenvollen Höhepunkt erreichte. Nun ist es an der Zeit für die Sünden jener Nacht zu büßen... Dieses Buch ist interessant und detailliert erzählt, ohne jedoch zu blutig zu werden - was angesichts der Todesarten der Opfer nicht selbstverständlich ist. Was mir an diesem Buch am besten gefällt, ist, dass der Leser auch einen guten Einblick in das Familienleben des Protagonisten erhält und somit die manchmal eintönige Schilderung der Polizeiarbeit aufgelockert und die Charaktere zugänglicher werden. Insgesamt ist "Dein finsteres Herz" ein gut zu lesender Krimi, den ich all jenen empfehlen kann, die mehr Wert auf Ermittlungsarbeit als auf bis ins kleinste Detail geschilderte blutige Szenen legen.

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Sieben kleine Negerlein
von Susanne am 30.12.2014

Die Leseprobe ließ auf einen anspruchsvollen, spannenden Krimi hoffen, in der Tradition von Elizabeth George oder Val McDermid. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Worum geht es? „Dein finsteres Herz“ startet mit einem gruseligen Prolog: 1988 wird ein Mädchen von einer Gruppe Jugendlicher brutal vergewaltigt. Bevor sie stirbt, kann sie einem... Die Leseprobe ließ auf einen anspruchsvollen, spannenden Krimi hoffen, in der Tradition von Elizabeth George oder Val McDermid. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Worum geht es? „Dein finsteres Herz“ startet mit einem gruseligen Prolog: 1988 wird ein Mädchen von einer Gruppe Jugendlicher brutal vergewaltigt. Bevor sie stirbt, kann sie einem ihrer Peiniger ein Auge eindrücken. Wie sich herausstellt, handelt es sich um sieben Schüler eines Internats, dem Potter‘s Field Collage. Doch wer ist das Mädchen? 20 Jahre später: Zwei der damaligen Schüler werden mit durchschnittener Kehle tot aufgefunden, der Banker Hugo Buck - er trug ein Glasauge - und der ehemalige Musiker und Obdachlose Adam Jones. Handelt es sich um einen Racheakt für die lange ungesühnte Schuld? Wenn ja, von wem? Ein Freund oder Verwandter des Mädchens oder einer der Jugendlichen? Sind die anderen nun ebenfalls gefährdet? Warum erst jetzt und nicht schon viel früher? Schauplatz ist London. DC Max Wolfe und sein Kollege Mallory ermitteln. Bei der Mordwaffe handelt es sich um ein spezielles Kampfmesser. Ist das Motiv also Hass? Schnell ist klar, dass ein weiterer ehemaliger Schüler schon lange tot ist, angeblich Selbstmord. Mallory und Wolfe suchen einen nach dem anderen auf. Doch dann geht es Schlag auf Schlag, weitere Menschen sterben wie die Fliegen... „Dein finsteres Herz“ ist das Krimidebüt von Tony Parsons und der erste Fall für Detective Max Wolfe. Sprache und Stil des Autors sind eher schlicht und anspruchslos. Auch mit Wolfe bin ich nicht wirklich warm geworden. Er kümmert sich zwar rührend um seine kleine Tochter Scout und Hund Stan. Aber er ist ein Zyniker und unprofessionell im Job. So kostet ihn ein Alleingang fast das Leben. Seitenlange Abhandlungen über das Boxen nehmen dem Buch die Spannung. Zu viel Privatleben, zu viele Hundegeschichten, zu viele Waffen, Pathos und Testosteron... Rache, Vergeltung und Selbstjustiz sowie eine mörderische Freundschaft. Mit dem Ende bin ich voll und ganz zufrieden. Ansonsten war mir vieles einfach „too much“ für einen Kriminalroman. Fazit: Leidlich spannender Auftakt einer neuen Serie. 3- würde ich sagen und somit gerade noch befriedigend.

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Very British
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2014

Super Krimi, der in England spielt. 7 privilegierte Jungen auf einer elitären englischen Schule. Als Erwachsene sterben sie, als ihre Vergangenheit sie einholt. Von Anfang an weiß man was passiert ist, aber das Buch ist trotzdem niemals langweilig. Raffiniert und überraschend schreibt der neue Star der englischen Literaturszene. Sehr empfehlenswert... Super Krimi, der in England spielt. 7 privilegierte Jungen auf einer elitären englischen Schule. Als Erwachsene sterben sie, als ihre Vergangenheit sie einholt. Von Anfang an weiß man was passiert ist, aber das Buch ist trotzdem niemals langweilig. Raffiniert und überraschend schreibt der neue Star der englischen Literaturszene. Sehr empfehlenswert für Krimifans!

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Fesselnd!
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein guter traditioneller Krimi, nicht zu blutrünstig, nicht langweilig mit einiger Hintergrundinformationen zum Ermittler Max Wolfe. Ich Freue mich schon auf seinen zweiten Fall!

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von einer Kundin/einem Kunden am 28.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sieben Jungs aus der englischen Oberschicht begehen ein grausiges Verbrechen. Zwanzig Jahre später scheidet einer nach dem anderen unschön dahin. Geniale Rachegeschichte!

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