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Deiner Seele Grab / Kommissar Dühnfort Bd.6

Kriminalroman. Kommissar Dühnforts sechster Fall

(23)
'Der Dämon in dir wird siegen. Deine dunkle Seite. Das Böse. Das Teuflische. Alle Demütigungen, Verletzungen, Ungerechtigkeiten, die du erleiden musstest, formen dich. Zu dem, was du sein wirst. Sie machen dich dazu.'
Wer ist der Samariter, der in München alte Menschen von ihren Leiden erlöst? Ein verblendeter Erlöser, der glaubt, Gutes zu tun? Oder ein eiskalter Killer? Was hat es mit der geheimnisvollen Elena auf sich, die nur ein Ziel kennt: Rache! Sind der Samariter und sie ein Team? Plötzlich ist sie verschwunden. Als Kommissar Konstantin Dühnfort schliesslich begreift, worum es wirklich geht, ist es beinahe zu spät …
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 05.05.14
"Deiner Seele Grab" ist der 6. Fall für den Bestseller-Kommissar Dühnfort. Löhnig lohnt sich ? auf jeden Fall. Bestechende und ausgefeilte Kriminalliteratur, die den Leser nicht mehr loslässt. "Deiner Seele Grab" folgt den Vorgängern ? in Sachen Qualität.
Portrait
Inge Löhnig studierte an der renommierten Münchner Akademie U5 Grafik-Design. Nach einer Karriere als Art-Directorin in verschiedenen Werbeagenturen machte sie sich mit einem Designstudio selbstständig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie und einem betagten Kater in der Nähe von München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 10.03.2014
Serie Kommissar Dühnfort 6
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-61124-2
Reihe List bei Ullstein 61124
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 190/120/40 mm
Gewicht 408
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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6
3
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spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 20.11.2015

Konstantin Dühnfort in seinem sechsten Fall. Der Tino ist mir ja bereits ans Herz gewachsen. Umso mehr, da mir dieser Fall besonders gut gefallen hat. Das Thema ist in unserer Gesellschaft sehr wichtig und wird allzu oft verdrängt. Wohin mit den Alten und Kranken, den Verwirrten und Einsamen. Gleich... Konstantin Dühnfort in seinem sechsten Fall. Der Tino ist mir ja bereits ans Herz gewachsen. Umso mehr, da mir dieser Fall besonders gut gefallen hat. Das Thema ist in unserer Gesellschaft sehr wichtig und wird allzu oft verdrängt. Wohin mit den Alten und Kranken, den Verwirrten und Einsamen. Gleich mehrere Senioren und ihre teils tragischen Lebensumstände lernt man kennen. Die Zustände der Altenpflege werden in all ihren Facetten aufgezeigt. Aber ein Serienmörder scheint sein Unwesen zu treiben, tötet die alten Menschen und drapiert sie auf ganz eigene Art und Weise. Alles deutet auf ein ungewöhnliches Motiv hin, nur welches. Oder steckt doch schnöder Mammon hinter allem? Schließlichgibt es da von Anfang an noch eine ausländische Putzfrau, die mehr ihm Sinn hat als sauber machen und Betten beziehen. Nebenbei durchsucht sie schon mal Schubladen und Schränke nach Wertvollem oder Bargeld. Allerdings fehlen den Toten nicht sämliche Wertgegenstände sondern die Diskrepanzen sind so versteckt, dass man nicht gleich draufkommt. Gibt es einen Dieb und einen Mörder? Oder ist es ein und der selbe. Gar eine kleine Organisation? Neben der eigentlichen Krimihandlung besticht Inge Löhnigs Roman wieder durch eine große Palette interessanter Figuren. Neben den altbekannten Ermittlern - Tino und Gina allen voran - gefällt mir vor allem Clara Lenz, die sich mit Engagement und liebevoller Geduld um ihren Vater zu kümmern versucht - ein bisschen allein gelassen von ihren Geschwistern aber ich denke auch, dass das nicht ganz unrealistisch ist. Überhaupt hatte ich das Gefühl, manche Situationen aus privatem Umfeld oder aus Berichten bereits zu kennen. Die Autorin hat sich wieder viel Mühe mit der Recherche gemacht und gut ausbalanciert was Realität ist und Fiktion bleibt. Dühnfort ermittelt wie immer mit Charme und einem guten Gespür für falsche Fährten und kleine Unregelmäßigkeiten. Tatsächlich ist der Fall nicht so schwer zu lösen - für den Leser versteht sich - aber es macht dennoch Spaß dem Kommissar zu folgen. Auch das Privatleben kommt nicht zu kurz und gibt des Figuren weitere Tiefe und Ecken und Kanten. Lieb war mir natürlich auch das München-Flair. Als gebürtiger Münchner fühlte ich mich wie zuhause, erkannte Plätze und Straßen wieder, meinte auch den bayerischen Charme durchblitzen zu sehen. (Ja, so was gibt es tatsächlich. :-) Volle Punktzahl von mir für diesen Krimi.

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Klasse
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberberg am 29.09.2015

Kommissar Konstantin Dühnfort und sein Team bearbeiten wieder einen Mordfall. Leider kommt es während des Verhörs mit der Hauptverdächtigen, einer bekannten Fernseh-Wetteransagerin, zum Eklat. Als Dühnfort kurz mit ihr alleine ist, greift sie ihn an, verletzt sich dabei und beschuldigt später Dühnfort des tätlichen Angriffs auf sie. Dummerweise ist... Kommissar Konstantin Dühnfort und sein Team bearbeiten wieder einen Mordfall. Leider kommt es während des Verhörs mit der Hauptverdächtigen, einer bekannten Fernseh-Wetteransagerin, zum Eklat. Als Dühnfort kurz mit ihr alleine ist, greift sie ihn an, verletzt sich dabei und beschuldigt später Dühnfort des tätlichen Angriffs auf sie. Dummerweise ist der Polizist, der beim Gerangel hinzukam und Dühnfort eigentlich entlasten könnte, kein "Freund" von ihm und will sich wegen einer alten Angelegenheit nur zu gern an ihm rächen und so entlastet er Dühnfort nicht sondern bezeugt die erlogenen Anschuldigungen der Tatverdächtigen. Anfangs noch sicher, daß sich diese Sache bald auflösen wird, gerät Kommissar Dühnfort später in arge Bedrängnis, denn die interne Ermittlung hat sich neben der Boulevardpresse ebenfalls auf ihn als "Prügelbullen" eingeschworen. Ganz klar, daß Dühnfort von diesem Fall abgezogen wird. Aber es gibt einen neuen Fall. Eine ältere, aber noch ziehmlich rüstige Dame wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. An sich nicht ungewöhnlich, denn sie war schon recht betagt, doch der Leichnam war seltsam arrangiert. Die Tote hielt einen Apfel und Weintrauben in der Hand. Daher erfolgt eine Obduktion, denn die Seniorin wird sich kaum selbst so hingelegt haben. Es kommt heraus, daß sie niedergeschlagen und dann erstickt wurde. Es folgt per email ein Bekennerschreiben des "Mannes aus Samaria" der Misstände bei der Pflege und dem Umgang mit älteren Menschen anprangert und im Anhang das Foto der Ermordeten, daß nur vom Täter stammen kann. Auch die Presse erhält diese Information Schließlich kommen noch Gerüchte um einen Serientäter auf. Ein barmherziger Samariter, der kranke, alte Menschen von ihrem Leiden erlöst? Der Druck auf Dühnfort und sein Team wächst. Es folgt der nächste Tote, ein Rentner, der ziehmlich verwahrlost in seiner Wohnung lebte. Doch genau wie beim 1. Fall paßt das Motiv eines Barmherzigen nicht. Beide Ermordeten waren nicht schwer krank und mußten also nicht erlöst werden. Liegt das Motiv für die Morde ganz woanders? Und schließlich gibt es da noch Elena, die illegale, ausländische Putzfrau der Toten, die genau seit dem Mord verschwunden ist. Ist sie Täterin oder gehört sie zum Täter oder ist sie womöglich eine wichtige Zeugin, die vielleicht gar nicht mehr lebt? Mit den beiden Morden hört es längst nicht auf und als sich wertvolle Spuren auftuen, stellt sich doch wieder heraus, daß diese nicht zusammenpassen. Ein verzwickter Fall, der viele Rätsel aufgibt, bis es zur Lösung kommt. Der Krimi ist einfach klasse und liest sich unheimlich gut, so spannend ist er. Die Autorin Inge Löhning greift verschiedene Erzählstränge um die Protagonisten auf, die sich geschickt abwechseln und den Leser jedwede Person als Täter in Frage ziehen lassen. Die Suche nach dem Motiv ist geschickt angelegt. Wunderbar kann man Kommissar Dühnforts Überlegungen und Zweifel nachvollziehen. Auch die Sorgen und Nöte der Handelnden sind schlüssig geschildert. Der Plot ist sehr gut angelegt. Nur im letzten Rest des Buches kann man schließlich den Täter erahnen und dann kommt es noch zu überraschenden Wendun

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Habgier
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 14.05.2015

„Deiner Seele Grab“ ist der fünfte Fall von Kommissar Dühnfort. Inhalt: Der Dämon in dir wird siegen. Deine dunkle Seite. Das Böse. Das Teuflische. Alle Demütigungen, Verletzungen, Ungerechtigkeiten, die du erleiden musstest, formen dich. Zu dem, was du sein wirst. Sie machen dich dazu. Wer ist der Samariter, der in... „Deiner Seele Grab“ ist der fünfte Fall von Kommissar Dühnfort. Inhalt: Der Dämon in dir wird siegen. Deine dunkle Seite. Das Böse. Das Teuflische. Alle Demütigungen, Verletzungen, Ungerechtigkeiten, die du erleiden musstest, formen dich. Zu dem, was du sein wirst. Sie machen dich dazu. Wer ist der Samariter, der in München alte Menschen von ihren Leid erlöst? Ein verblendeter Erlöser, der glaubt, Gutes zu tun? Oder ein eiskalter Killer? Was hat es mit der geheimnisvollen Elena auf sich, die nur ein Ziel kennt: Rache! Sind der Samariter und sie ein Team? Plötzlich ist sie verschwunden. Als Kommissar Konstantin Dühnfort schließlich begreift, worum es wirklich geht, ist es beinahe zu spät… Meinung: Mir hat ja schon das letzte Buch von Inge Löhnig „Verflucht seist Du“ sehr gut gefallen. „Deiner Seele Grab“ gefällt mir mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser. Das Thema ist wieder super spannend und wie ich finde von immer größerer Bedeutung, schließlich leben wir in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Wie einige Figuren miteinander umgehen hat mich erschüttert. Immer wieder ging mir durch den Kopf, wie sich Menschen nur so verhalten können und nur auf ihrem eigenen Vorteil bedacht zu sein. Das hat mich wirklich lange beschäftigt. Dabei handelt es sich nicht um eine unrealistische Vorstellung, vielmehr denke ich, dass es der Wahrheit entspricht. Denn vielen scheint Geld am wichtigsten zu sein. In diesem Buch erfährt man mehr über Kirstens Privatleben und wie sie sich mit ihrer Tochter auseinandersetzt. Alois bleibt in „Deiner Seele Grab“ außen vor, doch ich hoffe das im nächsten Buch mehr über ihn geschrieben wird. Das Cover gefällt mir wieder sehr gut und sorgt für eine düstere Stimmung. Lediglich den Schnee finde ich zum Inhalt des Buches nicht ganz stimmig. Fazit: Wieder ein gelungenes Buch von Inge Löhnig. Es war wieder einmal superspannend zu lesen wie Dühnfort einem neuen Fall auf den Grund geht.

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volle Punktzahl
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 26.03.2015

Konstantin Dühnfort in seinem sechsten Fall. Der Tino ist mir ja bereits ans Herz gewachsen. Umso mehr, da mir dieser Fall besonders gut gefallen hat. Das Thema ist in unserer Gesellschaft sehr wichtig und wird allzu oft verdrängt. Wohin mit den Alten und Kranken, den Verwirrten und Einsamen. Gleich... Konstantin Dühnfort in seinem sechsten Fall. Der Tino ist mir ja bereits ans Herz gewachsen. Umso mehr, da mir dieser Fall besonders gut gefallen hat. Das Thema ist in unserer Gesellschaft sehr wichtig und wird allzu oft verdrängt. Wohin mit den Alten und Kranken, den Verwirrten und Einsamen. Gleich mehrere Senioren und ihre teils tragischen Lebensumstände lernt man kennen. Die Zustände der Altenpflege werden in all ihren Facetten aufgezeigt. Aber ein Serienmörder scheint sein Unwesen zu treiben, tötet die alten Menschen und drapiert sie auf ganz eigene Art und Weise. Alles deutet auf ein ungewöhnliches Motiv hin, nur welches. Oder steckt doch schnöder Mammon hinter allem? Schließlichgibt es da von Anfang an noch eine ausländische Putzfrau, die mehr ihm Sinn hat als sauber machen und Betten beziehen. Nebenbei durchsucht sie schon mal Schubladen und Schränke nach Wertvollem oder Bargeld. Allerdings fehlen den Toten nicht sämliche Wertgegenstände sondern die Diskrepanzen sind so versteckt, dass man nicht gleich draufkommt. Gibt es einen Dieb und einen Mörder? Oder ist es ein und der selbe. Gar eine kleine Organisation? Neben der eigentlichen Krimihandlung besticht Inge Löhnigs Roman wieder durch eine große Palette interessanter Figuren. Neben den altbekannten Ermittlern - Tino und Gina allen voran - gefällt mir vor allem Clara Lenz, die sich mit Engagement und liebevoller Geduld um ihren Vater zu kümmern versucht - ein bisschen allein gelassen von ihren Geschwistern aber ich denke auch, dass das nicht ganz unrealistisch ist. Überhaupt hatte ich das Gefühl, manche Situationen aus privatem Umfeld oder aus Berichten bereits zu kennen. Die Autorin hat sich wieder viel Mühe mit der Recherche gemacht und gut ausbalanciert was Realität ist und Fiktion bleibt. Dühnfort ermittelt wie immer mit Charme und einem guten Gespür für falsche Fährten und kleine Unregelmäßigkeiten. Tatsächlich ist der Fall nicht so schwer zu lösen - für den Leser versteht sich - aber es macht dennoch Spaß dem Kommissar zu folgen. Auch das Privatleben kommt nicht zu kurz und gibt des Figuren weitere Tiefe und Ecken und Kanten. Lieb war mir natürlich auch das München-Flair. Als gebürtiger Münchner fühlte ich mich wie zuhause, erkannte Plätze und Straßen wieder, meinte auch den bayerischen Charme durchblitzen zu sehen. (Ja, so was gibt es tatsächlich. :-) Volle Punktzahl von mir für diesen Krimi.

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Deiner Seele Grab
von Tintenherz aus Kronshagen am 21.03.2015

"Deiner Seele Grab" von Inge Löhnig erschienen im List Verlag, Seitenanzahl: 488 Inhalt: "Der Dämon in dir wird siegen. Deine dunkle Seite. Das Böse. Das Teuflische. Alle Demütigungen, Verletzungen, Ungerechtigkeiten, die du erleiden musstest, formen dich. Zu dem, was du sein wirst. Sie machen dich dazu." Wer ist der Samariter, der in München... "Deiner Seele Grab" von Inge Löhnig erschienen im List Verlag, Seitenanzahl: 488 Inhalt: "Der Dämon in dir wird siegen. Deine dunkle Seite. Das Böse. Das Teuflische. Alle Demütigungen, Verletzungen, Ungerechtigkeiten, die du erleiden musstest, formen dich. Zu dem, was du sein wirst. Sie machen dich dazu." Wer ist der Samariter, der in München alte Menschen von ihren Leiden erlöst? Ein verblendeter Erlöser, der glaubt, Gutes zu tun? Oder ein eiskalter Killer? Was hat es mit der geheimnisvollen Elena auf sich, die nur ein Ziel kennt: Rache! Sind der Samariter und sie ein Team? Plötzlich ist sie verschwunden. Als Kommissar Konstantin Dühnfort schließlich begreift, worum es wirklich geht, ist es beinahe zu spät ... Autorin: Inge Löhnig hat Grafik-Design studiert. Nach einer Karriere als Art-Directorin in verschiedenen Werbeagenturen hat sie sich mit einem Designstudio selbstständig gemacht. Inge Löhnig wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von München. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover ist in Weiß und mit roter eindringlicher Schrift und mit dunklen bedrohlichen Wolken passend für diesen Krimi gestaltet. Der Schreibstil ist leicht verständlich und sehr lebendig zu lesen. Von zwei Handlungssträngen (Anklage gegen Kommissar Dühnfort und den Morden) wird interessant abwechselnd berichtet. Die Polizei geht bei den Morden von einem barmherzigen Samariter aus, der alte und kranke Menschen von ihrem Leiden erlösen soll. Die Morde werden richtig gehend inszeniert. In diesem Buch erhält eine andere Polizeibeamtin die Chance, ihre eigene Geschichte zu erzählen, wie auch in den vorhergehenden Bänden um den sympathischen Kommissar Dühnfort. Der Krimi ist interessant und spannend aufgebaut und der Leser rätselt bis zum Ende, wer nun der Mörder ist und welche Motive ihn antreiben. Fazit: Spannung pur bis zur letzten Seite! Absolut empfehlenswert!

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Auch der 6. Fall, ein Knaller
von einer Kundin/einem Kunden aus Alsdorf am 03.03.2015

Auch mit dem 6. Fall um den Münchener Kommissar Timo Dühnfort hat Inge Löhnig es wieder geschafft mich in den Bann zu ziehen. Spätestens wenn Dühnfort ,wie schon in den vorherigen Fällen, über den alten Südfriedhof, am Grab des Musiker mit dem über hundert Jahre alten Marmorengel vorbei nach... Auch mit dem 6. Fall um den Münchener Kommissar Timo Dühnfort hat Inge Löhnig es wieder geschafft mich in den Bann zu ziehen. Spätestens wenn Dühnfort ,wie schon in den vorherigen Fällen, über den alten Südfriedhof, am Grab des Musiker mit dem über hundert Jahre alten Marmorengel vorbei nach Hause geht, ist man wieder in seinem Leben angekommen. Man muss die Vorgängerbände aber nicht gelesen haben, um dem Geschehen folgen zu können. Jeder Band ist in sich geschlossen. Der 6. Fall ist in mehreren Handlungssträngen geschrieben. Dühnfort muss sich einer internen Untersuchung stellen, weil ihm unterstellt wird eine Verdächtige tätlich angegriffen zu haben. Eine Rentnerin wird in ihrer Wohnung ermordet und ihre schlecht deutsch sprechende, moldawische Putzfrau verschwindet. Es geschehen zwei weitere Morde an pflegebedürftigen Rentnern. Ein Sohn scheint sich mehr um sein Erbe zu Sorgen ,als um den Tod des Vater. Jeder Handlungsstrang für sich ist interessant und spannend. Zum Schluss fügt sich dann alles zu einem gelungenen Gesamtbild zusammen. Auch das Privatleben des Kommissar und seiner Kollegen kommt in diesem Band wieder nicht zu kurz und wie auch schon bei den Vorgängern schafft es Inge Löhnig auch dieses Mal, dass ich einer Fortsetzung schon jetzt entgegen fiebere. Fazit: Wie immer flüssiger und gutlesbarer Schreibstil. Ein Buch das man nicht aus der Hand legen mag und Traurigkeit wenn es zu Ende ist, weil man jetzt wieder längere Zeit auf einen neuen Dühnfort warten muss. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass ich nirgendwo einen Bezug auf den Buchtitel gefunden habe.

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Deiner Seele Grab
von raschke64 aus Dresden am 07.10.2014

Eine alte Frau wird ermordet aufgefunden. Eigentlich wäre ihr nicht natürlicher Tod niemandem aufgefallen, wenn der Mörder sie nicht ins Bett gelegt hätte mit Weintrauben und Apfel in den Händen. So beginnt Kommissar Dühnfort mit seinem Team die Suche nach dem Mörder. Schnell ins Visier gerät die vermeintliche polnische... Eine alte Frau wird ermordet aufgefunden. Eigentlich wäre ihr nicht natürlicher Tod niemandem aufgefallen, wenn der Mörder sie nicht ins Bett gelegt hätte mit Weintrauben und Apfel in den Händen. So beginnt Kommissar Dühnfort mit seinem Team die Suche nach dem Mörder. Schnell ins Visier gerät die vermeintliche polnische Putzfrau Elena. Ein weiterer Mord an einem Mann passiert auf gleiche Weise. Doch dieses Mal scheint Elena nicht dabei gewesen zu sein. Während die Untersuchungen fortlaufen, hat Kommissar Dühnfort noch mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen. Während eines Verhöres in einer anderen Sache versucht die Frau, auf ihn loszugehen. Während des Gerangels fällt sie unglücklich und beschuldigt danach den Kommissar, sie geschlagen und verletzt zu haben. Ein Kollege von Dühnfort bezeugt dies und so wird er von dem Fall abgezogen und innerpolizeiliche Untersuchungen beginnen. Dann beginnt auch noch die Presse davon zu erfahren … Das Buch ist in meinen Augen ein sehr gelungener Krimi. Viele Handlungsstränge verlaufen gleichzeitig. Trotzdem hat man nie das Gefühl, etwas durcheinanderzubringen oder zu verwechseln. Selbst die privaten Angelegenheiten der Polizisten, der Opfer oder beteiligten Personen und der Verdächtigen passen irgendwie immer sehr gut mit ins Geschehen und kommen immer wieder auf die eigentliche Handlung zurück. Am Anfang ist das Buch nicht direkt spannend, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Ich kam nicht eine Sekunde in Versuchung, den Krimi aus der Hand zu legen – im Gegenteil: letztendlich saß ich einige Stunden fest und las in einem Rutsch. Für mich immer ein Zeichen für ein sehr gutes Buch. Die Auflösung selbst im letzten Drittel hat mich dann zwar nicht direkt überrascht, ist aber in meinen Augen trotzdem sehr gelungen. Ein Buch – das ich auf jeden Fall sofort weiterempfehlen würde.

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Münchner Krimi-Reihe
von Sabine Stauffer am 15.04.2014

Ein weiterer Dühnfort Krimi hat mit wieder einmal viele spannende Krimi-Schmökerstunden beschert und ich bin voll auf meine Kosten gekommen: Gleich zu Beginn des Buches leide ich mit dem mir sympathischen Kriminalisten mit, denn statt einem Geständnis einer hochgradig des Mordes verdächtigen Frau dreht diese den Spiess um und durch... Ein weiterer Dühnfort Krimi hat mit wieder einmal viele spannende Krimi-Schmökerstunden beschert und ich bin voll auf meine Kosten gekommen: Gleich zu Beginn des Buches leide ich mit dem mir sympathischen Kriminalisten mit, denn statt einem Geständnis einer hochgradig des Mordes verdächtigen Frau dreht diese den Spiess um und durch eine unglückliche Verkettung gelangt er selbst in eine äusserst prekäre Lage und in Erklärungsnot. Doch zum Glück muss er diese vertrackte Situation nicht alleine durchmachen sondern seine gewiefte Lebensgefährtin Gina gibt ihm Halt und mit einem Trick auch tatkräftige Unterstützung. Bald lerne ich auch Elena kennen, die aus dem Ostblock stammend von Rachegefühlen getrieben wird und in Deutschland als Pflegekraft für ältere Menschen arbeitet. Doch ihr Plan diese zu bestehlen wird durchkreuzt und sie gerät in eine schwierige Situation. Auch die Lektorin Clara, die sich um ihren an Demenz erkrankten Vater rührend kümmert muss sich bald wegen Überforderung um eine Pflegekraft bemühen. Ihre Geschwister haben mangelnde Sozialkompetenz und auch ihr Exmann setzt ihr stark zu. Doch auch ihre Probleme eskalieren bald und sie wächst mir mit jeder Buchseite mehr ans Herz. Als eine alte Dame erstickt und wie ein Kunstwerk dargestellt aufgefunden wird, bekennt sich der selbsternannte Samariter zu diesem Mord und eine fieberhafte Suche nach ihm beginnt. Bald deutet ein weiterer Mord auf einen Serientäter hin und Dühnfort hat es alles andere als leicht, denn er wird von der Presse als Prügelpolizist und die Mordkommission als Haufen unfähiger Deppen bezeichnet. Lange tappen der Kommissar und sein Team im Dunkeln und rätseln, wie und ob die sich häufenden Morde zusammenhängen, bis dann doch Schlag auf Schlag die Wahrheit ans Licht kommen wird. Besonders Dühnforts und Kollegin Kerstins Privatleben bringt viel persönliches mit in den Krimi und ab der Mitte des Buches konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

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Hervorragend konstruiert und sehr fesselnd
von PMelittaM aus Köln am 22.03.2014

Die Leiche einer alten Frau wird gefunden, in den Händen hält sie einen Apfel und Trauben, Symbole für Erlösung. Ohne diese Inszenierung wäre der herbeigerufene Arzt wohl von natürlichem Tod ausgegangen. Warum wollte der Mörder auf seine Tat hinweisen? Dann erhalten Polizei und Presse ein Bekennerschreiben, der Mörder bezeichnet... Die Leiche einer alten Frau wird gefunden, in den Händen hält sie einen Apfel und Trauben, Symbole für Erlösung. Ohne diese Inszenierung wäre der herbeigerufene Arzt wohl von natürlichem Tod ausgegangen. Warum wollte der Mörder auf seine Tat hinweisen? Dann erhalten Polizei und Presse ein Bekennerschreiben, der Mörder bezeichnet sich als Samariter, der erlösen wollte, doch irgendwie passt das nicht so recht zur Tat. Als es weitere Tote gibt, wird der Fall immer undurchsichtiger . Gleichzeitig muss Dühnfort sich mit dem Vorwurf einer Verdächtigen, er habe sie tätlich angegriffen auseinandersetzen, seine Kollegin Kirsten hat dagegen private Probleme. Nachdem mich Inge Löhnigs letzter Roman etwas enttäuscht hat, hat mich dieser vom ersten Satz an begeistert. Fast atemlos bin ich durch die Seiten gejagt und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Die Autorin hat brisante Themen aufgegriffen. Hauptthema ist wohl der Umgang mit alten Menschen, das Altwerden an sich, Pflege und Pflegemängel, Einsamkeit, Ignoranz gegenüber Alten usw. Ein weitere großer Themenkomplex ist Schuldzuweisung jeglicher Art. Um beide Themen wurde eine Geschichte gestrickt, die einen sehr nachdenklich macht und die die Autorin psychologisch gut ausgearbeitet hat. Um diese Thematik facettenreich gestalten zu können, bedient sich Inge Löhnig der Perspektivewechsel. Abwechselnd begleitet der Leser die Ermittler, eine Familie, in der die Thematik gerade aktuell ist und eine Illegale, die sich ihr Geld bei alten Leuten verdient. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, es trägt, ähnlich wie die kurzen Kapitel, sehr zur Spannung bei. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Besonders interessant finde ich die Figur der Clara, die sich um ihren an Alzheimer erkrankten Vater kümmert. Sie erfährt in Laufe der Handlung eine Entwicklung, die mir gut gefällt und mein anfängliches Mitleid für sie fast zu Stolz auf sie verwandelte. Schön auch, dass der Leser am Privatleben der Ermittler teilhaben darf. Diesesmal steht die relativ neue Kollegin Kirsten im Mittelpunkt, deren Problematik mit ihrer Tochter gut in die Thematik des Romans passt, auch hier hätte ich gerne, ähnlich wie bei Clara, eingegriffen und ein paar Worte mit ihr geredet. Klasse, wenn eine fiktive Geschichte einen so packen kann. Die Auflösung der Mordfälle ist logisch und hat mich voll überzeugt und auch die anderen Handlungsstränge hat Inge Löhnig zu einem Ende geführt, so dass man das Buch am Ende zufrieden zuklappen kann. Der Autorin ist hier ein unglaublich guter, hervorragend konstruierter, sehr fessender Roman gelungen, der viel mehr ist als reine Kriminalgeschichte, ich bin total begeistert und kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Man kann die Geschichte übrigens auch problemlos verstehen, ohne die Vorgängerbände gelesen zu haben.

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Stirb schnell bevor du pleite bist
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamm am 19.03.2014

Da ich bereits ein paar der Vorläufer von Inge Löhnigs Kriminalromanen rund um Kommissar Dühnfort gelesen habe, war ich auf diese Neuerscheinung äußerst gespannt. Natürlich ist der Schreibstil der Autorin wie in ihren anderen Büchern flüssig und sehr gut zu lesen, und wieder schafft sie es auch in diesem... Da ich bereits ein paar der Vorläufer von Inge Löhnigs Kriminalromanen rund um Kommissar Dühnfort gelesen habe, war ich auf diese Neuerscheinung äußerst gespannt. Natürlich ist der Schreibstil der Autorin wie in ihren anderen Büchern flüssig und sehr gut zu lesen, und wieder schafft sie es auch in diesem Buch, ihre Charaktere nachvollziehbar und überzeugend darzustellen. Das Privatleben Kommissar Dühnforts tritt in dieser Fortsetzung leicht in den Hintergrund ohne in Vergessenheit zu geraten, was allerdings keineswegs nachteilig ist sondern den Krimi auch für Einsteiger interessant und gut verfolgbar macht. Der Plot in diesem Buch ist meiner Meinung nach sehr gut gestaltet: ein aktuelles Thema (das deutsche Pflegesystem) und verbreiteter, alltäglicher Egoismus in Kombination mit moralischen Abgründen Einzelner. Auf zunächst drei Erzählebenen lernen wir als Leser dabei Clara und Ihre Familie kennen, sowie eine illegale Ukrainerin, die als billige Putzfrau mitten in einen Mord stolpert und die Ermittlungen aus persönlichen Motiven massiv behindert. Ganz nebenher muss sich Kommissar Dühnfort noch gegen eine infam konstruierte interne Untersuchung wehren. Innerhalb ihrer Erzählung hält Inge Löhnig den Spannungsbogen ideal und schafft es, die Ermittlung ohne hanebüchene Radikalwendungen abwechslungsreich zu verfolgen und realistische Umwege einzubauen, so dass man als Leser bis zum Schluss mitfiebern muss. Das „Gute“ und das „Böse“ halten sich dabei insgesamt die Waage, so dass die Geschichte nicht nur ein spannender Krimi ist der auch die ganz normalen, moralischen Grenzen unserer Gesellschaft in Frage stellt, sondern außerdem alternative Betrachtungs- und Handlungsweisen offeriert. Gerne noch mehr davon, Frau Löhnig!

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Wer ist der Samariter?
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2014

Ein toller Krimi, der einen hochspannenden Fall feinfühlig mit einem sehr sensiblen Thema verbindet: die Pflegemißstände in Deutschland. Doch erlöst der "Samariter" die alten Menschen wirklich von ihrem Leid, oder steckt mehr dahinter? Kommissar Dühnfort und sein Team ermitteln fieberhaft, obwohl jeder auch im Privaten sein Päckchen zu tragen hat. Ich warte... Ein toller Krimi, der einen hochspannenden Fall feinfühlig mit einem sehr sensiblen Thema verbindet: die Pflegemißstände in Deutschland. Doch erlöst der "Samariter" die alten Menschen wirklich von ihrem Leid, oder steckt mehr dahinter? Kommissar Dühnfort und sein Team ermitteln fieberhaft, obwohl jeder auch im Privaten sein Päckchen zu tragen hat. Ich warte jetzt schon auf den neuen Dühnfohrt!

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Spannung pur!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2014

Bereits zum sechsten Mal schickt Inge Löhnig ihren Kommissar Konstantin "Tino" Dühnfort in den Ring, und wie in den Vorgängerfällen ist die Geschichte spannend und mit viel Tempo erzählt. Auch das Private kommt nicht zu kurz, die Ermittler sind keine unfehlbaren Helden, und gerade das macht die Bücher so... Bereits zum sechsten Mal schickt Inge Löhnig ihren Kommissar Konstantin "Tino" Dühnfort in den Ring, und wie in den Vorgängerfällen ist die Geschichte spannend und mit viel Tempo erzählt. Auch das Private kommt nicht zu kurz, die Ermittler sind keine unfehlbaren Helden, und gerade das macht die Bücher so speziell und die LeserInnen neugierig. Parallel zum Fall, der Suche nach dem sogenannten "Samariter", der offensichtlich alte und kranke Menschen "erlösen" möchte, gibt es zwei weitere Handlungsstränge: Die Geschichte von Elena, einer illegal in Deutschland lebenden Putzfrau, und die Geschichte von Clara, einer Endvierzigerin, deren Leben sich über lange Zeit nur an dem orientiert,was andere - vorzugsweise ihre Verwandtschaft - von ihr erwarten. Natürlich existieren diese Geschichten nicht im luftleeren Raum, und Inge Löhning schafft es überzeugende, am Ende alles zusammenzuführen. Bravo!

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Inge Löhnig wird immer besser - der sechste Fall von Kommissar Dühnfort!
von Penelope1 aus Rheinland Pfalz am 14.03.2014

Inge Löhnig wird immer besser – der sechste Fall von Kommissar Dühnfort…! Inhalt: Inge Löhnig lässt den Münchner Kommissar Dühnfort bereits in seinem 6. Fall ermitteln. Ein Mörder wird gesucht, dessen Ziel alte Menschen sind. Versteht er sich gar als Samariter der Senioren? Dühnfort hat alle Hände voll zu tun: die... Inge Löhnig wird immer besser – der sechste Fall von Kommissar Dühnfort…! Inhalt: Inge Löhnig lässt den Münchner Kommissar Dühnfort bereits in seinem 6. Fall ermitteln. Ein Mörder wird gesucht, dessen Ziel alte Menschen sind. Versteht er sich gar als Samariter der Senioren? Dühnfort hat alle Hände voll zu tun: die Spuren führen in unterschiedliche Richtungen, einerseits ist da besagter Samariter, andererseits fehlt von einer gewissen „Elena“ jede Spur, die immer verdächtiger wird, je länger sie gesucht wird… Und nebenbei hat Dühnfort auch noch ein Privatleben, das zur Zeit mehr als kurz kommt. Meine Meinung: Der sechste Fall des Münchner Kommissars Dühnfort hat bei mir wieder voll ins Schwarze getroffen: ein überaus spannender Kriminalfall vor einem stets aktuellen Hintergrund: Wie ergeht es den Senioren in unserer Gesellschaft? Inge Löhnig versteht es m.E. meisterhaft, dieses Thema aufzugreifen, ohne dabei anzuprangern oder gar den mahnenden Finger zu erheben. Tatsachen werden aufgegriffen und geschildert, dem Leser fällt es leicht, sich mit der Situation auseinanderzusetzen, sich seine eigenen Gedanken zu machen, sich in die unterschiedlichen Personen und Protagonisten hineinzuversetzen. Auch psychologisch trifft die Autorin den richtigen Nerv: sie "spielt" mit Begriffen wie "Schuld", "Gewissen", "Verantwortung" und bringt dadurch umsomehr Tiefe und ins Geschehen. Dieser Krimi ist einerseits sehr flüssig geschrieben, besticht aber gleichzeitig durch Raffinesse und eine Authentizität, die nicht selbstverständlich ist und gerade dadurch auffällt und in Erinnerung bleibt. Er ist natürlich, lebensnah und gleichzeitig abstrus. Die diversen Handlungsstränge bleiben übersichtlich und durchschaubar – und trotzdem wird der Leser geschickt und geradezu unauffällig auf dunkle, verwirrende Pfade und Fährten geschickt, die ihn dazu verleiten, eigene Verdächtige ins Auge zu fassen… Besonders gelungen empfinde ich außerdem die Kombination des Kriminalfalles und deren Ermittlungen mit dem Privatleben des Kommissars uns seiner Kollegen. Dadurch erstarrt die Institution „Polizei“ und „Kommissar“ nicht, sondern bleibt lebendig und persönlich, ohne jedoch vom eigentlichen Fall abzulenken. Fazit: Inge Löhnig hat wieder einmal gezeigt, dass sie es versteht, die Leser in ihren Bann zu ziehen: ein überaus spannender Kriminalroman von der ersten bis zur letzten Seite, äußerst raffiniert, vor einem Hintergrund, mit dem sich wohl fast jeder – früher oder später – einmal auseinandersetzen muss. Dies macht einen lesenswerten Krimi aus – und ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Fall von Inspektor Dühnfort !

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sie hat es wieder getan.....
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 08.03.2014

.....einen Roman geschrieben, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Der 6. Fall des uns schon aus den Vorgängerbänden bekannten Kommissar Dünfort ist spannend, unterhaltsam und hat ein sehr interessantes Thema als Grundlage. Kommissar Dünfort hat es in diesem Buch nicht nur mit einem sehr schweren und undurchsichtigen Fall... .....einen Roman geschrieben, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Der 6. Fall des uns schon aus den Vorgängerbänden bekannten Kommissar Dünfort ist spannend, unterhaltsam und hat ein sehr interessantes Thema als Grundlage. Kommissar Dünfort hat es in diesem Buch nicht nur mit einem sehr schweren und undurchsichtigen Fall zu tun, sondern muss sich noch einer internen Untersuchung stellen. Er soll angeblich eine Zeugin brutal angegangen sein und diese wird bei ihrer Aussage durch einen intriganten Kollegen Dünforts unterstützt. Dünfort wird von dem aktuellen Fall abgezogen und mit einem neuen Mordfall betraut. Eine wohlhabende Rentnerin ist in ihrer Wohnung ermordet und auf ihrem Bett aufgebahrt worden. In den Händen hält sie einen Apfel und Trauben. Beides Sinnbilder der Erlösung. Mit was für einem perfiden Mörder, den man den Samariter tauft, haben es die Kollegen der Münchner Mordkommission hier zu tun, oder war es die moldavische Putzfrau der Ermordeten, denn sie ist plötzlich verschwunden und mit ihr auch reichlich Geld der Ermordeten? Als dann allerdings noch weitere Morde an Rentnern geschehen, die alle nach dem selben Muster ablaufen und jedes Mal die Trauben und den Apfel zeigen, vermuten Dünfort und seine Kollegin, es mit Jemandem zu tun zu haben, der die Missstände in der Altenpflege und den Umgang mit alten Menschen allgemein anprangern will. Nur der letzte Mord unterscheidet sich von den anderen, der Mord an dem Rentner Kubisch, denn hier wird auch die Tochter ermordet aufgefunden, die den an Alzheimer Erkrankten an diesem Abend betreute. Derselbe Mörder oder ein Trittbrettfahrer ? Wieder lässt Frau Löhning verschiedene Handlungsstränge nebeneinander laufen und führt sie am Ende zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Wie sie dies allerdings gestaltet, ist einfach super. Immer wieder führt sie den Leser auf falsche Fährten und lässt erst zum Schluss eine Ahnung aufkommen, wer der Mörder sein könnte. Ihre Figuren sind ihr wieder fantastisch gelungen. Sympathieträger ist ,wie in allen Büchern dieser Reihe, natürlich Dühnfort, aber auch seine Kollegin Kirsten und auch Clara Lenz haben mir gut gefallen. Die sozialkritischen Themen dieses Romans fand ich sehr gelungen und auch überfällig. Endlich mal jemand ,der eine Lanze für die alten Menschen bricht und auch nicht davor zurückscheut Missstände aufzuzeigen und anzuprangern. Wie in jedem Roman von Löhning, wird auch wieder viel über das Privatleben der Kommissare erzählt, was ich für eine Fortsetzungsreihe immer sehr gelungen finde. Für mich war dieser Roman wieder ganz großes Kino und Inge Löhning hat mir wieder gezeigt, warum ihre Bücher so eine große Fangemeinde haben. SUPER, SUPER, SUPER !!!!!

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Wieder ein spannender und berührender Fall für Kommissar Dühnfort
von Aglaya aus Luzern am 24.11.2015

In München werden Senioren ermordet. Was hat es mit dem „Samariter“ auf sich, glaubt er wirklich, die alten Menschen durch die Morde zu erlösen? „Deiner Seele Grab“ ist der sechste Band der Krimireihe um den Münchner Kommissar Tino Dühnfort. Ich habe nicht alle vorhergehenden Bände gelesen (lediglich den ersten... In München werden Senioren ermordet. Was hat es mit dem „Samariter“ auf sich, glaubt er wirklich, die alten Menschen durch die Morde zu erlösen? „Deiner Seele Grab“ ist der sechste Band der Krimireihe um den Münchner Kommissar Tino Dühnfort. Ich habe nicht alle vorhergehenden Bände gelesen (lediglich den ersten und den neusten Band, der nach „Deiner Seele Grab“ spielt“) was aber für das Verständnis der Krimihandlung keine Rolle spielte. Wie für diese Buchreihe typisch, wird die Handlung aus wechselnder Perspektive erzählt. Neben dem Protagonisten Dühnfort wird auch die Sicht seiner Kollegin Kirsten und die von zwei mit der Tat zusammenhängenden Frauen, Anjela und Clara, verwendet. Ich mag diese wechselnden Perspektiven, da ich so nicht nur den polizeilichen Blick, sondern auch gewisses Insiderwissen erhalte. Neben dem Kriminalfall spielt auch das Privatleben aller Beteiligten eine grosse Rolle, und hier merkte ich, dass mir etwas Vorwissen fehlte. Dennoch konnte ich auch den Nebenhandlungen gut folgen. Der Schreibstil der Autorin Inge Löhnig liest sich flüssig, sodass ich das Buch in wenigen Stunden verschlungen hatte. Die Handlung ist in sich logisch, aber auch recht vorhersehbar, ich wusste ungefähr in der Mitte des Buches, wer der Täter und was sein Motiv war. Dies tat aber überraschenderweise der Spannung keinen grossen Abbruch, ich habe auch die zweite Buchhälfte mit viel Vergnügen gelesen, um herauszufinden, ob ich mit meiner Einschätzung richtig lag. Wer Blut und Gewalt sucht, wird mit dieser Buchreihe nicht glücklich, hier spielt die psychologische und gesellschaftskritische Seite eine viel grössere Rolle. Hierzu möchte ich anmerken, dass Inge Löhnig etwas gar viel in ihr Buch hineinzupressen versuchte. Pflegenotstand, Erbstreitigkeiten und sogar Menschenhandel sind nur einige der Themen, die die Autorin hier anspricht. Weniger wäre wohl auch hier mehr gewesen. Mein Fazit Eine klare Empfehlung für Fans von deutschen Krimis ohne viel Blut. Ich werde die weiteren Bände der Reihe mit Sicherheit auch noch lesen.

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Deiner Seele Grab
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 11.11.2014

Konstantin Dühnfort ermittelt in seinem sechsten Fall wieder in München und Umgebung. Diesmal muss er herausfinden, welche Motive einen Mörder dazu bringen, alte Menschen zu ermorden und sie dann kunstgerecht aufzubahren, inklusive Deko-Obst. Unklar ist ganz lange, ob der Täter wirklich ein Psychopath ist oder vielleicht doch noch anderes... Konstantin Dühnfort ermittelt in seinem sechsten Fall wieder in München und Umgebung. Diesmal muss er herausfinden, welche Motive einen Mörder dazu bringen, alte Menschen zu ermorden und sie dann kunstgerecht aufzubahren, inklusive Deko-Obst. Unklar ist ganz lange, ob der Täter wirklich ein Psychopath ist oder vielleicht doch noch anderes hinter den Morden steckt. Dühnfort und der Leser werden ein bisschen auf falsche Fährten gelockt und es macht Spaß der Autorin zu folgen und Wendungen und Vermutungen zu analysieren. Aus mehreren Perspektiven wird die Geschichte erzählt und dabei gründlich beleuchtet, welche Mißstände und Nöte Rentner mit und ohne Familie, krank oder gesund, mit dem Älter werden haben. Dabei wird auch geschildert, wie Kinder oft auf das Erbe ihrer Verwandten spekulieren und sich über deren Lebensabend und wie man ihn verbessern könnte, keine großen Gedanken machen. Klar gibt es auch die liebevolle Tochter - hier Clara genannt - die ihren Vater liebt und ihn gut versorgt haben will und nicht nur abgeschoben. Aber das ist ein Kampf um Geld, Unterstützung und Einsicht aller Beteiligten, dass es Grenzen gibt. Auch Elena, eine illegale Putzfrau, spielt eine große Rolle in diesem Krimi. Diverse Rahmenhandlungen bringen weitere Facetten in das Geschehen. Dühnfort muss sich gegen die Anzeige einer von ihm Vernommenen wehren, die behauptet, er habe sie misshandelt. Außerdem versucht er ständig, mehr Zeit mit seiner Flamme Gina zu verbringen. Auch seine Kollegen und Kolleginnen haben diesmal wieder mehr Privatleben, was mir gut gefällt. Das Thema fand ich sehr interessant und aus dem Leben gegriffen. Inge Löhnig versteht es, neue Charakter zu entwerfen und schnell und zielsicher einzuführen. Aber auch die liebgewonnenen Helden kommen nicht zu kurz. Ihre Darsteller agieren glaubwürdig und lebendig und lassen Sympathien entstehen und Abneigung aufflammen ohne zu sehr Schwarz und Weiß zu sein. Ein solide geschriebener Krimi mit einem zufriedenstellenden Ende. Könnte mir gut vorstellen, dass man Dühnfort mal verfilmt.

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Sehr empfehlenswert
von Yvonne am 14.10.2014

Kommissar Dühnfort und sein Team stehen vor einem Rätsel. Wer ist der skrupellose Täter, der alte, hilflose Menschen umbringt und sich selbst der Samariter nennt? Nachdem die zweite Leiche aufgetaucht ist, glauben alle an einen Serientäter. Allerdings gibt es einige Aspekte, die in den Augen von Dühnfort keinen Sinn... Kommissar Dühnfort und sein Team stehen vor einem Rätsel. Wer ist der skrupellose Täter, der alte, hilflose Menschen umbringt und sich selbst der Samariter nennt? Nachdem die zweite Leiche aufgetaucht ist, glauben alle an einen Serientäter. Allerdings gibt es einige Aspekte, die in den Augen von Dühnfort keinen Sinn ergeben. Wie wählt der Täter seine Opfer, was ist sein Motiv? Oder haben sie es sogar mit mehreren Tätern zu tun? Im 6. Band von Inge Löhnig geht es neben vieler anderer kleiner Nebenhandlungen in erster Linie um den Notstand pflegebedürftiger, alter Menschen. Ein sehr bedrückendes und ernstes Thema, was mich persönlich sehr ergriffen und schon ein wenig zum Nachdenken angeregt hat. Der Schreibstil ist, wie man das bereits von den Vorgängern gewohnt ist, sehr leicht und flüssig! Die Kapitel kurz und übersichtlich gehalten. Allerdings finde ich, dass die Autorin im Hinblick auf die Vielseitigkeit des Inhalts eine Schüppe drauf gelegt hat. Neben dem eigentlichen Fall hat Dühnfort mit einer dienstlichen Verschwörung zu kämpfen: gegen ihn wird wegen Körperverletzung intern ermittelt. Gina, die dieses Mal leider nur eine eher nebensächliche Rolle spielt, stärkt ihm dabei den Rücken. Seine Kollegin Kirstin hat Probleme mit ihrer pubertierenden Tochter und den Schwiegereltern. Die Protagonistin Clara streitet sich nach dem Tod ihres Vaters mit Exmann und Geschwistern um das Erbe. Eine osteuropäische Reinigungskraft erschleicht sich das Vertrauen alter Menschen, um sich durch Diebstähle ein besseres Leben zu ermöglichen. Alle diese Handlungsstränge bieten einiges an Potential und wirken auf 500 Seiten komprimiert leider ein wenig oberflächlich, weshalb ich einen Stern abziehen muss. Nichtdestotrotz fließt am Ende alles schlüssig zusammen. Man darf sich sicherlich auf einen weiteren Teil der Reihe freuen. Leser, die diese Reihe bisher noch nicht kennen, haben ganz bestimmt auch ihre Freude an diesem Buch. Aber wenn man neben der eigentlichen Handlung des Buches auch hohen Wert auf Persönlichkeiten der Protagonisten legt, sollte man die Vorgänger besser gelesen haben.

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Sehr empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Delbrück am 14.10.2014

Kommissar Dühnfort und sein Team stehen vor einem Rätsel. Wer ist der skrupellose Täter, der alte, hilflose Menschen umbringt und sich selbst der Samariter nennt? Nachdem die zweite Leiche aufgetaucht ist, glauben alle an einen Serientäter. Allerdings gibt es einige Aspekte, die in den Augen von Dühnfort keinen Sinn... Kommissar Dühnfort und sein Team stehen vor einem Rätsel. Wer ist der skrupellose Täter, der alte, hilflose Menschen umbringt und sich selbst der Samariter nennt? Nachdem die zweite Leiche aufgetaucht ist, glauben alle an einen Serientäter. Allerdings gibt es einige Aspekte, die in den Augen von Dühnfort keinen Sinn ergeben. Wie wählt der Täter seine Opfer, was ist sein Motiv? Oder haben sie es sogar mit mehreren Tätern zu tun? Im 6. Band von Inge Löhnig geht es neben vieler anderer kleiner Nebenhandlungen in erster Linie um den Notstand pflegebedürftiger, alter Menschen. Ein sehr bedrückendes und ernstes Thema, was mich persönlich sehr ergriffen und schon ein wenig zum Nachdenken angeregt hat. Der Schreibstil ist, wie man das bereits von den Vorgängern gewohnt ist, sehr leicht und flüssig! Die Kapitel kurz und übersichtlich gehalten. Allerdings finde ich, dass die Autorin im Hinblick auf die Vielseitigkeit des Inhalts eine Schüppe drauf gelegt hat. Neben dem eigentlichen Fall hat Dühnfort mit einer dienstlichen Verschwörung zu kämpfen: gegen ihn wird wegen Körperverletzung intern ermittelt. Gina, die dieses Mal leider nur eine eher nebensächliche Rolle spielt, stärkt ihm dabei den Rücken. Seine Kollegin Kirstin hat Probleme mit ihrer pubertierenden Tochter und den Schwiegereltern. Die Protagonistin Clara streitet sich nach dem Tod ihres Vaters mit Exmann und Geschwistern um das Erbe. Eine osteuropäische Reinigungskraft erschleicht sich das Vertrauen alter Menschen, um sich durch Diebstähle ein besseres Leben zu ermöglichen. Alle diese Handlungsstränge bieten einiges an Potential und wirken auf 500 Seiten komprimiert leider ein wenig oberflächlich, weshalb ich einen Stern abziehen muss. Nichtdestotrotz fließt am Ende alles schlüssig zusammen. Man darf sich sicherlich auf einen weiteren Teil der Reihe freuen. Leser, die diese Reihe bisher noch nicht kennen, haben ganz bestimmt auch ihre Freude an diesem Buch. Aber wenn man neben der eigentlichen Handlung des Buches auch hohen Wert auf Persönlichkeiten der Protagonisten legt, sollte man die Vorgänger besser gelesen haben.

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Samariter
von coffee2go am 24.06.2014

Kurze Inhaltszusammenfassung: Im aktuellen Fall ermittelt Kommissar Dühnfort an einem sehr aktuellen Thema: Jemand, der sich „der Samariter“ nennt, möchte die Missstände von alten Menschen in Pflegeheimen aufklären, aber ist diese Person zugleich auch der Mörder von mehreren alten Personen? Zusätzlich gerät die nach den Mordfällen verschwundene Elena, die sich... Kurze Inhaltszusammenfassung: Im aktuellen Fall ermittelt Kommissar Dühnfort an einem sehr aktuellen Thema: Jemand, der sich „der Samariter“ nennt, möchte die Missstände von alten Menschen in Pflegeheimen aufklären, aber ist diese Person zugleich auch der Mörder von mehreren alten Personen? Zusätzlich gerät die nach den Mordfällen verschwundene Elena, die sich illegal als Putzhilfe in Deutschland aufhält, in Verdacht beteiligt zu sein, sie bleibt aber vorerst unauffindbar. Und auch Kommissar Dühnfort gerät nach der Anschuldigung des tätlichen Angriffs selbst ins Visier der internen Ermittler und erfährt, dass er nicht nur Freunde bei seinen Kollegen hat. Meine Meinung zum Buch: Der 6. Kriminalfall mit Kommissar Dühnfort ist aufgrund des Themas, das die Pflege von älteren Menschen in Pflegeheimen betrifft, sehr aktuell und tiefgreifend. Zusätzlich zu den Ermittlungen bekommen die LeserInnen auch einen guten Einblick in das Privatleben von Kommissar Dühnfort und seiner Beziehung zu Gina. Aktuell versuchen die beiden ein gemeinsames Kind zu bekommen, was aber bis jetzt noch nicht geklappt hat und vor allem Gina sehr traurig macht. Eine weitere bedeutende Charakterin in diesem Buch ist Clara, eine Lektorin, die sich rührend um ihren dementen Vater kümmert und gleichzeitig versucht, die Schulden, die sie für ihren Exmann gemacht hat, abzuarbeiten. Clara scheint bisher wenig Glück in ihrem Leben gehabt zu haben, bis sie den bekannten Schriftsteller Thore kennenlernt und sich zwischen den beiden eine Beziehung anbahnt. Doch für einen glücklichen Abend mit Thore muss sie ein sehr großes Opfer bringen und es werden sie lebenslange Schuldgefühle plagen. Die Charaktere waren in diesem Fall allesamt sehr beeindruckend beschrieben und auch die Thematik war so spannend, sodass der Krimi wirklich sehr kurzweilig und ein Genuss zu lesen war. Titel und Cover: Der Titel und das Cover passen meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt des Buches, vor allem die Farbgestaltung und der Schriftzug haben Wiedererkennungswert mit den Vorgänger-Krimis der Autorin. Mein Fazit: Der 6. Fall mit Kommissar Dühnfort ist mindestens genauso spannend, wie die fünf Vorgänger-Krimis und ich warte schon voller Vorfreude auf den nächsten Fall. Ich hoffe, die Autorin lässt uns nicht allzu lange warten!

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Samariter
von merbs am 17.03.2014

"Deiner Seele Grab" ist das 6. Buch von Inge Löhnig mit Kommissar Tino Dühnfort. Der Espressoliebhaber Dühnfort muss sich dieses Mal mit einer internen Ermittlung gegen ihn befassen. Das spielt aber eigentlich nur eine Nebenrolle. Hauptsächlich geht es um einen Mord an einer alten Frau, die erstickt wurde und kunstvoll... "Deiner Seele Grab" ist das 6. Buch von Inge Löhnig mit Kommissar Tino Dühnfort. Der Espressoliebhaber Dühnfort muss sich dieses Mal mit einer internen Ermittlung gegen ihn befassen. Das spielt aber eigentlich nur eine Nebenrolle. Hauptsächlich geht es um einen Mord an einer alten Frau, die erstickt wurde und kunstvoll mit Apfel und Trauben arrangiert tot in ihrem Bett aufgefunden wurde. Schnell fällt der Verdacht auf den selbsternannten Samariter, der den Umgang in unserer Gesellschaft mit alten Menschen anprangert. Dann geschehen noch weitere Morde an alten Menschen. Verwickelt in diese Morde ist auch eine moldawische Putzfrau, die unter falschem Namen bei einem der Opfer arbeitete. Das Buch ist absolut spannend und unterhaltsam geschrieben. Ich fand es keine Sekunde langweilig und habe es auch in kürzester Zeit gelesen.Ein absolut klasse Buch !

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