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Koch, J: Horizont so nah

(33)
Jessica führt das normale Leben eines Teenagers, bis der 20-jährige Danny zufällig ihren Weg kreuzt. Sofort ist sie fasziniert von ihm, denn er besitzt alles, von dem sie träumt: gutes Aussehen, Erfolg, Unabhängigkeit und Geld. Er zieht sie in seinen Bann, mit seinem Selbstbewusstsein, seiner immer guten Laune und seiner hilfsbereiten Art anderen Menschen gegenüber.
Erst allmählich gelingt es Jessica, hinter seine sorgfältig aufgebaute Fassade zu blicken und ihn wirklich kennenzulernen. Abgründe tun sich auf, denn Danny ist von Kindheit an zutiefst traumatisiert. Fernab von Heimat und Familie kämpft er um ein normales Leben.
Trotz aller Schwierigkeiten und gegen jede Vernunft entsteht zwischen Jessica und Danny eine innige Liebe.
Doch es wird nicht einfacher. Nicht nur Dannys Vergangenheit ist düster, auch seine Zukunft ist bereits gezeichnet, denn seine Kindheit hat nicht nur seelische Folgen hinterlassen. In einer oberflächlichen Welt, die nur das Offensichtliche sehen will, beginnt ein Kampf gegen Vorurteile und Ausgrenzung - und ein Wettlauf mit der Zeit ...
Die Geschichte einer grossen Liebe. Eine Geschichte über Vertrauen, Mut, Schmerz, Verzweiflung und die Kraft loszulassen. Eine wahre Geschichte.
Portrait
Jessica Koch wurde 1982 in Ludwigsburg geboren.
Schon in der Schulzeit begann sie, kürzere Manuskripte zu schreiben, reichte diese aber nie bei Verlagen ein. Zu Beginn ihrer Ausbildung zur Bauzeichnerin lernte sie im Herbst 1999 den Deutsch-Amerikaner Danny kennen. Mit ihm erlebte Sie die Geschichte hinter „Dem Horizont so nah“
Anschliessend hat es fast 13 Jahre gedauert, bis sie sich traute, mit ihrem Manuskript an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Autorin erzählt von einem Leben zwischen Optimismus, Hoffnung und Angst. Offen, ehrlich und mit Weitsicht berichtet sie aus ihrer Vergangenheit und bringt dabei mehr als ein Tabuthema zur Sprache.
Jessica Koch lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und ihren beiden Hunden in der Nähe von Heilbronn. Momentan arbeitet sie an einem weiteren Manuskript: einem Roman über Dannys Kindheit.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 440
Erscheinungsdatum 15.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-945362-19-8
Verlag FeuerWerke Verlag
Maße (L/B/H) 213/128/32 mm
Gewicht 571
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Eine schöne & schreckliche Geschichte, fesselnd und mit viel Tiefe erzählt sie von großer Liebe und einem schlimmen Schicksal
von Leyia am 25.03.2016

Inhalt: In dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Buch „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch lernt Jessica mit 17 Jahren den attraktiven Danny kennen. Doch es ist zuerst gar nicht so einfach mit Danny, denn er verhält sich oft anders als andere Menschen und scheint in seinem Leben schon viel... Inhalt: In dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Buch „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch lernt Jessica mit 17 Jahren den attraktiven Danny kennen. Doch es ist zuerst gar nicht so einfach mit Danny, denn er verhält sich oft anders als andere Menschen und scheint in seinem Leben schon viel durchgemacht zu haben. Er lebt mit seiner besten Freundin und Leidensgenossin Christina in einer Wohnung. Jessica fühlt sich sehr zu ihm hingezogen, obwohl er sie immer wieder vor sich selbst warnt. Wieso erfährt sie erst als sie langsam beginnt sein Vertrauen zu gewinnen. Meine Meinung: Titel und Cover haben mir vorher schon gut gefallen und im Nachhinein kann ich sagen, dass beides perfekt zum Buch passt. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Geschichte ist immer spannend, es gibt keine Längen in dem Buch. Die Geschichte ist etwas ganz Besonderes. Besonders schön, aber auch besonders traurig und schrecklich. Und besonders wichtig! Es ist nicht immer einfach zu verdauen was man da liest, aber es öffnet einem auch die Augen und zeigt die schlimmen Seiten des Lebens von ganz nah. Aber es sind auch schöne Seiten da, die Dialoge sind oft amüsant und die Geschichte schildert eine ganz besondere und tiefe Freundschaft und Liebe. Das Buch macht Hoffnung, es nimmt Hoffnung und es ist ein Appell daran mit offenen Augen und ohne Vorurteile durchs Leben zu gehen und sich für seine Mitmenschen zu interessieren. Und ebenso daran das Leben zu genießen! Es ist sehr emotional, die Gefühlswelt der Personen ist mit großer Tiefe beschrieben und man ist immer direkt in der Geschichte und kann sich alles genau vorstellen. Das Buch hinterlässt viele Gedanken aber auch neue Blickwinkel. Für all das gebe ich dem Buch 5 Sterne und auch dafür, dass es eine wahre Geschichte ist und die Autorin so mutig war ihre eigene Geschichte aufzuschreiben! Das macht das Buch für mich umso bedeutsamer. Dies ist eine Geschichte so schön und schrecklich zugleich, dass nur das Leben selbst sie geschrieben haben kann. Fazit: Eine wahre Geschichte, die schöner und schrecklicher nicht sein könnte. Das Buch ist flüssig zu lesen und absolut fesselnd, es beschäftigt sich mit großer Tiefe und Nähe mit einem sehr traurigen aber auch wichtigen Thema und hinterlässt viele Gedanken aber auch neue Blickwinkel. Aber es beschreibt auch eine liebevolle und besondere Freundschaft und Liebe.

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Eine schöne & schreckliche Geschichte, fesselnd und mit viel Tiefe erzählt sie von großer Liebe und einem schlimmen Schicksal
von Leyia am 25.03.2016

Inhalt: In dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Buch „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch lernt Jessica mit 17 Jahren den attraktiven Danny kennen. Doch es ist zuerst gar nicht so einfach mit Danny, denn er verhält sich oft anders als andere Menschen und scheint in seinem Leben schon viel... Inhalt: In dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Buch „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch lernt Jessica mit 17 Jahren den attraktiven Danny kennen. Doch es ist zuerst gar nicht so einfach mit Danny, denn er verhält sich oft anders als andere Menschen und scheint in seinem Leben schon viel durchgemacht zu haben. Er lebt mit seiner besten Freundin und Leidensgenossin Christina in einer Wohnung. Jessica fühlt sich sehr zu ihm hingezogen, obwohl er sie immer wieder vor sich selbst warnt. Wieso erfährt sie erst als sie langsam beginnt sein Vertrauen zu gewinnen. Meine Meinung: Titel und Cover haben mir vorher schon gut gefallen und im Nachhinein kann ich sagen, dass beides perfekt zum Buch passt. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Geschichte ist immer spannend, es gibt keine Längen in dem Buch. Die Geschichte ist etwas ganz Besonderes. Besonders schön, aber auch besonders traurig und schrecklich. Und besonders wichtig! Es ist nicht immer einfach zu verdauen was man da liest, aber es öffnet einem auch die Augen und zeigt die schlimmen Seiten des Lebens von ganz nah. Aber es sind auch schöne Seiten da, die Dialoge sind oft amüsant und die Geschichte schildert eine ganz besondere und tiefe Freundschaft und Liebe. Das Buch macht Hoffnung, es nimmt Hoffnung und es ist ein Appell daran mit offenen Augen und ohne Vorurteile durchs Leben zu gehen und sich für seine Mitmenschen zu interessieren. Und ebenso daran das Leben zu genießen! Es ist sehr emotional, die Gefühlswelt der Personen ist mit großer Tiefe beschrieben und man ist immer direkt in der Geschichte und kann sich alles genau vorstellen. Das Buch hinterlässt viele Gedanken aber auch neue Blickwinkel. Für all das gebe ich dem Buch 5 Sterne und auch dafür, dass es eine wahre Geschichte ist und die Autorin so mutig war ihre eigene Geschichte aufzuschreiben! Das macht das Buch für mich umso bedeutsamer. Dies ist eine Geschichte so schön und schrecklich zugleich, dass nur das Leben selbst sie geschrieben haben kann. Fazit: Eine wahre Geschichte, die schöner und schrecklicher nicht sein könnte. Das Buch ist flüssig zu lesen und absolut fesselnd, es beschäftigt sich mit großer Tiefe und Nähe mit einem sehr traurigen aber auch wichtigen Thema und hinterlässt viele Gedanken aber auch neue Blickwinkel. Aber es beschreibt auch eine liebevolle und besondere Freundschaft und Liebe.

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Berührende Liebesgeschichte
von Aglaya aus Luzern am 15.03.2016

Die 17-jährige Jessica verliebt sich in den etwas älteren Danny. Dieser versteckt ein grosses Geheimnis vor ihr… Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive der Protagonistin Jessica erzählt. Wenn ich hier nichts falsch verstanden habe, dann ist der Roman autobiographisch, die Autorin ist daher gleichzeitig die Erzählerin. Einige Kapitel, die... Die 17-jährige Jessica verliebt sich in den etwas älteren Danny. Dieser versteckt ein grosses Geheimnis vor ihr… Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive der Protagonistin Jessica erzählt. Wenn ich hier nichts falsch verstanden habe, dann ist der Roman autobiographisch, die Autorin ist daher gleichzeitig die Erzählerin. Einige Kapitel, die Situationen schildern, die Jessica nicht direkt miterlebt, werden in der Beobachterperspektive erzählt. Die Handlung spielt vor über 10 Jahren und wird Rückblickend von heutigen Zeitpunkt aus erzählt. Zu Beginn der Geschichte hatte ich etwas Mühe mit dem Buch. Die Figuren konnten mich nicht von Beginn weg packen, besonders Jessica erschien mir zunächst recht oberflächlich, zickig und naiv (nicht böse sein, Jessica, wenn Du das hier liest, der Eindruck hat sich im Laufe der Geschichte geändert). Aber schliesslich war sie am Anfang erst 17, und wer kann schon guten Gewissens behaupten, er sei schon als Teenager tiefgründig und weise gewesen… Auch Danny kam mir zunächst ziemlich suspekt vor, denn offensichtlich hat er vieles vor Jessica versteckt, und auch recht arrogant, was sich später als Schutzverhalten herausgestellt hat. Auch die Handlung packte mich nicht von Beginn weg, die ersten paar Kapitel plätschert sie eher gemütlich vor sich hin, hier und da unterbrochen vom obligaten Drama, das Teenagerromane eigentlich immer behandeln (das Leben als Teenager besteht ja schliesslich oft aus seinem Haufen aneinandergereihten Dramen – jedenfalls aus Sicht der Betroffenen). Erst als langsam klar wurde, was genau Danny eigentlich zu verstecken hat und Jessica vor einer grossen Entscheidung stand, hat mich das Buch dann wirklich gepackt und nicht mehr losgelassen. Je länger ich „Dem Horizont so nah“ gelesen habe, desto mehr habe ich die drei Hauptfiguren Jessica, Danny und Tina, Dannys beste Freundin, ins Herz geschlossen. So wie auch Jessica ihre Zeit braucht, um sich mit den beiden anzufreunden, so brauchte auch ich meine Zeit – mit allen dreien. Gegen Ende hat mich ihr Schicksal jedoch zu Tränen gerührt – und das ist jetzt nicht bildlich gesprochen. Der Schreibstil der Autorin Jessica Koch ist gut dem Genre des autobiografischen Romans angepasst. „Dem Horizont so nah“ liest sich so, als ob die Erzählerin und Protagonistin neben einem sitzen und die ganzen Geschehnisse persönlich schildern würde. Der Schreibstil ist nicht besonders hochstehend, aber sehr authentisch, wirkt eher gesprochen als geschrieben. Für die berührende Handlung hätte das Buch die maximale Punktzahl verdient, einen kleinen Abzug erhält der für mich etwas harzige Einstieg. Mein Fazit Berührende Teenager-Liebesgeschichte. Wahr, und damit umso trauriger.

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Dem Horizont so nah
von buecherfreund am 07.06.2016

Ich lese normalerweise eher weniger Liebesgeschichten, doch auf der Suche nach einer Urlaubslektüre bin ich über das Buch gestolpert und die Inhaltsangabe hat mich angesprochen. Darüber bin ich froh, denn sonst hätte ich dieses wundervolle Buch nie kennengelernt. Das Buch... Ich lese normalerweise eher weniger Liebesgeschichten, doch auf der Suche nach einer Urlaubslektüre bin ich über das Buch gestolpert und die Inhaltsangabe hat mich angesprochen. Darüber bin ich froh, denn sonst hätte ich dieses wundervolle Buch nie kennengelernt. Das Buch fängt an wie in einer typischen Liebesgeschichte. Die 17-jährige Jessica lernt während eines Kirmesbesuchs mit ihrer Freundin den ein paar Jahre älteren Danny kennen. Obwohl ihr sein Machogehabe auf die Nerven geht, ist sie fasziniert von ihm und gibt ihm schließlich doch ihre Nummer. Natürlich ruft er nie an, doch irgendwann laufen sie sich wieder über den Weg. Jessica merkt bald, dass hinter dem starken Kerl ein ganze weicher Kern steckt und dass er in seinem jungen Leben schon viel ertragen musste, mehr als sie sich vorstellen kann. Sie muss außerdem damit klarkommen, dass Danny mit seiner besten Freundin Christina zusammen lebt, die einen ganz besonderen Platz in seinem Herzen einnimmt. Als Jessica die ganze Wahrheit über Dannys und Christinas Lebensgeschichten erfährt, ist sie geschockt. Ihre bisher heile, naive Welt bricht zusammen und sie erwägt kurz, den Kontakt zu beiden abzubrechen. Doch stattdessen kämpft sie weiter aus Liebe zu Danny. Danny trägt noch ein ganz spezielles Geheimnis mit sich herum, das er auf jeden Fall vor Jessica verheimlichen will, weil ihm sein bisheriges Leben gezeigt hat, dass sie ihn alleine lassen wird, sobald sie es erfährt. Es ist ein Geheimnis, das beide ganz massiv in der Zukunft beeinträchtigen wird. Doch irgendwann kommt es heraus und für Jessica bricht zum zweiten Mal eine Welt zusammen. Sie fühlt sich hilflos und muss nun entscheiden, ob ihre Liebe stark genug ist, um dieses Geheimnis zu ertragen. Der Schreibstil der Autorin hat mich sehr beeindruckt. Sie schreibt sehr realistisch und trotzdem sehr gefühlsintensiv. Ich habe mit allen Charakteren mitgelitten. Ich wusste vorher nicht, dass das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht, die Autorin verarbeitet hier einen Teil ihrer Vergangenheit. Erst im letzten Kapitel habe ich gemerkt, dass hier jemand schreibt, der die Geschichte persönlich miterlebt hat, was das Ganze noch mal realer werden lässt. Die Autorin hat meinen großen Respekt dafür, dass sie ihre Geschichte in diesem Buch veröffentlicht hat. Es werden wichtige Themen aufgegriffen, die leider viel zu selten thematisiert werden. Ein wundervolles Buch, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Eine unheimlich berührende Liebesgeschichte
von Jennifer aus Stadtroda am 03.06.2016

Jessica Kochs Buch "Dem Horizont so nah" beruht auf einer wahren Geschichte, nämlich ihrer eigenen. Schonungslos offen und ehrlich lässt sie den Leser in ihre Seele und damalige Beziehung mit dem HIV-positiven Halbamerikaner Danny schauen. Kochs Liebesgeschichte berührt ab der ersten Zeile und wirkt in sich sehr stimmig. Kein... Jessica Kochs Buch "Dem Horizont so nah" beruht auf einer wahren Geschichte, nämlich ihrer eigenen. Schonungslos offen und ehrlich lässt sie den Leser in ihre Seele und damalige Beziehung mit dem HIV-positiven Halbamerikaner Danny schauen. Kochs Liebesgeschichte berührt ab der ersten Zeile und wirkt in sich sehr stimmig. Kein Wort ist zu viel, eher zu wenig. Seite um Seite taucht man in eine sehr emotionale, aber intensiv gelebte Zeit im Leben der Autorin ein. Gegen ihre Eltern lebt Jessica (20) mit Danny (20) und dessen bester Freundin, einer ehemaligen Drogenabhängigen, zusammen. Danny lässt trotz seiner traumatischen Geschichte und seinem tödlichen Schicksal Jessica nie im Stich. Im Gegenteil, er zeigt ihr, was es bedeutet, mit allen Sinnen zu leben und den Moment zu genießen. Er sprüht förmlich vor positiver Lebensenergie und Liebe. Durch Ihn reift Jessica zu einer selbstbewussten und toleranten jungen Frau heran. Seine Erkrankung geht sie offen an, verheimlicht nicht, was eine Menge Mut erfordert. Jessica Kochs Buch ist auch eine Hommage an das vorurteilsfreie Leben und den bewussten Umgang mit HIV. Mich hat dieses sehr persönliche Buch bis zum Ende nicht mehr losgelassen und zu Tränen gerührt. Vor allem bei Dannys Abschiedsbrief habe ich Rotz und Wasser geheult (s. Buchtitel). Das emotionale Auf und Ab von Jessica und Danny hat mich besonders mitgerissen. Schuld, Trauer und Liebe, eigentlich alle menschlichen Emotionen spielen eine Rolle, wodurch das Buch ausnahmslos jeden anspricht. FAZIT Ein berührendes Buch, das jeder einmal gelesen haben sollte. Danke Jessica Koch, dass du deine Geschichte mit uns Lesern geteilt hast! Deine Entscheidung war mutig und richtig.

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Sprachlos
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2016

Nach der Leseprobe dachte ich noch, dass es sich bei diesem Buch um eine Liebesgeschichte handelt, bei der eine der Hauptfiguren eine schwere Kindheit gehabt hat. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass man dieses Buch einfach so runter lesen kann, es danach in die Ecke legt und vergisst. Ich... Nach der Leseprobe dachte ich noch, dass es sich bei diesem Buch um eine Liebesgeschichte handelt, bei der eine der Hauptfiguren eine schwere Kindheit gehabt hat. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass man dieses Buch einfach so runter lesen kann, es danach in die Ecke legt und vergisst. Ich wurde dann eines besseren belehrt. Vom Schreibstil her fande ich es sehr angenehm das Buch zu lesen. Bei den meisten Büchern gibt es einige Stellen, an denen es gerade nicht so spannend ist und man das Buch für ein paar Stunden getrost zur Seite legt. Dies war hier nicht der Fall. Normalerweise lese ich nicht besonders schnell und auch nicht nonstop. Bei diesem Buch habe ich trotz der ca. 400 Seiten nur zwei Tage gebraucht. Es gibt kaum eine Stelle, an der man nicht unbedingt wissen möchte wie es weiter geht, deshalb fällt es schwer das Buch zur Seite zu legen. Weiterhin ist es der Autorin sehr gut gelungen Spannung aufzubauen und das Interessen des Lesers immer wieder neu zu wecken und dabei gleichzeitig seine brennenden Fragen, die sich während des Lesens ergeben, zu beantworten. Ich bin sehr begeistert davon wie die Autorin es geschafft hat eine sehr persönliche Geschichte in einen Roman zu fassen, der fesselt, der eine Geschichte ist und zugleich Realität. Das ist ein großes Kunststück! Zudem wurden viele Dialoge mit eingebunden, die dem Leser das Gefühl geben mitten im Geschehen dabei zu sein und es selbst mitzuerleben. Das ist eine großartige Leistung. Gut fande ich auch, dass es Kapitel gab, in denen aus der Perspektive von Danny oder z. Bsp. von Erika Blumhardt der Beraterin in der AIDS-Beratungsstelle geschrieben wurde. Das war sehr erfrischend und hat das Lesegefühl aufgelockert. An drei Stellen im Buch bin ich an Textfehlern hängen geblieben, dort waren zum Beispiel zwei Worte zusammengeschrieben und das Leerzeichen hat gefehlt. Das hat der Geschichte jedoch keinen Abbruch getan. Schön war es auch der Protagonistin bzw. Autorin Jessica bei ihrer Entwicklung zuzuschauen, die sie während der Geschichte durchmacht. Für ihr damals junges Alter finde ich das sie erstaunlich reif war, bzw. geworden ist. Gut war auch, dass mit der persönlichen Geschichte das gesellschaftliche Thema, vom anders-sein oder als anders-empfunden werden thematisiert wurde bzw. hier im Speziellen, als HIV-infizierte Person. Unwissenheit, Vorurteile, Ungerechtigkeit, Verständnislosigkeit, Machtlosigkeit, Angst, Hilflosigkeit, Ohnmacht, Stigmatisierung.... Bewundernswert fande ich, wie stark Menschen manchmal sind und Dinge aushalten können, die man nicht aushalten kann. Und wie stark auch das Leben ist, das ein immer weitermachen lässt. Alles in allem ist dieses Buch faszinierend, von der Technik des Schreibens sehr gut gelungen, emotional ergreifend, durchweg spannend (auch für Leser, die keine Liebesgeschichten lesen), es regt unweigerlich zum drüber nachdenken an und es schwingt eine Atmosphäre mit, die einen nicht so leicht wieder los lässt.

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Dem Horizont so nah
von Sylvia Mangl aus Wien am 24.05.2016

Jessica Koch erzählt von ihrer ersten großen Liebe, die ihr begegnet als sie grade 18 ist. Danny, ein Amerikaner, der seit seiner frühen Kindheit in Deutschland lebt ist ihr zu Anfang nicht ganz geheuer. Er ist ist zu selbstbewusst, zu großspurig und sie meint, dass er nur auf schnelle... Jessica Koch erzählt von ihrer ersten großen Liebe, die ihr begegnet als sie grade 18 ist. Danny, ein Amerikaner, der seit seiner frühen Kindheit in Deutschland lebt ist ihr zu Anfang nicht ganz geheuer. Er ist ist zu selbstbewusst, zu großspurig und sie meint, dass er nur auf schnelle Abenteuer aus ist. Doch das Gegenteil ist der Fall und je mehr sie sich Danny nähert, desto stärker geht er auf Distanz. Sie versteht die Welt nicht mehr, bis er ihr sein Geheimnis anvertraut. Danny ist HIV-positiv, angesteckt von seinem eigenen Vater, der ihn als Kind jahrelang missbraucht hat. Danny ist tief traumatisiert und hat es sein Leben lang nicht geschafft, eine richtige Beziehung aufzubauen. Jessica lässt sich auf ihn ein und sie schafft es, dass Danny Vertrauen zu ihr fasst und die beiden annähernd eine normale Beziehung führen können. Sie erleben eine extrem glückliche Zeit. Doch dann stirbt Dannys beste Freundin, mit der er seine schwerste Zeit im Kinderheim erlebt hat und das wirft ihn völlig aus der Bahn. Für die beiden beginnt eine extrem schwere Zeit. Es ist dies eines der berührendsten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Ich bin keine besondere Liebesgeschichten-Leserin, aber hier konnte ich einfach nicht aufhören. Vor dem Hintergrund, dass diese Geschichte tatsächlich stattgefunden hat, bekommen die beschriebenen Ereignisse gleich noch einmal soviel Gewicht und irgendwie hofft man – wider besseren Wissens – dass da irgendwie ein gutes Ende daherkommt, aber leider. Jessica Koch hat auch einen sehr einfühlsamen Erzählstil, der niemals ins Kitschige abdriftet. Man kann sich sehr gut in das junge Mädchen hineinversetzen, speziell die erste große Liebe ist etwas ganz besonderes, was in ähnlicher Form

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Dem Horizont so nah
von nellsche am 20.05.2016

Inhalt/Klappentext: Die Geschichte einer großen Liebe. Eine Geschichte über Vertrauen, Mut, Schmerz, Verzweiflung und die Kraft loszulassen. Eine wahre Geschichte. Jessica ist jung, liebt das unkomplizierte Leben und hat Aussichten auf eine vielversprechende Zukunft. Als sie eines Abends das Haus verlässt, ahnt sie nicht, dass sie ihrer großen Liebe begegnen... Inhalt/Klappentext: Die Geschichte einer großen Liebe. Eine Geschichte über Vertrauen, Mut, Schmerz, Verzweiflung und die Kraft loszulassen. Eine wahre Geschichte. Jessica ist jung, liebt das unkomplizierte Leben und hat Aussichten auf eine vielversprechende Zukunft. Als sie eines Abends das Haus verlässt, ahnt sie nicht, dass sie ihrer großen Liebe begegnen wird. Sie ahnt nicht, dass diese Begegnung ihr gesamtes Weltbild verändern wird. Und vor allem ahnt sie nicht, dass sie schon bald vor der schwerwiegendsten Entscheidung ihres Lebens stehen wird … Meine Meinung: Wow, diese Geschichte hat es wirklich in sich. Wer sich darauf einlässt, sollte unbedingt Taschentücher parat haben. Jessica erzählt, wie sie Danny kennenlernte. Zuerst machte er den Eindruck eines Super-Machos. Doch Jessica ließ sich nicht blenden und schaute hinter die Fassade, auch wenn Danny lange brauchte, um das zuzulassen. Der Leser lernt die beiden Stück für Stück kennen. Ihre Gedanken und Gefühle und insbesondere auch Ängste werden ganz toll beschrieben. Danny hat eine schreckliche Kindheit hinter sich. Halt findet er nur bei ganz wenigen Menschen, unter anderem bei seiner Seelenverwandten Christina. Die Beziehung von Jessica und Danny wird immer intensiver, und auch zu Christina entwickelt Jessica ganz schnell eine tiefe Freundschaft. Auch Christina hat ihr schweres Schicksal zu tragen, findet jedoch kompromisslose Unterstützung bei Jessica und Danny. Die drei sind ein festes Team. Doch das Schicksal lässt sich nicht aufhalten. In diesem Buch wird klar, dass es Dinge gibt, die einen Menschen innerlich zerstören und die kein normales Leben mehr zulassen. Gerade in Bezug auf Danny finde ich den Satz “Er hatte nie die Chance auf ein normales Leben” unendlich traurig, aber auch wütend machend. Die Ignoranz der Gesellschaft sowie das Schubladendenken, was die beiden bzw. drei durch verschiedene Menschen erfahren mussten, lässt mich nachdenklich zurück. Dieses Buch bekommt von mir fünf Sterne und die Empfehlung “Unbedingt lesen!”.

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Unglaublich emotionale Geschichte
von Zessi79 am 20.05.2016

Klappentext: Jessica ist jung, liebt das unkomplizierte Leben und hat Aussichten auf eine vielversprechende Zukunft. Als sie eines Abends das Haus verlässt, ahnt sie nicht, dass sie ihrer großen Liebe begegnen wird. Sie ahnt nicht, dass diese Begegnung ihr gesamtes Weltbild verändern wird. Und vor allem ahnt sie nicht, dass... Klappentext: Jessica ist jung, liebt das unkomplizierte Leben und hat Aussichten auf eine vielversprechende Zukunft. Als sie eines Abends das Haus verlässt, ahnt sie nicht, dass sie ihrer großen Liebe begegnen wird. Sie ahnt nicht, dass diese Begegnung ihr gesamtes Weltbild verändern wird. Und vor allem ahnt sie nicht, dass sie schon bald vor der schwerwiegendsten Entscheidung ihres Lebens stehen wird ... Die Geschichte einer großen Liebe. Eine Geschichte über Vertrauen, Mut, Schmerz, Verzweiflung und die Kraft loszulassen. Eine wahre Geschichte. Meinung: Ich habe mir jetzt einige Tage Zeit gelassen, die Rezi zu diesem Buch zu schreiben. Trotzdem bin ich noch wahnsinnig berührt und muss aufpassen, dass ich nicht in Tränen ausbreche. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und die Hauptprotagonisten Jessica und Danny waren mir gleich sympathisch. Das Buch ist voller Emotionen: Wut, Liebe, Hass, Freude, Trauer, alles dabei… Und man hofft und bangt mit den beiden Hauptprotagonisten Jessica und Danny. Selten habe ich ein solch berührendes Buch gelesen, aber meines Wissens war noch keines davon real, sondern reine Fiktion. Aus diesem Grund ist dieses Buch schon etwas ganz besonderes. Das Buch hat mich aber auch sehr wütend gemacht, nie hätte ich gedacht, dass Menschen so grausam sein können. Unglaublich, was ein so junger Mensch erleben und durchmachen muss. Es zeigt aber, dass man sich trotz verheerender Erlebnisse zu einem großartigen, liebevollen Menschen entwickeln kann. Großen Respekt habe ich vor der Autorin des Buches vor manchen Entscheidungen, die sie treffen musste. Ich weiss nicht, ob ich diese in ihrer Situation so getroffen hätte und ob ich so mutig gewesen wäre an ihrer Stelle. Aber jede einzelne Entscheidung kann ich auf jeden Fall nachvollziehen. Ich habe gelesen, dass es demnächst ein weiteres Buch der Reihe geben soll, ob ich dieses lesen werde, weiss ich noch nicht. Ich weiss nicht, ob ich das emotional schaffen würde… Fazit: Dramatische Geschichte über ein junges Liebespaar. Wer eine leichte Liebesgeschichte lesen möchte, sollte nicht zu diesem Buch greifen. Mich hat das Buch wahnsinnig berührt und jetzt, nachdem ich das Buch bereits vor einigen Tagen beendet habe, geht mir die Geschichte noch im Kopf rum. Leseempfehlung für dieses toll geschriebene Buch!

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Dem Horizont so nah
von Herbert Mangl aus Wien am 19.05.2016

Als Jessica mit ihrer Freundin Vanessa loszieht um einen fröhlichen Mädelsabend zu verbringen, ahnt sie nicht, dass sie in kürze ihre erste große Liebe treffen wird. Zuerst sieht es auch gar nicht danach aus. Danny ist gutaussehend, selbstbewusst, erfolgreich und in ihren Augen viel zu arrogant um bei ihr... Als Jessica mit ihrer Freundin Vanessa loszieht um einen fröhlichen Mädelsabend zu verbringen, ahnt sie nicht, dass sie in kürze ihre erste große Liebe treffen wird. Zuerst sieht es auch gar nicht danach aus. Danny ist gutaussehend, selbstbewusst, erfolgreich und in ihren Augen viel zu arrogant um bei ihr anzukommen, doch ihre Gedanken kreisen dennoch ständig um ihn. Als sie schließlich doch bereit ist, sich auf ihn einzulassen, verhält Danny sich ablehnend und Jessica ist verwirrt. Langsam lassen sich die beiden aufeinander ein und entwickeln Vertrauen und schließlich schafft Danny es, Jessica sein Geheimnis anzuvertrauen. Er wurde in seiner Kindheit von seinem Vater über Jahre hinweg vergewaltigt und mit HIV infiziert, Danny ist schwer traumatisiert. Jessica entscheidet sich, bei ihm zu bleiben und den Kampf mit seinen Dämonen aufzunehmen. Die beiden scheinen auf einem guten Weg zu sein. Doch dann stirbt Dannys geliebte Mitbewohnerin Tina, die mit ihm schlimme Zeiten geteilt hat – und das wirft ihn aus der Bahn und bringt seine Krankheit in die letzte Phase. Auch hier ist Jessica an seiner Seite. Ich habe in der Leseprobe irgendwie überlesen, dass es sich hier um eine tatsächlich stattgefundene Begebenheit handelte und weil ich Liebesromane nicht so gerne lese, habe ich ein wenig gezögert. Der Anfang hat mir aber dann doch ganz gut gefallen und erst beim Lesen des kompletten Buches hab ich meinen Irrtum bemerkt. Wenn es ein erfundener Roman wäre, würd ich sagen, es ist ein bißchen dick aufgetragen, so muss man sagen, es ist einfach nur tragisch. Das Buch ist wirklich gut geschrieben, der Stil ist in Ordnung, der Inhalt ist einfach nur erschütternd. Wenn ich hundert Jahre alt werde, werde ich nicht verstehen, wie Väter ihre Kinder missbrauchen können und warum man sie nicht härter bestraft, vor allem wenn man die Folgen sieht, wie hier beschrieben. Dieses Buch macht traurig und wütend, weil solche Dinge so oft passieren.

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Eine bewegende Liebesgeschichte wie sie nur das Leben schreiben kann
von claudi-1963 aus Schwaben am 04.05.2016

Die 17 jährige Jessica und ihre Freundin Vanessa verbringen den Abend auf dem Stuttgarter Frühlingsfest, dort treffen sie 3 nette Jungs. Jessica die anfänglich etwas abweisend ist, lernt Danny kennen. Und mehr unfreiwillig gibt sie ihm dann auch ihre Telefonnummer. Wochen später treffen sie sich dann wieder und... Die 17 jährige Jessica und ihre Freundin Vanessa verbringen den Abend auf dem Stuttgarter Frühlingsfest, dort treffen sie 3 nette Jungs. Jessica die anfänglich etwas abweisend ist, lernt Danny kennen. Und mehr unfreiwillig gibt sie ihm dann auch ihre Telefonnummer. Wochen später treffen sie sich dann wieder und um lockerer zu sein betrinkt sie sich und übernachtet danach in Dannys Wohnung. Dort lernt sie auch das erste mal Tina kennen, seine Mitbewohnerin, die so ganz anders ist. Anfänglich ist Jessica auch sehr verwirrt,wegen Danny´s abweisender Art und auch eifersüchtig auf Tina. Doch letzteres stellt sich mit der Zeit heraus, ist unbegründet. Tina ist wie eine Schwester für Danny (sie sind wie Pech und Schwefel oder Ying und Yang)und die beiden werden zu besten Freunden. Nach und nach erzählt ihr dann auch Danny warum er sich ihr gegenüber so verhält. Jahrelange dramatische Erlebnisse in seiner Kindheit haben ihn so weit geführt und nicht nur das er muss auch mit den Folgen leben. Aber Jessica liebt ihn und steht zu ihm,mit viel Sensibilität Jessicas kommen sich beide immer näher. Doch die Probleme der beiden sollen auch jetzt noch nicht zu Ende sein. Meine Meinung: Das Buch hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen und so hatte ich es dann auch in 2 Tagen durch. Der Schreibstil ist sehr gut und ehrlich, emotional bewegend schildert Jessica Koch ihre Erlebnisse in der Beziehung mit Danijel Taylor. Das Buch fesselt ein und zieht einen in den Bann, gleichzeitig ist es aber auch traurig zu sehen wie viele Probleme diese Beziehung aushalten muss und kann.Diese Geschichte beruht auf wahre Begebenheiten aus dem Jahr 1999-2003. An manchen Stellen konnte ich dann auch meine Tränen nicht mehr unterdrücken,zu sehr war ich selbst in die Geschichte eingetaucht. Ich finde diese Buch ist etwas ganz eigenes, eine Hinterlassenschaft für einen besonderen jungen Menschen, wie es nur das Leben selbst schreiben kann. Und so merkt man auch nach 12 Jahren das diese Liebe was besonders war. Unfassbar was manche Menschen ertragen müssen und welche Schicksale sie erleben.Im Nachspann erfahren wir dann wie die Geschichte zu Ende geht und was danach aus Jessica geworden ist. Nämlich eine hervorragende Autorin,die schon am nächsten Band "Dem Abgrund so nah" (Danny´s Kindheit) schreibt. Den ich natürlich unbedingt auch lesen möchte. Keine Frage dieses Buch hat für mich 5 Sterne verdient.

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Wunderschöne, tragische Geschichte
von Mia Bruckmann am 11.04.2016

Meine Meinung: Ich empfinde die Geschichte als Welle. Bildlich gesprochen verläuft die Erzählung folgendermaßen: Wind, der auf das Wasser drückt, bringt die kleinen Wasserteilchen in Bewegung. Durch die Bewegung werden die „Nachbarn“ angestoßen, die wiederum die nächsten Nachbarn anstoßen. So drehen sich mit einem Mal sämtliche Wasserteilchen wie kleine Bälle... Meine Meinung: Ich empfinde die Geschichte als Welle. Bildlich gesprochen verläuft die Erzählung folgendermaßen: Wind, der auf das Wasser drückt, bringt die kleinen Wasserteilchen in Bewegung. Durch die Bewegung werden die „Nachbarn“ angestoßen, die wiederum die nächsten Nachbarn anstoßen. So drehen sich mit einem Mal sämtliche Wasserteilchen wie kleine Bälle im Kreis. Auf dem offenen Meer sind es unendlich viele Teile. So kann eine größere Dynamik entstehen. Der Wind treibt die Welle vorwärts, der Wellenkamm entsteht. Durch die Schwerkraft wird dieser letztendlich ins Wellental gezogen, die Welle bricht. Genau in diesem Ablauf verläuft die Geschichte von Jessica und Danny. Alles beginnt mit dem „Nordwind“. Die „Wasserteilchen“ Jessica, Danny, die Freunde von beiden und all die anderen Personen in der Handlung werden angeschubst. Vom Wind weiter „angepustet“ geschieht eines nach dem anderen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Keiner kann die Welle beeinflussen, keiner die Welle stoppen. Sie wird höher und höher. Längst ist den Protagonisten die Tragweite des Geschehens bekannt. Offenen Auges, ohnmächtig treiben sie immer weiter auf den Scheitelpunkt zu. Wann dieser erreicht ist weiß keiner. Die Hoffnung, die stets mitschwingt, erfasst auch den Leser. Bitte, „Welle“, zögere den Bruchpunkt hinaus. Bitte, schenke Jessica und Danny Zeit. Doch dann zerstört ein Schicksalsschlag jegliche Zuversicht. Die Welle bricht. Kein Ausweg mehr, kein Zukunftsglaube. Die Geschichte von Jessica und Danny zog mich von Anfang an in ihren Bann. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Binnen 24 Stunden habe ich das gesamte Werk gelesen. Durch den Schreibstil und die geschilderte Handlung war ich sehr schnell ein stiller Teilhaber des Geschehens. Alle Stimmungen, die massiv zwischen den geschriebenen Zeilen mitschwingen, nahm ich in mich auf. Trotz der offensichtlichen Lage ist vor allem Jessica fortschrittsgläubig, mutig, trostreich, voller Zuversicht und optimistisch. Danny hingegen erscheint lebensnah, wirklichkeitstreu, teilweise nüchtern. Er blickt den Tatsachen ins Auge. Ich als Leserin war hin- und hergerissen zwischen dem Gefühl der Ohnmacht, Hilflosigkeit, Ratlosigkeit und Schutzlosigkeit. Umso bewundernswerter sind Jessica und Danny, die sich Mühe gaben, das Leben so normal es geht fortzusetzen. Sie versuchten jeden Tag glücklich zu verbringen. Und dann den nächsten, und den übernächsten. Die Liebe, die diese beiden Menschen verbindet, ist allgegenwärtig spürbar. Ja, Jessica würde sich immer wieder für Danny entscheiden, sehenden Auges und mit wissendem Verstand. Daran gibt es keinen Zweifel! Fazit: Die wahre Geschichte „Dem Horizont so nah“ ist erschütternd, fesselnd, magnetisch. Danny ist mit seiner Art entwaffnend, charmant und attraktiv. Jessicas Verwandlung vom „kleinen“ Teenagermädchen zur abgeklärten, mündigen, lebenserfahrenen jungen Frau ist beeindruckend. Immer wieder stellte ich mir die Frage:“ Woher nimmt sie nur all ihre Kraft?“. Die Antwort dazu ist ganz einfach: durch die Liebe! Die Thematik und die Handlung des Buches sind in sich schlüssig. Für mich ist „Dem Horizont so nah“ ein absolutes must-have! Bitte haltet Taschentücher bereit! Das Buch erhält von mir 5 von 5 möglichen Sternen!

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Eine Geschichte, die einen nicht so schnell loslassen wird
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2016

Inhalt: Jessica und Danny lernen sich auf einem Frühlingsfest kennen. Trotz seiner vordergründig arroganten Art kann Jess nur schwer dem Charme des jungen Danny widerstehen. Zwar fühlen sich beide zueinander hingezogen, andererseits reagiert Danny aber oftmals distanziert. Dann bekommt Jess überraschend Post: Ein sündhaft teures Funkgerät soll ihr eine kleine Freude... Inhalt: Jessica und Danny lernen sich auf einem Frühlingsfest kennen. Trotz seiner vordergründig arroganten Art kann Jess nur schwer dem Charme des jungen Danny widerstehen. Zwar fühlen sich beide zueinander hingezogen, andererseits reagiert Danny aber oftmals distanziert. Dann bekommt Jess überraschend Post: Ein sündhaft teures Funkgerät soll ihr eine kleine Freude bereiten und ein Ausflug mit der Stretchlimousine in ein Nobelrestaurant soll der Auftakt zu ihrem ersten Date mit Danny sein. So wild und intensiv lebt Danny, so schön ist die Zeit mit ihm. Doch immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass mit Danny irgendetwas nicht stimmt. Er trägt ein Geheimnis mit sich, das die Beziehung der beiden bald vor schwierige Herausforderungen stellen wird. Wichtigste Charaktere: Danny ist sehr selbstbewusst und wirkt auf den ersten Blick wie ein arroganter Macho. Erst wenn man einen Blick hinter die Fassade werfen durfte, die er um sich herum aufgebaut hat, entdeckt man einen sehr verletzlichen und gutherzigen Menschen in ihm. Christina ist Dannys beste Freundin. Sie wohnt bei ihm und teilt auch manchmal dass Bett mit ihm, wenn es ihr schlecht geht. Beide verbindet eine sehr enge, platonische Freundschaft. Jessica muss einiges über sich ergehen lassen. Auf der einen Seite ist sie ein bisschen verrückt, sie kann schnell aufbrausend und hitzig werden, aber man kann auch Spaß mit ihr haben. Dannys Verhalten und seine Ansichten stellen sie anfangs auf eine harte Probe. Doch Jessica lässt sich nicht unterkriegen. Schreibstil: Das Buch beginnt aus Sicht von Danny, einem jungen Mann, den offensichtlich familiäre Probleme plagen. Ein Anruf vom sterbenskranken Vater lässt ihn kalt. Ganz im Gegenteil: Danny wünscht ihm den Tod. Gleich zu Anfang beginnt man sich also als Leser zu fragen: Was ist da los? Was ist zwischen Danny und seinem Vater vorgefallen? Auch der Satz des Vaters „es hätte dich treffen müssen, nicht Liam“, verlockt den Leser sich Gedanken zu machen. Wer ist Liam? Was ist damals passiert? Nach diesem ersten Kapitel wechselt die Sicht in die von Jessica, die auf einem Ausflug mit ihrer besten Freundin auf eben jenen Danny und seine Kumpels trifft. Schnell schon gewinnt man einen ersten Eindruck. Danny verhält sich sehr selbstbewusst und fast schon arrogant. Er ist ein typischer Macho, reißt Mädels auf und hat immer einen coolen Spruch parat. Einerseits mag man verstehen, was Jessica an Danny findet: Er ist der typische Bad Boy. Er ist charmant, wohlhabend und wickelt sein weibliches Gegenüber mit seinem Charme ein, dann erleidet er kleine Aussetzer, in denen er sehr direkt sagt was ihm durch den Kopf geht und auch verletzend wird. Jessica ist sehr klug. Sie weiß ganz genau, dass Danny ein arroganter Schnösel ist, dennoch erliegt sie alsbald seinem Charme. Aber auch Jessica ist nicht ohne Fehl. Teure Geschenke des Fremden nimmt sie ohne Scham an, schnell überkommt sie die Eifersucht, sei es bezüglich der Freundin, die Anfangs mehr Glück in der Liebe hat oder sei es gegenüber der Mitbewohnerin, die sich eine Wohnung mit Danny teilt. Danny und Jessica kommen sich bald näher. Doch die Beziehung der beiden ist nicht einfach. Danny plagt eine Vergangenheit, die seine Gefühlsregungen nicht vorhersehbar für Dritte wirken lassen. Auch die Mitbewohnerin, die gelegentlich in sein Bett schlüpft, möchte er nicht aus seinem Leben streichen. Die Autorin ist sehr direkt mit ihren Worten. Auch heftige Szenen gestaltet sie detailgenau. Ihre Charaktere sind allesamt nicht fehlerfrei und wirken gerade dadurch sehr lebendig. Im Laufe der Handlung entwickeln sich die Charaktere. Gerade Jessica macht eine enorme Wandlung durch. Sie freundet sich mit ihrem Schicksal an und begreift bald, dass hinter Dannys Verhalten viel mehr steckt. Danny schafft es, Jessicas Weltbild völlig zu verändern. Sie begreift, dass sie ein normaler „Mitläufer“ geworden wäre, hätte es Danny nicht in ihrem Leben gegeben. Bald schon wird sie verrückte Dinge unternehmen und auch Eifersucht wird für sie mehr und mehr zu einem überflüssigen Gefühl. Es ist Dannys Vergangenheit, die ihn einholt und die beiden zu schaffen macht. Die Probleme, die aus seiner Kindheit resultieren, wird schon bald zum Fokus der Handlung werden. Jess, Christina und Danny werden mit Vorurteilen ihrer Mitmenschen konfrontiert werden. Das Schicksal spielt ihnen sehr hart mit. Bewundernswert ist es, wie die drei damit umgehen. Sie kämpfen, fallen und stehen wieder auf. Diese Geschichte wird den Leser emotional berühren. Dadurch, dass auch die Protagonistin anfangs sehr genaue Vorstellungen vom Leben hatte und durch die Konfrontation mit Dannys Problemen und Lebensweise diese überdenken musste, wird vielleicht auch der Leser bald seine festen Ansichten einmal überdenken. Jessica Koch wirft einen Blick hinter Fassaden und räumt mit Vorurteilen auf. Sehr interessant ist auch die Schreibweise, die die Autorin wählt. Nicht selten lässt sie ein Kapitel mit einem Abschnitt aus Sicht eines Nebencharakters beginnen. Dieser neue Blickwinkel sorgt dafür, dass man als Leser schnell begreift, wie wichtig es ist offensichtliche Tatsachen auch mal zu hinterfragen. Zuletzt bleibt noch zu sagen, dass die Autorin die Geschichte ihres Lebens erzählt. Umso schockierender und unverständlicher ist oft die Tatsache, wie schwer das Schicksal Danny und Jessica mitgespielt hat und mit welchen Reaktionen fremde Menschen auf Dannys Schicksal aufwarten. Fazit: „Dem Horizont so nah“ ist ein Roman, der emotional sehr bewegt. Das autobiografisch gefärbte Buch lässt den Leser oftmals erschüttert zurück. Doch diese Geschichte ist nicht nur traurig oder tragisch. Was zunächst nach Aussichtslosigkeit klingt, führt zur Katharsis. Die Protagonistin beginnt zu leben, die kathartische Wirkung des "unhappy end". Sie erlebt eine erlösende, läuternde Erfahrung, die ihr eine Entscheidung darüber aufzwingt, was ihr wirklich wichtig ist und was nicht. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der eine starke Handlung, eine Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen und eine Geschichte sucht, die bewegt und einen noch Tage danach nicht loslässt. Von mir: Absolute Leseempfehlung. Tendenz zum Jahreshighlight 2016.

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Das Leben ist nicht fair
von Janine V. am 25.03.2016

In ihrem Debütroman "Dem Horizont so nah" erzählt die Autorin ihre Geschichte als sie gerade mal 17 Jahre alt war. Sie lernt an einem Abend Denny kennen, der zwar zunächst wie ein Macho wirkt, aber shcon bald ihr Herz erobert. Je mehr sie sich vertrauen, desto mehr erfährt sie... In ihrem Debütroman "Dem Horizont so nah" erzählt die Autorin ihre Geschichte als sie gerade mal 17 Jahre alt war. Sie lernt an einem Abend Denny kennen, der zwar zunächst wie ein Macho wirkt, aber shcon bald ihr Herz erobert. Je mehr sie sich vertrauen, desto mehr erfährt sie über Dannys Vergangenheit und was dies für seine Zukunft bedeutet. Kann sie damit leben? Sie wird eine verhängnisvolle Entscheidung treffen. Das Cover selbst wirkt eher ruhig als ein Eyecatcher, aber wenn man die Geschichte ließt, weiß man, dass das Cover nicht besser hätte gewählt können. Das Cover und der Titel passen wunderbar. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Meistens wird aus Jessicas Sicht geschrieben, aber es gelang ihr auch die Sicht anderer Personen zu schildern und dadurch gelang ihr ein umfassender Einblick in die Thematik. Ich hatte eine Liebesgeschichte mit Komplikationen erwartet, aber was ich bekommen habe, lässt sich kaum in Worte fassen. Jessica und Denny waren mir nicht auf Anhieb sympathisch. Jessica hatte einige jugendliche Züge mit denen sie nicht gerade auftrumpfte. Diese musste sie jedoch sehr bald ablegen. Man lernt schließlich eine unglaublich reife, loyale, warmherzige, junge Frau kennen mit der man mitfühlt. Auch Denny legt schon bald seine kühle Fassade ab und man lernt in bis ins Innere kennen und lieben. Positiv sei hier auch Christina erwähnt, die eine sehr zentrale Rolle spielt und die einem sehr ans Herz wächst. Allen drei Hauptpersonen wünscht man als Leser nur alles erdenklich Gute, aber so kommt es nicht. Immer wenn man dachte, schlimmer geht es nicht mehr, kam eine neue Wendung. Selten hat mich eine Geschichte so sehr überrascht, schockiert und mitgerissen. Es ist kaum vorstellbar, dass das alles wirklich passiert sein soll. Es werden viele, wichtige Themen ausführlich besprochen und Auswirkungen dargelegt ohne jemals trocken zu erscheinen. Es öffnet einem die Augen mit was für Problemen Menschen zu kämpfen haben. Nicht irgendwo und irgendwann, sondern hier in Deutschland und auch heute noch. Das Buch ist definitiv eines der beeindruckensten Geschichten, die ich jemals gelesen habe und dazu auch noch wahr. Ich hoffe, dass sehr, sehr viele Menschen dieses Buch lesen werden. Dann könnten einige vielleicht ihre Vorurteile abbauen und wirklich helfen, wenn es nötig ist. Wer eine kitschige Liebesgeschichte erwartet, wird stattdessen wahre Gefühle erhalten. Unbedingt lesen!

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Ein Roman zum Nachdenken
von einer Kundin/einem Kunden aus Zellertal am 24.03.2016

„Dem Horizont so nah“ ist wirklich nicht was ich erwartet hatte. Ich dachte, es wäre ein einfacher Liebesroman mit Happy End und basta. Damit lag ich falsch. Stattdessen ist es eine höchst emotionale Geschichte, die einem viel zum Nachdenken gibt und den Blick auf Dinge lenkt, vor denen man... „Dem Horizont so nah“ ist wirklich nicht was ich erwartet hatte. Ich dachte, es wäre ein einfacher Liebesroman mit Happy End und basta. Damit lag ich falsch. Stattdessen ist es eine höchst emotionale Geschichte, die einem viel zum Nachdenken gibt und den Blick auf Dinge lenkt, vor denen man die Augen nicht verschließen sollte. Die Geschichte von Jessica und Danny ist am Anfang eine typische Liebesgeschichte, wie ein Mann und eine Frau zusammenkommen. Doch dann kommt der nicht einfache Part. Denn Danny wurde nicht nur als Kind von seinem Vater missbraucht und hat damit immer noch zu kämpfen, sondern ist auch HIV-Positiv. So taucht Jessica in eine Welt ein, die sie glaube ich zuerst lieber nicht hätte kennenlernen wollen. Aber wie sie selbst schreibt, gerade diese Erfahrungen haben ihr geholfen, die Welt mit anderen Augen zu sehen und haben sie nachhaltig geprägt. Die Geschichte ist eine Autobiographie. Die Autorin Jessica Koch hat ihre eigene Liebesgeschichte mit Danny aufgeschrieben. Am Anfang hat mich das etwas irritiert, aber dann kam ich doch damit zurecht. Was ich immer noch nicht ganz verstehe sind die ungewöhnlichen Passagen, die aus anderen Perspektiven berichtet werden. Das wirft die Frage auf, ob sie mit den Personen danach noch mal gesprochen hat, oder ob sie sich das einfach so vorstellt, das wird auch nie aufgelöst. Als ich die Kurzbiografie und die Widmung gelesen habe, dachte ich zunächst, oh wie blöde, hier weiß man ja das Ende schon vorher. Aber keine Angst, es ist nicht alles so wie es scheint. An dieser Stelle möchte ich auch die Rolle des Ehemanns der Autorin hervorheben. Ich finde, es war eine unheimlich starke Leistung von ihm, seine Frau dieses Buch schreiben zu lesen, ich wüsste nicht, wie ich an seiner Stelle reagiert hätte. Also 5 Sterne für diesen sehr aufrüttelnden Roman, der in einer schönen Sprache geschrieben ist, und dazu anregt, sich mal wieder mit Situationen auseinanderzusetzen, die vielleicht nicht für jeden alltäglich sind.

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Unbedingt lesen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lohr a. Main am 21.03.2016

Jessica ist 17 Jahre alt und zusammen mit ihrer Freundin auf dem Volksfest, als sie Danny das erste Mal begegnet. Er ist ein Typ, der total gut aussieht und alle Mädchen haben kann. Jessica will ihm erst nicht ihre Telefonnummer geben, weil es sein Hobby ist, Telefonnummern von Mädchen... Jessica ist 17 Jahre alt und zusammen mit ihrer Freundin auf dem Volksfest, als sie Danny das erste Mal begegnet. Er ist ein Typ, der total gut aussieht und alle Mädchen haben kann. Jessica will ihm erst nicht ihre Telefonnummer geben, weil es sein Hobby ist, Telefonnummern von Mädchen zu sammeln. Dann gibt sie sie ihm doch noch, denn sie hat sich rettungslos in ihn verliebt. Nach einigen Wochen sehen sich die beiden abends wieder in einer Disco und Danny nimmt die betrunkene Jessica mit zu sich nach Hause. Doch er verhält sich sehr seltsam ihr gegenüber und ist einerseits distanziert, andererseits sehr liebevoll zu ihr. Einige Wochen später sind die beiden ein Paar. Danny und Jessica verbringen eine tolle Zeit miteinander, doch irgendetwas steht immer zwischen ihnen. Nachdem die beiden schon ein Jahr zusammen sind, erfährt sie Dannys schreckliches Geheimnis und nichts ist mehr so wie vorher...Ich will nicht zuviel von der Geschichte der beiden verraten, denn dass muss man einfach selbst lesen. Das Buch hat mich total berührt, wie kein anderes Buch zuvor. Vor allem wenn man weiß, dass alles wirklich passiert ist. Ich mußte immer an die beiden denken und habe total mitgelitten. Die Geschichte dann so einfühlsam und berührend zu schreiben und zu erzählen, ist wirklich eine absolute Glanzleistung! Ich kann nur jedem dieses Buch empfehlen. Es ist ein Buch, das man nicht so schnell vergisst und einen zum Nachdenken bringt....

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hochemotional, tragisch und leider auch noch die traurige Wahrheit...
von Ruby-Celtic aus Elfershausen am 19.03.2016

So, eigentlich möchte ich gar nicht zu viel zu diesem Buch verraten denn je mehr Informationen mitgeteilt werden umso weniger kann man sich auf alles einlassen. Es geht in diesem Buch um die Autorin Jessica und einen Abschnitt ihres Lebens, in welchem sie Danny kennengelernt hat. Die Schreibweise von Jessica Koch... So, eigentlich möchte ich gar nicht zu viel zu diesem Buch verraten denn je mehr Informationen mitgeteilt werden umso weniger kann man sich auf alles einlassen. Es geht in diesem Buch um die Autorin Jessica und einen Abschnitt ihres Lebens, in welchem sie Danny kennengelernt hat. Die Schreibweise von Jessica Koch ist sehr angenehm, flüssig und unglaublich emotional. Diese emotionale Ebene bringt sie auch perfekt herüber, was natürlich mit daran liegen dürfte das sie diese Geschichte nicht erfunden sondern tatsächlich gelebt hat. Schon ab den ersten Seiten habe ich schnell gemerkt, dass es eine Erzählung ist und darin viele Gefühle gesteckt werden. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so genau, wie ich dieses Buch bewerten soll. Nach den normalen Kriterien ist das gar nicht möglich, denn immerhin sind hier keine Personen geschaffen worden sondern diese existieren tatsächlich und wandeln auf unserer Erde. Sie sind real und haben einen Abschnitt in ihrem Leben überstehen müssen der grausamer und irgendwie teilweise schöner bzw. emotionaler gar nicht hätte sein können. Ich muss wohl als erstes Mal meinen riesigen Respekt der Autorin gegenüber aussprechen, dass sie tatsächlich ein Buch über einen Teil ihres Lebens verfasst hat. Das sie den Mut finden konnte über einen so schlimmen, aber auch wichtigen Abschnitt ihres Lebens zu schreiben um anderen Menschen zu helfen oder die Augen zu öffnen. In diesem kleinen Lebensabschnitt steckt so viel drinnen, dass ich teilweise wirklich schockiert und fasziniert war. Wie viele gute, liebenswürdige und hilfsbereite Menschen es doch gibt. Aber gleichzeitig auch sture, einsichtige und grausame Kreaturen auf der Welt herumlaufen. Es ist so schlimm, dass ich dieses Buch gelesen habe und gleichzeitig wusste dass es tatsächlich so abgelaufen ist und zwar alles. Es ist einfach nur grausam und ich hoffe wirklich sehr, dass die Autorin aber auch alle anderen beteiligten ihren „Frieden“ zumindest zum Teil finden werden. Schon ziemlich früh im Buch hatte ich eine gewisse Ahnung wohin uns das alles führen wird, aber wie es sich nun letzten Endes immer wieder entwickelt hat war nicht vorhersehbar und hat mich wirklich teilweise zutiefst erschüttert. In so jungen Jahren so viele verschiedene schlimme Dinge zu erleben, verarbeiten zu müssen und gleichzeitig die Hoffnung nicht aufzugeben. Ich bin mir sicher, nicht jeder hätte alles so durchgestanden und kann von sich zum Schluss behaupten dass zumindest ein bisschen Normalität wieder eingekehrt ist. Mein Gesamtfazit: Hier erwartet den Leser im Grunde genommen eine Biografie der ganz besonderen und emotionaleren Art. Ob man möchte oder nicht, man wird von der ersten Seite mitten hineingezogen und erlebt zusammen mit Jessica diese Höhen und Tiefen. Wer ein sehr anfälliges Gemüt hat, sollte damit rechnen das nicht gerade wenige Tränen fallen werden. Ich habe bei diesem Buch Rotz und Wasser geheult. Ich konnte einfach nicht aufhören und habe teilweise schon nichts mehr auf dem Kindle lesen können. Die Emotionen werden vollends übertragen und ich habe mir mehr als nur einmal Gedanken über alles gemacht. Dieses Buch ist etwas ganz besonders und ich kann nur jedem raten dieses zu lesen. Neben einer hochemotionalen und tragischen Geschichte, erlebt der Leser einen Einblick in unsere Gesellschaft und wird mehr als einmal damit konfrontiert vielleicht tatsächlich mal umzudenken. Ich bin mir nicht sicher, ob ich so stark gewesen wäre wie unsere Autorin, daher Hut ab und ich danke ihr für den Mut und die Kraft all das zu Papier zu bringen und uns Lesern zu zeigen, dass es sich lohnt im Leben zu kämpfen und auf andere zu achten und nicht diese nur zu verurteilen.

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Tor 2, es wird immer Tor 2 sein!
von MsChili am 18.03.2016

Eine Geschichte des Lebens und der Liebe zwischen Freude und Schmerz... Dieses Buch erzählt die Geschichte der Autorin Jessica Koch. Zu Beginn ist sie 17, noch sehr jung. Sie lernt Danny auf einem Volksfest kennen und bringt sie mit seinen blauen Augen total aus dem Konzept. Durch den fesselnden Schreibstil... Eine Geschichte des Lebens und der Liebe zwischen Freude und Schmerz... Dieses Buch erzählt die Geschichte der Autorin Jessica Koch. Zu Beginn ist sie 17, noch sehr jung. Sie lernt Danny auf einem Volksfest kennen und bringt sie mit seinen blauen Augen total aus dem Konzept. Durch den fesselnden Schreibstil war ich regelrecht gefangen und konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Man meint man ist dabei und kann sich alles ganz genau vorstellen. Man begleitet die beiden durch Höhen und Tiefen des Lebens, aber es sind nicht nur normale Probleme die sie haben..auch nach Danny's Offenbarung bleibt Jessica an seiner Seite. Für mich eines der schönsten Bücher, dass ich je gelesen habe (und das sind schon sehr viele) Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung, auch wenn ich oft Tränen in den Augen und einen Kloß im Hals hatte! Lasst euch entführen in eine Geschichte in der es um Vertrauen und Zuneigung und vorbehaltlose Liebe geht!

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Nichts für schwache Nerven - ein sehr bewegendes und aufrüttelndes Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2016

Vorweg: Das war eines der bewegendsten Bücher welches ich jemals gelesen habe! Das blau schwarze Buchcover mit den weißen Akzenten hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt – es ist ein echter Hingucker und im Nachhinein betrachtet passt es perfekt zur Geschichte schließlich waren im Jahr 2000 bis 2002 (in welcher die... Vorweg: Das war eines der bewegendsten Bücher welches ich jemals gelesen habe! Das blau schwarze Buchcover mit den weißen Akzenten hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt – es ist ein echter Hingucker und im Nachhinein betrachtet passt es perfekt zur Geschichte schließlich waren im Jahr 2000 bis 2002 (in welcher die Geschichte angesiedelt ist) noch auf sehr vielen Dächern eine Antenne zu finden! Das Pärchen am Dach sitzend stellt eine Szene aus dem Buch dar – ich bin sicher jeder Leser merkt wenn er die entsprechende Stelle gefunden hat :-) Als ich ‚Es ist eine sehr tiefsinnige Liebesgeschichte. Eine Geschichte über Vertrauen, Mut, Schmerz, Verzweiflung und die Kraft loszulassen. ‘ gelesen habe hat mich das Buch noch mehr angesprochen und es stand fest: Cover und Beschreibung passen - das muss ich unbedingt lesen! Aber ich muss zugeben dass ich absolut nicht auf die Geschehnisse der Geschichte vorbereitet war. Ich bin absolut nicht nah am Wasser gebaut aber dieses Buch hat mir immer wieder die Tränen in die Augen getrieben – ich bin jedes Mal nach dem Lesen im Zug mit glasigen Augen und total aufgewühlt in die Arbeit gekommen weil mich die Geschichte so mitgenommen hat. Man lebt mit Jessica und Danny auf jede Art mit – ob Freud oder Leid. Den Einstieg fand ich etwas holprig, der Schreibstil der ersten Kapitel hat es mir etwas erschwert in die Geschichte rein zukommen – deswegen auch der eine Punkt Abzug. Aber das hat sich dann mit jedem Kapitel gebessert und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand geben! Die Autorin schafft es sehr gut die Gefühle, Geschehnisse und alles drum herum so darzustellen dass man sich fühlt als würde man die Geschichte direkt (nicht nur als Zuschauer/Leser) miterleben. Dieses Buch ist jedem der tiefsinnigere Geschichte lesen möchte sehr zu empfehlen. Man denkt bestimmt noch sehr lange an dieses Buch zurück – vielleicht vergisst man es nie ganz denn es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und dazu die Dinge und Geschehnisse im eigenen Leben und Umfeld in einen total anderen Licht zu betrachten. Zum Abschluss muss ich noch sagen dass ich es sehr mutig und bewundernswert finde dass sich die Autorin getraut hat diese wahre Geschichte aus ihrem Leben auf Papier zu bringen und noch viel mehr das Buch zu veröffentlichen!

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Dem Horizont so nah
von einer Kundin/einem Kunden aus Drakenburg am 09.06.2016

Es ist kaum zu glauben das es sich bei diesem Buch um eine wahre Geschichte handelt. Alles könnte so fantastisch sein. Die 17- jährige Jessica verliebt sich in den 22- jährigen Danny. Was zuerst so toll klingt, denn Danny hat Geld, sieht gut aus und vergöttert Jessica ebenfalls, wird immer... Es ist kaum zu glauben das es sich bei diesem Buch um eine wahre Geschichte handelt. Alles könnte so fantastisch sein. Die 17- jährige Jessica verliebt sich in den 22- jährigen Danny. Was zuerst so toll klingt, denn Danny hat Geld, sieht gut aus und vergöttert Jessica ebenfalls, wird immer herzergreifender. Umso mehr Danny Jessica vertraut, umso mehr erfährt sie aus seiner grausamen Vergangenheit. Danny ist leider HIV- Positiv. Er hat diese Krankheit jedoch keinesfalls aufgrund von Drogenmissbrauch oder Ähnlichem. Nein, sein eigener Vater hat ihn seit frühester Kindheit mißbraucht und mit der Krankheit angesteckt. Erst flieht Jessica Hals über Kopf. Doch als sie nochmal genauer über alles nachdenkt, will sie gemeinsam mit Danny der Krankheit Parolie bieten. Außerdem gibt es da noch Dannys Mitbewohnerin Christina. Er versucht sie vom Drogenmissbrauch zu befreien und hängt ganz besonders an ihr. Alle drei kommen super mitander klar und das Leben könnte immer so weiter gehen. Bis es leider zu einschneidenen Erlebnissen kommt und die Welt plötzlich in Trümmern liegt. Ein tolles Buch über eine tragische Geschichte. Mir standen beim lesen mehr als einmal die Tränen in den Augen. Ich freue mich schon auf den Band über Dannys Kindheit.

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