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Der alte König in seinem Exil

(75)
Arno Geiger hat ein tief berührendes Buch über seinen Vater geschrieben, der trotz seiner Alzheimerkrankheit mit Vitalität, Witz und Klugheit beeindruckt. Die Krankheit löst langsam seine Erinnerung und seine Orientierung in der Gegenwart auf, lässt sein Leben abhandenkommen. Arno Geiger erzählt, wie er nochmals Freundschaft mit seinem Vater schliesst und ihn viele Jahre begleitet. In nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätzen entdeckt er, dass es auch im Alter in der Person des Vaters noch alles gibt: Charme, Witz, Selbstbewusstsein und Würde. Arno Geigers Buch ist lebendig, oft komisch. In seiner tief berührenden Geschichte erzählt er von einem Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden.
Portrait
Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, Vorarlberg, wuchs in Wolfurt/Österreich auf. Er studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien. Seit 1993 ist er freier Schriftsteller. 1986 - 2002 war Arno Geiger im Sommer auch als Videotechniker bei den Bregenzer Festspielen tätig. 1996 und 2004 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen. 2008 wurde Arno Geiger mit dem "Johann-Peter-Hebel-Preis" geehrt und 2011 mit dem "Friedrich Hölderlin-Preis" für sein bisheriges literarisches Werk sowie mit dem "Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2011" ausgezeichnet. 2012 erhielt er den "Literaturpreis der Österreichischen Industrie - Anton Wildgans".
Besprechung
Interview mit dem Autor Arno Geiger

Welche "Bühne" braucht Literatur, um zu begeistern?

Literatur ist Bühne. Das Buch ist die Kulisse, in dem die Leser beim Lesen leben.


Welche Rolle spielt für Sie die Inszenierung Ihrer Bücher vor Publikum?

Ich bemühe mich, mit derselben Selbstverständlichkeit zu lesen mit der ich rede. Man kann natürlich auch dieses Bemühen Inszenierung nennen.


Welche Bedeutung hat die Interaktion mit dem Leser?

Ich spüre beim Lesen, auf welcher Ebene das Publikum mitgeht. Im besten Fall baut sich eine Spannung auf, die ein Geben und Nehmen ist.


Haben Sie den Leser beim Schreiben im Hinterkopf?

Ja, eine Art von idealem Leser.


Was macht für Sie den "idealen Leser" aus?

Er ist unvoreingenommen, aufmerksam, hat viel Zeit, ist ungestört und will am Ende der Lektüre ein Stückchen weit ein anderer Mensch sein. Warum sonst sollte man ein Buch lesen?


Wie können Bücher in einer multimedialen Welt noch für Furore sorgen?

Indem sie sich als das erweisen, was sie im besten Fall sind: beste Freunde des Individuums.


Wie können Kultur und Kommerz zum Traumpaar werden?

Es gibt keine Traumpaare. Jeder steht für sich. Manchmal finden sich zwei, die passen zusammen, für einen Moment oder für länger. Einer respektiert den anderen. Der Stärkere nimmt Rücksicht auf den Schwächeren. Der Stärkere sieht das nicht immer so.


Welchen Stellenwert wird das gedruckte Buch in 10 Jahren haben?

Ich habe in diesem Zusammenhang keinerlei Weltuntergangsvisionen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 188
Erscheinungsdatum 07.02.2011
Sprache Deutsch, Französisch
ISBN 978-3-446-23634-9
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 210/133/23 mm
Gewicht 328
Auflage 33. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Beeindruckender Bericht“

Sabine von Prince, Buchhandlung Basel

Arno Geiger erzählt uns in grossartiger Manier die Geschichte seines Vater. Vom "alten König", der mehr und mehr an Demenz erkrankt. Wie der Sohn und die Geschwister lernen müssen, damit umzugehen und wie der Vater betreut werden kann, das ist der äussere Rahmen, aber eigentlich ist eine Liebeserklärung an den Vater, eine Annäherung, Arno Geiger erzählt uns in grossartiger Manier die Geschichte seines Vater. Vom "alten König", der mehr und mehr an Demenz erkrankt. Wie der Sohn und die Geschwister lernen müssen, damit umzugehen und wie der Vater betreut werden kann, das ist der äussere Rahmen, aber eigentlich ist eine Liebeserklärung an den Vater, eine Annäherung, eine würdevolle Beschreibung eines Lebens. Wunderbar, wie Geiger einzelne Sätze, Dialoge, die der Vater manchmal sagt und die von tiefen Wahrheit sind, dass man sie mehrmals lesen muss, in Zwischenkapitel setzt und so dem Vater eine Stimme gibt. Liebevoll und sensibel geht er mit dem Vater und seiner Krankheit um.
Lesen Sie dieses Buch, auch wenn Sie noch nichts mit der Krankheit des Vergessens zu tun haben.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Der alte König in seinem Exil
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2011

Arno Geigers neues Buch ist etwas ganz Besonderes. Ergreifend und einfühlsam erzählt er über die Erkrankung seines Vaters an Alzheimer und seinem Umgang mit der Krankheit. Anfänglich reagiert die Familie mit Unverständnis auf die veränderten Verhaltensweisen des Vaters. Die Alzheimer Krankheit und andere Formen der Demenz halten oft schleichend... Arno Geigers neues Buch ist etwas ganz Besonderes. Ergreifend und einfühlsam erzählt er über die Erkrankung seines Vaters an Alzheimer und seinem Umgang mit der Krankheit. Anfänglich reagiert die Familie mit Unverständnis auf die veränderten Verhaltensweisen des Vaters. Die Alzheimer Krankheit und andere Formen der Demenz halten oft schleichend ihren Einzug in betroffene Familien. Das Besondere dieses Buche ist, dass es sich um eine authentische Vater-Sohn-Geschichte handelt-mit hohen moralischen Aspekten. Geiger verschweigt aber auch nicht die schmerzhaften Momente, in denen der Vater verwirrt reagiert oder Familienmitglieder verwechselt. Er lernt das Leben seines Vaters mit anderen Augen zu sehen. So entstehen bei aller Tragik komische Dialoge, sowie wertvolle Gedankenansätze für ihn selbst. So sagt Arno Geiger: "Die objektive Wahrheit kam oft unter die Räder, es kümmerte mich nicht, denn sie war wertlos". Ich empfehle jedem dieses großartige Buch, auch denen, die noch nichts mit dieser Krankheit zu tun haben. Es überzeugt durch seine hohe literarische Qualität und seine tiefe Menschlichkeit.

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Lesenswert für Jedermann
von einer Kundin/einem Kunden am 11.11.2011

Traurig, Humorvoll, ein wunderbares Buch wie man das schwierige Thema Alzheimer bewältigen kann und die Brücke in einer schwierigen Zeit zwischen jung und alt leichter beschreiten kann, eine Hommage an einen geliebten Vater, einen Dank an Arno Geiger

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Der alte König
von Mirjana Mitteregger aus St.Johann am 02.10.2011

Arno Geiger hat es mal wieder geschafft, ein wertvolles Buch auf den Markt zu bringen. Er beschreibt darin die Beziehung zu seinem alzheimerkranken Vater. Ein großes Lob an ihn für alles was er für seinen Vater getan hat. Das Buch hat mich berührt und ich kann es nur weiter... Arno Geiger hat es mal wieder geschafft, ein wertvolles Buch auf den Markt zu bringen. Er beschreibt darin die Beziehung zu seinem alzheimerkranken Vater. Ein großes Lob an ihn für alles was er für seinen Vater getan hat. Das Buch hat mich berührt und ich kann es nur weiter empfehlen, weil es sich auf jeden Fall lohnt es zu lesen. Ein Satz, der mir besonders imponiert hat, waren die Worte des Vaters: Ich bin ein harmloser Vertreter auf Gottes Erden, einer, der keine großen Hüpfer macht und alles leben lässt.

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wirklich lesenswert
von Fl. Kluge aus Wolfenbüttel am 28.09.2011

Respekt für den Autor Arno Geiger, wie er die schwere Erkrankung seines Vaters in diesem Buch verarbeitet und lernt, mit ihr umzugehen. Seine Erfahrungen hat er aufgeschrieben und gibt sie nun an die Leser weiter. Sensibel und mit einigen Lernprozessen nähert er sich seinem Vater an. Er hat recht,... Respekt für den Autor Arno Geiger, wie er die schwere Erkrankung seines Vaters in diesem Buch verarbeitet und lernt, mit ihr umzugehen. Seine Erfahrungen hat er aufgeschrieben und gibt sie nun an die Leser weiter. Sensibel und mit einigen Lernprozessen nähert er sich seinem Vater an. Er hat recht, wenn A.G. schreibt, dass nicht der Vater über eine Brücke gehen muß, sondern er zu seinem Vater über die Brücke gehen muß! Diagnose: ALZHEIMER! Zuerst ein Schock, ab und zu unverständniß mit dem Verhalten des Vaters, dann verstehen und akzeptieren. Ausgezeichnet die Idee, sie noch zu Lebzeiten des Vaters August Geiger, zu schreiben. Rührend, aber nicht immer konfliktfrei, aber sehr oft mit einem Anzeichen von Humor und Witz, beschreibt er den Alltag. Ein lesenswertes Buch!

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Eine berührende Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 21.09.2011

Wie kann das Zusammenleben mit von Demenz betroffenen Menschen gelingen? Geiger versteht es irgendwann in dieser Geschichte, dass er an der Krankheit nichts ändern kann, dass die Hilfe zur Anpassung an die Krankheitsfolgen wichtiger ist als Versuche, die verlorenen Fähigkeiten wiederherzustellen. Auch lernt Geiger bei der Kommunikation mit seinem... Wie kann das Zusammenleben mit von Demenz betroffenen Menschen gelingen? Geiger versteht es irgendwann in dieser Geschichte, dass er an der Krankheit nichts ändern kann, dass die Hilfe zur Anpassung an die Krankheitsfolgen wichtiger ist als Versuche, die verlorenen Fähigkeiten wiederherzustellen. Auch lernt Geiger bei der Kommunikation mit seinem Vater, dass korrigierende Hinweise seinem Vater nicht weiter bringen. Menschen mit Demenz verdienen keine Kritik, denn sie tun was sie können. Besser schaffen sie es nicht, auch wenn es für uns nicht real erscheint. Geiger beginnt seinen Vater von neuem kennenzulernen und versucht durch die Augen seines Vater zu sehen und zu verstehen. So wie Geiger es sehr schön und treffend formuliert:" Da mein Vater nicht mehr über die Brücke in meine Welt gelangen kann, muss ich hinüber zu ihm". Eine wertvolle Lektüre, einfach und verständlich geschrieben.

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Sehr persönlich und sehr eindringlich – Chapeau!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2011

Vielen von Ihnen ist der Österreicher Arno Geiger wahrscheinlich durch „Es geht uns gut“ oder „Alles über Sally“ bekannt. An diese beiden Bücher habe ich mich noch nicht gewagt, aber sein aktuelles Buch „Der alte König in seinem Exil“ hat mich durch das Thema nun doch sehr neugierig gemacht.... Vielen von Ihnen ist der Österreicher Arno Geiger wahrscheinlich durch „Es geht uns gut“ oder „Alles über Sally“ bekannt. An diese beiden Bücher habe ich mich noch nicht gewagt, aber sein aktuelles Buch „Der alte König in seinem Exil“ hat mich durch das Thema nun doch sehr neugierig gemacht. Wie behandelt man so ein schwieriges Thema sensibel und spricht dann auch noch eine so große Leserzahl an, dass das Buch schon seit geraumer Zeit weit oben in der Spiegel-Bestsellerliste ist? Arno Geiger beschreibt in diesem Buch, wie sein Vater sich immer mehr aus der Wirklichkeit verabschiedet und in der Alzheimer Krankheit verschwindet. Wie geht man damit als Familie um? Am Anfang war es dem Autor und seinen Geschwistern gar nicht klar, dass der Vater krank ist. Sie haben ihn sogar häufig verbal angegriffen und gesagt, er solle sich doch endlich zusammenreißen Doch irgendwann dämmerte es ihnen, dass der Vater entweder dement wird oder an der Alzheimer Krankheit erkrankt ist. Er beschreibt, wie die Familie mit der Situation umgegangen ist und wie unterschiedlich die einzelnen Familienmitglieder damit klargekommen sind. Er stellt sogar die sehr interessante These auf, dass diese Krankheit sogar eine Chance für das Familienverhältnis sein kann. Eingeflochten in diese Krankengeschichte sind Erinnerungen an die Kindheit und Jugend des Vaters als auch eigene Erinnerungen an das Familienleben. Ich finde es sehr mutig, dass der Autor uns so an seiner Familiengeschichte teilhaben lässt. Es ist ein sehr persönliches Buch und eigentlich gar kein Roman, aber man kann es sehr gut als einen solchen lesen. Und trotz der sehr traurigen Ausgangslage kann man sogar immer mal wieder lachen über die absurden Situationen und Unterhaltungen, die der Autor und sein Vater erleben. Selten hat mich so ein kleines Buch so beeindruckt und nachdenklich gemacht! Und es hat mir auch Mut gemacht, falls ich selber einmal in diese Situation kommen sollte.

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Für jede Generation!
von Michaela Santer am 27.03.2011

Nach "Sally" doch ein ganz anderes Thema mit dem sich der Autor hier befasst hat. Unglaublich berührend zu lesen, ich war (bin) begeistert. Mit welchem Humor und ernstem Tiefgang Arno Geiger dieses persönliche Buch schrieb, beeindruckt mich ganz tief. Nicht nur für Leser, welche sich auch privat mit dem... Nach "Sally" doch ein ganz anderes Thema mit dem sich der Autor hier befasst hat. Unglaublich berührend zu lesen, ich war (bin) begeistert. Mit welchem Humor und ernstem Tiefgang Arno Geiger dieses persönliche Buch schrieb, beeindruckt mich ganz tief. Nicht nur für Leser, welche sich auch privat mit dem Thema Alzheimer auseinander setzen.

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1 0
Bewegend, berührend, phantastisch!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.03.2011

In diesem großartigen Roman erzählt uns Arno Geiger seine Erfahrungen und Erlebnisse mit seinem Vater, als dieser an Alzheimer erkrankt. Bewundernswert ehrlich schreibt er zunächst über die Ohnmacht, resultierend aus der Ahnungslosigkeit beziehungsweise Verdrängung beim Beginn der Krankheit. Später, als er und seine Geschwister sich der bitteren Wahrheit stellen,... In diesem großartigen Roman erzählt uns Arno Geiger seine Erfahrungen und Erlebnisse mit seinem Vater, als dieser an Alzheimer erkrankt. Bewundernswert ehrlich schreibt er zunächst über die Ohnmacht, resultierend aus der Ahnungslosigkeit beziehungsweise Verdrängung beim Beginn der Krankheit. Später, als er und seine Geschwister sich der bitteren Wahrheit stellen, erkennt er, dass es seinen Vater glücklich macht, wenn dieser sich verstanden glaubt. Er stellt fest, wenn der Vater nicht in unsere Welt zurückkehren kann, findet er als sein Sohn den Weg in die Welt des Vaters und somit auch den Weg in eine neue Gemeinsamkeit. All dies wird mit viel Liebe und aufrichtigem Respekt erzählt, dass man jedem Menschen, der an dieser Krankheit leidet, wünscht, eben diese Liebe, diesen Respekt und diese Wärme erfahren zu dürfen. Ein Buch, das berührt, das bewegt und doch auch zu Nachdenklichkeit über uns selbst und unseren Umgang miteinander anregt. Wundervoll!

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1 0
Das wichtigste Buch dieses Frühjahrs
von Helga Rom aus Innsbruck am 22.03.2011

Arno Geiger gelingt mit diesem Buch nicht nur eine feinsinnige Geschichte über seinen Vater, sondern wieder ein richtig großes literarisches Werk. Würde man dieses Buch nur auf das Thema Demenz festlegen, könnte man ihm keinesfalls gerecht werden. Es ist weit mehr: eine Erzählung über das Leben von August Geiger, eine... Arno Geiger gelingt mit diesem Buch nicht nur eine feinsinnige Geschichte über seinen Vater, sondern wieder ein richtig großes literarisches Werk. Würde man dieses Buch nur auf das Thema Demenz festlegen, könnte man ihm keinesfalls gerecht werden. Es ist weit mehr: eine Erzählung über das Leben von August Geiger, eine Familiengeschichte, eine tiefschürfende Charakterstudie und eine schonungslos ehrliche Aufarbeitung der eigenen Lebensgeschichte. Doch lassen Sie sich von meinem Tonfall nicht täuschen: das Buch wird Sie nicht in trübe Stimmung hüllen und das Lesen zur Qual machen. Bei manchen Szenen werden sie lächeln, oder sogar lachen können. Und dies macht die Größe Geigers aus: dieses Thema so zu erzählen, dass es annehmbar wird. Er redet nichts klein, aber bläst auch nicht auf. Er seziert, doch schneidet keine Wunden. Einfach LESEN!!!

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1 0
Mein zweites Lieblingsbuch im Frühjahr 2011
von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2011

Arno Geiger erzählt die Geschichte seines Vaters August. Wie erleben die Kindheit auf einem kleinen Bauernhof, den Krieg und die Gefangenschaft, die Geburt der Kinder - das alltägliche Glück, die Mühen des Lebens...Und dann wird August Geiger schrullig, ja wunderlich. Die Familie will die Anzeichen der Demenz nicht sehen... Arno Geiger erzählt die Geschichte seines Vaters August. Wie erleben die Kindheit auf einem kleinen Bauernhof, den Krieg und die Gefangenschaft, die Geburt der Kinder - das alltägliche Glück, die Mühen des Lebens...Und dann wird August Geiger schrullig, ja wunderlich. Die Familie will die Anzeichen der Demenz nicht sehen - bis es sich nicht mehr leugnen läßt. Letzten Endes kommt der Vater in ein Pflegeheim, da die Pflege zu Hause über die Kräfte aller Beteiligten geht. Ein Schicksal wie es Tausende teilen und doch ist es dem Sohn Arno Geiger zu danken, das er uns den Blick öffnet für den Menschen, dessen Geist schwindet - der aber trotzdem Glück und Freude empfindet, wenn auch in seiner eigenen Welt. Ein bewegendes, mit Herzblut geschriebenes Buch, dem ich möglichst viele Leser wünsche!!!

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1 0
Plädoyer für das Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 06.02.2011

"Der alte König in seinem Exil" ist ein wirklich berührendes Buch, in dem Geiger seine persönliche Geschichte über und mit seinem an Alzheimer erkrankten Vater erzählt. Lachen und Weinen, Schmunzeln und Ausweglosigkeit existieren ganz dicht nebeneinander. Manchmal erscheint der Vater der Wirklichkeit entrückt ins "Exil", kurz darauf wirkt er in... "Der alte König in seinem Exil" ist ein wirklich berührendes Buch, in dem Geiger seine persönliche Geschichte über und mit seinem an Alzheimer erkrankten Vater erzählt. Lachen und Weinen, Schmunzeln und Ausweglosigkeit existieren ganz dicht nebeneinander. Manchmal erscheint der Vater der Wirklichkeit entrückt ins "Exil", kurz darauf wirkt er in hellen Momenten klug und gescheit.Das Verhältnis Vater-Sohn erhält -auch durch die Krankheit des "alten Königs"- eine neue, tiefe Wertigkeit mit allen Facetten des menschlichen Lebens. Außerdem ist dieses Buch sprachlich extrem gut gelungen und als Ganzes ein Plädoyer für das Leben.

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Der alte König
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 18.07.2011

habe mir mehr davon versprochen, habe schon andere Bücher über Demenzerkrankte bzw. Erzählungen von Angehörigen gelesen, da ich selbst persönlich mich mit dem Thema befassen muss, aber die anderen haben mir weitaus mehr geholfen. Ich weiß es ist schwer, mit dieser Krankheit umzugehen und darüber zu schreiben, mit Sicherheit... habe mir mehr davon versprochen, habe schon andere Bücher über Demenzerkrankte bzw. Erzählungen von Angehörigen gelesen, da ich selbst persönlich mich mit dem Thema befassen muss, aber die anderen haben mir weitaus mehr geholfen. Ich weiß es ist schwer, mit dieser Krankheit umzugehen und darüber zu schreiben, mit Sicherheit noch mehr, aber ich finde das Buch befasst sich zu wenig mit dem Verlauf der Krankheit. Schade.

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1 0
Pflichtlektüre für Auszubildende in Pflegeberufen
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 29.12.2011

Besonders für Menschen in Pflegeberufen stellt dieses Buch für mich eine Pflichtlektüre dar. Arno Geiger beschreibt in wunderbar empathischer Form den Umgang mit seinem an Alzheimer erkrankten Vater, die Ablehnung der Krankheit zu Beginn, bis zur Akzeptanz und dem Leben mit den Folgen dieser Erkrankung. Er versucht die Gedankenwelt... Besonders für Menschen in Pflegeberufen stellt dieses Buch für mich eine Pflichtlektüre dar. Arno Geiger beschreibt in wunderbar empathischer Form den Umgang mit seinem an Alzheimer erkrankten Vater, die Ablehnung der Krankheit zu Beginn, bis zur Akzeptanz und dem Leben mit den Folgen dieser Erkrankung. Er versucht die Gedankenwelt seines Vaters zu ergründen und vielleicht sogar Verständnis dafür aufzubringen. Auf diese Weise scheint er ihm näher zu kommen als in all den vergangenen Jahren, in denen sein Vater noch gesund war. Durch die Wertschätzung, die er ihm entgegen bringt, verliert die Krankheit an Macht. Was am Ende zählt, ist sein Vater als Mensch und liebenswerte Persönlichkeit! Menschen in Pflegeberufen könnte diese Art der Einstellung eine große Hilfestellung bieten!

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Wenn das Vergessen beginnt
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Arno Geiger beschreibt in seinem Roman den Umgang mit einer Krankheit, über die keiner spricht- Demenz. Er findet Worte für kaum greifbare Empfindungen und Zustände, die nicht nur er, sein Vater sondern auch seine ganze Familie und das Umfeld erleben. Er geht sensibel, aber ehrlich mit dieser Thematik um und... Arno Geiger beschreibt in seinem Roman den Umgang mit einer Krankheit, über die keiner spricht- Demenz. Er findet Worte für kaum greifbare Empfindungen und Zustände, die nicht nur er, sein Vater sondern auch seine ganze Familie und das Umfeld erleben. Er geht sensibel, aber ehrlich mit dieser Thematik um und gibt tiefe Einblicke in seine Familie. Dieses Buch ist eine Hommage an seinen Vater und eine absolute Empfehlung für alle, die sich mit diesem Thema befassen, mehr erfahren möchten oder selbst Erfahrungen damit haben.

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Ein Buch das man gelesen haben muss...
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 26.08.2011

Auch ich kam irgendwie an diesem Bestseller nicht vorbei, viele Male hatte ich ihn in der Buchhandlung in der Hand, ich hatte jedoch so meine Ängste, schafft es der Autor sachlich und doch persönlich der "Sache" gerecht zu werden! Das Thema ist doch so verdammt schwierig, traurig, aufwühlend... Letztendlich habe ich... Auch ich kam irgendwie an diesem Bestseller nicht vorbei, viele Male hatte ich ihn in der Buchhandlung in der Hand, ich hatte jedoch so meine Ängste, schafft es der Autor sachlich und doch persönlich der "Sache" gerecht zu werden! Das Thema ist doch so verdammt schwierig, traurig, aufwühlend... Letztendlich habe ich es gekauft und gelesen und das innerhlab von 24 Stunden und ich bereue es nicht.. Die Schilderungen sind manchmal schockierend und sehr aufwühlend, aber trotzdem wird hier die Geschichte des Vaters sehr gut erzählt mit interessanten Hintergrundinformationen, Ereignissen aus der Vergangenheit und Arno Geiger erzählt auch von der schwierigen Situation für alle Familienmitglieder. Wichtig fand ich vor allem die klare Aussage, dass das Leben immer lebenswert ist und dass dies vor allem keine Außenstehenden beurteilen können!

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einfühlsam und gut verständlich
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2011

Arno Geiger hat in diesem Buch sehr einfühlsam und gut verständlich geschrieben. Wir haben dieses Buch mehrere Male an jüngere Menschen verschenkt um ihnen zu helfen,ihre alten Eltern, alte Familienmit- glieder, sowie Menschen in ihrem Umfeld zu verstehen, warum sie "plötzlich so anders sind". Ich empfehele es immer wieder.

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Möge Geiger noch viel, ganz viel schreiben!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.08.2011

Einer der Kritiker des Buches, hat es "die wertvollste Lektüre dieses Frühjahres" genannt. Dem ist an und für sich nichts hinzu zu fügen. Es wäre höchstens noch hin zu trimmen auf "wertvollste Lektüre" des Jahres. Wie Geiger mit dem Thema Demenz, anhand der Person des eigenen Vaters heran geht,... Einer der Kritiker des Buches, hat es "die wertvollste Lektüre dieses Frühjahres" genannt. Dem ist an und für sich nichts hinzu zu fügen. Es wäre höchstens noch hin zu trimmen auf "wertvollste Lektüre" des Jahres. Wie Geiger mit dem Thema Demenz, anhand der Person des eigenen Vaters heran geht, ist eine mehr als wertvolle Unterstützung für all die Betroffenen, welche tagtäglich im Umgang mit dementen Angehörigen beschäftigt sind. Es gibt Trost, es gibt auch Hoffnung, es gibt uns die Möglichkeit einem Tabu der Gesellschaft mit offenen Augen zu begegnen. Einer jener raren Glücksfälle, welche alle zwei bis drei Jahrzehnte den Buchmarkt bereichern.

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Über die Wertigkeit des Lebens
von Nina Marlene Gollmann aus Graz am 02.08.2011

Autobiographische Erzählung Geigers über die Demenzerkrankung seines Vaters, das Voranschreiten dieser und den Umgang der Familie, des Betroffenen und Geigers. Einfühlsame Hommage an die Wertschätzung des Lebens -- abseits des Werte- und Leistungskatalogs der heutigen Zeit!

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Der alte König bleibt ein König!
von Ute Faserl aus Innsbruck, Wagnersche am 25.07.2011

Berührend und mutig seine Offenheit. Liebevoll seine Sprache. Traurig bis heiter sein Gemüt. Würdevoll sein menschliches Bestreben im Umgang und Zusammenleben mit dem an Alzheimer erkrankten Vater. Ein sehr persönliches Buch, das ich den Menschen ans Herz legen möchte!

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Ein wunderschönes Buch, das man immer wieder lesen will.
von einer Kundin/einem Kunden am 03.07.2011

Arno Geiger schreibt ein berührendes, tief bewegendes und einfach wunderschönes Buch über die Demenz- bzw. Alzheimererkrankung seines Vaters. Ein würdevolles Buch über die Annäherung an die Krankheit und die späte, wiedergefundene Freundschaft zum Vater. Es ist aber nicht nur ein Roman über Alzheimer, sondern ein Roman über das Alter... Arno Geiger schreibt ein berührendes, tief bewegendes und einfach wunderschönes Buch über die Demenz- bzw. Alzheimererkrankung seines Vaters. Ein würdevolles Buch über die Annäherung an die Krankheit und die späte, wiedergefundene Freundschaft zum Vater. Es ist aber nicht nur ein Roman über Alzheimer, sondern ein Roman über das Alter und Familie. Dabei nähert er sich mit viel Verständnis an die neue Wahrnehmung des Vaters an und kommt immer wieder zum Schluss, dass das Leben lebenswert ist. Auf Grund der poetischen und wunderschönen Sprache ist Geigers Buch trotz des ernsten Themas ein wunderschönes Buch, das man immer wieder lesen will.

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