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Der Angstmann

Ungekürzte Lesung

(1)
Dresden, November 1944: Die Lage für die Bevölkerung spitzt sich zu. Flüchtlinge strömen zu Tausenden in die Stadt. Bombenalarm gehört zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Ruinen schleicht. Inmitten des Chaos des letzten Kriegswinters begibt sich Heller auf die Suche nach dem kaltblütigen Täter. Als die Stadt im Februar 1945 grösstenteils zerstört wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück. Eine atemberaubende Krimi-Entdeckung – gelesen von Heikko Deutschmann.
Ungekürzte Lesung mit Heikko Deutschmann
1 mp3-CD | ca. 9 h 50 min
Portrait

FRANK GOLDAMMER, 1975 in Dresden geboren, ist Maler- und Lackierermeister. Mit Anfang 20 begann er zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag und schrieb drei erfolgreiche Regionalkrimis über Dresden und Umgebung. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden.
HEIKKO DEUTSCHMANN, geboren 1962, ist Schauspieler und Drehbuchautor. Auf Theaterengagements in Berlin, Hamburg, Köln und Zürich folgten zahlreiche Kino- und Fernsehproduktionen. Er zählt zu den renommiertesten deutschen Hörbuchsprechern und hat für DAV bereits viele erfolgreiche Krimis eingelesen, darunter »Eine grosse Zeit« von William Boyd und »Zerrissen« von Juan Gómez-Jurado.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Heikko Deutschmann
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 23.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783862318308
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 613 Minuten
Hörbuch (MP3-CD)
Fr. 31.90
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Kundenbewertungen


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Jagd auf einen Serienmörder in einer Atmosphäre des Misstrauens
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 11.11.2016

Dies ist eine Rezension zum ungekürzten Hörbuch des DAV, gelesen von Heikko Deutschmann. Dresden, Ende 1944: Flüchtlingsströme und Nahrungsmittelknappheit gehören zum Alltag der Bevölkerung, Bombenalarme sowie der politische Druck der Nationalsozialisten verbreiten eine Atmosphäre des Misstrauens und der Angst. Da wird eine grausam zugerichtete Frauenleiche gefunden. Kriminalinspektor Max Heller, wegen... Dies ist eine Rezension zum ungekürzten Hörbuch des DAV, gelesen von Heikko Deutschmann. Dresden, Ende 1944: Flüchtlingsströme und Nahrungsmittelknappheit gehören zum Alltag der Bevölkerung, Bombenalarme sowie der politische Druck der Nationalsozialisten verbreiten eine Atmosphäre des Misstrauens und der Angst. Da wird eine grausam zugerichtete Frauenleiche gefunden. Kriminalinspektor Max Heller, wegen einer Kriegsverletzung aus dem 1. Weltkrieg vom Kriegsdienst verschont, wird der Fall übertragen. Für Hellers Vorgesetzten, einem überzeugten Nationalsozialisten, ist der Mörder in der Person des jüdischen Exmannes der Toten schnell ausfindig gemacht. Doch Hellers Zweifel stoßen auf taube Ohren - und als die nächste, schrecklich verstümmelte Frauenleiche gefunden wird, verstärkt sich ein Gerücht in der Bevölkerung: Der Angstmann geht um! Schleicht heulend wie ein Tier durch das Chaos des Kriegswinters und sucht sich seine Opfer. Ein jeder will ihn gehört haben, doch niemand hat ihn gesehen. Als im Februar 1945 ein Bombardement Dresden großflächig zerstört, glaubt man den Angstmann für tot. Doch schon bald geht das Morden weiter, und Heller versucht trotz russischer Besatzung, den Serienmörder zur Strecke zu bringen. Schon die Aufmachung des Hörbuches ist gelungen: Beim Aufklappen blickt man auf die Dresdner Hofkirche. Das Hörbuch ist im praktischen mp3-Format, so dass zwischendurch keine CD gewechselt werden muss. Inhaltlich ist es dem Autoren Frank Goldammer gelungen, eine bedrückende Atmosphäre des Misstrauens aufzubauen, welche der Story zusätzlichen Schrecken verleiht. Vor allem der verstörende Moment des Bombenangriffs auf die Stadt und das anschließende Herumirren zwischen Trümmern und Verletzten war so ergreifend, dass ich eine Hörpause benötigte, um diese Flut an Bildern, welche mich überrollte, verarbeiten zu können. Die Personen wirken, passend zur damaligen Zeit, in ihrem Handeln sehr authentisch. Die Hauptfigur Max Heller ist kein typischer Held sondern ein Mann, welcher in der Zeit des Massenmords einen einzelnen Serienmörder zur Strecke bringen will, ohne den Nazis oder den anschließenden Besatzern dabei auf die Füße zu treten. Die Auflösung des Falles hat mir sehr gefallen und zeugte von einer angenehmen Komplexität. Heikko Deutschmann schafft mit seiner Lesung schnell die dem Roman zugrunde liegende Atmosphäre. Geschwindigkeit und Betonung sorgen für ein angenehmes Hörerlebnis, die Dialoge wirken wie gesprochen und nicht wie abgelesen. Einzig bei den Frauendialogen hat es für meinen Geschmack ein wenig mit der Authenzität gehapert. Ebenso hat mich gestört, dass Herr Deutschmann den Russen einen entsprechenden Dialekt verpasst hat, diesen aber zwischendurch ablegte statt konsequent durchzuziehen. So muss ich leider einen halben Stern abziehen und gebe dem Hörbuch 4,5 von 5 Sternen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 05.12.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mein Highlight dieses Jahr. Ein superspannender und bewegender Krimi, der in den letzten Kriegstagen spielt.E in Kommissar ermittelt unter erschwerten Bedingungen. Man fiebert mit.

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Wer ist der Angstmann?
von einer Kundin/einem Kunden am 04.12.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Im total zerbombten Dresden sucht Kriminalinspektor Max Heller verzweifelt einen grausamen Mörder. Der Angstmann quält seine Opfer zu Tode und verbreitet weiteren Schrecken in den Wirren des 2. Weltkrieges. Autor Frank Goldammer schafft es, die Zerstörung Dresdens für den Leser spürbar zu machen und fesselt mit einer bis zum... Im total zerbombten Dresden sucht Kriminalinspektor Max Heller verzweifelt einen grausamen Mörder. Der Angstmann quält seine Opfer zu Tode und verbreitet weiteren Schrecken in den Wirren des 2. Weltkrieges. Autor Frank Goldammer schafft es, die Zerstörung Dresdens für den Leser spürbar zu machen und fesselt mit einer bis zum Schluss packenden Handlung. Absolut lesenswert.

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Ein Kriminaler trotzt den Kriegswirren
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 30.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein gänzlich anderer Held als in vielen Kriminalromanen spielt hier die Hauptrolle. Max Heller ermittelt, aber nicht mit privaten Problemen behaftet, sondern durch die Umstände Dresdens von 1945 eingeschränkt. Der Autor zeichnet einen Mann, der nur seinen Prinzipien treu ist und sich weder vom Nationalsozialismus noch den Sowjets einnehmen... Ein gänzlich anderer Held als in vielen Kriminalromanen spielt hier die Hauptrolle. Max Heller ermittelt, aber nicht mit privaten Problemen behaftet, sondern durch die Umstände Dresdens von 1945 eingeschränkt. Der Autor zeichnet einen Mann, der nur seinen Prinzipien treu ist und sich weder vom Nationalsozialismus noch den Sowjets einnehmen lässt. Von der Zerstörung und den schwierigen Lebensbedingungen gezeichnet, stolpert Heller durch Dresden, aber er fällt nicht. Als er einem grausamen Frauenmörder auf der Spur ist, stellt die Bombardierung der Stadt seine Pläne auf den Kopf. Aufgrund der wohl umfangreichen und detaillierten Recherche und Wiedergabe der damaligen Zustände und Empfindungen der Dresdner schafft es der Autor, den Leser immer wieder vom Fall abzulenken. Oft steht Heller und in Gedanken mit ihm der Leser vor der Frage, was das dringendste Problem ist – Essen organisieren, persönliche Sicherheit oder die Verantwortung anderen, den Opfern, gegenüber? Es ist eine Gratwanderung für Heller, der am liebsten alles erledigt haben möchte und sich dabei immer wieder selbst in Gefahr begibt. Doch in den entscheidenden Momenten ist ihm das Glück hold, auch wenn er und seine Frau materiell gesehen alles verloren haben und auch Max keiner bezahlten Arbeit mehr nachgehen kann. Als er dann Unterstützung bei seinen Nachforschungen bekommt, läuft er dennoch einigen falschen Fährten hinterher, die der Autor gekonnt einbindet. Vieles scheint möglich, doch immer wieder fehlt ein Puzzlestück und es ist klar, dass die endgültige Auflösung noch verstörender sein muss, als angenommen. Die verschiedenen Hauptcharaktere bilden hier das Spektrum der damaligen Bevölkerung und der unterschiedlichen Meinungen, die (mal mehr, mal weniger) unterschwellig aufeinandertrafen. Das alles macht die Arbeit für Heller nicht einfach, doch seine Hartnäckigkeit wird belohnt. Zusätzlich zur Lösung des Falls taucht zum Schluss noch ein Silberstreif am Horizont auf, der eine mögliche Rückkehr in (fast) sein altes Leben verheißt und gleichzeitig einen zweiten Band mit Heller ankündigt. Möge die Zeit bis dahin schnell vorbeigehen.

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Ein Kriminaler trotzt den Kriegswirren
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 30.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein gänzlich anderer Held als in vielen Kriminalromanen spielt hier die Hauptrolle. Max Heller ermittelt, aber nicht mit privaten Problemen behaftet, sondern durch die Umstände Dresdens von 1945 eingeschränkt. Der Autor zeichnet einen Mann, der nur seinen Prinzipien treu ist und sich weder vom Nationalsozialismus noch den Sowjets einnehmen... Ein gänzlich anderer Held als in vielen Kriminalromanen spielt hier die Hauptrolle. Max Heller ermittelt, aber nicht mit privaten Problemen behaftet, sondern durch die Umstände Dresdens von 1945 eingeschränkt. Der Autor zeichnet einen Mann, der nur seinen Prinzipien treu ist und sich weder vom Nationalsozialismus noch den Sowjets einnehmen lässt. Von der Zerstörung und den schwierigen Lebensbedingungen gezeichnet, stolpert Heller durch Dresden, aber er fällt nicht. Als er einem grausamen Frauenmörder auf der Spur ist, stellt die Bombardierung der Stadt seine Pläne auf den Kopf. Aufgrund der wohl umfangreichen und detaillierten Recherche und Wiedergabe der damaligen Zustände und Empfindungen der Dresdner schafft es der Autor, den Leser immer wieder vom Fall abzulenken. Oft steht Heller und in Gedanken mit ihm der Leser vor der Frage, was das dringendste Problem ist – Essen organisieren, persönliche Sicherheit oder die Verantwortung anderen, den Opfern, gegenüber? Es ist eine Gratwanderung für Heller, der am liebsten alles erledigt haben möchte und sich dabei immer wieder selbst in Gefahr begibt. Doch in den entscheidenden Momenten ist ihm das Glück hold, auch wenn er und seine Frau materiell gesehen alles verloren haben und auch Max keiner bezahlten Arbeit mehr nachgehen kann. Als er dann Unterstützung bei seinen Nachforschungen bekommt, läuft er dennoch einigen falschen Fährten hinterher, die der Autor gekonnt einbindet. Vieles scheint möglich, doch immer wieder fehlt ein Puzzlestück und es ist klar, dass die endgültige Auflösung noch verstörender sein muss, als angenommen. Die verschiedenen Hauptcharaktere bilden hier das Spektrum der damaligen Bevölkerung und der unterschiedlichen Meinungen, die (mal mehr, mal weniger) unterschwellig aufeinandertrafen. Das alles macht die Arbeit für Heller nicht einfach, doch seine Hartnäckigkeit wird belohnt. Zusätzlich zur Lösung des Falls taucht zum Schluss noch ein Silberstreif am Horizont auf, der eine mögliche Rückkehr in (fast) sein altes Leben verheißt und gleichzeitig einen zweiten Band mit Heller ankündigt. Möge die Zeit bis dahin schnell vorbeigehen.

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Empfehlenswerter historischer Krimi mit dem bedrückenden Hintergrund in Dresden 1944-45
von StefanieFreigericht am 28.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kriminalinspektor Max Heller ist ein Ermittler vom alten Schlag – routiniert, oft knurrig, wenig zu beeindrucken. Doch der Frauenmord, zu dem er gerufen wird, ist so grausam, dass er kaum an einen üblichen Täter glauben mag. Sein Vorgesetzter ist eher aus politischen Gründen im Amt und scheint eine einfache... Kriminalinspektor Max Heller ist ein Ermittler vom alten Schlag – routiniert, oft knurrig, wenig zu beeindrucken. Doch der Frauenmord, zu dem er gerufen wird, ist so grausam, dass er kaum an einen üblichen Täter glauben mag. Sein Vorgesetzter ist eher aus politischen Gründen im Amt und scheint eine einfache Lösung zu bevorzugen – aber das passt kaum mit der zweiten Frauenleiche zusammen, die für Heller zu viele Parallelen zum ersten Fall aufweist. Schon fängt die Bevölkerung an, in Furcht vor dem geheimnisvollen und furchtbaren „Angstmann“ zu leben, wilde Gerüchte machen die Runde. Wir sind in Dresden – und es tobt der Zweite Weltkrieg in seinen letzten Monaten. Was bedeutet da der Verlust eines weiteren Menschenlebens? Und wie einfach schiebt man etwas „den üblichen Verdächtigen“ unter, in jener Zeit sind das ein jüdischer Exmann oder Osteuropäer. Aber welche Bedeutung haben die seltsamen Geräusche, von denen berichtet wird? Und soll Heller hier von etwas abgelenkt werden, was nicht ins offizielle Bild passt? Auch die Wege, auf denen hier einige Fahrräder unterwegs sind, sorgen für Verwirrung. Und „einfach Max Heller“ zu sein, ist nicht immer leicht, wenn man sich mit seiner Meinung und seinem Handeln jederzeit zuerst vor den Nationalsozialisten in Acht nehmen muss und dann vor der Sowjetarmee. Frank Goldmanns „Der Angstmann“ ist nicht nur Krimi, sondern schildert auch in eindringlicher Weise die bedrückende Situation in Dresden kurz vor und kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges. „Jeden Abend verließ er diese Welt, um zurückzukehren in ein warmes Heim, mit einer warmen Mahlzeit. Tag für Tag mit einem schlimmeren Gefühl der Hoffnungslosigkeit, denn der Strom der Menschen riss nicht ab. Waren ein paar hundert abgefertigt und zu ihrem neuen Bestimmungsort losgeschickt, so kamen hunderte, tausende neue Flüchtlinge nach. Ihre Sprache wurde fremder und der Wille der Einheimischen, sie aufzunehmen, sie als Landsleute anzuerkennen, wurde schwächer und schwächer, denn sie waren Konkurrenten um die wenigen Lebensmittel, um den Wohnraum, um die Kleidung. Die Angst, selbst nicht genug zu bekommen, wurde dafür stärker…“ S. 50 Das bedeutet in diesem Falle nicht nur, die eine Verknappung und die eine Ideologie zu tauschen gegen eine andere – die für Dresden verheerenden Bombenangriffe kurz vor Kriegsende findet in der beschriebenen Zeit statt. Der Autor ist Dresdner und wie alle auch jüngeren Dresdner ist er in diesem Bewusstsein, mit den Erzählungen in den Familien, aber auch mit den bis ins Heute reichenden Spuren in der Stadt aufgewachsen (ja, das gilt auch für andere Städte wie z.B. Hamburg mit dessen Feuersturm; aber hier geht es eben um Dresden). Meiner Ansicht nach gelingt ihm damit, Ereignisse, die viele Jüngere sich kaum noch vorstellen können, mit aller Not, den vielen Flüchtlingen, der Angst, dem Hunger, dem gegenseitigen Misstrauen eindringlich, eingängig und bildhaft darzustellen, während zunehmend weniger Zeitzeugen noch am Leben sind, um zu berichten von Ereignissen, die heute anderen Menschen an anderen Orten widerfahren. Ich habe die Erzählung zuerst als Hörbuch genießen dürfen gelesen vom auch als Schauspieler arbeitenden Heikko Deutschmann, den ich wieder einmal als gute Wahl empfand. Bei Krimis als Hörbuch habe ich sonst häufig Probleme, da ich recht schnell lese und damit bei steigender Spannung häufig etwas ungeduldig werde – das war hier kein Problem: Die Handlung ist zwar oft spannend, aber weniger von der nervenzerfetzenden Art (eben ein Krimi, kein Thriller), und besticht vielmehr durch die allgemein düstere Atmosphäre der Taten und der Zeit. Das Vorlesen passt gut zu dieser Situation. Danach habe ich mir das „normale“ Buch noch besorgt, unter anderem, weil ich so die Strecken in Dresden besser nachverfolgen konnte - ohne "Abwertung" des Hörbuchs, für mich passen einfach die unterschiedlichen Medien zu unterschiedlichen Situationen.

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gelungener Dresden-Krimi aus den letzten Kriegsmonaten
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein Dresdener mit Leib und Seele, hat Frank Goldammer nun nach drei Regionalkrimis die letzten Kriegsmonate 1944/1945 in den Mittelpunkt seines neuesten Romans gestellt.Wieder in Gestalt eines Krimis (mit zeitweilig fast dokumentarischem Charakter) erleben wir mit Kriminalinspektor Max Heller den Druck, der in den letzten Kriegsmonaten auf der Bevölkerung... Ein Dresdener mit Leib und Seele, hat Frank Goldammer nun nach drei Regionalkrimis die letzten Kriegsmonate 1944/1945 in den Mittelpunkt seines neuesten Romans gestellt.Wieder in Gestalt eines Krimis (mit zeitweilig fast dokumentarischem Charakter) erleben wir mit Kriminalinspektor Max Heller den Druck, der in den letzten Kriegsmonaten auf der Bevölkerung der Stadt lag. Als kurz nacheinander zwei grausam ermordete Frauen aufgefunden werden,ist die abgestumpfte Bevölkerung kaum noch in der Lage, Mitgefühl zu empfinden bzw. willens,bei den Ermittlungen zu helfen. Bombardements,Flüchtlingsmassen und ein strammer SS-Mann als Vorgesetzter ,der von Polizeiarbeit kaum Ahnung hat,legen dem unscheinbaren,beharrlichen Kriegsveteranen Heller permanent Steine in den Weg.Gerüchte über den „Angstmann“,eine Art Alptraum-Kindergedicht, machen die Runde,Heller hält den Kopf sozusagen unten und bleibt unermüdlich bei seinen Ermittlungen im eisigen Winter, bis es im Februar `45 zur großen Bombennacht kommt,die er und seine Frau knapp überleben.Als kurz darauf die Russen Dresden einnehmen,wird die Lage für den Kripomann immer gefährlicher. Aber der „Angstmann“ ist nicht tot …. Atmosphärisch, beängstigend authentisch klingend und mit interessanter Personenzeichnung punktet Frank Goldammer in der Riege der Kriminalautoren,die die Zeit der Zwanziger bis Fünfziger Jahre zu ihrem Thema gemacht hat – ich bin schon gespannt auf seinen 2.Max-Heller-Fall im Dresden der Nachkriegsjahre !

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Seit langem mal wieder ein Krimi den ich inhaliert habe!
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Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Der Angstmann" von Frank Goldammer ist der erste Fall für Kriminalinspektor Max Heller. Der Krimi spielt im letzten Kriegswinter 1944/45 in Dresden und thematisiert gekonnt den Zustand der Stadt und seine Bewohner mit allen Aspekten der inneren Einstellung. Natürlich ist der rote Faden dieser Geschichte die Suche nach einem... "Der Angstmann" von Frank Goldammer ist der erste Fall für Kriminalinspektor Max Heller. Der Krimi spielt im letzten Kriegswinter 1944/45 in Dresden und thematisiert gekonnt den Zustand der Stadt und seine Bewohner mit allen Aspekten der inneren Einstellung. Natürlich ist der rote Faden dieser Geschichte die Suche nach einem Mörder. Diesem bestialische Frauenmörder ist Max Heller auf der Spur, allerdings macht der Krieg und vor allem die verheerende Bombennacht vom 13. Feb 1945 macht es ihm nicht leicht weiter zu forschen. Man findet sehr leicht in die Geschichte hinein und die Seiten fliegen nur so - ein wahrer Pageturner! Durch viel wörtliche Rede, (meist) kurze Kapitel und spannende Beschreibungen liest es sich wunderbar. Mir war auch Max als Protagonist sehr sympathische. Bisher hat Frank Goldammer zwei Regionalkrimis im Gmeiner Verlag veröffentlicht: "Revierkampf" und "Abstauber". Mit "Der Angstmann" hat er nun den renommierten dtv mit einer breiten Reichweite. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Max Heller und bedaure nur, dass er erst im Herbst 2017 erscheinen wird! Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Krimi mit tiefem Einblick in die Psyche der Deutschen zu Kriegende. Definitiv lesenswert!

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In den Wirren des letzten Kriegswinters geht in Dresden der Angstmann um: Er ermordet auf bestialische Weise junge Frauen. Kriminalinspektor Max Heller, kriegsgeschädigt bereits durch die Front im ersten Weltkrieg, möchte diesen Mörder fassen. Er bleibt beharrlich auf seiner Spur, obwohl ihn sein Vorgesetzter immer wieder auf die Dringlichkeit... In den Wirren des letzten Kriegswinters geht in Dresden der Angstmann um: Er ermordet auf bestialische Weise junge Frauen. Kriminalinspektor Max Heller, kriegsgeschädigt bereits durch die Front im ersten Weltkrieg, möchte diesen Mörder fassen. Er bleibt beharrlich auf seiner Spur, obwohl ihn sein Vorgesetzter immer wieder auf die Dringlichkeit hinweist, dass alle deutschen Kräfte sich auf den Erfolg an der Front bündeln müssen. In der Nacht des 13. Februar 1945 hat Heller schon fast Erfolg – und gerät in die Bombennacht, in der fast ganz Dresden zerstört wird. Erst Monate später, als ein weiterer Mord aufgedeckt wird, kann Heller die Verfolgung erneut aufnehmen. Frank Goldammer hat die Kriegswirren und die Bombenangriffe auf Dresden geschickt mit einem Kriminalfall verknüpft. Kurz habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob ein solch intuitiver Ermittler wie Max Heller in den letzten Monaten vor Kriegsende wirklich an einem Mordfall bleiben kann, behindert durch die Linientreuen, die etwas zu vertuschen versuchen. Geschickt bettet der Autor die Handlung in das vom Kriegsgeschehen betroffene Dresden und fängt damit eine ganz besondere Atmosphäre ein. Die Recherche zu diesem Buch wie auch die Verarbeitung in der Handlung ist beeindruckend, der Leser von heute kann sich in die damalige Zeit gut hineinfühlen. Zudem liest sich das Buch äußerst flüssig, so dass der Leser belohnt wird mit einem gut recherchierten und durchdachten historischen Krimi mit Gänsehauteffekt.

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von Siderea am 06.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dresden, 1944: Kriminalinspektor Max Heller wird zu einem grausigen Tatort gerufen, eine junge Krankenschwester wurde auf brutale Weise ermordet. Die Leiche wurde von zwei Jungen gefunden, die Heller zum ersten Mal erzählen, der "Angstmann" ginge um. Heller kämpft gegen widrige Umstände: Fast alle seine Kollegen wurden eingezogen, es fehlt an... Dresden, 1944: Kriminalinspektor Max Heller wird zu einem grausigen Tatort gerufen, eine junge Krankenschwester wurde auf brutale Weise ermordet. Die Leiche wurde von zwei Jungen gefunden, die Heller zum ersten Mal erzählen, der "Angstmann" ginge um. Heller kämpft gegen widrige Umstände: Fast alle seine Kollegen wurden eingezogen, es fehlt an jeglicher Ausrüstung und obendrein am Interesse seines Vorgesetzten Klepp - ein ehemaliger Metzger, der sich bei der SS verdient gemacht hat und mit einem leitenden Posten bei der Polizei belohnt wurde - in diesem Fall ordentlich zu ermitteln. Auch die persönlichen Umstände sind in diesen letzten Kriegsmonaten schwierig, Heller und seine Frau Karin bekommen für ihre Marken kaum je genug zu essen, die beiden Söhne sind an der Front und die letzten Lebenszeichen liegen Monate zurück. Trotzdem (oder gerade deswegen?) verbeißt Heller sich in diesen Fall, schon bevor die zweite Frau ermordet wird... Frank Goldammer hat mit "Der Angstmann" einen beeindruckenden Roman vorgelegt. Zum einen bekommt man hier eine sehr spannende Krimihandlung, bei der man als Leser wirklich lange im Dunkeln tappt, und zum anderen auch noch einen interessanten Einblick in die letzten Monate des zweiten Weltkrieges: Hunger, Kälte, Mangel an den grundlegendsten Dingen, lange Bombennächte im Keller. Obwohl ich den Krimianteil wirklich für raffiniert geplottet und gut durchdacht halte, hat mich der zweite Aspekt der Handlung noch weit mehr gefesselt. Der Autor hat die düstere und gedrückte Stimmung im verdunkelten Dresden sehr gut eingefangen, sehr bildhaft berichtet er über die schwerste Bombardierung im Februar '45, bei der die ganze Stadt in Schutt und Asche gelegt wurde. Da sich die Ermittlungen über einen langen Zeitraum erstrecken, wird im zweiten Teil des Romans die Besatzung durch die russische Armee thematisiert - immer noch herrscht riesiger Mangel an Nahrungsmitteln, Kleidung und vor allem an Wohnraum, weil im ausgebombten Dresden kaum noch ein Stein auf dem anderen steht und die Stadt zudem von Flüchtlingen förmlich überrollt wird. Hier findet man durchaus auch Bezüge zum Hier und Jetzt - denn die damaligen Umstände sind mit den heutigen kaum vergleichbar, schließlich hungerten die Dresdner schon monatelang und viele waren selbst obdachlos. Dazu kam dann noch die tägliche Angst vor den Rotarmisten, die mit Nazis oder Mitläufern nicht gerade zimperlich umgingen. Der Protagonist Max Heller ist sicher kein "Superbulle" - er dürfte etwas über 50 sein, hat selbst im ersten Weltkrieg gekämpft und wurde auch verletzt. Seine Posten bei der Kripo hat er trotz fehlendem Parteibuch noch - vermutlich weil er als Veteran und Kriegsversehrter ein gewisses Ansehen genießt. Aber die SS-Männer und NSDAP-Mitglieder bei der Polizei begegnen ihm mit Misstrauen und Geringschätzung, weil er seine politischen Ansichten nicht preisgibt und generell versucht, einfach nicht negativ aufzufallen. Wenn andere sich ihm gegenüber kritisch über das Nazi-Regime oder die Kriegsfortschritte äußern, bleibt er stets vorsichtig - nur mit seiner Frau Karin redet er offen. Im zweiten Teil steht der russische Offizier Saizev an Hellers Seite - weniger als Unterstützung bei den Ermittlungen, sondern eher um den potenziellen Nazi im Auge zu behalten. Durch ihn kommt auch eine neue Perspektive in das Buch: die Sicht von außen auf die Nazi-Deutschen. Saizev hat seine ganze Familie verloren, seine Heimatstadt wurde von der Wehrmacht ausradiert und auf seinem Marsch nach Westen hat er in den befreiten KZ unvorstellbare Gräuel gesehen. Er hasst die Deutschen, und seit er an der Entnazifizierung beteiligt ist, kommt auch noch ein guter Anteil Verachtung dazu, weil plötzlich niemand mehr dazugehört haben will. Durch die Einführung dieser Figur erhält der Roman den letzten Schliff und liefert geschichtlich gesehen ein recht ausgewogenes Bild, weil die verschiedenen Perspektiven für sich stehen und der Autor für keine der Seiten Partei ergreift - er stellt weder Heller als komplett unschuldig dar, noch werden alle über einen Kamm geschoren. "Der Angstmann" wird als "Der erste Fall für Kriminalinspektor Max Heller" beworben, man darf also auf eine baldige Fortsetzung hoffen. Ich freue mich schon sehr darauf, da es mich sehr interessiert, wie es mit Heller nun nach Kriegsende weitergehen wird.

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ein historischer Kriminalroman, der überzeugt und mitreißt
von Lenchens Testereiwahnsinn aus Dresden am 04.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

+++ Buchinhalt +++ Max Heller wird zu einem grausamen Mord gerufen, dem seine Ermittlerehre keine Ruhe lässt. Trotz eigener Notlage in der Kriegszeit, startet er seine Ermittlungen. Doch nicht nur sein Chef legt ihm Steine in dem Weg. Doch was hat dieser nur zu verbergen? Als er dem wahren Mörder... +++ Buchinhalt +++ Max Heller wird zu einem grausamen Mord gerufen, dem seine Ermittlerehre keine Ruhe lässt. Trotz eigener Notlage in der Kriegszeit, startet er seine Ermittlungen. Doch nicht nur sein Chef legt ihm Steine in dem Weg. Doch was hat dieser nur zu verbergen? Als er dem wahren Mörder auf die Schliche zu kommen scheint, geraten beide in den Hagel der „berühmten“ Bombennacht. Daher glaubt Heller, der Mörder habe diese Nacht nicht überstanden. Doch als wenig später noch ein Mord geschieht, ist Heller ihm wieder auf der Spur und erhält diesmal Unterstützung aus anderen Reihen, die Ihren ganz eigenen Plan verfolgen. +++ Buchfazit +++ Dieses Buch musste ich unbedingt lesen. Zum einen spielt es in meiner Stadt, in der ich mittlerweile seit 16 Jahre lebe und zum anderen hat mich die Hintergrundgeschichte, was sich zum zweiten Weltkrieg in Dresden abspielte, interessiert und gelockt. Das Cover gefällt mir sehr gut und hat definitiv zum Kauf beigetragen. Zum Buchinhalt passt es perfekt. Der Hauptprotagonist ist mir von Anfang an sympathisch und entführt mich in die beängstigende Zeit des Krieges mit all den Entbehrungen, Ängsten und Nöten. Er offenbart mir seine Gedanken und Empfindungen. Trotz der Problematik des Krieges und der daher gehenden Aufgaben und Schwierigkeiten, liegt es Heller sehr am Herzen, den Mörder der schrecklich zugerichteten Frau zu finden und hinter Gitter zu bringen. Das macht ihn liebenswert und ich musste ihn einfach ins Herz schließen und mit ihm fühlen, leiden und ermitteln. Doch sein eigener Chef legt ihm jede Menge Hindernisse in den Weg, da er irgendwas zu vertuschen versucht. Als kurze Zeit später eine zweite Leiche auftaucht, ist sein Ehrgeiz mehr als geweckt. Als Heller bei einer Patrouille in der Nacht den Mörder zu verfolgen glaubt, endet die Jagd unverhofft im Bombenhagel und er muss Schutz im nächsten Keller suchen und die Verfolgung aufgeben. Als kurze Zeit später ein neues Opfer gefunden wird, nimmt Heller die Ermittlungen wieder auf und bekommt diesmal unerwartet Hilfe von der Gegenseite, die seine eigenen Nachforschungen nachgeht. Und dabei kommt er nicht nur dem Mörder näher… Der Einstieg in die Geschichte ging flott und man fühlt sich sofort heimisch und ist gleichzeitig erschüttert, wie die Lage und die Verhältnisse damals waren. Auch möchte man den Mörder fassen, der die Opfer so grauenvoll zugerichtet hat und die Wirren des Krieges nutzt, um sich an den Frauen zu vergehen. Ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt, fühlte mich stets sehr gut unterhalten und habe von Anfang an mitgefiebert. Der Schreibstil hat mich gefesselt, lies sich flüssig lesen und das Buch weg legen fiel mir schwer. Ein Kriminalroman, den ich Dir nur ans Herz legen kann.

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Der Angstmann geht um
von einer Kundin/einem Kunden aus Duisburg am 01.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Die Geschichte spielt in Dresden zur Zeit des zweiten Weltkriegs und kurz danach. Mitten in den Kriegswirren treibt ein Frauenmörder sein Unwesen. Kommissar Heller versucht trotz widriger Umstände ihn dingfest zu machen, wobei sein Chef ihm immer wieder Hindernisse in den Weg legt. Bei der Bevölkerung spricht man... Inhalt: Die Geschichte spielt in Dresden zur Zeit des zweiten Weltkriegs und kurz danach. Mitten in den Kriegswirren treibt ein Frauenmörder sein Unwesen. Kommissar Heller versucht trotz widriger Umstände ihn dingfest zu machen, wobei sein Chef ihm immer wieder Hindernisse in den Weg legt. Bei der Bevölkerung spricht man nur vom „Angstmann", auch Hellers Frau schließt sich dieser Theorie an. In der schlimmen Bombennacht im Februar 1945 ist er ihm dicht auf den Fersen, als Dresden in Schutt und Asche versinkt und es unzählige Tote gibt. Alle glauben , dass auch der Mörder unter den Opfern ist. Nach Ende des Kriegs gibt es eine weitere Tote und Kommissar Heller ermittelt wieder, obwohl es offiziell keine Polizei mehr gibt. Unterstützung erhält er von einem Mitglied der russischen Besatzungsarmee. Meine Meinung: Dem Autor ist es gelungen, neben der polizeilichen Ermittlungsarbeit, ein genaues Bild von Dresden in den letzten Kriegstagen zu zeichnen. Die schlimmen Ereignisse, die fortwährenden Fliegeralarme, der Hunger, die Angst und der Kampf ums nackte Überleben wurden sehr genau geschildert. Einige Beschreibungen ließen mich wirklich erschaudern. Zum Schluss gab es die Aufklärung des Falls mit einem stimmigen Ende. Für den Kommissar gab es sowohl im beruflichen Feld , als auch im privaten Bereich einen kleinen Lichtblick. Ich hoffe, dass es einen weiteren Fall mit dem sympathischen Kommissar geben wird. Ich vergebe eine Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne.

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Der Angstmann geht um
von einer Kundin/einem Kunden am 01.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Die Geschichte spielt in Dresden zur Zeit des zweiten Weltkriegs und kurz danach. Mitten in den Kriegswirren treibt ein Frauenmörder sein Unwesen. Kommissar Heller versucht trotz widriger Umstände ihn dingfest zu machen, wobei sein Chef ihm immer wieder Hindernisse in den Weg legt. Bei der Bevölkerung spricht man... Inhalt: Die Geschichte spielt in Dresden zur Zeit des zweiten Weltkriegs und kurz danach. Mitten in den Kriegswirren treibt ein Frauenmörder sein Unwesen. Kommissar Heller versucht trotz widriger Umstände ihn dingfest zu machen, wobei sein Chef ihm immer wieder Hindernisse in den Weg legt. Bei der Bevölkerung spricht man nur vom „Angstmann", auch Hellers Frau schließt sich dieser Theorie an. In der schlimmen Bombennacht im Februar 1945 ist er ihm dicht auf den Fersen, als Dresden in Schutt und Asche versinkt und es unzählige Tote gibt. Alle glauben , dass auch der Mörder unter den Opfern ist. Nach Ende des Kriegs gibt es eine weitere Tote und Kommissar Heller ermittelt wieder, obwohl es offiziell keine Polizei mehr gibt. Unterstützung erhält er von einem Mitglied der russischen Besatzungsarmee. Meine Meinung: Dem Autor ist es gelungen, neben der polizeilichen Ermittlungsarbeit, ein genaues Bild von Dresden in den letzten Kriegstagen zu zeichnen. Die schlimmen Ereignisse, die fortwährenden Fliegeralarme, der Hunger, die Angst und der Kampf ums nackte Überleben wurden sehr genau geschildert. Einige Beschreibungen ließen mich wirklich erschaudern. Zum Schluss gab es die Aufklärung des Falls mit einem stimmigen Ende. Für den Kommissar gab es sowohl im beruflichen Feld , als auch im privaten Bereich einen kleinen Lichtblick. Ich hoffe, dass es einen weiteren Fall mit dem sympathischen Kommissar geben wird. Ich vergebe eine Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne.

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von einer Kundin/einem Kunden am 26.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein spannender historischer Krimi um 1944/1945. Kann mit einer realistischen Story und interessanten Charakteren überzeugen.

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Beeindruckender Kriminalroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 21.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein spannender und absolut ergreifender Kriminalroman, der in der Zeit des großen Bombenangriffs auf Dresden am Ende des zweiten Weltkrieges spielt. Max Heller ist unter der nationalsozialistischen Regierung im Jahre 1944 Kriminalinspektor. Eine Mordserie überschattet die Stadt Dresden. Ein Frauenmörder, der in der Bevölkerung schnell mit dem Titel "Der Angstmann"... Ein spannender und absolut ergreifender Kriminalroman, der in der Zeit des großen Bombenangriffs auf Dresden am Ende des zweiten Weltkrieges spielt. Max Heller ist unter der nationalsozialistischen Regierung im Jahre 1944 Kriminalinspektor. Eine Mordserie überschattet die Stadt Dresden. Ein Frauenmörder, der in der Bevölkerung schnell mit dem Titel "Der Angstmann" versehen wird, treibt sein Unwesen. Die Opfer sind brutalst geschändet, so dass es auch für den kriegserfahrenen Max Heller immer wieder ein schrecklicher Anblick ist. Er nimmt die Recherchen auf und die Spuren führen ihn in das Umfeld von Krankenhäusern. Die Opfer waren in der Regel Krankenschwestern. In der Zeit ist es sehr schwierig Anhaltspunkte zu bekommen und so ziehen sich die Untersuchungen ohne nennenswerte Ergebnisse dahin. Der Täter macht aber weiter, so dass der Kriminalinspektor zunehmend unter Druck gerät. Frank Goldammer hat mir mit seiner sehr bildgewaltigen Sprache das damalige Dresden sehr authentisch und hautnah vor Augen geführt. In seinen Zeilen ist die verzweifelte und beängstigende Atmosphäre sehr gut nachzuvollziehen. Der Hauptprotagonist Max Heller wirkt schon allein aufgrund seines sehr loyalen und geradlinigen Verhaltens in der damaligen Zeit sehr sympathisch. Trotz der Furcht seiner Frau vor dem aktuellen Regime kämpft er durch seinen Gerechtigkeitssinn getrieben um die Aufklärung der Greueltaten. Immer wieder versucht ihm sein Vorgesetzter und überzeugter Nazi von der Sinnlosigkeit seiner Taten in Anbetracht der aktuell schwierigen Situation an den Fronten zu überzeugen. Allein dieser Drahtseilakt, den Max Heller hier begeht, lässt so viel Spannung aufkommen, dass streckenweise die Aufklärung der Verbrechen in den Hintergrund gedrängt weden. Nichts desto trotz wird mit seiner Tätigkeit der Spannungsbogen über das gesamte Buch aufrechtgehalten. Die historischen Hintergründe zu dieser Geschichte wirken sehr gut recherchiert und haben mir das ein ums andere mal die Sprache verschlagen und mich betroffen zurückgelassen. Es ist sicherlich sinnvoll sich immer wieder diese schreckliche Zeit damals vor Augen zu führen, um aus Fehlern zu lernen. "Der Angstmann" hat mich noch lange im Nachhinein beschäftigt und ich halte es für eines meiner absoluten Lesehighlights in diesem Jahr. Mit großer Spannung erwarte ich die Fortsetzung dieses tollen Kriminalromans. Folgerichtig bewerte ich daher das Buch mit voll verdienten 5 von 5 Sternen und empfehle es unbedingt weiter!!!

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Beeindruckender Kriminalroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 21.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein spannender und absolut ergreifender Kriminalroman, der in der Zeit des großen Bombenangriffs auf Dresden am Ende des zweiten Weltkrieges spielt. Max Heller ist unter der nationalsozialistischen Regierung im Jahre 1944 Kriminalinspektor. Eine Mordserie überschattet die Stadt Dresden. Ein Frauenmörder, der in der Bevölkerung schnell mit dem Titel "Der Angstmann"... Ein spannender und absolut ergreifender Kriminalroman, der in der Zeit des großen Bombenangriffs auf Dresden am Ende des zweiten Weltkrieges spielt. Max Heller ist unter der nationalsozialistischen Regierung im Jahre 1944 Kriminalinspektor. Eine Mordserie überschattet die Stadt Dresden. Ein Frauenmörder, der in der Bevölkerung schnell mit dem Titel "Der Angstmann" versehen wird, treibt sein Unwesen. Die Opfer sind brutalst geschändet, so dass es auch für den kriegserfahrenen Max Heller immer wieder ein schrecklicher Anblick ist. Er nimmt die Recherchen auf und die Spuren führen ihn in das Umfeld von Krankenhäusern. Die Opfer waren in der Regel Krankenschwestern. In der Zeit ist es sehr schwierig Anhaltspunkte zu bekommen und so ziehen sich die Untersuchungen ohne nennenswerte Ergebnisse dahin. Der Täter macht aber weiter, so dass der Kriminalinspektor zunehmend unter Druck gerät. Frank Goldammer hat mir mit seiner sehr bildgewaltigen Sprache das damalige Dresden sehr authentisch und hautnah vor Augen geführt. In seinen Zeilen ist die verzweifelte und beängstigende Atmosphäre sehr gut nachzuvollziehen. Der Hauptprotagonist Max Heller wirkt schon allein aufgrund seines sehr loyalen und geradlinigen Verhaltens in der damaligen Zeit sehr sympathisch. Trotz der Furcht seiner Frau vor dem aktuellen Regime kämpft er durch seinen Gerechtigkeitssinn getrieben um die Aufklärung der Greueltaten. Immer wieder versucht ihm sein Vorgesetzter und überzeugter Nazi von der Sinnlosigkeit seiner Taten in Anbetracht der aktuell schwierigen Situation an den Fronten zu überzeugen. Allein dieser Drahtseilakt, den Max Heller hier begeht, lässt so viel Spannung aufkommen, dass streckenweise die Aufklärung der Verbrechen in den Hintergrund gedrängt weden. Nichts desto trotz wird mit seiner Tätigkeit der Spannungsbogen über das gesamte Buch aufrechtgehalten. Die historischen Hintergründe zu dieser Geschichte wirken sehr gut recherchiert und haben mir das ein ums andere mal die Sprache verschlagen und mich betroffen zurückgelassen. Es ist sicherlich sinnvoll sich immer wieder diese schreckliche Zeit damals vor Augen zu führen, um aus Fehlern zu lernen. "Der Angstmann" hat mich noch lange im Nachhinein beschäftigt und ich halte es für eines meiner absoluten Lesehighlights in diesem Jahr. Mit großer Spannung erwarte ich die Fortsetzung dieses tollen Kriminalromans. Folgerichtig bewerte ich daher das Buch mit voll verdienten 5 von 5 Sternen und empfehle es unbedingt weiter!!!

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Superspannende Ermittlungen in bedrückender Kulisse!
von einer Kundin/einem Kunden aus Marienheide am 21.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Als wenn das Leid in den Kriegswirren nicht schon groß genug wäre, treibt ein Serienmörder in Dresden auch noch sein Unwesen. Kann Max Heller den Angstmann unter den erschwerten Bedingungen überhaupt finden? Max Heller, Kriminalkommissar in Dresden und zu dieser Zeit ein sehr integerer Mann, muss fast ohne Unterstützung mehrere Mordfälle... Als wenn das Leid in den Kriegswirren nicht schon groß genug wäre, treibt ein Serienmörder in Dresden auch noch sein Unwesen. Kann Max Heller den Angstmann unter den erschwerten Bedingungen überhaupt finden? Max Heller, Kriminalkommissar in Dresden und zu dieser Zeit ein sehr integerer Mann, muss fast ohne Unterstützung mehrere Mordfälle aufklären. Erschwert wird seine Arbeit durch Klepp, einem durch und durch fanatischen SS Kommandeur , seinem Handlanger Strampe und der Kulisse, Dresden in den letzten Monaten vor Kriegsende 1944/45 und der anschließenden russischen Besatzungszeit. Man spürt die Kriegsatmosphäre mit all ihren Auswirkungen, die Angst beim Fliegeralarm, das Misstrauen von anderen und an andere, den Hunger, die Angst um die eigenen Kinder an der Front... und noch so viel mehr! Max Heller gibt die Suche trotzdem nie auf. Frank Goldmann schafft es mit seinem Schreibstil den Leser in den Lesebann zu ziehen. Er schafft eine spannende, beklemmende und berührende Atmosphäre. Man hat die ganze Zeit Kopfkino und Adrenalin pur! Immer wieder führt er den Leser auf eine andere Fährte. Seine Charaktere decken die ganze Schiene der vermeintlich damaligen Zeit perfekt ab. Max Heller, ein standhafter Gegner der damaligen Regierung, Klepp ein typischer SS Mann, Strampe ein gesteuertes ausführendes Organ. Aber es gibt auch die andere Seite, liebenswerte, hilfsbereite und gute Menschen in seinem Thriller. Ansatzweise erahnen kann man das Leid der Menschen, die als Flüchtlinge unterwegs waren, in Auschwitz umgebracht wurden und in Dresden überleben mussten! Wer war denn jetzt der Serienkiller? Frank Goldammer hat mich mit der Auflösung überrascht, damit hätte ich nicht gerechnet! Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Thrillerfaktor und geschichtliche Einbindung perfekt umgesetzt. Ein Paigeturner bis zum Schluss. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Fall von Max Heller. Das Buch bekommt von mir 5 verdiente Sterne.

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