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Der Architekt

Psychothriller

(2)
Ein aufsehenerregender Mordfall, eine Mediensensation: Der Berliner Stararchitekt Julian Götz ist angeklagt, seine Frau und seine beiden kleinen Töchter bestialisch ermordet zu haben. Nachts, im Schlaf. Alle Indizien deuten auf ihn als Täter, doch er beschafft sich ein Alibi. Der junge Drehbuchautor und Journalist Ben Lindenberger wittert seine Chance, mit einem spektakulären Buch über den Fall zu Bestseller-Ruhm zu gelangen, und stellt Nachforschungen an. Doch bald schon ist er nicht mehr Herr des Geschehens und gerät in einen Sog aus Machtgier, Intrigen, dunklen Geheimnissen und Begierden.
Portrait
Jonas Winner, geboren 1966 in Berlin, promovierter Philosoph, arbeitete nach dem Studium in Berlin und Paris als Journalist, Redakteur für das Fernsehen und als Drehbuchautor (ARD, ZDF, Sat.1). Sein Selfpublishing-Bestseller "Berlin Gothic" sorgte im Netz für Furore. 2012 feierte er mit dem Thriller "Der Architekt" einen grossen Erfolg. Der Autor lebt mit seiner Familie in Berlin.
Besprechung
Herr Winner, Sie haben mit Ihrer „Berlin Gothic“ Reihe in den vergangenen Monaten über 100.000 E-Books verkauft. Jetzt ist Ihr neuer Thriller „Der Architekt“ erschienen. Worum geht es?
Zunächst einmal um einen Mordprozess. Ein spektakulärer Fall. Der etwas undurchsichtige Architekt Julian Götz ist angeklagt, seine Frau und seine beiden Töchter ermordet zu haben. Die Indizien sind erdrückend. Doch Götz streitet die Tat vehement ab. Wir erleben den Prozess aus der Perspektive eines jungen Mannes mit, der es sich in den Kopf gesetzt hat, ein Buch über den Mordprozess zu schreiben. Etwas, das man im Englischen auch „True Crime“ nennt, also einen Bericht, in dem sehr genau alle Aspekte eines Mordfalls beschrieben werden. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an den O.J. Simpson Prozess zum Beispiel. Es kann einfach ungeheuer spannend sein, sich in das Geheimnis zu vertiefen, das ein ungeklärter Mord darstellt. Und der junge Mann, Ben Lindenberger, um den es in dem Roman geht, verfällt immer mehr dieser Faszination.

Haben Sie für den Roman ausgiebig recherchiert?
Ja. Ich bin mehrfach in das Berliner Kriminalgericht gegangen, in dem die großen Mordprozesse der Hauptstadt stattfinden. Die Verhandlungen sind – meistens – für Besucher zugänglich. Es ist ein imposantes altes Gebäude und eine unglaubliche Erfahrung, in den Sälen mitzuerleben, wie Zeugen, Angeklagte, Opfer, Staatsanwälte, Richter und Verteidiger darum ringen herauszubekommen, was z.B. in einer bestimmten Nacht passiert ist – und wer genau welche Schuld auf sich geladen hat. Oftmals geht es um Menschenleben und um Momente von extremer, gewaltiger Emotionalität …

Wie sind Sie auf die Idee zu dem Buch gekommen?
Ich schreibe ja seit Jahren Krimis (auch fürs Fernsehen) und mich hat schon immer die Frage bewegt, was es eigentlich ist, das uns an einem Krimi so fesselt. Die Antwort hat sicher mit dem Rätsel zu tun, das oft am Anfang eines Krimis steht - mit der Leiche. Was genau ist passiert, wie konnte es dazu kommen, wer hat das getan? Von diesem Rätsel geht eine Art Sog aus, der einen darauf brennen lässt, die Wahrheit zu erfahren. Aber was, wenn dieses Interesse an der Wahrheit zur Besessenheit wird? Wenn es dazu führt, dass man in den Fall verwickelt wird - wenn man plötzlich entdecken muss, die gesicherte Position des Beobachters nicht länger innezuhaben, sondern SELBST mitten in dem Fall zu stecken?

„Der Architekt“ ist also (anders als etwa der erste Band der „Berlin Gothic“ Reihe) eine in sich abgeschlossene Geschichte?
Ja, der Roman beginnt mit einem Rätsel und am Ende des Buchs wird der Leser erfahren haben, was sich wirklich ereignet hat.

Und Berlin – spielt die Stadt wieder eine tragende Rolle?
Schon, ja. Wie der Titel des Buchs ja sagt, geht es um einen Mann, der als Architekt sein Geld verdient, und zwar um jemanden, der sehr viel in Berlin gebaut hat. Manche würden sogar sagen, dass er der Stadt in den letzten 20, 30 Jahren seinen Stempel aufgedrückt hat. Und was genau das heißt - das ist es, was unser Held, der den Mordprozess verfolgt, erst nach und nach in seiner vollen Bedeutung begreift.

Können Sie schon etwas über Ihre nächsten Projekte sagen?
Im Moment bin ich unter anderem mit der amerikanischen Ausgabe von „Berlin Gothic“ beschäftigt, die Übersetzung ist – wie ich finde – großartig geworden und ich freue mich sehr, dass die Reihe weltweit auf englisch erscheinen wird. Außerdem geht es mit der Verfilmung der Reihe voran, was mich zur Zeit ebenfalls auf Trab hält …
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 384, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.09.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783426415436
Verlag Knaur eBook
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Kundenbewertungen


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Verblüffende Konstellationen
von Gabriele Brohm aus Karlsruhe am 06.11.2012

Dieser deutsche Psychothriller hat Qualität, und muss Vergleiche mit der internationalen Krimiliteratur nicht fürchten. Ein geheimnisvoller Plot, guter Spannungsaufbau und mehr oder weniger exzentrische Protagonisten sorgen für nicht nachlassende Neugier beim Leser. Die scharfen Schnitte im Handlungsablauf lassen den Drehbuchautor in Jonas Winner erkennen, dessen Thriller sich dadurch zum... Dieser deutsche Psychothriller hat Qualität, und muss Vergleiche mit der internationalen Krimiliteratur nicht fürchten. Ein geheimnisvoller Plot, guter Spannungsaufbau und mehr oder weniger exzentrische Protagonisten sorgen für nicht nachlassende Neugier beim Leser. Die scharfen Schnitte im Handlungsablauf lassen den Drehbuchautor in Jonas Winner erkennen, dessen Thriller sich dadurch zum "Kopfkino" entwickelt. Krimitipp!

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Naja.. geht so
von Labradoria am 20.10.2012

In dieses Buch muss man erst einmal reinfinden, so war zumindest mein erster Eindruck. Es tauchen zu Beginn sehr viele Charaktäre auf und man muss seine Gedanken bzw. die Beziehungen untereinander auseinander bekommen. Inhaltlich geht es in diesem Buch um Julian Götz, der des Mordes an seiner Frau und seinen... In dieses Buch muss man erst einmal reinfinden, so war zumindest mein erster Eindruck. Es tauchen zu Beginn sehr viele Charaktäre auf und man muss seine Gedanken bzw. die Beziehungen untereinander auseinander bekommen. Inhaltlich geht es in diesem Buch um Julian Götz, der des Mordes an seiner Frau und seinen zwei Kindern beschuldigt wird. Ben Lindenberger will vom Drehbücher schreiben weg und beschließt ein Buch zu schreiben. Inhaltich will er den Fall Götz in den Mittelpunkt stellen. Doch bei seinen Ermittlungen wer denn wirklich der Mörder ist (und ob es Götz wirlkich war) gerät er tiefer in die Geschichte als er wirklich will... Ich fand das Buch stellenweise etwas unrealistisch und es hat mich (wie das Cover schon vermuten lässt) ab einem gewissen Punkt durcheinander gebracht. Zusammenfassend muss ich sagen fand ich das Buch so la la da es mich nicht wirklich gefesselt hat.

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Schade um die Zeit
von Dreamworx aus Berlin am 19.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dem Berliner Stararchitekt Julian Götz wird der Prozess gemacht wegen des Mordes an seiner Ehefrau und seinen beiden Töchtern. Der mäßig erfolgreiche Drehbuchautor Ben Lindenberger möchte darüber ein Buch schreiben und lernt Götz selbst und dessen Familie kennen. Immer mehr gerät er in den Sog der einzelnen Personen. Der... Dem Berliner Stararchitekt Julian Götz wird der Prozess gemacht wegen des Mordes an seiner Ehefrau und seinen beiden Töchtern. Der mäßig erfolgreiche Drehbuchautor Ben Lindenberger möchte darüber ein Buch schreiben und lernt Götz selbst und dessen Familie kennen. Immer mehr gerät er in den Sog der einzelnen Personen. Der zweite Handlungsstrang erzählt von einer jungen Frau namens Mia. Ganz zum Schluss laufen alle Stränge zusammen.Der Schreibstil des Autors ist flüssig, man kommt sofort in das Buch rein. Die Handlungen aber bleiben ein Rätsel.Die Protagonisten sind kaum beschrieben, man kann sie sich nicht vorstellen, durch ihr Handeln und ihre Reaktionen bleiben sie unsympathisch.Leider konnte mich dieser Roman nicht fesseln. Als Psychothriller angepriesen verdient es diese Bezeichnung nicht, nur die Protagonisten in dem Buch waren durchweg Psychos.Kann man lesen, muss man aber nicht!

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das Innenhaus...
von einer Kundin/einem Kunden am 29.09.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein kunstvoll konstruierter Thriller, der mit Alpträumen und Abhängigkeiten spielt und Erlebnisse spiegelt, die nur schwer zu ertragen sind ! Ben,der junge Drehbuchautor ist auf der Suche nach dem perfekten Stoff für ein Buch und stösst bei der Rechereche auf ein Netz von Intrigen und Abgründen - er verfängt... Ein kunstvoll konstruierter Thriller, der mit Alpträumen und Abhängigkeiten spielt und Erlebnisse spiegelt, die nur schwer zu ertragen sind ! Ben,der junge Drehbuchautor ist auf der Suche nach dem perfekten Stoff für ein Buch und stösst bei der Rechereche auf ein Netz von Intrigen und Abgründen - er verfängt sich selbst und gerät in Gefahr sich selbst zu zerstören...ganz gut gemacht, allerdings manchmal etwas sehr kunstvoll aufgetürmt !

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Ein großartiges Debüt!
von R. Weiland aus Sulzbach (Taunus) am 22.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Auf höchstem Niveau treibt der Autor sein Verwirrspiel mit uns, in dem er verschiedene Handlungsstränge aufbaut, die auf den ersten Blick keinen Zusammenhang haben, jedoch genügend kleine Hinweise liefern, die einen unbedingt zum Weiterlesen zwingen! Eine absolut abgefahrene Story, die vor allem so beängstigend ist, weil die Möglichkeit besteht, dass... Auf höchstem Niveau treibt der Autor sein Verwirrspiel mit uns, in dem er verschiedene Handlungsstränge aufbaut, die auf den ersten Blick keinen Zusammenhang haben, jedoch genügend kleine Hinweise liefern, die einen unbedingt zum Weiterlesen zwingen! Eine absolut abgefahrene Story, die vor allem so beängstigend ist, weil die Möglichkeit besteht, dass so etwas tatsächlich existiert... Etwas für Krimi-Kenner, die nicht gleich nach 100 Seiten mit der Nase auf des Rätsels Lösung gestoßen werden wollen.

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sehr anspruchsvoll
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 07.11.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Rezension: Der Titel von Jonas Winners erstem in sich abgeschlossenen Psychothriller “Der Architekt” klingt erst einmal sehr unspektakulär und zahm, ebenso wie das Cover auf den ersten Blick recht bedeutungslos wirkt – doch nach Beenden des Buches wird man beides mit ganz anderen Augen sehen und vor allem den schwarzen... Rezension: Der Titel von Jonas Winners erstem in sich abgeschlossenen Psychothriller “Der Architekt” klingt erst einmal sehr unspektakulär und zahm, ebenso wie das Cover auf den ersten Blick recht bedeutungslos wirkt – doch nach Beenden des Buches wird man beides mit ganz anderen Augen sehen und vor allem den schwarzen Raum zwischen den gestreiften Flächen auf dem Titelbild zu deuten wissen. Die Geschichte beginnt etwas verwirrend. Ein Anwalt bekommt von einem verstört wirkenden Unbekannten das Manuskript zu einem Buch – “Der Architekt” – und dieses Buch liest man nun selbst. Es handelt vom unmotivierten Drehbuchautor Ben Lindenberger, der aus Langeweile dem Prozess von Architekt Julian Götz beiwohnt, welcher unter Verdacht steht, seine Familie erschlagen zu haben. Hierbei kommt Ben die Idee, ein Buch über diesen Fall zu schreiben und tritt mit Götz persönlich in Kontakt. Man sollte seine Sinne vor allem am Anfang der Geschichte schon zusammen haben, denn hier ist alles ziemlich verschachtelt. Der Anwalt, die Geschichte des Manuskripts, das wir gewissermaßen mit ihm gemeinsam lesen, dann die Beschreibung der Tatnacht, in der das Kindermädchen der Familie die Leichen findet, der Prozess vor Gericht und die Tatsache, dass Ben anfängt in Götz’ Leben herumzuschnüffeln, um sich ein Bild machen zu können, wobei er auf unangenehme Tatsachen stößt. Außerdem gibt es hin und wieder Kapitel, die von einer Jugendlichen namens Mia handeln, die mit einer Freundin eine sehr dubiose Lokalität aufsucht und Furchtbares erlebt, wobei man das sehr lange Zeit nicht einordnen kann und sich immer wieder fragt, wie das eigentlich zur Story gehören soll – hier sei gesagt: Es spielt eine entscheidende Rolle. Ich muss zugeben, dass ich im ersten Drittel eher schleppend vorankam. Gerichtliche Verhandlungen interessieren mich nicht wirklich und es scheint von vornherein klar zu sein, wie das Ganze ausgeht. Der Schreibstil des Autors ist zwar eigentlich echt gut, aber die Geschichte war mir an dieser Stelle einfach zu fad. Umso überraschter war ich dann, als plötzlich immer mehr Leben in den Verlauf kam, nicht mehr klar war wer den Mord begangen hat – plötzlich wirkt jeder verdächtig – und klar wird, dass die Familie von Götz’ ermordeter Frau ziemlich tief mit in der ganzen Sache drinhängt. Hinzu kommt noch, dass Julian Götz nahezu ein Genie ist, was Architektur angeht, und Wahnsinn und Genie ja laut einer Weisheit sehr nah zusammenliegen, was hier nicht mal so untreffend ist. Im letzten Drittel konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite lege und der Hergang spielte sich wie ein Film vor meinem inneren Auge ab, weil ich so in der Geschichte gefangen war. Ich lese recht viele Psychothriller und bin deshalb einiges gewohnt, aber als ich “Der Architekt” durch hatte, war mein Nervenkostüm schon sehr löchrig. Ich war erschüttert über den Ausgang, vor allem aus dem Grund, weil wir uns immer vor Augen halten sollten, dass es auch in Deutschland Machenschaften gibt, von denen wir denken “Ach… sowas gibts nur im fernen Ausland – aber nicht hier bei uns.” (... mehr auf bibliofeles.de)

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Clever ausgearbeiteter Krimi, der jedoch zu unterkühlt bleibt und die Hauptpersonen allesamt recht unsympathisch zeigt. Dafür gelingt Jonas Winner ein spannendes Lesevergnügen.

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Architektur beeinflusst dich
von einer Kundin/einem Kunden aus Uelzen am 24.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Architekt von Jonas Winner handelt von einem Architekten der seine Frau und seine beiden Töchter umgebracht haben soll. Der Autor Ben Lindenberger verfolgt die Verhandlungen, um ein Buch über die Tat zu schreiben und begibt sich eigenmächtig auf Ermittlungen rund um den Prozess. Die Geschichte wird in 3... Der Architekt von Jonas Winner handelt von einem Architekten der seine Frau und seine beiden Töchter umgebracht haben soll. Der Autor Ben Lindenberger verfolgt die Verhandlungen, um ein Buch über die Tat zu schreiben und begibt sich eigenmächtig auf Ermittlungen rund um den Prozess. Die Geschichte wird in 3 Handlungssträngen erzählt. Es wird hauptsächlich aus der Sicht des Ben Lindenberger erzählt. Kurze Abschnitte handeln immer wieder von Mia, die mit ihrer Freundin Dunja in ein spiralförmiges, labyrinthähnliches Gebäude – dem Innenhaus- gerät. Der dritte Handlungsstrang ist der Prolog und Epilog, die in der Ich-Form erzählt werden. Es dauert eine Weile bis man mit den Handlungssträngen und den unterschiedlichen Personen klar kommt. Dadurch brauchte etwas bis ich in der Geschichte drin war und sich Spannung aufbaute. Der Architekt Julius Götz baut Gebäude, die Einfluss auf die menschliche Psyche nehmen sollen. Alles deutet darauf hin, dass er der Täter ist. Ben Lindenberger lässt sich immer weiter in den Fall reinziehen. Teilweise gerät er so sehr in den Strudel der Tat, das er die Tat wieder und wieder erlebt. Ist er nur an dem Fall interessiert, weil er in Wirklichkeit der Täter ist? Die Frage nach dem Täter bleibt bis zum Schluss spannend. Die Dialoge kamen bei mir etwas „trocken“ an, es fehlte ihnen oft die Lebendigkeit einen zu fesseln. Der Handlungsstrang mit Mia und dem Innenhaus konnte ich nicht so recht erschließen. Was war das faszinierende an diesem Haus? Götz baute als Student mit seinem Kommilitonen ein Zimmer um, das auf Geräusche und Bewegungen reagierte. Das fand ich wesentlich faszinierender als das Innenhaus. In dem Buch steckt viel Potenzial, welches gebremst wird durch den Handlungsstrang der Mia und dem Innenhaus und an manchen Stellen durch die Dialoge.

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Richtiger Psychothriller!
von Moosi aus Niederzier am 23.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Berliner Stararchitekt Julian Götz sitzt auf der Anklagebank. Er soll seine Frau und seine beiden Töchter erschlagen haben. Ben Lindenberger, bis dato Drehbuchautor, bekommt Wind von dem Prozess und will sich bei Gericht Inspiration verschaffen. Doch Julian Götz‘ Schicksal beeindruckt ihn so sehr, dass er beschließt, ein Buch über... Berliner Stararchitekt Julian Götz sitzt auf der Anklagebank. Er soll seine Frau und seine beiden Töchter erschlagen haben. Ben Lindenberger, bis dato Drehbuchautor, bekommt Wind von dem Prozess und will sich bei Gericht Inspiration verschaffen. Doch Julian Götz‘ Schicksal beeindruckt ihn so sehr, dass er beschließt, ein Buch über den Fall zu schreiben. Dieses an diesen Anwalt gelangt. In dem Manuskript wird Ben Lindenbergers Geschichte in Zusammenhang mit dem Fall Julian Götz erzählt. Immer wieder tauchen Kapitel auf, in denen Vorhaben wird sein Leben von Grund auf verändern, den er wird tiefer in den Fall hereingezogen als im lieb ist… Das Buch ist so aufgebaut, dass sich die eigentliche Story in einer Rahmengeschichte befindet. Kurz: Ein Mann taucht in der Kanzlei eines Anwalts auf und gibt ein Manuskript ab. Der Anwalt liest dieses Manuskript, was den Rahmen des Buches bildet. Leider bleibt unklar, warum das Manuskript ausgerechnet es um eine junge Frau namens Mia geht. Es bleibt spannend bis zum Schluss, was es mit ihren Erlebnissen auf sich hat. Die gerade beschriebene Machart, d.h. der Aufbau des gesamten Buches hat mir sehr gut gefallen, da er vor allem Abwechslung bietet. Dazu trägt auch die Kürze der Kapitel bei. Nur einige Kapitel sind ein paar Seiten länger. Für mich waren die Geschehnisse eher unvorhersehbar. Das ist prima, denn es gibt nichts Langweiligeres als Geschichten, deren Verlauf stets klar ist. Nicht alle Motive der beteiligten Personen werden klar. Das ist ok. In diesem Zusammenhang hat mich etwas gestört, dass gerade die Motivation Ben Lindenbergers, aus dessen Sicht ja erzählt wird, nicht allzu klar wird. Er ist plötzlich wie besessen von der Idee, Julian Götz‘ Fall niederzuschreiben und hat scheinbar von heute auf morgen ein wahnsinniges Hintergrundwissen. Insgesamt hat mir der Schreibstil des Autors sehr gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass die Dinge nicht einfach so daher geschrieben sind. Damit meine ich, dass (architektonische, psychische, usw.) Beschreibungen durchdacht sind. Ja, ich finde schon, dass das Buch sich gut hat lesen lassen! Einzig bei 2-3 Kapiteln dachte ich: „Hoppla, das ist aber ein seltsamer Sprung“. Aber ok! Insgesamt habe ich schon einige Meinungen über das Buch gelesen, zumeist fielen diese nicht allzu positiv aus. Ich wiederum muss sagen, dass das Buch mein Leserepertoire sehr bereichern konnte! „Der Architekt“ von Jonas Winner ist als Psychothriller ausgeschrieben, völlig zu Recht! Der Klappentext beschreibt „nur“ einen gewöhnlichen Fall, einen Stoff für einen ganz normalen Thriller. Doch je weiter man liest, desto klarer wird die psychische Verstrickung der Story. Mein Tipp an alle (künftigen) Leser: Lasst euch auf die Geschehnisse ein! Es muss nicht immer alles zu 100% nachvollziehbar sein, gerade was die menschliche Psyche betrifft! Sie ist unvorstellbar komplex und eben nicht immer rational! Wenn ihr an einem PSYCHOthriller interessiert seid, lest dieses Buch! Solltet ihr an rationaler Fallaufklärung und präziser Spurensicherung interessiert sein sucht euch besser einen gewöhnlichen Krimi. Für mich ist Jonas Winners „Der Architekt“ ein gelungenes Werk!

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Richtiger Psychothriller!
von einer Kundin/einem Kunden aus Niederzier am 22.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Berliner Stararchitekt Julian Götz sitzt auf der Anklagebank. Er soll seine Frau und seine beiden Töchter erschlagen haben. Ben Lindenberger, bis dato Drehbuchautor, bekommt Wind von dem Prozess und will sich bei Gericht Inspiration verschaffen. Doch Julian Götz‘ Schicksal beeindruckt ihn so sehr, dass er beschließt, ein Buch über... Berliner Stararchitekt Julian Götz sitzt auf der Anklagebank. Er soll seine Frau und seine beiden Töchter erschlagen haben. Ben Lindenberger, bis dato Drehbuchautor, bekommt Wind von dem Prozess und will sich bei Gericht Inspiration verschaffen. Doch Julian Götz‘ Schicksal beeindruckt ihn so sehr, dass er beschließt, ein Buch über den Fall zu schreiben. Dieses Vorhaben wird sein Leben von Grund auf verändern, den er wird tiefer in den Fall hereingezogen als im lieb ist… Das Buch ist so aufgebaut, dass sich die eigentliche Story in einer Rahmengeschichte befindet. Kurz: Ein Mann taucht in der Kanzlei eines Anwalts auf und gibt ein Manuskript ab. Der Anwalt liest dieses Manuskript, was den Rahmen des Buches bildet. Leider bleibt unklar, warum das Manuskript ausgerechnet an diesen Anwalt gelangt. In dem Manuskript wird Ben Lindenbergers Geschichte in Zusammenhang mit dem Fall Julian Götz erzählt. Immer wieder tauchen Kapitel auf, in denen es um eine junge Frau namens Mia geht. Es bleibt spannend bis zum Schluss, was es mit ihren Erlebnissen auf sich hat. Die gerade beschriebene Machart, d.h. der Aufbau des gesamten Buches hat mir sehr gut gefallen, da er vor allem Abwechslung bietet. Dazu trägt auch die Kürze der Kapitel bei. Nur einige Kapitel sind ein paar Seiten länger. Für mich waren die Geschehnisse eher unvorhersehbar. Das ist prima, denn es gibt nichts Langweiligeres als Geschichten, deren Verlauf stets klar ist. Nicht alle Motive der beteiligten Personen werden klar. Das ist ok. In diesem Zusammenhang hat mich etwas gestört, dass gerade die Motivation Ben Lindenbergers, aus dessen Sicht ja erzählt wird, nicht allzu klar wird. Er ist plötzlich wie besessen von der Idee, Julian Götz‘ Fall niederzuschreiben und hat scheinbar von heute auf morgen ein wahnsinniges Hintergrundwissen. Insgesamt hat mir der Schreibstil des Autors sehr gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass die Dinge nicht einfach so daher geschrieben sind. Damit meine ich, dass (architektonische, psychische, usw.) Beschreibungen durchdacht sind. Ja, ich finde schon, dass das Buch sich gut hat lesen lassen! Einzig bei 2-3 Kapiteln dachte ich: „Hoppla, das ist aber ein seltsamer Sprung“. Aber ok! Insgesamt habe ich schon einige Meinungen über das Buch gelesen, zumeist fielen diese nicht allzu positiv aus. Ich wiederum muss sagen, dass das Buch mein Leserepertoire sehr bereichern konnte! „Der Architekt“ von Jonas Winner ist als Psychothriller ausgeschrieben, völlig zu Recht! Der Klappentext beschreibt „nur“ einen gewöhnlichen Fall, einen Stoff für einen ganz normalen Thriller. Doch je weiter man liest, desto klarer wird die psychische Verstrickung der Story. Mein Tipp an alle (künftigen) Leser: Lasst euch auf die Geschehnisse ein! Es muss nicht immer alles zu 100% nachvollziehbar sein, gerade was die menschliche Psyche betrifft! Sie ist unvorstellbar komplex und eben nicht immer rational! Wenn ihr an einem PSYCHOthriller interessiert seid, lest dieses Buch! Solltet ihr an rationaler Fallaufklärung und präziser Spurensicherung interessiert sein sucht euch besser einen gewöhnlichen Krimi. Für mich ist Jonas Winners „Der Architekt“ ein gelungenes Werk!

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mehr Psycho als Thriller
von Nirena am 20.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ben ist Journalist und Drehbuchautor. Da sich seine Karriere aber nicht in seinem Sinne entwickelt, beschließt er, nachdem er zu Recherchezwecken einem aufsehenerregenden Prozess vor Gericht beiwohnt, ein Buch zu schreiben. Natürlich nicht irgendein Buch, sondern ein Buch über den Prozess und den ihm zugrunde liegenden Morde. Deshalb nimmt... Ben ist Journalist und Drehbuchautor. Da sich seine Karriere aber nicht in seinem Sinne entwickelt, beschließt er, nachdem er zu Recherchezwecken einem aufsehenerregenden Prozess vor Gericht beiwohnt, ein Buch zu schreiben. Natürlich nicht irgendein Buch, sondern ein Buch über den Prozess und den ihm zugrunde liegenden Morde. Deshalb nimmt er Kontakt zum Angeklagten Julian Götz auf - nicht wissend, worauf er sich einlässt... Wie es sich für einen Psychothriller gehört, beginnt "Der Architekt" verwirrend und spannend. Sehr schnell wird aber deutlich, dass bei diesem Buch die Betonung bei "Psychothriller" ganz klar auf dem Wort "Psycho" und weniger auf "Thriller" liegt. Das mag befremdlich sein für viele Leser, die wahrscheinlich mitunter die gewohnte Action, den Drive vermissen werden.... Ich allerdings fand es interessant, eine andere Art von Psychothriller zu lesen. Natürlich spielt sich das Geschehen beim Lesen immer im Kopf ab, wenn man sich hier auf die Story einlässt, macht der Kopf aber Überstunden. All die Möglichkeiten und Ansätze, die teilweise nur kurz gestreift werden, sich im eigenen Kopf aber weiterentwickeln - da merkte man mitunter den Philosophen im Autor und zweifelte irgendwann am eigenen Verstand. Für mich negativ war allerdings, dass mir keiner der Hauptprotagonisten irgendwie sympathisch war - irgendwo im Geschehen hat man doch eigentlich gern jemanden, mit dem man mitfiebert und dem man die Daumen hält - diese Person suchte ich hier vergeblich. Dieses Buch ist keine einfache Lektüre und wer nicht gewillt ist, statt einfach "nur zu lesen" auch über einige Dinge nachzudenken, sollte besser die Finger davon lassen, denn ihm wird die Geschichte langatmig erscheinen. Jeder der sich traut - nur zu, aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt ;-) Noch immer bin ich froh, nicht in Berlin zu wohnen.....weiß ich doch nicht, ob ich noch unbefangen durch die Straßen gehen könnte....

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Skuriles Psychospiel in Deutschlands Hauptstadt
von Büchernische aus Cottbus am 19.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Julian Götz, seines Zeichens Architekt, Ehemann & Vater zweier Töchter sitzt vorm Moabiter Kriminalgericht auf der Anklagebank, im Verdacht seine Familie umgebracht zu haben. Fasziniert von diesem Prozess, beschließt der Drehbuchautor Ben Lindenberger aus seinem gewohnten Alltagstrott auszubrechen und setzt sich mit dem 49jährigen Architekten in Verbindung, um ihm... Julian Götz, seines Zeichens Architekt, Ehemann & Vater zweier Töchter sitzt vorm Moabiter Kriminalgericht auf der Anklagebank, im Verdacht seine Familie umgebracht zu haben. Fasziniert von diesem Prozess, beschließt der Drehbuchautor Ben Lindenberger aus seinem gewohnten Alltagstrott auszubrechen und setzt sich mit dem 49jährigen Architekten in Verbindung, um ihm vorzuschlagen ein Buch über ihn und den Fall zu schreiben. Erst nach einer Weile wird im klar, wie sehr ihn die Geschichte immer tiefer in einen Strudel aus Intrigen, Geheimnissen und dunkle Begierden zieht... Das Thema Architektur zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung, welche sich in mehrere Handlungsstränge aufteilt. Viele architektonische Details werden umfangreich beschrieben. Teilweise nimmt dies ein wenig überhand und ich habe stellenweise das Gefühl, dass die Handlung nicht so recht in Fahrt kommen will. Spannung erzeugt der Autor definitiv, ich wollte unbedingt weiterlesen, denn schließlich wollte ich erfahren, wer denn nun der Mörder ist! Als nächstes stellte sich die Frage, was es mit Mia auf sich hatte, denn die Geschichte um das Mädchen bildet einen weiteren Handlungsfaden. Mia, eine junge Frau, die von ihrer Freundin auf eine dubiose Party in eine noch dubiosere Umgebung mitgenommen wird, findet sich plötzlich in einem Raum wieder, eingesperrt, abgeschnitten von der Außenwelt, inmitten der Dunkelheit und der Geräuschkulisse hämmernder Bässe, inmitten von sich windenden Leibern, die sich gegenseitig in Extase treiben. Wie dieser Teil des Plots mit der restlichen Handlung zusammenhängt, erfährt man als Leser erst sehr spät im Buch. Die Hinweise darauf verdichten sich erst im letzten Viertel des Buches und es fällt einem wie Schuppen von den Augen. Pluspunkt für Herrn Winner, denn er weiß, den Leser spannend zu unterhalten und diese Spannung auch bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Was mich allerdings ein wenig störte, was der Fakt, dass das Buch mehr "Psycho" als "Thriller" ist. Unterstützt wird dies noch zusätzlich durch eine Unmenge von Dialogen, die den Großteil der Handlung ausmachen. Die Art und Weise, wie der Autor die Dialoge im Buch wiedergibt, gefällt mir, aber ich stellte mehr und mehr fest, dass es auf Dauer ermüdend war, mehr Gesprochenes als wirkliche Handlung zu lesen. Die Idee hinter den knapp 400 Seiten ist klasse, wirklich! Sie überraschte mich, wiederum ein Pluspunkt für das Buch. Aber da wäre mehr drin gewesen, das Potential der Thematik, die düster, berauschend und faszinierend zugleich ist, wurde nicht vollends und ausreichend ausgeschöpft. Der Schreibstil ist flüssig und konsequent, teilweise verwirrend, ich möchte sagen: grotesk, subtil! Wenn man wirklich bis zum letzten Satz durchhält stellt man fest, welch dunkle Abgründe die menschliche Seele offenbaren kann, wie krank, geistig krank und besessen man werden kann - wenn man es denn zulässt! Mein Fazit: Die Idee hinter dem Buch ist sehr gut, aber das Potential wurde nicht vollends ausgeschöpft. Wer sich für Architektur interessiert, gleichermaßen subtile Psycho-Stories liebt, Dialoge liebt und in die Abgründe der menschlichen Seele eintauchen will, der wird mit diesem Buch gut beraten sein!

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Idee gut - mehr erwartet
von Querleserin am 14.01.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Es ging mir wie vielen anderen RezensentInnen: Bis gut über die Hälfte des Buches war ich so gespannt, was die zwei Handlungsstränge miteinander zu tun haben, dass ich bei der Auflösung dann dachte "na ja". Aber die Grundidee mit dem Architekt, dem Haus, dem Gerichtsfall, dem erfolglosen Autor,... Es ging mir wie vielen anderen RezensentInnen: Bis gut über die Hälfte des Buches war ich so gespannt, was die zwei Handlungsstränge miteinander zu tun haben, dass ich bei der Auflösung dann dachte "na ja". Aber die Grundidee mit dem Architekt, dem Haus, dem Gerichtsfall, dem erfolglosen Autor, hat meine Erwartungen angekurbelt. Für mich war viel "psycho" weniger Thriller und die Person Mia aus dem 2. Erzählstrang war mir etwas zu unklar gezeichnet, dass diese sich so verführen lässt... Ich bleibe aber neugierig auf ein nächstes Buch von Jonas Winner.

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Zu viel Psycho - Zu wenig Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Unsleben am 29.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Julian Götz, ein Berliner Stararchitekt ist angeklagt seine Frau und seine beiden kleinen Töchter, Nachts im Schlaf, kaltblütig ermordet zu haben. Es entwickelt sich der spektakulärste Mordfall des Jahres und alle Indizien deuten auf den Architekten als Mörder. Ben Lindenberger, ein Journalist, wittert hier die ganz große Geschichte und begibt... Julian Götz, ein Berliner Stararchitekt ist angeklagt seine Frau und seine beiden kleinen Töchter, Nachts im Schlaf, kaltblütig ermordet zu haben. Es entwickelt sich der spektakulärste Mordfall des Jahres und alle Indizien deuten auf den Architekten als Mörder. Ben Lindenberger, ein Journalist, wittert hier die ganz große Geschichte und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Er kommt dem Psychostrudel, der die Familie Götz umgibt, näher als gut für Ihn ist. Der Thriller startet gleich sehr gelungen und reißt einen sofort mit. Die Ideen des Autors finde ich klasse; Allerdings ging dem Ganzen auf halber Strecke ein wenig die Luft aus und die Würze die das Buch noch am Anfang hatte ging für mich verloren. Beeindrucken und zugleich verwirrend wie Jonas Winner in die Tiefen der menschlichen Psyche eintaucht und damit spielt. Ich weiß dass der Architekt eigentlich ein Psychothriller ist, trotzdem hätte ich mir ab und zu ein wenig Klarheit gewünscht um manche Sachen besser verstehen zu können. Obwohl ich Anfangs so begeistert und gefesselt war hat mich "Der Architekt" mit seinen Bauten leider nicht "infiziert". Zu viel Psycho - Zu wenig Thriller. Daher von mir heute nur 3 1/2 Sterne.

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Jonas Winner - Der Architekt
von Talia aus Rheinstetten am 29.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Gelockt durch das auffallende moderne Cover wurden die Reize gesteuert um überhaupt herauszufinden um was es in diesem Buch vom deutschen Autor Jonas Winner gehen soll. Die Vorbemerkung des Autors gibt eine super Einstimmung in einen Psychothriller. Der Schauplatz ist Berlin. Ein Mann soll seine Familie im eigenen Haus umgebracht... Gelockt durch das auffallende moderne Cover wurden die Reize gesteuert um überhaupt herauszufinden um was es in diesem Buch vom deutschen Autor Jonas Winner gehen soll. Die Vorbemerkung des Autors gibt eine super Einstimmung in einen Psychothriller. Der Schauplatz ist Berlin. Ein Mann soll seine Familie im eigenen Haus umgebracht haben. Opfer sind seine Frau Christine und seine Töchter Pia und Svenja. Ein Mann mit einem guten Beruf, Status, Ruhm und Wohlstand. Warum hat Julian Götz das getan? Was ist am 25. September tatsächlich passiert? Ben Lindenberger stellt sich als Trittbrettfahrer vor. Er ist beruflich gerade in einer Flaute und kommt durch Zufall zur Gerichtsverhandlung und sieht eine Möglichkeit mithilfe dieser Story wieder Fuss zu fassen. Mias Einblicke dienen als Kontrastprogramm und sind lange unklar in welcher Verbindung dies zum Fall Götz stehen soll. Personen die ins Geschehen eintreten stellen sich oftmals nicht vor und der Leser saugt jeden Brocken auf um herauszufinden wer die Person überhaupt ist und somit einen Zusammenhang herstellen zu können. Der Verlauf wird gegliedert in Einblicke von unterschiedlichen Blickwinkeln. Die bis auf die Schilderungen um Mia zusammenhängend sind. Die Figur Bens war ein gutes Gegenstück zu den Ganzen Polizisten und FBI Agenten auf dem Markt, denn er ist lediglich ein kleiner Schriftsteller ohne Kenntnisse im Ermittlungsgeschehen und der Architektur. Seine Fortschritte und Gedanken zogen den roten Faden durch das Buch bis kurz vor dem 2. Teil ein Abschnitt für mich nicht so optimal und untypisch für den bisherigen Verlauf war. Danach besserte sich die Entwicklung wieder etwas und tänzelte ständig zwischen verschiedenen Endungen herum bis dann auf den letzten paar Seiten der Eindruck, die Sicht oder gar die Wunschvorstellungen eines Mannes wiedergespiegelt wurde. Für das Ende hätte ich mir etwas mehr Bodenständigkeit vorgestellt.

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Zu viel Psycho - Zu wenig Thriller
von Katharina J aus Unsleben am 29.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Julian Götz, ein Berliner Stararchitekt ist angeklagt seine Frau und seine beiden kleinen Töchter, Nachts im Schlaf, kaltblütig ermordet zu haben. Es entwickelt sich der spektakulärste Mordfall des Jahres und alle Indizien deuten auf den Architekten als Mörder. Ben Lindenberger, ein Journalist, wittert hier die ganz große Geschichte und begibt... Julian Götz, ein Berliner Stararchitekt ist angeklagt seine Frau und seine beiden kleinen Töchter, Nachts im Schlaf, kaltblütig ermordet zu haben. Es entwickelt sich der spektakulärste Mordfall des Jahres und alle Indizien deuten auf den Architekten als Mörder. Ben Lindenberger, ein Journalist, wittert hier die ganz große Geschichte und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Er kommt dem Psychostrudel, der die Familie Götz umgibt, näher als gut für Ihn ist. Der Thriller startet gleich sehr gelungen und reißt einen sofort mit. Die Ideen des Autors finde ich klasse; Allerdings ging dem Ganzen auf halber Strecke ein wenig die Luft aus und die Würze die das Buch noch am Anfang hatte ging für mich verloren. Beeindrucken und zugleich verwirrend wie Jonas Winner in die Tiefen der menschlichen Psyche eintaucht und damit spielt. Ich weiß dass der Architekt eigentlich ein Psychothriller ist, trotzdem hätte ich mir ab und zu ein wenig Klarheit gewünscht um manche Sachen besser verstehen zu können. Obwohl ich Anfangs so begeistert und gefesselt war hat mich "Der Architekt" mit seinen Bauten leider nicht "infiziert". Zu viel Psycho - Zu wenig Thriller. Daher von mir heute nur 3 1/2 Sterne.

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Eine besondere Architektur
von Girdin aus Erkelenz am 29.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Idee zum Buch sowie dessen Aufbau finde ich interessant, die Umsetzung holpert meiner Meinung nach in einigen Situationen. Sehr viele Dialoge durchziehen das Geschehen, dennoch werden Personen und Handlungsorte ausreichend beschrieben. Was die Geschichte diffus macht sind die seltsamen Handlungsweisen der Charaktere, von denen keiner ein Sympathieträger ist.... Die Idee zum Buch sowie dessen Aufbau finde ich interessant, die Umsetzung holpert meiner Meinung nach in einigen Situationen. Sehr viele Dialoge durchziehen das Geschehen, dennoch werden Personen und Handlungsorte ausreichend beschrieben. Was die Geschichte diffus macht sind die seltsamen Handlungsweisen der Charaktere, von denen keiner ein Sympathieträger ist. Die Personen verhalten sich teilweise rätselhaft und unterschwellig ist etwas Psychotisches vorhanden, das der Leser aber nicht zu greifen vermag. Stattdessen neigt er selbst zum Phantasieren, um nicht vorhandene Ausführungen weiterzuspinnen. Damit ist der ein oder andere Leser jedoch überfordert. Daher erfolgt von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

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Nicht schlecht, aber verbesserungsfähig
von Lilli33 am 28.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Der Drehbuchautor Ben Lindenberger muss sich sagen lassen, dass er einen Totschläger nicht authentisch darstellen kann. Um das zu ändern, verfolgt er bei Gericht den Prozess gegen den Architekt Julian Götz, der seine Frau und seine beiden Kinder erschlagen haben soll. Dabei merkt er gar nicht, dass er... Inhalt: Der Drehbuchautor Ben Lindenberger muss sich sagen lassen, dass er einen Totschläger nicht authentisch darstellen kann. Um das zu ändern, verfolgt er bei Gericht den Prozess gegen den Architekt Julian Götz, der seine Frau und seine beiden Kinder erschlagen haben soll. Dabei merkt er gar nicht, dass er selbst immer tiefer in den Fall hineingezogen wird. Meine Meinung: Der Anfang ist etwas verwirrend, weil drei Handlungsstränge aufeinandertreffen. Dann werden aber vorerst nur noch zwei weitergeführt und damit die Konstruktion der Geschichte vereinfacht. Die Handlung um Ben Lindenberger und Julian Götz ist einigermaßen spannend und man kann mit verfolgen, wie Ben langsam in den Sog des Architekten gerät und sich immer mehr mit dem Täter identifiziert. Die psychischen Auswirkungen auf Ben kamen mir allerdings etwas teilweise zu sprunghaft und waren mir nicht immer ganz verständlich. Auf der anderen Seite haben wir das Mädchen Mia, das sich von seiner Freundin Dunja in eine Sache reinziehen lässt, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. Hier war es noch viel schwieriger, etwas nachzuvollziehen, weil der Leser absichtlich im Unklaren gelassen wird, worum es genau geht. Oft hatte ich den Eindruck, dass die beschriebenen Personen unter Drogen stehen, so unwirklich wirkte in diesem zweiten Handlungsstrang alles. Während am Anfang detailliert beschrieben und dargestellt wurde, kam mir das Ende dann zu schnell und gewaltig, hier blieben meines Erachtens einige Erklärungen auf der Strecke.

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Tolle Idee, komische Umsetzung
von janaka am 28.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: In Berlin ist der Stararchitekt Julian Götz angeklagt, seine Frau und seine beiden kleinen Kinder bestialisch umgebracht zu haben. Dieser beteuert aber seine Unschuld, kann aber kein Alibi vorweisen. Der Drehbuchautor Ben Lindenberger wird durch die Medien auf diese Verhandlung aufmerksam und beschließt über diesen Fall ein Buch zu... Inhalt: In Berlin ist der Stararchitekt Julian Götz angeklagt, seine Frau und seine beiden kleinen Kinder bestialisch umgebracht zu haben. Dieser beteuert aber seine Unschuld, kann aber kein Alibi vorweisen. Der Drehbuchautor Ben Lindenberger wird durch die Medien auf diese Verhandlung aufmerksam und beschließt über diesen Fall ein Buch zu schreiben. Er nimmt über den Anwalt Kontakt mit Julian auf und lernt auch dessen Familie kennen. Je mehr Ben über Julian und seine Familie erfährt, desto stärker wird er in ein Spiel aus Macht, Gier und Begierde hineingezogen. Fazit: Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Die Grundidee des Buches finde ich gut, indem ein Haus im Haus mit speziellen Effekten Auswirkung auf die Psyche hat. Es ist sehr faszinierend und man hätte mehr daraus machen können. Der Autor hat sich an einigen Stellen zu sehr in die Details verloren, dadurch konnte er die Spannung, die er aufgebaut hat, nicht halten. Am Schluss wurde es dann noch richtig spannend, aber manches war auch ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

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Interessante Wirrungen
von Andre Walter aus Leipzig am 20.10.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein überaus angesehener Architekt hat angeblich, seine Frau und seine zwei Kinder, auf blutige Weise ermordet. Dieses Ereignis weckt in dem mäßig erfolgreichen Drehbuchautor, Ben Lindenberger, die Inspiration und die Leidenschaft für einen eventuellen Neuanfang. Mit vollem Elan und Tatendrang startet er in sein neues Projekt, dass nur in... Ein überaus angesehener Architekt hat angeblich, seine Frau und seine zwei Kinder, auf blutige Weise ermordet. Dieses Ereignis weckt in dem mäßig erfolgreichen Drehbuchautor, Ben Lindenberger, die Inspiration und die Leidenschaft für einen eventuellen Neuanfang. Mit vollem Elan und Tatendrang startet er in sein neues Projekt, dass nur in Zusammenarbeit mit dem in Untersuchungshaft sitzenden Architekten, Julian Götz, fruchten kann. Allerdings scheint Ben einige Situationen zu unterschätzen, denn plötzlich ist er in Gegebenheiten verstrickt, die so gar nicht zu Ben und seinem Vorhaben passen. Der Debütroman von Jonas Winner, “Davids letzter Film”, konnte mich nicht wirklich überzeugen, obwohl die Idee sehr interessant war, die Umsätzung aber leider nicht. Daher war ich bei seinem zweiten Buch etwas skeptisch, was zu Beginn des Thrillers auch berechtigt war. Erst die zweite Hälfte, beziehungsweise das letzte Drittel, kann mit relativ gut durchdachten Handlungssträngen trumpfen. Wenn auch ab und zu gewisse Teile die Spannung dämpfen oder den Lesefluss schmälern. Ziemlich lange fragte ich mich, beim lesen der Lektüre, wann denn nun die Merkmale eines Psychothrillers erkennbar werden, da man eher den Eindruck hat, einen Krimi in den Händen zu halten. Doch im laufe der Geschichte kristallisiert sich der “Psycho”-Faktor heraus. Dabei werden die eigenen Gedankengänge ebenso psychisch gefordert, denn das Buch ist von Anfang an äußerst verwirrend. Die Verwirrungen mindern das Lesevergnügen ungemein. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich diesen Punkt als negativ empfinde, da man so gezwungen ist Dinge ständig zu hinterfragen. Hinzu kommt der wenig literarische Schreibstil, der schon im Debütroman mein Hauptmangel war. Jedoch kann ich nicht genau beschreiben, was mich an dem Stil eigentlich stört. Auf jeden Fall empfand ich den Satzbau oft recht gezwungen und wenig gelungen, die Dialoge sind selten bis nie herausragend. Desweiteren kommen mir einige Handlungen sehr übertrieben vor, ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass Menschen Dinge tun, die sie im Buch tun. Andererseits machen Menschen in emotional und nervlich belastenden Situationen komische und kritische Dinge. Die Gestaltung des Umschlags ist sehr gelungen. Als erstes könnte man denken, es handelt sich um ein SciFi Roman. Die zwei "Säulen" wecken bei mir irgendwie Erinnerungen an Metropolis. Doch dann leist man "Der Architekt" und assoziiert die zwei schwarz-weiß gestreiften, sich zum Zentrum hin verjüngenden Streifen, zu zwei großen Gebäudekomplexen. Im Großen und Ganzen sagt mir “Der Architekt” eher zu, als das Debüt von Jonas Winner. Ein Buch das lesenswert ist, aber man verpasst auch nichts, wenn man es nicht in die Hand nimmt. Eine ganze weile säuselt die Lektüre so dahin. Erst zum Ende werden die Zusammenhänge klarer und doch bleibt vieles ziemlich verwirrend. Doch gerade der letzte Teil hat mich positiv überrascht, da man richtig mitfiebern und miträtseln kann. Einwandfrei sind auch die Beschreibungen, Ideen und Überlegungen zu Architektur. Das passende Musikstück zum Buch, wäre: “Outside Plum” von Clark. Einfach weil es die Unruhe und das Durcheinander, im Buch, wunderbar wiederspiegelt.

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