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Der Bastard von Tolosa

Roman

(1)
Wie Tausende »Soldaten Christi« folgt auch der junge Edelmann Jaufré Montalban 1096 dem Aufruf des Papstes, Jerusalem von den Ungläubigen zu befreien. Viele grausame Schlachten später beginnt er, am Sinn des Kreuzzugs zu zweifeln. Als seine Geliebte brutal niedergemetzelt wird, will er sich auf seine Burg nahe dem heutigen Toulouse zurückziehen. Doch dort erwartet ihn eine Gattin, die er nur unter Zwang geheiratet hatte – und eine tödliche Intrige um das Rätsel seiner Herkunft.
Der Bastard von Tolosa von Ulf Schiewe: historischer Roman im eBook!
Portrait
Ulf Schiewe wurde 1947 geboren. Eigentlich wollte er Kunstmaler werden, doch statt der "brotlosen Kunst" widmete er sich der Technik und wurde Software-Entwickler und später Marketingmanager für Softwareprodukte.
Seit frühester Jugend war Ulf Schiewe eine Leseratte, die spannende Geschichten in exotischer Umgebung faszinierten. Im Lauf der Jahre erwuchs aus der Lust am Lesen der Wunsch, selbst einen grossen historischen Roman zu schreiben, der im "Bastard von Tolosa" , seinem ersten Roman, mündete.
Ulf Schiewe ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 928, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.05.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783426412275
Verlag Knaur eBook
eBook (ePUB)
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Gott will es!
von einer Kundin/einem Kunden am 15.02.2012

Mit derart überzeugenden Argumenten wurde vor etwas mehr als tausend Jahren zum Krieg gegen die Ungläubigen aufgerufen. Dieser Roman gibt tiefe und spannende Einblicke in das Leben eines Edelmannes, der diesem Aufruf folgte und in der Fremde mehr Abenteuer erlebte, als ihm lieb war (ganz zu Schweigen von der... Mit derart überzeugenden Argumenten wurde vor etwas mehr als tausend Jahren zum Krieg gegen die Ungläubigen aufgerufen. Dieser Roman gibt tiefe und spannende Einblicke in das Leben eines Edelmannes, der diesem Aufruf folgte und in der Fremde mehr Abenteuer erlebte, als ihm lieb war (ganz zu Schweigen von der ungeliebten Ehefrau, die er in der Heimat zurückgelassen hatte). Nicht ganz so bunt und mitreißend wie etwa Rebecca Gable, aber ein toller historischer Roman (auch für Männer!). Jedem der den Film "Königreich der Himmel" mochte wird dieses Buch auch gefallen.

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ein Geheimtipp
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 16.11.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Jaufre de Montalban, provenzalischer Edelmann und ehemaliger Krieger Christi, lebt als alter Mann auf seiner Burg in Rocafort und ist der Erzähler des 923 Seiten umfassenden historischen Epos. Er erzählt einem jungen Mönch seine Lebensgeschichte, weil er nicht weiß, ob er noch lebt, wenn sein Sohn Raol wieder zu... Jaufre de Montalban, provenzalischer Edelmann und ehemaliger Krieger Christi, lebt als alter Mann auf seiner Burg in Rocafort und ist der Erzähler des 923 Seiten umfassenden historischen Epos. Er erzählt einem jungen Mönch seine Lebensgeschichte, weil er nicht weiß, ob er noch lebt, wenn sein Sohn Raol wieder zu ihm zurückkehrt. Er will, dass Raol die Wahrheit erfährt, die Wahrheit über den "Bastard von Tolosa". Ein gewaltiger historischer Roman mit einem detailreichen und vor allem bildhaften Schreibstil. Ulf Schiewe beschreibt das Leben des Jaufre de Montalban so genau, als hätte er selbst dieses Leben gelebt. Die teilweise grausame Beschreibung einzelner Szenen setzt das Kopfkino in Gang und man meint, bei den Schlachten oder Gesprächen oder Feiern dabei und mittendrin zu sein. Mit wunderbaren Worten werden Landschaften beschrieben. So bekommt man Lust, die einzelnen Orte doch mal selbst kennenzulernen. Jaufre und seine Familie und Freunde wachsen einem ans Herz und der Verlust einzelner Personen lässt einem genauso trauern, wie die Protagonisten. Dank einer Leserunde, die vom Autor Ulf Schiewe begleitet wurde, konnte ich wieder etwas hinter die Kulissen des Romans sehen und mir manche Szenen besser vorstellen, da der Autor Rede und Antwort stand. Fazit: Durch den bildhaften Schreibstil hat man einen wunderbaren Eindruck über die Zeit des 12. Jahrhunderts im Libanon und in Frankreich bekommen. Wer historische Wälzer mag, sollte sich diesen Geheimtipp nicht entgehen lassen. Ich vergebe 10 von 10 Punkten für dieses kleine Meisterwerk. © sina frambach

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Fulminanter historischer Roman
von mabuerele am 22.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"...Wer hält euch den Rücken frei, damit ihr eure ... Gier nach Abenteuer und Eroberung austoben könnt?..." Wir schreiben das Jahr 1131. Im Castel Rocafort ist gerade Aimar, ein junger Mönch angekommen. Jaufré Montalban; Senher de Rocafort, hatte bei Prior Jacobus einen Schreiber angefordert. Aimar sollte Jaufrés Geschichte aufschreiben. Jaufrés... "...Wer hält euch den Rücken frei, damit ihr eure ... Gier nach Abenteuer und Eroberung austoben könnt?..." Wir schreiben das Jahr 1131. Im Castel Rocafort ist gerade Aimar, ein junger Mönch angekommen. Jaufré Montalban; Senher de Rocafort, hatte bei Prior Jacobus einen Schreiber angefordert. Aimar sollte Jaufrés Geschichte aufschreiben. Jaufrés Gedanken gehen 21 Jahre zurück. Es war im Jahre 1110 in Outremer, als sein Schicksal eine neue Wendung nahm. Sie waren auf der Jagd nach einer reichen Karawane. Jaufré diente unter Graf Bertran. Schon 14 Jahre gehörte er zu den Soldaten Christi. Auch an der Eroberung von Jerusalem war er beteiligt. Der Autor hat einen fulminanten und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Die Geschichte gliedert sich in zwei Abschnitte. Zum einen geht es um das Leben als Soldat in Tripolis. Dann aber erhält Jaufré einen Brief von Bischof Odo, der ihn zurück in die Heimat ruft. Nach einem persönlichen Schicksalsschlag und zunehmender Kriegsmüdigkeit folgt Jaufré dem Ruf. Doch in Rocafort wartet nicht nur ein lange gehütetes Familiengeheimnis auf ihn. Missgunst und Neid, Machtstreben und Gier zwingen Jaufré zu neuen Entscheidungen. Das friedliche Leben muss warten. Jaufré erzählt die Geschichte selbst. Die Personen werden gut charakterisiert. Ich möchte mich hier auf vier beschränken. Das ist zum einen Jaufré selbst, der seinen Auftrag ernst nimmt, ein kluger Stratege ist, aber mit Schicksalsschlägen schwer umgehen kann. Der zweite wäre sein Freund Hamid. Er ist zwar Moslem, sieht aber das Geschehen mit wachen Augen. Seine fast philosophischen Gedanken sind für die Geschichte eine besondere Bereicherung. Ricard, ein Verwandter des Grafen, entwickelt sich schnell zu Jaufrés Intimfeind. Zügellosigkeit, Machthunger und Grausamkeit zeichnen ihn aus. Berta, Jaufrés angetraute Gemahlin, ist eine starke Frau. Sie war DIE Überraschung des Buches. Der Schriftstil ist gut lesbar. Dazu tragen die detaillierten Beschreibungen von Land und Leuten bei. Die Verteidigungsmöglichkeiten der Burgen, der Kriegsverlauf, aber auch die Leiden der Zivilbevölkerung werden genau dargestellt. Das zeugt von exakter Recherche des Autors.Außerdem nutzt der Autor ein besonderes Stilmittel. Obwohl der Roman chronologisch aufgebaut ist, gibt es zwei Abweichungen. Zum einen sind das die kurzen Episoden zwischen Jaufré und Aimar, zum anderen werden an passender Stelle häufig Erinnerungssequenzen eingefügt, die das Geschehen vor 1310 beleuchten. Viel Wert legt der Autor auf die Wiedergabe von Emotionen. Trauer und Wut, Liebe und Zuneigung sind nur einige Beispiele, die sich durch die Handlung ziehen. Durch ihr Tun oder auch Lassen vermitteln die Protagonisten ihren tiefen Schmerz, ihre innere Zerrissenheit, aber auch ihre Stärke. Krieg und Kampf bedeuten immer wieder Abschiede, Abschiede von denen, die vor wenigen Minuten noch an der gleichen Seite gekämpft haben, aber ebenfalls von denen, die als Zivilisten Opfer der Kriegerscharen wurden. In gut herausgearbeiteten Dialogen wird dieser Wahnsinn des Krieges thematisiert. Manchem werden die Augen geöffnet, als er plötzlich selbst das Liebste verliert. Der Autor räumt den Protagonisten die Chance ein, sich zu entwickeln, die Vergangenheit mit neuen Augen zu sehen und den künftigen Weg zu überdenken. Das führt zu überraschenden Wendungen. Ernste und besinnliche Worte wechseln mit anklagenden Sätzen. Obiges Zitat stammt von Berta und zeigt die Sicht der Frauen. Doch auch ein feiner Humor fehlt nicht. Karten von den Handlungsorten, ein Register der historischen Personen und Anmerkungen des Autors ergänzen das Buch. Das Cover ist eher schlicht, passt aber zum Geschehen. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Einerseits wurde ich spannend unterhalten, andererseits wurde mir eine Menge an historischen Wissen vermittelt und nicht zuletzt gab es Sätze, die in Erinnerung bleiben werden, weil sie den Sinn von Krieg und Kampf infrage stellen.

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Zeit der Kreuzzüge
von Everett am 01.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Zeit der Kreuzzüge, 1096 meint auch der junge Jaufre Montalban dem Ruf folgen zu müssen und ins sog. Outremer zu ziehen, um Jerusalem zu befreien. Er durchsteht viele Kämpfe, findet dort eine Frau und wird Castelan vom Graf Bertran in der Nähe von Tripolis. Doch bei einem brutalen... Die Zeit der Kreuzzüge, 1096 meint auch der junge Jaufre Montalban dem Ruf folgen zu müssen und ins sog. Outremer zu ziehen, um Jerusalem zu befreien. Er durchsteht viele Kämpfe, findet dort eine Frau und wird Castelan vom Graf Bertran in der Nähe von Tripolis. Doch bei einem brutalen Überfall wird seine Lebensgefährtin getötet und er beschließt zurück in seine Heimat zu gehen, zusammen mit seiner Tochter und seinem besten Freund Hamid. Zu Hause erwarten ihn allerdings Schwierigkeiten. Seine Frau, die sich all die Jahre alleine um die Burg Rocafort gekümmert hat, und Feinde, die aus seiner Herkunft begründet sind, von der Jaufre aber nichts weiß. Die Geschichte wird von Jaufre in der Ich-Erzählung geschildert. Von seinen Kämpfen im Outremer, seiner Reise nach Hause und seinen Erlebnissen und Kämpfen um seine Burg. Eine sehr umfangreiche Geschichte, wo ich beim Lesen merke, wie viel Mühe und Recherche sich der Autor dabei gegeben hat. Ich finde, hier wird ein gutes Bild der damaligen Zeit dargestellt. Dazu sind die Charaktere absolut gut vorstellbar beschrieben und auch die Nebenfiguren haben mir gefallen, brachten viel Lebendigkeit in den Roman. Die Dialoge haben mir gut gefallen und brachten einen nochmal mehr in die Handlung. Durch die sehr umfassende und intensive Beschreibung kamen mir manche Stelle etwas lang vor, doch im Nachhinein machten diese durchaus Sinn und gehören einfach zu diesem Roman. Ein sehr gelungener historischer Roman, der sehr facettenreich ist, geschrieben in einem wirklich gut lesbaren Stil.

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Der Bastard von Tolosa
von leseratte1310 am 01.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Enttäuschung über seine Familie veranlasst den jungen Edelmann Jaufré Montalban, sich den Kreuzzügen anzuschließen, um Jerusalem von den Heiden zu befreien. Da ihn nichts zurück in seine Heimat zog, ist er in Outremer geblieben. Nun dient er Bertram dem Bastard und ist Castelan einer Festung. Aber rundherum herrscht noch... Enttäuschung über seine Familie veranlasst den jungen Edelmann Jaufré Montalban, sich den Kreuzzügen anzuschließen, um Jerusalem von den Heiden zu befreien. Da ihn nichts zurück in seine Heimat zog, ist er in Outremer geblieben. Nun dient er Bertram dem Bastard und ist Castelan einer Festung. Aber rundherum herrscht noch lange kein Frieden. Als seine Geliebte Noura grausam getötet wird, kommen ihm langsam Zweifel, ob er dieses Leben weiter führen will. Deshalb begibt er sich zusammen mit seiner Tochter Adela zurück zu seiner Familie nach Südfrankreich. Er will nicht mehr kämpfen. Aber auch in der Heimat bleiben ihm Kämpfe nicht erspart. Jaufré ist kein Heiliger. Er ist ein Kämpfer, der sehr hart sein muss, um in einem feindlichen Land zu überleben. Aber immer wieder zeigt sich, dass er auch eine andere Seite hat. Er leidet als ihm Noura genommen wird und es macht ihm nichts aus, das zu zeigen. Gut für ihn ist, dass er Freunde hat, die ihn unterstützen. Er ist ein sympathischer Mensch, der Wunden trägt, die ihm das Leben schlug. In der Heimat erwartet ihn seine resolute Frau Berta, die ihm einst aufgezwungen wurde und sein Sohn, der ihm feindlich gegenüber tritt. Berta musste unter schwierigen Bedingungen die Familie durchbringen. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass ihr Mann noch lebt. Daher ist sie zunächst nicht so erfreut, als er wieder auftaucht. Dann da ist jemand, der ein Auge auf Berta und Jaufrés hochverschuldeten Besitz geworfen hat. Bertram der Bastard ist ein schwer zu durchschauender Mensch. Seine Aufgabe scheint ihm auch nicht so recht zu gefallen, aber auch er hat keine Wahl. Sein Verhalten ist sehr unterschiedlich, manchmal freundschaftlich, aber er nutzt auch seine Macht. Er hat seinen Vetter Ricard aufgenommen, der jung und sadistisch ist. Dem macht es Spaß, anderen Angst einzujagen. Mit Jaufré verbindet ihn wahre Feindschaft und so müssen sich die beider später auch wieder über den Weg laufen. Die Andeutungen von seinem Onkel über seine Herkunft sowie seine Aufforderung zur Aufrüstungen muten Jaufré eigenartig an. Doch bald schon bleibt ihm nichts anderes, als wieder zu kämpfen. Die Geschichte ist mit über 900 Seiten sehr umfangreich, aber sie zieht einen in ihren Bann. Wir lernen Jaufré Montalban ganzes Leben kennen, seine Zeit in Outremer, seine Jugend und auch das, was er als alter Mann dem Mönch Aimar zu erzählen weiß. Der Geschichte ist einer wunderbare Verquickung von historischen Fakten und Fiktion. Es ist eine grausame Zeit und es ist manchmal hart, wenn über die begangenen Gräueltaten berichtet wird. Dennoch ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Wir erleben eine sehr spannende Geschichte, die wunderbar erzählt ist. Daher kann ich das Buch nur empfehlen.

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Schmöker zur Kreuzritterzeit
von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der Roman, wird aus der Sicht des jungen Adeligen Jaufré Montalban erzählt, als Rückblende auf sein Leben. Er reißt als junger Mann von zu Hause aus, verheiratet mit einer unliebsamen Frau und folgt dem Ruf des Papstes in den Kreuzzug. In der Fremde blickt er auf die letzten 14... Der Roman, wird aus der Sicht des jungen Adeligen Jaufré Montalban erzählt, als Rückblende auf sein Leben. Er reißt als junger Mann von zu Hause aus, verheiratet mit einer unliebsamen Frau und folgt dem Ruf des Papstes in den Kreuzzug. In der Fremde blickt er auf die letzten 14 Jahre zurück. Der ehemalige naive Heißsporn ist erwachsen geworden, nachdenklich, zu viel hat er erlebt, zu viele Freunde in den Tod verloren. Wer sind die Guten und wer die Bösen in diesem Krieg, so fragt er sich. Heimweh kommt auf, obwohl er sich in der Fremde eine neue Existenz aufgebaut hat, mit einer Frau, die er liebt. Wie lange werden sie noch sicher sein in diesem Land? Ein Brief seines Onkels Odo lässt Jaufré zurückkehren und er wird alles andere als freundlich empfangen. Neben dem gut recherchierten historischen Hintergrund hat mir die Geschichte selbst gefallen. Ein Mann lässt eine Ehefrau mit Kindern sitzen, ein Paar, das zwangsverheiratet wurde. Wie soll er erwarten, dass die ungeliebte Ehefrau sehnsüchtig auf ihn wartet? Frau und Söhne sind gut ohne ihn zurechtgekommen, er und seine Bastardtochter werden nicht benötigt. Im Gegenteil, man hätte ihn lieber tot gesehen. Ein adliger Burgherr möchte sich seine Besitztümer einverleiben, die Bauern wollen nichts mehr von einem Mann wissen, der sich davon gemacht hatte. Es kostet Jaufré viel Kraft, ein Stück Vertrauen zurückzugewinnen. Die Entwicklung von Jaufré von unbedarften Jugendlichen zum gereichten Mann ist gut gelungen. Historisch zeigt der Roman eindrucksreich die Zeit der Kreuzzüge. Das Buch ist ein Roman, kein Geschichtsbuch. Sicher ist manche Szene ein wenig zu „filmisch“ gelungen. Intrigen, Raub, Mord, Rittergeplänkel. Aber eben das macht einen Roman spannend. Mit hat das Buch gut gefallen und „Die Comtessa“, eine Fortführung der Geschichte, steht auf meiner Leseliste.

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Des Krieges müde
von einer Kundin/einem Kunden am 25.07.2012
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Ulf Schiewe hat als Schriftsteller einen wirklich guten Start mit diesem historischen Roman hingelegt.Ursprünglich hatte ich nur hineinschnuppern wollen, blieb aber hängen und habe es nicht bereut.Die Geschichte der Kreuzzüge bietet sich sicherlich immer wieder mal an in Mittelalter-Romanen, aber hier wird weder der Krieg gegen die "Ungläubigen" noch... Ulf Schiewe hat als Schriftsteller einen wirklich guten Start mit diesem historischen Roman hingelegt.Ursprünglich hatte ich nur hineinschnuppern wollen, blieb aber hängen und habe es nicht bereut.Die Geschichte der Kreuzzüge bietet sich sicherlich immer wieder mal an in Mittelalter-Romanen, aber hier wird weder der Krieg gegen die "Ungläubigen" noch die Rolle der Kirche verherrlicht, sondern der Leser bekommt ein vielschichtiges Bild der damaligen Gesellschaft.Trotzdem hat man nicht das Gefühl mit Fachwissen überhäuft zu werden, sondern die in Ich-Form angelegte Geschichte des Jaufre Montalban liest sich durchaus mitreissend, man lebt, leidet und lacht mit ihm und gewinnt gleichzeitig einen Einblick in die damalige Gesellschaft der Landedelmänner,, ihrer Frauen und bäuerlichen Gefolgsleute.Kaufempfehlung !

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Schöne Geschichte
von Layan A. aus Wiesbaden am 27.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Uwe Schiewe hat hier einen korpulente historische Geschichte geschaffen. Es geht um die Kreuzzüge um die Jahre 1096. Viel Gemetzel und Kämpfe. Dennoch kommt die Liebesgeschichte nicht zu kurz. Uwe Schiewe schafft es durch den einfachen Erzählstil und detailreiche Beschreibungen einen an das Buch zu fesseln, obwohl sich teilweise... Uwe Schiewe hat hier einen korpulente historische Geschichte geschaffen. Es geht um die Kreuzzüge um die Jahre 1096. Viel Gemetzel und Kämpfe. Dennoch kommt die Liebesgeschichte nicht zu kurz. Uwe Schiewe schafft es durch den einfachen Erzählstil und detailreiche Beschreibungen einen an das Buch zu fesseln, obwohl sich teilweise die Geschichte an einigen Stellen relativ lange zieht. Man will trotzdem weiterlesen und wissen wie die Geschichte ausgeht. Was ich schade finde , ist, dass der Protagonist als alter Mann seine Geschichte erzählt und er teilweise schon vorher vorgreift und indirekt den Ausgang einiger Abenteuer verrät, bevor die Geschichte selbst erzählt worden ist. Insgesamt ist das Buch dennoch lesenswert. Ich habe es gerne gelesen, werde es allerdings nicht nochmal lesen.

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