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Der Blick fremder Augen

Psychothriller

(3)
In ihrem beklemmend intensiven Psychothriller "Der Blick fremder Augen" beweist Andrea Sawatzki, eine der beliebtesten deutschen Film- und Fernsehschauspielerinnen und SPIEGEL-Bestsellerautorin, erneut ihre besondere Fähigkeit, tief in die Psyche ihrer Figuren einzutauchen und hochspannende Plots zu entwickeln. In diesem Auftaktband zu Sawatzkis Thrillerreihe um die gestandene Berliner Kommmissarin Melanie Fallersleben zeichnet sie das spannende, schockierende Psychogramm einer gequälten Seele.
Die Tote lehnt am Stamm einer Kiefer. Ihr Gesichtsausdruck ist entrückt, die Wimperntusche verschmiert, die Kehle durchtrennt. Kommissarin Melanie Fallersleben hat zunächst kaum verwertbare Spuren, und der Täter wird durch sein scheinbar ganz normales Leben allzu gut verborgen. Auch die folgenden Morde liefern der Ermittlerin keinen echten Hinweis. Doch dann erhält sie eine erste verstörende Botschaft …
"Sawatzki zeichnet grüblerische, düstere und innerlich zerrissene Hauptpersonen. Ihre Kommissarin zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich im Zuge ihrer Ermittlung in das Opfer hineinversetzt. Mit präziser, schonungsloser Sprache und psychologischem Feingespür beschreibt Sawatzki diese Perspektive." Offenbacher Post
Rezension
"Abgründig, sensibel und zerrissen." Büchermagazin, 01.12.2016
Portrait
Andrea Sawatzki gehört zu den beliebtesten deutschen Film- und Fernsehschauspielerinnen, unter anderem bekannt für die Rolle der Tatort-Hauptkommissarin Charlotte Sänger, für die sie von 2001 bis 2009 vor der Kamera stand. Gleich ihr erster Spannungsroman „Ein allzu braves Mädchen“ wurde ein SPIEGEL-Bestseller und begeisterte Kritiker wie Leser. Auch ihre folgenden Bücher, die Familienkomödien „Tief durchatmen, die Familie kommt“ und „Von Erholung war nie die Rede“ eroberten die Bestsellerlisten. Beide Bücher werden für das ZDF verfilmt. Andrea Sawatzki ist mit dem Schauspieler Christian Berkel verheiratet, die beiden haben zwei Söhne und leben in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 01.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30505-8
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 192/126/25 mm
Gewicht 265
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Kundenbewertungen


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Der Blick fremder Augen
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 16.03.2017

Der Roman ist zwar recht spannend, doch weiß man schon sehr bald, wer die Morde begangen hat und auch die Hintergründe dazu. Nicht gefällt mir die sehr „zerrissene“ Schreibweise – man wird nach 1-2 Seiten immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zwischen den handelnden Personen hin und hergerissen. Mir haben... Der Roman ist zwar recht spannend, doch weiß man schon sehr bald, wer die Morde begangen hat und auch die Hintergründe dazu. Nicht gefällt mir die sehr „zerrissene“ Schreibweise – man wird nach 1-2 Seiten immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zwischen den handelnden Personen hin und hergerissen. Mir haben jedenfalls die Romane „Tief durchatmen, die Familie kommt“ etc. viel besser gefallen.

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Der Blick fremder Augen
von einer Kundin/einem Kunden am 18.12.2016

Gut gemachter Psychothriller um eine junge Frau, die nach traumatischer Kindheit und dem Verlust der ersehnten Tochter durch Fehlgeburt in einer (selbst-)zerstörerischen Welle der Aggression versinkt

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Psychogramme
von Michael Lehmann-Pape am 26.11.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ja, es gibt Tote. Niht nur menschliche. Ermordete. Und ja, es gibt eine kongeniale, dem mittleren Alter mitten hinein wachsende Kommissarin. Dennoch, es ist bei Weitem kein klassischer Kriminaloman, den Andrea Sawatzki in ihrem neuen Roman vorlege. Denn das Eigentliche, auf das sie den Blick des Lesers über die gesamte Länge... Ja, es gibt Tote. Niht nur menschliche. Ermordete. Und ja, es gibt eine kongeniale, dem mittleren Alter mitten hinein wachsende Kommissarin. Dennoch, es ist bei Weitem kein klassischer Kriminaloman, den Andrea Sawatzki in ihrem neuen Roman vorlege. Denn das Eigentliche, auf das sie den Blick des Lesers über die gesamte Länge des Buchs hin wendet, ist das innere Erleben, die Psyche, die Prägung von früh an ihrer beider Protagonistinnen. Und, ganz am Ende, die dann darauf folgende, letztlich logische, fast zwangsläufige Beziehungsform, die zwischen der Kommissarin und dem Objekt ihrer Ermittlungen entstehen wird. Wobei, dennoch sei im Vorfeld nicht verraten, wer für die Morde verantwortlich ist, sehr früh während der Lektüre klar ist, wer die Taten begeht. Aber das Warum, das, was in einem solchen Menschen vorgeht, was an Lebens- und Leidensgeschichte dahinter steht, was an aktuellen Ereignissen, am Wegbrechen der letzten haltenden Fixpunkte den letzten Tropf in das Faß zum Überlaufen hinein gibt, das führt Sawatzki breit und in Teilen emotional nahe gehend aus. „Sie schreibt grundsätzlich alles auf....Mit genauer Zeiteinteilung. Sie uss das tun, um den Tag zu strukturieren. Um nicht abzugleiten in das Dunkel“. Aber nichts wird wirklich halten, auch die Liebe nicht. Kein Wunder, im Blick auf diese Kindheit........ Ebenso, wie sie der anderen Seite, der Kommissarin Melanie Fallerleben Tiefgang verleiht, mehr in den Raum der Ereignisse die innere Suche, die Folgen der Trennung von ihrem Mann, diese Mattigkeit im Blick auf eine Motivation zum Neuanfang, dieses fast hörbare „lautlose Seufzen“ über das Leben hineingeht, als in die praktische Arbeiten der Ermittlerin. „Was soll sie machen?.....Schreiben, dass sie ihn gerne sehen würden? Nein, das wäre ja die Wahrheit. Frauen sind nur dann interessant, wenn sie ihre Sehnsüchte verschleiern. Also nicht antworten. Aber damit käme sie auch nicht weiter“. Immer innerlich verwirrt, den Knoten nicht durchschlagen, so schleppt sich Fallersleben innerlich eher durch die Tage, denn das sie aktiv die Dinge angeht. Das sind schon psychologische Abgründe und teils harte Erlebnisse, in die Sawatzki Seite für Seite führt und, unmerklich fast, eine reale, bedrängende, sich steigernde innere Spannung schildert, die zur Katharsis immer stärker drängt. Auf allen Seiten. Sprachlich hier und da zu einsilbig, zu distanziert für teils bittere und harte Emotionen, die sie schildert, folgt der Roman dennoch einer klaren Linie und bleibt so, trotz der Vorhersehbarkeit der Ereignisse, eine anregende Lektüre. Welche die Neugier des Lesers wachhält, noch genauer und noch klarer zu verstehen, warum die Dinge sich so entwickeln, wie wie es tun. Und wie es ausgehen wird.

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