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Der Bund der Zwölf

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Es ist Frühling, und im Paris des Jahres 1926 pulsiert das Leben, die Menschen feiern, als gäbe es kein Morgen. Bis eine Reihe mysteriöser Todesfälle die Metropole erschüttert. Die Opfer, allesamt Mitglieder der gehobenen Gesellschaft, altern innerhalb weniger Stunden und sterben qualvoll. Die Polizei ist ratlos. Handelt es sich um eine Krankheit? Oder gar um eine Mordserie? Weil Tote schlecht fürs Geschäft sind, stellt Klubbesitzer Vincent Lefèvre mithilfe der burschikosen Magali eigene Nachforschungen an. Die Spur führt zur Philharmonie der zwei Welten, einem berühmten Orchester mit einem finsteren Geheimnis ...
Portrait
Miriam Pharo, 1966 im andalusischen Córdoba geboren, verbringt ihre Kindheit auf der Atlantikinsel Oléron im Südwesten Frankreichs. Mit neun Jahren kommt sie nach Deutschland. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sie noch nie Häuser bis zum Horizont gesehen und glaubt, dass Schnee rosa ist. Sie studiert Slawistik, Romanistik und Politikwissenschaften in Mainz und Heidelberg. Seit 2008 ist sie als Autorin und Übersetzerin tätig. Im Sommer 2009 bringt der ACABUS Verlag ihren ersten Roman "Schlangenfutter"
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 378, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.01.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783738054538
Verlag Neobooks
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lassen sie sich verzaubern von der Welt der Philharmonie der zwei Welten
von Ingeborg Geib aus Hochspeyer am 28.02.2016

Das Buch entführt uns ins Paris im Jahre 1026. Für die damalige Zeit waren Magali und ihr Freund ,der Clubbesitzer Vincent Lefèvre schillernde gestalten,den magali passt so gar nicht ins Bild der damaligen Frauenwelt. Sie raucht und trägt Hosen und führt auch sonst ein recht... Das Buch entführt uns ins Paris im Jahre 1026. Für die damalige Zeit waren Magali und ihr Freund ,der Clubbesitzer Vincent Lefèvre schillernde gestalten,den magali passt so gar nicht ins Bild der damaligen Frauenwelt. Sie raucht und trägt Hosen und führt auch sonst ein recht freizügiges Leben an der Seite des Clubbesitzers. Als der sich Geld bei einer dubiosen Frau leiht geraten die beiden in den Strudel unheimlicher Ereignisse ,zeitgleich kommt es in Paris zu unheimlichen und mysteriösen Todesfällen .Die Opfer altern alle innerhalb kurzer Zeit und sterben qualvoll. Magali und Vincent beginnen zu recherchieren und finden schnell heraus ,das alle Opfer vorher in der Oper waren wo die Philharmonie der zwei Welten spielte.Bei ihren Recherchen treffen sie auf einen alten Mann ,der angeblich der Vater von Anna ist ,die in diesem mysteriösen Ensemble spielt.Alle Versuche mit ihr Kontakt auf zunehmen wird verhindert. Und plötzlich geschieht ein Mordanschlag auf Magali bei dem ein Freund stirbt.Doch wer ist für diesen Mord verantwortlich und welche Rolle spielt der dubiose Chef des französischen Geheimdienstes? Wird es Magali und Vincent gelingen Anna zu befreien und die Ursache der unbekannten Todesfälle heraus zu finden? Der Autorin ist es gelungen den Charme des frühen Jugendstils mit Fantasy und Krimielementen zu einer wunderschönen,spannenden Story zu verbinden ,die einen fesselt bis zum bitteren Ende.Die Protagonisten sind einem von Beginn an sympatisch und man fiebert mit Magali und Co mit auf ihrer Suche nach der Wahrheit . Die einzelnen Handlungsstränge fügen sich harmonisch zusammen und das Cover ist eine Augenweide für sich. Man beginnt sich zu fragen was es mit der sich auflösenden Geige zu tun hat und die Story gibt einem die Antwort dazu . Eine rundum gelungen Geschichte ,die einen fesselt und einen mitnimmt auf eine Reise durchs Paris der zwanziger Jahre und einen entführt in die Welt der Musik,die mit dem Zeitalter ebenso untrennbar verbunden ist wie der Dirigentenstab der Philharmonie der zwei Welten mit ihrem Träger. Treten sie ein und lassen sie sich verzaubern von der Welt der Philharmonie der zwei Welten .

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Musik und Tod...
von einer Kundin/einem Kunden am 06.02.2016

Es ist Frühling, und im Paris des Jahres 1926 pulsiert das Leben, die Menschen feiern, als gäbe es kein Morgen. Bis eine Reihe mysteriöser Todesfälle die Metropole erschüttert. Die Opfer, allesamt Mitglieder der gehobenen Gesellschaft, altern innerhalb weniger Stunden und sterben qualvoll. Die Polizei ist ratlos. Handelt es sich... Es ist Frühling, und im Paris des Jahres 1926 pulsiert das Leben, die Menschen feiern, als gäbe es kein Morgen. Bis eine Reihe mysteriöser Todesfälle die Metropole erschüttert. Die Opfer, allesamt Mitglieder der gehobenen Gesellschaft, altern innerhalb weniger Stunden und sterben qualvoll. Die Polizei ist ratlos. Handelt es sich um eine Krankheit? Oder gar um eine Mordserie? Weil Tote schlecht fürs Geschäft sind, stellt Klubbesitzer Vincent Lefèvre mithilfe der burschikosen Magali eigene Nachforschungen an. Die Spur führt zur Philharmonie der zwei Welten, einem weltberühmten Orchester mit einem finsteren Geheimnis... ***************************************************************** Zunächst einmal möchte ich mich herzlich dafür bedanken, dass mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde und dass ich es in einer Leserunde gemeinsam mit der Autorin mitlesen durfte. Miriam Pharo hat mich mit ihrem „Bund der Zwölf“ regelrecht verzaubert und das von der ersten Seite an. Atmosphärisch dicht, erzählt sie eine Geschichte, die in mehreren Zeitebenen und in mehreren Erzählsträngen spielt und die sich zum Schluss zu einem schönem runden Ganzen verbinden. Gleich zu Beginn erfährt der Leser, dass in Paris die schreckliche Methusalem – Seuche ausgebrochen ist, eine Krankheit die junge Menschen schnell alt werden und sterben lässt. Schon hier hat die Autorin einen Aspekt auf die Beine gestellt, der etwas sehr Mystisches mit sich zieht. Vincent und Magali wollen herausfinden, was hinter diesen Todesfällen steckt und begeben sich auf Recherche. Die beiden mochte ich von Anfang an sehr. Besonders Magali habe ich schnell ins Herz geschlossen. Sie ist für das Paris der 20er Jahre schon sehr emanzipiert und sie lässt sich tatsächlich von keinem Mann etwas sagen, ohne dabei jedoch in irgendeiner Weise überheblich zu wirken. Zudem fand ich, dass rund um sie Szenen aufgebaut wurden, die dem Buch etwas sehr Spezielles gaben (bspw. der Besuch beim Fakir oder bei der „Näherin“). Sie hat das Herz am rechten Fleck und ist auch bereit für ihre Freunde weit zu gehen, auch wenn sie sich dafür in Gefahr bringt. Vincent verkörpert ebenfalls so einiges in der Handlung. Zunächst kann man nicht davon absehen, dass er dieses (wie wir es heute nennen) Machogehabe in sich trägt. Wenn man aber genauer hinsieht, so merkt man recht schnell, dass er einen sehr weichen Kern hat. Er war Soldat im ersten Weltkrieg und hat so natürlich sein Päckchen zu tragen. Gleichzeitig hat sich Miriam Pharo so einen Weg geebnet, Vincent auch als sehr mutigen Charakter anzulegen, der auch mal alleine in den Pariser Untergrund steigt. Auf dem Weg durch die Geschichte begegnet man auch noch vielen anderen Charakteren, die alle sehr klar gezeichnet sind. Es gibt die Guten und die Bösen, die aber nicht in die klassischen Schubladen gesteckt werden können. Besonders hervorzuheben ist Bébère, der nicht der ist, für den er sich ausgibt, was die Autorin aber erst in den letzten Zeilen des Buches so richtig auflöst und damit auch einen kleinen Knalleffekt erzeugt. Mit der Geschichte der Philharmonie der zwei Welten wurde eine wunderbare Rahmenhandlung geschaffen, die sehr kreativ und sehr schlüssig aufgebaut ist und am Ende ebenfalls mit einer Überraschung aufwartet. Besonders gut gefallen hat mir auch die Musikwahl der Autorin, die sich ganz toll an die Handlung anpasst und die man richtig aus den Seiten heraushören kann. Anna ist eine Musikerin in diesem Orchester und sie ist diejenige bei der am Ende dann doch alle Stricke zusammenliefen. Man kann mit ihr richtig mitfiebern und mitleiden. Auch ein Charakter, den man sehr schnell ins Herz schließt, da sie immer an das Gute im Menschen glaubt, was sie für mich besonders sympathisch machte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr eindringlich. Sie erklärt, verliert sich aber nicht in Einzelheiten. Zudem hat sie es geschafft, das Paris der 20er Jahre vor dem geistigen Auge auferstehen zu lassen. Auch die Spannung, die sie zu Beginn anlaufen lässt, kann sie bis zum Ende aufrechterhalten. Kurzum…man fühlt sich mit dem Buch einfach nur puddelwohl, weswegen es eine klare Leseempfehlung von mir gibt.

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Eine eindrucksvolle Lektüre in der Thrill, Magie und Emotionalität sehr gut vereint werden
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 31.01.2016

Das Cover dieses Buches sticht sofort ins Auge, es verspricht Musik aber es wirkt auch sehr magisch. Aufgrund des Klappentextes war ich sehr gespannt. Wir befinden uns im Jahre 1926 da erschüttert eine Reihe mysteriöser Todesfälle die Gegend. Todesfälle, die rational nicht zu erklären sind und die in mir doch das pure... Das Cover dieses Buches sticht sofort ins Auge, es verspricht Musik aber es wirkt auch sehr magisch. Aufgrund des Klappentextes war ich sehr gespannt. Wir befinden uns im Jahre 1926 da erschüttert eine Reihe mysteriöser Todesfälle die Gegend. Todesfälle, die rational nicht zu erklären sind und die in mir doch das pure Grauen ausgelöst haben. Bereits als wir einen von vielen Todesfällen mitbekommen, hat es mir den Atem zugeschnürt. Es hat mich schockiert, aber das Opfer hat mich gleichzeitig auch emotional berührt. Wir erfahren hier die Geschichte der jungen stummen Anna, dessen Welt die Musik ist. Man spürt förmlich wie sie darinaufgeht. Ihre Leidenschaft und Hingabe einfach toll. Es ist magisch und übt eine regelrechte Faszination aus. Aber auch ihr Vater hat mich berührt für den seine Tochter alles ist. Die beiden habe ich sofort in mein Herz geschlossen, besonders Anna die oftmals recht schutzbedürftig wirkt. Auf der anderen Seite lernen wir Magali und den Clubbesitzer Vincent kennen. Durch die Todesfälle steht es nicht gut um seinen Club. Die beiden beginnen auf ihre ganz eigene Art und Weise zu ermitteln. Dabei stoßen sie auf das berühmte Orchester "Philharmonie der zwei Welten" Doch was hat ein Orchester mit den Morden zutun? Je weiter man in der Geschichte vorankommt umso schockierter und fassungsloser ist man. Magali und Vincent sind mir immer mehr ans Herz gegangen und ich habe immer mehr mit Ihnen mitgefiebert und mitgelitten. Hier geht es ziemlich actiongeladen zu und man kommt kaum noch zum Luft holen. Ein Adrenalinstoß jagt den nächsten und aus dem Grauen gibt es kein entkommen. Die Geschichte entwickelt ungeahnte Dimensionen und auf ihrem Weg müssen die beiden lernen, wem sie überhaupt noch trauen können. Der Autorin gelingt es geschickt einige Wendungen einzubauen, die mich wirklich sehr überrascht haben und es in sich haben. Man spürt so viel Leid und Schmerz das es kaum zu ertragen ist. Am tollsten hat mir jedoch gefallen das, daß ganze sehr magisch für mich wurde. Durch die tollen Beschreibungen wurde das ganze auch lebendiger. Was mich noch tiefer in das Buch gezogen hat. Man konnte sich sehr gut in die damalige Zeit reinfühlen und ich fand es auch interessant wie es damals war. Irgendwann wusste ich gar nicht mehr was ich noch glauben sollte. Der Showdown gab dann nochmal alles und ich war doch ziemlich überrascht von der Auflösung. Damit hätte ich nie gerechnet. Hierbei erfahren wir zum größten Teil die Perspektiven von Anna, Magali und Vincent. Was ihnen mehr Raum und Tiefe verschafft. Aber auch andere Perspektiven bekommen wir geboten, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Das hat mir doch recht gut gefallen, da es den Blickwinkel doch erheblich erweitert hat. Auch die Nebencharaktere empfand ich als sehr ausdrucksstark. Jeder versteht für sich einzunehmen. Ihre Handlungen und Gedankengänge waren stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Auf mich hat es einen ziemlichen Sog ausgeübt, so das ich mich nicht davon lösen konnte. Der Schreibstil der Autorin ist intensiv und stark einnehmend, aber auch bildgewaltig und mitreißend gehalten. Das Cover und der Titel spiegeln den Inhalt des Buches sehr gut wieder. Fazit: Eine eindrucksvolle Lektüre in der Thrill, Magie und Emotionalität sehr gut vereint werden. Man fiebert und leidet unglaublich mit den ausdrucksstarken Hauptcharakteren mit. Magisch, adrenalingeladen und sehr komplex. Spannung ohne Ende. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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Hörst du die Musik ?
von einer Kundin/einem Kunden aus Spiesen-Elversberg am 20.01.2016

Paris 1926 in der Weltstadt pulsiert das Leben bis einige sehr wohlhabende Leute auf sehr denkwürdige Art sterben.Es wird ruhiger die Angst geht um und so arbeite die Polizei auf Hochdruck und auch der Nachtclub Besitzer Vincent versucht aus diversen Gründen zu ermitteln. Die Spur führt zu einen Weltberühmten... Paris 1926 in der Weltstadt pulsiert das Leben bis einige sehr wohlhabende Leute auf sehr denkwürdige Art sterben.Es wird ruhiger die Angst geht um und so arbeite die Polizei auf Hochdruck und auch der Nachtclub Besitzer Vincent versucht aus diversen Gründen zu ermitteln. Die Spur führt zu einen Weltberühmten Orchester der Philharmonie der Zwei Welten.Ihr spiel ist was besonderes und hat sich in letzter Zeit sehr verändert. Was geschieht mit den Musikern und warum die Todesfälle in der Stadt findet es heraus und lauscht der Musik der Zwei Welten. Als erstes viel mir hier das Cover auf ,so schön. Da geht also mal ein riesen Kompliment hin. Als ich es aufschlugt kann ich direkt zu einem Musikstück das beschrieben wurde und das ist eindrucksvoll geschrieben das man fast meinen könnte man würde die Musik hören. Also musste ich lesen und ich finde das Buch ist ein wundervoller kleiner Mystery Thriller der alles bietet was das Genre braucht. Ein, zwei kleine längen aber wann immer die Musik ins Spiel kommt einfach wundervoll.

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wunderbare Verbindung
von Daniela aus Berlin am 26.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

wunderbare Verbindung von Legende und Thriller im alten Paris! spannend zu lesen. die Idee um das rachsüchtige Holz und die Macht des Dirigenten hat mir sehr gut gefallen.

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Sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Cover von ‚Der Bund der Zwölf‘ ist wunderschön gestaltet! Das zerfallende Instrument ist ein Blickfang – es macht das Buch bereits auf den ersten Blick interessant. Zerfallend wirkt es viel besser als wenn es ganz wäre – es macht es auf eine spezielle Art interessant. Und sobald man... Das Cover von ‚Der Bund der Zwölf‘ ist wunderschön gestaltet! Das zerfallende Instrument ist ein Blickfang – es macht das Buch bereits auf den ersten Blick interessant. Zerfallend wirkt es viel besser als wenn es ganz wäre – es macht es auf eine spezielle Art interessant. Und sobald man die Geschichte gelesen hat erkennt man dass es anders nicht passend gewesen wäre – das Cover trifft den Inhalt des Buches sehr gut. Vorweg kann ich nur sagen dass das einzige was ich in Bezug auf dieses Buch bereut habe es war dass ich es nicht bereits früher gelesen habe! Die Geschichte fängt super an und man findet sich leicht ein ins Paris der wilden 20er Jahre. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die einzelnen Handlungsstränge sehr gut und spannend gestaltet. Jede Hauptfigur ist auf ihre eigene Weise speziell ebenso ‚Die Philharmonie der zwei Welten‘. Durch die tolle Schreibweise der Autorin fühlt man sich den Protagonisten sofort sehr nahe. Man muss sich sehr zusammenreißen um das Buch am Abend wegzulegen und sich zum Schlafen regelrecht zwingen! Ansonsten besteht die Gefahr dass man die ganze Nacht durchmacht um diese tolle Geschichte auf einmal durchzulesen :-) Bis zum Ende des Buches häuft man immer mehr Fragen an und es steigert sich die Hoffnung dass sich alles irgendwann aufklären wird. Ab zirka der Mitte des Buches fangen sich dann die ersten Fragen stückweise zum Klären an – andere kommen allerdings noch hinzu! Man lernt im Laufe des Buches einige neue Ausdrücke bzw. die verschiedensten Kopfbedeckungen kennen (zumindest erging es mir so). Ich finde bis zum Ende hin klärt sich alles sehr gut und schlüssig auf – das ist leider nicht bei vielen Büchern anzutreffen aber dieses hier ist eines der wenigen! Der Nachklang lässt dann allerdings noch einiges für eigene Spekulationen und Vermutungen offen sodass man noch einige Tag über das Buch nachdenkt :-) Abschließen kann ich nur mehr folgendes sagen: Ein sehr außergewöhnlicher Roman!! Sehr empfehlenswert für jeden der mysteriöse Todesfälle, Frankreich und die 20er Jahre mag!

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Fesselnd bis zur letzten Seite
von mabuerele am 27.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

„...Der Maestro nimmt mir die Luft zum Atmen...“ Wir befinden uns im Paris des Jahres 1926. Madame Boneasse ist Haushälterin im Hause Milhaud. Die Herrschaften waren in einem Konzert und werden nun zurückerwartet. Wenige Stunden später ist Veronique Milhaud tot. Sie fiel der Methusalem-Seuche zum Opfer. Und sie war nicht... „...Der Maestro nimmt mir die Luft zum Atmen...“ Wir befinden uns im Paris des Jahres 1926. Madame Boneasse ist Haushälterin im Hause Milhaud. Die Herrschaften waren in einem Konzert und werden nun zurückerwartet. Wenige Stunden später ist Veronique Milhaud tot. Sie fiel der Methusalem-Seuche zum Opfer. Und sie war nicht die erste. Die Menschen altern in wenigen Stunden und sterben. Vincent, Besitzer eines Nachtclubs erfährt davon . Die Besuche in seinem Etablissement lassen in letzter Zeit zu wünschen übrig, denn es geht die Angst um. Deshalb will er die Ursachen der Seuche ermitteln. Dann wechselt die Geschichte ins Jahr 1919. Die 11jährige Anna macht mit ihrem Vater Musik auf der Straße. Menotti, Dirigent eines berühmten Orchester, hört ihr Klarinettenspiel und erkennt das Talent des stummen Mädchens. Er bietet ihr eine Ausbildung und einen Platz in seinem Orchester an. Schweren Herzens trennt sich der Vater von Anna. Die Autorin hat einen fesselnden und vielseitigen Roman geschrieben. Vielseitig deshalb, weil das Buch eine Prise Musik, eine Spur Fantasy, eine gehörige Portion Thriller, manch historische Fakten und, neben einer unterschwelligen Liebesgeschichte, eine märchenhafte Erzählung enthält. Das Buch lässt sich gut lesen, hat einen gleichbleibend hohen Spannungsbogen und ist bis zum Schluss für Überraschungen gut. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Das sind insbesondere Vincent und Magali. Magali macht in Vincents Club die Buchhaltung und nimmt sich als Frau heraus, auch in der Öffentlichkeit Hosen zu tragen. Das war in der damaligen Zeit eigentlich ein Unding. Im Kreis der Musiker sind es Anna und Pjotr. Letzterer gibt Anna Halt, wenn sie sich nach dem Vater und der Heimat sehnt. Doch Pjotr fühlt sich auch eingeengt. Obiges Zitat stammt von ihm. Im Hintergrund läuft ein weiterer Handlungsstrang. Ein Unbekannter foltert im Untergrund. Wen und warum bleibt lange im Dunkeln. So abwechslungsreich wie der Inhalt, so ist auch der Sprachstil. Bei der Interpretation der Musik malt die Autorin wunderschöne Bilder mit Worten. Diese Zeilen laden zum Träumen ein. Doch die Musik verändert sich im Laufe der Geschichte. Zu den Höhepunkten gehören für mich die sehr gut herausgearbeiteten Dialoge. Die Gespräche zwischen Vincent und Magali zauberten mir ein Lächeln auf die Lippen. Magali versteht, sich durchzusetzen. Dann wieder wechselt der Sprachstil ins Düstere. Das gilt insbesondere für die Szenen im Untergrund. Schön wiedergegeben werden die Emotionen der Protagonisten, sei es Annas Heimweh, Vincents Angst oder Magalis Trauer. Einige Stellen erlauben einen tiefen Blick in die Psyche der handelnden Personen. Das wiederum bringt nicht nur das Geschehen voran, es ermöglicht das Nachvollziehen von Ursachen und Motiven. Auch für die Nebenrollen wurden ideale Besetzungen gefunden, so Zwillinge, von denen nur einer spricht, und ein Kioskbesitzer, der immer das hat, was Vincent gerade braucht. Als zusätzliches Stilmittel gelangt Annas Tagebuch in Vincents Hände. Dadurch werden die verschiedenen Gaststationen des Orchesters nachlesbar und die Vergangenheit lebendig. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte wird trotz des mythischen Einschlags logisch aufgeklärt und zu Ende geführt. Neid und Gier führten zu einer tiefen Verletzung, die Folge war Hass, der in die Zukunft wirkte.

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Die Kraft der Musik
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 17.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Vincent führt einen erfolgreichen Nachtclub, allerdings bleiben in letzter Zeit die Kunden aus. Die geheimnisvolle Methusalem-Seuche lässt Menschen in Stunden altern, bis sie an Altersschwäche sterben. Vor allem in den privilegierteren Kreisen scheint die Krankheit zu kursieren. Vincent und seine Mitarbeiterin Magali kommen durch Zufall an Hinweise, die dazu... Vincent führt einen erfolgreichen Nachtclub, allerdings bleiben in letzter Zeit die Kunden aus. Die geheimnisvolle Methusalem-Seuche lässt Menschen in Stunden altern, bis sie an Altersschwäche sterben. Vor allem in den privilegierteren Kreisen scheint die Krankheit zu kursieren. Vincent und seine Mitarbeiterin Magali kommen durch Zufall an Hinweise, die dazu führen könnten, herauszufinden, was die Krankheit auslöst. Gleichzeitig gastiert die Philharmonie der Zwei Welten in Paris. Mit ihrer wunderbaren Art, Musik zum Leben zu erwecken, brechen sie alle Rekorde und ziehen die Liebhaber klassischer Musik scharenweise in die Oper. Doch scheint sie ein Geheimnis zu umgeben. Magali und Vincent ziehen ihre Schlüsse und plötzlich stehen sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, mit deren Folgen sie nie gerechnet hätten. Kaum hatte ich angefangen zu lesen, war ich total in der faszinierenden Schreibweise der Autorin gefangen. Mit einer Präzession lässt sie sich in der Geschichte fallen. Die Hauptcharaktere Vincent und Magali sind sehr interessante Persönlichkeiten, die unterschiedlichen nicht sein könnten. Aber bekanntlich ziehen sich ja Gegensätze an und so verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft. Ihr Mut ist bewundernswert und sie setzen sich gegenseitig füreinander ein. Die Geschichte hat von Anfang an schon einen sehr düsteren Beigeschmack, dies aber im positiven Sinne. Die Idee, die hinter der Geschichte steckt, ist sehr interessant und die Umsetzung der Autorin hat mich beeindruckt. Vor allem die Mischung aus Krimi und Mystik war mein Favorit. Man bekommt fast keine Atempause, so jagen einem die Ereignisse von Anfang bis Ende. Dabei hatte ich auch ständig Kopfkino und bin mit Vincent und Magali durch Paris gewandert. Trotz der vielen Informationen, die man von der Autorin bekommt, hat man nicht das Gefühl, von Einzelheiten überschüttet zu werden. In dem Buch geht es viel um Musik und man merkt der Autorin auch die Liebe zu dieser an. Und so verpackt sie die klassische Musik mit Mystik und dem typischen Thriller-Elementen. So ergibt sich eine tolle Mischung. Besonders Magali hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine Frau, die sich nichts vormachen lässt und selbst ihren Mann steht. Aber trotzdem hat sie auch Gefühle, die sie leiten, sie aber trotzdem immer rational an die Dinge herangehen lässt. Abschließend kann ich nur sagen, dass Miriam Pharo eine wundervolle Geschichte geschaffen hat, in der man versinken kann.

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Magische Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Euskirchen am 11.02.2016
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„Der Bund der Zwölf ist ein Roman von Miriam Pharo, erschienen 2016. Eine mysteriöse Krankheit geht durch Europa: Die Methusalem-Seuche, bei der Menschen in Sekunden Altern und an Alterschwäche sterben. Vincent und Magali betreiben in Paris einen Nachtclub und befürchten ausbleibende Kunden, wodrauf sie sich auf die Suche nach den... „Der Bund der Zwölf ist ein Roman von Miriam Pharo, erschienen 2016. Eine mysteriöse Krankheit geht durch Europa: Die Methusalem-Seuche, bei der Menschen in Sekunden Altern und an Alterschwäche sterben. Vincent und Magali betreiben in Paris einen Nachtclub und befürchten ausbleibende Kunden, wodrauf sie sich auf die Suche nach den Ursachen für die Seuche begeben. Eine spannende Suche beginnt. Ihre Suche birgt Gefahren, sie schaffen sich Freunde und gefährliche Feinde. Dazu lernen wir Annas Lebensgeschichte kennen. Sie ist eine stumme Musikerin aus dem Orchester „Die zwei Welten“. Mehr will ich zum Inhalt aber nicht verraten. Ein fantastischer und fesselnder Roman. Ein spannender Zusammenhang aus Mystik, Magie, Musik, Liebe und Drama. Der Leser verreist in die goldenen 1920er Jahre und Paris. Die Protagonisten sind charakterstark und von der Autorin klar beschrieben. Das Cover ist sehr schön gestaltet. Ein historischer Kriminalroman, der absolut lesenswert ist.

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die Magie der Musik!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergheim am 24.02.2016
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Der Bund der Zwölf Miriam Pharo Die Magie der Musik! Eine geheimnisvolle Krankheit kursiert. Alle sind ängstlich, trauen sich kaum noch aus dem Haus und somit werden z.B. auch Konzerte und Clubs weniger besucht was deren Betreiber natürlich nicht gutheißen. Dann ist da noch die kleine Anna. Sie ist ein Musikalisch begabtes Kind.... Der Bund der Zwölf Miriam Pharo Die Magie der Musik! Eine geheimnisvolle Krankheit kursiert. Alle sind ängstlich, trauen sich kaum noch aus dem Haus und somit werden z.B. auch Konzerte und Clubs weniger besucht was deren Betreiber natürlich nicht gutheißen. Dann ist da noch die kleine Anna. Sie ist ein Musikalisch begabtes Kind. Ihr Vater will alles tun, um ihre Begabung für die Klarinette zu fördern. Sie wird auf der Straße entdeckt und soll in der Philharmonie der Zwei Welten mit spielen. Dazu muss sie allerdings ihren Vater verlassen, denn sie soll sich ganz auf ihr Instrument und die Musik konzentrieren. Beide trennen sich schweren Herzens. Der Besitzer des Nuits Folles ermittelt auf eigene Faust wegen der heimtückischen Krankheit. Sein Geschäft läuft immer schlechter und wenn sich das nicht ändert ist er bald pleite. Da kommt ihm die Belohnung, für Sachdienliche Hinweise grade recht. Es ist eine spannende Geschichte, rund um die Musik. Die Spannung wird gut aufgebaut und gehalten. Eine Kritik habe ich allerdings. Innerhalb der Kapitel, gibt es keine Absätze. Alles steht aneinander und man kommt richtig aus dem Lesefluss, weil sich Plötzlich die Orte oder die Personen ändern und man das nicht gleich mitbekommt. Das ist schon störend. Ansonsten ist es ein tolles Buch, was ich auf jeden Fall empfehlen würde.

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Gelungener Mix aus Geschichte, Mystik und Musik
von PMelittaM aus Köln am 22.02.2016
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Paris 1926: Die Methusalem-Seuche, deren Ursprung unklar ist und bei der die Erkrankten innerhalb kürzester Zeit um Jahrzehnte altern, hat schon mehrere Todesopfer gefunden. Der Clubbesitzer Vincent fürchtet um seinen Umsatz, da Clubs nun gemieden werden - und das ausgerechnet, als er seine Schulden zurückzahlen muss. Als eine hohe... Paris 1926: Die Methusalem-Seuche, deren Ursprung unklar ist und bei der die Erkrankten innerhalb kürzester Zeit um Jahrzehnte altern, hat schon mehrere Todesopfer gefunden. Der Clubbesitzer Vincent fürchtet um seinen Umsatz, da Clubs nun gemieden werden - und das ausgerechnet, als er seine Schulden zurückzahlen muss. Als eine hohe Belohnung ausgelobt wird, macht er sich daher, zusammen mit seiner Partnerin Magali daran, die Herkunft der Seuche aufzuklären. Zeitgleich gastiert die „Philharmonie der Zwei Welten“ in Paris, deren Musik eine ganz besondere ist und von den Besuchern begeistert aufgenommen wird. Jedoch scheint ein Geheimnis das Orchester zu umgeben. Miriam Pharo, deren Großvater (die Autorin widmet ihm mit sehr schönen, eindrucksvollen Worten den Roman) selbst Musiker und Komponist war, hat eine interessante Geschichte geschaffen, in der die Musik eine wichtige Rolle spielt; Miriam Pharo findet wunderbare, sehr kraftvolle Worte, sie zu beschreiben, und so glaubt man sie beim Lesen tatsächlich zu hören. Mit der Musik zieht zugleich ein mystisches Element in den Roman ein, das erst nach und nach aufgedeckt wird. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven. Neben Vincent und Magali erhält vor allem Anna, eine der Musikerinnen der Philharmonie eine größere Rolle. Die Protagonisten sind der Autorin gut gelungen, vor allem die beiden Frauen gefallen mir gut, während Magali eine moderne Frau ist, die gerne Auto fährt und Hosen trägt, ist Anna eher scheu, aber eine sehr begabte Klarinettistin. Auch die Nebenrollen hat Miriam Pharo nicht vernachlässigt und interessante Charaktere kreiert. Mehrere Rückblenden und Erinnerungen liefern nicht nur tiefer gehende Erklärungen für das Geschehen, sondern auch für die Charaktere, und auch mit geschichtlichen (Hintergrund)Informationen (die Lust darauf machen, sich weiter zu informieren) spart die Autorin nicht. Es dauert etwas, bis die Geschichte packt und Spannung aufkommt, doch das Geschehen wird immer mysteriöser und undurchsichtiger, es ergeben sich immer mehr Fragen, und als Leser wird man immer neugieriger auf das, was dahinter steckt. Am Ende hätte ich mir gewünscht, dass die einzelnen Motivationen feiner ausgearbeitet worden wären und auch auf die Liebesgeschichte hätte ich persönlich gut verzichten können, letztere war jedoch recht dezent eingearbeitet und passte durchaus zu den Charakteren. Insgesamt ist Miriam Pharo ein Roman gelungen, dem eine originelle Idee zu Grunde liegt, und der Geschichte, Mystik und Musik interessant vermischt. Wer es gerne außergewöhnlich mag, sollte zugreifen.

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