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Der Distelfink

Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis 2014 und nominiert für den Women's Prize for Fiction 2014

(16)
Es passiert, als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist. An dem Tag, an dem er mit seiner Mutter ein New Yorker Museum besucht, verändert ein schreckliches Unglück sein Leben für immer. Er verliert sie unter tragischen Umständen und bleibt allein und auf sich gestellt zurück, sein Vater hat ihn schon lange im Stich gelassen. Theo versinkt in tiefer Trauer, die ihn lange nicht mehr loslässt. Auch das Gemälde, das seit dem fatalen Ereignis verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Und das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, scheint ihn geradezu in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen zu ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reisst ...
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 07.04.14
Donna Tartt gehört zu den Autorinnen, die gefühlt alle einhundert Jahre einen Roman schreiben. Aber wenn dann ein neuer erscheint, nun ihr dritter nach "Die geheime Geschichte" und "Der kleine Freund", dann ist es nicht weniger als ein geniales literarisches Meisterstück! Donna Tartt erzählt leidenschaftlich, bei ihr ist jede Beschreibung des kleinsten Gegenstands, jeder eigentlichen Unwichtigkeit, jedes kleinen und grossen Gedankens etwas, das man in sich aufsaugt. Das über 1000 Seiten durchzuhalten, das ist die Kunst. Den Werdegang von Theo Decker nach dem Tod seiner Mutter ist beängstigend gut dargestellt. Man fühlt, leidet und freut sich mit ihm. "Der Distelfink" ist grosse literarische Erzählkunst.
Portrait

Donna Tartt wurde in Greenwood, Mississippi, geboren. Während ihres Studiums am Bennington College, Vermont, begann sie mit der Arbeit an ihrem ersten Roman "Die geheime Geschichte" und schrieb sich damit unter die wichtigsten zeitgenössischen Autorinnen Amerikas.

Ihr neuer Roman "Der Distelfink" belegte gleich Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste. Donna Tartt lebt abwechselnd in Charlottesville/Virginia und Manhattan.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1024
Erscheinungsdatum 10.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-31239-9
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 224/149/55 mm
Gewicht 989
Originaltitel The Goldfinch
Verkaufsrang 9.842
Buch (gebundene Ausgabe)
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Durchschnitt
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Solides Handwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2014

Der Distelfink ist sprachlich schön, der Aufbau versiert strukturiert, die Geschichte interessant und phasenweise mit einem dezenten Humor gewürzt. Die Ausflüge in den von schrulligen und zwielichtigen Gestalten bevölkerten Kunstbetrieb, die mit Worten nicht greifbare Faszination eines Meisterwerkes, die Tartt irgendwie doch ganz gut beschreibt; einige gelungene Figuren wie... Der Distelfink ist sprachlich schön, der Aufbau versiert strukturiert, die Geschichte interessant und phasenweise mit einem dezenten Humor gewürzt. Die Ausflüge in den von schrulligen und zwielichtigen Gestalten bevölkerten Kunstbetrieb, die mit Worten nicht greifbare Faszination eines Meisterwerkes, die Tartt irgendwie doch ganz gut beschreibt; einige gelungene Figuren wie Theos Vater, sein Freund Boris oder die elegante Mrs. Barbour, all das und einiges mehr macht aus dem Distelfinken ein gutes Buch. Mehr ist es aber nicht. Existenzielle Themen, seelische Abgründe, philosophische Gedankenspiele, ein tieferer Sinn hinter allem, den so ein umfangreiches Buch in Andeutungen vermuten lässt - das alles wird nur angekratzt, aber nie ausgeführt und zu Ende gedacht. Und dafür, daß vieles an der Oberfläche dümpelt, und weil bereits vermittelte Vorgänge unangemessen gedehnt werden, hat das Buch ca. 500 Seiten zuviel. Weshalb (die für Apple Schleichwerbung betreibende) Tartt für dieses Buch 10 Jahre benötigt und außerdem einen Pulitzer dafür bekommen hat, ist mir ein Rätsel. Natürlich hat der motzende Leser es leicht, er selbst könnte so ein Buch niemals schreiben, aber es gibt viele Autoren, die es meiner Ansicht nach besser können.

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3 0
Der Distelfink - Donna Tartt
von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2014

"Der Distelfink" ist das dritte, ungeduldig erwartete Buch von Donna Tartt. Diese Ausnahme-Autorin hat ein Meisterwerk geschaffen. In dem Buch geht es um ein solches der Malerei, von Carel Fabritius aus dem Jahre 1654. Es ist ein kleines, eigentlich unscheinbares Gemälde, das, wenn man sich darauf einlässt, einen dauerhaft... "Der Distelfink" ist das dritte, ungeduldig erwartete Buch von Donna Tartt. Diese Ausnahme-Autorin hat ein Meisterwerk geschaffen. In dem Buch geht es um ein solches der Malerei, von Carel Fabritius aus dem Jahre 1654. Es ist ein kleines, eigentlich unscheinbares Gemälde, das, wenn man sich darauf einlässt, einen dauerhaft fesselt. Unscheinbar ist auch der Protagonist des Buches, der 13 Jahre alte Theo Decker, dessen Leben durch das Gemälde dramatisch verändert und begleitet wird. Auf der Ausstellung, die Theo mit seiner Mutter besucht, um das Gemälde (ihr Lieblingsgemälde) zu sehen, geschieht das Unfassbare: Er verliert seine geliebte Mutter, kann aber das Gemälde retten. Das Leben von Theo ist danach alles andere als geordnet. Von New York verschlägt es ihm nach Las Vegas; Drogen, Alkohol und Kriminalität gehören zu seinem Alltag als Jugendlicher und die unerfüllte Liebe zu Pippa. Schließlich gelingt es ihm in New York im Kunsthandel Fuß zu fassen. Doch dann tritt unerwartet das Gemälde wieder in sein Leben und verändert alles. Ich habe dieses Buch mit wachsender Begeisterung gelesen. Die Autorin schafft es, feinsinnig und nuanciert eine außergewöhnliche und ungemein spannende, mit überraschenden Wendungen versehene Geschichte zu erzählen. Man taucht in das Buch ein und es lässt einen nicht mehr los. Der absolute Lesegenuss.

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2 0
Sprachgewaltige Lebensgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus %3B505031984854217 am 15.06.2014

Ein großes Leid und eines, das ich erst anfange zu verstehen: Wir können uns unser eigenes Herz nicht aussuchen, Wir können uns nicht zwingen zu wollen, was gut für uns oder gut für andere ist. Wir können uns nicht aussuchen, wer wir sind. (S. 1.008) Theos Tag beginnt nicht besonders,... Ein großes Leid und eines, das ich erst anfange zu verstehen: Wir können uns unser eigenes Herz nicht aussuchen, Wir können uns nicht zwingen zu wollen, was gut für uns oder gut für andere ist. Wir können uns nicht aussuchen, wer wir sind. (S. 1.008) Theos Tag beginnt nicht besonders, er wurde von der Schule suspendiert und soll dort mit seiner Mutter vorstellig werden. Es regnet, die beiden sind wortkarg miteinander. Theo hat ein schlechtes Gewissen und dann auch wieder nicht, ein kleiner Fehltritt und schon macht die Schule ein Drama daraus. Aber seine Mutter zu enttäuschen tut ihm weh, ihr Schweigen, straft ihn. Bereitwillig stimmt er deswegen zu, eine aktuelle Kunstausstellung niederländischer Künstler in der 5th Avenue zu besuchen. Nicht lange nach ihrem Aufenthalt und als die beiden eigentlich schon wieder am Gehen sind, passiert das Schreckliche. Mehrere Bomben detonieren im Gebäude und richten eine Verwüstung sondergleichen an. Theodore bleibt wie durch ein Wunder so gut wie unverletzt. Auf der Suche nach seiner Mutter begegnet er einem Sterbenden, dessen Hand er hält. Das verwirrende Gespräch, dass er mit diesem Mann führt, leitet Theo dazu an, eines der bedeutendsten Gemälde der Ausstellung zu entwenden – den Distelfink von Carel Fabritius. Im allgemeinen Chaos entschlüpft Theodore durch einen Hinterausgang und flüchtet sich in die elterliche Wohnung. Erst als seine Mutter nicht nach Hause kommt beginnt er zu fürchten, ihr sei etwas zugestoßen. Als einige Zeit später die Fürsorge vor der Tür steht ist es gewiss – sie ist im Museum zu Tode gekommen. Für Theo beginnt ein Leben voller Unsicherheiten und die sich zunächst langsam drehende Abwärtsspirale droht bald ihn und alle seine Hoffnungen und Träume mit in den Abgrund zu reißen. Wir begleiten Theo durch sein bewegtes Leben, dabei hilft die verwendete Ich-Form den LeserInnen ganz schnell Teil von Theo’s Welt zu werden. Donna Tartt schreibt leichtfüssig einen Roman der genauso Gesellschaftskritik, wie Milieustudie aber auch Krimi oder metaphysische Weltanschauung sein kann. Dabei versteigt sie sich ab und an in wortreiche, detailgetreue Wiedergaben von Situationen, was aber nur in seltenen Fällen die Toleranz der LeserInnen übersteigen mag. Für manche vielleicht nicht einfach zu verdauen ist Tartts Hang zur Metaphysik und der allzu smoothe Ausgang der Geschichte, der sich nicht recht mit der zuvor aufgebauten Dramaturgie verbinden will. Insgesamt aber 1022 lesenswerte Seiten, die uns erschrecken und berühren werden und uns viele Gedanken in viele unterschiedliche Richtungen denken lassen werden.

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2 0
Großartig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 06.07.2014

Ein überragender Roman. Mitreißend, spannend und verstörend, übervoll von Glück und Leid eines jungen Lebens. Herrliche Sprache und nach über 1000 Seiten mag ich es gleich noch einmal lesen.

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1 0
BANG oder wie Meisterwerke wirken
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 23.04.2014

Niemand kann sich sein Herz aussuchen, dieser Satz hat mich verblüfft. Wahrscheinlich ist es dieser Satz, den ich in zehn Jahren mit diesem grandiosem Buch verbinden werde. Donna Tartt hat mich mit diesem Buch umgehauen! Beim Lesen hatte ich dauernd das Gefühl, schon sehr lange nicht mehr eine so... Niemand kann sich sein Herz aussuchen, dieser Satz hat mich verblüfft. Wahrscheinlich ist es dieser Satz, den ich in zehn Jahren mit diesem grandiosem Buch verbinden werde. Donna Tartt hat mich mit diesem Buch umgehauen! Beim Lesen hatte ich dauernd das Gefühl, schon sehr lange nicht mehr eine so treffende Beschreibung von Verlorensein, Liebe, Freundschaft und wilder Lebenslust gelesen zu haben. Lassen Sie sich dieses fabelhafte und starke Leseerlebnis auf keinen Fall entgehen!

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1 0
Der Distelfink
von einer Kundin/einem Kunden aus Winterthur am 30.09.2015

Ein mit aller Sorgfalt geschriebenes Buch! Aufbau und das langsam anziehende Tempo der Erzählung ist sprachlich wie auch inhaltlich ein voller Genuss (wie bis jetzt alle Bücher von Donna Tartt).

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Jetzt schon ein Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden am 18.05.2015

Donna Tartt schreibt ungefähr alle 10 Jahre ein Buch. Und jedes Mal ist es ein so großartiges wie das vorherige. Theo bleibt trotz Drogensucht, Lügerei und Betrügereien ein grundsymphatischer Hauptdarsteller, selten wurden Figuren in einem Roman so dezidiert dargestellt. Man meint beim Lesen, sie greifen zu können. Und erkennt... Donna Tartt schreibt ungefähr alle 10 Jahre ein Buch. Und jedes Mal ist es ein so großartiges wie das vorherige. Theo bleibt trotz Drogensucht, Lügerei und Betrügereien ein grundsymphatischer Hauptdarsteller, selten wurden Figuren in einem Roman so dezidiert dargestellt. Man meint beim Lesen, sie greifen zu können. Und erkennt an so vielen Stellen des Buches, die Verzweiflung Theos, die so oft als logische Konsequenz seiner Erfahrungen daher kommt. Schon jetzt ein Klassiker.

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Bestes Buch 2014
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2015

Theo Decker verliert als 13 jähriger bei einem Bombenanschlag in einem Museum seine geliebte Mutter. Dieses Unglück verändert ab sofort sein Leben für immer. Alleine zurückgeblieben, kommt er fortan mit dem Verlust und seiner Trauer in seinem Leben nicht mehr zurecht. Das Lieblingsgemälde seiner Mutter "Der Distelfink" hat er... Theo Decker verliert als 13 jähriger bei einem Bombenanschlag in einem Museum seine geliebte Mutter. Dieses Unglück verändert ab sofort sein Leben für immer. Alleine zurückgeblieben, kommt er fortan mit dem Verlust und seiner Trauer in seinem Leben nicht mehr zurecht. Das Lieblingsgemälde seiner Mutter "Der Distelfink" hat er bei dem Anschlag mitgehen lassen. Aber auch dieser Besitz, der ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Er kommt als Pflegesohn in die Familie seines besten Freundes, wird dort aber nie voll akzeptiert. Als dann eines Tages sein verschollener Vater auftaucht und ihn mit nach Vegas nimmt, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht in kriminelle Kreise abzurutschen. Donna Tartt hat sich 10 Jahre Zeit gelassen, um dieses Meisterwerk zu präsentieren. Ein düsteres und trotzdem überwältigendes Buch. Sprachgewaltig, tiefgründig und mitreißend geschrieben. Absolut empfehlenswert!

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Wahnsinnsbuch!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.06.2014

Bereits der erste Titel von Donna Tartt schlug seinerzeit ein wie eine Bombe. Im Gegensatz zu "Die geheime Geschichte" legt die Autorin mit ihrem "Distelfink" aber keinen Krimi vor, sondern vielmehr einen Entwicklungsroman vorgelegt. Und was für einen! Sprachlich genial zeichnet Tartt im Kopf ihrer Leser phantasievolle und fantastische... Bereits der erste Titel von Donna Tartt schlug seinerzeit ein wie eine Bombe. Im Gegensatz zu "Die geheime Geschichte" legt die Autorin mit ihrem "Distelfink" aber keinen Krimi vor, sondern vielmehr einen Entwicklungsroman vorgelegt. Und was für einen! Sprachlich genial zeichnet Tartt im Kopf ihrer Leser phantasievolle und fantastische Bilder. Insgesamt ein ganz, ganz tolles Buch, für das man sich ein wenig Zeit nehmen sollte.

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Chapeau!
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2014

Donna Tartts meisterlich geschriebener Roman um ein dramatisches Unglück, ein rätselhaftes Gemälde und der schwierigen Suche nach sich selbst, fesselt von der ersten bis zur letzten 1024. Seite. Dafür gab es hochverdient und sehr zu Recht den Pulitzerpreis.

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New York - Las Vegas - Amsterdam - ein Distelfink voller Geheimnisse...
von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2014

Der Roman um ein sehr kleines Gemälde, gemalt von Cornelius Fabritius in seinem Todesjahr 1654 , was unerlaubterweise bei einer Explosion in den Besitz von Theo Decker gelangt und fortan seine Lebensumstände bestimmt, ist von großer Sprachgewalt und gibt gleichzeitig einen Begriff davon, wie... Der Roman um ein sehr kleines Gemälde, gemalt von Cornelius Fabritius in seinem Todesjahr 1654 , was unerlaubterweise bei einer Explosion in den Besitz von Theo Decker gelangt und fortan seine Lebensumstände bestimmt, ist von großer Sprachgewalt und gibt gleichzeitig einen Begriff davon, wie wesentlich Kunst und Kultur ist ! Theo Decker ist durch den Tod seiner Mutter durch und durch traumatisiert, von schweren Schuldgefühlen belastet und seine Kreise bewegen sich in Richtung Kriminalität. Einzig die intensive Freundschaft zu Boris ist außergewöhnlich und gibt Halt . Sprachlich ist das Buch gewaltig, die Charaktere intensiv und stark und die Erzählebenen sind mehr als vielschichtig, ein echtes Leseabenteuer ! Schade nur, dass es immer zehn Jahre braucht, bis ein neues Buch von Donna Tartt erscheint - allerdings benötigen 1022 Seiten eben auch ihre Zeit !

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Ein Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2014

Zwischen den Büchern von Donna Tartt liegen immer mehr als 10 Jahre und wer den "Distelfink" liest, der weiß auch warum. Auf über 1000 Seiten erzählt uns diese grandiose Schriftstellerin die Geschichte des Theodore Decker. Sein Erwachsenwerden ohne Mutter, seine Suche nach einem Zuhause, seine Liebe zur Kunst und zu... Zwischen den Büchern von Donna Tartt liegen immer mehr als 10 Jahre und wer den "Distelfink" liest, der weiß auch warum. Auf über 1000 Seiten erzählt uns diese grandiose Schriftstellerin die Geschichte des Theodore Decker. Sein Erwachsenwerden ohne Mutter, seine Suche nach einem Zuhause, seine Liebe zur Kunst und zu einem Mädchen namens Pippa. Wir reisen mit ihm nach Las Vegas zu seinem Vater, der sein Geld in den Spielhallen verdient oder verliert. Wir erleben wie Theo einen Freund namens Boris findet, einen Hallodri wie er im Buche steht, der ihn mit Drogen und noch einigen anderen illegalen Machenschaften bekannt macht. Der "Distelfink" begleitet Theo, er kann sich nicht von dem Gemälde trennen, auch wenn es ihn fast das Leben kostet, stellt es für ihn doch die einzige verbliebene Verbindung zu seiner Mutter dar. Über 1000 atemberaubende Seiten, ein großartiges, ein fantastisches Buch- ein Meisterwerk eben!

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Der Distelfink
von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2014

Theodore Decker ist dreizehn Jahre alt, als er bei einem Terroranschlag auf ein Museum in New York seine Mutter verliert. Er selbst, leicht verletzt und traumatisiert, nimmt, durch einen schwerverletzten Besucher dazu aufgefordert ,ein sehr bekanntes und äußerst wertvolles Gemälde, welches das Lieblingsgemälde seiner Mutter ist, 'Der Distelfink' mit.... Theodore Decker ist dreizehn Jahre alt, als er bei einem Terroranschlag auf ein Museum in New York seine Mutter verliert. Er selbst, leicht verletzt und traumatisiert, nimmt, durch einen schwerverletzten Besucher dazu aufgefordert ,ein sehr bekanntes und äußerst wertvolles Gemälde, welches das Lieblingsgemälde seiner Mutter ist, 'Der Distelfink' mit. Sein ganzes Leben wird sich um dieses Gemälde drehen, ein Leben voll von Ungeliebtsein, Drogen-und Alkoholproblemen, Kämpfe gegen sich selbst und seine Ängste und immer wieder der 'Distelfink'. Nach Jahren, die er bei seinem Vater verbrachte, kehrt er wieder in sein geliebtes New York zurück, doch sein Leben wird nie wieder so unbeschwert sein, wie es einmal war. Ein berührender und gleichzeitig mitreissender dritter Roman von der unglaublich talentierten Donna Tartt, die sich für jeden ihrer Romane so viel Zeit zur Rechereche und zum Schreiben lässt, wie sie braucht.

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Magistral!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.03.2014

Von Zeit zu Zeit erscheinen Bücher, die sich in einer außergewöhnlichen Liga befinden. Sie haben dieses ganz gewisse Etwas, kaum greifbar, aber man spürt es sofort. Dass eine Schriftstellerin zu so etwas fähig ist, und ich dás lesen darf, dafür bin ich ihr dann sehr dankbar. Donna Tartts „der... Von Zeit zu Zeit erscheinen Bücher, die sich in einer außergewöhnlichen Liga befinden. Sie haben dieses ganz gewisse Etwas, kaum greifbar, aber man spürt es sofort. Dass eine Schriftstellerin zu so etwas fähig ist, und ich dás lesen darf, dafür bin ich ihr dann sehr dankbar. Donna Tartts „der Distelfink“ gehört für mich ganz bestimmt in dieser Liga. Es ist in 20 Jahren ihr 3. Buch (nach The Secret History und The Little Friend). Sie nimmt sich viel Zeit für ihre Bücher und man merkt, dass sie auch richtig ausführlich recherchiert. Das Ergebnis ist auch diesmal ein Feuerwerk für die Sinne. Die Geschichte ist interessant, kurzweilig und vielschichtig, von einer Künstlerin erzählt, die die gesamte Palette an Sprachmöglichkeiten benutzt. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Theodore Decker und ein weltberühmtes Gemälde. Der 13-jährige Theo verliert im New Yorker Metropolitan Museum of Art seine Mutter bei einer Explosion. Auf Drängen eines weiteren Opfers nimmt er aber eins der Topwerke der Ausstellung mit. Es ist ein kleines, aber feines Gemälde: Der Distelfink (The Goldfinch), ein Werk von Carel Fabritius aus dem Jahre1654. Warum er das nicht gleich nach seiner Rettung der Polizei oder den Rettungskräften übergibt, sondern zuerst mal behält, das ist ihm selber auch nicht so ganz klar. Lange Zeit fühlt er sich durch das Bild noch mit seiner Mutter verbunden. Das Schicksal nimmt ihren Lauf und bringt Theo von seiner ersten Nobel-Notunterkunft über Las Vegas wieder zurück nach New York. Alkohol- und Drogenkonsum, eine unbeantwortete Liebe; Theo versucht, sich als Kunsthändler durchs Leben zu schlagen. Dabei ist oft der Gedanke, er könne sich jederzeit das (gut versteckte) Bild anschauen, das Einzige, das ihn nicht ganz verzweifeln lässt. Aber wenn ihn Boris, alter Freund aus Las Vegas, besucht, hat der eine niederschmetternde Nachricht, die alles aus den Fugen bringt … Es gibt über dieses Buch so viel zu sagen, aber dabei kann man dem Buch nie gerecht werden. Wirklich, unbedingt lesen!

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bisweilen langatmig
von Daniela aus Berlin am 22.05.2014

auch wenn sich alle Kritiken überschlagen: beim soundsovielten Drogenrausch hatte ich genug! eine wirklich unbestritten gute Schreibweise und sehr gemütliche Aspekte, z. B. in der Werkstatt. Aber eben auch Längen.

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1022 Seiten pures Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2014

Theo Decker ist 13 Jahre alt. Er lebt mit seiner, nunmehr alleinerziehenden Mutter, in New York. Ohne eine Nachricht zu hinterlassen, ist Theos Vater vor einigen Monaten, auf und davon. Auch wenn ihre finanzielle Lage nicht ausgesucht rosig ist, so ist ihr Leben seither doch deutlich entspannter. Im Moment... Theo Decker ist 13 Jahre alt. Er lebt mit seiner, nunmehr alleinerziehenden Mutter, in New York. Ohne eine Nachricht zu hinterlassen, ist Theos Vater vor einigen Monaten, auf und davon. Auch wenn ihre finanzielle Lage nicht ausgesucht rosig ist, so ist ihr Leben seither doch deutlich entspannter. Im Moment steckt Theo allerdings in Schwierigkeiten. Von einem Schulfreund hat er sich zu einer richtig dummen Sache überreden lassen. Er würde es gern ungeschehen machen, allerdings erhält seine Mutter eine Vorladung der Schule. Da noch ausreichend Zeit bis zu ihrem Termin in der Schule ist, beschließen sie, sich die Zeit im Museum zu vertreiben. Es sind letzte,glückliche Augenblicke, die Theo mit seiner Mutter verbringt. Für einen kurzen Moment nur trennt sich Theo von ihr, als eine schwere Explosion das Gebäude erschüttert. Es ist eine Verkettung von unglücklichen Umständen......... "...und das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, scheint ihn geradezu in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen zu ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt........." Der Distelfink von Donna Tartt. 1022 Seiten pures Lesevergnügen

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0 1
Der Distelfink
von einer Kundin/einem Kunden am 15.05.2014
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Eine sehr spannende und ergreifende Geschichte, die einfach alles zu bieten hat. Freundschaft, Liebe und natürlich die Lust am Leben und der Leichtigkeit kommen nicht zu kurz! Sehr empfehlenswert!

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Faszinierend
von Carmen aus Mettmann am 29.06.2014
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Das Buch lässt sich in keine Roman-Kategorie einordnen. Es ist spannend (aber kein Krimi), es erzählt den Teil einer Lebensgeschichte (aber keine Biografie) - es hat mich einfach von Anfang bis zum Schluss gefesselt. Man lebt mit der Hauptfigur mit, aber ohne sich mit ihr zu identifizieren. Auch die... Das Buch lässt sich in keine Roman-Kategorie einordnen. Es ist spannend (aber kein Krimi), es erzählt den Teil einer Lebensgeschichte (aber keine Biografie) - es hat mich einfach von Anfang bis zum Schluss gefesselt. Man lebt mit der Hauptfigur mit, aber ohne sich mit ihr zu identifizieren. Auch die anderen Romanfiguren sind äußerst lebendig - vor allem Boris ist mir mit all seinen Schattenseiten ans Herz gewachsen. Die Sprache ist intensiv und einmalig.

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Ein Wahnsinnsbuch - mein Favorit des Frühlings 2014. Donna Tartt weiss wirklich wie man schreibt, den Leser für sich vereinnahmt und gekonnt überrascht. Theodore Decker lebt mit seiner Mutter in New York, sie haben es nicht immer einfach. Alles in Allem hat er aber eine gute Kindheit. Bei einem... Ein Wahnsinnsbuch - mein Favorit des Frühlings 2014. Donna Tartt weiss wirklich wie man schreibt, den Leser für sich vereinnahmt und gekonnt überrascht. Theodore Decker lebt mit seiner Mutter in New York, sie haben es nicht immer einfach. Alles in Allem hat er aber eine gute Kindheit. Bei einem Museumsbesuch trennen sich ihre Wege, eine Explosion zerstört einen Teil des Museums. Seine Mutter gehört ebenfalls zu den Todesopfern. Über Umwege gelangt er an ein kleines Meisterwerk, den „Distelfink“. Dies verhilft Theo zu neuen Freunden, Feinden und verhilft ihm zu einem neuen Lebensansatz. 1022 Seiten Sprachvergnügen und prägendes Kopfkino. Sie wurden mir (erwartungsgemäss) nicht zu lang oder eintönig. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise nach New York, Las Vegas und Europa, überrascht mit Irrungen, Wirrungen und Ideen. Schon allein der Einstieg gelingt rasch – der Plot überzeugt. Das Ende ist vielleicht ein bisschen zu verklärt, davon einmal abgesehen ist das Buch ein echtes Kleinod, welches man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.

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Phänomenal
von einer Kundin/einem Kunden aus Richterswil am 10.04.2014
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Dieses Buch lässt einem schlicht und einfach nicht mehr los. Das Schicksal des Theo Decker wird sehr detailliert und wortgewandt beschrieben. Absolut empfehlenswertes Buch!

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