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Der Distelfink

Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis 2014 und nominiert für den Women's Prize for Fiction 2014

(13)
Es passiert, als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist. An dem Tag, an dem er mit seiner Mutter ein New Yorker Museum besucht, verändert ein schreckliches Unglück sein Leben für immer. Er verliert sie unter tragischen Umständen und bleibt allein und auf sich gestellt zurück, während sein Vater ihn schon lange im Stich gelassen hat. Theo versinkt in tiefer Trauer, die ihn lange nicht mehr loslässt. Auch das Gemälde, das seit dem fatalen Ereignis verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Und das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, scheint ihn geradezu in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen zu ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt.
Rezension
"Dieses Buch lässt keinen kalt: Donna Tartts Roman „Der Distelfink“ [...] zeigt eine grosse Erzählerin, die so spannend wie eine Thrillerautorin schreibt."
Portrait
Donna Tartt wurde in Greenwood, Mississippi, geboren. Während ihres Studiums am Bennington College begann sie mit der Arbeit an ihrem ersten Roman »Die geheime Geschichte« und schrieb sich damit unter die wichtigsten zeitgenössischen Autorinnen Amerikas.
Ihr neuer Roman »Der Distelfink« belegte gleich Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste, stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet und begeistert Leser und Kritiker: »Umwerfend! Ein grandioser Roman, der daran erinnert, wie schön es ist, sich voll und ganz in ein Buch zu vertiefen und dafür nächtelang durchzulesen.« (New York Times) Donna Tartt lebt heute abwechselnd in Charlottesville, Virginia, und Manhattan.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 1024, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641125981
Verlag Goldmann
Verkaufsrang 2.878
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Der Distelfink
von einer Kundin/einem Kunden am 15.05.2014

Eine sehr spannende und ergreifende Geschichte, die einfach alles zu bieten hat. Freundschaft, Liebe und natürlich die Lust am Leben und der Leichtigkeit kommen nicht zu kurz! Sehr empfehlenswert!

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Faszinierend
von Carmen aus Mettmann am 29.06.2014

Das Buch lässt sich in keine Roman-Kategorie einordnen. Es ist spannend (aber kein Krimi), es erzählt den Teil einer Lebensgeschichte (aber keine Biografie) - es hat mich einfach von Anfang bis zum Schluss gefesselt. Man lebt mit der Hauptfigur mit, aber ohne sich mit ihr zu identifizieren. Auch die... Das Buch lässt sich in keine Roman-Kategorie einordnen. Es ist spannend (aber kein Krimi), es erzählt den Teil einer Lebensgeschichte (aber keine Biografie) - es hat mich einfach von Anfang bis zum Schluss gefesselt. Man lebt mit der Hauptfigur mit, aber ohne sich mit ihr zu identifizieren. Auch die anderen Romanfiguren sind äußerst lebendig - vor allem Boris ist mir mit all seinen Schattenseiten ans Herz gewachsen. Die Sprache ist intensiv und einmalig.

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von Maria Leisibach aus Basel am 11.04.2014

Ein Wahnsinnsbuch - mein Favorit des Frühlings 2014. Donna Tartt weiss wirklich wie man schreibt, den Leser für sich vereinnahmt und gekonnt überrascht. Theodore Decker lebt mit seiner Mutter in New York, sie haben es nicht immer einfach. Alles in Allem hat er aber eine gute Kindheit. Bei einem... Ein Wahnsinnsbuch - mein Favorit des Frühlings 2014. Donna Tartt weiss wirklich wie man schreibt, den Leser für sich vereinnahmt und gekonnt überrascht. Theodore Decker lebt mit seiner Mutter in New York, sie haben es nicht immer einfach. Alles in Allem hat er aber eine gute Kindheit. Bei einem Museumsbesuch trennen sich ihre Wege, eine Explosion zerstört einen Teil des Museums. Seine Mutter gehört ebenfalls zu den Todesopfern. Über Umwege gelangt er an ein kleines Meisterwerk, den „Distelfink“. Dies verhilft Theo zu neuen Freunden, Feinden und verhilft ihm zu einem neuen Lebensansatz. 1022 Seiten Sprachvergnügen und prägendes Kopfkino. Sie wurden mir (erwartungsgemäss) nicht zu lang oder eintönig. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise nach New York, Las Vegas und Europa, überrascht mit Irrungen, Wirrungen und Ideen. Schon allein der Einstieg gelingt rasch – der Plot überzeugt. Das Ende ist vielleicht ein bisschen zu verklärt, davon einmal abgesehen ist das Buch ein echtes Kleinod, welches man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.

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1 0
Phänomenal
von einer Kundin/einem Kunden aus Richterswil am 10.04.2014

Dieses Buch lässt einem schlicht und einfach nicht mehr los. Das Schicksal des Theo Decker wird sehr detailliert und wortgewandt beschrieben. Absolut empfehlenswertes Buch!

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1 0
Eindrucksvoll
von einer Kundin/einem Kunden aus Marburg am 08.04.2014

Ein ganz hervorragendes, eindrucksvolles und absolut spannendes Buch. Das beste, das ich seit vielen Jahren gelesen habe. Schade, es ist ausgelesen und man muß nun leider wieder sehr lange auf ein Neues warten...Sehr, sehr empfehlenswert!

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1 0
Eine Jugend und ein Kunstwerk
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 06.03.2015

Was soll man noch zu diesem hochgelobten Roman sagen, was noch nicht gesagt wurde? Das er gut und spannend geschrieben ist? Sicherlich. Was ich mich selbst am meisten frage: Was ist eigentlich so gut und so spannend und so "süchtig-machend" an diesem Buch? Ich habe es nicht wirklich analysieren... Was soll man noch zu diesem hochgelobten Roman sagen, was noch nicht gesagt wurde? Das er gut und spannend geschrieben ist? Sicherlich. Was ich mich selbst am meisten frage: Was ist eigentlich so gut und so spannend und so "süchtig-machend" an diesem Buch? Ich habe es nicht wirklich analysieren können - ich war zu gefangen von der Geschichte. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog im "Jetzt", wird aber im Rückblick erzählt. Es ist vor allem die Geschichte einer Kindheit und Jugend, dies nimmt den größten und wichtigsten und besten Teil des Buches ein. Ein Junge lebt alleine mit seiner kunstinteressierten Mutter in New York, der Vater ist ein recht windiger und unzuverlässiger Mensch, von dem die Mutter sich getrennt hatte. Bei einem Museumsbesuch verliert der Junge seine Mutter durch ein Attentat - und ihm wird von einem sterbenden alten Mann in den Trümmern ein Kunstwerk überreicht - eben das Titelgebende Kunstwerk "Der Distelfink". In den Wirren nach dem Attentat, als der Junge zunächst von einer reichen Familie aufgenommen wird und später zu seinem Vater kommt behält der Junge das Gemälde und dieses Gemälde und die Menschen, die er seitdem kennen lernt werden ihn sein weiteres Leben begleiten und sein Leben beeinflussen, auch der Partner des alten Mannes, dem er das Bild wohl bringen sollte. Wobei die Frage auftaucht, wie und warum und wodurch ein Mensch so wird wie er wird - äußere Einflüsse? Die materiellen Verhältnisse? Die Gene? Eine Verkettung von glücklichen und unglücklichen Zufällen? Das Leben des Protagonisten wird von vielen dieser Dinge bestimmt: Die liebevolle, kunstinteressiere Mutter die beim Attentat stirbt und im Gegensatz dazu der "Glückritter"-typische Vater, der immer wieder scheitert. Die reiche Familie, die doch so unglücklich sein kann, ein alter Mann, der still und bescheiden sein Kunsthandwerk ausübt und ein Freund mit dem der Junge sonnendurchglühte Tage in einem fast schon absurden Las Vegas verbringt und der einen fatalen Einfluss auf den Jungen hat.... All dies prägt das Leben des Protagonisten - und es ist der Schreibkunst der Autorin zu verdanken, dass keiner der Charaktere nur schlecht oder nur gut ist - jeder ist vielschichtig. Und das Buch daher ein reines Lesevergnügen. Mehr als 1000 Seiten - für mich hätten es ruhig noch ein paar mehr sein können - aber bitte bei der Jugendgeschichte in der Mitte des Buches.

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Einfach toll!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 20.01.2015

Ein absolut spannendes und fesselndes Buch, das einen erst loslässt, wenn man die vielen Seiten durchgelesen hat! Wirklich sehr empfehlenswert. Habe lange kein so gutes Buch gelesen!

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Packend
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 17.08.2014

Vorweg: ich mag keine Krimis. Am Ende dieser Lektüre aber habe ich den Verdacht, "Der Distelfink" ist ein Krimi - und hat mich dennoch begeistert. Dabei fängt er langsam an, zieht einen nicht sofort in den Bann. Doch spätestens ab dem Moment, da Theo, der junge Protagonist, alleine mit... Vorweg: ich mag keine Krimis. Am Ende dieser Lektüre aber habe ich den Verdacht, "Der Distelfink" ist ein Krimi - und hat mich dennoch begeistert. Dabei fängt er langsam an, zieht einen nicht sofort in den Bann. Doch spätestens ab dem Moment, da Theo, der junge Protagonist, alleine mit dem Gemälde in New York unterwegs ist, lässt einen sein Schicksal nicht mehr los. Und das ist quälend! Unterbrochen von kurzen Phasen der Erleichterung, der Hoffnung, ist es ein bedrückender Lebensweg, von dem Theo uns berichtet. Es ging mir nicht immer gut mit diesem Buch, im Gegenteil; es ging mir vielfach richtig schlecht; denn Distanz war nicht möglich zu dieser fesselnden, aber eben auch erschütternden Geschichte.

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Ein Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 17.08.2014

Um dieses Buch zu beschreiben, brauche ich nicht viele Worte. Es ist schlicht und ergreifend ein Meisterwerk erster Güte. Lasst es euch nicht entgehen.

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Wahnsinnsbuch!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.06.2014

Bereits der erste Titel von Donna Tartt schlug seinerzeit ein wie eine Bombe. Im Gegensatz zu "Die geheime Geschichte" legt die Autorin mit ihrem "Distelfink" aber keinen Krimi vor, sondern vielmehr einen Entwicklungsroman vorgelegt. Und was für einen! Sprachlich genial zeichnet Tartt im Kopf ihrer Leser phantasievolle und fantastische... Bereits der erste Titel von Donna Tartt schlug seinerzeit ein wie eine Bombe. Im Gegensatz zu "Die geheime Geschichte" legt die Autorin mit ihrem "Distelfink" aber keinen Krimi vor, sondern vielmehr einen Entwicklungsroman vorgelegt. Und was für einen! Sprachlich genial zeichnet Tartt im Kopf ihrer Leser phantasievolle und fantastische Bilder. Insgesamt ein ganz, ganz tolles Buch, für das man sich ein wenig Zeit nehmen sollte.

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New York- Las Vegas- Amsterdam- ein distelfink voller Geheimnisse...
von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2014

Der Roman um ein sehr kleines Gemälde, gemalt von Cornelius Fabritius in seinem Todesjahr 1654 , was unerlaubterweise bei einer Explosion in den Besitz von Theo Decker gelangt und fortan seine Lebensumstände bestimmt, ist von großer Sprachgewalt und gibt gleichzeitig einen Begriff davon, wie wesentlich Kunst und Kultur ist... Der Roman um ein sehr kleines Gemälde, gemalt von Cornelius Fabritius in seinem Todesjahr 1654 , was unerlaubterweise bei einer Explosion in den Besitz von Theo Decker gelangt und fortan seine Lebensumstände bestimmt, ist von großer Sprachgewalt und gibt gleichzeitig einen Begriff davon, wie wesentlich Kunst und Kultur ist ! Theo Decker ist durch den Tod seiner Mutter durch und durch traumatisiert, von schweren Schuldgefühlen belastet und seine Kreise bewegen sich in Richtung Kriminalität. Einzig die intensive Freundschaft zu Boris ist außergewöhnlich und gibt Halt . Sprachlich ist das Buch gewaltig, die Charaktere intensiv und stark und die Erzählebenen sind mehr als vielschichtig, ein echtes Leseabenteuer ! Schade nur, dass es immer zehn Jahre braucht, bis ein neues Buch von Donna Tartt erscheint - allerdings benötigen 1022 Seiten eben auch ihre Zeit !

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0 0
1022 Seiten pures Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2014

Theo Decker ist 13 Jahre alt. Er lebt mit seiner, nunmehr alleinerziehenden Mutter, in New York. Ohne eine Nachricht zu hinterlassen, ist Theos Vater vor einigen Monaten, auf und davon. Auch wenn ihre finanzielle Lage nicht ausgesucht rosig ist, so ist ihr Leben seither doch deutlich entspannter. Im Moment... Theo Decker ist 13 Jahre alt. Er lebt mit seiner, nunmehr alleinerziehenden Mutter, in New York. Ohne eine Nachricht zu hinterlassen, ist Theos Vater vor einigen Monaten, auf und davon. Auch wenn ihre finanzielle Lage nicht ausgesucht rosig ist, so ist ihr Leben seither doch deutlich entspannter. Im Moment steckt Theo allerdings in Schwierigkeiten. Von einem Schulfreund hat er sich zu einer richtig dummen Sache überreden lassen. Er würde es gern ungeschehen machen, allerdings erhält seine Mutter eine Vorladung der Schule. Da noch ausreichend Zeit bis zu ihrem Termin in der Schule ist, beschließen sie, sich die Zeit im Museum zu vertreiben. Es sind letzte,glückliche Augenblicke, die Theo mit seiner Mutter verbringt. Für einen kurzen Moment nur trennt sich Theo von ihr, als eine schwere Explosion das Gebäude erschüttert. Es ist eine Verkettung von unglücklichen Umständen......... "...und das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, scheint ihn geradezu in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen zu ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt........." Der Distelfink von Donna Tartt. 1022 Seiten pures Lesevergnügen

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1 1
Der Distelfink
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2014

Theodore Decker ist dreizehn Jahre alt, als er bei einem Terroranschlag auf ein Museum in New York seine Mutter verliert. Er selbst, leicht verletzt und traumatisiert, nimmt, durch einen schwerverletzten Besucher dazu aufgefordert ,ein sehr bekanntes und äußerst wertvolles Gemälde, welches das Lieblingsgemälde seiner Mutter ist, 'Der Distelfink' mit.... Theodore Decker ist dreizehn Jahre alt, als er bei einem Terroranschlag auf ein Museum in New York seine Mutter verliert. Er selbst, leicht verletzt und traumatisiert, nimmt, durch einen schwerverletzten Besucher dazu aufgefordert ,ein sehr bekanntes und äußerst wertvolles Gemälde, welches das Lieblingsgemälde seiner Mutter ist, 'Der Distelfink' mit. Sein ganzes Leben wird sich um dieses Gemälde drehen, ein Leben voll von Ungeliebtsein, Drogen-und Alkoholproblemen, Kämpfe gegen sich selbst und seine Ängste und immer wieder der 'Distelfink'. Nach Jahren, die er bei seinem Vater verbrachte, kehrt er wieder in sein geliebtes New York zurück, doch sein Leben wird nie wieder so unbeschwert sein, wie es einmal war. Ein berührender und gleichzeitig mitreissender dritter Roman von der unglaublich talentierten Donna Tartt, die sich für jeden ihrer Romane so viel Zeit zur Rechereche und zum Schreiben lässt, wie sie braucht.

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Solides Handwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2014
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Der Distelfink ist sprachlich schön, der Aufbau versiert strukturiert, die Geschichte interessant und phasenweise mit einem dezenten Humor gewürzt. Die Ausflüge in den von schrulligen und zwielichtigen Gestalten bevölkerten Kunstbetrieb, die mit Worten nicht greifbare Faszination eines Meisterwerkes, die Tartt irgendwie doch ganz gut beschreibt; einige gelungene Figuren wie... Der Distelfink ist sprachlich schön, der Aufbau versiert strukturiert, die Geschichte interessant und phasenweise mit einem dezenten Humor gewürzt. Die Ausflüge in den von schrulligen und zwielichtigen Gestalten bevölkerten Kunstbetrieb, die mit Worten nicht greifbare Faszination eines Meisterwerkes, die Tartt irgendwie doch ganz gut beschreibt; einige gelungene Figuren wie Theos Vater, sein Freund Boris oder die elegante Mrs. Barbour, all das und einiges mehr macht aus dem Distelfinken ein gutes Buch. Mehr ist es aber nicht. Existenzielle Themen, seelische Abgründe, philosophische Gedankenspiele, ein tieferer Sinn hinter allem, den so ein umfangreiches Buch in Andeutungen vermuten lässt - das alles wird nur angekratzt, aber nie ausgeführt und zu Ende gedacht. Und dafür, daß vieles an der Oberfläche dümpelt, und weil bereits vermittelte Vorgänge unangemessen gedehnt werden, hat das Buch ca. 500 Seiten zuviel. Weshalb (die für Apple Schleichwerbung betreibende) Tartt für dieses Buch 10 Jahre benötigt und außerdem einen Pulitzer dafür bekommen hat, ist mir ein Rätsel. Natürlich hat der motzende Leser es leicht, er selbst könnte so ein Buch niemals schreiben, aber es gibt viele Autoren, die es meiner Ansicht nach besser können.

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