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Der dressierte Mann / Das polygame Geschlecht / Das Ende der Dressur

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Eine schwungvolle und bissige Polemik, die noch heute zur Diskussion und zum Nachdenken herausfordert.
Auch provokante Bücher können zu Klassikern werden: Mitten in die Aufbruchsstimmung der Frauenbewegung Anfang der siebziger Jahre platzte Esther Vilar mit ihrer Streitschrift ›Der dressierte Mann‹ und wurde zur Bestsellerautonn. Sie drehte den Emanzipationsspiess um und entlarvte ihre Geschlechtsgenossinnen als hartgesottene Ausbeuterinnen des Mannes.
Dem ›Dressierten Mann‹ folgten die Bücher ›Das polygame Geschlecht‹ und ›Das Ende der Dressur‹, in denen sie ihre Gedanken und Beobachtungen weiter­entwickelte. Nur auf den ersten Blick scheint Esther Vilar einseitig Partei für den Mann zu ergreifen. Wogegen sie kämpfte und kämpft, sind Rollen und Klischees, sind die ach so bequemen Arrangements zum Vorteil des weiblichen Geschlechts, sind Manipulation und Domination, Unfreiheit und Versklavung im Umgang der Geschlechter miteinander. ›Das Ende der Dressur‹ bietet eine hochaktuelle Perspektive: die grundlegende Reform unserer Arbeitswelt durch Einführung des Fünf-Stunden-Arbeitstags - wodurch nicht zuletzt der Mann aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit befreit werden könnte.
Die Diskussion um Mann und Frau ist heute noch längst nicht beendet; die Frauenbewegung hat zwar Terrain gewonnen, aber noch längst nicht den »neuen Mann« oder die »neue Frau« hervorgebracht. Eine schwungvoll bissige, polemische Wortmeldung wie die von Esther Vilar vermag auch heute noch Wind in vielleicht wieder neu bornierte Köpfe zu bringen.
Portrait

Esther Vilar ist Argentinierin deutscher Herkunft. Mit vielen ihrer Bücher hat sie Aufsehen erregt. Heute lebt sie hauptsächlich in Europa.

»In einem Krieg der Frauen gegen die Männer würden die Männer verlieren, weil sie die Frauen mehr lieben als umgekehrt.«

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 403
Erscheinungsdatum 01.12.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-36134-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 194/123/27 mm
Gewicht 352
Auflage 11. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Erstklassiger Klassiker!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 07.12.2004

Esther Vilar ist hart mit ihren Geschlechtsgenossinen ins Gericht gegangen. 'Der dressierte Mann' ist auch nach so vielen Jahren (1971) ein echtes Lesevergnügen, sicher nicht nur für Männer. Spritzig geschrieben, werden ganz normale Beispiele aus dem Leben in einen gesellschaftspolitischen Zusammenhang gestellt. Vereinzelt überzieht die Autorin, wenn sie Frauen... Esther Vilar ist hart mit ihren Geschlechtsgenossinen ins Gericht gegangen. 'Der dressierte Mann' ist auch nach so vielen Jahren (1971) ein echtes Lesevergnügen, sicher nicht nur für Männer. Spritzig geschrieben, werden ganz normale Beispiele aus dem Leben in einen gesellschaftspolitischen Zusammenhang gestellt. Vereinzelt überzieht die Autorin, wenn sie Frauen generell 'Dummheit' und Männern 'Intelligenz' zuspricht. Wenn dem so wäre, würden Männer doch trotz ihrer Hormone nicht auf Frauen 'hereinfallen'. Wer sich für amüsante Feminismuskritik interessiert, sollte noch Gogolins 'Der Puppenkasper. Weibliche Macht - Männliche Ohnmacht' zur Hand nehmen.

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Unglaublich aber wahr
von einer Kundin/einem Kunden am 29.11.2011

Es ist unglaublich, was diese Frau über Ihre "Genossinnen" schreibt - und aus Sicht der Männer liegt sie damit auch "erschreckend" richtig. Manche Kapitel sind geradezu zum Inhalieren!

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1 0
Erstklassiger Klassiker!
von einer Kundin/einem Kunden aus Soltau am 07.12.2004

Esther Vilar ist hart mit ihren Geschlechtsgenossinen ins Gericht gegangen. 'Der dressierte Mann' ist auch nach so vielen Jahren (1971) ein echtes Lesevergnügen, sicher nicht nur für Männer. Spritzig geschrieben, werden ganz normale Beispiele aus dem Leben in einen gesellschaftspolitischen Zusammenhang gestellt. Vereinzelt überzieht die Autorin, wenn sie Frauen... Esther Vilar ist hart mit ihren Geschlechtsgenossinen ins Gericht gegangen. 'Der dressierte Mann' ist auch nach so vielen Jahren (1971) ein echtes Lesevergnügen, sicher nicht nur für Männer. Spritzig geschrieben, werden ganz normale Beispiele aus dem Leben in einen gesellschaftspolitischen Zusammenhang gestellt. Vereinzelt überzieht die Autorin, wenn sie Frauen generell 'Dummheit' und Männern 'Intelligenz' zuspricht. Wenn dem so wäre, würden Männer doch trotz ihrer Hormone nicht auf Frauen 'hereinfallen'. Wer sich für amüsante Feminismuskritik interessiert, sollte noch Gogolins 'Der Puppenkasper. Weibliche Macht - Männliche Ohnmacht' zur Hand nehmen.

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1 0
Frauen sind Säue
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2009

Männer sind Schweine, lautete der (heimliche) Schlachtruf vieler "Emanzen", als deren Leitzibbe (= weibliche Version von "Leithammel") sich einige Jahre später Alice Schwarzer inthronisieren sollte. Da hielt Esther Vilar schon sehr früh (1971) dagegen, volle neun Jahre vor dem "Tod des Märchenprinzen", der dann wohl den Höhepunkt weiblicher... Männer sind Schweine, lautete der (heimliche) Schlachtruf vieler "Emanzen", als deren Leitzibbe (= weibliche Version von "Leithammel") sich einige Jahre später Alice Schwarzer inthronisieren sollte. Da hielt Esther Vilar schon sehr früh (1971) dagegen, volle neun Jahre vor dem "Tod des Märchenprinzen", der dann wohl den Höhepunkt weiblicher Heulsusigkeit darstellte. Vilar war Frau von Welt, und ihr waren die bundesrepublikanischen Emanzen der "dritten Welle" wohl schlicht zu platt, zu impertinent und zu spießig, und gegen deren Mief schrieb sie mit ihrer krassen Satire an. Frauen seien blöd und faul, aber immerhin schlau genug um Männer für sich arbeiten zu lassen, lautete ihr Tenor. Für solch schnöden Verrat am holden Frauentum wurde sie dann einige Jahre später (1975) im Fernsehen von Frau Schwarzer als Faschistin und Autorin im Stürmer-Stil beschimpft (Frau Vilar ist Jüdin, und Frau Schwarzer beschimpft unbotmäßige Juden gerne mal als Nazis -- einige Jahre später wiederholte diese Vorwürfe spiegelbildlich gegen Helmut Newton). Komen wir zum Buch selbst: es ist erstaunlich gut gealtert. Vilar stellt Fragen die auch heute noch ziemlich frech wirken. Wenn Frauen so unterdrückt sind, wieso sind sie dann reicher als Männer und dürfen im Krieg zu Hause bleiben, lautete eine solche Frage. Also, ich versteh's auch nicht, Esther. Insgesamt ist das Buch trotz mancher Polemiken immer noch lesenswert.

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