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Der dunkle Fluss

Roman

(5)
Ein grosser Roman über die Schönheit und Abgründe Afrikas
Benjamin und seine Brüder leben in der Nähe eines gefährlichen Flusses. Als ihr Vater die Familie verlassen muss, verstossen sie gegen sein Verbot, sich dem Gewässer zu nähern. Die Fische, die sie dort fangen, sind Vorboten einer Tragödie.
Ein faszinierendes Familiendrama und eine sprachmächtige Fabel über das Schicksal Nigerias. Von Afrikas neuem grossem Erzähler.
"Knisternd vor Lebendigkeit, beladen von Vergänglichkeit, schwindelerregend sowohl im Stil als auch in der elementaren Kraft seiner Geschichte. Nur wenige Romane verdienen das Prädikat 'mythisch' – Chigozie Obiomas 'Der dunkle Fluss' gehört mit Sicherheit dazu. Ein wahrhaft grossartiges Debüt." Eleanor Catton (Booker-Preis 2013)
"Jeder Satz versetzt einem einen präzisen, tief empfundenen Schlag. Besser geht es nicht. Diesen Namen muss man sich merken." Alexandra Fuller, Autorin von Unter afrikanischer Sonne
Portrait
Chigozie Obioma, 1986 in Nigeria geboren, studierte Englisch, Literatur und Kreatives Schreiben auf Zypern und an der University of Michigan. Er gewann die Hopwood Awards für "fiction and poetry", seine Essays erschienen u. a. in Virginia Quarterly Review und Transition.
Nicolai von Schweder-Schreiner, geboren in Lissabon, lebt in Hamburg. Er übersetzt aus dem Englischen und dem Portugiesischen. Ausserdem arbeitet er als Komponist und Musiker.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 313
Erscheinungsdatum 13.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03592-1
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 222/134/30 mm
Gewicht 473
Originaltitel The Fishermen
Auflage 2. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Spannende Familiensaga aus Nigeria.
von Guntram Fischer am 15.01.2016

Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für seine Kinder, in einem Land mit politischen Wirrungen um die Jahrtausendwende. Das Schicksal welches die Familie entzweit und untergehen lässt. Der Glaube, an Weissagungen von Stammesmitgliedern und der Kirche welche im Konflikt zueinander stehen. Die Schönheit der Liebe zueinander und zum Land.... Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für seine Kinder, in einem Land mit politischen Wirrungen um die Jahrtausendwende. Das Schicksal welches die Familie entzweit und untergehen lässt. Der Glaube, an Weissagungen von Stammesmitgliedern und der Kirche welche im Konflikt zueinander stehen. Die Schönheit der Liebe zueinander und zum Land. Alles ist perfekt beschrieben und wundervoll verknüpft. Ein spannendes Buch über das Leben, Erziehung und Beziehung. Ich konnte dieses Buch nur schwer zur Seite legen, da ich gefesselt von der Geschichte unbedingt das nächste Ereignis erfahren wollte. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Kein Buch sondern ein Ereignis.

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Ein spannender und sprachgewaltiger Debüt Roman! Unbedingt dieses Frühjahr lesen!
von Bettina Löb aus Wien am 17.03.2015

Sechs Brüder und dessen Eltern leben in einer kleinen Stadt im Westen Nigerias. Sie führen ein einfaches und gesittetes Leben. Doch als der Vater beruflich in eine andere Stadt zieht nutzen die Brüder die Gelegenheit um neue Grenzen zu überschreiten. Sie beginnen am nahe gelegenen Fluss verbotenerweise zu fischen.... Sechs Brüder und dessen Eltern leben in einer kleinen Stadt im Westen Nigerias. Sie führen ein einfaches und gesittetes Leben. Doch als der Vater beruflich in eine andere Stadt zieht nutzen die Brüder die Gelegenheit um neue Grenzen zu überschreiten. Sie beginnen am nahe gelegenen Fluss verbotenerweise zu fischen. Sie nennen sich selbst “die Fischer”. Eines Tages bekommt der Älteste der Brüder von einem Obdachlosen am Fluss die Prophezeiung, dass er durch die Hand eines Fischers sterben wird. Zuerst nahm keiner diese Nachricht ernst doch allmählich schlägt der Gedanke in seinem Kopf Wurzeln. Er ist sich sicher, einer seiner Brüder, will seinen Tod! Es treibt einen Keil zwischen alle Familienmitglieder, so tief, dass letztlich wirklich dramatische Ereignisse folgen. Spannend wie ein Krimi lebt der Leser mit den Brüdern mit, als wäre er selbst ein Mitglied der Familie. Sprachmächtig erzählt Chigozie Obioma eine Geschichte die uns in die afrikanische Kultur eintauchen lässt und uns doch gleichzeitig mit der brutalen Realität der andauernden Präsenz der Gewalt wieder aufrüttelt. Mein absoluter Geheimtipp für eure Leseliste in diesem Frühjahr!

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Implosion einer Familie
von Claudia Sünderhauf am 15.05.2015

Vier Brüder und ein paar ihrer Kumpel vertreiben sich die Zeit mit Angeln an einem verbotenen Ort. Dort treffen sie auf den irren, gefährlichen Stadtstreicher Abulu. Aus einem kleinen Zwischenfall entwickelt sich langsam eine großes Drama, das, ähnlich einer griechischen Tragödie, alle unaufhaltsam, nach und nach in seinen Bann... Vier Brüder und ein paar ihrer Kumpel vertreiben sich die Zeit mit Angeln an einem verbotenen Ort. Dort treffen sie auf den irren, gefährlichen Stadtstreicher Abulu. Aus einem kleinen Zwischenfall entwickelt sich langsam eine großes Drama, das, ähnlich einer griechischen Tragödie, alle unaufhaltsam, nach und nach in seinen Bann zieht. Dieses beeindruckende Romandebut spielt in Nigeria der 90er Jahre und schildert den tragischen Zerfall einer Familie. Obwohl zeitgenössische Geschehnisse, wie z. B. Unruhen bei der Präsidentschaftswahl, als Kulisse dienen, hat das Buch auch Elemente von afrikanischen Mythen. Chigozie Obioma ist eine interessante neue Stimme in der zeitgenössischen afrikanischen Literatur.

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lesenswertes Familiendrama aus Nigeria
von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2015

Das ist jetzt mein dritter nigerianischer Roman und idiotischerweise habe ich bei afrikanischer Literatur trotzdem immer noch das „Slum oder Dorf als üblicher Handlungsort“ – Vorurteil, welches sich erneut als falsch erwiesen hat. Die Familie gehört zu Mittelschicht, der Erzähler Ben ist der jüngste von 4 Brüdern zwischen 9... Das ist jetzt mein dritter nigerianischer Roman und idiotischerweise habe ich bei afrikanischer Literatur trotzdem immer noch das „Slum oder Dorf als üblicher Handlungsort“ – Vorurteil, welches sich erneut als falsch erwiesen hat. Die Familie gehört zu Mittelschicht, der Erzähler Ben ist der jüngste von 4 Brüdern zwischen 9 und 14 Jahren, es gibt noch zwei deutlich jüngere Geschwister, die für die Geschichte aber keine Rolle spielen, Als der Vater versetzt wird, zerstört das die heile Familienstruktur und es schließlich gibt Tote. Der älteste Bruder soll in der Abwesenheit des Vaters eine Doppelrolle einnehmen: Ersatzvater und Vorbild für seine jüngeren Brüder einerseits, gehorsamer Sohn der Mutter gegenüber andererseits. Die daraus resultierende Überforderung des Teenagers ohne Unterstützung oder eigene Vorbilder in der Verwandtschaft fordert ihren Tribut. Neben dem Hauptthema, dem Zerbrechen der Familie, erfährt man viel über die nigerianische Gesellschaft, wobei der Autor Dinge wie Erziehung, Glauben und vor allem auch Aberglauben, Fußball (Nigeria wurde 1996 Weltmeister), Politik oder die allgegenwärtige Korruption und Gewalt eher nebenbei einfließen lässt und so auch seine europäischen Leser nicht überfordert. Der Roman ist auch optisch gut aufgemacht, als Kapitelsymbol dient passenderweise ein Angelhaken, wobei die Kapitelüberschriften oft etwas sehr symbolisches haben und an Sternzeichen oder Tarotkarten erinnern. Gleich im ersten Satz wird das Symbol dann häufig einer Person zugeordnet, die in diesem Kapitel eine wichtige Rolle spielt. Dadurch wirkt die Geschichte bei aller Bildhaftigkeit klar und gut strukturiert. Sprachlich empfand ich das Buch ebenfalls als angenehm zu lesen, einzelne Ausrufe auf Ibo fügten sich gut ein und störten den Lesefluss nicht. Allerdings bin manchmal über einzelne Wörter wie Leviathan oder Nyktophobier gestolpert, die sich für mich sprachlich deutlich vom restlichen Stil abhoben. Vielleicht sind diese Wörter aber auch im Englischen gebräuchlicher, in dem Fall wäre das ein reines Problem der deutschen Übersetzung. „Der dunkle Fluss“ ist eine dramatische Familiengeschichte vor ungewohntem Hintergrund. Der Roman eignet sich meiner Meinung nach sehr gut als Einstieg in afrikanische Literatur und ist unabhängig davon auch einfach eine lesenswerte Geschichte.

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Ein Buch mit seinem ganz eigenem Charme
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 24.03.2015

Der zehnjährige Benjamin lebt zusammen mit seinen Eltern und 5 Geschwistern in der Nähe eines verfluchten Flusses in Nigeria. Als ihr Vater aus beruflichen Gründen die Familie verlässt verstoßen er und seine drei älteren Brüder gegen das Verbot sich dem Fluss zu nähern und fangen an darin zu fischen.... Der zehnjährige Benjamin lebt zusammen mit seinen Eltern und 5 Geschwistern in der Nähe eines verfluchten Flusses in Nigeria. Als ihr Vater aus beruflichen Gründen die Familie verlässt verstoßen er und seine drei älteren Brüder gegen das Verbot sich dem Fluss zu nähern und fangen an darin zu fischen. Eines Tages, als sie von einer weiteren Angeltour nach Hause zurück kehren, treffen sie auf den verrückten Abulu der Ikenna, dem ältesten Bruder, einen gewaltsamen Tod prophezeit. Kurz darauf beginnt sich Ikenna zu verändern. Was wird geschehen? Tritt die Phrophezeiung wirklich ein? Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Das Cover passt von der Farbgebung her nicht nur zur Thematik sondern auch allgemein zu Afrika, auch wenn mir der braune Kreis in der Mitte ein Rätsel ist. Vielleicht soll er eine sandige Sonne darstellen. Der Titel passt auch zum Buch, auch wenn der Fluss eigentlich nicht wichtig ist. Trotzdem dient er in einigen Schlüsselszenen als Schauplatz, was die Titelgebung rechtfertigt. Der Protagonist Benjamin erzählt uns als Erwachsener die Geschichte, die er als Zehnjähriger erlebt hatte, und deshalb ist das ganze Buch in der Ich-Form geschrieben. Man erlebt alles aus seiner Sicht der Dinge, wie er sie als schüchterner und nachdenklicher Zehnjähriger erlebt hat. Es ist ein Buch, dass zum Nachdenken anregt, ein Buch über die Abgründe der Menschen und was der Glaube an eine Sache bewirken kann, egal ob zum Guten oder zum Bösen. Von Wünschen und Träumen, die durch die harte Realität zunichte gemacht werden. Gleichzeitig erfährt man einiges über die Lebenweise und die Kultur Nigerias in den frühen 1990er Jahren. Wie politische Unruhen das Land erschütterten und welche Ängste die Menschen durchzustehen hatten. Es war zwar nicht besonders spannend, aber trotzdem fesselte mich dieses Buch mit seiner ganz eigenen Art. Was mir besonders gefallen hat, waren die Vergleiche der einzelnen Familienmitgliedern mit Tieren und Symbolen, der Hoffnung, der Kraft, der Angst oder Zerstörung, auch wenn ich mit einem Symbol nicht wirklich einverstanden bin. Aber das ist eine andere Geschichte. Ebenso haben mich die Entwicklungen auf den letzten Seiten verwundert, aber das Ende passt insgesamt zu der ganzen Geschichte. Abschließend gibt es noch eine Leseempfehlung für alle die gerne (Familien-)dramen lesen oder einfach Geschichten, die dem realen Leben entsprungen sein könnten, aber kein Friede-Freude Ende haben. Abschließend gibt es von mir noch 4 von 5 Punkten.

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