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Der eingebildete Kranke

Komödie in 3 Aufzügen

(2)
Portrait
Doris Distelmaier-Haas, geb. in Bonn, promovierte über Mallarmé. Für den Reclam Verlag übersetzte sie u.a. Molière, Maupassant und Perrault. Sie veröffentlichte zahlreiche Lyrik- und Prosabände, meist mit eigenen Illustrationen. Im Rahmen des Wolfsschutzes publizierte sie wiederholt Tiererzählungen bei der Stiftung Euronatur. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie an den Akademien Perugia und Salzburg. Mit über 15 Einzelausstellungen machte sie sich auch einen Namen als bildende Künstlerin. Sie ist verheiratet, hat vier Kinder und arbeitet als freie Künstlerin und Kunstdozentin in Bonn.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 78
Erscheinungsdatum 1986
Serie Reclam Universal-Bibliothek
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-001177-5
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 147/95/7 mm
Gewicht 43
Originaltitel Le malade imaginaire
Verkaufsrang 29.112
Buch (Taschenbuch)
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Unter die Ärzte gefallen
von Polar aus Aachen am 11.10.2008

Dieses Stück sollte man turnusgemäß auf dem deutschen Ärztekongress zur Aufführung bringen. Nicht dass sich dadurch die Beiträge senken ließen, aber was aus einem Mensch wird, der seinem Arzt mehr vertraut als seiner Familie, zeichnet Molière bissig nach. Das Stück verkommt leider allzu oft deutschen Bühnen im Klamauk. Dabei... Dieses Stück sollte man turnusgemäß auf dem deutschen Ärztekongress zur Aufführung bringen. Nicht dass sich dadurch die Beiträge senken ließen, aber was aus einem Mensch wird, der seinem Arzt mehr vertraut als seiner Familie, zeichnet Molière bissig nach. Das Stück verkommt leider allzu oft deutschen Bühnen im Klamauk. Dabei handelt es sich um eine scharfe Analyse menschlicher Abgründe und eines gesellschaftlichen Missstandes. Nur wußte Molière auch, dass man Kritik besser in ein Lachen verpackt. Wer macht sich nicht gerne über Hyperchonder lustig. Vor allem wenn sie wie bei Molière nicht sehen wollen, was um sie herum geschieht, bereit sind, gar die eigne Tochter zu opfern, um die Arztgebühren zu senken. Molière Stück hat die Jahrhunderte überlebt, vor allem, weil sich nicht viel zwischen Patient und Arzt geändert hat. Die medizinische Versorgung strebt ein Höchstmaß an, neue Behandlungsmethoden erlauben den Menschen ein längeres Leben. Das Leben hinter der Statistik, abseits der Atteste, zwischen auf Heilung bedachter Patienten und den Göttern in Weiß ist, wie bei Molière zu sehen, demselben Spott ausgesetzt.

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Ernstes Thema lustig verpackt!
von Zitronenblau am 04.03.2008

Die Komödien Molières gefallen mir immer wieder gut! Sie sind intelligent, moralisch und intentionell humoristisch verarbeitet. Mag sein, dass der eine oder andere weniger darüber lachen kann, man bedenke aber die Genialität, die sich logisch aus einer perfektionierten Form (Spannungsaufbau, rhetorische Mittel etc.) und dem Inhalt (Gegenstand, Verhaltensreflexionen, Dialoge... Die Komödien Molières gefallen mir immer wieder gut! Sie sind intelligent, moralisch und intentionell humoristisch verarbeitet. Mag sein, dass der eine oder andere weniger darüber lachen kann, man bedenke aber die Genialität, die sich logisch aus einer perfektionierten Form (Spannungsaufbau, rhetorische Mittel etc.) und dem Inhalt (Gegenstand, Verhaltensreflexionen, Dialoge etc.) ergibt. Dennoch sind seine Komödien einfach zu lesen und unheimlich zeitlos. Kann das Buch nur jedem empfehlen. Man bekommt sogar Lust, bei so einem Stück selbst mitspielen zu wollen.

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Ein hochaktuelles Buch, eine wundervolle Komödie
von H. Seewald aus Berlin am 19.05.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Obschon die Medizin seit dem Zeitalter des Sonnenkönigs gewaltige Fortschritte gemacht hat, so ist dieses Buch doch nach wie vor aktuell hinsichtlich der Patienten-Beschaffung, wie sie durch einen Großteil der Ärzteschaft in Kumpanei mit der Pharmaindustrie betrieben wird. Da werden zum Beispiel völlig normale Werte für Blutdruck und Cholesterin... Obschon die Medizin seit dem Zeitalter des Sonnenkönigs gewaltige Fortschritte gemacht hat, so ist dieses Buch doch nach wie vor aktuell hinsichtlich der Patienten-Beschaffung, wie sie durch einen Großteil der Ärzteschaft in Kumpanei mit der Pharmaindustrie betrieben wird. Da werden zum Beispiel völlig normale Werte für Blutdruck und Cholesterin als krank eingestuft, die Grenze zwischen "gesund" und "nicht gesund" vorsätzlich verschoben, mit dem einzigen Ziel, Krankenkassen und Patienten zu schröpfen. Nicht das Wohl der Patienten ist die Motivation dieser Leute, sondern die nackte Gier nach Profit. Das Buch "Die Krankheitserfinder" von Jörg Blech sei in diesem Zusammenhang wärmstens empfohlen. Es lassen sich leider, wie zu Molieres Zeiten, leicht- und autoritätsgläubige Menschen einreden, ihnen würde was fehlen, sie wären krank. Für diese Pseudo-Patienten ist "Der eingebildete Kranke" die richtige Medizin. Molieres Meisterwerk ist aber weitaus facettenreicher, doch dieses herauszufinden sei der geneigten Leserin und dem geneigten Leser überlassen, wobei ich viel Vergnügen wünsche.

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Ein Vorreiter der modernen Satire
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 21.01.2008
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Molieres der eingebildete Kranke ist ein Musterbeispiel dafür dass es schon vor über einem Jahrhundert ein blühendes Geschäft mit Heilmittelchen gegeben hat. In gewisser Weise nimmt Moliere eine Vorreiterrolle in der humoristischen Kritik an der Pharmazeutik ein, welche in der heutigen Zeit doch schon zur Genüge von jeder größeren... Molieres der eingebildete Kranke ist ein Musterbeispiel dafür dass es schon vor über einem Jahrhundert ein blühendes Geschäft mit Heilmittelchen gegeben hat. In gewisser Weise nimmt Moliere eine Vorreiterrolle in der humoristischen Kritik an der Pharmazeutik ein, welche in der heutigen Zeit doch schon zur Genüge von jeder größeren "Comedy-Show" auf die Schippe genommen wurde. Auf der Suche nach den Spuren der modernen Comedy oder polemischer Kritik alà Michael Moore müsste man früher oder später über Moliere stolpern. Es beginnt mit einer Einführung durch Argan, dem eingebildeten Kranken wie ihn der Buchtitel bereits profiliert. Dieser Mann, der keineswegs so krank ist, wie man ihm glauben machen will, erzählt uns von den Medikamenten die ihm sein Arzt und Apotheker einzunehmen geraten haben. Seine persönliche Pflegerin aber ist nicht so überzeugt von den Verordnungen an die sich ihr Herr so überzeugt hält, weshalb sie ihn sehr heftig widerspricht und reizt. Auch die Tochter sieht ihren Vater so nicht gern, schon gar nicht wenn er sie mit dem Neffen seines Arztes verheiraten will, um einen Arzt in der Familie zu haben. Das junge Fräulein schmiedet da hingegen eigene Pläne, denn sie hat sich schon in ihren Auserwählten verliebt. Lediglich die Stiefmutter die ihren Mann so sehr verhätschelt unterstützt den Kranken in allen Belangen, wenn auch mit deutlichen eigenen Absichten. Ein Büchlein dass sich jedermann empfehlen lässt der sich für humorvolle klassische Literatur oder satirische Theaterstücke interessiert.

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