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Der Fänger im Roggen

Roman

(7)
Die neue Übersetzung von J. D. Salingers Der Fänger im Roggen von Eike Schönfeld - augezeichnet mit dem Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt Stiftung 2004
Holden Caulfield ist eine Kultfigur der amerikanischen Literatur. Er ist sechzehn Jahre alt und irrt durch New York, traurig, krank, verwirrt. Generationen von Lesern haben sich in ihm wiedererkannt, in seinen Träumen und Hoffnungen, in seinen Ängsten und Schwierigkeiten, erwachsen zu werden. Nun spricht er mit einer neuen deutschen Stimme – frech und witzig, traurig und provozierend, ehrlich.
1954 erschien im Züricher Diana Verlag der von Irene Mühlon übersetzte Roman Der Mann im Roggen von J. D. Salinger. Ein Schweizer Kritiker entdeckte, dass der Text verfälscht war; »unanständige« Stellen waren getilgt, Flüche verkürzt, durch Auslassungspünktchen ersetzt oder weggelassen. Man befand sich in den 50er Jahren ... Der Diana Verlag verlor die Rechte, die Kiepenheuer & Witsch 1960 erwarb. Heinrich Böll überarbeitete und ergänzte die Schweizer Übersetzung. Unter dem Titel Der Fänger im Roggen, der sich auf ein Gedicht von Robert Burns bezieht, erschien 1962 die deutsche Ausgabe. Es begann der unglaubliche Erfolg dieses Romans – 60.000 Exemplare im Hardcover und im KiWi-Paperback, weit über 1 Million im Taschenbuch bei Rowohlt. Die Übersetzung Eike Schönfelds zeigt die stilistischen Qualitäten des Romans in neuem Glanz, die raffinierte Sprache, die Kaskaden der Flüche, hinter denen Holden seine Verletzlichkeit verbirgt. Es ist, als lese man ein neues Buch – geschrieben für junge Leser von heute.
Portrait
Jerome David Salinger wurde am 1. Januar 1919 in New York als Sohn eines polnisch-jüdischen Vaters und einer deutsch-schottisch-irischen Mutter geboren. Er besuchte die McBurney School in Manhattan, wo er Artikel für die Schülerzeitung schrieb und Theater spielte. Auf den Abschluss folgte die Ausbildung an der Valley Forge Military Academy in Wayne, Pennsylvania. In diese Zeit, 1934 bis 1936, fallen Salingers erste literarische Versuche: Er ist Filmkritiker und Herausgeber der Kadettenzeitschrift Crossed Sabres. Nach der Ausbildung auf der Militärsschule, begann J.D. Salinger ein Studium der Sonderpädagogik an der New York University, ging dann allerdings für etwa fünf Monate nach Europa und absolvierte auf Drängen seines Vaters, der selbst im Fleisch-Importgeschäft tätig war, in Wien eine Ausbildung in einem Schlachterbetrieb. 1938 begann er ein Studium am Ursinus College in Collegeville, Pennsylvania, verliess es aber letztlich ohne Abschluss. In dieser Zeit verdiente er sein Geld als Theaterkritiker und Kolumnist bei Ursinius Weekly. 1939 besuchte Salinger einen Abendkurs im Kreativen Schreiben an der Columbia University School of General Studies, der von dem langjährigen Redakteur von Story Magazine, Whit Burnett, geleitet wurde. 1942 wurde Salinger in die US-Armee eingezogen. In Paris lernte er den Schriftsteller Ernest Hemmingway kennen, der ihm grosses Talent bescheinigte. Beide hielten lange Briefkontakt. Nach dem Krieg liess sich Salinger psychotherapeutisch behandeln, quittierte den Dienst in der US-Armee und arbeitete danach in Gunzenhausen für eine Abteilung des Nachrichtendienstes. J. D. Salinger war mehrmals verheiratet und hatte zwei Kinder mit seiner ersten Ehefrau Claire Douglas. Seit 1953 lebte Salinger zurückgezogen in Cornish und veröffentlichte 1965 im New Yorker seine letzte Kurzgeschichte. Sein letztes Interview gab er 1980 Betty Eppes von The Baton Rouge Advocate. Salinger starb am 27. Januar 2010 in Cornish, New Hampshire, im Alter von 91 Jahren.
Werk 1940 veröffentlichte Salinger seine erste Kurzgeschichte The Young Folks im Story Magazine. Ein Jahr später versuchte er, seine Kurzgeschichten im New Yorker unterzubringen, doch die Redaktion lehnte die Geschichten, darunter Lunch for Three, Monologue for a Watery Highball und I Went to School with Adolf Hitler, ab. Zum Ende des Jahres wurde schliesslich Slight Rebellion off Madison zur Veröffentlichung angenommen, erschien allerdings erst 1946. Salingers literarische Arbeit wurde von Autoren wie Ernest Hemingway, Gustave Flaubert, Rainer Maria Rilke sowie einigen der russischen Klassiker beeinflusst. Als sein bekanntestes Werk gilt der Roman Fänger im Roggen. Bei Erscheinen war es in einigen angelsächsischen Ländern verboten, da es Vulgärausdrücke enthielt. Daneben hat Salinger zahlreiche Kurzgeschichten geschrieben, die sich oft um die Glass-Familie aus Der Fänger im Roggen drehten. Bis heute gilt er als einer der meistgelesenen Autoren der Nachkriegszeit, auch in Deutschland gehört Der Fänger im Roggen zur Schullektüre im Englischunterricht.
Publikationen Romane und Sammlungen• Neun Erzählungen, aus dem Amerikanischen von Eike Schönfeld, Kiepenheuer & Witsch 2012. (OT: Nine Stories, Little, Brown and Company 1953); zuerst 1966 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen, von Elisabeth Schnack, Annemarie u. Heinrich Böll übersetzt. o A Perfect Day for Bananafish (1948)o Uncle Wiggily in Connecticut (1948)o Just Before the War with the Eskimos (1948)o The Laughing Man (1949)o Down at the Dinghy (1949)o For Esmé—with Love and Squalor (1950)o Pretty Mouth and Green My Eyes (1951)o De Daumier-Smith’s Blue Period (1952)o Teddy (1953)• Der Fänger im Roggen, aus dem Amerikanischen von Eike Schönfeld, Kiepenheuer & Witsch 2003. (OT: Catcher in the Rye, Little, Brown and Company 1951.); zuerst 1954 als Der Mann im Roggen im Diana-Verlag Zürich erschienen, von Irene Muehlon ins Deutsche übersetzt. • Franny und Zooey, aus dem Amerikanischen von Eike Schönfeld, Kiepenheuer & Witsch 2007. (OT: Franny and Zooey, Little, Brown and Company 1961) o Franny (1955)o Zooey (1957)• Hebt an den Dachbalken, Zimmerleute und Seymour, eine Einführung, aus dem Amerikanischen von Eike Schönfeld, Kiepenheuer & Witsch 2012. (OT: Raise High the Roof Beam, Carpenters and Seymour: An Introduction, Little, Brown and Company 1963.)o Raise High the Roof-Beam, Carpenters (1955)o Seymour: An Introduction (1959)• Three Early Stories (2014) o The Young Folks (1940)o Go See Eddie (1940)o Once a Week Won’t Kill You (1944)
Kurzgeschichten• Lunch for Three• Monologue for a Watery Highball• I Went to School with Adolf Hitler• The Hang of it, in Collier’s Magazine 1941.• The Heart of a Broken Story, in Esquire 1941.• The Long Debut of Lois Taggett, in Story Magazine 1942. • Personal Notes of an Infantryman, in Collier’s Magazine 1942.• Mrs. Hincher, unv. 1942.• The Last and Best of the Peter Pans, unv. 1942.• The Varioni Brothers, in Saturday Evening Post 1943.• The Varioni Brothers, in Saturday Evening Post 1943.• Both Parties Concerned, in Saturday Evening Post 1944.• Soft-Boiled Sergeant, in Saturday Evening Post 1944.• Last Day of the Last Furlough, in Saturday Evening Post 1944.• The Children’s Echelon, unv. 1944.• Two Lonely Men, unv. 1944.• The Magic Foxhole, unv. 1944.• A Boy in France, in The Saturday Evening Post 1945.• Elaine, in Story Magazine 1945.• The Stranger, in Collier’s Magazine 1945.• I’m Crazy, in Collier’s Magazine 1945.• This Sandwich Has No Mayonnaise, in Esquire 1945. • Birthday Boy, unv. 1946.• Slight Rebellion Off Madison, in New Yorker 1946.• A Young Girl in 1941 with No Waist at All, Mademoiselle 1947.• The Ocean Full of Bowling Balls, unv. 1947.• The Inverted Forest, Cosmopolitan 1947.• A Perfect Day for Bananafish, in New Yorker 1948.• A Girl I Knew, in Good Housekeeping 1948. • Paula, unv. 1948.• Blue Melody, Cosmopolitan 1948.• Uncle Wiggily in Connecticut, in New Yorker 1948.• For Esmé – with Love and Squalor 1950 • Hapworth 16, 1924, in New Yorker 1965.
Filme1949 My foolish heart, nach Uncle Wiggily in Connecticut
Literatur• Peter Freese : J. D. Salingers Nine Stories: Eine Deutung der frühen Glassgeschichten. In: Paul G. Buchloh u.a. (Hg.): Amerikanische Erzählungen von Hawthorne bis Salinger · Interpretationen (= Kieler Beiträge zur Anglistik und Amerikanistik, Bd. 6). Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1968, S. 242–283.• Peter Freese: Jerome David Salinger. In: Ders.: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag, Frankfurt am Main 1974. • Ian Hamilton: Auf der Suche nach J. D. Salinger. Limes-Verlag, Berlin 1989. • Klaus W. Vowe: J.D. Salinger: Just Before the War with the Eskimos. In: Michael Hanke (Hrsg.): Interpretationen. Amerikanische Short Stories des 20. Jahrhunderts (=Reclams Universal-Bibliothek Nr. 17506). Reclam, Stuttgart 1998.• Joyce Maynard: Tanzstunden. Mein Jahr mit Salinger, Piper, München 2002.• Kenneth Slawenski: Das verborgene Leben des J. D. Salinger. Rogner & Bernhard, Berlin 2012.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 269
Erscheinungsdatum 01.01.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-03218-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 213/133/24 mm
Gewicht 382
Originaltitel Catcher in the Rye
Verkaufsrang 24.101
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Raus!
von Polar aus Aachen am 26.08.2007

Es sind einige Jahrzehnte verstrichen, seitdem dieser Roman erschienen ist. Um Salinger ist ein Mythos entstanden. Der Autor, der sich zurückgezogen hat, der nichts mehr veröffentlicht. Und doch bleibt Der Fänger im Roggen frisch, was nicht allein an dem Thema liegt, das sich jeder Generation neu stellt. Salinger muß... Es sind einige Jahrzehnte verstrichen, seitdem dieser Roman erschienen ist. Um Salinger ist ein Mythos entstanden. Der Autor, der sich zurückgezogen hat, der nichts mehr veröffentlicht. Und doch bleibt Der Fänger im Roggen frisch, was nicht allein an dem Thema liegt, das sich jeder Generation neu stellt. Salinger muß einen Ton gefunden haben, der die Zeit überdauert. 16 Jahre ist Holden Caulfield, ein Alter, das eigentlich für Pubertierende von Interesse sein sollte. Doch erwischen sich vor allem Ältere dabei, daß sie Caulfields Geschichte gebannt lesen. Sei es, weil der eigene Sohn nicht mehr mit einem redet und die Schule schmeißen will, sei es weil man selbst sich in der Figur wieder erkennt. Es ist die Entscheidung, etwas zu tun, von dem man selbst als einziger glaubt, daß es das Richtige für einen ist: Sich widersetzen, ausbrechen, weglaufen, sich die Freiheit nehmen, sich dem sexuellen Erlebnis stellen. Caulfield durchlebt einen Mischladen erster Erfahrungen, bis hinab zur Prostituierten. Salingers Offenheit war zu seiner Zeit ein Skandal, was heute kaum noch nachvollziehbar ist. Und so steht er als Moderner Klassiker in einer Reihe gleichgesinnter Romane, deren Ruf eher schädigend ist, da der ein oder andere, etwas von ihm erwartet, was der Roman nicht leisten kann. Er ist nicht für die Revolte, für den Verkauf unter den Ladentisch geschaffen. Es ist die faszinierende Geschichte eines verstörten Jungen, der aufbegehrt.

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5 1
3 Mal!
von einer Kundin/einem Kunden aus Görlitz am 02.01.2012

Ich bin durch meine Lieblingsband "Green Day" auf dieses Buch gestoßen. Diese haben einen Song namens "Who wrote Holden Caulfield", welche den Protagonisten beschreibt. Ich muss sagen Der Fänger im Roggen ist das einzige Buch, welches ich selber von mir aus von Anfang bis wirklich zum Ende gelesen habe.... Ich bin durch meine Lieblingsband "Green Day" auf dieses Buch gestoßen. Diese haben einen Song namens "Who wrote Holden Caulfield", welche den Protagonisten beschreibt. Ich muss sagen Der Fänger im Roggen ist das einzige Buch, welches ich selber von mir aus von Anfang bis wirklich zum Ende gelesen habe. Und das gleich 3 mal. Die umgangssprachliche Schreibweise ist spitze und ich kann mich mit meinen 17 Jahren super mit Holden identifizieren.

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Verstörend ehrlich
von einer Kundin/einem Kunden am 30.04.2011

Für mich war das anfangs ein Buch, dass ich zwar verstanden habe, aber ich hatte bis zur letzten Seite nicht wirklich eine Ahnung worauf der Autor Salinger heraus wollte. Man muss wirklich über das Buch nachdenken, und das macht es für mich sehr wertvoll. Der 16-jährige Protagonist lässt einen... Für mich war das anfangs ein Buch, dass ich zwar verstanden habe, aber ich hatte bis zur letzten Seite nicht wirklich eine Ahnung worauf der Autor Salinger heraus wollte. Man muss wirklich über das Buch nachdenken, und das macht es für mich sehr wertvoll. Der 16-jährige Protagonist lässt einen mit leiden und schenkt ihm wenig die Illusion eines heilen Lebens. Dennoch gewinnt man so eine Art Grund-Zuversicht, die lange nach dem man es gelesen hat noch anhält. Ich denke jeder der gerne über Psychologie und Weltansichten grübelt, sowie jeder der sich in seiner Welt manchmal verloren fühlt, sollte dieses Buch lesen.

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Ein Muss!
von Paul Gilius aus Kaiserslautern am 22.11.2010

Ein Sechzehnjähriger streift drei Tage und Nächte lang durch New York, trifft Bekannte, zieht durch Bars und macht sich Gedanken über seine Zukunft. An sich keine bemerkenswerte Geschichte, wäre der Junge nicht der Feder von Jerome D. Salinger entsprungen. Holden Caufield aus "Der Fänger im Roggen" gehört zu den... Ein Sechzehnjähriger streift drei Tage und Nächte lang durch New York, trifft Bekannte, zieht durch Bars und macht sich Gedanken über seine Zukunft. An sich keine bemerkenswerte Geschichte, wäre der Junge nicht der Feder von Jerome D. Salinger entsprungen. Holden Caufield aus "Der Fänger im Roggen" gehört zu den interessantesten Figuren der Literaturgeschichte. Die Gedankenimpulse, denen man bei der Lektüre begegnet, führen den Leser in eine andere Welt. Die Atmosphäre, die durch die wunderbar eingesetzten sprachlichen Mittel aufgebaut wird, zieht den Leser in einen Bann, dem man sich nicht entziehen kann. Man fühlt sich, als ob man Holden Caulfield auf seiner Odysee zwischen den Hochhäusern New Yorks begleitet. Lesen Sie dieses wunderbare Buch!

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Ein klassiker der amerikanischen Literatur
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 28.01.2016

Holden Caulfield (der Ich-Erzähler), der sich zur Zeit seiner Aufzeichnungen zur Erholung und psychiatrischen Behandlung in einem Sanatorium befindet. Der Roman handelt davon, wie dieser nach einem Schulverweis für seine schlechten Noten kurz vor Beginn der Weihnachtsferien die Schule vorzeitig verlässt, um dem oberflächlichen, selbstdarstellerischen Verhalten seiner Kameraden und... Holden Caulfield (der Ich-Erzähler), der sich zur Zeit seiner Aufzeichnungen zur Erholung und psychiatrischen Behandlung in einem Sanatorium befindet. Der Roman handelt davon, wie dieser nach einem Schulverweis für seine schlechten Noten kurz vor Beginn der Weihnachtsferien die Schule vorzeitig verlässt, um dem oberflächlichen, selbstdarstellerischen Verhalten seiner Kameraden und der Schulgesellschaft zu entfliehen. Er traut sich aus Angst vor der Reaktion der hysterisch-nervösen Mutter und des beruflich erfolgreichen Vaters nicht sofort nach Hause, sondern irrt drei Tage lang auf der Suche nach menschlicher Nähe und einer Zukunftsperspektive durch Manhattan.

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Immer noch lesenswert (Rezension zur älteren Übersetzung!)
von PMelittaM aus Köln am 10.01.2016

Holden Caulfield, 16 Jahre alt, wird zum wiederholten Male einer Schule verwiesen, in fast allen Fächern ist er durchgefallen. Drei Tage, bis zu den Weihnachtsferien, kann er noch an der Schule bleiben, doch dann verlässt er sie unerlaubt, fährt nach New York und treibt durch die Stadt. Holden erzählt seine... Holden Caulfield, 16 Jahre alt, wird zum wiederholten Male einer Schule verwiesen, in fast allen Fächern ist er durchgefallen. Drei Tage, bis zu den Weihnachtsferien, kann er noch an der Schule bleiben, doch dann verlässt er sie unerlaubt, fährt nach New York und treibt durch die Stadt. Holden erzählt seine Geschichte dieser wenigen Tage selbst in Ich-Form, zunächst erleben wir mit ihm seinen letzten Tag an der Schule, dann die Tage in New York, insgesamt sind es drei Tage. Erzählt wird rückblickend, einige Monate später. In meiner Jugend war der Roman Kult, endlich habe ich ihn nun noch einmal gelesen. Der Roman stammt aus dem Jahr 1951, Holdens Geschichte sollte daher (auch) im Kontext der Zeit gesehen werden. Auf Deutsch gibt es zwei Übersetzungen, die ältere, neu durchgesehen und bearbeitet von Heinrich Böll, und eine neuere, modernere von Eike Schönfeld. Ich besitze die ältere, die auf einer entschärften englischen Auflage basiert, entschärft ist hier vor allem Holdens (Jugend)Sprache, die recht vulgär und voller Schimpfwörter ist. Ganz entschärft wurde allerdings nicht, es gibt immer noch viele „verdammt“. Ich fühle mich immer noch wohl in dem Roman, ich kann mit Holden lachen und weinen und mich über ihn wundern. Für mich liest sich der Roman sehr flüssig, Langeweile verspüre ich auf keiner Seite. Wie interpretiert man Holdens Erzählung? Ich kann mich noch gut an meine Jugendjahre erinnern, auch wenn mittlerweile ein paar Jahrzehnte vergangen sind, und so kann ich mich auch (immer noch) gut mit Holden identifizieren. Ich stelle keine großartigen psychologischen Überlegungen an, nehme Holden, wie er ist, höre mir seine Geschichte an und habe den Eindruck, ihn verstehen zu können. Holden wirkt ein bisschen verrückt, oft etwas ungestüm, über seine Familie erfährt man wenig. Seine Schulprobleme haben nichts mit fehlender Intelligenz zu tun, vielmehr mit seiner Verweigerungshaltung, die (sozialen) Regeln widern ihn an, ebenso die vorherrschende Heuchelei. Holden hat seinen Platz in der Gesellschaft noch nicht gefunden, aber, wer hat das schon in diesem Alter. Insgesamt ein immer noch lesenswerter Klassiker, den jeder einmal gelesen haben sollte.

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Ein Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2010

Ein Roman für Jung und Alt. An die Jugendsprache gewöhnt man sich sehr schnell. Holden Caulfield ist 16 und erzählt, wie es ihm geht. Er ist mal wieder von der Schule geflogen und weiss nicht so recht, was er jetzt tun soll. Liebe, Gesellschaft, Sex, Bildung, Kino, Familie, Freundschaft,... Ein Roman für Jung und Alt. An die Jugendsprache gewöhnt man sich sehr schnell. Holden Caulfield ist 16 und erzählt, wie es ihm geht. Er ist mal wieder von der Schule geflogen und weiss nicht so recht, was er jetzt tun soll. Liebe, Gesellschaft, Sex, Bildung, Kino, Familie, Freundschaft, alles hinterfragt er. Es gibt keinen Spannungsbogen und dennoch ist der Leser daran interessiert, was mit Holden wohl bis zum Schluss passiert. Ein Buch, das nachdenklich stimmt, anprangert und ganz leise zeigt, wie wichtig Liebe ist. (Marlen Dammler)

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Ein Klassiker!
von raubkatzal aus Wien am 28.07.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Auch wenn J.D. Salinger nicht ganz in meinem Stil schreibt, trifft er nach so vielen Jahren, immer noch den Zahn der Zeit, es ist ein wertvolles Buch, mit viel Tiefsinn, wenn man sich erst reinliest. Umbedingt empfehlenswert für Leute um die 16 Jahre, man findet viele seiner eigenen Emotionen... Auch wenn J.D. Salinger nicht ganz in meinem Stil schreibt, trifft er nach so vielen Jahren, immer noch den Zahn der Zeit, es ist ein wertvolles Buch, mit viel Tiefsinn, wenn man sich erst reinliest. Umbedingt empfehlenswert für Leute um die 16 Jahre, man findet viele seiner eigenen Emotionen wiedergespiegelt darin!

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2 0
Zeitlos und immer noch große Literatur!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.02.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Salinger hat sich mit diesem Roman ein Denkmal gesetzt. Ein Generationsportrait, welches auch noch heute die Gefühle der Jugendlichen gekonnt einfängt. Natürlich ist die Sprache dabei etwas ungewöhnlich, aber man muss dieses Buch mal gelesen haben. Über dessen Bedeutung wurden ganze Bibliotheken gefüllt, aber vielleicht reicht es auch, was... Salinger hat sich mit diesem Roman ein Denkmal gesetzt. Ein Generationsportrait, welches auch noch heute die Gefühle der Jugendlichen gekonnt einfängt. Natürlich ist die Sprache dabei etwas ungewöhnlich, aber man muss dieses Buch mal gelesen haben. Über dessen Bedeutung wurden ganze Bibliotheken gefüllt, aber vielleicht reicht es auch, was es für einen selbst bedeutet.

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1 0
zeitlos
von Christian Tischer aus Aschersleben am 03.08.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

egal wie alt das Buch ist, der Leser findet immer genügend Parallelen zu unserer heutigen Welt. Durch die eindringliche Schreibweise kann man sich so mit Holden identifizieren, das man am ende denkt, besser über ihn bescheid zu wissen, als er selbst. Ein Klassiker, den man einfach gelesen haben muss. Die besondere... egal wie alt das Buch ist, der Leser findet immer genügend Parallelen zu unserer heutigen Welt. Durch die eindringliche Schreibweise kann man sich so mit Holden identifizieren, das man am ende denkt, besser über ihn bescheid zu wissen, als er selbst. Ein Klassiker, den man einfach gelesen haben muss. Die besondere Empfehlung an die ältere Generation, damit sie uns Jugendliche besser verstehen kann und vielleicht noch einmal die Erinnerung an die eigenen Jahre das Sturm und Drang aufleben lassen kann.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Der klassische Coming-of Age Roman. Ohne Sentimentalitäten. Aber mit viel zum Nachdenken.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Nachdem Holden vom Internat geflogen ist, treibt er sich im winterlichen New York rum. Seinen Gedankengängen zu folgen macht wahnsinnig Spaß. Eine Figur, die man ins Herz schließt

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Auch als Frau einer meiner all-time-favourites. Nicht in der Schule gelesen? Dann jetzt. Die Odyssee des Holden Caulfield in einem wunderschönen New York ist einfach wunderbar!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Buch, das gerne in der Schule gelesen wird. Aber eins, das ausnahmsweise mal richtig gut ist und Spaß macht.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Lese ich immer wieder gerne. Einfach eine zeitlose Geschichte mit einem faszinierenden Protagonisten, der seinen ganz eigenen Blick auf die Welt hat.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Gerade junge Leser können sich in der ein oder anderen Situation mit dem Protagonisten identifizieren und machen es allein deswegen zu einem bewundernswerten Buch.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte!

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Lieblingsbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 15.05.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Da das Buch eigentlich im Unterricht gelesen wird, habe ich dieses lange nicht beachtet, hatte ich doch das Vorurteil, Bücher, die in der Schule gelesen werden, sind trocken und langweilig. Doch als ich es dann glücklicherweise doch gelesen habe, konnte ich es fast nicht mehr aus den Händen lassen.... Da das Buch eigentlich im Unterricht gelesen wird, habe ich dieses lange nicht beachtet, hatte ich doch das Vorurteil, Bücher, die in der Schule gelesen werden, sind trocken und langweilig. Doch als ich es dann glücklicherweise doch gelesen habe, konnte ich es fast nicht mehr aus den Händen lassen. Dieser verdammt gute Schreibstil. Kein Wunder, dass dieses Buch das Ausdrucksmittel einer ganzen Jugendgeneration war. Auch die übersetzung ist erfrischend, da das Buch auch gestern hätte geschrieben werden können, Elvis liebte das Buch. Ich empfehle auch die Königs Erläuterungen. Hier erfährt man zum Beispiel, dass Salinger nach dem Erfolg dieses Werkes sich medienscheu zurückzog. Meiner Ansicht nach, weil er zu viel seiner Persönlichkeit in den Protagonisten einfließen ließ, sodass ihm die ganze Geschichte zu unangenehm wurde.

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Der steinige Weg zu sich selbst
von Sylvie Müller aus Nagold am 16.04.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Salinger schreibt, wie Holden Caulfield denkt... sprunghaft, kurzfristig, emotional, vulgär aber auch liebevoll. All diese Gedanken verfolgen kein Ziel sondern befinden sich im Jetzt. Ein Jugendlicher, der sich einfach als anders empfindet, der keinen Zugang zu Anderen findet und der sich irgendwann an der Schwelle zum Abgrund befindet. Sind wir nicht... Salinger schreibt, wie Holden Caulfield denkt... sprunghaft, kurzfristig, emotional, vulgär aber auch liebevoll. All diese Gedanken verfolgen kein Ziel sondern befinden sich im Jetzt. Ein Jugendlicher, der sich einfach als anders empfindet, der keinen Zugang zu Anderen findet und der sich irgendwann an der Schwelle zum Abgrund befindet. Sind wir nicht alle in unserer Jugend mehr oder weniger weit auf diesen Abgrund zugelaufen? Grandioses Buch! ... und ja es gehört zurecht zur Weltliteratur!

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Großartig, wenn man es zuläßt
von J. Liszetzki am 13.03.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Fluchen kann Holden verdammt gut und eigentlich kann er es immer. Schließlich gibt es so viele Sachen die ,,richtig fertig machen" und ihn ,,richtig deprimieren". Ausserdem ist er mal wieder von dem stinklangweiligen College geflogen... irgendwie läuft immer alles schief. Einen guten Rat gebe ich Ihnen: Den ,,Fänger im Roggen"... Fluchen kann Holden verdammt gut und eigentlich kann er es immer. Schließlich gibt es so viele Sachen die ,,richtig fertig machen" und ihn ,,richtig deprimieren". Ausserdem ist er mal wieder von dem stinklangweiligen College geflogen... irgendwie läuft immer alles schief. Einen guten Rat gebe ich Ihnen: Den ,,Fänger im Roggen" muss man gelesen haben! Wer das Buch schon kennt muss es nochmal lesen! Die wahrhaft Beneidenswerten aber sind die, die den Kultroman noch nicht kennen-denn die haben den ganzen Holden Caulfield noch vor sich.

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Herr der Fliegen

Herr der Fliegen

von William Golding

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