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Der freundliche Mr. Crippen

Die Geschichte eines Mordes

(3)
Am 20. Juli 1910 verlässt das Passagierschiff S.S. Montrose den Hafen von Antwerpen und steuert mit rund 1.400 Fahrgästen in Richtung Quebec. Unter ihnen aus London ein Vater mit seinem Sohn.
Im März desselben Jahres meldet im Londoner Büro von Scotland Yard eine Frau ihre Freundin Cora Crippen als vermisst und äussert einen ungeheuerlichen Verdacht: Coras Ehemann, der Arzt Hawley Crippen, soll seine Frau ermordet haben. Inspektor Walter Drew schenkt diesem Hinweis jedoch keinerlei Glauben, denn Mr Crippen gilt als überaus freundlich, sympathisch und harmlos. Doch auch Mr Crippen scheint wie vom Erdboden verschluckt, und dann macht Scotland Yard eines Tages einen grausigen Fund.
In Vor- und Rückblenden zwischen den Ereignissen in London und auf der S.S. Montrose erzählt John Boyne von der spannenden Jagd nach einem Mörder und seiner Komplizin, die sich im Jahr 1910 wirklich so zugetragen hat. Sie führt uns zurück in die grosse Zeit der Passierschifffahrt kurz vor dem Untergang der Titanic und der grossen technischen Erfindungen: Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wurde ein Täter per Schiffsfunk überführt.
Portrait
Die Bücher von John Boyne, geboren 1971, wurden bisher in mehr als 40 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Der internationale Durchbruch gelang
Boyne mit seinem Roman "Der Junge im gestreiften Pyjama", der in vielen Ländern auf den Bestsellerlisten stand, für das Kino verfilmt und von der Kritik als "ein kleines Wunder" (The Guardian) gefeiert wurde. John Boyne lebt in Dublin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 560, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.09.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783037900512
Verlag Arche Literatur Verlag
Verkaufsrang 20.193
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Kundenbewertungen


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Mister Crippen
von einer Kundin/einem Kunden am 26.09.2013

Der Originaltitel 'Mr. Crippen' ist schon 2004 im Englischen erschienen und jetzt erst bei uns ins Deutsche übersetzt worden.Der Roman baut auf einer wahren Geschichte auf und spielt Anfang des 20. Jahrhunderts, in einer Zeit in der Moral in England sehr groß geschrieben wurde. Es wird die Lebensgeschichte von... Der Originaltitel 'Mr. Crippen' ist schon 2004 im Englischen erschienen und jetzt erst bei uns ins Deutsche übersetzt worden.Der Roman baut auf einer wahren Geschichte auf und spielt Anfang des 20. Jahrhunderts, in einer Zeit in der Moral in England sehr groß geschrieben wurde. Es wird die Lebensgeschichte von Hawley Crippen erzählt, einem Mann, der schon immer den Traum hatte Arzt zu werden, ihn aber nie verwirklichen konnte, da zuerst seine streng gläubige Mutter ihm Steine in den Weg legte. Es war nie Geld übrig, um Hawley ein Studium an der Universität zu ermöglichen und ein Darlehen auf das Elternhaus aufzunehmen, weigerte sich die Mutter, die es lieber gesehen hätte, wenn Hawley Pastor würde. Und dann im späteren Leben haben Frauen seinen Traum durchkreuzt, allen voran seine 2. Ehefrau Cora, ein Drachen von Weib, die Hawley schikanierte, wo sie nur konnte. Kann man ihm da nicht seinen Haß und seine Tat verzeihen? Oder kann man nicht seine Liebe zu seiner Arbeitskollegin und späteren Geliebten Ethel, die alles für Hawley tat, verstehen? John Boyne hat wieder einen großartigen Roman gezaubert, der einem nicht mehr loslässt und bis zur letzten Seite fesselt. John Boyne - für mich der beste Schriftsteller unseres Jahrhunderts!

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Der freundliche Mr. Crippen
von einer Kundin/einem Kunden am 29.01.2014

Der neue Roman von John Boyne beruht auf einem wahren Kriminalfall aus dem Jahre 1910. Im Haus des ruhigen und freundlichen Dr. Hawley Crippen wird die zerstückelte Leiche seiner Frau gefunden – und er selbst ist spurlos verschwunden. Ich muss zugeben, dass es etwas gedauert hat, bis ich richtig in... Der neue Roman von John Boyne beruht auf einem wahren Kriminalfall aus dem Jahre 1910. Im Haus des ruhigen und freundlichen Dr. Hawley Crippen wird die zerstückelte Leiche seiner Frau gefunden – und er selbst ist spurlos verschwunden. Ich muss zugeben, dass es etwas gedauert hat, bis ich richtig in die Geschichte gefunden habe, aber dann ist es so spannend geworden, dass Boyne es wieder einmal geschafft hat, mich mit seinem Buch zu fesseln und auch zu überraschen, denn das Ende ist absolut unerwartet.

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gute Unterhaltung
von Karthause aus Duisburg am 20.11.2013

John Boyne schätze ich als Autor von Romanen mit einem realen historischen Hintergrund. Auch für diesen Roman hat er einen solchen gewählt. Der Mordfall an Cora Crippen bewegte im Jahr 1910 die Gemüter in Großbritannien und weit darüber hinaus. Dieses Thema ist mehrfach verfilmt worden und auch in der... John Boyne schätze ich als Autor von Romanen mit einem realen historischen Hintergrund. Auch für diesen Roman hat er einen solchen gewählt. Der Mordfall an Cora Crippen bewegte im Jahr 1910 die Gemüter in Großbritannien und weit darüber hinaus. Dieses Thema ist mehrfach verfilmt worden und auch in der Gegenwart noch bekannt. "Crippen", die englischsprachige Erstausgabe dieses Romans, erschien bereits im Jahr 2004. Auch mit diesem Roman schaffte John Boyne, mich ans Buch zu fesseln. Der Sprachstil ist sehr angenehm. Obwohl ich wusste, wie der Fall Crippen letzten Endes ausgeht, wollte ich stets wissen, wie geht es im Buch weiter. Es ist bekannt, dass es sich bei dem Mordprozess um einen sogenannten Indizienprozess handelte. Noch heute bestehen begründete Zweifel. Von John Boyne wird auch vermittelt, dass es mehr als eine Version des damaligen Geschehens gibt. Hinsichtlich des Tatverlaufs und der Täterschaft stehen verschiedene Möglichkeiten im Raum. Für mich als routinierte Krimi- und Thrillerleserin ist die Variante, nicht Crippen selbst habe seine Frau ermordet, nicht schlüssig genug dargestellt, sie birgt einige Ungereimtheiten. Schon der Fundort der Leiche weckt in mir größere Zweifel. Aber gerade diese Widersprüche lassen mich fragen, waren diese wohl so beabsichtigt oder sind dem Autor handwerkliche Fehler unterlaufen? In den anderen Romanen von John Boyne sind mir ähnliche Fragwürdigkeiten bislang noch nicht aufgefallen. In den 19 Kapiteln wechselt John Boyne immer wieder die Perspektive. Er berichtet unter anderem von der Flucht und Entlarvung auf dem Passagierschiff, von der Vergangenheit des Hawley Crippen, von den Zweifeln im Bekanntenkreis der Crippens und den Ermittlungen und der Verfolgung durch Scottland Yard. Alles in allem bietet "Der freundliche Mr Crippen" 560 Seiten solide Unterhaltung. Auch wenn ich mich an den genannten Punkten etwas stoße, habe ich den Roman doch gern gelesen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mein Lieblingsautor. Das Buch basiert auf einer wahren Geschichte. Interessant zu lesen, wie 1910 Verbrecher gejagt wurden.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wunderbarer Erzählstil in einem Krimi zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannende Erzählung über einen wahren Kriminalfall.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Brillant erzählter Krimistoff in Agatha-Christie-Manier. Der Glanz der damaligen Kreuzfahrten lässt sich hautnah miterleben. Ist Mr. Crippen ein Schaf im Wolfspelz?

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

John Boyne erzählt meisterlich die spannende Jagd nach einem mutmaßlichen Mörder, die sich 1910 in London und auf einem kanadischen Passagierschiff so wirklich zugetragen hat.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wer ist dieser seltsame Mann, der mit seinem Sohn auf Kreuzfahrt geht? Und was hat ein aktueller Mord in London damit zu tun? Folgen Sie diesem authentischen Mordfall. Lohnenswert.

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Der Fall des Dr. Crippen
von NiWa aus Euratsfeld am 20.07.2015
Bewertetes Format: Kalender (Taschenbuch)

1910 macht Scotland Yard in London eine grausige Entdeckung. Im Haus des ruhigen und freundlichen Dr. Crippens findet sich seine zerstückelte Frau unter den Kellerdielen. Vom mutmaßlichen Täter fehlt jede Spur, bis sich der Kapitän eines Passagierschiffs bei Scotland Yard meldet, denn ein fragwürdiges Vater-Sohn-Gespann hat seine Aufmerksamkeit erregt... 1910 macht Scotland Yard in London eine grausige Entdeckung. Im Haus des ruhigen und freundlichen Dr. Crippens findet sich seine zerstückelte Frau unter den Kellerdielen. Vom mutmaßlichen Täter fehlt jede Spur, bis sich der Kapitän eines Passagierschiffs bei Scotland Yard meldet, denn ein fragwürdiges Vater-Sohn-Gespann hat seine Aufmerksamkeit erregt … Dieser Fall hat sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts tatsächlich so zugetragen. Mr Crippens Frau wurde wie Vieh zerstückelt im Keller gefunden, während sich Crippen mit seiner Begleitung auf einem Passagierschiff nach Kanada absetzen wollte. 1910 macht Scotland Yard in London eine grausige Entdeckung. Im Haus des ruhigen und freundlichen Dr. Crippens findet sich seine zerstückelte Frau unter den Kellerdielen. Vom mutmaßlichen Täter fehlt jede Spur, bis sich der Kapitän eines Passagierschiffs bei Scotland Yard meldet, denn ein fragwürdiges Vater-Sohn-Gespann hat seine Aufmerksamkeit erregt … Dieser Fall hat sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts tatsächlich so zugetragen. Mr Crippens Frau wurde wie Vieh zerstückelt im Keller gefunden, während sich Crippen mit seiner Begleitung auf einem Passagierschiff nach Kanada absetzen wollte. John Boyne geht in seinem Roman den Motiven auf den Grund. Er skizziert das Leben des vermeintlichen Mörders, die Ehejahre, die ihn bis auf das Passagierschiff trieben, und versucht, seine möglichen Hoffnungen, Träume, Wünsche und Ängste an den Leser heranzuführen. Besonders gut gefällt mir, dass Boyne in Grauschattierungen schreibt. Es gibt nicht die bösen und die guten Menschen, und seine Beschreibung Crippens ist weit von einem blutrünstigen Mörder entfernt, auch wenn er hier natürlich so manche grausame Aspekte einfließen lässt. Boynes ruhiger Schreibstil lässt zwar teilweise etwas Spannung vermissen, aber umso mehr ermöglicht er es dem Leser in die damaligen Ereignisse einzutauchen und schafft es, eine dichte historische Atmosphäre zu kreieren, die einem die Straßenbilder dieser Zeit vor Augen führt. Erwähnenswert sind vor allem auch die vielen Perspektivenwechsel. Der Autor beleuchtet den Fall des freundlichen Mr Crippen von vielen Seiten, geht den vorhergehenden Ereignissen des Leichenfunds auf den Grund und vermittelt einen authentisch wirkenden Blick auf die damalige Gesellschaft, den ich besonders genossen habe. Auffällig ist allerdings, dass der Fall des Mr Crippen für die Damenwelt nicht besonders schmeichelhaft ist. Gefallenen Mädchen, durchtriebenen Ehefrauen und nervenden Walküren wird relativ viel Raum gegeben, was mir etwas zu übertrieben vorkommt. Nichtsdestotrotz ist es auch hier die Vielschichtigkeit sämtlicher Charaktere, die aus diesem wahrem Hintergrund eine stimmige Geschichte machen. Insgesamt ist es ein sehr interessanter historischer Krimi, der einen der grausigsten Morde der damaligen Zeit thematisiert und äußerst fesselnd zu lesen ist. © NiWa

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Rezension zu "Der freundliche Mr Crippen"
von Zsadista am 28.11.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein Krimi aus dem Jahre 1910 mit wahren Hintergründen. Ein Mord, der zunächst keiner zu sein scheint, wird entdeckt und es fangen Ermittlungen an. Der mögliche Mörder scheint verschwunden zu sein. Eine Flucht und ein Versteckspiel beginnt. Was sich zunächst spannend und rasant anhört, entpuppt sich mit der Zeit... Ein Krimi aus dem Jahre 1910 mit wahren Hintergründen. Ein Mord, der zunächst keiner zu sein scheint, wird entdeckt und es fangen Ermittlungen an. Der mögliche Mörder scheint verschwunden zu sein. Eine Flucht und ein Versteckspiel beginnt. Was sich zunächst spannend und rasant anhört, entpuppt sich mit der Zeit als langatmig und verwirrend. Bei jedem Kapitel des Buches springt die Zeit zu einem anderen Datum und man muss öfters zurück blättern um nachzusehen, wo man vorher war, wo man jetzt ist und wo man vor zwei Kapiteln war um den Zeitstrang zu verstehen. So erging es zumindest mir. Dazu kommt, dass sehr viele Personen auf einmal auftreten von denen etliche keine große Rolle zu spielen scheinen. Wenn man von den rund 500 Seiten, 200 Seiten kürzen würde, wäre das Buch wesentlich spannender geworden. Wobei das Ende für mich dann trotz allem sehr überraschend war und dafür von mir einiges an Plus einfährt.

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Leider für mich ein Flop
von Gueldenstern am 25.11.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Meine Meinung ist eine vollkommen andere (auch wenn ich hier nicht so in die Tiefe gehen kann um nicht zu viel zu verraten). Ich hatte zum Teil sogar das Gefühl ein ganz anderes Buch zu lesen, als der Rest der Leserunde. Mag sein das mir auch meine Vorkenntnisse über... Meine Meinung ist eine vollkommen andere (auch wenn ich hier nicht so in die Tiefe gehen kann um nicht zu viel zu verraten). Ich hatte zum Teil sogar das Gefühl ein ganz anderes Buch zu lesen, als der Rest der Leserunde. Mag sein das mir auch meine Vorkenntnisse über den Wahren Fall im Weg standen, aber Boyne konnte mich nach und nach immer weniger überzeugen. Das ging so weit das ich das Buch am liebsten gar nicht beendet hätte. Im Allgemeinen ist Boynes Ansatz durchaus interessant, er möchte dem Leser einen neuen Blickwinkel auf den gesamten Fall Crippen bieten. Allerdings konnte mich seine Umsetzung nicht überzeugen. Eine der wichtigsten Schlüsselfiguren war viel zu überzogen dargestellt und rückte dafür Andere, in ein meiner Meinung nach zu verklärendes Licht. Spoiler (Klick zum Anzeigen/Verbergen) Die Verknüpfung von Tatsachen und Fiktion ist in einem Roman natürlich legitim, aber für mich ergab sich daraus bis zu letzt kein wirklich in sich Rundes Bild. Im Gegenteil, nach und nach war mir klar in welche Richtung die Handlung steuern würde und so konnte mich auch der Schluss nicht mehr überraschen, er war für mich klar voraussehbar. Boyne ist meiner Meinung nach viel zu sehr damit beschäftigt eine neue Wendung in den Fall zu bringen und das für meinen Geschmack nahezu krampfhaft. Das ist mit einer der Hauptgründe weshalb ich beim Lesen enttäuscht wurde. Lediglich die Passagier auf der Schiffshandlung fand ich ganz ansprechend, aber das allein konnte mich dann nicht über die Handlung hinwegsehen lassen. Zu dem finde ich das diese Rahmenhandlung zum Teil nicht so richtig zum restlichen Roman passt, das kam mir mehrmals nicht ganz Rund vor. Zudem kommt Boyne hier nicht ganz ohne Klischees aus, manchmal hatte ich den Eindruck das der Autor sich nicht zwischen Slapstick und Spannung entscheiden konnte. Diese Mischung ging mir jedenfalls zunehmend auf die Nerven. Daher kann es von meiner Seite nur eine negative Bewertung geben.

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