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Der Geiger

Kriminalroman

(9)
In einer Nacht im Mai 1948 verliert der begnadete Geiger Ilja Grenko seine beiden wertvollsten Schätze: seine Familie und seine Stradivari. Erst dem eigensinnigen Sascha Grenko, Iljas Enkel, wird es viele Jahrzehnte später gelingen, Licht in das grausame Geschehen von damals zu bringen. Doch der Preis dafür ist hoch – viel zu hoch ...
Portrait
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis 2012 ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. "Die andere Hälfte der Hoffnung" wurde für den Friedrich-Glauser-Preis 2015 in der Sparte "Roman" nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 304, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783426415740
Verlag Droemer eBook
Verkaufsrang 1.445
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein tolles Buch!“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Zeitlich spielt der Roman in den 40er und 50er Jahren sowie in der Gegenwart, wird durch die Familie Grenko verknüpft und aus 3 Perspektiven erzählt.
Es ist ein gelungener Roman über die Zeit nach dem 2. Weltkrieg in Russland unter dem Kommunismus, wo westlich orientierte Personen in Arbeitslager abtransportiert werden. So auch Ilja
Zeitlich spielt der Roman in den 40er und 50er Jahren sowie in der Gegenwart, wird durch die Familie Grenko verknüpft und aus 3 Perspektiven erzählt.
Es ist ein gelungener Roman über die Zeit nach dem 2. Weltkrieg in Russland unter dem Kommunismus, wo westlich orientierte Personen in Arbeitslager abtransportiert werden. So auch Ilja Grenko, ein talentierter und erfolgreicher Geiger.
Seine zurückgelassene Frau bleibt in dem Glauben, dass sich ihr Mann nach Westeuropa abgesetzt hat und muss nun die zwei kleinen Söhne irgendwie allein durchbringen.
Jahrzehnte später stösst der Enkel Sascha auf ein dunkles Geheimnis.
Der Roman hätte gerne noch 200 oder 300 Seiten mehr haben können, in denen die Autorin die Geschichte ausführlicher und detailreicher hätte erählen können, daher nur 4 Sterne.

„Komplott unter Stalin“

Sandra Fuchs, Buchhandlung Bern

Stalinzeit in der Sowjetunion: Es heisst, dein Mann - ein berühmter Geiger - hat Landesverrat begangen und ist ohne dich nach Österreich geflohen. Es heisst seine Millionenteure Stradivari ist verschollen. Doch warum müssen alle, die danach suchen sterben? Der Enkel des berühmten Geigers versucht herauszufinden, was wirklich mit seinem Stalinzeit in der Sowjetunion: Es heisst, dein Mann - ein berühmter Geiger - hat Landesverrat begangen und ist ohne dich nach Österreich geflohen. Es heisst seine Millionenteure Stradivari ist verschollen. Doch warum müssen alle, die danach suchen sterben? Der Enkel des berühmten Geigers versucht herauszufinden, was wirklich mit seinem Grossvater geschah und deckt die Lügengeschichten der Stalinzeit auf.
Spannender Kriminalroman, packend hinterlegt mit der russischen Geschichte und einer Familientragödie.
Für alle Fans von Tom Rob Smith und William Ryan.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Der Fluch der Stradivari
von Marion Olßon aus Reutlingen am 27.03.2013

Der aus der ehemaligen UDSSR nach Deutschland eingewanderte Sascha bekommt Post von seiner verschollenen Schwester, sie bittet ihn um Hilfe. Als er zu ihr fährt, kommt er zu spät, vor seinen Augen wird sie ermordet. Das Letzte was sie ihm noch geben kann, ist der Schlüssel für ein Abholfach... Der aus der ehemaligen UDSSR nach Deutschland eingewanderte Sascha bekommt Post von seiner verschollenen Schwester, sie bittet ihn um Hilfe. Als er zu ihr fährt, kommt er zu spät, vor seinen Augen wird sie ermordet. Das Letzte was sie ihm noch geben kann, ist der Schlüssel für ein Abholfach am Bahnhof. Dort findet er Papiere , die ihm beim Auffinden der verschwundenen Stradivari seines Großvaters, einst ein großer Geigenvirtuose, helfen sollen.Er begibt sich auf Spurensuche in seine Heimat und gerät dabei mehrfach in Lebensgefahr. Sascha erfährt dort aber auch die Lebens- und Leidensgeschichte seiner Großeltern, die in einem Regime zu Tode gekommen sind , welches vor Drohungen, Folter und Verschleppungen nicht zurückgeschreckt hat. Eine ergreifende Geschichte um die Tücken eines Systems, das bis ins Heute seine Spuren hinterlässt. Die Geschichte um eine wervolle Geige , erzählt aus 3 Perspektiven.Gefühlvoll, gehaltvoll und ehrlich.Ein bewegendes Dokument aus der Vergangenheit ,der Nachkriegszeit und der sogenannten kommunistischen Freiheit.

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Ergreifendes Schiksal
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 10.11.2016

Toller Handlungsrahmen. Zeitenwechsel spannend hinbekommen. Man muss aus solchen Romanen lernen. Nie wieder Faschismus, nie wieder Stalinismus. Nur zu empfehlen. Spannung pur.

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Spannender Kriminalroman, dramatische Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2013

Wirklich gut geschrieben! Mitreißend und ergreifend beschreibt die Autorin das Leben in den sibirischen Straflagern und beklemmend kommt das Gefühl des Misstrauens, dass man seinen Mitmenschen gegenüber empfindet, rüber. Alles gut verpackt in einer interessanten Kriminalgeschichte! Wenn Borrmann den Deutschen Krimipreis noch nicht hätte, hätte sie ihn auf... Wirklich gut geschrieben! Mitreißend und ergreifend beschreibt die Autorin das Leben in den sibirischen Straflagern und beklemmend kommt das Gefühl des Misstrauens, dass man seinen Mitmenschen gegenüber empfindet, rüber. Alles gut verpackt in einer interessanten Kriminalgeschichte! Wenn Borrmann den Deutschen Krimipreis noch nicht hätte, hätte sie ihn auf jeden Fall für dieses Buch verdient. Bitte lesen!

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eine Geige mit besonderem Klang
von einer Kundin/einem Kunden am 06.07.2013

Eine Geschichte, die einem noch lange nachgeht, realitätsnah ,schlicht und ohne Pathos erzählt und daher umso eindringlicher ! Ilja Wassiljewitsch Grenkos Schicksal steht für viele verfolgte Künstler, gleich jeder Art - und die Auswirkungen auf seine Familie wirken bis in die nächsten Generationen unerbittlich nach...ein für mich preiswürdiges Buch !

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Eine Familie, eine Geige und die russische Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 05.07.2013

In Mai 1948 wird der berühmte Geiger Ilja Grenko verhaftet und seine Stradivari konfisziert. Er wird der geplanten Landesflucht beschuldigt. Seiner Frau wird erzählt, er habe sich abgesetzt und als Strafe wird sie mit den Kindern nach Kasachstan verbannt. Für beide beginnt ein grausamer Kampf ums Überleben. Jahrzehnte später... In Mai 1948 wird der berühmte Geiger Ilja Grenko verhaftet und seine Stradivari konfisziert. Er wird der geplanten Landesflucht beschuldigt. Seiner Frau wird erzählt, er habe sich abgesetzt und als Strafe wird sie mit den Kindern nach Kasachstan verbannt. Für beide beginnt ein grausamer Kampf ums Überleben. Jahrzehnte später muss Sascha Grenko, der Enkel, miterleben wie seine Schwester kaltblütig ermordet wird. Bei der Suche nach dem Mörder findet er einen wertvollen Brief und Hinweise über den Verbleib der Geige und über die damaligen Geschehnissen. Mechthild Borrmann ist hier ein Krimi gelungen, der viel mehr ist als das. Es ist auch eine berührende Familiengeschichte und ein historisches Zeitdokument über Russland unter Stalin. Die Geschichte ist spannend und präzise erzählt. Es gibt kein überflüssiges Wort. Während der Lektüre stockt einem der Atem, man ist sprachlos und sehr beeindruckt. Der Krimi des Jahres! Großartig!

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Der Geiger
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2012

1948 wird der begnadete Geiger Ilja Grenko von seiner Familie und seiner wertvollen Stradivari-Geige getrennt und in ein Arbeitslager gesteckt. Rückblickend erfährt man nun einerseits was mit ihm und seiner Frau passiert und andererseits taucht man ein in das Leben von Iljas Enkel Sascha, der sich nach all den... 1948 wird der begnadete Geiger Ilja Grenko von seiner Familie und seiner wertvollen Stradivari-Geige getrennt und in ein Arbeitslager gesteckt. Rückblickend erfährt man nun einerseits was mit ihm und seiner Frau passiert und andererseits taucht man ein in das Leben von Iljas Enkel Sascha, der sich nach all den Jahren auf die Suche nach der Stradivari macht, die schon so viel Unglück über seine Familie gebracht hat.. Eine spannende Geschichte mit viel Tiefgang, einigen Überraschungen und abwechslungsreich geschrieben durch die verschiedenen Rückblenden.

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Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 21.08.2012

Mit diesem Roman hat die Trägerin des Deutschen Krimipreises 2012 eine neue Richtung eingeschlagen. Spannend geschrieben, kann man die Geschichte auch als Familiengeschichte verstehen. Es geht um die Geschichte der Familie Grenko, die in den 40er Jahren durch das Verschwinden des Familienvaters Ilja Grenko überschattet wird. Grenko, ein... Mit diesem Roman hat die Trägerin des Deutschen Krimipreises 2012 eine neue Richtung eingeschlagen. Spannend geschrieben, kann man die Geschichte auch als Familiengeschichte verstehen. Es geht um die Geschichte der Familie Grenko, die in den 40er Jahren durch das Verschwinden des Familienvaters Ilja Grenko überschattet wird. Grenko, ein begnadeter Geiger, wird beschuldigt, mit seiner Familie ins Ausland verschwinden zu wollen. Und so läßt man ihn und seine Stradivari spurlos verschwinden. Während seine Familie glaubt, daß er tatsächlich geflohen ist, sieht Ilja im Gulag für sich kaum einen Ausweg. Viele Jahre später erhält sein Enkel in Deutschland den Hinweis, daß die Stradivari wieder aufgetaucht ist. Doch eine simple Anfrage in der russischen Botschaft schreckt die damaligen Verantwortlichen auf, die darauf nicht gerade zimperlich reagieren. Spannend und gut geschrieben, fesselt die Geschichte bis zum Schluß.

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spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Meiningen am 30.10.2014

Die Geschichte spielt in mehreren Zeitebenen, das ist sehr spannend. Man beschäftigt sich dadurch auch mit geschichtlichen Dingen. Die einzelnen Schicksale hatten mich sehr gepackt und beschäftigt.

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Der Geiger
von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2013

Die fesselnde Familiengeschichte spielt 1948 in Moskau. Der berühmte Geiger Ilja Grenko wird völlig unerwartet nach einem Auftritt verhaftet. Ohne einen Prozeß wird er zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt. Jahre später wird Iljas Enkel Zeuge des Mordes an seiner Schwester, die Hinweise über den Verbleib der Geige des Großvaters... Die fesselnde Familiengeschichte spielt 1948 in Moskau. Der berühmte Geiger Ilja Grenko wird völlig unerwartet nach einem Auftritt verhaftet. Ohne einen Prozeß wird er zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt. Jahre später wird Iljas Enkel Zeuge des Mordes an seiner Schwester, die Hinweise über den Verbleib der Geige des Großvaters sammelte. Auf der Such nach dem Mörder stößt er immer mehr auf Korruption und Verwicklungen im stalinistischen Rußland. Es ist ein spannender Krimi mit realitätsbezogenem Hintergrund.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Krimi mit historischem Hintergrund und ein Familiengeheimnis aus der Stalinzeit. Tolle Charaktere und ein gut konstruierter Plot. Zu Recht Gewinnerin des Krimipreises.

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Ein Wechselbad der Gefühle
von einer Kundin/einem Kunden am 24.07.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Moskau, 1948: Ilja Grenko, ein berühmter Geiger seiner Zeit wir nach einem seiner Konzerte mitsamt seiner Stradivari verhaftet. Ihm wird geplante Landesflucht vorgeworfen. 20 Jahre Arbeitslager, so lautet das Urteil, einen Prozess gab es nie. Seiner Familie wird glauben gemacht, er hätte sich seiner Karriere zu Gunsten ins Ausland abgesetzt. Sie... Moskau, 1948: Ilja Grenko, ein berühmter Geiger seiner Zeit wir nach einem seiner Konzerte mitsamt seiner Stradivari verhaftet. Ihm wird geplante Landesflucht vorgeworfen. 20 Jahre Arbeitslager, so lautet das Urteil, einen Prozess gab es nie. Seiner Familie wird glauben gemacht, er hätte sich seiner Karriere zu Gunsten ins Ausland abgesetzt. Sie werden aufgrund dessen verbannt. 2008: Sascha Grenko erhält einen Hilferuf seiner Schwester, die bezüglich ihrer Herkunft Nachforschungen angestellt hat. Doch Als er diesem nachkommt ist es für sie schon zu spät. Vika wird bei einem ihrer Konzerte erschossen. Sascha wird als Hauptverdächtiger gehandelt. Um zu beweisen, dass er keine Schuld an Vikas Mord trägt und um den wahren Schuldigen aufzuspüren, nimmt er ihre Nachforschungen wieder auf, die ihn nach Russland führen. Doch welche schlafenden Geister seine Schwester mit ihren Nachforschungen über die Familie geweckt hat, ahnt Sascha erst als er sich selbst, als letzter Grenko, in Lebensgefahr befindet Was hat es mit der Stradivari des damals flüchtigen Großvaters auf sich, nach der Vika als rechtmäßige Erbin gesucht hat? Ein absolut spannender Roman, in dem drei Schicksale einer zum Tode verurteilten Familie erzählt werden. Die Zeitsprünge zwischen 1948 und 2008 versetzen einen in ein Wechselbad der Gefühle. Ich bin begeistert!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine Mischung aus Krimi und Geschichtsbuch, wahnsinnig spannend und ziemlich grausam. Der Enkel auf der Suche nach der Stradivari und der Wahrheit.

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Klasse, Spannung und ein perfekter Spannungsbogen
von einer Kundin/einem Kunden am 26.08.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

„Der Geiger“ von Mechtild Borrmann ist ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Krimi sowohl auf dramaturgischer als auch emotionaler Ebene packend und mitreissend schreiben kann, ohne die Handlung auf mehreren Hundert Seiten auszuwalzen. Mit präzisen Formulierungen und wenigen Worten gelingt der Autorin einer der besten Krimis des Jahres. Für... „Der Geiger“ von Mechtild Borrmann ist ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Krimi sowohl auf dramaturgischer als auch emotionaler Ebene packend und mitreissend schreiben kann, ohne die Handlung auf mehreren Hundert Seiten auszuwalzen. Mit präzisen Formulierungen und wenigen Worten gelingt der Autorin einer der besten Krimis des Jahres. Für mich mein Highlight des Leseherbstes 2012!

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Der Geiger
von einer Kundin/einem Kunden am 19.08.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mechtild Borrmann hat mit ihrem neuen Buch eine spannende, fesselnde Geschichte zu Papier gebracht. Im Jahr 1948 wird einem Geiger in Russland seine Geige und seine Identität genommen, seiner Familie das Zuhause. Beide müssen fortan um das Überleben kämpfen, ohne Kontakt zu den anderen. Erst Jahrzehnte später begibt sich der... Mechtild Borrmann hat mit ihrem neuen Buch eine spannende, fesselnde Geschichte zu Papier gebracht. Im Jahr 1948 wird einem Geiger in Russland seine Geige und seine Identität genommen, seiner Familie das Zuhause. Beide müssen fortan um das Überleben kämpfen, ohne Kontakt zu den anderen. Erst Jahrzehnte später begibt sich der Enkel auf die Spuren seiner Familiengeschichte, umgeben von Mord, Gewalt und schrecklichen Offenbarungen. Ein überaus spannender Krimi, der nicht mehr loslässt. Mal im Hier und Jetzt spielend, mal aus der Sicht des Geigers - der Leser wird hineingezogen in eine Geschichte, die er so bald nicht wieder vergessen wird. Absolut lesenswert.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mehr als ein Krimi. Glänzend verknüpft die Autorin die Geschichte von Enkel und Großvater geprägt durch den zweiten Weltkrieg, verfolgt bis in dir Gegenwart.

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Ein tolles Hörbuch mit erstaunlicher Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 09.06.2015
Bewertetes Format: Hörbuch-Download

Wir haben dieses Hörbuch geschenkt bekommen und waren erst etwas skeptisch. Mittlerweile kenne ich es auswendig, weil ich es so oft gehört habe. Nina Goldberg war hier die perfekte Besetzung als Vorleserin. Sie bringt Ruhe und Klarheit in diese Tolle Geschichte. Mechthild Bormann hat hier eine tolle Geschichte verfasst.... Wir haben dieses Hörbuch geschenkt bekommen und waren erst etwas skeptisch. Mittlerweile kenne ich es auswendig, weil ich es so oft gehört habe. Nina Goldberg war hier die perfekte Besetzung als Vorleserin. Sie bringt Ruhe und Klarheit in diese Tolle Geschichte. Mechthild Bormann hat hier eine tolle Geschichte verfasst. Man kann auch kurz vor dem Ende noch nicht erahnen wie es wirklich ausgehen wird. Es ist spannend und berührend zu gleich. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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Der Fluch der Geige
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 27.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

»Der Wagen fuhr an die Westseite des Gebäudes. Eine Schranke öffnete sich. Wenige Meter dahinter passierten sie ein Tor und hielten in einem Hof. Ilja fühlte sich augenblicklich völlig isoliert, es war ihm kaum begreiflich, dass er sich immer noch mitten in Moskau befand. Er umschlang seinen Geigenkoffer mit... »Der Wagen fuhr an die Westseite des Gebäudes. Eine Schranke öffnete sich. Wenige Meter dahinter passierten sie ein Tor und hielten in einem Hof. Ilja fühlte sich augenblicklich völlig isoliert, es war ihm kaum begreiflich, dass er sich immer noch mitten in Moskau befand. Er umschlang seinen Geigenkoffer mit den Armen und presste ihn schützend an sich wie ein Kind. Sie zogen ihn aus dem Wagen. Er wurde einige Stufen hinunter und dann durch einen spärlich beleuchteten Gang geführt. Hinter einer Art Tresen erhob sich ein Uniformierter. Er stellte einen Pappkarton auf die Theke und forderte ihn auf, seinen Geigenkasten, den Mantel, die Fliege, den Gürtel und seine Schnürsenkel abzugeben. Im Rücken des Beamten zogen sich Holzregale ins Dunkel, randvoll mit identischen Kartons. „Aber…“, Ilja rang nach Luft. „Das ist ein Irrtum. Bringen Sie mich zuerst zu jemandem, der mir sagt, was man mir vorwirft. Sie können mich doch nicht, ohne mich vorher angehört zu haben…“ Seine Empörung ließ ihn laut werden. Einer der Männer, die ihn hergebracht hatten, griff mit einer Hand nach dem Violinkoffer und riss ihm dann mit der anderen die Fliege vom Hals. „Der Mantel, den Gürtel, die Uhr und die Schnürsenkel“, schnauzte er.« Gerade eben stand er noch im Rampenlicht, gefeiert, umgeben von tosendem Applaus. Gerade eben war er, Ilja Wassiljewitsch Grenko, noch im Konzertsaal des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau, spielte Tschaikowskys Violinkonzert in D-Dur. Und er spielte auf seiner Stradivari, dieser wunderbaren Geige, die sich nun schon seit vier Generationen im Familienbesitz der Grenkos befand. Als er die Bühne verließ, ahnte er noch nicht, dass sich sein Leben und das seiner Familie nun dramatisch ändern würde, dass er die wichtigsten Dinge in seinem Leben, seine Musik, seine Frau Galina und seine beiden kleinen Söhne, mit einem Schlag verlieren würde… Moskau im Mai 1948. Gleich hinter der Bühne wurde Ilja schon von zwei Männern erwartet. »Ilja Wassiljewitsch Grenko, Sie müssen uns begleiten.« Weder darf er sich von seiner im Publikum sitzenden Frau verabschieden, noch darf er seine wertvolle Geige einem anwesenden Mitarbeiter des Konservatoriums anvertrauen. Er, der sich nie für Politik interessiert hat, wird gezwungen, ein Geständnis zu unterschreiben, in dem er sich selbst als Landesverräter bezichtigt. Sein weiterer Weg führt ihn daraufhin in ein Arbeitslager in Workuta, das er nie mehr verlassen wird. Auf Galina und ihre Kinder – die Familie des „Verräters“ – wartet die Verbannung nach Kasachstan. Köln im Juli 2008. Sascha Grenko arbeitet für ein Securityunternehmen, das sich auf Personenschutz und die Beschaffung von Wirtschaftsinformationen spezialisiert hat. Der Enkel von Ilja und Galina Grenko wanderte mit seiner Familie als Kind aus Kasachstan nach Deutschland ein. Aus der glücklichen Zukunft in der neuen Heimat wurde aber nichts, denn die Eltern starben schon nach wenigen Tagen bei einem Autounfall. Saschas kleine Schwester Viktoria wurde adoptiert und er verlor völlig den Kontakt zu ihr. Nach vielen Jahren hatte Viktoria ihn nun um ein Treffen gebeten, weil sie dringend „in einer Familienangelegenheit“ seine Hilfe benötigen würde. Um was es genau geht, kann sie ihm aber nicht mehr erzählen, denn sie wird vor seinen Augen erschossen. In ihren Unterlagen findet Sascha Hinweise darauf, dass seine Schwester auf der Suche nach der Stradivari war, die seit 1948 als verschwunden gilt. Sascha erkennt, dass die Suche nach Viktorias Mörder gleichzeitig eine Suche nach der Geige ist. Eine gefährliche Suche… Auch dieses Buch von Mechtild Borrmann hat mich wieder von Anfang bis Ende gefesselt. Die Handlung verläuft in drei Erzählsträngen. Einmal verfolgen wir Iljas Schicksal, einmal das seiner Frau, beide vom Zeitpunkt ihrer Verhaftung bzw. Verbannung an bis zum Tod. Der dritte Erzählstrang spielt hingegen im Jahr 2008 und in ihm begleiten wir Sascha bei seiner Suche. Während die Berichte aus der Vergangenheit sich vor allem durch ihre Dramatik und die drastischen Schilderungen der Lebensumstände auszeichnen, ist in der Gegenwart richtig Spannung angesagt. Das Arbeitslager in Workuta gab es tatsächlich – und es war stets gut besucht. Nachdem ich im Internet darüber nachgelesen habe kann ich sagen, dass die furchtbaren Beschreibungen im Buch leider nicht übertrieben sind. Nördlich des Polarkreises gelegen braucht man bei Temperaturen von bis zu -56°C eigentlich keine Zäune, eine Flucht würde ohnehin den sicheren Tod bedeuten. Wie mag das sein, wenn man unschuldig verurteilt wird, 20 Jahre seines Lebens in dieser Eishölle verbringen zu müssen? Furchtbar! Sehr berührt haben mich zudem die Textstellen, in denen Ilja verzweifelt versucht, sich die Musik wenigstens in seinem Kopf zu bewahren und damit zugleich gegen seine Angst anzukämpfen. Kurzzeitig gelang ihm das sogar… »Manchmal hörte er Schreie aus den Nachbarzellen, hörte, wie Gefangene über den Flur gestoßen oder geschleift wurden. Dann hielt er sich die Ohren zu, schloss die Augen, wählte in Gedanken eine Partitur aus und spielte sie in seinem Kopf, hörte die Geigen, die Bläser, die Cellos, das Klavier. Er neigte den Kopf leicht nach links, hob die Rechte mit dem imaginären Bogen und spielte.« Bezeichnend ist, dass weder Ilja noch Galina jemals die Zusammenhänge verstehen werden, denen sie zum Opfer fielen. Irgendwann hat Galina immerhin eine Ahnung, was hinter ihrem ganzen Unglück stecken könnte… »Jahre später, als sie zum ersten Mal vom „Fluch der Geige“ sprach, meinte sie, in diesem Abschied die endgültige Weggabelung zu erkennen.« Sascha hingegen erkennt schnell, dass „alles irgendwie mit dieser Geige“ zusammenhängen muss. Was er am Ende alles aufdecken wird, hätte er jedoch nie geahnt. Am Ende des Buches findet sich ein Personenverzeichnis und ein Glossar russischer Begriffe. Das langt aus, um beim Lesen keine Verständnisprobleme zu haben. Ich selbst bin aber durch das Buch so neugierig geworden, dass ich mir zu einigen Dingen noch genauere Infos aus dem Netz geholt habe. Über das Lager in Workuta beispielsweise. Oder über die Wory w sakone… Was das ist? Neugierig geworden? Sehr gut ;-) »Nie habe ich eine Geige mit einem solchen Klang besessen. Es ist, als folge meine Seele den Tönen in tiefste Schatten und hellstes Licht.«

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Ein mitreißender Krimi
von horrorbiene am 23.03.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ich bin auf dieses Buch durch Werbung für eine Lesung der Autorin aufmerksam geworden. Da ich solche gern besuche, habe ich dieses Buch gelesen – zum Glück – denn aufgrund der Beschreibung und des Covers hätten wir sonst sicher nicht zusammengefunden. Dieses Buch ist kein klassischer Krimi, denn einen ermittelnden... Ich bin auf dieses Buch durch Werbung für eine Lesung der Autorin aufmerksam geworden. Da ich solche gern besuche, habe ich dieses Buch gelesen – zum Glück – denn aufgrund der Beschreibung und des Covers hätten wir sonst sicher nicht zusammengefunden. Dieses Buch ist kein klassischer Krimi, denn einen ermittelnden Polizisten gibt es hier nicht. Stattdessen erlebt der Leser, wie Sascha Grenko, aufgrund eines Hilfegesuchs seiner Schwester aufgescheucht, sich aufmacht, um das Rätsel um die verschwundene Stradivari seines Großvaters zu lösen. Eingewoben in diese Geschichte sind Abschnitte aus der Vergangenheit: einmal aus der Perspektive des Großvaters Ilja und aus der Perspektive der Großmutter Galina. So fügt sich nach und nach die Familiengeschichte der Grenkos zusammen. Gut gefallen hat mir die Tragik, die man am Ende des Buches bei der Auflösung erkennt und die hinter der gesamten Familiengeschichte steckt. Dies kam besonders gut zur Geltung, da die historische Erzählung nicht chronologisch gradlinig verläuft, sondern die Zeit hin und her springt. Der Leser bekommt auf diese Weise genau so viele Informationen und Puzzleteile des Ganzen, wie es die Autorin gerade für richtig hält, um gekonnt Atmopshäre zu schaffen. So setzt sich nach und nach das Puzzle zusammen, ohne dass der Leser jedoch den Überblick der Erzählung verliert. Dies hat mir sehr gut gefallen. Ohnehin habe ich das Buch von der ersten Seite an sehr mitreißend empfunden. Ich wollte unbedingt wissen, wie das Buch ausgeht und wo die Stradivari ist. Dies finde ich besonders erwähnenswert, da ich eigentlich kein Fan dieser Thematik bin – ich kenne mich mit klassischer Musik und den entsprechenden Instrumenten schlicht zu wenig aus – zudem ist russische Geschichte auch nicht unbedingt mein Fachgebiet. Dennoch hat es die Autorin durch ihren Schreibstil geschafft, mich in den Bann dieses Buches zu ziehen. Dass die Geschichte in nur 300 Seiten erzählt ist, trägt sicherlich auch einiges zur Spannung bei, denn Langweile kommt hier bei weitem nicht auf. Auch wenn russische Geschichte nicht ganz so meins ist, so ist dieser Teil jedoch erschreckend realistisch geschrieben. Ich bin nicht ausreichend in die Thematik eingearbeitet und kann daher diesen Teil nicht so zusammenfassen, wie es ihm gebühren würde, doch zu wissen, dass diese politischen Dinge und Ungerechtigkeiten passiert sind, hat mich durch diese Schilderung alles andere als kalt gelassen. Fazit: Der Geiger ist zwar kein in meinem Sinne klassischer Kriminalroman, aber er ist so mitreißend geschrieben, dass ich ihn nicht aus der Hand legen konnte. Wer sich für die russische Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg interessiert und spannende Krimis mag, für den ist dieses Buch genau das richtige. Für alle andren – so wie für mich – ist es immer noch ein sehr empfehlenswerter mitreißender Roman.

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Der Geiger
von Ulrike Seine aus Rheine am 28.12.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein ausgesprochen spannendes Buch (Krimi?) welches seinen Leser zunächst in das Moskau der vierziger Jahre führt. Verhaftung, Arbeitslager, das Zerbrechen einer Familie. Jahrzehnte später wird der Enkel des Geigers Klarheit in die Vergangenheit bringen, auf höchst gefährliche Art. Einmal zu lesen begonnen, kann man sich dem spannenden Sog nicht mehr... Ein ausgesprochen spannendes Buch (Krimi?) welches seinen Leser zunächst in das Moskau der vierziger Jahre führt. Verhaftung, Arbeitslager, das Zerbrechen einer Familie. Jahrzehnte später wird der Enkel des Geigers Klarheit in die Vergangenheit bringen, auf höchst gefährliche Art. Einmal zu lesen begonnen, kann man sich dem spannenden Sog nicht mehr entziehen.

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Spannendes Leseerlebnis
von einer Kundin/einem Kunden am 15.12.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

In mehreren Zeitebenen, von 1948 bis heute, erzählt die Autorin von einer Stradivari, die Leben und Tod einer ganzen Familie bestimmt. Treffend schildert sie dabei vor allem die Stalinzeit in der Sowjetunion, die Arbeit am Theater, das Arbeitslager in Workuta und die Verbannung in das kasachische Karanganda. Obwohl Mechthild... In mehreren Zeitebenen, von 1948 bis heute, erzählt die Autorin von einer Stradivari, die Leben und Tod einer ganzen Familie bestimmt. Treffend schildert sie dabei vor allem die Stalinzeit in der Sowjetunion, die Arbeit am Theater, das Arbeitslager in Workuta und die Verbannung in das kasachische Karanganda. Obwohl Mechthild Borrman in einer klaren Sprache zurückhaltend formuliert, berühren ihre Schilderungen sehr, weil in den Rückblenden Entsetzen, Angst, Kälte und Hunger jederzeit deutlich bleiben. Ähnlich wie bei „Kind 44“ beschreibt deshalb der Begriff Kriminalroman das Genre nur unzureichend. Vielmehr ist es die Mischung aus Familiengeschichte, Kriminalroman und den historischen Fakten, die das Buch zu einem sehr spannenden und zugleich unterhaltsamen Leseerlebnis machen.

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