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Der Geschmack der Sehnsucht

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In den Wirren des vietnamesischen Bürgerkriegs wird ein junges Mädchen weitergereicht; erst bei der dritten »Mutter«, einer Lehrerin, findet Mãn ein Zuhause. Doch dann entscheidet sich auch die neue Mutter, sie in die Ferne zu schicken: in eine arrangierte Ehe mit einem älteren Mann, der nach Kanada ausgewandert ist. Zuerst nimmt die junge Frau die neue Heimat nur durch die Luke der kleinen Suppenküche wahr, die dem ungleichen Paar den Lebensunterhalt sichert. Doch dann besinnt sie sich auf ein Vermächtnis, das ihr die Mutter mitgegeben hat: die Kunst des Kochens, die Sprache der Gewürze, die zugleich die der Sehnsucht ist und in der jedes Kraut, jede Zutat eine besondere Bedeutung hat, eine Geschichte erzählt. Bald werden sie und ihre Kunst entdeckt – und mit dem Erfolg entdeckt sie sich selbst, findet eine neue Sprache, in der auch Wünsche und Sehnsüchte zu Wort kommen dürfen. Bis sie schliesslich einem anderen »Fremden« begegnet und eine so überraschende wie unbedingte Liebe ihr die Möglichkeit eines neuen Lebens aufzeigt. In Kim Thúys berührendem Exilroman verbindet sich der Duft der Gewürze mit der Sehnsucht nach einem Leben, das die Möglichkeit der Liebe einschliesst.
Portrait
Kim Thúy wurde in Saigon geboren und floh als Zehnjährige zusammen mit ihrer Familie in den Westen. Sie arbeitete als Übersetzerin und Rechtsanwältin, als Gastronomin, Kritikerin und Moderatorin für Radio und Fernsehen. Als Autorin wurde sie 2010 mit ihrem in zahlreiche Sprachen übersetzten Überraschungserfolg "Der Klang der Fremde" bekannt. Kim Thúy lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Montreal.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 144, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783888979507
Verlag Libre Expression, Montreal
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Kundenbewertungen


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die Karte des Schicksals....
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2014

Klein, fein und völlig unspektakulär wird hier das Schicksal von Man erzählt. Man ist ein junges Mädchen deren Zukunft durch eine Heirat mit einem älteren,wohlhabenden nach Kanada ausgewanderten Mann gesichert werden soll !Das neue Zuhause erlebt sie zunächst klein ,eng und sehr einsam .Miit dem Kochen der Gerichte... Klein, fein und völlig unspektakulär wird hier das Schicksal von Man erzählt. Man ist ein junges Mädchen deren Zukunft durch eine Heirat mit einem älteren,wohlhabenden nach Kanada ausgewanderten Mann gesichert werden soll !Das neue Zuhause erlebt sie zunächst klein ,eng und sehr einsam .Miit dem Kochen der Gerichte ihrer Heimat entwickelt sie eine regelrechte Kunst : sie legt all ihre Gefühle, Träume und Sehnsüchte in jedes einzelne Gericht und eröffnet sich so eine neue eigene Welt , in der sie sich selbst findet und eine tiefe Liebe erlebt ! Einfach nur wunderschön und ganz besonders !

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Der Geschmack der Sehnsucht
von Ulrike Seine aus Rheine am 03.04.2014

Welch ein wunderbares Buch ist mir da wieder einmal in die Hände gefallen. Der Exil-Vietnamesin Kim Thuy gelingt es auf bezaubernde Weise die Geschichte eines jungen vietnamesischen Mädchens zu erzählen, ihre Worte erzeugen einen fast virtuosen Klang. Damit Man ein besseres Leben führen kann, wird eine Ehe mit einem älteren... Welch ein wunderbares Buch ist mir da wieder einmal in die Hände gefallen. Der Exil-Vietnamesin Kim Thuy gelingt es auf bezaubernde Weise die Geschichte eines jungen vietnamesischen Mädchens zu erzählen, ihre Worte erzeugen einen fast virtuosen Klang. Damit Man ein besseres Leben führen kann, wird eine Ehe mit einem älteren kanadischen Vietnamesen arrangiert. Und so steht sie eines Tages in der kleinen Suppenküche ihres Mannes und ist für die Zubereitung der Speisen zuständig. Es ist so sehr schön, wie sie sich der Gerüche und des Geschmacks ihrer Heimat erinnert und dies in der Küche umsetzt. Der Erfolg läßt nicht lange auf sich warten. Man erfährt eine Unabhängigkeit, die ihr die Möglichkeit einer unbedingten Liebe zu einem anderen Mann gibt. Lassen Sie sich verzaubern und lesen Sie unbedingt auch Kim Thuy´s ersten Roman -Der Klang der Fremde-.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Exilroman hin oder her - es ist ein bewegendes Buch über Begebenheiten in Vientam und mittendrin ein junges Mädchen. Packend.

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Mans Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 27.06.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Man wurde in Vietnam geboren und als wenige Wochen alter Säugling von ihrer leiblichen Mutter, die siebzehn Jahre und unverheiratet war, an eine weitere 'Mutter' weitergereicht. Diese lebte zurückgezogen auf dem Land, um zu beten und sie reichte Man an eine dritte 'Mutter' weiter, die Lehrerin war, in der... Man wurde in Vietnam geboren und als wenige Wochen alter Säugling von ihrer leiblichen Mutter, die siebzehn Jahre und unverheiratet war, an eine weitere 'Mutter' weitergereicht. Diese lebte zurückgezogen auf dem Land, um zu beten und sie reichte Man an eine dritte 'Mutter' weiter, die Lehrerin war, in der Stadt wohnte und Man liebevoll erzog. Als Man alt genug war entschied die Mutter, dass Man einen älteren Mann heiraten sollte, ein Vietnamese, der schon seit längerem nach Kanada ausgewandert ist. Dadurch versuchte Mans Mutter ihr ein sicheres Leben jenseits des Krieges in Vietnam zu schenken. Der ältere Ehemann ist Besitzer einer Suppenküche, die sich Man gleich unter den Nagel reisst, denn sie ist voller vietnamesischer, traditioneller Rezepte, die sie mit feinen Kräutern und Gewürzen zu vollkommenen Menüs verarbeitet, welche ihre Kunden lieben. Durch einen Besuch in Paris lernt sie Luc kennen und lieben, kann sich allerdings am Anfang nicht vorstellen, aus ihrem bisherigen Leben auszubrechen. Ein wunderschönes, kleines Buch voller Emotionen, leckerer Gerichte, bei denen man sich fast schon einbildet, man kann ihren Duft riechen. Auch das Büchlein an sich ist auffallend hübsch gestaltet: Die Kapitelnamen sind in vietnamesicher und deutscher Sprache nicht in der Mitte der Seite abgedruckt, sondern in einer anderen Farbe am Rande versehen. Einfach schön!

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Eine Ode an die Heimat
von sommerlese am 23.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die junge Mãn ist ein Opfer des Bürgerkrieges zwischen Nord- und Südvietnam. Sie wird von ihrer eigenen Mutter weitergegeben, bis schließlich ihre "dritte" Mutter, eine Lehrerin, ihr ein liebevolles Zuhause gibt und eine innige Beziehung aufbaut. Bei ihr lernt Mãn die vietnamesische Kultur kennen und wird auch mit ihrer... Die junge Mãn ist ein Opfer des Bürgerkrieges zwischen Nord- und Südvietnam. Sie wird von ihrer eigenen Mutter weitergegeben, bis schließlich ihre "dritte" Mutter, eine Lehrerin, ihr ein liebevolles Zuhause gibt und eine innige Beziehung aufbaut. Bei ihr lernt Mãn die vietnamesische Kultur kennen und wird auch mit ihrer Küche vertraut gemacht. Um Mãns Sicherheit willen, arrangiert ihre Mutter eine Ehe mit einem älteren Mann, der nach Kanada ausgewandert ist. Er betreibt in Quebec eine kleine Suppenküche. Dort kocht sie und lernt ihre neue Heimat nur durch eine Verkaufsluke kennen. Erinnerungen an Vietnam und an Erlebnisse verbindet Mãn immer mit Geschmackserlebnissen und kocht nun alte Rezepte nach und wird durch das Probieren mit Gewürzen und Zutaten aus der Heimat bald zu einer kleinen Berühmtheit in Bezug auf ihre Kochkunst. Auch lernt sie in der offenen und herzlichen Julie eine wahre Freundin kennen. Durch diese Freundschaft gelingt es Mãn sich zu öffnen und Selbstvertrauen zu entwickeln. Sie baut ihr Restaurant erfolgreich weiter aus. Schließlich schreibt sie ein Buch, reist, trifft andere Köche und schließlich auch Luc. Plötzlich entdeckt sie Gefühle, die aus der Liebe zwischen zwei Menschen heraus entstehen. Ganz anders als in ihrer arrangierten Ehe, aus der sie inzwischen zwei Kinder hat Die Sprache klingt ein wenig poetisch, aber auch sehr klar. Kurze Kapitel reihen sich fragmentartig aneinander. Im Geschriebenen verschwimmen die Grenzen zwischen Erinnerung und gegenwärtigem Erleben schließlich zu einem Ganzen. Sprachbeispiele und Gedichte bzw. Liedertexte fließen in die Erzählung mit ein und machen sie erst komplett. Politische Aspekte laufen im Hintergrund ab. Die Situation in Vietnam wird so hingenommen und man arrangiert sich, indem man auswandert, heiratet oder in ein Gefangenenlager geht. Die Protagonistin Mãn zeigt die typische Mentalität von Vietnamesen. Sie ist duldsam, arbeitsam und bescheiden. Gefühle werden nicht beschrieben oder gezeigt, selbst wenn sie lacht, hält sie die Hand vor ihren Mund. Alle Emotionen und ihre ganze Sinnlichkeit steckt in ihren Gerichten und kommt schließlich in ihrem Buch zum Ausdruck. " Der Geschmack der Sehnsucht". Dieses Buch entführt in eine fremde Welt mit den Gerichten, Gewürzen und Zutaten der vietnamesischen Küche. Sie zeigt die Freuden im Exil genauso wie die Sehnsucht nach der Heimat. Ein berührendes leises Leseerlebnis der besonderen Art!

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Kleines, aber feines Büchlein
von vöglein aus B.-W. am 23.05.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

das es geschafft hat, mich kurzfristig ins ferne Vietnam zu beamen. Mit Leichtigkeit wird hier das Leben einer Vietnamesin erzählt, die als Kind zwischen verschiedenen "Müttern" hin und her geschubst wird und durch eine arrangierte Ehe letztendlich in Kanada landet. Dort führt sie zusammen mit ihrem Mann ein vietnamesischen Lokal... das es geschafft hat, mich kurzfristig ins ferne Vietnam zu beamen. Mit Leichtigkeit wird hier das Leben einer Vietnamesin erzählt, die als Kind zwischen verschiedenen "Müttern" hin und her geschubst wird und durch eine arrangierte Ehe letztendlich in Kanada landet. Dort führt sie zusammen mit ihrem Mann ein vietnamesischen Lokal und lebt still vor sich hin......bis eines Tages Julie auftaucht. Mit Julie freundet sie sich recht schnell an und findet durch sie Zugang zur realen Welt und den damit verbundenen Gefühlen. Dann lernt sie Luc kennen und lieben....... Ein schön aufgemachtes, optisch ansprechendes kleines, aber feines Büchlein. Teilweise hatte ich fast den Geruch der asiatischen Küche in der Nase.....

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Fein und leise - traumhaft schön!
von Xirxe aus Hannover am 24.03.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Nicht einmal 140 Seiten umfasst dieses kleine Büchlein, aber es enthält die Geschichten von so vielen Menschen und sogar die eines Landes: Vietnam. Mãn wird von ihrer Mutter ausgesetzt, da diese sich als junge unverheiratete Frau nicht um ihr Kind kümmern kann, schon gar nicht mitten im Durcheinander des... Nicht einmal 140 Seiten umfasst dieses kleine Büchlein, aber es enthält die Geschichten von so vielen Menschen und sogar die eines Landes: Vietnam. Mãn wird von ihrer Mutter ausgesetzt, da diese sich als junge unverheiratete Frau nicht um ihr Kind kümmern kann, schon gar nicht mitten im Durcheinander des Bürgerkrieges. Eine Nonne nimmt sich der Kleinen an, doch um ihr ein besseres Leben zu sichern übergibt sie sie einer Lehrerin, die Mãn liebevoll aufzieht. Wieder an die Zukunft denkend, wird das junge Mädchen an einen wesentlich älteren Mann verkuppelt, der sich in Kanada eine Existenz mit einer Suppenküche aufgebaut hat. Dank ihren Kochkenntnissen entwickelt sich der Imbiss zu einem immer größeren Unternehmen, das Mãn weit ins Ausland führt, wo sie der Liebe begegnet... Vietnam scheint für uns Westler kein allzu unbekanntes Land mehr zu sein: Dank unzähliger Restaurants und Imbisse, vieler hier lebender ehemaliger 'Boatpeople' und der Tatsache, dass eine Reise dorthin nichts sooo Besonderes mehr darstellt, wirkt es wie andere asiatische Länder merkwürdig vertraut. Doch nach der Lektüre dieses Buches kommt mir Vietnam wie eine unbekannte Region vor. Mãn ist die zentrale Figur und erzählt nicht nur ihr Leben und das ihrer dritten Mutter, sondern neben vielen anderen Geschichten auch all das, was sie prägte: Märchen, Mythen, Traditionen, Gewohnheiten. Und wie sie von ihrer Mutter übernahm, dass nur diejenigen überleben, die ihre Identität aufgeben. Dies mag sich grausam anhören, doch so bleibt das Leben im Gleichklang der Zeit: Höhen und Tiefen mögen fehlen, doch das Leben geht voran. Trivial, ich weiss, doch im Zusammenhang mit diesem Buch hat es seine eigene Wirkung. Hervorzuheben ist die wunderschöne Sprache wie auch die Gestaltung des Buches. Beides fein und zart, im Buch selbst betont durch vietnamesische Vokabeln, die farblich abgesetzt immer am Außenrand stehen. Oder in Sätzen wie '..Durianbäume bedeutet wörtlich übersetzt: persönliche Traurigkeiten. Vielleicht vergisst man das, weil die Traurigkeiten wie das Fleisch der Durianfrüchte in fest verschlossenen Kammern unter einem stachligen Panzer stecken.' oder 'Sie schien an der Schwelle angelangt zu sein, von der an sie sich von der Zeit nur noch sanft wiegen und nicht mehr durchschütteln ließ, so als vertrauten sie sich einander an und spotteten zärtlich über die Turbulenzen der Jugend.'.

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Wunderbares Kleinod
von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dieser kleine Roman besticht durch eine ganz außergewöhnliche Sprache. Ich habe selten so wunderbar formulierte Sätze gelesen. Inhaltlich ist es ein eher stilles Buch. Wegen einer arangierten Ehe muss die Vietnamesin Man nach Kanada. Dort führt Sie ein sorgenfreies , auf ihren Mann ausgerichtetes Leben ohne Liebe. Erst, als... Dieser kleine Roman besticht durch eine ganz außergewöhnliche Sprache. Ich habe selten so wunderbar formulierte Sätze gelesen. Inhaltlich ist es ein eher stilles Buch. Wegen einer arangierten Ehe muss die Vietnamesin Man nach Kanada. Dort führt Sie ein sorgenfreies , auf ihren Mann ausgerichtetes Leben ohne Liebe. Erst, als sie ihre vietnamesischen Rezepte zu Buche bringt und ein Fremder in ihr Leben tritt, lernt sie, was Liebe bedeutet. Sprache und Inhalt ergänzen sich wunderbar! Absolute Leseempfehlung für Alle, die mal etwas wirklich Besonderes lesen wollen!

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Der Geschmack der Sehnsucht
von Hotel aus Ostfriesland am 09.03.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dieser kleine Roman besticht durch eine ganz außergewöhnliche Sprache. Kim Thúy hat mit ‘Der Geschmack der Sehnsucht‘ ein zauberhaft poetisches Buch geschrieben. Es ist, als sei - neben der Nahrung - die Sprache ihre ganz besondere Heimat, und ich habe beim Lesen manches Mal innegehalten, um ihre Worte nachklingen... Dieser kleine Roman besticht durch eine ganz außergewöhnliche Sprache. Kim Thúy hat mit ‘Der Geschmack der Sehnsucht‘ ein zauberhaft poetisches Buch geschrieben. Es ist, als sei - neben der Nahrung - die Sprache ihre ganz besondere Heimat, und ich habe beim Lesen manches Mal innegehalten, um ihre Worte nachklingen zu lassen. Ich habe selten so wunderbar formulierte Sätze gelesen. Inhaltlich ist es ein eher stilles Buch. Figuren, die zurückhaltend, ruhig, fein lächelnd ihr Schicksal ertragen und doch belastet sind von den Erinnerungen des Krieges und der Entfremdung durch das Exil. Wegen einer arrangierten Ehe muss die Vietnamesin Man nach Kanada. Dort führt Sie ein sorgenfreies , auf ihren Mann ausgerichtetes Leben ohne Liebe. Sie gibt mit der unterstützung Ihrer Freundin Julie Kochkurse, aber erst, als sie ihre vietnamesischen Rezepte zu Buche bringt, in dem Kräuter und Gewürze ihre eigenen Geschichten erzählen kommt der Erfolg. Der Erfolg führt die Protagonistin bis nach Paris und als dort ein Fremder in ihr Leben tritt, lernt sie, was Liebe bedeutet..Sprache und Inhalt ergänzen sich wunderbar! Absolute Leseempfehlung für Alle, die mal etwas wirklich Besonderes lesen wollen!

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Die Düfte der Vergangenheit
von Tina Bauer aus Essingen am 02.04.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Eine Reise in die Vergangenheit, die Zukunft und in das Herz der Familie. Während des Vietnamkrieges geht es der Familie schlecht, Mütter werden von Kindern getrennt, Väter sind unauffindbar. Dennoch gelingt es der jungen Vietnamesin als Ehefrau von einem wohlhabenden Mannes nach Kanada zu gelangen. Hier allerdings plagt sie... Eine Reise in die Vergangenheit, die Zukunft und in das Herz der Familie. Während des Vietnamkrieges geht es der Familie schlecht, Mütter werden von Kindern getrennt, Väter sind unauffindbar. Dennoch gelingt es der jungen Vietnamesin als Ehefrau von einem wohlhabenden Mannes nach Kanada zu gelangen. Hier allerdings plagt sie die Sehnsucht und findet ihren Frieden dank ihrer offenen und aufgeweckten Freundin Julie indem Sie das Restaurant ihres Mannes ausbaut. Sie atmet die Düfte ihrer Küche und kann mit der Vergangenheit und mit der Zukunft leben. Ein wundervoller Roman über die Heimat, die Düfte der Vergangenheit und an eine Liebe, deren Erfüllung unmöglich scheint.

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Neue Existens im Exil
von Everett am 29.03.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Man wird während des vietnamesischen Bürgerkrieges geboren, und von der leiblichen Mutter verlassen, weitergereicht um endlich bei der dritten "Mutter" ein zu Hause zu finden. Diese entscheidet sich dann aber Man in eine arrangierte Ehe zu geben, um ihre Zukunft zu sichern. So lebt Man mit ihrem älteren Mann... Man wird während des vietnamesischen Bürgerkrieges geboren, und von der leiblichen Mutter verlassen, weitergereicht um endlich bei der dritten "Mutter" ein zu Hause zu finden. Diese entscheidet sich dann aber Man in eine arrangierte Ehe zu geben, um ihre Zukunft zu sichern. So lebt Man mit ihrem älteren Mann dann in Kanada, der dort eine Art Suppenküche betreibt. Doch Man besinnt sich auf die Kochkünste, die sie von ihrer Mutter gelernt hatte und wird bekannt. Die Geschichte von Man im kanadischen Exil ist eine Erfolgsgeschichte, die ihr eine ganz neue Welt eröffnet, auch die Liebe. Dieser Roman ist etwas anderes, besonderes. Allein die kurzen Kapitel, nach denen ich aber immer erst innehalten musste, um das Gelesene zu verarbeiten, die Bilder wirken zu lassen. So kurz gehal-ten und doch so ausreichend und bildhaft geschrieben. Als Man dann die Liebe trifft, kann man so gut nachfühlen, auch wie sie damit umgeht, wie sie einen Weg weiter durchs Leben findet. Dies ist ein Roman, der aus der Masse heraussticht, in seiner Art etwas ganz besonderes ist. Trotz, oder gerade durch, seiner Kürze ist er so aussagefähig und berührend.

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Fast greifbar!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 23.03.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Während des Bürgerkriegs in Vietnam wird die kleine Man von ihrer ,,dritten Mutter`` großgezogen und erlernt die Kunst des Kochens. Als sie alt genug ist, wird sie mit einem nach Kanada ausgewanderten Mann verheiratet, mit dem sie Kinder bekommt und ein besonderes Restaurant führt, dass alle in ihrer Umgebung begeistert ... In diesem Buch... Während des Bürgerkriegs in Vietnam wird die kleine Man von ihrer ,,dritten Mutter`` großgezogen und erlernt die Kunst des Kochens. Als sie alt genug ist, wird sie mit einem nach Kanada ausgewanderten Mann verheiratet, mit dem sie Kinder bekommt und ein besonderes Restaurant führt, dass alle in ihrer Umgebung begeistert ... In diesem Buch erfährt man auf eine besondere Weise sehr viel über das Leben und die Kultur in Vietnam. Die Protagonistin Man erzählt in der Ich-Form ihre Geschichte, die mir ziemlich nah an der Realität scheint. Während des Lesens merkt man die ganze Zeit über wie sehr sie von ihrem Land und ihren Erlebnissen geprägt ist und was für ein duldsamer Mensch sie ist. Durch viele markante Sätze und eine besonders ausdrucksvolle Sprache ist es der Autorin gelungen, mich mit in das einfache Leben Man`s hineinzuziehen und mit greifbar die vietnamesische Küche vor Augen zu malen. An einigen Stellen fand ich das Buch etwas zu langatmig, bei anderen Passagen hätte ich mir noch mehr Details gewünscht. Insgesamt ist ,,der Geschmack der Sehnsucht`` ein tolles Buch, dem es gelungen ist, mich zu verzaubern und zu begeistern. Wer sich also generell für Vietnam und seine Geschichte interessiert, den erwartet hier eine interessante Geschichte über eine außergewöhnliche Frau!

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Mit dem Geschmack einer zauberhaften Poesie
von Heidrun Berents aus Emden am 03.03.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

In Vietnam als uneheliches Kind geboren wächst Man bei einer Pflegemutter auf. Sie lernt schnell, nicht aufzufallen, indem sie sich anpasst und sich stets bemüht, mit ihrer Umgebung zu verschmelzen. Als ihre Pflegemutter sie in eine Ehe mit einem Mann drängt, dem sie nur kurz begegnet ist, folgt sie... In Vietnam als uneheliches Kind geboren wächst Man bei einer Pflegemutter auf. Sie lernt schnell, nicht aufzufallen, indem sie sich anpasst und sich stets bemüht, mit ihrer Umgebung zu verschmelzen. Als ihre Pflegemutter sie in eine Ehe mit einem Mann drängt, dem sie nur kurz begegnet ist, folgt sie diesem nach Kanada und ist fortan darum bemüht, die Bedürfnisse ihres Mannes zu erspüren, ohne dass er sie äußern muss. Es ist eine Ehe ohne Konflikte, aber auch ohne Gefühl. Wie schon in Vietnam so werden auch in Kanada die Küche und das Zubereiten der Speisen zu einem Schutzraum. Nahrung ist Heimat und in ihr spiegelt sich die Verbundenheit mit Vietnam. Doch durch die Zubereitung der Speisen im Restaurant ihres Mannes bekommt sie auch mehr und mehr Raum in ihrem neuen Leben. Als sie ein Rezeptbuch veröffentlicht, wird dieses so erfolgreich, dass sie nach Frankreich zu einer Lesung eingeladen wird. In Paris macht sie eine Begegnung, die sie die Sehnsucht nach einem anderen Leben spüren lässt. Kim Thúy hat mit ‘Der Geschmack der Sehnsucht‘ ein zauberhaft poetisches Buch geschrieben. Es ist, als sei - neben der Nahrung - die Sprache ihre ganz besondere Heimat, und ich habe beim Lesen manches Mal innegehalten, um ihre Worte nachklingen zu lassen.

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Der Geschmack der Sehnsucht
von raschke64 aus Dresden am 12.11.2014
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Vietnam während des Bürgerkrieges. Ein kleines Mädchen in Südvietnam namens Man wird von einer Frau/Mutter zur nächsten gereicht. Erst bei der 3., einer Lehrerin, kann sie bleiben. Sie kommt mit ihren durch die Wirren des Krieges. Noch ganz jung, entscheide sich die Mutter dafür, Man zu verheiraten. Der Auserwählte... Vietnam während des Bürgerkrieges. Ein kleines Mädchen in Südvietnam namens Man wird von einer Frau/Mutter zur nächsten gereicht. Erst bei der 3., einer Lehrerin, kann sie bleiben. Sie kommt mit ihren durch die Wirren des Krieges. Noch ganz jung, entscheide sich die Mutter dafür, Man zu verheiraten. Der Auserwählte lebt in Kanada. Die künftigen Eheleute sehen sich nur kurz, dann wird alles abgesprochen und Man heiratet den ihr völlig fremden Mann. Sie zeiht nach Quebec und arbeitet in der Suppenküche ihres Mannes mit. Doch nach und nach übernimmt sie dort das Ruder. Sie bringt neue Gerichte ein, immer mehr Menschen kommen dorthin essen. So wird aus der Suppenküche ein Restaurant von sehr gutem Ruf. Mit Unterstützung ihrer Freundin schreibt Man ein Buch über die Rezepte ihrer Heimat, eröffnet ein Kochstudio und wird international bekannt. Ganz „nebenbei“ bekommt sie 2 Kinder und holt ihre Mutter nach Kanada. Dann lernt sie in Frankreich Luc kennen, ihre große Liebe. Das Buch lässt mich zweigeteilt zurück. Es ist einerseits eine Art Biografie der Autorin, aber eben doch nicht. Die Geschichte wird nicht wirklich chronologisch erzählt, sondern springt sehr stark zwischen den Zeiten hin und her, das macht es anfangs nicht leicht, ihr zu folgen. Die Kapitel sind sehr kurz, die Themen wechselnd. Daneben steht immer der Hauptinhalt des Kapitels in einem oder ganz wenigen Worten auch in der vietnamesischen Übersetzung. Eine sehr schöne Idee. Sehr interessant sind die vielen vietnamesischen Sitte und Bräuche, das Essen und die Gewürze. Ich persönlich hätte aber auch gern mehr über den Ehemann erfahren oder über die Autorin selbst. Oft weiß man nicht, welches Alter sie in den einzelnen Kapiteln gerade hat. Alle „Fakten“ werden oft nur angerissen und kurz erwähnt. Dafür geht es in dem Buch aber sehr viel um Gefühle, die teilweise mit dem Essen verglichen werden. Der Schreibstil ist sehr zart und poesievoll, eingefügte Gedichte und Gedanken verstärken das noch. Es ist kein leichtes Buch, aber es lässt sich trotzdem leicht lesen und ist mit gut 140 Seiten auch nicht sehr dick. Man muss sich darauf einlassen können. Das Cover passt sehr gut dazu und bringt die Stimmung rüber. Mir persönlich hätten allerdings ein paar mehr Fakten und eine größere Übersichtlichkeit besser gefallen.

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2 Welten
von POR am 05.09.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Man betritt eine andere Welt. Die junge Vietnamesin wächst in einem zerrissenen Land mit drei Müttern auf. Jede will das Beste für das Mädchen und so landet sie in Kanada, wo sie in einer Suppenküche ihren neuen Ehemann unterstützt. Lange dauert es bis sie sich aus der Küche traut, neue... Man betritt eine andere Welt. Die junge Vietnamesin wächst in einem zerrissenen Land mit drei Müttern auf. Jede will das Beste für das Mädchen und so landet sie in Kanada, wo sie in einer Suppenküche ihren neuen Ehemann unterstützt. Lange dauert es bis sie sich aus der Küche traut, neue Menschen kennenlernt und selbstständiger wird. Ihre Gerichte werden immer von Geschichten aus der Heimat begleitet und für viele Exilanten wird die Garküche zur zweiten Heimat. Die Küche wird zum Kochstudio, sie wird über die Grenzen der Stadt bekannt und beginnt zu reisen. In Paris trifft sie einen gleichgesinnten Koch, dem es gelingt ihr Herz einzufangen. Sie verlieben sich, aber die Ehre und die Erinnerung an die Mutter verhindern ein happyend. Kim Thúy schreibt eine verzweifelte Biographie einer jungen Frau, die in der Vergangenheit ihrer Vorfahren lebt und lange braucht sich zu emanzipieren. Vergangenheit und Gegenwart greifen in der Erzählung ineinander. Vietnamesische Folklore prägt das Leben und die Küche – Gewürze, Verarbeitung und Religion verschmelzen zu einem Ganzen. Das Buch liegt angenehm in der Hand. Papier und Umschlag sind schwer und teuer. Zusätzlich wird bei jedem Abschnitt ein zentrales Wort in Vietnamesisch übersetzt. Ein bibliophiles Kleinod.

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Schönes Buch ... aber nichts für mich
von Nuigurumi am 09.06.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wie in Vietnam oft üblich, wird auch für die junge Mãn eine Ehe arrangiert. Sie heiratet einen Vietnamesen, der nach Quebec ausgewandert ist und dort eine vietnamesische Suppenküche betreibt. Mãn übernimmt dort das Kochen und alles verändert sich. Für Mãn ist Kochen eine Kunstform, sie versucht mit jedem Gericht... Wie in Vietnam oft üblich, wird auch für die junge Mãn eine Ehe arrangiert. Sie heiratet einen Vietnamesen, der nach Quebec ausgewandert ist und dort eine vietnamesische Suppenküche betreibt. Mãn übernimmt dort das Kochen und alles verändert sich. Für Mãn ist Kochen eine Kunstform, sie versucht mit jedem Gericht etwas auszudrücken und vor allem Erinnerungen zu wecken. So kommen zuerst immer mehr Vietnamesen in das – nun vergrößerte – Restaurant und nach und nach wird es zu einem der angesagtesten Restaurants Quebecs. Dabei hilft ihr auch ihre Freundin Julie, die das Gegenteil der introvertierten Mãn ist. Und als Mãn immer berühmter wird und auch ein Kochbuch veröffentlicht, geht sie auf Reisen und lernt Luc kennen – und zum ersten Mal in ihrem Leben auch die Liebe… Das Buch besteht aus vielen kurzen Abschnitten, oft nur eine halbe Seite lang, in denen Mãns Leben geschildert wird, dazwischen kommen Erinnerungen an ihre Kindheit und an die Kindheit ihrer Mutter, da deren Erinnerungen Mãn auch geprägt haben und da sie von ihr Kochen gelernt hat. Und immer wieder kommen Beschreibungen der Gerichte, die Mãn kocht und Erklärungen, warum sie sie so kocht und was ihre Bedeutung ist. Die Zeiten springen also hin und her und es gibt keine Überschriften oder irgendetwas, woran man am Anfang eines neuen Abschnittes sehen könnte, ob es um Mãns derzeitiges Leben oder um Erinnerungen gehen wird. "Der Geschmack der Sehnsucht" ist an sich ein wunderschönes Buch. Es ist sehr poetisch geschrieben und Mãns Gedanken zu den verschiedenen Gerichten, die sie kocht, und deren Zutaten sind sehr interessant. Auch ihre Geschichte und die ihrer Mutter haben mir gefallen. Trotzdem war es kein Buch für mich; mir hat zuviel gefehlt. Ich will einfach mehr wissen: Wie haben Mãn und Julie sich kennengelernt und wie wurde diese Freundschaft so eng? Wie ist Mãns Ehe, welche Beziehung hat sie zu ihren Kindern? Ihre Familie wird in wenigen Sätzen nebenbei abgehandelt. Einerseits schafft sie es immer, mit ihrer Kochkunst und mit kleinen Gesten auf Menschen einzugehen, sie hilft Paaren, zueinander zu finden, sie hilft einer Frau, die von ihrem Mann misshandelt wird, und doch bleibt sie mir als Mensch völlig fremd. Trotz aller Poesie und schönen Gedanken hat mich dieses Buch sehr unbefriedigt zurückgelassen, da meine Erwartungen, die ich an einen Roman stelle, nicht erfüllt wurden. Aber ich kann auch die Leser verstehen, die diesem Buch fünf Sterne geben. Wenn man mit anderen Erwartungen darangeht, kann es sicher eine sehr schöne Lektüre sein.

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Sehnsucht
von melanie hauck aus alzey am 27.04.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Schreibstil von Frau Thuy ist nicht schlecht, alledings fehlte mir die Tiefe und Intensität, dass man die Liebe zu seinem Land einfach spürt. Die Kapitel sind kurz bis sehr kurz geschrieben. Sehr gut hat mir die Aufmachung des Buches gefallen. Dass nicht alle Seiten beschrieben waren und einige Begriffe... Der Schreibstil von Frau Thuy ist nicht schlecht, alledings fehlte mir die Tiefe und Intensität, dass man die Liebe zu seinem Land einfach spürt. Die Kapitel sind kurz bis sehr kurz geschrieben. Sehr gut hat mir die Aufmachung des Buches gefallen. Dass nicht alle Seiten beschrieben waren und einige Begriffe übersetzt wurden. Wir konnten mit der Protagonistin in ihre Verangenheit in den vietnamesischen Bürgerkrieg begleiten. Die Schilderungen hier waren gut nachvollziebar geschrieben. Nun lebt sie in Kanada und tut das, was von ihr erwartet wird. Ich fand die Rückblenden an sich gut. Besonders die Beschreibungen ihrer Mütter haben mir gefallen. Ich fand die Freundschaften gut beschrieben, allerdings fehlte mir insgesamt mehr Gefühl und Leidenschaft. Und die Leidenschaft für den wunderbaren Geschmack des Essens ist bei mir gar nicht aufgekommen. Ich hatte auch den Eindruck, dass zeitweise nicht so viel passierte und das ein oder andere Kapitel theoretisch weggelassen werden konnte. Am Ende verliebt sich sich das erste mal richtig in einem Mann - sehr schön und berührend.

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Der Geschmack der Sehnsucht
von einer Kundin/einem Kunden aus Amberg am 17.03.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein sehr schön gestaltetes Buch mit ansprechendem Cover. Män wird in den Kriegswirren Vietnams geboren. Ihre Mutter ist sehr jung und unverheiratet und Män wird an eine Nonne weitergereicht. Erst in ihrer dritten Mutter, einer Lehrerin, findet Män eine "Mama". In Rückblicken wird die Kindheit der Lehrerin beschrieben, der... Ein sehr schön gestaltetes Buch mit ansprechendem Cover. Män wird in den Kriegswirren Vietnams geboren. Ihre Mutter ist sehr jung und unverheiratet und Män wird an eine Nonne weitergereicht. Erst in ihrer dritten Mutter, einer Lehrerin, findet Män eine "Mama". In Rückblicken wird die Kindheit der Lehrerin beschrieben, der strenge Vater, die Stiefmutter, die Kriegszeiten, um so zu erklären, warum die Vietnamesinnen so genügsam sind und keine Gefühle zeigen können. Um Män versorgt zu wissen, wird eine Ehe mit einem älteren Vietnamessen arrangiert. So kommt Män nach Kanada. Sie liebt ihren Mann nicht, aber beide gut miteinander aus. Män umsorgt ihn, wie es ihr eingetrichtert wurde. Beide haben sogar zwei Kinder miteinander. In Kanada arbeitet Män im Restaurant ihres Mannes. Sie kocht so gut, daß das Restaurant gut besucht ist. Und bald erweitert sie das Lokal. Gibt Kochkurse und schreibt Kochbücher. Män schließt schnell Freundschaften, ist hilfsbereit und bald wohnt eine Freundin, die von ihrem Mann geschlagen wird, bei ihr. Die Mama wird nach Kanada nachgeholt. Auf einer Lesereise nach Frankreich, wo Män ihr Kochbuch vorstellt, lernt sie Luc kennen. Und mit ihm lernt sie die Liebe kennen. Beide sind verheiratet. Verlassen ihre Familien aber nicht. Aber Män lernt durch Luc mehr Gefühle zu zeigen ist ab sofort liebevoller und offener zu ihren Kindern.

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