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Der Herr des Wüstenplaneten

Roman

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Was sind Gesetze? Versuche, die Raubtiernatur des Menschen zu sozialisieren?


Paul Atreides, genannt Muad’dib, ist in der extrem menschenfeindlichen Wüste Arrakis‘ aufgewachsen und durch die harte Schule der Fremen gegangen. Die Wüstenbewohner haben ihn zu ihrem Propheten ernannt und folgen ihm bedingungslos. Sein Kampf um den Planeten entzündete den Djihad, der jetzt wie ein Sturmwind durch die Galaxis fegt. Pauls neues Imperium und seine Machtfülle ruft Neider auf den Plan, die seine Herrschaft brechen wollen. Und so mischen sich unter die Pilger, die nach Arrakis kommen, um den Erlöser zu sehen, Attentäter, menschliche Zeitbomben …


Portrait
Frank Herbert, 1920 in Tacoma, Washington, geboren, arbeitete als Austerntaucher, TV-Kameramann, Rundfunksprecher und Journalist. 1963 wird der erste Teil seines SF-Romans "Dune", zu deutsch "Der Wüstenplanet", veröffentlicht. Der dritte Teil, der 1976 erscheint, landet in den Bestsellerlisten von Publishers Weekly. Nach der Verfilmung durch David Lynch 1984 werden die "Dune"-Bände zum Weltbestseller. Frank Herbert starb am 11. Februar 1986.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 304, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.06.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641139582
Verlag Heyne
Illustratoren Frank Lewecke
Verkaufsrang 10.840
eBook (ePUB)
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Der Herr des Wüstenplaneten
von einer Kundin/einem Kunden aus Iserlohn am 06.09.2016

Nachdem ich den Film gesehen habe finde ich das das Buch fast detailgetreu ist. Es ist spannend geschrieben und schließt nahtlos an "Der Wüstenplanet" an. Wieder wird man beim lesen auf den Planeten Arakis versetzt. Auch für Dune Neulinge ist der Einstieg dank Index am Ende des Buches sehr leicht. Kann... Nachdem ich den Film gesehen habe finde ich das das Buch fast detailgetreu ist. Es ist spannend geschrieben und schließt nahtlos an "Der Wüstenplanet" an. Wieder wird man beim lesen auf den Planeten Arakis versetzt. Auch für Dune Neulinge ist der Einstieg dank Index am Ende des Buches sehr leicht. Kann jedem die Reihe empfehlen.

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Die Schattenseiten der Macht
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 16.01.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich habe nach all der harschen Kritik und den schlechten Rezensionen ein zähes, langatmiges und trockenes Stück Science-Fiction-Literatur erwartet, welches meiner Freude am „Wüstenplanet“-Zyklus jeglichen Wind und den Spaß an weiteren Bänden nehmen würde – bekommen habe ich einen unbeschreiblich eindringlichen, poetischen, berührenden und spannenden Roman, dessen ruhige, beinahe... Ich habe nach all der harschen Kritik und den schlechten Rezensionen ein zähes, langatmiges und trockenes Stück Science-Fiction-Literatur erwartet, welches meiner Freude am „Wüstenplanet“-Zyklus jeglichen Wind und den Spaß an weiteren Bänden nehmen würde – bekommen habe ich einen unbeschreiblich eindringlichen, poetischen, berührenden und spannenden Roman, dessen ruhige, beinahe tonlose Erzählweise als perfekte Leinwand für eine Handlung dient, die zwar manche Hoffnungen (notwendigerweise) enttäuscht, dafür aber eine philosophische Tragweite bietet, dessen Lehrreichtum in diesem Genre konkurrenzlos ist. Pauls Kampf mit sich selbst ist packender als jeder Ritt auf einem Wüstenwurm, seine Auseinandersetzung mit den Visionen derart intensiv inszeniert, dass man unwillkürlich die Seiten fester greifen muss. Es bedarf einer gehörigen Portion Aufmerksamkeit und Konzentration, um die Qualitäten des Romans zu erkennen und zu schätzen – und hier bietet Herbert tatsächlich Einzigartiges. Es ist dieser gnadenlose, unerbittliche Realismus, welcher „Der Herr der Wüstenplaneten“ zum, meiner Ansicht nach, verkannten Juwel der Reihe macht. Die Art und Weise wie uns Frank Herbert den Niedergang Pauls vor Augen führt. Wie aus einem zaudernden, nachdenklichen Retter und einem Schöpfer des Lebens ein gnadenloser Diktator wird. Und wie dieser Diktator (der sich in der Tradition von Dschingis Khan und Hitler sieht) schließlich, am Höhenpunkt seiner Macht, fast zwangsweise versagt und verliert. Es ist ein hoffnungsloses Bild das der Autor gezeichnet hat und uns mit Dingen konfrontiert, welche man sich im Vorgänger noch nicht vorstellen konnte. Aus dem ehrenvollen Volk der Fremen, furchtlosen Kämpfern der Wüste, sind blinde Gläubiger geworden. Verstümmelte und Krüppel künden von den Schrecken des Krieges, Krankheiten breiten sich aus. Unzufriedenheit bietet besten Nährboden für Verbrechen, Misstrauen und Verrat, den besonders die Tleilax zu nutzen scheinen, deren Wissenschaftler keinerlei Ethik und Moral kennen, und jedermann mit ihren Produkten bedienen. Mit gnadenloser Schärfe und gleichzeitig mitreißender Stimme zeigt uns Frank Herbert die Schattenseiten der Macht, das aus gutem Willen Böses geschehen kann. Und das nach zwölf Jahren Vernichtungskrieg und tagtäglicher Politik voller Kompromisse aus dem eigentlichen Traum ein Alptraum werden kann, dem man, trotz Beeinflussung der Zukunft, aufgrund unvermeidlicher Abgründe letztlich nicht entrinnen kann. Um an „Der Herr des Wüstenplaneten“ Gefallen zu finden, muss der Leser einen Aufwand betreiben, der vielen schlichtweg zu viel sein wird. Mir hat die Fortsetzung, gerade aufgrund der Abwesenheit jeglichen heroischen Gutmenschentums und den demaskierenden Wahrheiten, die immer wieder an die Gegenwart erinnern, noch besser als der Erstling gefallen. Eine tiefsinnige, actionarme und trotzdem (für mich) stets packende Dystopie, die mir wohl sehr lange im Gedächtnis haften bleiben wird. Ganz großes Kino!

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Die Kehrseite der Medallie
von Dawn aus Lambrecht (Pfalz) am 10.04.2006
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Nachdem man nach dem ersten Band ein Happy End bekommen hat, wird jetzt deutlich was für Probleme und Intrigen das herrschen mit sich bringt. Dieser Aspekt fehlt in den meisten Fantasy/Sci-Fi Büchern und macht das Buch sehr interessant und vor allem innovativ. Ob Paul stirbt werde ich hier mal... Nachdem man nach dem ersten Band ein Happy End bekommen hat, wird jetzt deutlich was für Probleme und Intrigen das herrschen mit sich bringt. Dieser Aspekt fehlt in den meisten Fantasy/Sci-Fi Büchern und macht das Buch sehr interessant und vor allem innovativ. Ob Paul stirbt werde ich hier mal nicht verraten ;) Selbst lesen!

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weniger anspruchsvolle, aber wichtige inhalte
von Lukas Glaser aus Sandl am 13.09.2008
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Inhalt: Zwölf Jahre, nachdem Paul Atreides unter dem Namen Muad´dib die Herrschaft auf Arrakis, dem Wüstenplaneten, an sich riß, ist das Universum verändert: Der heilige Krieg des Muad´dib hat viele tausend Welten überrollt und über 65 Milliarden das Leben gekostet. Und er ist nicht aufzuhalten. Also ich war von dem ersten... Inhalt: Zwölf Jahre, nachdem Paul Atreides unter dem Namen Muad´dib die Herrschaft auf Arrakis, dem Wüstenplaneten, an sich riß, ist das Universum verändert: Der heilige Krieg des Muad´dib hat viele tausend Welten überrollt und über 65 Milliarden das Leben gekostet. Und er ist nicht aufzuhalten. Also ich war von dem ersten Band so begeistert, dass ich gleich mit dem zweiten fortsetzen musste. Der zweite Band "Der Herr des Wüstenplaneten" war für mich ein bischen enttäuschend. Das Kernthema ist diesesmal die Politik, die sich sehr in die Länge zieht. Ich war während dem Lesen bitter enttäuscht, da ich mir eine wirkliche "Handlung" erwartet, hätte. Stattdessen wurde ich aber nur mit Intrigen und philosophischen Gedanken konfrontiert. Der Roman besitzt keinen actionreichen Handlungsfaden wie sein Vorgänger, der Wüstenplanet. Im Gegenteil, er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Charakterentwicklung Pauls, geht auf seine Gedanken ein und den Konflikt, der in ihm tobt, da er ja in der Lage ist, die Zukunft zu sehen und mit seinen Taten zu verändern. Ich würde diesen Roman nicht weiterempfehlen. Doch wer in der Dune-Saga weiterkommen will, dem bleibt nichts anderes übrig. tja! Der dritte Band bietet wieder mehr Lesespaß :-)

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