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Der Jesuswahn

Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung

(1)
Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur, Jesus von Nazareth die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte. Mit solchen Thesen hinterfragt der Autor, selbst promovierter Theologe, die in Europa vorherrschende Weltreligion des Christentums. In gut lesbarer Form und nicht ohne Ironie wird gefragt, ob die Bibel denn tatsächlich ein gutes und ethisch wertvolles Buch sei, wie die Kirchen immer wieder behaupten, oder ob sich im Alten Testament nicht vielmehr ein zorniger Kriegsgott austobt und das Neue Testament für das Ende der Zeiten die Vernichtung aller Ungläubigen ankündigt. „Wer da glaubt und getauft wird, der soll selig werden, wer aber nicht glaubt, der soll verdammt werden.“ (Mk 16,16).
Und es wird gefragt, ob sich die Kirchen denn zu Recht auf jenen Jesus von Nazareth berufen, den sie als Gottes Sohn verkündigen. Denn die wissenschaftliche Forschung hat längst erkannt, dass Jesus ein ganz anderer war und mit dem Jesus der Kirchen fast nichts gemein hat. Das Christentum bewegt sich in der Weltgeschichte ohne Fahrschein. Dieses Buch richtet sich sowohl an Gläubige und Anhänger der Kirchen, die sich nicht scheuen, auch mit unangenehmen Fakten konfrontiert zu werden, als auch an der Kirche Fernstehende, die immer schon vermutet hatten, dass mit dem Christentum etwas nicht stimmen kann.
Portrait
Dr. Heinz-Werner Kubitza ist seit fast 20 Jahren Inhaber des Tectum Wissenschaftsverlags in Marburg. Er hat in Frankfurt, Tübingen, Bonn und Marburg evangelische Theologie studiert und dort auch promoviert. Schon im Studium hat er sich intensiv mit dem Problem des historischen Jesus beschäftigt und dabei theologisch quasi hinter die Kulissen geschaut. Daneben war er aber auch in Kirchengemeinden viele Jahre ehrenamtlich aktiv und ist so auch mit der psychischen Gestimmtheit von Gläubigen bestens vertraut. Kubitza ist Fördermitglied der Giordano Bruno Stiftung, die sich für Aufklärung und eine humanistische Ethik einsetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 382
Erscheinungsdatum Januar 2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8288-2435-5
Verlag Tectum
Maße (L/B/H) 220/158/30 mm
Gewicht 551
Auflage 1
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Insiderkritik
von Heinz Mauch aus St. Gallen am 13.10.2015

Wer mit Religion, Kirche und christlichem Glauben nichts am Hut hat, findet in diesem Buch eine Fülle von Material, das ihm/ihr zeigt, warum es einfacher ist, zu diesen Themen Distanz zu halten. Im Sinne von Augsteins "Abermals krähte der Hahn" und Deschners (bspw. Kriminalgeschichte des Christentums) wird eine Fülle... Wer mit Religion, Kirche und christlichem Glauben nichts am Hut hat, findet in diesem Buch eine Fülle von Material, das ihm/ihr zeigt, warum es einfacher ist, zu diesen Themen Distanz zu halten. Im Sinne von Augsteins "Abermals krähte der Hahn" und Deschners (bspw. Kriminalgeschichte des Christentums) wird eine Fülle von Material verarbeitet und rational bewertet. Wer jedoch nicht nur metaphysisch/irrationalen Themen nicht traut, sondern auch dem Rationalen/Logischen mit etwas Zweifel begegnet, wird nicht mit allen gezogenen Schlüssen von Heinz-Werner Kubitza einverstanden sein. Für viele kirchlich Engagierte basiert das, was sie "Glauben" nennen nicht einfach auf der unkritischen Übernahme "heiliger" Texte. Das Phänomen der Religiosität ist auch nach Kubitza nicht einfach vom Tisch, es erfährt jedoch eine geballte Ladung Kritik, die als Anregung zur eigenen kritischen Überprüfung der glaubensmässigen Ausrichtung verstanden werden kann. Dass das Fundament des Christentums, so wie es in der Geschichte oft dargestellt wurde eine sehr brüchige Angelegenheit ist, weiss auch die Theologie. Wie sie damit umgeht und wie sie die kirchliche Lehre auf diese nicht bewiesenen und nicht zu beweisenden Wahrheiten anpasst, ist die eigentliche Herausforderung. Das Christentum als einzig wahre und richtige Religion hat ihre Zeit gehabt und sie hat in dieser Zeit häufiger das Negative bewirkt, denn die frohe Botschaft umgesetzt. Die eingesetzten Gottesbilder und die daraus abgeleitete Autorität sind passé. Immer jedoch gab es auch die Strömungen, die sich der institutionellen Lehre entgegengestellt haben und ihre Religiosität nicht an Fakten festmachten, die als Dogmen vertreten wurden. Es gilt, diese Traditionen genauer anzuschauen und sich auf eine Art Religion vorzubereiten, die nicht mehr mit den herkömmlichen Dogmen arbeitet. Man sollte es sich auf kirchlich-religiöser Seite auf alle Fälle nicht zu einfach machen, in dem man Kubitza einfach in die rationale Ecke stellt. Zu vieles von dem, was er, als promovierter Theologe, anspricht, verlangt nach Auseinandersetzung und Einsicht. Aus meiner Sicht ein gutes und notwendiges Buch für ein Christentum im 3. Jahrtausend und kurz vor dem 500 Jahr Jubiläum zu Luther.

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