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Der Ruf aus dem Eis / Der letzte Engel Bd.2

Roman

(4)
Der letzte Engel kehrt zurück
Stell dir vor, die Unsterblichkeit klopft an deine Tür und raubt dir dein Leben.
Stell dir vor, du heisst Motte und erwachst mit zwei Flügeln auf dem Rücken.
Und dann gehst du auf deine eigene Beerdigung und bist für niemanden sichtbar, ausser für zwei alte Damen.
Und diese alten Damen haben sehr grosses Interesse daran, dir deine Flügel abzunehmen.
Stell dir vor, du bist der letzte Engel.
Und jetzt stell dir vor, du wirst wiedergeboren und dein erster Atemzug wandert um die Welt und lässt die Toten auferstehen.
Stell dir das mal vor.
Rezension
"Das furiose Finale eines eigenwillig-mitreissenden Romans." Morgenpost am Sonntag
Portrait
Zoran Drvenkar, geb. wurde 1967 in Kroatien, zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit über 20 Jahren arbeitet er als freier Schriftsteller. Zoran schreibt Romane, Gedichte, Theaterstücke und Kurzgeschichten über Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Er wurde für seine Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Zoran Drvenkar lebt heute in der Nähe von Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 30.03.2015
Serie Der letzte Engel 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-17137-0
Verlag Cbj
Maße (L/B/H) 220/192/42 mm
Gewicht 728
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Dilogie mit eiskaltem Finale“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Der zweite und finale Teil der Engel-Reihe hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen.
Ich habe den ersten Band trotz der anfänglich vielen Perspektivsprünge und scheinbar etwas unzusammenhängenden Erzählstränge richtig super gefunden und mich auf den zweiten Teil gefreut.
Und trotz der längeren Pause zwischen den beiden Bänden bin
Der zweite und finale Teil der Engel-Reihe hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen.
Ich habe den ersten Band trotz der anfänglich vielen Perspektivsprünge und scheinbar etwas unzusammenhängenden Erzählstränge richtig super gefunden und mich auf den zweiten Teil gefreut.
Und trotz der längeren Pause zwischen den beiden Bänden bin ich schnell und gut wieder in die Story gekommen.
Die war mir dann allerdings zu langatmig, zu überladen. Die Blutgeschwister-Legende war noch interessant, passt ja toll in das ganze Gebrüder Grimm-Thema. Allerdings war das Volk dann doch etwas zu viel des Guten. Die Figur des Kolja war zu spät vertieft und Felipe fand ich unnötig.
Aber das ist ja Geschmacksache.
Alles in allem eine spannende, fantastische und märchenhafte Geschichte, der es mit 3 Teilen wahrscheinlich nicht schlecht ergangen wäre ;)

Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Atemberaubend originelle Zusammenführung aller losen Stränge
von einer Kundin/einem Kunden aus Hameln am 23.04.2015

"Denk nicht mal dran", sagte Kolja. Es wäre unsinnig gewesen, die Stufen mit gefesselten Händen runterzurennen. Niemals würden wir das schaffen, ohne dass uns die beiden einholten. Esko sah mich an, ich hob die Schultern. "Was haben wir schon zu verlieren?" "Die Menschheit", sagte Esko. "Scheiß auf die Menschheit", sagte ich. Wir drehten uns... "Denk nicht mal dran", sagte Kolja. Es wäre unsinnig gewesen, die Stufen mit gefesselten Händen runterzurennen. Niemals würden wir das schaffen, ohne dass uns die beiden einholten. Esko sah mich an, ich hob die Schultern. "Was haben wir schon zu verlieren?" "Die Menschheit", sagte Esko. "Scheiß auf die Menschheit", sagte ich. Wir drehten uns um und sprangen. -- INHALT: Gerade erst hat Motte begonnen zu verstehen, wie es sein kann, dass er nun ein Engel mit echten Flügeln und einer wichtigen Aufgabe ist, da hat er auch schon wieder alles verloren: Zwei alte Gräfinnen haben ihm die Flügel abgeschnitten und ihn beerdigt. Als er von seinen Freunden aus seinem Grab befreit wird, erweckt er mit seinem ersten Atemzug die Toten - und setzt so eine alte Prophezeiung um das Ende aller Engel in Gang. Motte und seine Helfer wissen, dass sie etwas tun müssen. Und dass sie nur gewinnen können, wenn sie sich mit alten Feinden verbünden... MEINE MEINUNG: Zoran Drvenkar hat mit "Der letzte Engel" im Jahr 2012 einen völlig neuen Blickwinkel auf die Engel und ihre Geschichte eröffnet. Mit "Der Ruf aus dem Eis" findet die Geschichte um Motte, seine Freunde und Gegner nun ein Ende. Wie schon im Vorgänger wechseln sich die verschiedenen Figuren mit dem Erzählen ab, wobei jede ihren ganz eigenen Stil hat - mal in der Du-, mal in der Ich-Perspektive, mal prägnant, mal detailreich. Der Autor hat eine Art, einen mit seinen Beschreibungen und Einfällen zu fesseln, die so nicht oft zu finden ist. Motte hat, obwohl Protagonist, zwar nicht das meiste zu erzählen, wirkt aber wie schon in Band 1 absolut glaubwürdig, vor allem, weil er nicht alles weiß und auch durchaus mal Unsicherheit zeigt. Seine Freunde Lars und Rieke stehen ihm in jedem Moment bei, wobei Lars eher der Ängstliche und Rieke die Starke ist. Aber insbesondere die Gegenspieler können in all ihren Facetten überzeugen: Lazar ist teilweise fanatisch in seiner Arbeit und schreckt nicht vor den grausamsten Morden zurück, aber durch seine Beweggründe kann man seine Taten dennoch nachvollziehen; genauso wie man ebenso die Gräfinnen in ihrer strikten und rücksichtslosen Verfolgung ihrer Pläne nur bewundern kann, auch wenn sie dafür nicht wenige Leben ins Unglück stürzen. Selbst Nebenfiguren erhalten teilweise ihren eigenen Platz zum Erzählen ihrer Geschichten, die sich letztendlich immer perfekt in das große Ganze einfügen. Am besten ist das Lesegefühl, wenn man beide Teile direkt hintereinander weg liest, denn es wird fast genau an dem Punkt angesetzt, an dem der letzte aufhörte. Für mich, deren erstes Eintauchen in die geschaffene Welt nun schon mehr als 2 Jahre zurückliegt, war der Einstieg erst einmal schwierig. Da aber versteckt immer wieder Hinweise auf die bisherigen Geschehnisse gegeben werden, überwindet man die Anlaufschwierigkeiten bald - und dann geht es richtig los. Faszinierend aufgebaut ist der Roman vor allem dadurch, dass oft Dinge vorweggenommen werden, die in genau dem Moment noch nicht geschehen sind oder die die Person nicht wissen kann, der Leser teilweise aber schon. Es wird stark in der Zeit vor und zurück gesprungen unter Einbindung eines Märchens, eines Briefes und vieler Erinnerungen. Das mag gewöhnungsbedürftig sein, ist aber gerade deswegen auch so wunderbar anders. Die Bandbreite an abgedeckten Themen weiß ebenso zu begeistern: Von Gier und Hass, Liebe und Freundschaft bis zu Mut und Sterben ist alles dabei und lässt so nie Langeweile aufkommen. Vor allem, weil Zoran Drvenkar nun sehr geschickt die noch losen Fäden miteinander verwebt und Erklärungen für die vielen offenen Fragen liefert - so erfährt man als Leser nicht nur Hintergründe der Figuren, sondern ebenso ihre Motive und letztendlich auch den Auslöser für die gesamten Ereignisse. Nur in einem einzigen Punkt sind die Ausführungen unzureichend, ansonsten gibt es für alles eine Auflösung, etwas, das bei einer Geschichte diesen Ausmaßes doch stark beeindruckt. So lässt der Schluss einen einerseits traurig zurück, weil man Motte und seine Begleiter zurücklassen muss, andererseits aber auch froh ob dieses sehr guten Folgebandes. FAZIT: Zoran Drvenkar führt seine Geschichte rund um den letzten Engel in "Der Ruf aus dem Eis" zu einem Ende, bei dem alle Stränge zusammenkommen und die letzten Fragen geklärt wird. Seine grandios ausgearbeiteten Figuren können, ob gut oder nicht, immer überzeugen und als Gesamtwerk ist die Dilogie atemberaubend originell. Dafür gibt es von mir verdiente und sehr gute 4,5 Punkte!

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Toller und spannender Abschluß der Dilogie
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 07.04.2015

Der letzte Engel hat seinen ersten Atemzug getan – und damit die Toten aufgeweckt und eine alte Prophezeiung in Gang gesetzt, die zwar Einige kennen, aber nicht vollständig verstehen. Allmählich kristallisiert sich heraus, daß die Prophezeiung nur verhindert werden kann, wenn Motte und seine Freunde zu dem Ort reisen,... Der letzte Engel hat seinen ersten Atemzug getan – und damit die Toten aufgeweckt und eine alte Prophezeiung in Gang gesetzt, die zwar Einige kennen, aber nicht vollständig verstehen. Allmählich kristallisiert sich heraus, daß die Prophezeiung nur verhindert werden kann, wenn Motte und seine Freunde zu dem Ort reisen, an dem vor einer halben Million Jahre alles begonnen hat. Die Freunde haben genau drei Tage Zeit, bis sich die Prophezeiung erfüllt. Nachdem mir der erste Teil so gut gefallen hat, war ich natürlich sehr gespannt auf Band 2 – und wurde nicht enttäuscht. Nachdem die Geschichte auf den ersten Seiten eher vor sich hindümpelt, da bisherige Allianzen gelöst und neue geschlossen werden, nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf und auch wenn ich die grobe Richtung ahnen konnte, hatte ich keine Ahnung, was unsere Protagonisten und den Leser tatsächlich erwarten wird. Neben altbekannten Figuren tauchen auch Charaktere auf, die ich nicht mehr auf dem Schirm hatte, die Karten werden neu gemischt, Figuren, die bisher das Geschehen bestimmt haben, werden plötzlich zu Spielfiguren in einem Spiel, bei dem nicht bekannt ist, wer schlußendlich die Fäden in der Hand hat. Es ist nicht klar, wem man trauen kann und wer in Wirklichkeit ganz eigene Ziele verfolgt. Wie üblich bei dem Autor hat man bis zum Ende des Buches keine Ahnung, wer überleben wird und wer nicht. Sowohl die Zeitebenen als auch die Erzählperspektiven wechseln sich wieder fortwährend ab, wobei der Fokus auf den drei Tagen liegt, die Motte & Co. bleiben, um die Prophezeiung zu verhindern. Ich fand den spannenden Showdown im Eis sehr gelungen, auch wenn ich mir bei einem Punkt eine etwas andere Entwicklung gewünscht hätte, aber gut, man kann nicht immer alles haben.

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Eine märchenhaft-fantasievolle Story
von Silke Schröder aus Hannover am 17.04.2015

Nachdem Zoran Drvenkar mit dem ersten Teil “Der letzte Engel” ein ebenso klassischer wie spannender All-Age-Urban-Fantasy-Thriller gelungen ist, kommt der zweite und bereits finale Band “Der letzte Engel - Der Ruf aus dem Eis” ein wenig abgedrehter daher. Das aus dem ersten Band bekannte Personal spielt munter weiter, aber... Nachdem Zoran Drvenkar mit dem ersten Teil “Der letzte Engel” ein ebenso klassischer wie spannender All-Age-Urban-Fantasy-Thriller gelungen ist, kommt der zweite und bereits finale Band “Der letzte Engel - Der Ruf aus dem Eis” ein wenig abgedrehter daher. Das aus dem ersten Band bekannte Personal spielt munter weiter, aber wer die Fäden in dieser Geschichte wirklich in der Hand hat, wird erst nach und nach klar. Denn der Autor switcht immer wieder in unterschiedliche Zeitebenen, um über die Hintergründe seiner märchenhaft-fantasievollen Story aufzuklären, und er wechselt auch immer wieder die Erzählperspektive, damit fast jede seiner Figuren einmal im Vordergrund stehen kann. So steigert sich die Spannung, während die immer kürzer werdenden Kapitel Schlag auf Schlag dem großen Finale im ewigen Eis entgegen drängen. Auch wenn dieses die Erwartungen vielleicht nicht ganz erfüllen kann, ist “Der letzte Engel - Der Ruf aus dem Eis” ein würdiger Abschluss einer Fantasy-Story, die dem Trend zum Dreiteiler heroisch widerstanden hat.

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