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Der Marsianer

Rettet Mark Watney. Roman. Das Buch zum Film. Ausgezeichnet mit dem Alex Awards - YALSA 2014 und dem RUSA Reading List Genre Award 2014

(9)
Gestrandet auf dem Mars


Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf …



Portrait
Bereits im zarten Alter von fünfzehn war Andy Weir als Programmierer für diverse Computerfirmen tätig und arbeitet inzwischen als Softwareentwickler. In seiner Freizeit interessiert er sich für Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – und natürlich für das Schreiben. Mit seinem Debütroman Der Marsianer wird er als die Science-Fiction-Entdeckung des Jahres gefeiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31691-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 188/118/43 mm
Gewicht 421
Originaltitel The Martian
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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ein MUSS für alle SiFi-Fans und solche, die es nicht sind
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 06.06.2016

Humorvoll, überraschend, ironisch, amüsant, niemals abgehoben, menschlich und so realistisch beschrieben, dass man sich fragt, ob tatsächlich noch Niemand "dort oben" war. Hab das Buch erst auf englisch gelesen. Die deutsche Version kommt dem sehr nahe. Wer allerdings glaubt, die Geschichte zu kennen, weil er/sie den Film gesehen hat, irrt... Humorvoll, überraschend, ironisch, amüsant, niemals abgehoben, menschlich und so realistisch beschrieben, dass man sich fragt, ob tatsächlich noch Niemand "dort oben" war. Hab das Buch erst auf englisch gelesen. Die deutsche Version kommt dem sehr nahe. Wer allerdings glaubt, die Geschichte zu kennen, weil er/sie den Film gesehen hat, irrt sich. Der Film zeigt nur einen Bruchteil der unglaublichen Geschehnisse und kann vor Allem die Gedankengänge des "Marsianers" mit all den Hochs und Tiefs und der Selbstironie nicht wiedergeben.....ganz abgesehen von dem völlig überflüssigen, dazu gedichteten Ende.

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Realistisch, humorvoll und unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 17.05.2016

Mark Watney ist Mitglied der dritten bemannten Mission auf dem Mars. Alles läuft wie geplant, bis ein gewaltiger Sandsturm über das Basislager hinwegfegt und die Crew zum Abbruch zwingt. Auf dem Weg zu ihrem Raumschiff wird Mark von seiner Antenne getroffen und bricht bewusstlos zusammen. Seine Kameraden halten ihn... Mark Watney ist Mitglied der dritten bemannten Mission auf dem Mars. Alles läuft wie geplant, bis ein gewaltiger Sandsturm über das Basislager hinwegfegt und die Crew zum Abbruch zwingt. Auf dem Weg zu ihrem Raumschiff wird Mark von seiner Antenne getroffen und bricht bewusstlos zusammen. Seine Kameraden halten ihn für Tod und reisen ohne ihn ab. Durch mehrere glückliche Umstände überlebt er den Unfall, befindet sich aber nun allein auf dem roten Planeten. Zwar hat er noch seine Ausrüstung sowie das gesamte Basislager, aber keine Chance zu kommunizieren. Die nächste Crew soll in 4 Jahren in 3200km Entfernung eintreffen. Damit hat Mark einen Hoffnungsschimmer und versucht irgendwie zu überleben. Zum Cover des Buches möchte ich nicht viel sagen, denn es ist einfach nur das Bild von Matt Damon als Mark Watney. Wie schon öfter erwähnt, will ich meiner Phantasie freien Lauf lassen, wenn ich mir die Protagonisten vorstelle und nicht etwas vorgesetzt bekommen. Das ist auch der einzige Kritikpunkt an diesem Buch. Aber da es bei Büchern nicht nur um Cover geht, kann ich das verschmerzen, wenn der Inhalt gut ist. Ob das bei „Der Marsianer“ der Fall sein wird, werdet ihr nun lesen. Der Protagonist Mark Watney ist ein optimistischer, humvorvoller und sehr kreativer Überlebenskünstler. Sein Überlebenswille ist enorm, denn egal wie viele Rückschläge er einstecken muss, er gibt einfach nicht auf. Das an so einem menschenfeindlichen Ort wie dem Mars nicht alles läuft wie geplant, ist sicherlich jedem klar, aber die Wege die Mark findet, um mit seinen begrenzten Mitteln, die Situation doch noch zu retten, sind spannend zu verfolgen. Als Techniker und Botaniker der Crew verfügt er über ein ziemlich großes Wissen, was er sich natürlich zu Nutze macht. Was ich an ihm aber am sympathischsten finde, ist sein pechschwarzer Humor und wie er selbst in der verzwicktesten Situation noch einen Witz reißt. »Was ich im Überfluss besitze sind Plastiksäcke. Sie unterscheiden sich kaum von normalen Mülleimerbeuteln, aber da sie für die NASA angefertigt wurden, kosten sie vermutlich 50.000$. Außerdem habe ich Klebeband. Gewöhnliches Klebeband, wie man es im Baumarkt bekommt. Anscheinend kann nicht einmal die NASA Klebenband aus dem Baumarkt verbessern.« (Seite 53) Allerdings muss man den Humor mögen und vor allem, die kleinen Nebenbemerkungen verstehen, die Mark ab und zu von sich gibt. So gibt es Erwähnungen von Comic-Figuren und einige Gedankengänge die einfach nur typisch männlich sind und bei denen manche Frauen sicherlich mit den Augen rollen. Aber die Sprüche, Gedanken und Kommentare in diesem Buch macht die Geschichte zu etwas besonderen, denn die Handlung an sich ist ein Drama. Allein auf dem Mars, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt, ohne die Möglichkeit zu kommunizieren und auf sich aufmerksam zu machen. Ein sehr düsteres Szenario. Aber wie Mark in die Sache herangeht, die Ideen, die Gedanken und Gefühle dazu sind wirklich interessant zu verfolgen. Es ist zwar spannend und man will wirklich wissen, wie es weitergeht bzw. ob Mark es schafft, am Ende doch irgendwie zu überleben, aber gleichzeitig will man auch wissen, was er als Nächstes anstellt, welche Idee er hat um seine Situation zu verbessern. Ein weiterer interessanter Punkt in dem Buch ist, dass es alles sehr realistisch geschrieben ist. Natürlich gibt es einige Punkte, die wirklich noch Science Fiction sind, aber der Großteil sind physikalische und chemische Begebenheiten, welche schon bewiesen worden sind. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Der Großteil der Geschichte wird aus der Sicht von Mark erzählt. Es ist so gestaltet, dass seine Erlebnisse in Tage unterteilt ist und er ein Logbuch führt, in dem er seine Ideen und Gefühle für die Nachwelt aufnimmt. Dadurch hat man auch immer den Überblick, wie lange er nun schon auf dem Roten Planeten gestrandet ist. Für mich ist es das beste Science Fiction Buch, dass ich je gelesen habe, obwohl ich zugeben muss, dass es noch nicht viele waren. Aber der Marsianer hat die Latte ziemlich hochgelegt. Dieses Buch ist auch für Männer geeignet, die ansonsten nicht viel mit Büchern anfangen können. Von mir gibt es jedenfalls 5 von 5 Punkten.

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Ich bin begeistert!
von Vera Pestel am 16.04.2016

Er ist am Arsch. Richtig am Arsch. Und allein. Es war dieses beschissene Wetter schuld, dieser elende Sturm und der ganze Sand. Am sechsten Tag der Mission. Niemand konnte etwas dafür. Und nun hat er den Schlamassel. Ich rede von Mark Watney. Von Beruf Botaniker, Mechaniker und Astronaut. Sein neuer... Er ist am Arsch. Richtig am Arsch. Und allein. Es war dieses beschissene Wetter schuld, dieser elende Sturm und der ganze Sand. Am sechsten Tag der Mission. Niemand konnte etwas dafür. Und nun hat er den Schlamassel. Ich rede von Mark Watney. Von Beruf Botaniker, Mechaniker und Astronaut. Sein neuer Wohnort: der Mars. Ungefähr 400 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Na prima. Und nun? Wie es weitergeht, erfahren wir durch sein Tagebuch. Er beginnt mit den Worten: ?Ich bin so was von im Arsch.? In dem Ton geht es weiter. Dafür, dass er so weit weg von zu Hause und allein auf einem nicht ganz so lebensfreundlichen Planeten sitzt, berichtet er sehr salopp, rotzig und manchmal abgeklärt. Analysiert seine nicht wirklich rosige Situation. Macht eine Bestandsaufnahme. Der Sturm war heftig, sodass die Marsmission Ares 3 abgebrochen werden musste. Alle sollten zum MRM (Marsrückkehrmodul), um zurück zur Hermes zu fliegen, einem Raumschiff in der Umlaufbahn des Planeten, das die Crew sicher zur Erde zurückbringen würde. Doch der Sturm reißt Antennen ab, Teile fliegen durch die Luft, Mark wird getroffen und verletzt, das MRM droht zu kippen, die Kommandantin Lewis sucht ihn, findet ihn aber nicht, der Kontakt zu Mark ist abgerissen, und muss den Befehl für den Abflug geben, um die anderen Crewmitglieder nicht zu gefährden. Am nächsten Tag findet Mark sich halb verschüttet im Sand wieder, mit einem Metallteil im Bauch. Sein Raumanzug gibt Alarm. Er kann sich aufraffen und zur Wohnkuppel gelangen. Sie steht noch und funktioniert einwandfrei. Viel hat der Sturm zum Glück nicht beschädigt. Er verarztet sich selbst. Und sitzt nun mutterseelenallein auf einem Planeten. Funkkontakt zur Erde nicht möglich. Es hat ja die Antenne zerrissen. Nun beginnt Andy Weir mit seiner Robinson Crusoe Version für gestrandete Astronauten. Oder nicht ganz, die Sache ist viel weitreichender und komplizierter. Jedenfalls muss ein Plan her. Der besteht darin, für Nahrungsmittel und Wasser zu sorgen. In einigen Jahren soll die nächste Ares Mission auf dem Mars landen, tausende Kilometer vom Wohnmodul entfernt. So lange will Mark durchhalten. Er rechnet alles durch. Wasser, Luft, Lebensmittel. Es wird nicht reichen. Wie gut, dass er Botaniker und Mechaniker ist! Durch sein Tagebuch erfahren wir, was er anstellt, um zu überleben. Seine Verschnaufpausen verbringt er mit alten Fernsehserien und Discomusik, manchmal liest er, seine Auswahl besteht aus dem Material, welches die Kollegen zur Zerstreuung mitgenommen haben auf diese Mission. Es ist nicht immer sein Geschmack, jedoch besser als nichts. Denn er ist ja allein. Seine Psyche bleibt relativ stabil. Das wundert mich manchmal. Zur selben Zeit trauert auf der Erde eine Nation um Mark Watney. Bis eines Nachts eine Ingenieurin auf Fotos vom Mars Ungereimtheiten entdeckt. Schnell wird den Verantwortlichen klar, dass ihr Mann lebt! Was soll nun geschehen? Soll eine Rettungsaktion gestartet werden? Ist das überhaupt möglich? Und wer finanziert das? Andy Weir switcht hin und her, erläutert uns die Probleme und Schwierigkeiten auf dem Mars und auf der Erde. Ich als Leser hechte hinterher, getrieben von diesem unbeugsamen eigenbrötlerischen Charakter, den nur ein hochtechnisiertes Zelt vom Tod trennt. Und ein Berg Kartoffeln. Auf der Erde wird über Verantwortlichkeiten diskutiert. Niemand möchte entscheiden, ein klares Wort sagen. Wir erleben Hoffnung und Desillusion. Das Aufkeimen von Plänen und deren Scheitern. Wird es möglich sein, Mark Watney zu retten? Was in dem Roman noch fern erscheint, ist für eine niederländische Organisation, Mars One, eine feste Planung. 2024 sollen zum ersten Mal Menschen zum Mars fliegen. Für diese Mission konnte sich jeder bewerben, das Auswahlverfahren läuft (2016). Da die technischen Möglichkeiten jedoch noch nicht ausgereift sind für solch einen langen Flug, wird es lediglich ein Hinflug. Eine Rückkehr ist nicht geplant und nicht möglich. Alle zwei Jahre sollen weitere Menschen zum Mars gebracht werden. Dafür haben sich sehr viele freiwillig gemeldet. Das lässt mich heftig schlucken. Es sollen Menschen auf dem Mars ausgesetzt werden, die wie Mark Watney ihr Leben sehr eingeschränkt in Wohneinheiten verbringen werden. Natürlich haben die sich freiwillig gemeldet, aber wie lange hält diese Freiwilligkeit an? Wann wird es manchen zu viel? Das ganze Spektakel soll live, also mit ca. 14 Minuten Verzögerung, gesendet werden. Dann gibt es wirklich Marsianer. Und wir können zuschauen. Mir wird schlecht bei diesem Gedanken. Wie ethisch ist diese Mission? Andy Weir hat ein schönes Bild gezeichnet von der Trostlosigkeit und Abgeschiedenheit, so in etwa könnte es werden. Rau und feindlich. Maschinen sichern das Überleben. Und wenn kein Freak wie Mark dabei ist, der anscheinend alles reparieren kann, dann ... Der Marsianer, Andy Weir, Heyne Verlag.

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Der Marsianer
von einer Kundin/einem Kunden aus Tuchenbach am 30.12.2015

Das erste Buch dieser Art das ich bis jetzt gelesen habe und es war sehr spannend und interessant. Gutes und spannendes Buch.

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Wie man dem Mars den Stinkefinger zeigt
von NiWa aus Euratsfeld am 28.12.2015

Der Astronaut Mark Watney ist am Mars. An und für sich wäre diese Tatsache allein schon aufregend genug, aber der amerikanische Astronaut wurde unabsichtlich am Mars zurückgelassen, während seine Crew den langen Weg zur Erde antritt. Und nun hat Mark Watney ein ernstes Problem. Nein, eigentlich nicht eins, sondern gleich... Der Astronaut Mark Watney ist am Mars. An und für sich wäre diese Tatsache allein schon aufregend genug, aber der amerikanische Astronaut wurde unabsichtlich am Mars zurückgelassen, während seine Crew den langen Weg zur Erde antritt. Und nun hat Mark Watney ein ernstes Problem. Nein, eigentlich nicht eins, sondern gleich mehrere. Er hat kaum Ausrüstung, die Lebensmittel neigen sich dem Ende zu und es wäre schon schön, wenn er irgendwie mit der Erde Kontakt aufnehmen könnte, nur um zum Beispiel ?Hallo? zu sagen. Was für ein Science-Fiction-Roman! Ich hoffe, man merkt meine Begeisterung. Ich war mir ja nicht sicher, ob diese Geschichte wirklich etwas für mich ist, weil das Setting in seinen groben Zügen doch etwas langweilig wirkt. Aber wenn ich mir diese Situation vor Augen führe, stellt es mir schon die Gänsehaut auf. Da wurde man am Mars vergessen. Am Mars! Mark Watney ist allein und es fehlt die Möglichkeit mit anderen Menschen zu kommunizieren. Daneben häufen sich aber viel schwerwiegendere Probleme, denn die Lebensmittel sind knapp, die Ausrüstung wurde nur für einen kurzen Zeitraum konstruiert und der rote Planet zeichnet sich nicht gerade durch seine Menschenfreundlichkeit aus. Aber Mark Watney gibt nicht auf. Voll und ganz Wissenschafter geht er alle auftretenden Schwierigkeiten logisch, mit Mathematik und einem Quäntchen Hausverstand an und zeigt dem Mars den Stinkefinger. Ja, auch das hört sich noch etwas trocken an. Aber Mark Watney sprüht vor bodenständigem Humor, weiß seine Situation durch Ironie zu entschärfen und versucht immer die amüsante Seite seiner Situation in den Vordergrund zu stellen: ?Ich werde sogar meinen Urin elektrolytisch aufspalten ? Wenn ich das hier überlebe, werde ich den Leuten erzählen, dass ich Raketentreibstoff gepinkelt habe.? (S. 467) Mark Watneys Überlebenskampf wird einem direkt vom Astronauten selbst erzählt. Er hält alle Ereignisse in einem Logbuch fest, in der Hoffnung, wenn er schon nicht überleben kann, dass zumindest seine Geschichte bekannt wird. Gleichzeitig werden die Logbucheinträge durch einen weiteren Erzählstrang auf der Erde aufgelockert und man erlebt, wie sich Houston und der Rest der Welt abstrampeln, um Mark Watney nachhause zu holen. Andy Weir hat meiner Meinung nach ein richtiges Kunstwerk geschaffen. Eine trockene Thematik und die vielen wissenschaftlichen Details, werden auf humorvolle und spannende Weise verpackt, fügen sich in den flüssigen Erzählstil ein und stellen dem gestrandeten Astronauten den Leser an die Seite, denn dann sind es zumindest schon zwei, die dem Mars den Stinkefinger zeigen.

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Mitreißender Überlebenskampf, der keine Wünsche offen lässt
von eclipse888 am 08.11.2015

Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem... Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ... Es gibt doch diese immer wiederkehrenden Fragen wie: Welche drei/fünf/... Gegenstände würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Welche Person? Irgendwie wandern meine Gedanken immer wieder dahin, wenn ich an Mark Watney denke. Wer es schafft, auf dem Mars zu überleben, für den ist so eine einsame Insel doch ein Klacks. Watney, du kommst mit, sollte das jemals eintreffen und ich auf dieser Insel landen! Da der Film vor einem Monat ins Kino kam, tauchte der Marsianer in letzter überall auf, jeder hat es gelesen und geliebt und in den Buchhandlungen springt es auch ständig ins Auge. Und das ist die Geschichte, wie das Buch auf meinem Schirm landete. Ich liebe das Buch, den Protagonisten, das ganze Konzept, einfach alles am Marsianer. Watney ist ein Genie, schlicht und einfach. Ich liebe es, dass er keine Ahnung hat, wie es weitergeht und immer nur Schritt für Schritt plant, während er ihn schon macht. Wie er Physik, Chemie, Botanik und jede Menge Improvisation nimmt, sie einmal kräftig durchschüttelt und es so schafft, sein scheinbar unabwendbares Schicksal immer wieder vor sich her zu schieben UND bei der ganzen Ausweglosigkeit trotzdem nicht seinen Humor verliert. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass diese Stellen mit Physik, Chemie und Co. sich für sie etwas zogen. Nun, das fand ich nicht. Ich mag Physik und von Chemie verstehe ich auch ein wenig und ich fand es viel mehr spannend zu sehen: Verstehe ich das? Kann ich nachvollziehen, was er da macht oder gerade vorhat? Ich denke, wenn man da ein bisschen Verständnis für hat, dann geht das schon, und wenn nicht, dann sind das ein paar Szenen, die man nicht versteht, man versteht die Geschichte trotzdem. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es schon länger her ist, seit ich mit einem Charakter so sehr mitgefiebert habe. Oh man, da kommt das Gefühl wieder auf. Man weiß nie, ob etwas schief läuft oder nicht, ALLES kann schiefgehen, jederzeit und das ist es, was mich immer wieder fesselte und das Gefühl einpflanzte, dass ich so schnell wie möglich weiterlesen muss, sobald es wieder etwas lockerer ließ. Einer DER Vorteile des Buches ist, dass die Geschichte so neu und unverbraucht ist und es ganz ohne die typischen Elemente schafft, den Leser zu überzeugen. Kampf gegen das Böse? Nö. Großes Liebesdrama? Fehlanzeige. Trotzdem ist es alles andere als langweilig. Die Geschichte wird überwiegend durch Watneys Logbucheinträge erzählt mit Unterbrechungen durch Szenen aus der Sicht der NASA. Man kriegt von beiden Seiten mit, wie die Rettungsmission angetrieben wird und dadurch wird es gleich nochmal spannender. Ein Beispiel, dass mir besonders im Gedächtnis geblieben ist: Wenn eine Rakete einen erfolgreichen Start hatte, dann ist die ganze Crew in Jubel ausgebrochen. Sowas wirkt extrem ansteckend, wenn man sowieso schon mitfiebert. Über den Autor: Bereits im zarten Alter von fünfzehn war Andy Weir als Programmierer für diverse Computerfirmen tätig und arbeitet inzwischen als Softwareentwickler. In seiner Freizeit interessiert er sich für Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – und natürlich für das Schreiben. Mit seinem Debütroman Der Marsianer wird er als die Science-Fiction-Entdeckung des Jahres gefeiert. Fazit Der Marsianer ist der Hammer! Witzig-sarkastisch, klug, fesselnd, das Buch hat alles, was ich von einem guten Buch erwarte, außer vielleicht noch einer Liebesgeschichte, die ich hier aber gar nicht vermisst habe.

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"Klebeband ist Magie"
von Verena Schilp am 27.10.2015

Meine Meinung: Ohne Nahrung und Ausrüstung? Na das stimmt wohl nicht so ganz. Mark Watney wird nach einem riesigen Marssturm für tot gehalten und bleibt so alleine auf dem Mars zurück, während sich seine Crew-Kollegen durch eine Not-Evakuierung retten können. Andy Weit, Softwareentwickler aus Kalifornien, beschreibt von Anfang an... Meine Meinung: Ohne Nahrung und Ausrüstung? Na das stimmt wohl nicht so ganz. Mark Watney wird nach einem riesigen Marssturm für tot gehalten und bleibt so alleine auf dem Mars zurück, während sich seine Crew-Kollegen durch eine Not-Evakuierung retten können. Andy Weit, Softwareentwickler aus Kalifornien, beschreibt von Anfang an sehr realistisch, man wird als Leser direkt angesprochen und ist auch auf anhieb Mitten im Geschehen. Aus Sicht des Protagonisten Mark Watney hören wir also, wie er an SOL 5 auf dem Mars gestandet ist. Er führt auch weiterhin ein Logbuch um vielleicht irgendwann, irgendwem die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, das er den Sturm überlebt hat und alles ihm mögliche getan hat, damit das auch so bleibt. Mir viel Sarkasmus bringt er seine ausweglose Situation auf den Punkt, Mark Watney betrachtet sich selbst als "Im Arsch!" (Hättet ihr etwa eine bessere Bezeichnung für soetwas?) Der Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut und nicht bloß weil der Leser/Hörer/Zuschauer direkt angesprochen wird. Mark Watney gibt einfach nicht auf und legt immer wieder von irgendwoher eine Menge Optimismus und Hoffnung an den Tag, er reißt einen förmlich mit sich. Der von mir erwartete "Marskollar" weicht einem wild entschlossenen Aktionismus alles ihm nur mögliche zu tun um zu überleben bis Hilfe kommt. Doch was wird es ihm nutzen auf dem Mars zu überleben, wenn niemand nach ihm sucht? Die einzelnen Kapitel sind als die Logbucheinträge an den einzelnen SOLs aufgebaut. Ein SOL bei Mark auf dem Mars entspricht übrigens knapp 24 Stunden und 39 Minuten bei uns auf der Erde. Die Charaktere waren allesamt gut durchdacht, wenn sie auch nicht besonders in die Tiefe gehen. Das ist aber auch nicht verwunderlich, nicht nur Mark sondern auch alle andere Beteiligten befinden sich schließlich im absoluten Ausnahmemodus, dieser trägt dazu bei, das Panik gar nicht erst aufkommen kann. Wir erfahren sehr wenig aus Mark's privatem Leben auf der Erde, die Familien der Crew-Mitglieder tauchen nur kurz als Videogruß auf und alle anderen begleiten wir hauptsächlich während der Arbeit. "Der Marsianer" ist sehr eindrucksvoll beschreiben, aber gleichzeitig auch sehr technisch und Physiklästig. Dem ein oder anderen mag das reichlich langweilig oder Marssand trocken vorkommen, wer sich aber etwas drauf einlassen kann, der kann vielleicht sogar noch ein Fünkchen Wissen mitnehmen. Was die Nutzung der sich auf dem Mars zurückgelassenen Ausrüstung angeht kennt Mark keine Grenzen, was da ist wird benutzt, so oder so. Viele seiner Probleme löst er mit größtem Einfallsreichtum und dem festen Willen am Leben zu bleiben, sein Proviant setzt ihm allerdings sehr bald seine Grenzen. Obwohl die Thematik im Grunde sehr bedrückend ist, schafft Andy Weir es uns mit seiner Geschichte nicht auf Gemüt zu schlagen. Man hofft mit Mark, man lacht mit Mark und freut sich über jeden weiteren Tag. Die Spannung zieht sich teilweise ins "unermessliche" um mich mal dieser Metapher zu bedienen. Dieses Buch macht einfach süchtig, einmal angefangen wird man es beenden wollen um zu erfahren ob Rettung überhaupt möglich ist. Was den wissenschaftlichen Teil des Buches angeht, so will und kann ich nicht sehr viel dazu sagen. Ich kann es nämlich weder be- noch widerlegen, aber das brauche ich ja auch gar nicht, schließlich lesen wir hier einen Science Fiction Roman der in der Zukunft spielt und was nicht ist, kann schließlich noch werden. Fazit: Für mich gehört der Marsianer zu den Highlights dieses Jahres und man sollte sich von der technischen Seite nicht abschrecken lassen. Diese "Alles geht" Atmosphäre zieht einen einfach in seinen Bann und macht süchtig. Von mir gibt es satte 5 Sterne, keine Frage.

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Spannend und überraschend realistisch!
von Jasmin am 09.10.2015

Nach einigen ungünstigen Verstrickungen sitzt der Astronaut Mark plötzlich alleine auf dem Mars fest. Seine Crew ist mit dem Glauben dass er tot ist, zurück zur Erde geflogen. Mit beschränkten Ressourcen muss Mark nun alleine auf einem fremden Planeten für sein Überleben kämpfen. Er muss knappe 900 Marstage (24,5... Nach einigen ungünstigen Verstrickungen sitzt der Astronaut Mark plötzlich alleine auf dem Mars fest. Seine Crew ist mit dem Glauben dass er tot ist, zurück zur Erde geflogen. Mit beschränkten Ressourcen muss Mark nun alleine auf einem fremden Planeten für sein Überleben kämpfen. Er muss knappe 900 Marstage (24,5 Stunden) aushalten bis die nächste Sonde eintrifft, doch sein Nahrungsmittelvorrat reicht nur bis zum 400 Tag. Dies ist eines der zahlreichen Probleme mit denen Mark konfrontiert wird und wenn er überleben will muss er jeden Tag aufs Neue Lösungen finden. Die Idee des Buches sprach mich sofort an, da es eine interessante Mischung aus Sci-Fi, Wissenschaft und Überlebenstory ergibt. Schon die ersten Seiten des Buches schafften es mich einzunehmen und man ohne lange um den heißen Brei zu reden wurde man mit der Tatsache das Mark alleine auf dem Mars festsitzt konfrontiert. Mir gefiel der direkte Schreibstil des Autors sehr gut, besonders da man als Leser die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven betrachten darf. Den größten Teil allerdings macht das Logbuch von Mark aus. Ohne lange Einführungen beschreibt er schlicht und einfach sein (Über-)Leben auf dem Mars und wie er versucht die zahlreichen Probleme zu überwinden. Überraschend für mich war die ausgezeichnete Recherche die hinter dem Buch steckt. Gleich nach den ersten Kapiteln blätterte ich nach vor um zu erfahren ob der Autor selbst Astronaut ist oder in diesem Bereich studiert hat. Es klingt alles so realistisch und ich bin sehr dankbar das der Autor nicht auf die "Alien-Schiene" aufgesprungen ist, sondern auf Authentizität und Realität setzt. Zwischendurch war es mir vielleicht ein bisschen ZU wissenschaftlich und chemisch aber ich fand nicht das die Geschichte dadurch an Spannung eingebüßt hat. Große Bewunderung galt auch dem Protagonisten! Man spürt von dem ersten Kapitel weg, das er Ecken, Kanten und eine Persönlichkeit macht. Es fiel mir nicht schwer mit Mark mitzufiebern, besonders da er selbst in dieser misslichen Lage immer einen Witz auf Lager hat und versucht das beste aus seiner Situation zu machen. Ihn hätte man wirklich nicht besser machen können. Ohne ihn wäre das Buch nicht so fantastisch gewesen wie es war, da es viele Stellen gab an denen ich einfach nur hemmungslos gelacht habe. ~~ FAZIT ~~ Ein unglaublich fesselnder Roman, den man nicht besser hätte machen können. Ich kann euch diese atemberaubende Abenteuergeschichte nur empfehlen!

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Immernoch das allerbeste SF-Buch in diesem Jahr!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2015

Das ist immer schwierig, wenn man als Buchhändler schon ganz zu Beginn des Jahres ein Buch in den Händen hält, von dem man ahnt, dass es seeeehr schwierig zu toppen ist. Nun haben wir mittlerweile Herbst und ich kann immernoch ganz klar sagen: Der Marsianer hat keine Konkurrenz und... Das ist immer schwierig, wenn man als Buchhändler schon ganz zu Beginn des Jahres ein Buch in den Händen hält, von dem man ahnt, dass es seeeehr schwierig zu toppen ist. Nun haben wir mittlerweile Herbst und ich kann immernoch ganz klar sagen: Der Marsianer hat keine Konkurrenz und wird das Jahr 2015 für mich als ultimativer Titel im SF-Bereich beschließen. Kein anderes Buch in diesem Genre hat mich derart gefesselt, kein Protagonist mich so in seine Gedanken und seinen Überlebenskampf mitgenommen, wie Mark Watney. Der ist zum Glück ein (Über-) Lebenskünstler auf sehr sehr hohem Niveau und eine echte Frohnatur. Totgeglaubt zurückgelassen von seiner Crew erwacht er schwerverletzt im ramponierten Raumanzug auf dem Mars, dem Planeten, auf dem die gutgeschulte Ares-Mission einen knappen Monat mit Forschungsaufgaben der NASA verbringen sollte. Mutterseelenallein auf dem orangeroten Gesteinsbrocken weit weg von der Erde bleibt ihm nichts anderes übrig, als all sein wissenschaftliches Know-How, seinen fatalistischen Humor und sein Chuzpe zusammenzuklauben, um irgendwie eine Rückkehr seiner Kameraden oder die Ankunft der Folgemission in vier Jahren (!!!) zu erleben. Das ist mitunter sagenhaft schwer, aber er lässt uns an all seinen Katastrophen, Erfolgen und Problemlösungen teilhaben und das mit einem derart unterhaltsamen, trockenen Humor, dass auch den Lesern, denen die physikalischen und biologischen Aspekte seiner Überlebensstrategie eher abgehen, nie die Lust am Mitfiebern abhanden kommt. Mark Watney wird für lange Zeit mein ganz großer Held sein - und auch Ihnen mit ziemlicher Sicherheit ans Herz wachsen. Hammerbuch. Ehrenwort!

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Robinsob Crusoe auf dem Mars
von einer Kundin/einem Kunden am 15.02.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Mark Watney - Botaniker und Astronaut auf dem Mars - wacht auf und ist allein. Allein auf dem Mars. Man kann wohl nachvollziehn, dass er keine sonderlich gute Laune hat. Seine Crew ist mit dem Shuttle abgereist, nachdem sie dachten, er hätte den Sandsturm nicht überlebt. Doch das hat... Mark Watney - Botaniker und Astronaut auf dem Mars - wacht auf und ist allein. Allein auf dem Mars. Man kann wohl nachvollziehn, dass er keine sonderlich gute Laune hat. Seine Crew ist mit dem Shuttle abgereist, nachdem sie dachten, er hätte den Sandsturm nicht überlebt. Doch das hat er. Und er will auch weiterhin noch überleben. Also muss er Nahrung anbauen. Ein Botaniker wird das doch wohl hinkriegen. Auch wenn es auf dem Mars ist... Der Marsianer ist ein grandioses und spannendes Szenario, das sich niemand ausmalen möchte. Der einzige Mensch auf einem nicht bewohnbaren Planeten zu sein, ist schockierend und fesselnd zugleich. Aus der Ich-Perspektive beschreibt der Protagonist sein Überleben in einem Logbuch - und kann seinen trockenen Galgenhumor schlechtweg nicht zurückhalten. Doch wer denkt, er kriege mit diesem Buch nur eine langweilige Aneinanderreihung von beschriebenen Ereignissen, der täuscht sich. Denn die NASA entdeckt auf Satelitenbildern, dass Mark doch nicht tot ist. Im Gegenteil, er ist sogar sehr lebendig und versucht das auch zu bleiben, bis jemand kommt und ihn wieder rausholt. In einem spannenden Nebenstrang wird aus der Sicht der Erde der spannende Kampf ums Überleben des Marsianers erzählt. Ich liebe dieses Buch jetzt schon!

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5 0
Der Erdling auf dem Mars
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Tja, was würde MacGyver tun, wenn er mit einem defektem Raumazug, verwundet und völlig alleine auf dem Mars zurückgelassen worden wäre? Vermutlich würde er (nachdem er mit einem Kaugummi seinen Anzug und seine klaffende Fleischwunde geflickt hätte) den Marsrover zu einem Fusionsreaktor umbauen und damit in letzter Sekunde von... Tja, was würde MacGyver tun, wenn er mit einem defektem Raumazug, verwundet und völlig alleine auf dem Mars zurückgelassen worden wäre? Vermutlich würde er (nachdem er mit einem Kaugummi seinen Anzug und seine klaffende Fleischwunde geflickt hätte) den Marsrover zu einem Fusionsreaktor umbauen und damit in letzter Sekunde von der Oberfläche entkommen, bevor eine gewaltige Vulkanexplosion den Roten Planeten für immer zerstört ... Mark Watney ist jedoch nicht MacGyver, aber dennoch nicht weniger erfindungsreich! Es bleibt ihm auch gar nichts anderes übrig: allein, ohne taugliche Ausrüstung und für tot erklärt ist er auf dem Mars "gestrandet". Und damit beginnt ein spektakulärer und sehr lesenswerter Überlebenskampf! Der Autor Andy Weir wählt einen schnörkellosen, authentischen und unterhaltsamen Erzählstil, der die Geschichte trägt und sie voll zur Geltung kommen lässt. Ein Großteil des Buches besteht aus den Logbucheintragungen des gestrandeten Protagonisten, der seine ausweglose Situation mit einer genialen Mischung aus schlichter Sachverhaltsdarstellung und derbem Techniker-Humor zu Papier bringt. Bemerkenswert ist auch die Gestaltung des Protagonisten Mark Watney: Er ist eher der Anti-Held. Er ist kein tollkühner Pilot, kein hyperintelligenter Wissenschaftler - er ist einfach der Botaniker und Bordmechaniker der Mission; ein umgänglicher, witziger, einfach gestrickter Kerl, mit dem man gern mal auf ein Bier gehen würde. Auf der anderen Seite ist Watney mit einem Überlebenswillen, einem Improvisationstalent und vor allem einer so unglaublich hohen Frustrationstoleranz gesegnet, dass man ihm unweigerlich Respekt und Sympathie entgegen bringen muss, ihm die Daumen drückt und mitfiebert, ob er es schaffen wird vom Mars zu "entkommen". Einfach unglaublich für ein Erstlings-Werk! Lesen, lesen, lesen!

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2 0
Spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Olching am 15.04.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Die Geschichte ist von Anfang bis zum Schluss spannend und dabei auch unterhaltsam (zum Teil wirklich zum Schmunzeln). Die technischen Erklärungen sind nicht lang und sind für die Glaubwürdigkeit des Buches unerlässlich. Eine Geschichte wie sie vielleicht schon übermorgen passieren kann. Volle 4 Punkte - 5 gibt's bei mir... Die Geschichte ist von Anfang bis zum Schluss spannend und dabei auch unterhaltsam (zum Teil wirklich zum Schmunzeln). Die technischen Erklärungen sind nicht lang und sind für die Glaubwürdigkeit des Buches unerlässlich. Eine Geschichte wie sie vielleicht schon übermorgen passieren kann. Volle 4 Punkte - 5 gibt's bei mir so gut wie nie!

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2 0
Mit Mark Watney wird es nie langweilig!
von Kathrineverdeen am 27.02.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Manchmal finde ich den Gedanken, auf einer einsamen Insel zu stranden, sehr verlockend. Ich könnte dort einfach mal meine Gedanken sortieren und ihnen nachhängen, mich ausruhen und einfach gar nichts tun. Wahrscheinlich wäre ich dann schon nach wenigen Tagen (oder Stunden) zu Tode gelangweilt und würde mir ein Boot... Manchmal finde ich den Gedanken, auf einer einsamen Insel zu stranden, sehr verlockend. Ich könnte dort einfach mal meine Gedanken sortieren und ihnen nachhängen, mich ausruhen und einfach gar nichts tun. Wahrscheinlich wäre ich dann schon nach wenigen Tagen (oder Stunden) zu Tode gelangweilt und würde mir ein Boot zu meiner Rettung aus der Einsamkeit herbeiwünschen. Mark Watney, der Held aus meinem letzten Hörbuch, würde sich über diese Gedanken höchst wahrscheinlich totlachen und sie als ?Luxus-Problemchen? deklarieren. Denn Mark hat wirklich viel Zeit um seine Gedanken zu sortieren, wahrscheinlich den Rest seines Lebens. Er geriet bei einer Expedition zum Mars versehentlich in einen Sandsturm und wurde dabei verletzt. Als er erwacht ist allein und auf dem besten Weg, der erste Mensch zu sein, der auf dem Mars sterben wird. Ich möchte nicht all zu viel von der Handlung preisgeben, damit jeder diese aufregende Geschichte ganz unvoreingenommen auf sich wirken lassen kann. Nur so viel: Watney ist kein Mensch, der einfach aufgibt! Er nimmt den Zuhörer bereits nach wenigen Passagen völlig für sich ein. Wo andere Situationen völlig eskalieren würden, bleibt Watney völlig klar und beginnt seinen spektakulären Überlebenskampf, der nicht nur ihm alles abverlangt - auch denen, die ihn bei diesem Kampf begleiten. Aber eines scheint Watney dabei nie abhandenzukommen: sein rabenschwarzer Humor. Das Geschehen in ?Der Marsianer? wird abwechselnd von Watney - durch seine Logbucheinträge - und von einigen literarischen Figuren auf der Erde und im Weltraum geschildert. Sehr gefallen hat mir die starke Erzählweise von Mark Watney. Auch wenn es manchmal äußerst technisch oder chemisch wurde, erklärte er mir jede seiner brillianten Ideen so, dass ich sie, auch ohne jegliches Hintergrundwissen zum Thema Raumfahrt, nachvollziehen konnte. Und nicht nur das: Seine Ideen und sein Überlebenswillen waren für mich außerordentlich faszinierend und unterhaltsam. Dass die Geschichte in der Zukunft spielt, bemerkt man kaum. Übertriebene SciFi-Elemente wurden weggelassen. Einzig die Tatsache, dass schon mehrere Expeditionen zum Mars stattfanden, weißt darauf hin. Somit bleibt die Handlung durchweg realistisch und absolut nachvollziehbar. Andy Weir hat mit einem flüssigen Schreibstil eine außergewöhnliche Geschichte erschaffen, die im positiven Sinne an meinen Nerven gezerrt hat. Der Autor hat ein spannendes, zugleich erschreckendes Szenario beschrieben. Stetig treibt Weir die Handlung mit spannenden und überraschenden Ereignissen voran und gönnt seiner literarischen Hauptfigur und auch denen, die ihn begleiten, keine Atempausen. In dem Hörbuch ?Der Marsianer? von Andy Weir kommt keine Langeweile auf und das ist neben dem Autor auch dem Sprecher Richard Barenberg zu verdanken. Denn dieser verleiht allen literarischen Figuren etwas ganz Unverwechselbares. In Zukunft werde ich, wenn ich Sehnsucht nach einer einsamen Insel verspüre, mich an die Geschichte von Mark Watney erinnern um dann mit meinem gutsortierten Chaos vorlieb.

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1 0
Spannender Überlebenskampf
von einer Kundin/einem Kunden am 01.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

In der Annahme er wäre verunglückt, wird Mark Watney irrtürmlich auf dem Mars zurückgelassen. Für ihn beginnt mit dem Moment des Erwachens der Kampf ums Überleben, denn bis die nächstes Ares-Mission zum Mars aufbricht werden noch hunderte Tage vergehen... Auf den ersten Blick wirkt "Der Marsianer" nicht wie ein Buch,... In der Annahme er wäre verunglückt, wird Mark Watney irrtürmlich auf dem Mars zurückgelassen. Für ihn beginnt mit dem Moment des Erwachens der Kampf ums Überleben, denn bis die nächstes Ares-Mission zum Mars aufbricht werden noch hunderte Tage vergehen... Auf den ersten Blick wirkt "Der Marsianer" nicht wie ein Buch, dass durch Spannung beeindrucken kann. Der Fokus liegt eindeutig auf SCIENCE-Fiction. So ist es durchaus imposant zu beobachten, wie Watney versucht auf dem Mars zu überleben. Weir besticht durch sprachlichen Witz und ein profundes Wissen über technische Abläufe und die bemannte Raumfahrt. Selten habe ich ein so hervorragend recherchiertes Buch gelesen.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Tolles Buch, auch für Nicht-Science-Fiction-Fans! Dieses Buch ist sowohl unglaublich spannend und nervenaufreibend als auch wahnsinnig humorvoll geschrieben.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 25.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

So spannend, realitätsnah und humorvoll war der Überlebenskampf auf dem Mars noch nie! Ein absolut grandioser Science-Fiction-Roman, nicht nur für Fans des Genres!

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ganz allein auf einem fremden Planeten genau das passiert Mark Watney. Spannend, genial recherchiert und faszinierend. Ein genialer Roman.

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von einer Kundin/einem Kunden am 22.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mark Watney, Ingenieur/Botaniker/Astronaut, bleibt als Totgeglaubter nach einer Mission auf dem Mars zurück. Das Abenteuer, das ihm bevorsteht, fesselt nicht nur SciFi-Fans!!

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von einer Kundin/einem Kunden am 17.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Selten habe ich so mitgezittert für den Helden. Ein wahnsinnig spannendes Buch. Wie geht es weiter? Wie schafft er das? ... Ein unglaublicher Pageturner der Sonderklasse.

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von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Beste und realistischste Science Fiction! Einfach unfassbar gut, top recherchiert und hochspannend geschrieben!

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