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Der Name des Windes

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Phantastik Preis: Bester Roman International 2009

(67)

Prolog. Eine dreistimmige Stille
Es war wieder Abend geworden. Das Wirtshaus zum Wegstein lag still da, und es war eine dreistimmige Stille.
Die vernehmlichste der dreifachen Stille war dumpf und lastend und verdankte sich dem, was fehlte. Hätte ein Wind geweht, so hätte er in den Bäumen geseufzt, hätte das Wirtshausschild quietschend zum Schaukeln gebracht und die Stille wie trudelndes Herbstlaub die Strasse hinabgeweht. Wäre das Wirtshaus gut besucht gewesen, hätten sich dort auch nur eine Handvoll Männer aufgehalten, so hätten sie die Stille mit Geplauder und Gelächter erfüllt, mit dem Radau und Bohei, den man in dunklen Abendstunden in einer Schenke erwartet. Wäre Musik erklungen ... aber nein, natürlich erklang keine Musik. All das fehlte, und so blieb es still.
Im Schankraum sassen zwei Männer an einem Tresenende beieinander. Sie tranken mit stiller Entschlossenheit und mieden ernsthafte Gespräche über beunruhigende Neuigkeiten. Und indem sie das taten, fügten sie der grossen, dumpfen Stille eine kleine, mürrische hinzu. Daraus entstand eine Art Legierung, ein Kontrapunkt.
Die dritte Stille war weit weniger vernehmlich. Hätte man eine Stunde lang gelauscht, so hätte man vielleicht begonnen, sie im Dielenboden des Raumes oder in den Holzfässern hinterm Tresen zu erahnen. Sie lag in der steinernen Masse des schwarzen Kamins, der noch die Wärme eines erloschenen Feuers barg. Sie lag im langsamen Hin und Her eines weissen Leinentuchs, das die Maserung des Tresens entlangfuhr. Und sie lag in den Händen des Mannes, der dort stand und eine Mahagonifläche polierte, die bereits im Lampenschein glänzte.
Der Mann hatte leuchtend-, ja flammenrotes Haar. Seine Augen blickten dunkel und abwesend, und er bewegte sich mit einer Sicherheit, die sich aus vielfältigem Wissen speiste.
Das Wirtshaus gehörte ihm, wie ihm auch die dritte Stille gehörte. Und das war nur recht und billig so, denn sie war die grösste der dreifachen Stille und schloss die anderen ein. Sie war so tief und so weit wie der Spätherbst. Sie wog so schwer wie ein grosser, vom Fluss glatt geschliffener Stein. Es war der geduldige, schnittblumenhafte Laut eines Mannes, der darauf wartet zu sterben. (...)
Minus drei Talente
(Kvothe der Magier erzählt von seiner Aufnahmeprüfung auf die arkanische Universität)
Die Universität lag im Zentrum einer kleinen Stadt. Diese Stadt war jedoch ganz anders als Tarbean mit seinen gewundenen Gassen und dem ewigen Abfallgestank. Es war eher ein schmuckes Städtchen, die Strassen waren breit und die Luft rein. Zwischen den kleinen Häusern erstreckten sich Rasenflächen und Gärten.
Doch da diese Stadt ganz den Bedürfnissen der Universität diente, stachen einige Besonderheiten ins Auge. So gab es hier beispielsweise zwei Glasbläsereien, drei bestens bestückte Apotheken, zwei Buchbindereien, vier Buchhandlungen, zwei Bordelle und eine wirklich unverhältnismässig grosse Zahl von Schenken. Eine hatte am Eingang ein grosses Holzschild mit der Aufschrift "KEINE SYMPATHIE!" Ich fragte mich, was nicht-arkane Gäste wohl von dieser Mahnung halten mochten.
Als ich auf die Bibliothek zuschritt, erinnerte mich das Haus mit seiner grauen, fensterlosen Fassade an einen riesigen Graustein. Nach all den Jahren des Wartens konnte ich es kaum glauben, dass ich dort war. Ich ging um das Gebäude herum, bis ich den Eingang fand, ein massives Steintor, das weit offen stand. Darüber, tief in den Stein gemeisselt, standen die Worte Vorfelan Rhinata Morie . Die Sprache war mir unbekannt. Es war kein Siaru ... vielleicht Yllisch oder Temisch. Noch eine weitere Frage, die es zu beantworten galt.
Hinter dem Steintor gelangte man in einen Vorraum mit einer Holztür. Ich zog sie auf, und ein kühler, trockener Lufthauch streifte mich. Die Wände waren aus nacktem, grauem Stein, und ein gleichmässiges, rötliches Licht von Sympathie-Lampen breitete sich im Raum aus. Auf einem grossen, hölzernen Schreibtisch lagen etliche grosse Registrierbücher, die aufgeschlagen waren.
Hinter dem Schreibtisch sass ein junger Mann, der nach einem waschechten Kealden aussah. Er hatte die charakteristische rötliche Gesichtsfarbe, dunkles Haar und dunkle Augen.
"Kann ich dir helfen?", fragte er mit schnarrendem Siaru-Akzent.
"Ich möchte in die Bibliothek", sagte ich. Ich hatte ein Hochgefühl im Bauch, und meine Handflächen waren feucht.
Er musterte mich, versuchte offenbar mein Alter einzuschätzen. "Bist du Student?"
"Angehender", sagte ich. "Ich muss nur noch die Zulassungsprüfung absolvieren."
"Das musst du zuerst erledigen", erwiderte er streng. "Ich kann hier niemanden hereinlassen, der nicht eingeschrieben ist." Er wies auf die Registrierbücher.
Das Hochgefühl fiel in sich zusammen. Ich machte mir nicht die Mühe, meine Enttäuschung zu verhehlen. "Darf ich mich nicht wenigstens ein paar Minuten umsehen? Ich komme von sehr weit her ..." Ich sah zu den beiden Flügeltüren hinüber, die aus dem Raum hinausführten. Die eine war mit PRÄSENZ beschriftet, die andere mit MAGAZIN. Hinter dem Pult gab es noch eine kleinere Tür mit der Aufschrift NUR FÜR PERSONAL.
Sein Miene milderte sich ein wenig. "Nein, das geht nicht. Das würde Ärger geben." Er musterte mich erneut. "Willst du wirklich die Zulassungsprüfung absolvieren?"
Ich nickte. "Ich wollte bloss vorher noch hierher kommen", sagte ich und sah mich in dem ansonsten leeren Raum um; ich betrachtete die geschlossenen Türen und überlegte, wie ich ihn dazu bringen konnte, mir Zutritt zu gewähren.
Bevor mir etwas einfiel, ergriff er wieder das Wort. "Wenn du das wirklich willst, solltest du dich sputen. Heute ist der letzte Tag. Und manchmal machen sie schon mittags Schluss."
Mein Herz pochte. Ich war davon ausgegangen, dass die Prüfungen den ganzen Tag stattfanden. "Wo muss ich hin?"
"Hollows." Er wies zum Ausgang. "Links entlang. Ein flaches Gebäude mit ... bunten Fenstern. Zwei grosse ... Bäume davor." Er hielt inne. "Ahorn? Heissen die so?"
Ich nickte, eilte hinaus und lief die Strasse hinab.
Zwei Stunden später betrat ich aufgeregt die Bühne eines Theatersaals in Hollows. Der Raum war abgedunkelt, nur auf den Tisch der Meister fiel Licht. Ich trat an den Rand dieses Lichtkreises und wartete. Die Gespräche der neun Meister verstummten allmählich, und sie fassten mich in den Blick. (...)

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: In den USA als bestes Fantasybuch des Jahres ausgezeichnet, auch bei uns auf die Bestsellerliste gestürmt. "Der Name des Windes" setzt Maßstäbe - heroisch, gewaltig, bombastisch. Eine eindringliche Bilderflut. Eine spektakuläre Geschichte. Ein Fantasy-Hochgenuss! Zugleich Auftakt der Trilogie "Die Königsmörder-Chronik".
Portrait
Patrick Rothfuss, geboren 1973 in Wisconsin, unterrichtet als Englisch-Dozent am Stevens Point College in Wisconsin. Die ersten beiden Bände der Königsmörder-Chronik wurden weltweit bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen und belegten schon bald die vorderen Plätze der Bestsellerlisten.
2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman »Der Name des Windes« mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet, 2009 hat das Buch den Deutschen Phantastik Preis als bester internationaler Roman erhalten.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 864
Erscheinungsdatum 28.11.2016
Serie Die Königsmörder-Chronik 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-93815-9
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 219/151/58 mm
Gewicht 1104
Originaltitel The Name of the Wind
Auflage 22. Auflage
Verkaufsrang 826
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Mitreissend“

Denny Engel, Buchhandlung Bern

Nun habe auch ich endlich den zweiten neuen Stern am Fantasy - Himmel , namentlich Patrick Rothfuss, gelesen :) (Der andere wäre Peter V. Brett :D) Und ich muss sagen, die vielen Komplimente und begeisterten Rezensionen haben nicht zu viel versprochen. Die Geschichte ist spannend und sehr gut erzählt (Kvothe ist wirklich ein toller Nun habe auch ich endlich den zweiten neuen Stern am Fantasy - Himmel , namentlich Patrick Rothfuss, gelesen :) (Der andere wäre Peter V. Brett :D) Und ich muss sagen, die vielen Komplimente und begeisterten Rezensionen haben nicht zu viel versprochen. Die Geschichte ist spannend und sehr gut erzählt (Kvothe ist wirklich ein toller Geschichtenerzähler ;D) und man hat wirklich Spass beim Lesen. Die gut ausgearbeitete Welt erlaubt ein tiefes Eintauchen und man kommt so schnell nicht mehr davon weg :) Definitv lesenswerte Fantasy und auch für Menschen geeignet die Fantasy nicht so mögen (kann ich persönlich bestätigen, da solche Kolleginnen von mir es auch super fanden :D)

„Creme de la Creme der Fantasy-Literatur“

Sandra Wittwer, Buchhandlung Winterthur

Ich habe, zugegebenermassen, meine ersten hundert Seiten gebraucht bis ich mit der Geschichte warm geworden bin, aber was danach kam war das reinste Fegefeuer, ich habe förmlich gebrannt vor Begeisterung.

Für mich ist „Der Name des Windes“ das beste Fantasy-Buch der letzten Jahre. Wieso eigentlich? Ich glaube Rothfuss hat ein Buch
Ich habe, zugegebenermassen, meine ersten hundert Seiten gebraucht bis ich mit der Geschichte warm geworden bin, aber was danach kam war das reinste Fegefeuer, ich habe förmlich gebrannt vor Begeisterung.

Für mich ist „Der Name des Windes“ das beste Fantasy-Buch der letzten Jahre. Wieso eigentlich? Ich glaube Rothfuss hat ein Buch geschrieben, welches jeder lesen kann und ganz wichtig; jeden begeistern kann. Er benutzt zwar klassische Fantasyelemente, aber sein Buch lebt von viel mehr; denn es lebt von diesem kleinen Jungen, der einmal der grösste Magier seiner Zeit werden wird.

Möchten Sie wirklich ein gutes Buch (wenn nicht eines der besten) lesen? Dann lesen Sie „Der Name des Windes“!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
67 Bewertungen
Übersicht
63
3
0
0
1

Genial
von Wolf aus Nürnberg am 13.10.2008

Endlich mal wieder ein Fantasy Roman der einen komplett fesselt und einen von den ersten Seiten an direkt ins Geschehen zieht, ich fühlte mich beim lesen als wäre ich selbst mit dabei im Wirtshaus zum WEGSTEIN bei Kote/Kvothe dem Wirt und lauschte seiner Geschichte. Der Stil von Rothfuss würde ich... Endlich mal wieder ein Fantasy Roman der einen komplett fesselt und einen von den ersten Seiten an direkt ins Geschehen zieht, ich fühlte mich beim lesen als wäre ich selbst mit dabei im Wirtshaus zum WEGSTEIN bei Kote/Kvothe dem Wirt und lauschte seiner Geschichte. Der Stil von Rothfuss würde ich am ehesten mit dem von Tad Williams vergleichen, von dem ich ebenfalls ein großer Verehrer bin. Hoffe die nächsten zwei Teile erscheinen nicht erst in ein paar Jahren. Und freue mich auch auf denn abschluß der Shadwomarch Trilogie von Williams. Aber das ist es eben was diese Romane vom üblichen Fantasy Massenmarkt abhebt.

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4 0
Dieser Roman hat einfach alles. Wirklich alles!
von Negi Ramen am 13.05.2013

Ich bin heute noch froh darüber, dass ich dieses Buch durch Zufall gefunden habe, denn es hat alles, was ein guter Roman braucht um seine Leser zu unterhalten und zum Denken anzuregen. Ich habe während des Lesens viel gelacht, beinhahe geweint, mich für den Protagonisten gefreut und viel nachgedacht. Diesen... Ich bin heute noch froh darüber, dass ich dieses Buch durch Zufall gefunden habe, denn es hat alles, was ein guter Roman braucht um seine Leser zu unterhalten und zum Denken anzuregen. Ich habe während des Lesens viel gelacht, beinhahe geweint, mich für den Protagonisten gefreut und viel nachgedacht. Diesen Titel empfehle ich unbedingt jedem Fantasy-Leser und jedem anderen, der sich mit Fantasy bisher nicht identifizieren konnte. Die Übersetzung ist gut gelungen und der Einband ist ebenfalls sehr schön. Definitv ein Buch, das man sich ins Regal stellen möchte. Ich freue mich schon auf alles, was wir noch von Kvothe zu lesen bekommen werden.

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1 0
wahrhaft magisch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 03.06.2012

Patrick Rothfuss : Der Name des Windes-Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag Vorwort: Heute gilt der Autor Patrick Rothfuss als sehr bekannt und gleichermaßen beliebt. Kein Wunder, das er gerne und sehr oft, mit J.R.R. Tolkien verglichen, gar mit ihm auf eine Stufe gestellt wird. Seine Romane sind nur schwer mit anderen... Patrick Rothfuss : Der Name des Windes-Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag Vorwort: Heute gilt der Autor Patrick Rothfuss als sehr bekannt und gleichermaßen beliebt. Kein Wunder, das er gerne und sehr oft, mit J.R.R. Tolkien verglichen, gar mit ihm auf eine Stufe gestellt wird. Seine Romane sind nur schwer mit anderen zu vergleichen und auf eine ganz eigene Weise geschrieben. Sie entführen ihre Leser in eine magische und doch fremde Welt die zum völligem abtauchen einläd. Mit seinem Roman: Der Name des Windes, konnte er eine wahrhaft große Fangemeinde an sich binden. Diese enttäuschte er kein einziges Mal sondern überraschte immer wieder auf´s neue. Kurzbeschreibung des Inhaltes: Kvothe ist der Sohn von fahrenden Spielleuten und zudem was die Magie betrifft hochbegabt. Doch sein Leben nimmt einen verhängnisvollen lauf, als er eines Tages das Lager vollständig verwüstet vorfindet. Als wäre dies nicht schon genug, sind auch seine Eltern getötet worden. Wer es war steht außer Frage: Chandrian , die als schleichenden Mörder bekannten Ungeheuer. Bis er auf die Universität der Magie aufgenommen wird, lebt Kvothe als bettelner Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean. Doch gerade der Namenszauber der ihn als Kind fast tötete erhofft er sich die er sich jene Macht die Geheimnisse der geheimnisvollen Dämonen aufdecken zu können... Urteil: Nicht umsonst gehört dieses Buch vollstens an die Spitze des Bereiches: High Fantasy. Gerade die Hauptfigur: Kvothe ist Patrick Rothfuss exzellent gelungen. Während des lesens fällt es oft schwer nicht dermaßen mitzufiebern, das man am liebsten an die Seite des Hauptcharakters eilen möchte. Immer wieder wird der Leser durch unvorhersehbare Überraschungen tiefer in die magische Welt hinabgezogen. Ein wahrhaft gelungener Roman! Die Daten: Titel: Der Name des Windes -Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag Autor: Patrick Rothfuss Veröffendl.: September 2008 Einband:gebunden Verlag: Hobbit Presse Klett-Cotta Verlag Seitenzahl: 862 Sprache: Deutsch Auflage: 1. Übersetzer: Jochen Schwarzer Original Titel: The Name of the Wind Größe/Gewicht: 21,8 x 14,8 x 5,6 cm ISBN-10: 978-3-6089-3815-9 Rezension: Dark Community

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1 0
Von der ersten bis zur letzten Seite ein Genuss!
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 21.03.2012

Wer bei der Inhatsangabe zum B uch Parallelen zu den Harry Potter Geschichten zu finden, vergleicht im Supermarkt wohl auch Preise von Birnen und Äpfeln, denn deutlicher können die Unterschiede in der Erzählform und den literarischen Stilmitteln nicht zutage treten. So gut die Abenteuer um den Zauberlehrling von Hogwarts... Wer bei der Inhatsangabe zum B uch Parallelen zu den Harry Potter Geschichten zu finden, vergleicht im Supermarkt wohl auch Preise von Birnen und Äpfeln, denn deutlicher können die Unterschiede in der Erzählform und den literarischen Stilmitteln nicht zutage treten. So gut die Abenteuer um den Zauberlehrling von Hogwarts auch immer sind (und besonders die ersten sind ohne Zweifel von hoher Qualität), Rothfuss' „Der Name des Windes“ spielt noch einmal in einer ganz anderen Liga. Von der ersten Seite an verblüfft und überrascht der amerikanische Autor mit einer bildhaften Sprachgewalt, das man als Leser aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Bereits die frühen Szenen in der wohligen Kaminwärme des Gasthauses sind soviel stimmungsvoller als manch anderes Fantasywerk über die gesamte Länge der Erzählung. Selbst wenn die Charaktere nur Brote bestreichen, Theken wischen oder Schwerter an die Wand hängen, folgt man gebannt jeder Bewegung, da auch die alltäglichste Tätigkeit mit einer Liebe zum Detail auf Papier gebracht wird, die Staunen verursacht. Ein qualitativ derart hochwertiges Sprachniveau bei einem Debütwerk ist bemerkenswert, ja, es ist schon schlichtweg unheimlich. Rothfuss animiert in jeder Zeile zu grenzenloser Neugier, wobei besonders die Hauptfigur Kvothe, der in den Rückblicken als Ich-Erzähler auftritt, dem Leser einen für Fantasy-Romane unüblichen Blick über die Schulter erlaubt. Das hat zur Folge, dass man Kvothe von Beginn äußerst nahe steht, zumal er trotz aller Intelligenz nicht den strahlenden Sieger verkörpert, sondern jeden seiner Erfolge mit viel Mühe erarbeiten und die alltäglichen Probleme und Widrigkeiten nicht ohne Schwierigkeiten meistern muss. Äußerst sympathisch seine ständige Geldnot, welche ihn dazu zwingt, in vielerlei Dingen ungewöhnliche Wege zu gehen und Risiken auf sich zu nehmen. Seine Leidenschaft gilt der Musik. Wenn er zur Laute greift, verzückt er seine Mitmenschen, nur um sie bei nächster Gelegenheit tief im Herzen zu rühren, selbst den gestandendsten Recken die Tränen in die Augen zu treiben. Das geht auch am Leser nicht spurlos vorbei, der durch die beständig menschliche Ebene mit Kvothe mitlacht, mitliebt und auch mitleidet. Es ist, als wäre man selbst Teil von Kvothes Publikum, so emotional rührt und spürt man die Balladen des jungen Arkanisten. Es ist lange her, dass ein Buch soviel Herz hatte und mir gleichsam so zu Herzen ging. Auch in Punkto Dialoge verdient sich Rothfuss höchste Weihen. Schlagfertig, wortwitzig und wortgewandt lässt er Kvothe auch die gezieltesten rhetorischen Attacken parieren, wobei beim man selbst sich oft ein Schmunzeln nicht verkneifen kann. Die herrliche Szene, in der Kvothe seinen Sympathie-Lehrer vor den anderen Studenten zum Besten hält, steht beispielhaft für die geschliffene und treffsichere Schreibe des Autors. Und wer ein solches Können sein Eigen nennt, bringt selbst eine Liebesgeschichte ohne Kitsch und eklige Gefühlsduselei auf Papier. Die langsamen Annäherungen Kvothes an seine Angebetete Denna (sie ist wahrlich bezaubernd) sind erfrischend unspektakulär und haben dennoch dafür gesorgt, dass ich (als absoluter Unromantiker) den beiden unterm Tisch die Daumen gedrückt habe. Insgesamt bleibt unterm Strich jedoch folgendes festzuhalten: „Der Name des Windes“ ist das mit Abstand beste Fantasy-Werk, das ich seit Tolkiens großem Epos lesen durfte.

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1 0
Spannung pur ab der ersten Sekunde
von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2011

Überraschend, absolut unvorhersehbar und neue Ideen ziehen sich ab der ersten bis zur letzten Setie des Buches. Der Autor besticht mit unglaublichen Schreibstil und nicht mit althergebrachtem. So liest man sich fest und verschlingt das Buch, ohne dass es an Qualität verliert. Lange Einleitungen und langweilige Passagen sucht man... Überraschend, absolut unvorhersehbar und neue Ideen ziehen sich ab der ersten bis zur letzten Setie des Buches. Der Autor besticht mit unglaublichen Schreibstil und nicht mit althergebrachtem. So liest man sich fest und verschlingt das Buch, ohne dass es an Qualität verliert. Lange Einleitungen und langweilige Passagen sucht man in diesem Buch vergeblich. Und das sind nur ein paar Gründe, die das Buch zum besten Fantasy Buch machen, dass ich bisher gelesen habe. Meine Empfehlung an alle Fantasy-Leser. Ihr werdet begeistert sein.

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1 0
einfach genial und fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden am 13.04.2011

Dieses Buch hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Man "taucht" sofort in die Geschichte ein und möchte immer wissen, wie es weiter geht. Dementsprechend warte ich händeringend auf den 2.Teil!!!

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1 0
Sehr intelligent...
von Nadja aus NÖ am 10.09.2010

...geschriebene Fantasy! Rothfuss hat es geschafft ein wieder irgendwie neues und anderes Phantasyuniversum mit eigenen Regeln, eigener Physik zu erschaffen, ohne Elben/Zwerge/Oger und den anderen üblichen Verdächtigen. Anfangs tatsächlich ein wenig langatmig, erfordert es ein bisschen Geduld und ein gutes Namensgedächtnis :) - doch bald habe ich absichtlich langsam gelesen... ...geschriebene Fantasy! Rothfuss hat es geschafft ein wieder irgendwie neues und anderes Phantasyuniversum mit eigenen Regeln, eigener Physik zu erschaffen, ohne Elben/Zwerge/Oger und den anderen üblichen Verdächtigen. Anfangs tatsächlich ein wenig langatmig, erfordert es ein bisschen Geduld und ein gutes Namensgedächtnis :) - doch bald habe ich absichtlich langsam gelesen und mir das Buch eingeteilt um noch möglichst lange was davon zu haben. Das Warten auf den 2. Teil ist eine herrliche Qual :). Wer Tolkien liebt, wird auch Rothfuss lieben. Wem Tolkien zu komplex, zu schwierig ist, der wird mit Rothfuss gut klar kommen.

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1 0
Super!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Remscheid am 25.11.2009

Endlich mal ein gelungener Fantasy Roman nach Herr der Ringe! Einfach genial !! Habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können und nun freue ich mich auf den zweiten Teil!

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1 0
Ein neuer Stern am Fantasy-Himmel
von thorlac am 12.03.2009

Schon lang nichts mehr Neues am Fantasy-Himmel! Ist es nicht so, dass doch immer wieder nur die gleiche Geschichte erzählt wird?! Vielleicht stets in etwas anderen Farben und mit einem neuen Gewand, aber letztlich doch immer der gleiche alte Kampf Gut gegen Böse, die schon längst bekannte und durchgekaute... Schon lang nichts mehr Neues am Fantasy-Himmel! Ist es nicht so, dass doch immer wieder nur die gleiche Geschichte erzählt wird?! Vielleicht stets in etwas anderen Farben und mit einem neuen Gewand, aber letztlich doch immer der gleiche alte Kampf Gut gegen Böse, die schon längst bekannte und durchgekaute Geschichte vom unscheinbaren Jungen, der plötzlich seine magischen Fähigkeiten entdeckt und zum universalen Heilsbringer heranwächst ... Mit "Der Name des Windes" - so behaupte ich - ist endlich ein neuer Fantasy-Stern aufgegangen. Patrick Rothfuss gelingt es mit dem Debütband seiner Fantasy-Trilogie, etwas wirklich Neues zu schaffen. Anstatt der Geschichte vom Mann, der auszog, die Welt zu retten, fasst Rothfuss die Entwicklung eines ganzen Lebens in fantastische Bilder. Ganz und gar Fantasy - aber unglaublich realistisch und mit reichlich Frischwind! Weit weg von kindlicher Märchenfantasie entfaltet sich eine im Schreibstil anspruchsvolle Bildgewalt, zudem gewürzt mit viel Humor. Aber Keine Angst: Rothfuss wartet nicht mir Fantasy-Comedy auf. Vielmehr führt er dem Leser wirkliches Leben mit seinen erschütternden Tragödien und schweren Lebensschicksalen vor Augen: Armut, Not, Krankheit, um Drogen bettelnde Kinder in den großen Städten. Und der Tod scheint bei all dem nicht das Schlimmste zu sein, was einem widerfahren kann. Aber gerade in den dunkelsten Teilen der Geschichte vermag Rothfuss den Leser besonders anzurühren durch die Hoffnung, Wärme und Menschlichkeit, die seine Erzählung ausstrahlt. Dazu bedient er sich einer klaren und einfachen, einer wunderbaren Sprache, die dem Leser wie von selbst Bilder in den Kopf malt und Musik in die Gedanken zaubert. Ein fantastisches Buch über die Suche nach Antworten, über die Suche nach einem sicheren Ort - wenn man so will -, der Schutz bietet im Sturm des Lebens. Unbefriedigend bleibt am Ende allein die Tatsache, dass auf den nächsten Band noch gewartet werden muss!

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1 0
Grandios!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.10.2016

Vierzehn Jahre hat Rothfuss als unbekannter Dozent für Englisch an dieser Geschichte gearbeitet ohne zu wissen ob er je Erfolg haben würde. Eine lange Zeit, die er dazu genutzt hat jedes einzelne Detail sorgfältig auszuarbeiten. Der Name des Windes ist eine Geschichte in der einfach alles stimmt.

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0 0
Toller Auftakt der "Königsmörder-Chronik"
von PMelittaM aus Köln am 09.05.2014

Dieser Roman ist der erste Band der „Königsmörder-Chronik“, erzählt die spannende Geschichte des Jungen Kvothe und entführt in eine Welt voller Magie, fantastischer Lebewesen, Dämonen und interessanter Charaktere. Patrick Rothfuss hat einen außerordentlich schönen Sprachstil und erzählt sehr flüssig und mitreißend. Schon der Prolog zieht einen in seinen Bann. Trotz... Dieser Roman ist der erste Band der „Königsmörder-Chronik“, erzählt die spannende Geschichte des Jungen Kvothe und entführt in eine Welt voller Magie, fantastischer Lebewesen, Dämonen und interessanter Charaktere. Patrick Rothfuss hat einen außerordentlich schönen Sprachstil und erzählt sehr flüssig und mitreißend. Schon der Prolog zieht einen in seinen Bann. Trotz der sehr ausführlichen Erzählweise wird der Roman nie langweilig, der Autor hat es gut im Griff zur immer richtigen Zeit etwas geschehen zu lassen, was die Spannung weiter vorantreibt. Angenehm auch die kurzen Kapitel, die den Lesefluss begünstigen. Kvothe erzählt seine Geschichte selbst, im Grunde als Geschichte in der Geschichte, hin und wieder sind wir auch wieder in seiner Gegenwart. Dann lässt Kvothe manchmal rückschauende Einblicke zu, so dass bestimmte Dinge schon angedeutet werden, was die Spannung zusätzlich steigert. Die Stimmung der Geschichte wechselt hin und wieder, passend zu der Lebenssituation in der Kvothe gerade steckt, ich finde das regelrecht grandios. Auch gibt es eine ganze Reihe überraschender Wendungen, die einem teilweise buchstäblich den Atem nehmen. Die womöglich gravierendste passiert ziemlich am Anfang und ändert Kvothes Leben von Grund auf. Da Kvothe selbst erzählt, lernt man ihn gut kennen, da er aber nur als Erzähler innerhalb der Geschichte fungiert und anderen Charakteren erzählt, ist der Blick in seinen Charakter womöglich nicht absolut. Während seine eigenen Erzählung in Ich-Form ist, wird die Rahmenhandlung in der dritten Person erzählt, auch ein sehr gelungener Kniff, da man Kvothe somit aus zwei verschiedenen Perspektiven betrachten kann. Kvothe trifft auf eine Menge anderer Personen, sowohl in der Gegenwart als auch in seiner Erzählung,. Eine ganze Reihe davon sind ausgesprochen interessant gestaltet und geben das eine oder andere Rätsel auf und es ist auch nicht immer klar, wer Kvothe wohl gesonnen ist und wer nicht. Was mir sehr gut gefällt ist, dass Kvothe seine Handlungen oft selbstkritisch reflektiert, oft mit trockenem Humor erzählt und auch über sich selbst lachen kann. Da der Roman auch viele traurige und tragische Momente hat, ist der immer wieder aufblitzende Humor ein schöner Kontrast. Im Anhang des Buches findet sich eine Karte und eine Erklärung zu Kalender und Währung, sehr hilfreich. Ich muss sagen, dass es mir wirklich sehr schwer fällt, eine anschauliche Rezension zu schreiben, die dem Roman wirklich gerecht wird. Also schreibe ich jetzt nur noch: Lest es! Es ist toll, es ist spannend, es ist fesselnd und man will einfach immer nur weiterlesen! Kvothe ist ein faszinierender Charakter, über den es noch ganz viel zu erfahren gibt. Gut, dass ich den zweiten Teil, der in Deutschland auf zwei Bücher aufgeteilt wurde, schon komplett hier liegen habe und bald weiter lesen kann. Leider ist der dritte Teil noch nicht erschienen, aber ich denke, das Warten wird sich lohnen. Ein toller Reihen-Auftakt, den ich absolut empfehlen kann, Fantasyfans allemal.

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Wenn der Wind flüstert
von Philip Clement aus Worms am 05.02.2014

In Patrick Rothfuss Erstlingswerk, entführt er uns in die Welt von Kvothe und seinen Jahren als Kind von Schauspielern und Fahrendem Volk und als jüngster Schüler in der großen Universität. Er erzählt diese Geschichte nicht nur uns dem Leser, sondern auch dem Chronisten, dessen Aufgabe es ist Wissen und Geschichte... In Patrick Rothfuss Erstlingswerk, entführt er uns in die Welt von Kvothe und seinen Jahren als Kind von Schauspielern und Fahrendem Volk und als jüngster Schüler in der großen Universität. Er erzählt diese Geschichte nicht nur uns dem Leser, sondern auch dem Chronisten, dessen Aufgabe es ist Wissen und Geschichte zu sammeln. Der Autor erzählt uns von den hellsten und düstersten Momenten von Kvothes beschwerlichen Weg und was in dazu trieb zum Königsmörder zu werden ...

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OMG wie großartig!!!
von Sajuea aus Tönisvorst am 13.01.2014

Lange lange hatte ich dieses Buch zuhause liegen und einfach keine Zeit es zu lesen. Dann fing ich irgendwann an und Herr Rothfuss hatte mich nach genau 15 Zeilen :D Einfach unglaublich geschrieben in einer, für einen Fantasyroman, perfekten Sprache! Man wird wirklich augenblicklich in die Geschichte gezogen und... Lange lange hatte ich dieses Buch zuhause liegen und einfach keine Zeit es zu lesen. Dann fing ich irgendwann an und Herr Rothfuss hatte mich nach genau 15 Zeilen :D Einfach unglaublich geschrieben in einer, für einen Fantasyroman, perfekten Sprache! Man wird wirklich augenblicklich in die Geschichte gezogen und sie lässt einen nicht mehr los. Epische High Fantasy mit einem interessanten Magiesystem! Ich bin keine Freundin von " das muss man unbedingt gelesen haben", aber hier trifft es tatsächlich mal zu: Wenn Sie von sich behaupten ein Fantasy-Fan zu sein, dann MÜSSEN Sie "Der Name des Windes" gelesen haben :)

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Außergewöhnlich gut
von einer Kundin/einem Kunden am 17.02.2013

Irgendwie scheint dieses Buch sehr viel mehr zu enthalten, als „nur“ eine Geschichte. Und keine Inhaltsangabe würde ihm gerecht werden, also: Lieber das Buch lesen und nichts über den Klappentext entscheiden :-D Was das Buch besser macht als andere, ist teilweise nicht so leicht greifbar. Zunächst einmal beginnt es... Irgendwie scheint dieses Buch sehr viel mehr zu enthalten, als „nur“ eine Geschichte. Und keine Inhaltsangabe würde ihm gerecht werden, also: Lieber das Buch lesen und nichts über den Klappentext entscheiden :-D Was das Buch besser macht als andere, ist teilweise nicht so leicht greifbar. Zunächst einmal beginnt es in einem Wirtshaus, verschiedene Personen werden beschrieben, die bewirtet werden und über dies und das reden. Und ein paar Zeilen weiter entpuppt sich der Wirt, den man als Nebenfigur fast vergessen hat, als Handlungsträger. Gefährliche Wesen tauchen auf – der Wirt bekämpft sie. Allerdings weniger mit übernatürlicher Macht und Heldentum, wie man erwarten könnte. Überhaupt spielt das Werk mit Erwartungen. Sehr oft werden Fantasyklischees aufgegriffen (armer Junge, der seine Eltern verloren hat trifft einen seltsamen Einsiedler und erreicht auf wundersame Weise die Kraft sich zu rächen – genau diese Geschichte erzählt der Wirt selbst – nur um dann zu sagen, dass es eben so nicht war) und dann gebrochen. Obwohl der Wirt, der ältere Hauptdarsteller, seine Geschichte erzählt und somit das Ende – seine noch lebende Person – doch eigentlich schon am Anfang klar ist, hat mein keine Ahnung, wie die Geschichte verläuft. Das Buch ist kein Pageturner, bei dem man unbedingt so schnell lesen muss, wie es geht. Wer auf solche reine, kurzweilige und oberflächliche Unterhaltung aus ist, ist mit dem Buch vielleicht nicht falsch, aber nicht bestens beraten. Aber gerade für Vielleser ist es ein Juwel. Einige Gesellschaftsbeschreibungen (doch, leider ist es so: Wer Geld hat (und einen einflussreichen Daddy), hat die Macht. Auch wenn es der kleine Junge noch nicht glauben will) sind recht witzig auf den Punkt gebracht („Adelssöhne gehören neben Überschwemmungen und Wirbelstürmen zu den zerstörerischsten Naturgewalten“). Und gut recherchiert hat der Autor wohl auch. Keine seiner Ideen ist unlogisch. Einer der Sätze, den der junge Protagonist sich merken soll, ist beispielsweise „Ähnlichkeit verstärkt die Sympathie“. Und den Satz „Ähnlichkeit schafft Sympathie“ war eines der Lieblingssätze einer Psychologieprofessorin, in deren Vorlesung ich einmal war. Zu den Ideen ist noch zu sagen, dass sie vielleicht nicht so extraordinär sind, wie die drei vergebenen Sterne anzeigen – aber ihre Umsetzung ist besser als sehr gut. Und besser als in den meisten sehr guten Büchern. Vor allem das Spiel, welches der Autor mit den erwarteten Handlungsklischees treibt, indem er sie bricht oder nicht bricht, ist eine Klasse für sich. Deswegen auch die drei Sterne bei Beschreibung, auch wenn es weniger die Beschreibungen sind, die extraordinär sind, sondern eher das, was durch die Beschreibungen aufgebaut wird. Eine Erwartung, die dann und wann plötzlich gebrochen wird – im positiven Sinne. Es ist vielleicht nicht für jeden das beste Buch, was jemals geschrieben wurde – und mit so einer Erwartung sollte man es nicht kaufen - aber es hinterlässt irgendwie einen Eindruck. Und wenige Bücher tun das. Wer viel gelesen hat, wird es also als einen sehr seltenen Schatz zu würdigen wissen. Und als einen solchen habe ich es bewertet. Eines meiner Lieblingsbücher. Ganz weit oben.

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Einfach nur fesselnd!
von Marc Benecke aus Zweibrücken am 01.02.2013

Spannend geschrieben erzählt Patrick Rothfuss die Geschichte von Kvothe, dem berühmtesten Magier der Welt. Mit seinem Erstlingswerk schafft es Rothfuss von der ersten Seite an zu fesseln und hat sich dadurch zu meinem Lieblingsautoren 2012 geschrieben. Einfach nur spannend! Ich konnte es nicht aus der Hand legen!

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Ein absolutes MUSS!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Alsheim am 12.11.2012

Patrick Rothfuss: Der Name des Windes -Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag Vorwort: Heute gilt der Autor Patrick Rothfuss als sehr bekannt und gleichermaßen beliebt. Kein Wunder, das er gerne und sehr oft, mit J.R.R. Tolkien verglichen, gar mit ihm auf eine Stufe gestellt wird. Seine Romane sind nur schwer mit anderen... Patrick Rothfuss: Der Name des Windes -Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag Vorwort: Heute gilt der Autor Patrick Rothfuss als sehr bekannt und gleichermaßen beliebt. Kein Wunder, das er gerne und sehr oft, mit J.R.R. Tolkien verglichen, gar mit ihm auf eine Stufe gestellt wird. Seine Romane sind nur schwer mit anderen zu vergleichen und auf eine ganz eigene Weise geschrieben. Sie entführen ihre Leser in eine magische und doch fremde Welt die zum völligem abtauchen einläd. Mit seinem Roman: Der Name des Windes, konnte er eine wahrhaft große Fangemeinde an sich binden. Diese enttäuschte er kein einziges Mal sondern überraschte immer wieder auf´s neue. Kurzbeschreibung des Inhaltes: Kvothe ist der Sohn von fahrenden Spielleuten und zudem was die Magie betrifft hochbegabt. Doch sein Leben nimmt einen verhängnisvollen lauf, als er eines Tages das Lager vollständig verwüstet vorfindet. Als wäre dies nicht schon genug, sind auch seine Eltern getötet worden. Wer es war steht außer Frage: Chandrian , die als schleichenden Mörder bekannten Ungeheuer. Bis er auf die Universität der Magie aufgenommen wird, lebt Kvothe als bettelner Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean. Doch gerade der Namenszauber der ihn als Kind fast tötete erhofft er sich die er sich jene Macht die Geheimnisse der geheimnisvollen Dämonen aufdecken zu können... Urteil: Nicht umsonst gehört dieses Buch vollstens an die Spitze des Bereiches: High Fantasy. Gerade die Hauptfigur: Kvothe ist Patrick Rothfuss exzellent gelungen. Während des lesens fällt es oft schwer nicht dermaßen mitzufiebern, das man am liebsten an die Seite des Hauptcharakters eilen möchte. Immer wieder wird der Leser durch unvorhersehbare Überraschungen tiefer in die magische Welt hinabgezogen. Ein wahrhaft gelungener Roman! Daten: Titel: Der Name des Windes -Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag Autor: Patrick Rothfuss Veröffendlicht.: September 2008 Einband:gebunden Verlag: Hobbit Presse Seitenzahl: 862 Sprache: Deutsch Auflage: 1. Übersetzer: Jochen Schwarzer Original Titel: The Name of the Wind Größe/Gewicht: 21,8 x 14,8 x 5,6 cm ISBN-10: 978-3-6089-3815-9 Besprechung/Rezension: Magie der Bücher

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"Ein Meister mit Worten"
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2012

Mir ist es eine Ehre und Freude, dieses Buch lesen zu dürfen. Das der Autor Patrick Rothfuss die Geschichte um den jungen Kvothe, ein Schauspieljunge, der als jüngster Schüler in der Geschichte an der Universität aufgenommen wird, der ein außergewöhnlicher Lautenspieler ist und nie aufhört Wissensdurstig zu sein, mit uns... Mir ist es eine Ehre und Freude, dieses Buch lesen zu dürfen. Das der Autor Patrick Rothfuss die Geschichte um den jungen Kvothe, ein Schauspieljunge, der als jüngster Schüler in der Geschichte an der Universität aufgenommen wird, der ein außergewöhnlicher Lautenspieler ist und nie aufhört Wissensdurstig zu sein, mit uns teilt, kann man nur den Hut ziehen! Ein gewaltiger Fantasyschmöker mit einer Sprache, die einen Umhaut. Wie oben schon erwähnt: Patrick Rothfuss = Meister der Worte

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Großartig!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2012

Der großartige Anfang der Königsmörder-Chronik hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann geschlagen. Sprachlich schafft es Herr Rothfuss eine Welt zu erschaffen in der Magie logisch erklärt werden kann. Mehr als einmal habe ich während des Lesens die Zeit vergessen! Definitiv der beste Fantasy-Roman den ich... Der großartige Anfang der Königsmörder-Chronik hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann geschlagen. Sprachlich schafft es Herr Rothfuss eine Welt zu erschaffen in der Magie logisch erklärt werden kann. Mehr als einmal habe ich während des Lesens die Zeit vergessen! Definitiv der beste Fantasy-Roman den ich bisher gelesen habe. Wer in eine fantastische Welt eintauchen möchte, die Harry Potter oder dem Herren der Ringe in nichts nachsteht, der ist mit dem Namen des Windes gut beraten. Dieses Buch hat einen Ehrenplatz in meinem Regal und gehört mit zu meinen Lieblingsbüchern!

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Das Leben eines jungen Helden
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2012

Müde und erschöpft und noch von einem Überfall durch Banditen geschwächt, betritt der Chronist ein kleines Wirtshaus. Er bittet den Wirt, Kvothe, ihm seine Geschichte zu erzählen, worauf hin er kaum seinen Ohren zu glauben scheint. Kvothe erzählt ihm von den düstersten und hellsten Momenten seiner Kindheit und Jugend, was... Müde und erschöpft und noch von einem Überfall durch Banditen geschwächt, betritt der Chronist ein kleines Wirtshaus. Er bittet den Wirt, Kvothe, ihm seine Geschichte zu erzählen, worauf hin er kaum seinen Ohren zu glauben scheint. Kvothe erzählt ihm von den düstersten und hellsten Momenten seiner Kindheit und Jugend, was ihn antrieb, was ihn zurückwarf, und was ihn am Ende seines langen, erschwerlichen Weges dazu brachte, ein Königsmörder zu werden ... Fantastisch geschrieben und nicht nur ein Muss für alle Fantasy-Liebhaber. Wer dieses Buch liest, kann Teil 2 und 3 kaum abwarten!

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Erhält einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal
von einer Kundin/einem Kunden am 14.07.2012

Zunächst muss gesagt werden, dass ich aufgrund persönlicher Empfehlungen und dem generellen Ruf des Autors enorme Erwartungen an dieses Buch und eine entsprechend große Furcht, enttäuscht zu werden hatte. Darum ließ ich es zunächst mehrere Monate im Regal verbringen und ein wenig Staub ansetzen. Was habe ich mir blos... Zunächst muss gesagt werden, dass ich aufgrund persönlicher Empfehlungen und dem generellen Ruf des Autors enorme Erwartungen an dieses Buch und eine entsprechend große Furcht, enttäuscht zu werden hatte. Darum ließ ich es zunächst mehrere Monate im Regal verbringen und ein wenig Staub ansetzen. Was habe ich mir blos dabei gedacht?! Der Name des Windes ist vielleicht der beste Fantasy-Roman, den ich jemals lesen durfte. Ja - durfte! Bei der Lektüre dieses Stoffes handelt es sich nämlich eindeutig um ein Privileg! Die Hauptfigur ist mit einer Hingabe gezeichnet, wie man sie nur selten antrifft und die Sprache des Autors ist ein Hochgenuß, zuweilen geradezu poetisch. Wer etwas mit anspruchsvoller Fantasy-Literatur anzufangen weiss, muss umgehend die Bekanntschaft von Patrick Rothfuss machen! Es gibt Dinge, die dulden einfach keinen Aufschub.

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