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Der Ozean am Ende der Straße

Roman

(7)

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen.

Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Rezension
"Die Kindheit ist ein Ort voller Magie, voller Geheimnisse und voller Albträume. Und es gibt derzeit keinen Erzähler, der diese drei gewandter in Worte bannen kann, als Neil Gaiman." Neue Ruhr Zeitung



"Ein Kinder-Albtraum wird hier zur grossen Literatur - und gleichzeitig zu einer wundervollen Hommage an die Freundschaft und die Hoffnung." Brigitte



"Ein kleines Meisterwerk über die Kindheit und die Fluchtwege aus der fremden Welt der Erwachsenen." Bücher
Portrait
Neil Gaiman hat über 20 Bücher geschrieben und ist mit jedem namhaften Preis ausgezeichnet worden, der in der englischen und amerikanischen Literatur- und Comicszene existiert. Geboren und aufgewachsen ist er in England. Inzwischen lebt er in Cambridge, Massachusetts, und träumt von einer unendlichen Bibliothek.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 238, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.10.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783838758329
Verlag Bastei Entertainment
eBook (ePUB)
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Der Ententeich so groß wie ein Ozean
von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2015

Aufgrund einer Beerdigung kehrt ein Mann in das Dorf seiner Heimat zurück. Das Haus seiner Kindheit steht schon lange nicht mehr und nachdem er ein wenig in der Gegend herumgefahren ist, blieb er vor einem alten Bauernhof am Ende einer Straße stehen. Plötzlich werden Erinnerungen an seine Kindheit wacht.... Aufgrund einer Beerdigung kehrt ein Mann in das Dorf seiner Heimat zurück. Das Haus seiner Kindheit steht schon lange nicht mehr und nachdem er ein wenig in der Gegend herumgefahren ist, blieb er vor einem alten Bauernhof am Ende einer Straße stehen. Plötzlich werden Erinnerungen an seine Kindheit wacht. Erinnerungen an Lettie, die mit ihrer Mutter und Großmutter hier gewohnt haben. Er erinnert sich an den Ententeich von dem Lettie behauptete, dass er so groß wie ein Ozean sei. Beschämenderweise muss ich zugeben, dass mir der Literat Neil Gaiman das erste Mal aufgefallen ist, als er einen Gastauftritt bei den Simpsons hatte und nicht weil ich einen Roman von ihm gelesen habe. Cameos heißen in Amerika diese Gastauftritte von Promis in Film und Fernsehen, und die Stars und Sternchen reisen dazu auch mal liebend gerne nach Springfield. Wahrscheinlich wird die breite deutschsprachige Leserschaft Neil Gaimans Romane nicht wirklich kennen, mir selbst ging es ja genauso. Mit der Empfehlung dieses Romans im Literaturclub, dürfte dieses Dilemma allerdings erledigt sein. Als echter Vielleser bereiten mir die 08/15 Romane, besonders in letzter Zeit, ein bisschen Schwierigkeiten. Wenn man hundertmal dieselben Charaktere vorgesetzt bekommt und dieselben ähnlich erzählten Geschichten zu lesen bekommt, ermüdet man ein bisschen und wird lesefaul. Das ist der Punkt, wo ich darauf achte keine allzu kritischen Rezensionen zu schreiben, weil es oft nicht an der Qualität des Romans liegt, sondern an meiner eigenen Lese-Flaute. Wenn dann ein Roman aus der Masse nur ein wenig hervorsticht, stürze ich mich wie ein Verdurstender auf ein Glas Wasser und bin schließlich wieder motiviert genug, hundert andere ein wenig durchschnittliche Romane zu lesen und sie schlussendlich auch zu mögen. So ein kleines und feines, motivierendes Schätzchen ist nun „Der Ozean am Ende der Straße“. Klein, weil er sich auf knapp 240 Seiten entfaltet und fein, weil sich dem Leser eine märchenhaft anmutende Welt eröffnet, die sich zu einer emotional erschütternden Reminiszenz an die Kindheit des Hauptcharakters entwickelt. “Ich erzähle dir jetzt etwas Wichtiges. Erwachsene sehen im Inneren auch nicht wie Erwachsene aus. Äußerlich sind sie groß und gedankenlos, und sie wissen immer, was sie tun. Im Inneren sehen sie allerdings aus wie früher.” Wie in der Inhaltsangabe oben schon beschrieben, ist das eigentliche Thema des Romans, die Erinnerungen an die Kindheit, besonders die Erinnerungen an Lettie und die Hempstocks, die durch einen Besuch auf den Bauernhof am Ende der Straße im Protagonisten hervorbrechen. Als sich ein Untermieter im Wagen des Vaters selbst umbringt, trifft er das erste Mal auf Lettie. Gaiman gelingt es hier nicht nur authentisch aus der Sicht eines 7jährigen zu schreiben, sondern porträtiert auch eine magische aber nicht greifbare Welt, die dem Kind und dem Leser eine Heidenangst einjagt. Vielleicht liegt es ferner an meiner blühenden Fantasie, dass ich mich in diese kindliche Naivität so gut hineinversetzen konnte und mir die gruseligen Szenen mächtig Gänsehaut verschafft haben. Hier fängt er, jedenfalls meiner Meinung nach, Geschickt das Gefühl der Ohnmacht Kindern gegenüber den of sehr distanzierten Erwachsenen ein und spielt mit den Urängsten von Verlassen werden und der oft sehr einschüchternden Dunkelheit. So wie einem Kind die Erwachsenenwelt oft sehr rätselhaft ist, so rätselhaft bleibt er auch in der Erzählung selbst. Das Außergewöhnlich liegt für mich darin, dass er oft etwas andeutet, aber niemals gänzlich erzählt und so bliebt auch das Ende bewusst offen. „Der Ozean am Ende der Straße“ ist somit ein kurzweiliges Lesevergnügen und war nicht mein letzter Roman, den ich von Neil Gaiman lesen werde.

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Vom Zauber der Erinnerung
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 14.11.2014

Gestern Abend habe ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen und heute Nachmittag zum Glück die Zeit gehabt, es zu beenden. Es hat mich wirklich sehr berührt, zu lesen, wie hier der erwachsene Ich-Erzähler, dessen Name nicht genannt wird, an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt und sich in der Rückblende... Gestern Abend habe ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen und heute Nachmittag zum Glück die Zeit gehabt, es zu beenden. Es hat mich wirklich sehr berührt, zu lesen, wie hier der erwachsene Ich-Erzähler, dessen Name nicht genannt wird, an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt und sich in der Rückblende an eine traumatische Erfahrung aus seiner Kindheit erinnert. Kind sein ist nicht immer einfach und die Welt der Erwachsenen und ihr Verhalten oft beängstigend, gerade für ein Kind wie den Erzähler, der als siebenjähriger Junge so ganz anders ist, als es sich sein Vater wünscht und der sich in seiner Welt der Bücher wohler fühlt als in der Realität. Als er die etwas ältere Lettie Hempstock kennenlernt erfährt er durch sie und ihre Familie zum ersten Mal so etwas wie Freundschaft und Zuwendung, doch in diese Welt dringt das Böse ein, welches Neil Gaiman mit sprachgewaltigen Bildern beschreibt. Was genau am Teich der Hempstocks, den Lettie „ Ozean“ genannt hatte, geschehen ist, wurde dem kleinen Jungen damals nicht klar und er hat die Ereignisse verdrängt und mit Bildern aus einer phantastischen Welt überschrieben, um eine Zukunft haben zu können, denn nur er hat überlebt. Poetisch ist dieses Buch, traurig, aber auch hoffnungsfroh, denn die Kraft der Phantasie und der Freundschaft verleiht auch einem Kind die Stärke, die schrecklichen Ereignisse zu überwinden und sich dem Leben zuzuwenden. Ganz sicher werde ich dieses Buch noch einmal lesen, denn es sind so viele Anspielungen auf literarische Vorlagen vorhanden, die sich beim ersten Lesen gar nicht alle erschließen und die heilende Kraft der Worte berührt nicht nur Kinderseelen. Meiner Meinung nach unbedingt lesenswert, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene

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Ozean-Leserunde-Rezension
von ReaderT2 aus Stuttgart am 02.12.2014

Warum ich mich für "Der Ozean am Ende der Straße" entschieden habe: Mich sprach der Titel an, das Cover sagte mir auch zu, von meiner Stimmung her erschien mir das Buch passend und die Leseprobe, sowie einige gelesene Seiten der gedruckten Ausgabe bei Osiander, Wittwer und Hugendubel steigerten den Wunsch,... Warum ich mich für "Der Ozean am Ende der Straße" entschieden habe: Mich sprach der Titel an, das Cover sagte mir auch zu, von meiner Stimmung her erschien mir das Buch passend und die Leseprobe, sowie einige gelesene Seiten der gedruckten Ausgabe bei Osiander, Wittwer und Hugendubel steigerten den Wunsch, das Buch lesen zu wollen. Ohne die Leserunde wäre ich allerdings nie auf das Buch aufmerksam geworden, denn in letzter Zeit fielen mir andere Bücher auf und ich hätte den "Ozean" wohl verpasst. Vorfreude: Nachdem das erste Exemplar aus technischen Gründen mit meiner etwas älteren Calibre-Version nicht lesbar war, mußte ich einige Zeit länger auf das Freiexemplar warten, als die anderen Teilnehmer an der Leserunde. Mit der epub-Version klappte es tadellos. Das Problem dürfte im Zusammenhang mit DRM stehen, da meine im Original belassene Calibre-Version nicht mit hartem DRM klar kommt. Erster Eindruck vom eBook: Gegenüber dem zuvor von mir gelesenen ca. 900 Calibre-Seiten langen eBook, war "Der Ozean am Ende der Straße" mit 342 Calibre-Seiten vergleichsweise kurz. Vom Umfang her erscheint es mir geeignet für Vielleser die mal zwischendurch zur Entspannung ein kürzeres Buch lesen wollen und für Gelegenheitsleser, die lieber nicht soviele Seiten vor sich haben wollen und ganz froh sind, wenn der Buchschluß nicht allzu weit entfernt ist. Die gedruckte Ausgabe gehört ebenfalls eher zu den dünneren Büchern, erschien mir aber vom Umfang her okay und wertig gearbeitet. Würde ich das Buch selbst kaufen oder mir zu Weihnachten wünschen, würde ich mich für die gedruckte Fassung entscheiden. Als eBook liest es sich aber auch ganz gut. Inhalt: Der Erzähler kommt in die Gegend seiner Kindheit zurück, geht an den Teich, den Lettie Hempstock als Ozean bezeichnet und erinnert sich an ein Ereignis, als er ein 7-jähriger Junge war. Was wie ein im Alltag spielender Roman beginnt, entwickelt sich zu einem Werk, das mehr in den Fantasy-Bereich passt. Das wird aus der Leseprobe nicht ganz deutlich, denn mit dem Einstieg in die Geschichte, hätte es genauso gut ein Krimi werden können. Geworden ist es eine der längsten Kurzgeschichten, die ich je gelesen habe. Kritik: Dem Buch/eBook ist anzumerken, daß es eigentlich eine Kurzgeschichte ist, die zu einem Roman ausgearbeitet wurde. Meinem Empfinden nach wäre mehr an Inhalt möglich gewesen. Die Ideen des Buches sind teilweise sehr interessant, aber genau an den Stellen würde man gerne mehr dazu lesen. Einige Szenen sind meiner meinung nach zu ausgewalzt, was den Eindruck zurück läßt, sich gleichzeitig zu wünschen, daß das Buch an spannenden Stellen ruhig sehr viel länger sein dürfte und an anderen Stellen ruhig wesentlich kürzer. Illustrationen sollen eigentlich die Handlung unterstützen, doch hier gelingt das nicht immer. Teils reißen sie einen aus dem eigenen inneren Film heraus, weil die gezeichnete Ansicht nicht mit dem was mal vor innerem Auge sieht übereinstimmt. Füür sich genommen sind die Zeichnungen gut gelungen. Als Comic würde sich die Geschichte sicher auch ganz gut machen. Auch dem Autor gelingt es an paar Stellen, einen aus dem Geschehen rauszuholen und einem bewußt zu machen, daß man hier gerade eine Erinnerung liest und nicht dabei ist. An manchen Stellen gelingt es dem Autor zu eigenen Gedanken zu finden, die die Handlung zusätzlich bereichern. Bei mir beispielsweise die Klavierszene. Das Buch gewinnt an den Stellen, an denen Lettie Hempstock mit dabei ist, oder die bei den Hempstocks spielen. Leider wird alles aus Sicht des Erzählers gesehen, daher ist man bei einigen Geschehnissen nicht dabei, die man zu gerne miterleben würde. Cliffhanger mag ich persönlich nicht so gern, daher gab es einige Stellen, über die ich gern einfach nur hinweggelesen hätte. In einer Szene hätte ich dem Erzähler gerne einen eReader in die Hand gedrückt, damit er in Ruhe lesen kann, während um ihn herum spannende Dinge geschehen, an denen er nicht beteiligt ist. Aber das Buch spielt in einer Zeit, als es das noch nicht gab. Vermutlich wird das Buch interessanter werden in der Erinnerung, weil da dann mehr die Stellen zum Vorschein kommen, die das Buch als Geschenk geeignet machen. Fazit: Da dies das erste Buch ist, das ich von dem Autor gelesen habe, kann ich es nicht mit anderen Werken von ihm vergleichen. Einige Szenen hätten ruhig ausführlicher beschrieben werden können. Das Buch wurde vom Autor aus einer als Kurzgeschichte geplanten Idee entwickelt, was sich stellenweise bemerkbar macht. Aus der Perspektive betrachtet, hat man mit dem Buch weniger einen dünnen Roman, sondern vielmehr eine sehr umfangreiche Kurzgeschichte vor sich. Ich bin mal gespannt, ob der Autor diese Idee nochmal aufgreift und detailreicher ausarbeitet. Mich würde es freuen.

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(K)Ein Jugendbuch
von PischtiHu am 26.11.2014

Der Ozean am Ende der Strasse behandelt die Rückbesinnung auf einen wesentlichen Zeitraum der Kindheit nachdem die Hauptperson an einer Trauerfeier teilgenommen hat. Als sehr wirkungsvolles stilistisches Mittel nutzt der Autor die Darstellung der Geschichte in der Form einer Jugenderzählung. Dies geht sogar so weit, dass wie in Kinder -... Der Ozean am Ende der Strasse behandelt die Rückbesinnung auf einen wesentlichen Zeitraum der Kindheit nachdem die Hauptperson an einer Trauerfeier teilgenommen hat. Als sehr wirkungsvolles stilistisches Mittel nutzt der Autor die Darstellung der Geschichte in der Form einer Jugenderzählung. Dies geht sogar so weit, dass wie in Kinder - und Jugendbüchern üblich, auch Illustrationen eingebettet wurden. Sogar die Länge von um die 200 Seiten (E- Book) wird dem Jugendbuch gerecht. Die Atmosphäre der Geschichte hat mich sehr stark an den Film "Eine zauberhafte Nanny - Teil 2" erinnert. Die Geschichte beginnt recht nüchtern und realistisch, entführt den Leser aber bald in eine Märchenhafte Wellt. Die Darstellung ist sehr spannen, flüssig und verständlich gewählt, so dass es schon schwer fällt, das Buch nicht in einem Ritt zu lesen. Das Buch gehört von seiner Thematik her zwar nicht zu meiner bevorzugten Leserichtung, ich kann es jedoch mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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Ich hatte mir mehr erhofft
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 14.12.2014

Nach den positiven Pressestimmen zur englischen Ausgabe und den überaus euphorischen Rezensionen hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut und habe dann auch mit hohen Erwartungen losgelesen. Leider wurde ich mit der Geschichte nicht richtig warm. Die Story ist in eine etwas dünne Rahmenhandlung eingebettet, die für mich etwas konstruiert... Nach den positiven Pressestimmen zur englischen Ausgabe und den überaus euphorischen Rezensionen hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut und habe dann auch mit hohen Erwartungen losgelesen. Leider wurde ich mit der Geschichte nicht richtig warm. Die Story ist in eine etwas dünne Rahmenhandlung eingebettet, die für mich etwas konstruiert wirkte. Leider fand ich auch die eigentliche Geschichte, die in der Kindheit des Ich-Erzählers spielt, nicht wirklich überzeugend. Nachdem ein Opalschürfer (?), der als Logiergast bei den Eltern des Erzählers wohnt, Selbstmord begangen hat - aus schlechtem Gewissen, weil er geliehene Gelder verspielt hat - gelangt ein übernatürliches Wesen in die "normale" Welt. Der Erzähler findet im Kampf gegen das Wesen Hilfe bei der geheimnisvollen Familie Hempstock, die Kontakt zum Überirdischen hat. Dem Jungen gelingt es schließlich mit Hilfe der der 13jährigen Lettie Hempstock, die Gestalten aus der Anderswelt zu vertreiben, wobei Lettie aber fast umkommt. Ihr Körper wird im "Ozean am Ende der Straße" versenkt, woher sie laut ihrer Familie in diese Welt zurückkehren wird, wenn sie dazu bereit ist. Die Geschichte war wohl ursprünglich als Erzählung geplant, und es ist auch kein richtiger Roman daraus geworden, auch würde ich es eher als Jugendbuch einstufen. Es gibt viele Sprünge in der Logik und es fehlte für mich die Zwangsläufigkeit der Ereignisse, die mich bei fantasievollen Geschichten gewöhnlich fesseln kann. Fazit: Eine nette und durchaus anrührende Erzählung, die mich aber über das eigentliche Lesen hinaus nicht länger beschäftigt hat.

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Geschichten für Erwachsene waren immer so wirr,
von Bratzzo am 17.11.2014

"Geschichten für Erwachsene waren immer so wirr, und es dauerte ewig, bis sie in die Gänge kamen." Dieses Zitat stammt aus Kapitel 6 des Buches. Und genau so erging es mir mit "Der Ozean am Ende der Straße". Leider kam es nie so richtig in die Gänge. Ich will nicht sagen... "Geschichten für Erwachsene waren immer so wirr, und es dauerte ewig, bis sie in die Gänge kamen." Dieses Zitat stammt aus Kapitel 6 des Buches. Und genau so erging es mir mit "Der Ozean am Ende der Straße". Leider kam es nie so richtig in die Gänge. Ich will nicht sagen dass es dahinplätscherte, aber ein wenig mehr Spannung hätte ich mir schon gewünscht. Und gerade als es den Anschein hätte dass jetzt die Geschichte an Fahrt gewinnt, da war es dann auch schon wieder vorbei. Vom Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten, aber ich bin mir nicht im Klaren darüber, ob dieses Buch für Jugendliche oder für Erwachsene gedacht ist. Von der Handlung her würde ich sagen dass es ein Jugendbuch, wenn nicht gar ein Kinderbuch, ist. Der Sprachstil allerdings ist für ein Kinder- oder Jugendbuch eher fehl am Platz. Und für ein Erwachsenenbuch war es mir dann wieder zu kindlich. Das mag aber auch daran liegen, dass ich bei dem Buch von einem ganz anderen Genre ausgegangen bin und Fantasie nicht zu meiner liebsten Lektüre gehört. Zwei Sachen haben mich an diesem Buch mehr oder weniger stark gestört. Zum einen sind es die Zeichnungen. Es sind zwar nicht viele, aber sie zerstören die eigenen Vorstellungen und lassen den Lesefluss stocken. Dazu kommt, dass sie das eBook unnötig aufblähen. Die zweite Sache, die mich gestört hat, ist mir erst am Ende des Buches bewusst geworden: der gewählte Sprachstil mag so gar nicht zu einem 7-jährigen passen. Zu einem Erwachsenen, wie es zu Beginn und zum Ende des Buches der Fall ist, passt der Stil viel besser. Es hat auch nichts gebracht, wenn man für sich dachte, dass die Hauptperson 10 Jahre älter ist. Denn man wird immer wieder daran erinnert, dass sie erst 7 Jahre alt ist. Mein Fazit: Das Buch lässt sich zwar gut lesen, und die Handlung ist einigermaßen interessant, aber es weckt in mir nicht die Lust weitere Bücher von Neil Gaiman zu lesen.

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Die Vergangenheit voller Geheimnisse und Mystik ~
von einer Kundin/einem Kunden am 15.11.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Es geht um die Kindheitserinnerungen eines Jungen, der nach 40 Jahren wieder an den Ort dieser zurückkehrt. Am kleinen Teich, den seine Freundin Lettie immer den Ozean nannte wurde er von den Erinnerungen wieder zurück in die Vergangenheit geholt. Als kleiner Junge hatte er einiges erlebt. Lettie und ihre... Es geht um die Kindheitserinnerungen eines Jungen, der nach 40 Jahren wieder an den Ort dieser zurückkehrt. Am kleinen Teich, den seine Freundin Lettie immer den Ozean nannte wurde er von den Erinnerungen wieder zurück in die Vergangenheit geholt. Als kleiner Junge hatte er einiges erlebt. Lettie und ihre Familie, die aus ihrer Mutter und ihrer Großmutter bestand, waren nicht die, die sie zu sein schienen. Nachdem sich ein Mann in der Nachbarschaft das Leben in dem Auto der Familie des Jungen nahm, begannen seltsame Träume die Menschen heimzusuchen. Auf den Spuren dieser Ereignisse betrat der Junge auf dem Anwesen der Hempstocks eine komplett neue Welt, die er so nie zuvor gesehen hatte. Meiner Meinung nach eine wirklich wunderbare Geschichte, die mir vom Schreibstil und den Einfällen wirklich gut gefallen hat. Wenn man das Werk ließt sollte man natürlich auch Freund von Fantasy sein, auch wenn man dieses Werk durchaus der Literatur zuordenen kann. Aber auch für Leute, die sich gern einmal an einem Fantasybuch versuchen wollen ist dies definitv ein guter Anfang.

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von einer Kundin/einem Kunden am 30.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ergreifend schöner und schrecklicher Rückblick in eine vergessene Kindheit, in der Dinge wahr gewesen sind, die so nicht passiert sein können... Magisch, schaurig und fesselnd.

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Zauberhafte Mischung***
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Eine perfekte Komposition aus Kindheitserinnerungen, tiefer Freundschaft, sehr skurilen Ereignissen und diesem unendlichen Ozean machen dieses Buch für mich zu einen kleinen Meisterstück. Festgehalten von der leichten Sprache, taucht man in diesen Ozean ein und will ihn eigentlich nicht mehr verlassen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 20.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Überraschend morbide, aber ganz und gar zauberhafte Geschichte über Freundschaft und Vertrauen, die mich zeitweise stark an die klassischen Plots japanischer Animes erinnert hat.

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von einer Kundin/einem Kunden am 14.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Märchen für Erwachsene

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine düstere und magische Erzählung über Mut und Freundschaft. Dabei überzeugt Gailmans wunderschöne Art zu schreiben auf ganzer Länge!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein kleines Goldstück hat Gaiman hier abgeliefert. Es liest sich wie ein wunderschönes, fantasievolles Märchen für Erwachsene, verzaubert den Leser und weckt Kindheitserinnerungen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Fesselnd, geheimnisvoll und wunderschön!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Man nimmt dieser Geschichte all ihre fantastischen Elemente von Anfang an ab. Wunderbar erzählt, so wie jeder Neil Gaiman.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wundervolle Geschichte, anders als alles was ich bisher kannte.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein ganz toller Gaiman - ganz märchenhaft und träumerische! Ich bin richtig abgetaucht in die Geschichte. Schade nur, dass es nicht mehr Seiten sind.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein wahrer Schatz! Dieser poetische Roman saugt einen ein in eine phantastische und melancholische Welt. Ein wirklich berührendes Abenteuer!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Lesen Sie diese groߟartige Geschichte! Welch eine tolle, fantasievolle Geschichte.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine tiefgründige, fantastische Geschichte die einen über Erinnerungen nachdenken lässt und darüber, was eigentlich Bedeutung hat im Leben.

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