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Der Palast der Borgia

Roman

(1)
Rom, im August 1492. Schon am frühen Morgen ächzt die Stadt unter der Gluthitze des Sommers. Der Lärm in der engen Gasse lässt Lucrezia aus dem Schlaf fahren. Kann es wahr sein, was der Bote schreit? Ihr Vater, Rodrigo Borgia, der neue Papst? Die Nachricht stellt Lucrezias Leben und das ihrer drei Brüder auf den Kopf: Plötzlich sind sie die mächtigste Familie der Stadt, und das zwölfjährige Mädchen muss in Windeseile erwachsen werden. Denn ihr ehrgeiziger Vater weiss nur zu genau, dass die Hand seiner Tochter mehr wert ist als alle italienischen Ländereien zusammen, und dann ist da noch ihr Bruder Cesare, der seine schöne Schwester mehr liebt als erlaubt … Mit Meisterhand öffnet Sarah Dunant die kupferbeschlagenen Türen des Palastes der Borgia, schlägt die schweren Brokatvorhänge beiseite und zeichnet den Aufstieg einer Familie in einer schillernd-verhängnisvollen Welt, in der es nur um eines geht: der Leidenschaft zu frönen und die Macht zu bewahren.
Rezension
»Der Palast der Borgia zu lesen, ist, als unternähme man eine Reise in das Italien des späten 15. Jahrhunderts. Doch das vorliegende Buch ist weitaus mehr als nur ein Historienschmöker par excellence. Es ist ein Meisterwerk der Emotionen. Wer kann da lange widerstehen? Wohl niemand!«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info 22.09.2014
Portrait
Sarah Dunant, 1950 in London geboren, studierte Geschichtswissenschaft. Die Journalistin, Radiomoderatorin und Kolumnistin veröffentlichte bereits mehrere Romane. Sie hat zwei Kinder und lebt in London und Florenz.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 647, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783458739388
Verlag Insel Verlag
Originaltitel Blood and Beauty
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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Palast der Borgia
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 17.03.2016

Ich finde Buch gut geschrieben, die Geschichte ist fesselnd. Ich hatte auch einmal Buch "Die Kinder des Papstes" von Jeanne Kalogridis gelesen, da ging es auch um dieses Thema. Ich kann Buch nur weiterempfehlen an alle Fans von Historienromanen.

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Machtstreben
von leseratte1310 am 30.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Rodrigo Borgia wird im Jahre 1492 zum Papst Alexander VI. Dass er die Wahl gewonnen hat, verdankt er seinem rücksichtlosen Bestechen. Seine Kinder verplant er, um seine ehrgeizigen Ziele zu verwirklichen. So muss der älteste Sohn Cesare Kardinal werden. Juan wird Herzog, Lucrezia wird verheiratet. Sogar für den zwölfjährigen... Rodrigo Borgia wird im Jahre 1492 zum Papst Alexander VI. Dass er die Wahl gewonnen hat, verdankt er seinem rücksichtlosen Bestechen. Seine Kinder verplant er, um seine ehrgeizigen Ziele zu verwirklichen. So muss der älteste Sohn Cesare Kardinal werden. Juan wird Herzog, Lucrezia wird verheiratet. Sogar für den zwölfjährigen Jofré wird eine Frau gefunden. So schafft er Bündnisse, um seine Macht zu sichern und zu erweitern. Da nicht alles so läuft, wie er es sich vorgestellt hat, wird die Ehe Lucretias annulliert, weil sie angeblich nicht vollzogen wurde. Doch der nächste Mann für Lucretia ist schon ausgewählt, als sie noch verheiratet ist. Cesare wollte nie Kardinal werden, er möchte kämpfen und die Truppen des Papstes anführen. Seiner Schwester ist er mehr zugetan, als er darf. Cesare ist fast noch ehrgeiziger als sein Vater. Juan ist ein Weiberheld. Er ist nachtragend und sorgt dafür, dass der Mann, der ihn beleidigt hat, stirbt. Aber das rächt sich. Rodrigo Borgia ist ein Mann, der keine Skrupel kennt, nach Macht giert und auch keine Rücksicht auf seine Familie nimmt. Er überredet, umgarnt, besticht, notfalls lässt er morden. Bei Bedarf zettelt er auch einen Krieg an. Einerseits will er seine Kinder versorgt sehen, andererseits werden sie zum Sichern seiner Macht verschachert. Der Schreibstil lässt und das Geschehen recht plastisch vor Augen erscheinen. Die Figuren sind entsprechend ihrer Rolle gut ausgearbeitet. In groben Zügen war mir die Geschichte der Borgias bekannt. Dann habe ich vor einiger Zeit zwei unterschiedliche Verfilmungen über diese Familienclan gesehen. Daher gab es beim Lesen dieses Buches keine neuen Erkenntnisse. Das Buch ist gut zu lesen und unterhaltsam.

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Eine Welt voller Intrigen, Machtspiele und Skandale
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 30.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das 15. Jahrhundert neigt sich dem Ende und Rodrigo Borgia wird zum neuen Papst , Papst AlexanderderVI., gewählt. Damit ändert sich das ganze Leben seiner " Familie ". Es ist ein offenes Geheimnis, dass dieser Papst eine Geliebte und vier uneheliche Kinder hat. Diese werden nun zu Schachfiguren in... Das 15. Jahrhundert neigt sich dem Ende und Rodrigo Borgia wird zum neuen Papst , Papst AlexanderderVI., gewählt. Damit ändert sich das ganze Leben seiner " Familie ". Es ist ein offenes Geheimnis, dass dieser Papst eine Geliebte und vier uneheliche Kinder hat. Diese werden nun zu Schachfiguren in einem rücksichtslosen Machtspiel voller Skandale und Intrigen, voller Laster und Korruption, getrieben von einem schier unbändigen Ehrgeiz. Sohn Cesare wird zum Kardinal erhoben, Tochter Lucrezia muss strategisch und politisch perfekt verheiratet werden ... Um seine Ziele zu erreichen, schreckt der neue Papst vor nichts zurück, jedes Mittel ist ihm recht, er kennt keine Skrupel. Ich lese grundsätzlich sehr gerne gut recherchierte historische Romane. Cover, Klappentext und Leseprobe fand ich sehr ansprechend, so dass ich mich auf die Lektüre dieses Buches gefreut habe. Diese zwar sicherlich der Fantasie der Autorin entsprungene Geschichte beruht auch allem Anschein nach auf fundiertem Hintergrundwissen und offeriert neben einer interessanten Erzählung auch eine Menge an Informationen und Fakten. In dieser Hinsicht hat mir das Buch gut gefallen. Inhaltlich ist es sehr komplex und es bedarf einiger Konzentration, um nicht den Überblick zu verlieren. Es tauchen viele Namen und Personen auf, die nicht immer leicht zuzuordnen sind. Als hilfreich hat sich hierbei der Stammbaum am Anfang des Buches erwiesen. Erschwerend kam für mich allerdings der etwas sperrige Schreibstil hinzu. Ich habe lange gebraucht, d.h. ich habe sogar mehrere Anläufe gebraucht, um mich auf das Buch einlassen zu können und wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Das passiert mir ziemlich selten. Ebenso habe ich nicht zu allen Charakteren wirklich Zugang gefunden, sie blieben mir oft zu unpersönlich. Aber auch das ist vermutlich dem gewöhnungsbedürftigen Schreibstil geschuldet. Das Buch ist sicher lesenswert, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen. Mich konnte es leider nicht hundertprozentig überzeugen.

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Der Palast der Borgia
von Wortschätzchen aus Kreis HD am 20.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

1492, Rodrigo Borgia wird Papst Alexander. Seine Familie betrifft das natürlich mit – aber anders, als man denken mag, denn Rodrigo ist sehr weltlich. Weiß er doch, dass seine Tochter nun das Wertvollste überhaupt ist. Nicht nur, wie eine Tochter einem Vater wertvoll ist, sondern tatsächlich als „Ware“. Dazu... 1492, Rodrigo Borgia wird Papst Alexander. Seine Familie betrifft das natürlich mit – aber anders, als man denken mag, denn Rodrigo ist sehr weltlich. Weiß er doch, dass seine Tochter nun das Wertvollste überhaupt ist. Nicht nur, wie eine Tochter einem Vater wertvoll ist, sondern tatsächlich als „Ware“. Dazu kommen noch viele andere Intrigen und Spielchen der Familie Rodrigo und füllen mehr als 600 Seiten Buch. Sarah Dunant hat sehr akribisch recherchiert und das gefundene Wissen mit ein wenig Autorenfreiheit vermischt und einen historischen Roman mit geschichtlichem Hintergrund geschaffen. Solche Bücher lesen sich nicht ganz so leicht und flott, wie reine Erfindungen, aber sie vermitteln eben auch Wissen. Leider ist dies in diesem Fall ein Wissen, das mich wenig interessiert, deshalb zog sich das Buch deutlich in die Länge. Aber ich bin mir sicher, echte Fans historischer Romane werden in die Welt der Borgias eintauchen, den Palast erkunden und mit Lucrezia die fast zehn Jahre, die dieses Buch beleuchtet, erleben. Es gibt zur besseren Orientierung auch einen Stammbaum der Familie Borgia, der auch die Zusammenhänge mit den Städten Rom, Mailand, Neapel und Ferrara bildlich darstellt. Dazu noch eine Landkarte. Am Ende findet sich auch noch ein Literaturverzeichnis. Durch den distanzierten Erzählstil blieben mir allerdings alle Protagonisten etwas fremd und fern, niemanden konnte ich so wirklich in mein Herz lassen. Für Geschichte ist das mitunter nicht schlecht, für meinen Lesefluss. Aber das ist mein persönliches Empfinden. Die vielen Personen verwirren auch ein wenig und strengen etwas an. Allerdings fördert das auch das Gedächtnis. Im Geschichtsunterricht in der Schule musste man sich auch sehr viele Daten und Namen merken! Die Zeit des 15./16. Jahrhunderst ist für die meisten eine Zeit, über die man vom Allgemeinwissen her kaum etwas weiß. Das sollte man beim Lesen nicht vergessen. Für die Arbeit der Autorin zolle ich Respekt. Sie kann ja nichts dafür, dass mich das Thema recht perifer interessierte. Deshalb drei Sterne für das Buch, das in zehn Teile und neunundfünfzig Kapitel unterteilt ist.

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Die Borgia
von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Es ist eine Sensation, als im Jahre 1492 ein Spanier, Rodrigo Borgia, zum neuen Papst Alexander VI gewählt wird! Ein Papst, der vier uneheliche Kinder hat, eine wunderschöne, junge Geliebte, Giulia Farnese, die alle in seinem Palast in Rom wohnen. Über Nacht hat sich deren Leben verändert, denn seine... Es ist eine Sensation, als im Jahre 1492 ein Spanier, Rodrigo Borgia, zum neuen Papst Alexander VI gewählt wird! Ein Papst, der vier uneheliche Kinder hat, eine wunderschöne, junge Geliebte, Giulia Farnese, die alle in seinem Palast in Rom wohnen. Über Nacht hat sich deren Leben verändert, denn seine Tochter, die junge Lucrezia Borgia muß politisch gut verheiratet werden, am besten mit einem einflussreichen Mann, der dem Borgia-Papst treu ergeben ist. Cesare, der älteste der Borgia-Kinder erhält von seinem Vater die Kardinalswürde, aber auch das nur mit Tricks und Betrügerei. Somit ist er der jugendliche Ratgeber seines Vaters und den anderen Kardinälen ein Dorn im Auge. Juan, der zweitälteste Sohn wird sich als Krieger versuchen, obwohl er eher ein Schürzenjäger und Prahlhans ist. Und der jüngste Sohn, Jofre, wird schon als achtjähriger Knabe mit einer zehn Jahre älteren Schönheit vermählt. Papst Alexander hält die Fäden der Macht, der Intrigen und des Geldes in der Hand und alle funktionieren wie Marionetten. Ein Familien-Epos, das mitreissend geschrieben und den Aufstieg einer imposanten Familie Borgia erzählt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein saftiger Historienschinken für den gehobenen Anspruch. Hervorragend recherchiert führt uns dieser Roman in die von Ränken und Meuchelmorden geprägte Welt der Borgia. Super!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sehr schöner und vor allem literarischer historischer Roman. Wunderbar.

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Die Borgia
von einer Kundin/einem Kunden aus Altrip am 21.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Es ist eine Sensation, als im Jahre 1492 ein Spanier, Rodrigo Borgia, zum neuen Papst Alexander VI gewählt wird! Ein Papst, der vier uneheliche Kinder hat, eine wunderschöne, junge Geliebte, Giulia Farnese, die alle in seinem Palast in Rom wohnen. Über Nacht hat sich deren Leben verändert, denn seine... Es ist eine Sensation, als im Jahre 1492 ein Spanier, Rodrigo Borgia, zum neuen Papst Alexander VI gewählt wird! Ein Papst, der vier uneheliche Kinder hat, eine wunderschöne, junge Geliebte, Giulia Farnese, die alle in seinem Palast in Rom wohnen. Über Nacht hat sich deren Leben verändert, denn seine Tochter, die junge Lucrezia Borgia muß politisch gut verheiratet werden, am besten mit einem einflussreichen Mann, der dem Borgia-Papst treu ergeben ist. Cesare, der älteste der Borgia-Kinder erhält von seinem Vater die Kardinalswürde, aber auch das nur mit Tricks und Betrügerei. Somit ist er der jugendliche Ratgeber seines Vaters und den anderen Kardinälen ein Dorn im Auge. Juan, der zweitälteste Sohn wird sich als Krieger versuchen, obwohl er eher ein Schürzenjäger und Prahlhans ist. Und der jüngste Sohn, Jofre, wird schon als achtjähriger Knabe mit einer zehn Jahre älteren Schönheit vermählt. Papst Alexander hält die Fäden der Macht, der Intrigen und des Geldes in der Hand und alle funktionieren wie Marionetten. Ein Familien-Epos, das mitreißend geschrieben und den Aufstieg einer imposanten Familie Borgia erzählt.

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Ein Papst mit seinen Kindern an der Macht
von anke3006 am 18.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Rodrigo Borgia ist bekannt für seine machtpolitischen Intrigen. Er wird zum Papst gewählt. Er zieht die politischen Fäden in Europa, dazu benutzt er seine Kinder. Papst Alexander zeigt sich als Familienmensch. Um das Wohl seiner zahlreichen Kinder bemüht. Trotzdem steht Machteinfluss, Manipulation und Intrige im Vordergrund. Sarah Dunant hat... Rodrigo Borgia ist bekannt für seine machtpolitischen Intrigen. Er wird zum Papst gewählt. Er zieht die politischen Fäden in Europa, dazu benutzt er seine Kinder. Papst Alexander zeigt sich als Familienmensch. Um das Wohl seiner zahlreichen Kinder bemüht. Trotzdem steht Machteinfluss, Manipulation und Intrige im Vordergrund. Sarah Dunant hat einen sehr gut recherchierten Roman geschrieben, der diese Epoche widerspiegelt wie sie wirklich war. Alles Recht den Mächtigen. Kirchenhierarchie und politsches Machtgefüge wurden von der Familie der Borgia benutzt um den eigenen Reichtum und die Macht zu festigen. Der Stil von Sarah Dunant hat mir gut gefallen und auch die über 600 Seiten konnten mich nicht schrecken. Eine 5-Sterne-Leseempfehlung.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein großartiger Roman über die wirklich beeindruckenden Borgias.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Historisch hervorragend recherchiert und spannend erzählt. Als Leser hatte ich das Gefühl, mit im Palast zu weilen.

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Der Palast der Borgia
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 26.11.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der historische Roman "der Palast der Borgia" von Sarah Dunant beginnt im Jahre 1492 n.Chr. indem gerade aus dem spanische Kardinal Rodrigo Borgia der Papst Alexander VI wird. Nicht nur sein Leben, auch dass seiner Kinder ändert sich von einem Tag auf den anderen. Sie werden zum Spielball der... Der historische Roman "der Palast der Borgia" von Sarah Dunant beginnt im Jahre 1492 n.Chr. indem gerade aus dem spanische Kardinal Rodrigo Borgia der Papst Alexander VI wird. Nicht nur sein Leben, auch dass seiner Kinder ändert sich von einem Tag auf den anderen. Sie werden zum Spielball der Politik, der älteste Sohn Cesare wird noch als Teenager zum Kardinal ernannt obwohl er eine militärische Karriere anstrebte. Juan, Lukrezia und Jofre werden sehr jung verheiratet. Die Ehepartner werden nach Rang, politischer oder familiärer Zugehörigkeit oder nach Gebieten ausgesucht, die dem Machtstreben der Borgias entgegenkommt. Sobald eine Allianz als nicht mehr erstrebenswert erscheint, ist eine Trennung unvermeidlich, im Besten Fall mittels Scheidung (der Papst kann dieses durchsetzen) im Schlechtesten mit dem Tod. Insgesamt geht die Familie Borgia nicht gerade zimperlich mit ihnen nicht Wohlgesonnenen um. Am eindrucksvollsten wird das Leben von Lukrezia geschildert, man leidet förmlich mit ihr mit. Die Zwangsheiraten und die Tötung von geliebten Menschen machen ihr schwer zu schaffen, und doch weiß sie, dass diese Vorgehensweise nicht nur in ihrer Familie üblich ist. So war das Leben der Reichen und Mächtigen im 15./ 16. Jahrhundert. Sarah Dunant gelingt es, die historischen überlieferten Fakten mit den wahrscheinlich zutreffenden zusammen zu führen und diese zu einen bewegten historischen Roman zu verknüpfen. Manchmal wünschte ich mir die Handlung ein wenig straffer und spannender geschrieben. Auch wenn die weibliche Seite im Roman dominiert, so ist es doch kein typischer Frauenroman.

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Der Palast der Borgia
von Igela am 05.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Rom 1492: Der alte Papst stirbt und Kardinal Rodrigo Borgia wird zum neuen Papst gewählt. Seine Kinder Cesare, Juan, Jofré und Lucrezia müssen sich damit abfinden , dass das neue Amt Einfluss auf ihr Familienleben haben wird. Cesare, selbst Kardinal im Vatikan , gefällt die neue Macht ,die seine... Rom 1492: Der alte Papst stirbt und Kardinal Rodrigo Borgia wird zum neuen Papst gewählt. Seine Kinder Cesare, Juan, Jofré und Lucrezia müssen sich damit abfinden , dass das neue Amt Einfluss auf ihr Familienleben haben wird. Cesare, selbst Kardinal im Vatikan , gefällt die neue Macht ,die seine Familie geniesst, ausser ordendlich gut. Juan ist ein Lebemann , hat gerne schöne Kleider und ist erfreut , dass das neue Amt des Vaters auch mehr Geld verspricht. Jofré ist zu jung um genau zu verstehen, was sich in seinem Leben ändern wird. Die 12 jährige Lukrezia jedoch, ist gezwungen in Windeseile erwachsen zu werden und sich als Schachfigur von Vater und Bruder hin und herschieben zu lassen. Der Vatikan, Ausgangspunkt von Machtspielchen , kalter Berechnung , Korruption und Skandalen. Der Palast der Borgia ist entgegen seiner Inhaltsangabe kein Buch, bei dem sich vieles um Glauben und Religion dreht. Macht, Geld, Krieg und Ansehen stehen hier im Mittelpunkt. Das Buch ist ganze 641 Seiten dick und ist definitiv keines , das man nebenher lesen kann. Es braucht volle Konzentration. Zum ersten ,weil sehr viele Personen eine tragende Rolle spielen , zum anderen ,weil der Satzaufbau sehr verschachtelt ist und sich zu Beginn nicht flüssig lesen lässt. Die ersten Kapitel lesen sich à la Geschichtsunterricht , wer durchhält, dem zeigt die Autorin das interessante Leben der Familie Borgia. Zu Beginn habe ich mich sehr auf die verschiedenen Personen und ihre Geschichten konzentrieren und das "Geschichtliche" etwas aussen vor lassen müssen, damit meine Konzentration ausreicht. Die Protagonisten werden etwas oberflächlich beschrieben. Nicht immer, äussern sie sich zu ihren Gefühlen. Es war zwar zu dieser Zeit üblich , dass die Menschen Gefühle weniger zeigen...doch als Leser hat man dadurch eine eher beobachtende Rolle. Todesfälle, Nöten und Sorgen gehen einem weniger nah. Einzig Lucrezia, ihr Schicksal und Leben hat mich tief beeindruckt und gefesselt. Sie ist aber auch die einzige Person, bei der man mehr mitbekommt, als das für den Fortlauf der Geschichte absolut Notwendige. Mir hat nach einem harzigen Start, die Story gut gefallen. ich hätte mir jedoch einen flüssigeren Satzaufbau gewünscht.

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Detailgetreues Abbild einer bewegten Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 26.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Rom im August 1492. Rodrigo Borgia wird zum Papst gewählt. Er ist ein Familienmensch, der seine unehelichen Kinder anerkannt hat und sie liebend in seinem Haushalt aufwachsen lässt, auch wenn ihre Mutter dort längst keinen Platz mehr hat. Lucrezia ist seine geliebte Tochter, und sie ist klug... Rom im August 1492. Rodrigo Borgia wird zum Papst gewählt. Er ist ein Familienmensch, der seine unehelichen Kinder anerkannt hat und sie liebend in seinem Haushalt aufwachsen lässt, auch wenn ihre Mutter dort längst keinen Platz mehr hat. Lucrezia ist seine geliebte Tochter, und sie ist klug und erkennt viele der Intrigen und Überlegungen ihres Vaters, um den Aufstieg der Familie Borgia immer weiter voranzutreiben. Das Buch ist der erste Band eines geplanten Mehrteilers, es werden die ersten Jahre der Familie Borgia ab dem Jahr 1492 erzählt. Mit Lucrezia taucht der Leser in die schillernde Zeit Ende des 15. Jahrhunderts ein, erlebt die Pläne der Familie mit ihren Erfolgen und Misserfolgen. Dem Buch vorangestellt ist ein Familienbaum der Borgias, was beim Lesen äußerst hilfreich ist, denn Rodrigo Borgia liebt auch als Papst Alexander VI. die Freuden der Liebe. Manchmal wirkt die Erzählung etwas langatmig, alles in allem aber gibt das Buch ein detailtreues Bild des Borgia-Clans und ihrer Blütezeit wieder. Der Stoff ist natürlich vielversprechend, denn diese Familie hat ihre Zeit entscheidend geprägt und ist für viele Mythen und Intrigen bekannt. Vieles davon hat die Autorin gekonnt aufgegriffen und in einen schillernden Teppich der Historie verwebt, so dass Geschichte anschaulich dargestellt wird. Die sorgfältige Recherche der Autorin über die dargestellte Zeit zeigt sich auch in der angehängten Literaturliste, die sehr umfangreich geraten ist. Nun warte ich gespannt auf die Fortsetzung über die Borgias. Das Buch kann ich guten Gewissens allen empfehlen, die nicht ein detailgetreues Abbild einer ereignisreichen Zeit im Vatikan hoffen.

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Sehr komplex aber fesselnd. Tolle Geschichte um die Borgias gut recherchiert und fundiert
von Sabrina Schneider am 29.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

ch fand dieses Buch sehr fesselnd da es sich hier nur um die Geschichte der Borgias dreht. Das wusste ich und fand das Thema hier sehr gut recherchiert und auch fundiert. Für Geschichtsinteressierte ist es sehr spannend wenn man aber die romantische Seite oder einen Roman erwartet wird man hier enttäuscht... ch fand dieses Buch sehr fesselnd da es sich hier nur um die Geschichte der Borgias dreht. Das wusste ich und fand das Thema hier sehr gut recherchiert und auch fundiert. Für Geschichtsinteressierte ist es sehr spannend wenn man aber die romantische Seite oder einen Roman erwartet wird man hier enttäuscht sein denn obwohl es viel Mord , Intrigen , Lug und Trug gibt, ist es eher ein Sachbuch in Erzählform. Das Cover ist total schön und auch der Klappentext sehr interessant. Leider suggestiert das die falsche Message und lässt romantische HIstoriengeschichte rüberkommen die es nunmal nicht ist. Der Schreibstil ist sehr komplex und ziemlich schwer zu verdauen und man muss sich richtig auf das Buch einlassen um es geniessen zu können. Ich habe dieses Werk sehr genossen und fand es sehr energetisch und farbenfroh gezeichnet. Die Protagonisten waren authentisch und kamen auch sehr machtvoll daher. Die Geschichte der Borgias wurde hier sehr spannend belebt und hat mich ins "dreckige" Rom eingeladen und gut unterhalten. Sarah Dunant hat tolle Geschichtsarbeit geleistet und sehr gerne möchte ich diese Geschichte weiter verfolgen denn es gibt noch soviel zu erzählen. Von mir 4 Sterne

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der Palast der Borgia
von Littletortoise aus Mechernich am 27.03.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Rodrigo Borgia hat sein größtes Ziel erreicht als er zum neuen Papst ernannt wird. Während seine Tochter Lucrezia für seine politischen Ziele als Spielball dient, verfolgt sein Sohn Cesare seine eigenen Ziele Die Charaktere werden sehr anschaulich beschrieben, man kann sich ein gutes Bild machen und entwickelt Sympathien und Antipathien. Die Geschichte... Rodrigo Borgia hat sein größtes Ziel erreicht als er zum neuen Papst ernannt wird. Während seine Tochter Lucrezia für seine politischen Ziele als Spielball dient, verfolgt sein Sohn Cesare seine eigenen Ziele Die Charaktere werden sehr anschaulich beschrieben, man kann sich ein gutes Bild machen und entwickelt Sympathien und Antipathien. Die Geschichte an sich war mir allerdings etwas zu langatmig und wenig spannend. Sarah Dunants Schreibstil lässt sich zwar gut lesen und erzeugt Bilder in meinem Kopf, doch irgendwie wollte der Funke nicht richtig überspringen. Obwohl eigentlich recht viel passierte, hat mich das Buch nicht wirklich gefesselt, sodass es mir das Gefühl gegeben hätte, das Buch nicht aus der Hand legen zu können.

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Gut recherchiert aber ziemlich trocken
von Katharina J aus Unsleben am 18.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

„Je mehr Skandale, desto besser. Man soll uns fürchten, solange wir am Leben sind und uns auch nach unserem Tod niemals vergessen.“ Als Rodrigo Borgia im Sommer 1492 neuer Papst wird, kommt mit ihm eine Familie an die Macht die durchtriebener nicht sein könnte. Laster, Mord und Intrigen beherrschen Rom... „Je mehr Skandale, desto besser. Man soll uns fürchten, solange wir am Leben sind und uns auch nach unserem Tod niemals vergessen.“ Als Rodrigo Borgia im Sommer 1492 neuer Papst wird, kommt mit ihm eine Familie an die Macht die durchtriebener nicht sein könnte. Laster, Mord und Intrigen beherrschen Rom und der Papst versteht sich ausgezeichnet darauf seine Kinder wie Schachfiguren in diesem Machtspiel zu positionieren und zu verschieben. Sarah Dunant schrieb mit „Der Palast der Borgia“ einen sehr interessanten aber auch sehr trockenen Roman über die Familie Borgia. Der Vergleich mit einem guten Sachbuch aus einer anderen Rezension passt perfekt. Leider kam ich beim Lesen immer wieder durcheinander mit den vielen unterschiedlichen Charakteren (damals hießen ja fast alle gleich ;o) ) und auch den vielen politischen Handlungen. Dadurch ging mir der Spaß an dem Buch verloren und ich musste mich ziemlich nötigen an der Geschichte dran zu bleiben. Meiner Meinung nach ist der Roman super recherchiert doch am Ende fehlte dann doch das gewisse etwas um mich zu begeistern. Von mir gibt es trotzdem drei gute Sterne für diese anspruchsvolle Lektüre über die großen Borgias

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Gut recherchierte und farbenprächtig erzählte Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Greven am 11.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Wer kein Sachbuch zu den Borgia lesen möchte, greift zu diesem Buch. Sarah Dunant ist Historikerin und hat bis ins Kleinste recherchiert, wie eine lange Literaturliste am Ende des Buches zeigt. "Der Palast der Borgia" erzählt die Geschichte dieser machthungrigen Familie ab dem Sommer 1492, als Papst Innozenz VIII stirbt... Wer kein Sachbuch zu den Borgia lesen möchte, greift zu diesem Buch. Sarah Dunant ist Historikerin und hat bis ins Kleinste recherchiert, wie eine lange Literaturliste am Ende des Buches zeigt. "Der Palast der Borgia" erzählt die Geschichte dieser machthungrigen Familie ab dem Sommer 1492, als Papst Innozenz VIII stirbt und ein neuer Papst gefunden werden muß. Und so wird Rodrigo Borgia das neue Oberhaupt der Christenheit. Er wird auch das Zentrum der Geschichte der folgenden 600 Seiten, wir erfahren alles über seine Kinder und wie er sie im Spiel um die Macht einsetzt, aber auch, wie diese Kinder sich entwickeln und den ihnen zugeteilten Platz gewissenhaft und unter großen Opfern auszufüllen versuchen. Zwischen all den Informationen aus historischen Quellen über die Zeit und die historischen Personen bleibt der Autorin wenig Platz für Phantasie. Sie erzählt eben nicht nach dem Motto: "Es war nicht so, hätte aber so sein können." Man spürt ihren Spaß an der genauen Recherche und schwebt so mit ihr in einer Vogelperspektive über der Geschichte. Für mich war diese Perspektive anstrengend. Ich musste mich immer wieder diesem Buch zuwenden und mich zwingen, weiter zu lesen - ähnlich, wie man es bei einem interessanten Fachbuch auch tun muss. Fazit: Durchaus lesenwertes Buch für Geschichtsbegeisterte mit viel Geduld und Durchhaltevermögen, die an realen Ereignissen interessiert sind und dafür auf einen spannungsgeladenen Erzählstil verzichten können.

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Geschichtsunterricht mal anders
von Tracy am 26.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Die Geschichte der Borgia spielt in diesem Roman zwischen 1492 und 1501. Rodrigo Borgia wird zum Papst Alexander der VI gekrönt, und seine vier illegitimen Kinder werden nun zu Schachfiguren im politischen Rad der Fortuna. Die Folgen sind Liebe, Intrigen und ein Kampf um Macht, der nicht enden will. Cover: Das Cover zeigt... Die Geschichte der Borgia spielt in diesem Roman zwischen 1492 und 1501. Rodrigo Borgia wird zum Papst Alexander der VI gekrönt, und seine vier illegitimen Kinder werden nun zu Schachfiguren im politischen Rad der Fortuna. Die Folgen sind Liebe, Intrigen und ein Kampf um Macht, der nicht enden will. Cover: Das Cover zeigt eine in rot gekleidete Frau mit dem Rücken zum Betrachter gewandt auf einem großen Balkon oder einer Brücke stehen. Ihr Blick richtet sich auf die Stadt Rom. Da die Frau schwarzhaarig ist, könnte es sich um Sancia von Aragon handeln. Es ist ein schönes Bild, welches Reisesehnsucht weckt. Schreibstil: Zum Schreibstil möchte ich sagen, dass er nicht besonders hervorhebend ist, sich aber recht flüssig lesen lässt. Der Roman wird in der Gegenwart erzählt. Charaktere: Die Person, die sich mehr als anderen wie ein Faden durch das Buch zieht, ist Cesare, der älteste Sohn von Rodrigo Borgia. Er ist oft präsent, hat eine herausragende starke Persönlichkeit und hat ein Herz so kalt wie Stein. Die anderen Geschwister, als da wären der nervige Jofré, der zum Ende hin immer noch nicht erwachsen geworden ist, der eingebildete Hahn Juan und die einzige Tochter des Papstes, Lucrezia. Man erfährt viel über ihren Charakter, dieser bildet sich nur leider nicht direkt heraus, eher wird nur darüber berichtet, wie ihr Wesen scheinbar sein soll. Hervorzuheben ist noch der Papst selbst, sein Handeln ist schlüssig und die Charakterzüge sind gut ausgearbeitet und realistisch. In diese Person konnte ich mich am ehesten hineinversetzen. Meine Meinung: Dies ist das erste Buch, welches ich über die Borgia gelesen habe, auch Serien oder Filme sind an mir vorbeigegangen, ich kannte alle Skandale nur vom Hörensagen. Umso gespannter war ich nun. Am Anfang war ich noch sehr entzückt über dieses Buch, und hoffte auf ein sehr Interessantes gestoßen zu sein. Leider kam dann nach nicht allzu vielen Kapiteln schon die erste Ernüchterung. Es wird einfach von zu vielen Personen in unterschiedlichen Orten berichtet, diese je nach Fortschritt des Buches mal Freund und mal Feind des Papstes sind. Mir fiel es wirklich schwer da noch durchzusehen, was den Lesefluss deutlich störte. Zumal ich die Tabelle am Anfang des Buches, wer mit wem in welcher Beziehung steht und welchem Haus zugeordnet ist, nicht gelungen finde. Erschwert wurde das ganze dadurch, dass es viel zu wenig Dialoge gibt und oft nur mit großen Zeitsprüngen über die politische und familiäre Lage berichtet wurde. Auf diese Art konnte das Buch bei mir nicht genug Spannung erzeugen, ich konnte auch wenig mitfiebern, weil die Charaktere doch sehr blass beschrieben wurden. Es fühlt sich leider doch zu sehr nach einer Erzählung aus einem Geschichtsbuch an, was ich so nicht erwartet habe und mich enttäuscht hat. Das Buch endet doch sehr abrupt, worüber ich mich auch gewundert habe. Im Nachwort wurde jedoch eine eventuelle Fortsetzung angedeutet, diese werde ich höchstwahrscheinlich nicht mehr lesen möchte. Auch wenn das Leben der Borgia an sich schon aufregend ist, nur eben nicht in diesem Roman… Wer der Autorin Sarah Dunant noch eine Chance geben möchte, kann ich das Buch „Im Zeichen der Venus“ empfehlen, dieses hat mich vollauf begeistert. Mein Gesamteindruck ist, dass es zu viele Städte und Personen, zu viel Politik und Machtkämpfe gibt, man jedoch zu wenig vom Leben am Hof und über die Liebe erfährt.

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Der Palast der Borgia
von raschke64 aus Dresden am 15.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Sarah Dunant beschreibt die Geschichte der Familie Borgia von der Zeit der Papstwahl an bis zur 3. Verheiratung von Lucrezia. Das meiste spielt sich in Rom ab im dortigen Palast. Alle bekannten Figuren der Geschichte „treten auf“. Alle wichtigen Entscheidungen werden benannt, alle Skandale erwähnt. Die Autorin versucht, die... Sarah Dunant beschreibt die Geschichte der Familie Borgia von der Zeit der Papstwahl an bis zur 3. Verheiratung von Lucrezia. Das meiste spielt sich in Rom ab im dortigen Palast. Alle bekannten Figuren der Geschichte „treten auf“. Alle wichtigen Entscheidungen werden benannt, alle Skandale erwähnt. Die Autorin versucht, die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft in das Buch einzuarbeiten. Manche Erklärungen, warum heute was gedacht wird oder wie welches Gerücht entstanden ist, sind gut gelungen. Manche sind Auslegungssache. Im Anhang kündigt sie an, eine Fortsetzung zur weiteren Geschichte der Borgias schreiben zu wollen. Insgesamt allerdings muss ich sagen, dass ich schon mehrere Bücher über die Borgias gelesen habe und auch eine der Serien im letzten Jahr dazu gesehen habe. So gab das Buch inhaltlich für mich kaum Neues preis. Es war gut zu lesen, ich kam relativ schnell vorwärts und es war nicht langweilig. Allerdings für mich auch nicht wirklich sehr interessant. Die Autorin schreibt ÜBER die Borgias und genau deshalb konnte ich keine der Figuren irgendwie als persönlich empfinden oder eine Beziehung dazu aufbauen. Es war wie eine schöne Geschichte aus ferner Zeit. Zum Teil auch etwas märchenhaft. Wer sich bisher kaum mit den Borgias beschäftigt hat oder wer ein absoluter Fan historischer Romane, wird dieses Buch mögen. Allen anderen geht es vielleicht wie mir: das Buch ist gut lesbar, aber es bleibt nicht wirklich im Gedächtnis haften als etwas besonderes. Es ist ausgeschmückte mittelalterliche Geschichte. Das ist an sich nicht schlecht, aber mir persönlich zu wenig.

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