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Der Raub der Stephanskrone

Historischer Roman

(1)
Österreich-Ungarn im 15. Jahrhundert. Sie ist die letzte Hoffnung für die ungarische Krone: Helene, die Kammerfrau der Königin Elisabeth. Als der König stirbt und die hochschwangere Königin vor dem aufständischen Adel fliehen muss, nimmt Helene die heilige Stephanskrone - die kostbare Insignie der ungarischen Könige - an sich. Eine gefährliche Reise durch das Land beginnt. Helenes Ziel: Die Donaustadt Komorn, in der Elisabeth sie erwartet, um ihren neugeborenen Sohn zum neuen Herrscher zu krönen. Kann Helene die Hoffnungen ihrer Königin erfüllen und ihr die Krone bringen?
Portrait
Beate Maly, geboren in Wien, ist Autorin zahlreicher Kinderbücher, Sachbücher und historischer Romane. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Wien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783843711968
Verlag Ullstein eBooks
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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 21.11.2015

Wie schon desöfteren in meinen Rezensionen erwähnt, bin ich ein absoluter Cover-Käufer. So bin ich auch dem vorliegenden äußerlichen Eindruck des Buches gefolgt. Allein der Titel versprach mir Spannung mit historischen Elementen. Nun, historische Elemente gibt es in diesem Buch wirklich genug. Obwohl, oftmals ist nicht so ganz klar, was... Wie schon desöfteren in meinen Rezensionen erwähnt, bin ich ein absoluter Cover-Käufer. So bin ich auch dem vorliegenden äußerlichen Eindruck des Buches gefolgt. Allein der Titel versprach mir Spannung mit historischen Elementen. Nun, historische Elemente gibt es in diesem Buch wirklich genug. Obwohl, oftmals ist nicht so ganz klar, was Fiktion und Realität ist. Bei den mir bekannten historischen Fakten hatte ich jedoch den Eindruck, dass von der Autorin hier sehr sorgfältig recherchiert wurde. Vielleicht sogar manchmal zu genau, so dass sich der Roman stellenweise wie ein Geschichtsbuch las. Von der Leichtigkeit eines Romans war nichts zu spüren, ebenso hatte ich mir viel mehr Spannung versprochen. "Der Raub der Stephanskrone". Diesen Titel finde ich eher unpassend gewählt, da er den potentiellen Leser meiner Meinung nach, auf eine falsche Fährte lockt. Diesen angesprochenen Teil findet man nur auf ein paar wenigen Seiten. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten. Die einzelnen Charakteren sind sehr fein ausgearbeitet, so dass ich beim Lesen ein Bild der Person machen konnte. Auch Handlungen ließen sich sehr gut nachvollziehen, da sie detailliert beschrieben waren. Ebenso waren die Gedankengänge sehr gut nachvollziehbar. Fazit: Leider habe ich mich von dem Titel etwas Fehlzeiten lassen. Dennoch ist es ein sehr interessanter historischer Roman mit vielen feinen Details. Wer also lieber geschichtliche Fakten in einem Roman präsentiert lesen möchte, ist mit diesem Buch hervorragend beraten. Die spannenden Elemente, die man aufgrund des Titel jedoch erwartet, bleiben sehr im Hintergrund.

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Ein äusserst interessanter Lesestoff zu den österreichisch-ungarischen Entwicklungen im 15. Jahrhundert
von einer Kundin/einem Kunden am 19.11.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

In diesem Buch verstrickt die Autorin gekonnt historische Fakten und Fiktion. Der Schreibstil ist lebendig und lässt den Leser von Anfang bis Ende das Geschehen miterleben.7 Beate Maly stellt in diesem Buch das Leben rund um Helene dar, die nach einer unglücklichen Ehe als Witwe von ihrem Vater von Sopron... In diesem Buch verstrickt die Autorin gekonnt historische Fakten und Fiktion. Der Schreibstil ist lebendig und lässt den Leser von Anfang bis Ende das Geschehen miterleben.7 Beate Maly stellt in diesem Buch das Leben rund um Helene dar, die nach einer unglücklichen Ehe als Witwe von ihrem Vater von Sopron im Jahre 1421 nach Wien "verschachert" wird. Dort soll sie erneut eine Ehe eingehen und gleichzeitig in die Dienste der Herzogin/Königin Elisabeth eintreten. Den Intrigen und Machtspielen der Höhergestellten ist sie oftmals ausgeliefert und sie muss häufig in brenzligen Situationen "ihre Frau stehen". Das Geschehen darin zeigt deutlich, warum und weshalb die Stephanskrone geraubt wurde. Die Vorgeschichte hierzu ist genauso interessant wie auch der Raub an sich. Mein Fazit: Ein äusserst interessanter Lesestoff zu den österreichisch-ungarischen Entwicklungen im 15. Jahrhundert

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Eine spannende Mischung aus Fiktion und historischen Tatsachen
von hasirasi2 aus Dresden am 17.11.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

1437: Helene lebt nach einer lieblosen Ehen zusammen mit ihrem kleinen Sohn Matthias als Witwe wieder im Haus ihres Vater, einem unbedeutenden Kleinadeligen und sehr wohlhabenden Tuchhändler, in Sopron. Dieser will sie so schnell wie möglich wieder verheiraten und diesmal ist seine Wahl auf Johann Kottaner, den Sekretär des... 1437: Helene lebt nach einer lieblosen Ehen zusammen mit ihrem kleinen Sohn Matthias als Witwe wieder im Haus ihres Vater, einem unbedeutenden Kleinadeligen und sehr wohlhabenden Tuchhändler, in Sopron. Dieser will sie so schnell wie möglich wieder verheiraten und diesmal ist seine Wahl auf Johann Kottaner, den Sekretär des Wiener Domprobstes und Kanzlers Andreas Plank, gefallen. Plank will die zukünftige Königin Elisabeth ausspionieren, in dem er ihr eine neue Erziehern für deren jüngste Tochter vorschlägt - Helene. Das alles erfährt Helene aber erst nach ihrer Ankunft in Wien. Elisabeth will sich eigentlich keine „Spionin“ von Plank vor die Nase setzen lassen, doch dann erkennt sie Helene wieder (diese hat ihr vor Jahren geholfen) und sie scheint ihr leicht beeinflussbar. Also lässt sie Helene einen Treueeid schwören und stellt sie ein. Leider fordert auch Plank unbedingte Treue und die Herausgabe diverser Informationen von ihr, doch irgendwie schafft sie den Spagat zwischen beiden „Herrschern“. Auch ihr Zukünftiger, Johann Kottanner, ist nicht sehr beglückt, als ihm Helene als Braut „aufgedrückt wird“. Aber bereits beim ersten Kennenlernen findet er sie sehr anziehend. Durch ihre vorherige Ehe hat Helene leider keine gute Meinung von (Ehe-)Männern und lässt dies Johann bei jeder Gelegenheit spüren, obwohl er sich sehr bemüht und ihrem Sohn ein toller Stiefvater ist. „Der Raub der Stefanskrone“ ist ein richtig toller, gut recherchierter Roman. Er ist sehr flüssig und spannend geschrieben. Helene und Elisabeth sind historisch belegte Personen und die erzählte Geschichte ist eine Mischung aus Fiktion und historischen Tatsachen. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Elisabeth ist die typische „geborene Herrscherin“, die sich von niemandem die Butter vom Brot nehmen lässt und Helene als ihr Gegenpart kommt zwar auch aus reichem Haus, ist aber deutlich zurückhaltender, rücksichtsvoller und netter. Ich fand es herrlich, dass ich Elisabeth so richtig schön hassen konnte und mich nicht mal schämen musste – aber sie wurde auch so schön egozentrisch, intrigant und herrschsüchtig dargestellt - Danke. Endlich mal wieder eine unsympathische Hauptperson, die ein Buch spannend macht. Auch der Kanzler Andreas Plank ist zu Beginn eine eher unausstehliche Person. Er will unbedingt der erste Bischoff von Wien werden und nutzt für dieses Ziel vor allem Erpressung und Bestechung. Aber durch das Zusammenleben mit Helene und Matthias wird er regelrecht menschlich. Mir gefiel die persönliche Entwicklung der Protagonisten sehr. Johann ist extrem sympathisch. Er hatte wohl selber keine tolle Kindheit und hat sich seinen Posten hart erarbeitet. Er will Matthias alles bieten, was er als Kind selber vermisst hat – ein „Super-Dad“. Ich habe aber auch 2 kleine negative Punkte. Meines Erachtens passen weder der Titel noch der Buchrückentext so richtig zum Inhalt. Der Raub der Krone nimmt nicht mal die letzten 50 Seiten der Handlung ein. Und ausgehend vom Buchrückentext hätte ich einen komplett andern Inhalt erwartet. Das sollte, glaube ich, besser noch mal überarbeitet werden, sonst sind sicher einige Leser enttäuscht. Mein Lesevergnügen haben diese zwei Sachen nicht beeinflusst.

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Ich habe das Buch gern gelesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Lüdinghausen am 10.12.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Klappentext/Inhalt: Eine mutige Kammerfrau und eine kostbare Krone, die bis aufs Blut verteidigt werden muss Österreich-Ungarn im 15. Jahrhundert. Sie ist die letzte Hoffnung für die ungarische Krone: Helene, die Kammerfrau der Königin Elisabeth. Als der König stirbt und die hochschwangere Königin vor dem aufständischen Adel fliehen muss, nimmt Helene... Klappentext/Inhalt: Eine mutige Kammerfrau und eine kostbare Krone, die bis aufs Blut verteidigt werden muss Österreich-Ungarn im 15. Jahrhundert. Sie ist die letzte Hoffnung für die ungarische Krone: Helene, die Kammerfrau der Königin Elisabeth. Als der König stirbt und die hochschwangere Königin vor dem aufständischen Adel fliehen muss, nimmt Helene die heilige Stephanskrone – die kostbare Insignie der ungarischen Könige – an sich. Eine gefährliche Reise durch das Land beginnt. Helenes Ziel ist die Donaustadt Komorn, in der Elisabeth sie erwartet, um ihren neugeborenen Sohn zum neuen Herrscher zu krönen. Kann Helene die Hoffnungen ihrer Königin erfüllen und ihr die Krone bringen? Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen und passt auch gut zu einem historischen Roman. Mein Fazit: Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Die Autorin hat viel von der Zeit des 15. Jahrhundert recherchiert und dies auch gut in einem Roman umgesetzt. Sie hat so die schweren Zeiten von damals ausdrücken können. Auch wenn der Klappentext nicht so wirklich gut zum Buch gepasst hat. Das ist dann leider etwas schade. Trotzdem muss ich sagen, dass ich das Buch gern gelesen habe, auch wenn man erst mal etwas anderes erwartet hat. Ich konnte mich gut in die Geschichte und auch in die Charaktere hineinversetzen und ich habe das Buch gerne gelesen. Ich vergebe gerne 4 von 5 Punkten.

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