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Der schönste Grund, Briefe zu schreiben

Roman

(14)
In dem kleinen spanischen Ort Porvenir zieht der Winter mit einer schlechten Nachricht ein: Das über hundert Jahre alte Postamt soll geschlossen werden. Eine Hiobsbotschaft für Sara, die rothaarige Postbotin und alleinerziehende Mutter, die nun nach Madrid versetzt werden soll. Und eine Katastrophe für die achtzigjährige Rosa, die in der sympathischen Frau und ihren drei kleinen Kindern eine Familie gefunden hat.
Doch dann hat die alte Dame eine Idee, die alles vielleicht noch retten könnte: Sie schreibt einen Brief, der ihr schon seit Jahrzehnten auf der Seele brennt, und eröffnet damit einen Reigen aussergewöhnlicher Briefe, die alle auf dem Postamt von Porvenir landen.
An ihrem vierzigsten Geburtstag erhält die vollkommen überraschte Sara neununddreissig Briefe mit Zitaten aus den schönsten Liebesbriefen der Weltliteratur. Der vierzigste Brief aber ist von dem Mann, der sie heimlich liebt
Rezension
Ein Hohelied auf das Briefeschreiben, verpackt in eine warmherzige Geschichte. Kenn es in Zeiten von E-Mail und SMS einen besseren Anstoss geben, mal wieder zu Papier und Stift zu greifen?
Linda Broszeit, WAZ
Portrait
Ángeles Doñate wurde in Barcelona geboren und wuchs als Älteste von fünf Geschwistern in einem Haus voller Licht und mit Tieren und Büchern auf. Nach dem Studium arbeitete sie als Journalistin und Kommunikationsmanagerin.
Der schönste Grund, Briefe zu schreiben ist ihr erster Roman, der in Spanien mit grosser Begeisterung aufgenommen wurde. Denn eine Welt ohne Briefe wäre für Ángeles Doñate wie für viele ihrer Leserinnen und Leser wohl ein wahrhaft trauriger Ort.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 420
Erscheinungsdatum 27.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85179-341-3
Verlag Thiele Verlag
Maße (L/B/H) 222/144/37 mm
Gewicht 556
Originaltitel El invierno que tomamos cartas en el asunto
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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„… zur Nachahmung empfohlen!“
von einer Kundin/einem Kunden am 16.07.2016

Eine zauberhafte, pfiffige Idee: Kettenbriefe einmal anders. Hier geht es um Freundschaft und um die unzähligen kleinen Dinge des Alltags. Eine Geschichte, die berührt, flüssig geschrieben ist und wunderbar unterhält. Mal nachdenklich stimmend, mal wunderbar amüsant, aber immer nur schön. Jeder Brief beginnt mit einem poetischen Zitat. Ein Stilmittel, welches... Eine zauberhafte, pfiffige Idee: Kettenbriefe einmal anders. Hier geht es um Freundschaft und um die unzähligen kleinen Dinge des Alltags. Eine Geschichte, die berührt, flüssig geschrieben ist und wunderbar unterhält. Mal nachdenklich stimmend, mal wunderbar amüsant, aber immer nur schön. Jeder Brief beginnt mit einem poetischen Zitat. Ein Stilmittel, welches ich als sehr angenehm empfunden habe. Da kann ich nur empfehlen: Lassen Sie sich von der 80 Jahre alten Rosa inspirieren: Greifen Sie zu einem Stift und einem schönen Bogen Briefpapier und bringen ihre Wünsche, Sehnsüchte, Träume, Danksagungen, Sorgen oder was immer Sie immer auf dem Herzen haben zu Papier – verschließen es sorgfältig in einem Kuvert und schicken es ab. Warten Sie ab, was dieser Brief bewirkt. Sie könnten viele angenehme Überraschungen erleben!

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Zart, ergreifend, wunderbar!
von Marysol Fuega am 16.04.2016

Was für ein wundervolles Buch! Eine Liebeserklärung an Worte, Briefe, Bücher, die Liebe und das Lesen selbst! Wer nach dem Lesen nicht nach Briefpapier und Füllfeder greifen und das Leben in vollen Zügen genießen möchte, dem ist nicht mehr zu helfen :) Diese Geschichte ist eine leise, die vielleicht nicht... Was für ein wundervolles Buch! Eine Liebeserklärung an Worte, Briefe, Bücher, die Liebe und das Lesen selbst! Wer nach dem Lesen nicht nach Briefpapier und Füllfeder greifen und das Leben in vollen Zügen genießen möchte, dem ist nicht mehr zu helfen :) Diese Geschichte ist eine leise, die vielleicht nicht überraschend oder weltbewegend, aber umso berührender und schöner ist. Die facettenreichen Charaktere, die man trotz und wegen ihrer Fehler ins Herz schließen muss und denen man alles erdenklich Gute wünscht, aber auch der poetische und dennoch angenehm zu lesende Schreibstil, der so zart und leicht ist, machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Zu einem Herzensbuch, dass Freude macht und einen lächelnd zurücklässt. Aber auch ein wenig wehmütig, Portvenir verlassen zu müssen... Die Grundidee, eine Briefkette in Gang zu setzen finde ich ganz wunderbar und dadurch, dass man als Leser die Briefe bereits kannte, konnten mich einige Situationen zum Schmunzeln bringen, wenn sich die Charaktere mal wieder wundern, wer hinter den Briefen steckt oder sich ihrer gegenseitigen Verbindung noch nicht bewusst sind... Gleichzeitig greift das Buch so viele Themen des Lebens auf und verdeutlicht, dass das Glück in den kleinen Dingen des Alltags, aber auch in der Weite der Welt liegen kann. Da ist die Hausfrau, die nicht lesen kann, aber mit den Lebensmitteln spricht oder die verzweifelte Dichterin, die die Liebe zu den Worten nicht wiederfindet... jeder von diesen Charakteren findet sein Glück in etwas anderem. Aber wo Glück ist, da ist auch Unglück. Trauer, Verlust, Krankheit. Und trotzdem liegt über allem ein zarter Schleier des Neuanfangs. Wer gerne schreibt, ob Briefe, Bücher oder Gedichte, der sollte dieses Buch lesen. Und wer das nicht tut, auch! Denn dieses Geschichte ist etwas ganz besonderes. Für einen kuschligen Abend vor den Kamin, wie einige Sonnenstunden auf der Wiese... egal wo, egal wann: LEST ES! Fazit: Ángeles Doñates Debüt ist ein wunderschönes, unterhaltsames und bewegendes Buch voller Bücher, Briefe und Leidenschaft, das für mich Spanien pur ist *-*

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Eine Briefkette und ihre wunderbaren Folgen
von orfe1975 am 02.04.2016

Cover und Aufmachung: ------------------------------------------ Ich finde das Cover sehr gelungen, die Stimmung passt von den Farben her gut, es wirkt harmonisch. Der Brief, an dem die Radfahrerin vorbeifährt, macht einen neugierig. Man möchte ihn gleich aufheben und lesen. Dass das Buch als Hardcover mit farblich passend grünem Lesebändchen daherkommt, vervollständigt den... Cover und Aufmachung: ------------------------------------------ Ich finde das Cover sehr gelungen, die Stimmung passt von den Farben her gut, es wirkt harmonisch. Der Brief, an dem die Radfahrerin vorbeifährt, macht einen neugierig. Man möchte ihn gleich aufheben und lesen. Dass das Buch als Hardcover mit farblich passend grünem Lesebändchen daherkommt, vervollständigt den hochwertigen Eindruck des Buches und macht Lust auf Mehr. Inhalt: ------------------------------------------ Die alleinerziehende Sara ist die Briefträgerin des kleinen spanischen Dorfes Porvenir. Da der Briefverkehr stetig abnimmt, droht die Schließung des 100 Jahre alten kleinen Postamts und somit Saras Versetzung in die Stadt Madrid, weit weg von dem Dorf, in dem sie ihr ganzes Leben verbracht und alle ihre Freunde hat. Um dies zu verhindern, ersinnt ihre Nachbarin und älteste Freundin Rosa den Plan, eine Briefkette zu beginnen, "die so lang ist, dass sie bis in die Stadt reicht, und so fest, dass auch dort niemand sie zerreißen kann." Durch diese Aktion erhofft sie, Saras Stelle zu erhalten und ahnt nicht, welche Bewegungen durch die Briefkette noch in Gang gesetzt werden - am Ende ist in Porvenir nichts mehr so, wie es mal war. Mein Eindruck: ------------------------------------------ Dieses Buch hat mich von Anfang an begeistert, ich konnte es schwer aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Landschaft und die Personen sind so liebevoll beschrieben, dass man sich direkt in Porvenir zuhause fühlt. Die Geschichte entwickelt sich in verschiedenen Etappen, anfangs steht die Briefkette sehr stark im Vordergrund, später verweben sich die Geschichten der Briefeschreiber auch im realen Leben immer mehr miteinander, Freundschaften und Liebesbande entstehen, innere Blockaden werden aufgelöst und alte Wunden geheilt. Die Briefe sind so unterschiedlich wie ihre Schreiber. Sie offenbaren viel über den Charakter und das Schicksal ihres jeweiligen Schreibers und ließen mich lachen, weinen und auch nachdenklich werden. Jedes Kapitel hat einen sprechenden Titel mit einem passenden, literarischen Zitat zu Beginn, sodass man nicht nur in die passende Stimmung gerät, sondern nebenbei auch viele schöne Zitate mit auf den Weg bekommt, was auch für weitere Passagen im Text gilt. Ich habe selten ein Buch gehabt, bei dem ich mir so viele tolle Zitate herausgeschrieben habe. Man merkt hier auch die Liebe der Autorin zur Literatur und dass ihr die Detailgestaltung ihres Romans sehr am Herzen lag. Die Handlung selbst habe ich als "typisch spanisch" empfunden, es ist alles gefühlt etwas extremer: teilweise etwas melodramatisch, dann wieder zuckersüß aber letztendlich positiv denkend und das Beste aus allem machend. Das mag zwar stellenweise unrealistisch und übertrieben wirken, denn es scheint dann doch alles etwas zu schön, um wahr sein zu dürfen. Doch für mich wahr es grade dadurch das gelungene Wohlfühlbuch, das zum Träumen einlädt und dazu, sich über seine eigenen Träume und Beziehungen noch einmal Gedanken zu machen. Und last, but not least macht es wieder Lust, statt einer E-Mail mal wieder einen klassischen, schönen "echten" Brief zu schreiben. Das Buch wird noch lange einen Ehrenplatz in meinem Regal haben, um immer wieder darin blättern und einige Zitate nachzulesen und auf mich wirken zu lassen. Der Autorin ist hier ein toller Debütroman geglückt, ich hoffe, bald mehr von ihr lesen zu können. Fazit: ------------------------------------------ Eine Hommage an Briefe, Literatur, Freundschaft, Liebe und das Leben mit spanischem Flair - einfach genießen!

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Wenn Briefe die Seele öffnen
von einer Kundin/einem Kunden am 09.03.2016

Rosa will alles tun, um die Schließung des kleinen Postamtes und damit den Fortgang ihrer besten Freundin Sara zu verhindern. Und so setzt sie eine Briefkette in Gang, die dazu führt, dass sich wildfremde Menschen einander öffnen. Sie erzählen von ihren Träumen, Ängsten, Fehlentscheidungen und Hoffnungen. Wunderbar geschrieben, geht... Rosa will alles tun, um die Schließung des kleinen Postamtes und damit den Fortgang ihrer besten Freundin Sara zu verhindern. Und so setzt sie eine Briefkette in Gang, die dazu führt, dass sich wildfremde Menschen einander öffnen. Sie erzählen von ihren Träumen, Ängsten, Fehlentscheidungen und Hoffnungen. Wunderbar geschrieben, geht die Geschichte und die darin enthaltenen Menschen ans Herz.

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Briefe ein besonderes Geschenk
von Klaudia K. aus Emden am 06.03.2016

Hier liegt ein Buch vor uns, das die Herzen öffnet und berührt. In dem kleinen Örtchen Porvenir in Spanien erhält eines Tages die Postbotin von ihrer vorgesetzten Dienststelle eine niederschmetternde Botschaft: Das über einhundert Jahre alte Postamt soll nun geschlossen werden. Sara, die alleinerziehend für drei Söhne verantwortlich ist, soll... Hier liegt ein Buch vor uns, das die Herzen öffnet und berührt. In dem kleinen Örtchen Porvenir in Spanien erhält eines Tages die Postbotin von ihrer vorgesetzten Dienststelle eine niederschmetternde Botschaft: Das über einhundert Jahre alte Postamt soll nun geschlossen werden. Sara, die alleinerziehend für drei Söhne verantwortlich ist, soll nun nach Madrid versetzt werden. Nicht nur für Sara sondern auch für Rosa, ihre achtzigjährige Nachbarin, wäre diese Versetzung eine Katastrophe, da die alte Dame in Sara und ihren Jungen eine Familie gefunden hat, an der sie hängt. Rosa kommt nach viel Nachdenken auf eine wunderbare Idee, um das Postamt doch noch zu retten: Eine Briefkette soll den notwendigen "Umsatz" im kleinen Provinznest so steigern, dass die Notwendigkeit eines Postamtes dort offensichtlich würde. Sie beginnt ihr Vorhaben über einen Brief an ihre ehemalige Schulfreundin Luisa. Sie wollte ihr schon längst einmal geschrieben haben, kam aber bislang nicht dazu. Nun jedoch bringt sie in dem Brief all ihre Gedanken zu Papier, insbesondere diejenigen, welche sie schon über Jahre quälten. Damit initialisiert Sara eine Briefkette, die an die unterschiedlichsten Personen adressiert sind und schließlich am Postamt in Porvenir landen müssen. Kann Sara durch die wunderbare Idee doch ihre Stelle behalten? Was den Roman an sich anbelangt, bin ich immer noch von der reizenden Perspektive, in die der Leser von der Autorin gebracht wird, bezaubert. Die vielen Briefe, deren Inhalt man durch die Schreibenden erfährt, setzen Episoden aus deren Leben - einem Relief oder Mosaik gleich - zusammen. Durch diesen geschickten literarischen Kunstgriff ist man diesen eigentlich fremden Menschen sehr nahe, weil das Beschriebene an einen Freund oder Bekannten adressiert ist. Das eine Mal erfahren wir nachdenkliche Geschichten, das andere Mal lustige oder recht ergreifende Begebenheiten. Der Stil des Romans ermöglicht eine erfreulich leichte Lektüre und nimmt den Leser sehr rasch gefangen. Man kann dieses Kleinod tatsächlich kaum aus der Hand legen, hat man das Lesen erst einmal begonnen. Jedes Kapitel beginnt die Autorin mit einem Zitat weltliterarisch bedeutsamer Werke. Eine besondere Überraschung hält die Autorin für den Geburtstag ihrer Hauptfigur Saras bereit: Es sind neununddreißig Briefe mit Auszügen bekannter Dichter. Die Szene ist einfach sehr gefühlvoll und ergreifend, doch mehr möchte ich nicht verraten. Durch die Briefkette wuchs in dem Örtchen eine Gemeinschaft zusammen, deren Menschen fortan füreinander da waren. Auf beeindruckende und großartige Weise verband die Autorin letztendlich das Mosaik der einzelnen Geschichten zu einem großen Ganzen, und es fiel mir mit der letzen gelesenen Seite unglaublich schwer dieses zauberhafte Buch beendet aus der Hand zu legen. Ich werde dieses schöne Werk sicher noch häufiger in die Hand nehmen und darin schmökern - denn so ein gelungenes und ansprechendes Werk fiel mir tatsächlich noch nicht in die Hand. Ich würde mir wünschen, dass der Schriftstellerin wieder ein so großartiges Buch gelingt. Man erkennt während der Lektüre ihr Talent Worte richtig einzusetzen und einen derartigen Kontext aufzubauen, dass der geneigte Leser fasziniert sein muss. Ein offenes Buch ist ein sprechender Geist; geschlossen ist es ein wartender Freund; vergessen, eine verzeihende Seele ; zerstört, ein weinendes Herz. Hinduistisches Sprichwort

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anrührend
von einer Kundin/einem Kunden am 01.03.2016

"Der Brief war .... ein Glied in einer Kette, die aus Freundschaft geschmiedet war und stärker als war als die Zeit." Dieser Roman ist eine Hommage an das Schreiben, das Lesen, an die Literatur - an die Freundschaft. Es ist eines meiner Lieblingsbücher für dieses Frühjahr. Es macht Mut, zu lesen,... "Der Brief war .... ein Glied in einer Kette, die aus Freundschaft geschmiedet war und stärker als war als die Zeit." Dieser Roman ist eine Hommage an das Schreiben, das Lesen, an die Literatur - an die Freundschaft. Es ist eines meiner Lieblingsbücher für dieses Frühjahr. Es macht Mut, zu lesen, dass es möglich ist, dass jeder die Welt ein bisschen besser machen kann. Es gehört nicht immer viel dazu: hier Courage und Respekt, das Einanderzuhören. Rosa will einfach nicht wahrhaben, dass ihre Freundin Sara ihren Arbeitsplatz als Briefträgerin verlieren soll. Und so beginnt der Reigen: Briefe werden geschrieben, Geheimnisse erzählt, Hilfe wird angeboten - unmerklich wächst das kleine Dorf zusammen

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Magie des Briefe schreibens
von einer Kundin/einem Kunden am 01.03.2016

Ein wunderbares Buch - schön zu lesen! Über Macht und Magie des Briefeschreibens. Eine Liebesgeschichte und wunderschöne Zitate aus den schönesten Liebesbriefen der Weltliteratur. Empfehlung. Hat mir sehr gefallen!

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Dieses Buch ist ein Grund - Ihnen, lieber Leser, zu schreiben !
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 02.07.2016

Lieber Leser, können Sie sich vorstellen, dass eine Briefkette, angestiftet von einer 80 jährigen Frau, den Job für die beliebte Postbotin des Dorfes rettet, Freundschaften stiftet, eine Liebesgeschichte erfolgreich enden lässt und ein ganzes Dorf in Freundschaft verbindet. Ein unglaubliches Märchen über die Kraft der Worte, der Freundschaft und über... Lieber Leser, können Sie sich vorstellen, dass eine Briefkette, angestiftet von einer 80 jährigen Frau, den Job für die beliebte Postbotin des Dorfes rettet, Freundschaften stiftet, eine Liebesgeschichte erfolgreich enden lässt und ein ganzes Dorf in Freundschaft verbindet. Ein unglaubliches Märchen über die Kraft der Worte, der Freundschaft und über den Mut, einfach mal mit einem Brief zu beginnen, das Leben zu verändern. Ein romantisches Buch mit vielen literarischen Zitaten, gut und flüssig zu lesen und zu Herzen gehend schön. Danke für`s Lesen.

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Ein sehr ruhiger, nachdenklich machender Roman
von peedee am 10.06.2016

Die alte Poststelle im spanischen Porvenir soll geschlossen werden und Sara, die Postbotin und alleinerziehende Mutter, soll nach Madrid versetzt werden. Eine Katastrophe – nicht nur für Sara und ihre Kinder, sondern auch für die achtzigjährige Rosa, die seinerzeit geholfen hat, Sara auf die Welt zu holen und seither... Die alte Poststelle im spanischen Porvenir soll geschlossen werden und Sara, die Postbotin und alleinerziehende Mutter, soll nach Madrid versetzt werden. Eine Katastrophe – nicht nur für Sara und ihre Kinder, sondern auch für die achtzigjährige Rosa, die seinerzeit geholfen hat, Sara auf die Welt zu holen und seither zur Familie gehört. Aber Rosa will nicht kampflos aufgeben: Sie eröffnet mit einem seit Jahrzehnten fälligen Brief eine Briefkette innerhalb Porvenir, nur damit die Poststelle nicht geschlossen wird. Kann das funktionieren? Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit einer Frau auf einem alten Fahrrad und einem auf dem Boden liegenden Brief. Ein praktisches grünes Lesebändchen. Wer schreibt heutzutage noch Briefe? Leider immer weniger Menschen. Auch ich gehöre dazu, schreibe aber immerhin noch ausführliche Glückwunschkarten oder auch gerne Gedichte in Mundart zu einem besonderen Anlass. Die Sprache ist mir sehr wichtig. Durch das Lesen dieses Buches wurde ich an frühere Brieffreundschaften erinnert: Als ich noch zur Schule ging, pflegte ich viele Jahre Brieffreundschaften mit anderen Kindern. Aber irgendwann wurden die Briefwechsel weniger und hörten dann ganz auf. Eigentlich schade. Durch die Briefe im Buch erhält man Einblick in die Lebens- und Leidensgeschichten einzelner Ortsbewohner. Die Briefe reissen die jeweiligen Empfänger aus der täglichen Routine heraus; niemanden lassen die erhaltenen Zeilen kalt. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte. Für Sara ist es überraschend, plötzlich vermehrt Briefe auszutragen. Das Buch beinhält viele wunderbare Zitate. Aber am wichtigsten finde ich diese Passage: „Der beste Tag, um glücklich zu sein, ist heute […]. Alles, was wir auf später verschieben, werden wir vielleicht nicht mehr erleben. Wer weiss, was in einer Woche mit uns sein wird?“ Ja, das ist so wahr… und doch ist man sich dessen viel zu selten bewusst. Das Buch ist ein sehr ruhiger, nachdenklich machender Roman. Für mich hat er ein paar unnötige Längen und zudem ist für mich die Idee, mittels einer Briefkette im kleinen Ort das Postamt zu retten, eine arg romantische – wenn nicht gar naive – Idee. Nichtsdestotrotz wird durch diese Briefkette etwas in Gang gesetzt, was für die Beteiligten nicht abzuschätzen war. Es geht um Liebe, Verlust, Krankheit, Träume, Poesie, Freundschaft… Von mir gibt es 4 Sterne.

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...Briefe...
von einer Kundin/einem Kunden am 13.05.2016

Sara ist Briefträgerin in einem sehr kleinen Ort und soll eines Tages plötzlich nach Madrid versetzte werden. Ein Skandal in dem kleinen Ort Porvenir. Rosa ist eine achtzigjährige Dame, die daraufhin eine tolle Idee hat, damit Sara bleiben kann…. Nach diesem Roman möchte man am liebsten selbst sofort wieder... Sara ist Briefträgerin in einem sehr kleinen Ort und soll eines Tages plötzlich nach Madrid versetzte werden. Ein Skandal in dem kleinen Ort Porvenir. Rosa ist eine achtzigjährige Dame, die daraufhin eine tolle Idee hat, damit Sara bleiben kann…. Nach diesem Roman möchte man am liebsten selbst sofort wieder einmal einen Brief schrieben. Gefühlvoll uns sehr fesselnd. Toll fand ich auch die vielen Zitate.

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Schreibt mehr Briefe!
von Damarel am 17.03.2016

Als die 80jährige Rosa erfährt, dass das Postamt in ihrem spanischen Heimatdorf Porvenir geschlossen werden soll, bekommt sie es mit der Angst zu tun. An dem Postamt hängen nicht nur Erinnerungen, sondern auch der Arbeitsplatz der dreifachen, alleinerziehenden Mutter Sara. Die ist für Rosa fast wie eine Tochter und... Als die 80jährige Rosa erfährt, dass das Postamt in ihrem spanischen Heimatdorf Porvenir geschlossen werden soll, bekommt sie es mit der Angst zu tun. An dem Postamt hängen nicht nur Erinnerungen, sondern auch der Arbeitsplatz der dreifachen, alleinerziehenden Mutter Sara. Die ist für Rosa fast wie eine Tochter und der Gedanke, dass diese ins ferne Madrid ziehen müsste, bricht ihr das Herz. Und so beschließt Rosa den Briefverkehr in Porvenir anzukurbeln. Doch selbst sie ahnt nicht, was für eine Kette von Ereignissen sie mit einem simplen Brief an die Vergangenheit in Gang setzt. Schon bald zieht sich eine Reihe von Briefen durch Porvenir und bringt völlig Fremde einander näher. Mit vielen liebevoll erzählten Details sorgt Angeles Donate dafür, dass man sofort und ohne Umstände in die Geschichte um Sara, das Postamt und die Bewohner von Porvenir einsteigt. Obwohl der Erzählton sehr ruhig ist und ohne Aufregung langsam voranschreitet, kommt immer wieder eine gewisse Spannung auf, wenn man sich fragt, wer den nächsten Brief erhält und welche Geschichte er wohl erzählen wird. Am Anfang habe ich mich ein wenig an den poetischen Anklängen der Erzählweise gestört, doch je tiefer ich in die Geschichte eingestiegen bin, umso passender erschien mir der Ton. Durch die vielen ausgetauschten Briefe werden die einzelnen Personen der Geschichte sehr eindrücklich geschildert. Einige von ihnen sympathisch, einige skuril und andere wiederum recht ambivalent. Große Verwicklungen werden einem erspart, es handelt sich um alltägliche Dramen und Probleme, die überall so geschehen könnten, doch das Einfühlungsvermögen der Autorin sorgt dafür, dass man das Gefühl hat wirklich Briefe von völlig verschiedenen Charakteren zu lesen. Mit der Zeit führt die gut durchdachte Handlung die einzelnen Stränge und Personen der Geschichte gekonnt zusammen bis zum emotionalen Höhepunkt im letzten Viertel des Buches. Dort kippt die Atmosphäre vom gemächlichen Briefroman und die Handlung nimmt deutlich an Fahrt auf, denn jetzt kommt alles und alle zusammen. Das war der Punkt, wo der Roman für mich leider etwas verloren hat. Die Entwicklulngen des letzten Parts waren nicht per se unrealistisch, aber sie gingen zu schnell vonstatten. Nach dem langsamen, ruhigen Aufbau des ersten Teils war dieser Bruch für mich zu heftig. Auch schienen sich am Ende alle Probleme der Hauptakteure in Luft aufzulösen und jeder bekommt, was er will. Sei es nun die Freiheit zu reisen wohin man möchte, der Erhalt des Jobs oder Beziehungsfragen. In dieser Hinsicht wurde es dann doch etwas zu unrealistisch für meinen Geschmack. Ich bin ein großer Fan von Happy Ends und heiler Welt, aber das war mir zu viel des Guten. Nichtsdestotrotz war "Der schönste Grund Briefe zu schreiben" für mich eine schöne, ruhige Lektüre zum Abschalten und Schwelgen. Wer sich an jeder Menge heiler Welt nicht stört und einen ruhigen Erzählstil ohne allzu dramatische Verwicklungen mag, der wird hier auch voll auf seine Kosten kommen.

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eine ganz besondere Brief-Kette
von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2016

In Zeiten von e-mail und Co.ist dieser schöne Wohlfühl-Roman genau das Richtige für ein entspanntes Wochenende. Als das traditionsreiche Postamt des kleinen spanischen Ortes Porvenir wegen mangelnder Resonanz geschlossen werden soll, wird die 80jährige Rosa tätig. Denn die Porvenirer Briefträgerin Sara soll dann nach Madrid versetzt werden, dabei sind sie... In Zeiten von e-mail und Co.ist dieser schöne Wohlfühl-Roman genau das Richtige für ein entspanntes Wochenende. Als das traditionsreiche Postamt des kleinen spanischen Ortes Porvenir wegen mangelnder Resonanz geschlossen werden soll, wird die 80jährige Rosa tätig. Denn die Porvenirer Briefträgerin Sara soll dann nach Madrid versetzt werden, dabei sind sie und ihre drei Kinder sind alles, was Rosa sozusagen noch an Familie hat. Also beschließt die alte Dame, einen schon seit vielen Jahren fälligen Brief an jemanden im Ort zu schreiben, mit der Maßgabe, nach seiner Lektüre selber jemandem im Städtchen (anonym) einen Brief zu schreiben, um den Briefverkehr in Porvenir wieder in Schwung zu bringen.... Was Rosa dabei aber lostritt,beschert dem Leser Einblicke in die Köpfe vieler ,höchst unterschiedlicher Leute und die Briefe, die sie zu ihrem Erstaunen auch tatsächlich alle schreiben ! Eine stimmungsvolle, leichte Lektüre, die den Leser eventuell dazu bringt, selber ein Tränchen zu verdrücken UND sich zu überlegen, wem er denn mal einen Brief schicken könnte.....

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Ode an das Leben und die Liebe
von hasirasi2 aus Dresden am 06.03.2016

Als in dem kleine spanischen Ort Porvenir das 100 Jahre alte Postamt geschlossen und die einzige Postbotin Sara wegen zu wenig Briefverkehr nach Madrid versetzt werden soll, fasst ihre 80 jährige Nachbarin und Freundin Luisa einen Plan: sie startet einen Briefkette. Seit Jahren brennt ihr ein Brief unter den... Als in dem kleine spanischen Ort Porvenir das 100 Jahre alte Postamt geschlossen und die einzige Postbotin Sara wegen zu wenig Briefverkehr nach Madrid versetzt werden soll, fasst ihre 80 jährige Nachbarin und Freundin Luisa einen Plan: sie startet einen Briefkette. Seit Jahren brennt ihr ein Brief unter den Nägeln, den sie nie geschrieben und abgeschickt hat. Jetzt schreibt sie ihn endlich und bittet die Empfängerin, ihrerseits einen Brief zu schreiben. Die Bedingungen für die Briefe sind ganz simpel: man muss den Empfänger nicht persönlich kennen und der Brief braucht nur aus einer Zeile zu bestehen (natürlich sind es immer mehr) – Hauptsache, die Kette wird fortgeführt. Die Idee verselbständigt sich. Endlich schreiben sich die Menschen mal von der Seele, was sie schon lange loswerden wollten. Der Empfänger (und die Leser) erfährt so viel Interessantes über das Innenleben der Briefschreiber, ihre Geschichte und Träume. Und natürlich wird auch spekuliert, wer die Briefkette begonnen hat und wer alles mitmacht. Das erzeugt eine gewisse Spannung: wann fliegt das alles auf, wie lange läuft der Kettenbrief noch? Können sie ihr Ziel erreichen und Sara und das Postamt retten? Ich fand es toll, was für Kreise die Briefe ziehen und wie die Bewohner über sich damit unbewusst näher kommen. Sie fühlen sich wieder wahrgenommen, geliebt, gebraucht, wertgeschätzt – genau das braucht man einfach manchmal als Bestätigung. Aus Belanglosigkeiten entwickeln sich tiefe Freundschaften und sogar Liebe. Manchmal ist es einfacher, sich jemand Aussenstehendem, weiter Entfernten anzuvertrauen, auch weil der eine völlig andere Perspektive auf das Geschehen hat. „Der schönste Grund, Briefe zu schreiben“ ist ein sehr ruhiges, fast schon intimes Buch. Die Handlung ist wie ein träger Sommertag – entschleunigt und trotzdem verheißungsvoll. Ich bin zielstrebig und rational, auch als Leser, aber dieses Buch bremste mich immer wieder aus. Es verlangt Zeit, es zu Lesen, sich zu besinnen und nachzuhorchen – es will erfühlt (gefühlt?) werden. Natürlich hat man in jedem Buch Lieblingspersonen. Für mich waren das Alma, die das Haus ihrer Großmutter geerbt hat und überlegt, nach Porvenir zu ziehen und Alex, der sein eigenes Leben vernachlässigt, um für seinen demenzkranken Vater da zu sein. Aber auch die anderen Protagonisten waren toll, wenn auch nicht von Beginn an sympathisch, wie die verschrobene Künstlerin Mara oder die zurückgezogen lebende Manuela. Ich habe beim Lesen des Buches natürlich auch darüber nachgedacht, ob ich an so einer Briefkette teilnehmen würde und an wen mein Brief dann gerichtet wäre. Ich weiß es immer noch nicht, aber mir ist bewusst geworden, was eine paar liebe Zeilen zur richtigen Zeit ändern, ja sogar bewegen können. Fazit: Genau so, wie ein Brief in der heutigen Zeit einen besonderen Stellenwert hat weil man ja hauptsächlich über eMail und Messenger kommuniziert, ist dieses Buch etwas Besonderes – etwas, was bleibt.

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Die Liebe zum geschriebenen Brief und zum Buch, vereint in einer Geschichte
von Monalia aus Nesow am 28.03.2016

„Der schönste Grund, Briefe zu schreiben“ heißt der erste Roman der spanischen Autorin A`ngeles Do`nate. Ihre Geschichte spielt im spanischen Ort Provenir. Dieses Dorf war ein kleines Gassenlabyrinth aus altem Stein und Ziegeldächern. Seit mehr als hundert Jahren gibt es dort das Postamt. Welches nun geschlossen werden soll und die... „Der schönste Grund, Briefe zu schreiben“ heißt der erste Roman der spanischen Autorin A`ngeles Do`nate. Ihre Geschichte spielt im spanischen Ort Provenir. Dieses Dorf war ein kleines Gassenlabyrinth aus altem Stein und Ziegeldächern. Seit mehr als hundert Jahren gibt es dort das Postamt. Welches nun geschlossen werden soll und die Postbeamtin Sara nach Madrid versetzt werden. Ihre Nachbarin und Freundin Rosa tut schon der Gedanke daran weh, ihre geliebte Sara und ihre Söhne zu verlieren. In ihr reift eine traumhafte Idee, die sie sogleich in die Tat umsetzt. Sie beginnt eine Briefkette.... In diesem Roman lässt die Autorin einige, völlig unterschiedliche Menschen durch deren Briefe von sich erzählen. So wird die Handlung vorangetrieben und gleichzeitig sehr zu Herzen gehende Schicksale beleuchtet. Zu einem besonderen Leseerlebnis wird dieses Werk dadurch, dass vor jedem Kapitel und in der gesamte Geschichte Zitate aus den schönsten Briefen der Weltliteratur stehen. Wie zum Beispiel dieses, welches mir aus der Seele spricht: „Niemals wird eine Träne, eine E-Mail verwischen.“ (Jose`Saramago) Für mich, als leidenschaftliche Briefe Schreiberin, ist dieses Buch ein absulotes Highlight, eine Bereichung und ein wunderbares Geschenk zugleich. Es verkörpert die Liebe zum geschriebenen Brief genauso, wie die Liebe zum Buch. Die Geschichte erzählt was eine Gemeinschaft bewegen kann, wie Freundschaften entstehen können, rührende Liebesgeschten, aber auch wie man nach dem Verlust eines geliebten Menschen aufgefangen werden kann. Der Roman animiert den Leser, selbst wieder einmal einen Brief zu schreiben, so aufwühlend, bezaubernd und einfach schön ist es geschrieben. Von mir bekäme das Buch 1000 Sterne, wenn das möglich wäre.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wunderbar! Das Zusammenspiel der einzelnen Personen; die stummen Sehnsüchte; die Kraft, Neues zu wagen. Der Wunsch, mal wieder sein inneres Selbst in einen Brief zu legen, wächst.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein sehr gefühlvoller und spannender Roman. Schön fand ich auch die vielen Zitate.

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