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Der Sommer der Schmetterlinge

Roman

(5)
Die Unmöglichkeit des Vergessens
Ein fesselnder, poetischer Roman über grosse Gefühle und dunkle Leidenschaften: Nach Jahren treffen sich die beiden ungleichen Schwestern Maria Inês und Clarice wieder, um das Unerklärliche zu klären, das ihr Leben geprägt hat.
Die beiden Mädchen wachsen in einem wohlhabenden Elternhaus auf einer Fazenda im Landesinnern des Bundesstaates Rio de Janeiro auf. Ihre Kindheit verläuft scheinbar harmonisch und behütet, tatsächlich aber ist ihre Welt bestimmt von den "verbotenen Dingen", die man nicht aussprechen darf. Und so teilen Clarice und Maria Inês dunkle Geheimnisse, die jeden ihrer Schritte begleiten.
Mit den Jahren verlieren sie sich aus den Augen, die eine lebt als Ärztin in Rio, die andere auf der heimatlichen Fazenda. Erst nach dem Tod der Eltern treffen die Schwestern in einer schicksalhaften Nacht wieder aufeinander und bringen all die unausgesprochenen Wahrheiten endlich ans Licht.
"Der Sommer der Schmetterlinge" erzählt in starken Bildern und mit viel Atmosphäre von Abhängigkeiten und Abgründen in Zeiten der Diktatur und Repression.
"Wir haben es mit einer Autorin zu tun, der die Zukunft gehört. Ihr Schreiben verspricht Grosses und hat bereits eine Menge davon erreicht." José Saramago
"Eine mitreissende Geschichte, ein eleganter Stil: Mit Der Sommer der Schmetterlinge gelingt der brasilianischen Schriftstellerin Adriana Lisboa der faszinierendste Roman der Saison." ELLE
Rezension
"Wir haben es mit einer Autorin zu tun, der die Zukunft gehört. Ihr Schreiben verspricht Grosses und hat bereits eine Menge davon erreicht." José Saramago
"Eine mitreissende Geschichte, ein eleganter Stil: Mit Der Sommer der Schmetterlinge gelingt der brasilianischen Schriftstellerin Adriana Lisboa der faszinierendste Roman der Saison." ELLE
Portrait
ADRIANA LISBOA, geb. 1970 in Rio de Janeiro, lebte in Frankreich und Japan, bevor sie sich in den USA niederliess. Neben ihrer Tätigkeit als Musikerin und Übersetzerin (u. a. Margaret Atwood, Cormac McCarthy, Jonathan Safran Foer) hat sie bislang zehn Bücher veröffentlicht, die in zahlreiche Sprachen übersetzt und mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Der vorliegende Roman Der Sommer der Schmetterlinge wurde mit dem Premio José Saramago ausgezeichnet.

Enno Petermann, 1964 in Berlin geboren, studierte Lateinamerikanistik und Germanistik. Er übersetzte u.a. Romane von Sérgio Sant'Anna, Sylvia Iparraguirre und Eduardo Belgrano Rawson. Heute lebt er in Potsdam.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 284
Erscheinungsdatum 14.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3115-8
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 190/116/25 mm
Gewicht 231
Originaltitel Sinfonia em branco
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Beeindruckend und sprachgewaltig
von mabuerele am 29.02.2016

„...Ihre Eltern hatten ihnen Schweigen und Heimlichkeit beigebracht. Bestimmte Dinge, Tatsachen,waren nicht benennbar. Nicht einmal denkbar...“ Maria Ines und ihre ältere Schwester Clarice wachsen in einem kleinen Ort in Brasilien auf. Maria Ines genießt ihre unbeschwerte Kindheit, bis im Alter von neun Jahren ihre kleine Welt zerbricht. Sie hat etwas... „...Ihre Eltern hatten ihnen Schweigen und Heimlichkeit beigebracht. Bestimmte Dinge, Tatsachen,waren nicht benennbar. Nicht einmal denkbar...“ Maria Ines und ihre ältere Schwester Clarice wachsen in einem kleinen Ort in Brasilien auf. Maria Ines genießt ihre unbeschwerte Kindheit, bis im Alter von neun Jahren ihre kleine Welt zerbricht. Sie hat etwas gesehen, was nicht für ihre Augen bestimmt war .Die Wege der Schwestern trennen sich. Viele Jahre sind vergangen. Jetzt ist Maria Ines zusammen mit ihrer Tochter auf den Weg zu ihrer Schwester. Dort aber wartet auch Tomas, ein Maler, für den Maria einst die Frau in Weiß war. Die Autorin hat ein berührendes Buch geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Dazu tragen die kurzen Abschnitte bei, die in sich gegliedert sind, und häufig Zeit und Art wechseln. Das verlangt Konzentration. Maria Ines, die jüngere Schwester, war ein lebhaftes Kind, das gern seine Grenzen austestete und viel Phantasie hatte. Clarice gilt als fügsam, zurückhaltend, demütig, wohlerzogen. Die Mutter Otacilias, in einer unglücklichen Ehe gefangen, sah, was geschah und schwieg. Erst als es zu spät war, wurde Clarice zur Tante nach Rio de Janeiro geschickt. So unterschiedlich wie der Charakter, so verschieden waren die Lebenswege der Schwestern. Dunkle Geheimnisse überschatteten die Jahre und bestimmten das Geschehen. Beeindruckend ist der Sprachstil des Buches. Die Autorin versteht das Spiel mit Worten. Metapher reiht sich an Metapher. Häufig werden Aufzählungen von Vergleichen gewählt. Kurze Sätze, markante Wortgruppen wirken eindringlich und machen nachdenklich. Die Gespräche sind leise, kurz, behutsam, mehr verschweigend als aussprechend. Manche Aussagen kehren mehrmals wieder und erhalten dadurch eine besondere Bedeutung für das Geschehen. Nur an einer Stelle werden Beziehungen zur politischen Situation erwähnt. Das gibt dem Ganzen eine weiteren bedrückenden Aspekt. Über aller aber erscheint häufig das Bild der unbeschwerten Kindheit, wo es einen Hügel gab und bunte Schmetterlinge ins Tal schwebten. Die entscheidenden Szenen des Buches finden auf diesen Hügel statt. Der Autorin gelingt es, in die Tiefe der Psyche ihrer Protagonisten einzudringen. Angst und Schmerz, Hass und Verlorenheit durchziehen die Geschichte. Wie obiges Zitat zeigt, durchzieht das Schweigen die Jahre des Lebens. Das ist auch für die Männer an der Seite der Schwestern nicht einfach. Doch auch sie schweigen und akzeptieren, was geschieht. Und da ist der Vater, ein Vater, der Angst vor seinem Kind hat, der die Schuld im Alkohol ertränkt und ihr Ausmaß nicht begreift. Das Cover mit den beiden Mädchen passt zum Thema. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es hat auf überzeugende und eindringliche Weise dargestellt, wie schnell ein Leben zerbrechen kann und wie schwer es ist, die Verletzungen der Vergangenheit zu überwinden.

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Voll Poesie und Leid
von Xirxe aus Hannover am 06.03.2016

Es ist die Geschichte zweier Schwestern aus Brasilien, die völlig unterschiedliche Lebenswege einschlagen, sich aber trotzdem immer noch verbunden fühlen. Nach zehn Jahren steht ein Wiedersehen in ihrem Elternhaus bevor und in einem für europäische Verhältnisse ungewöhnlichen, aber dennoch wundervollen, poetischen Stil erzählt die Autorin über die Kindheit und... Es ist die Geschichte zweier Schwestern aus Brasilien, die völlig unterschiedliche Lebenswege einschlagen, sich aber trotzdem immer noch verbunden fühlen. Nach zehn Jahren steht ein Wiedersehen in ihrem Elternhaus bevor und in einem für europäische Verhältnisse ungewöhnlichen, aber dennoch wundervollen, poetischen Stil erzählt die Autorin über die Kindheit und das Erwachsenwerden dieser beiden Frauen. Klar ist, es gibt Etwas über das in dieser Familie niemand spricht, es herrscht eine Grabesstille im Zuhause der beiden Mädchen. Nur wenige wissen davon und die Geschichte selbst nähert sich diesem Etwas nur allmählich mit vagen Andeutungen, wohingegen seine Auswirkungen überdeutlich beschrieben werden. Alle leiden darunter: die Einen direkt, die Anderen indirekt. Es muss etwas Abscheuliches gewesen sein, doch dieses entsetzlich Unbeschreibliche wird auf eine solch stimmungsvolle und poetische Weise erzählt, dass der Kontrast zwischen Sprache und Erlebtem wohl kaum größer sein könnte. Doch der Roman lebt nicht nur von der wunderbaren Sprache der Autorin. Während es zu Beginn nur selten Hinweise auf das Unaussprechliche gibt, steigen diese mit zunehmender Seitenzahl. Und so rätselte ich mit, was denn geschehen sein könnte und wurde immer ungeduldiger, je näher das Treffen der beiden Schwestern rückte. Obwohl ich wie vermutlich viele Andere auch es schon früher ahnte (zumindest ungefähr), was passiert sein könnte, ist die 'Auflösung' dennoch schockierend - ich konnte das Unglaubliche kaum glauben. Es ist eine Geschichte, wie sie sich auch in unserer Gegend hätte ereignen können, voller Schweigen und Verschlossenheit. Doch durch die bilderreiche Sprache Adriana Lisboas wird schon nach wenigen Seiten klar: Man befindet sich mitten in Südamerika. Weshalb dann nicht die volle Punktzahl? Das Buch ist trotz des traurigen Themas sehr sehr poetisch - für meinen Geschmack etwas zu sehr. Um nicht falsch verstanden zu werden: Nein, das hier ist KEIN Kitsch und drückt nicht auf die Tränendrüse. Doch als durchschnittliche Mitteleuropäerin vertrage ich offenbar nur eine bestimmte Menge an Poesie - und die ist mit diesem Buch auf jeden Fall erreicht ;-)

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Ein wundervoller Roman über einen kleinen Funken Hoffnung und der Rückkehr zu sich selbst.
von Tina Bauer aus Essingen am 31.01.2016

Die beiden Schwestern Clarice und Maria Inez wachsen wohlbehütet im brasilianischen Hinterland auf. Doch eine einzige Begebenheit rüttelt am Leben der kleinen Familie und zerstört diese Stück für Stück. Adriana Lisboa schafft es mit dieser Geschichte, die beiden Schwestern als liebevoll und hinterfragend sowie als berechnend und überaus rächend... Die beiden Schwestern Clarice und Maria Inez wachsen wohlbehütet im brasilianischen Hinterland auf. Doch eine einzige Begebenheit rüttelt am Leben der kleinen Familie und zerstört diese Stück für Stück. Adriana Lisboa schafft es mit dieser Geschichte, die beiden Schwestern als liebevoll und hinterfragend sowie als berechnend und überaus rächend darzustellen. Es zeigt sich ein Weg der Berechnung und der Verzweiflung auf der erst Jahre später durch die Rückkehr und der Besinnung zu sich selbst durch Maria Inez beendet werden kann.

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Missbrauch und seine Folgen
von leseratte1310 am 20.02.2016

Die ungleichen Schwestern Clarice und Maria Inês erleben in den 50er Jahren eine scheinbar behütete und schöne Kindheit. Doch es gibt Dinge, über die nicht geredet werden darf. So bewahren sie das dunkle Geheimnis, das immer Einfluss auf ihr Leben hat. Nach mehr als zwanzig Jahren treffen sie sich... Die ungleichen Schwestern Clarice und Maria Inês erleben in den 50er Jahren eine scheinbar behütete und schöne Kindheit. Doch es gibt Dinge, über die nicht geredet werden darf. So bewahren sie das dunkle Geheimnis, das immer Einfluss auf ihr Leben hat. Nach mehr als zwanzig Jahren treffen sie sich wieder auf der Fazenda im Hinterland Rio de Janeiros, wo sie aufwuchsen. Erst jetzt, nach so vielen Jahren und nach dem Tod der Eltern, kommt das zur Sprache, was damals geschah. Da der Schreibstil sehr bildhaft und poetisch, manches Mal sogar langatmig ist, habe ich mich anfangs schwer getan beim Lesen dieses Buches. Diese tragische Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das Leben auf der Fazenda und die schöne Umgebung wurden sehr gut beschrieben. Clarice ist die ältere der beiden Schwestern. Sie ist brav und daher beliebter als die rebellische Maria Inês. Clarice wird während ihrer Pubertät vergewaltigt. Das hinterlässt natürlich Spuren. Sie wird dann von der Familie als Verrückt angesehen, denn Depressionen und Selbstmordversuche erfordern psychiatrische Behandlungen. Aber auch Maria Inés, die damals alles beobachtet hat, leidet noch, denn das, was sie sah, konnte sie sich nicht von der Seele reden. Es hat sie zu einem misstrauischen Menschen gemacht, der sich vor anderen zurückzieht. Keiner der Charaktere kam mir wirklich nah, obwohl die Geschichte nach Mitgefühl und Empathie schrie. , denn das Innere der Schwestern blieb mir verschlossen. Nachdem nun das Unaussprechbare endlich angesprochen wurde, scheint es möglich, dass sich die Schwestern nach langer Zeit einander annähern. Ein Roman über ein brisantes Thema, der mich aber nicht so ganz packen konnte.

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Der Tanz der Schmetterlinge
von claudi-1963 aus Schwaben am 05.02.2016

Clarice und Maria Ines zwei Schwester wachsen in einem scheinbar wohlbehüteten Elternhaus im brasilianischen Hinterland auf. Scheinbar verläuft ihre Kindheit harmonisch und behütet, wäre da nicht ein Geheimnis das die beiden Mädchen ihr Leben lang begleitet. Es kommt sogar so weit das die beiden getrennt werden und Clarice zu ihrer... Clarice und Maria Ines zwei Schwester wachsen in einem scheinbar wohlbehüteten Elternhaus im brasilianischen Hinterland auf. Scheinbar verläuft ihre Kindheit harmonisch und behütet, wäre da nicht ein Geheimnis das die beiden Mädchen ihr Leben lang begleitet. Es kommt sogar so weit das die beiden getrennt werden und Clarice zu ihrer Tante nach Rio de Janeiro geht. Maria Ines ist über diese Situation sehr traurig weil sie nicht weiß ob sie an dieser Trennung schuldig ist, weil sie damals geschwiegen hat. Beide heiraten unabhängig sind aber mit ihren Ehe nicht glücklich,Maria Ines hat sogar ein Verhältnis mit Tomas der sie heimlich liebt. Clarice verfällt immer mehr den Drogen und den Alkohol bis es am Ende soar zu einem Suizidversuch kommt. Viele Jahre später nach dem Tod der Eltern,treffen sich die beiden Schwestern wieder in Fazenda ihrem Elternhaus und lüften das Geheimnis das sie so viel Jahre mit sich getragen haben. Meine Meinung: Dieser Roman hatte mich durch die Kurzinfo neugierig gemacht, aber ich war etwas enttäuscht. Die Schreibweise der Autorin ist streckenweise sehr anstrengend, kann sein das es auf Grund der Übersetzung so ist. An manchen Stellen wurde dann das Buch auch richtig zäh für mich und ich war schon fast am aufgeben. Dafür hat mich aber die Neugier weiterlesen lassen, den das Geheimnis wird erst ziemlich am Schluss gelüftet. Zwar ahnt man schon ein bißchen was, aber das ganze Ausmaß erfährt man dann erst am Ende. Durch die vielen verschiedenen Personen und Handlungen muss man aber sehr konzentriert beim lesen sein, also kein Buch das man so nebenher mal kurz liest. Wer es aber trotzdem wagt, der wird belohnt durch ein emotional,tragisches Familiendrama aus Brasilien. Das Cover sehr schlicht gehalten, hätte mich jetzt nicht unbedingt angesprochen, sondern eher die Info auf der Rückseite. Von mir 3 von 5 Sternen.

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Poetisch und leise
von Monika Schulte aus Hagen am 25.08.2013
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Maria Inès und Clarice, zwei Schwestern, die auf einer Fazenda in Rio de Janeiro aufwachsen. Das Leben verläuft scheinbar harmonisch, jedoch ereignislos. Ihr Leben wird bestimmt von Geheimnissen und Verboten. Verboten, die neugierig machen. Vor allen Dingen Maria Inès will den Dingen immer auf den Grund gehen. Eines Tages... Maria Inès und Clarice, zwei Schwestern, die auf einer Fazenda in Rio de Janeiro aufwachsen. Das Leben verläuft scheinbar harmonisch, jedoch ereignislos. Ihr Leben wird bestimmt von Geheimnissen und Verboten. Verboten, die neugierig machen. Vor allen Dingen Maria Inès will den Dingen immer auf den Grund gehen. Eines Tages wird die ältere Schwester Clarice zu einer Tante in die Stadt geschickt. Dort soll sie aufs Internat gehen. Doch warum der plötzliche Aufbruch? Maria Inès hat eine Entdeckung gemacht. Hat es damit zu tun? Sprechen wird sie nicht darüber. Niemand spricht darüber. Clarice kehrt zurück auf die Fazenda zu den Eltern. Maria Inès lebt von nun an in der Stadt bei der Tante. Sie beginnt eine Beziehung mit dem Maler Tomàs, doch lieben tut sie ihn nicht. Heiraten wird sie ihren Cousin Joao Miguel. Mit ihm wird sie auch eine Familie gründen, doch ist sie glücklich? Was ist Glück? Sie ist nicht unglücklich. Maria Inès wird Ärztin, keine besonders gute Ärztin, doch sie macht ihre Arbeit. Nach vielen Jahren kehrt Maria Inès mit ihrer Tochter zurück auf die elterliche Fazenda. Endlich, ja endlich werden die Schwestern sprechen. Sprechen über die Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind. Dinge, über die sie nie haben sprechen dürfen. "Der Sommer der Schmetterlinge", ein leiser Roman, ein Roman, wie ich ihn liebe, so leicht wie ein Schmetterling. Sehr poetisch und doch mit federleichter Sprache bringt Adriana Lisboa dem Leser das Leben und die Schicksale der beiden Schwestern nahe. Ein Roman, der fesselt und den man doch nicht "so weglesen" kann. Ein Roman, der auf seine besondere leise Art fasziniert. Erschienen im Aufbau-Verlag.

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