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Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte

(16)

Was passiert, wenn F. Scott Fitzgerald, Ernest Hemingway, Dorothy Parker und Pablo Picasso
ihren Sommerurlaub in einem südfranzösischen Fischerdorf verbringen? Der Champagner fliesst in Strömen, Eifersucht und Neid brodeln und die wilden Partys enden immer öfter im Exzess. Ausgerechnet Fitzgerald, dem Chronisten der Goldenen Zwanziger, wird dieser Sommer zum Verhängnis.
März 1926 in Juan-les-Pins, Südfrankreich: F. Scott Fitzgerald steht auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Im Vorjahr ist sein Roman Der grosse Gatsby erschienen, nun läuft das Stück mit grossem Erfolg am Broadway, auch eine Filmanfrage aus Hollywood steht in Aussicht. Hier, an der Côte d¿Azur, nimmt er die Arbeit an seinem nächsten Buch auf, mit dem er endgültig zum grössten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart avancieren will. Unweit seiner Sommerresidenz haben seine Freunde, Sara und Gerald Murphy, eine kleine künstlerische Festung auf dem Cap d¿Antibes geschaffen: die Villa America. Auf ihrem riesigen Anwesen trinken sie Cocktails mit ihren Künstlerfreunden, darunter Pablo Picasso, Dorothy Parker und Fernand Léger, veranstalten Kostümpartys, tanzen Charleston, halten Kühe und züchten Mais. Sie werden später in die Geschichte eingehen als die Erfinder der Sommersaison an der Küste.
1926 ist der letzte friedliche Sommer hier - bevor diese Gegend wirklich touristisch wird. Die Murphys sind in dieser Lebensphase Fitzgeralds engste Freunde - einige Jahre älter
und fast so etwas wie "Ersatzeltern" - und von ihm begeistert. Doch in diesem Jahr soll Scott nicht ihre ungeteilte Aufmerksamkeit bekommen: Die Murphys haben Ernest Hemingway
kennengelernt und sind von ihm und vor allem von seiner Literatur beeindruckt. Für den aufmerksamkeitshungrigen Scott ist das ein Problem, das er durch besonders extravagantes
Verhalten zu lösen versucht. Am Ende des Sommers hat F. Scott Fitzgerald kein Geld und
kein Manuskript - dafür eine Menge Probleme. Es kriselt in seiner Ehe, die Gesundheit seiner Frau hat sich verschlechtert und seine Freunde haben sich von ihm distanziert.

Portrait
Emily Walton, geboren 1984 in Oxford/England, lebt und schreibt in Wien. Als Journalistin und Buchkritikerin arbeitet sie für Printmedien (Wochenzeitung FALTER, Magazin Buchkultur, Magazin BÜCHER, Literaturhaus Wien, Literatur&Kritik). Als Autorin schreibt sie Prosa. Ihre Texte werden in Literaturzeitschriften (die Rampe, DUM, Lichtungen, u.a.) und in Anthologien veröffentlicht. Sie ist Redaktionsmitglied der Wiener Literaturzeitschrift & Radieschen und Gast bei diversen Lesebühnen. Sie wurde mehrfach mit Stipendien und Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem 4. Exil-Literaturpreis 2011.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 168
Erscheinungsdatum 01.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99200-152-1
Verlag Braumüller GmbH
Maße (L/B/H) 191/126/18 mm
Gewicht 237
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Das „Kind im Manne“, das er nicht loswurde
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 18.04.2016

Dieser Roman macht Lust auf einen Urlaub in Südfrankreich. Auch wenn wir heute keine Vorteile mehr durch Geldwechsel genießen können, wie F. Scott und Zelda Fitzgerald in den 1920er Jahren und sich die meisten wohl keine Villa leisten können, nicht zu damaligen und ganz sicher nicht mehr zu aktuellen... Dieser Roman macht Lust auf einen Urlaub in Südfrankreich. Auch wenn wir heute keine Vorteile mehr durch Geldwechsel genießen können, wie F. Scott und Zelda Fitzgerald in den 1920er Jahren und sich die meisten wohl keine Villa leisten können, nicht zu damaligen und ganz sicher nicht mehr zu aktuellen Preisen. Dennoch beschreibt die Autorin das Lebensgefühl, das die Amerikaner damals in Europa erfasst hat, sehr authentisch und braucht dafür nicht übertrieben viele Worte oder allzu blumige Beschreibungen. Man hat das Gefühl, der Erzähl- und Schreibstil orientiert sich auch ein wenig an den Launen des Herrn Fitzgerald. Ist er glücklich, liest sich der Text anders, als zu den Zeiten, wo er dem Alkohol zuspricht, nicht mehr an seinem Roman arbeitet und mit seiner Aufmerksamkeit heischenden Art sogar bei seinen engsten Freunden aneckt. Und obwohl der Roman, wie im Titel angedeutet, wirklich nur einen Sommer umschreibt und ein wenig Erklärungen zu den Jahren davor und danach, hat man das Gefühl, Scott und die anderen Hauptpersonen schon viel länger zu kennen. Schonungslos erlebt der Leser, wie aus dem zufriedenen, selbstbewussten Schriftsteller ein unglückliches, verzogenes Kind wird, das, je älter es wird, umso streitbarer und für sein Umfeld unangenehmer wird. Scott kann sein „Kind im Manne“ nie ablegen und auch nicht mehr beherrschen. Emily Walton zeichnet ein eindringliches Psychogramm dieser speziellen Persönlichkeit, der letztlich auch daran zerbricht, als er wieder zurück in seine Heimat muss und dort aufgrund seiner Popularität nicht mehr ganz so unbehelligt tun und lassen kann, was er will. Durch die umfangreiche Recherche und Beschäftigung mit den französischen Schauplätzen ist dieses Buch sowohl für diejenigen interessant, die Werke oder deren Verfilmungen von Fitzgerald kennen, aber auch für jene, die gerne einmal einen so ganz anderen Roman lesen und sich in die Zeit versetzen lassen möchten, als die Region um Cannes und Nizza noch relativ unbekannt war.

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Fitzgerald vs. Hemingway
von einer Kundin/einem Kunden aus Gotha am 26.08.2016

Das ist ein nettes kleines Buch und dazu sehr hochwertig verarbeitet. Mit 164 Seiten lässt es sich schnell durchlesen. Das Cover zeigt einen leeren Strand, Himmel und Meer. Man könnte meinen, es zeigt die Winterpause am Mittelmeer, aber schnell findet man heraus, dass in den Zwanzigern der Strand den... Das ist ein nettes kleines Buch und dazu sehr hochwertig verarbeitet. Mit 164 Seiten lässt es sich schnell durchlesen. Das Cover zeigt einen leeren Strand, Himmel und Meer. Man könnte meinen, es zeigt die Winterpause am Mittelmeer, aber schnell findet man heraus, dass in den Zwanzigern der Strand den Hivernants vorbehalten war. Es war damals schick im Süden zu Überwintern, aber im heißen Sommer kehrte man nach Norden zurück. Interessant auch die unterschiedlichen Schriftarten, die den Titel im Stil dieser Zeit dekorieren. Der Roman der Autorin Emily Walton beleuchtet sehr gut die Künstlerszene der 1920 er Jahre. Den Sommer 1926 verbringt F.Scott Fitzgerald mit seiner Frau Zelda und der kleinen Tochter Scottie in Südfrankreich, an der Côte d’Azur, in dem kleinen Fischerdorf Juan-les Lins. F.Scott Fitzgeralds hat sich einen größeren Erfolg seines Romanes "The Great Gatsby" erhofft. Zunächst bleibt ihm aber die Anerkennung verwehrt und ihn plagen Selbstzweifel. Seine Frau Zelda ist gesundheitlich angeschlagen und erwartet sich vom Aufenthalt im Süden Genesung. In Paris, ihrem eigentlichen Wohnort, ist das exzentrische Ehepaar für seine mondänen Partys und Alkoholexzesse bekannt. An der Côte d’Azur lassen sie sich die Beiden ganz in der Nähe des befreundeten Ehepaares Sara und Gerald Murphy nieder. Die beiden Amerikaner haben sich eine "Villa America" am Cap d‘Antibes errichtet und laden hierher die wichtigsten Künstler ihrer Zeit zu legendären Feiern ein. Die illustre Runde lockt auch Pablo Picasso, Dorothy Parker und Fernand Léger an. Auch den jungen Ernest Hemingway, den Fitzgerald, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, als Konkurrenz empfindet. Und das weniger in literarischer Sicht, sondern Fitzgerald vermisst jetzt die ihm „zustehende“ Aufmerksamkeit vergangener Sommer. Die Murphys haben Ernest Hemingway kennengelernt und sind von ihm begeistert. Dazu noch eine Schaffenskrise, dass ist zu viel für den narzisstischen Scott, er reagiert wie ein trotziges Kind, ist launisch und ungehobelt anderen gegenüber. Aber natürlich erhält er statt der erhofften erhöhten Aufmerksamkeit Unverständnis für sein Verhalten.. Eine gelungene literarische Zeitreise in die Zwanziger, man fühlt sich, als wäre man dabei gewesen. Der Schreibstil ist sehr lebendig, Emily Walton gelingt es besonders gut, die Sensibilität Fitzgeralds herauszuarbeiten. Zum Träumen auch die Naturbeschreibungen für alle die , die schon mal selbst dort waren. Den Roman "Tender is the night" werde ich jetzt auf jeden Fall lesen, und das mit einem besonderen Blickwinkel.

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Blick in die Goldenen Zwanziger
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 14.04.2016

Dieses durchgehend im Präsens geschriebene Buch katapultiert uns mitten in die „Goldenen Zwanziger Jahre“ des letzten Jahrhunderts. Die südfranzösische Küste wird von der angelsächsischen Welt als sommerliches Urlaubsziel entdeckt und mit ihnen zieht es Lebenskünstler, Maler und Schriftsteller an die damals für Engländer und Amerikaner noch günstige Gegend. Auch Scott.... Dieses durchgehend im Präsens geschriebene Buch katapultiert uns mitten in die „Goldenen Zwanziger Jahre“ des letzten Jahrhunderts. Die südfranzösische Küste wird von der angelsächsischen Welt als sommerliches Urlaubsziel entdeckt und mit ihnen zieht es Lebenskünstler, Maler und Schriftsteller an die damals für Engländer und Amerikaner noch günstige Gegend. Auch Scott. F. Fitzgerald zieht es dorthin, er schreibt an einem neuen Roman und ist trotz seines Erfolgs und Rufs als Schriftsteller zunehmend verunsichert. Den plötzliche Ruhm und Reichtum haben weder er, noch seine labile Frau Zelda verkraftet. Sie treiben in einem Sog aus Alkoholexzessen, Verschwendung, Partyrummel und Katerstimmung durch ihr Leben. Scott sieht bald voll Neid andere Schriftsteller, wie Hemingway an sich vorbeiziehen. Er kann es nicht ertragen, nicht mehr im Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit zu stehen, er zweifelt immer mehr und erträgt sich und die Welt nur noch im Alkoholrausch. Während Zelda immer weiter in ihre Depressionen abdriftet, seine finanziellen Probleme immer größer werden, gehört der Ruhm und die Aufmerksamkeit zunehmend seinen Konkurrenten, allen voran Ernest Hemingway. „Der große Gatsby“ der heute zu den Klassikern der amerikanischen Literatur gehört, ist weder finanziell, noch in der Kritik erfolgreich gewesen, diesen – in seinen Augen schmählichen Rückschlag kann er nicht verarbeiten. In diesem schmalen Buch, mehr Novelle als Roman, wird diese kurze Zeitspanne der „Roaring Twentys“ kraftvoll und lebendig beschrieben. Die Essenz dieser Stimmung findet sich in diesem Buch. Der Leser taucht ein in diese Welt aus Unbeschwertheit, Vergnügungen und künstlerischen Entfaltung. Ein kurzer Abschnitt, der aber eine neues Zeitalter einläutet, die jungen Künstler fegten wie ein Wirbelsturm durch die etablierte Kunstszene. Und doch ist schon das Ende dieser unbeschwerten, wilden Zeit zu ahnen.

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Ein sehr gut gelungenes, lesenswertes Buch, das die goldenen 20-ger an der Côte d‘Azur wieder aufleben lässt.
von Wedma am 10.03.2016

Ein kleines Büchlein. Hat es aber in sich. März 1926. F. Scott Fitzgerald sitzt in der Villa Paquita in Juan-les-Pins an der Cote d’Azur und nimmt sich vor, am Ende des Sommers ein fertiges Manuskript seines neuen Romans in den Händen zu halten. Was aus diesem Vorhaben wurde und... Ein kleines Büchlein. Hat es aber in sich. März 1926. F. Scott Fitzgerald sitzt in der Villa Paquita in Juan-les-Pins an der Cote d’Azur und nimmt sich vor, am Ende des Sommers ein fertiges Manuskript seines neuen Romans in den Händen zu halten. Was aus diesem Vorhaben wurde und wie es dazu kam, erfährt man auf den nächsten 153 Seiten. Klar, bildhaft und schonungslos wird Scott Fitzgerald und die Besonderheiten seines Charakters gezeichnet: Seine Eitelkeit und der Wunsch, stets im Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit zu sein, die ihn zu diversen seltsamen Auftritten verleiteten, darunter auch das im Titel des Buches erwähnte Beinah-Zersägen eines Kellners, sein Alkoholismus, der ihn hinderte, an dem Verlag versprochenen Manuskript ernsthaft zu arbeiten. Auch seine Rivalität zum aufgehenden Star Earnest Hemingway und Fitzgeralds Ansinnen, am sich stetig entwickelnden Erfolg von seinem jungen Freund mitzuwirken. Wie man liest, hat er auch tatsächlich Hemingways Manuskript korrigiert und kommentiert, und ihn seinem Verleger empfohlen. Scotts Frau Zelda wird auch eingehend geschildert. Im Fach Verrückte-Dinge-Anstellen steht sie ihrem Mann im nichts nach. Da fühlt man sich hin und wieder in Fitzgeralds Roman Der große Gatsby versetzt. Um Gerald und Sara Murphy dreht sich das Leben der amerikanischen Boheme an der Côte d‘Azur im Jahr 1926. Es macht einfach Spaß, auch über die jungen Menschen zu lesen, die sich ein ruhiges, erfülltes Leben auf der Sonnenseite des Lebens am Cap d‘Antibes in Südfrankreich genehmigen können, wie sie ihre Kinder erzogen, was für Interessen sie hatten, welche Künstlerfreunde sie zu all den Partys und Diskussionsrunden einluden. Pablo Picasso schaut hin und wieder vorbei, Zelda und Scott Fitzgerald gehören zu den stets geladenen Gästen und der aufgehende Stern Earnest Hemingway zieht Aufmerksamkeit aller an sich, wenn er bei Murphys auftaucht. Gut geschrieben ist das Werk, liest sich leicht und flüssig. Die goldenen 20-ger des XX Jh. an der Côte d’Azur mit ihrem gemütlich gelebten Hedonismus werden vor Augen der Leser wieder lebendig. Die Bilder der Belle Epoche und des unbeschwerten Lebens, die jungen gebildeten Leute mit all ihren Diskussionen über Gott und die Welt, kommen gut zur Geltung. Im letzten Kapitel fährt Familie Fitzgerald am 10. Dezember 1926 zurück nach Amerika. Wie es mit Murphys, Fitzgeralds, Hemingway und seinen Frauen, und manchen anderen, wie es mit den Schauplätzen wie den Hotels, Casino, Villen aus dem Jahr 1926 weiterging, wird kurz zum Schluss im Epilog dargelegt. Ein schwarzweißes Foto von Scott und Zelda vor der Villa St. Louis aus dem Jahr 1926 rundet das Werk ab. Auf der letzten Seite steht: „Bei der Recherche für dieses Buch hat die Autorin auf Briefe, Biografien, Memoiren, Tagebücher, Artikel und wissenschaftliche Publikationen zurückgegriffen. Viele davon sind nur in Antiquariaten und Archiven erhältlich.“ Ja, die aufwendige Recherche sieht man dem Ganzen auch an. Fazit: ein sehr gut gelungenes, lesenswertes Buch, das die goldenen 20-ger auf der Côte d‘Azur wieder aufleben lässt. Ich vergebe gerne 5 Sterne und eine Empfehlung für die Fans kulturgeschichtlicher Werke.

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Ein Einblick in das Leben von Francis Scott Fitzgerald
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkrath am 07.03.2016

Das Buch „Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte“, geschrieben von Emily Walton, gibt dem Leser einen Einblick in das Leben von Francis Scott Fitzgerald und seiner Frau Zelda aus der Zeit in den zwanziger Jahren als die beiden mit Tochter Scottie an der französischen... Das Buch „Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte“, geschrieben von Emily Walton, gibt dem Leser einen Einblick in das Leben von Francis Scott Fitzgerald und seiner Frau Zelda aus der Zeit in den zwanziger Jahren als die beiden mit Tochter Scottie an der französischen Küste lebten. Sein Ziel ist es dort an der Côte d’Azur an seinem neuen Roman zu arbeiten mit dem er dann endgültig zum größten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart Karriere machen möchte. Allerdings kommt er mit diesem Buch nicht wirklich weiter denn sowohl er als auch seine Frau führen dort ein exzessives Leben. Der Alkohol fließt auf den Partys in Strömen und je betrunkener Fitzgerald desto aggressiver wird er. Seine Frau Zelda zeigt mehr und mehr die Symptome einer psychischen Erkrankung. Zu der damaligen Zeit gab es an der Côte d’Azur noch nicht so viele Touristen daher waren die Künstler vorerst dort unter sich. Auf den Partys, welche meistens von den Eheleuten Sara und Gerald Murphy ausgerichtet wurden, trafen sich Leute wie Ernest Hemingway, Pablo Picasso und viele weitere Prominente. Fitzgerald kann seine Eifersucht auf Ernest Hemingway nicht verbergen, es passt ihm absolut nicht dass die Murphys diesem mehr Aufmerksamkeit schenken als ihm. Er versucht mit gemeinen Bemerkungen auf sich aufmerksam zu machen aber das gelingt ihm nur Anfangs, später wird er mehr oder weniger ignoriert. Im Alkoholrausch werden seine Gemeinheiten immer schlimmer, beinahe hätte er mal einen Kellner zersägt...... Emily Walton hat einen sehr angenehmen Schreibstil und man kann sich aufgrund der detaillierten Beschreibungen sehr schnell als Leser in die Handlung hinein versetzen. Das Buch ist aufwendig verarbeitet, das Cover passend zu den zwanziger Jahren an der Côte d’Azur gestaltet. Eine faszinierende Lektüre und aus meiner Sicht auf jeden Fall weiterempfehlenswert. Von Anfang bis zum Ende spannend zu lesen!

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Schaffenskrise eines Weltliteraten
von Jennifer aus Stadtroda am 06.03.2016

Wer die Goldenen Zwanziger und die damaligen Künstler F. Scott Fitzgerald, Ernest Hemingway, Dorothy Parker und Pablo Picasso verehrt, wird dieses Buch lieben. Es berichtet über den Sommerurlaub der genannten Bohemiens in Südfrankreich, genauer in Juan-les-Pins. Im Mittelpunkt steht Scott Fitzgerald, der sich 1926 auf den Höhepunkt seines Schaffens... Wer die Goldenen Zwanziger und die damaligen Künstler F. Scott Fitzgerald, Ernest Hemingway, Dorothy Parker und Pablo Picasso verehrt, wird dieses Buch lieben. Es berichtet über den Sommerurlaub der genannten Bohemiens in Südfrankreich, genauer in Juan-les-Pins. Im Mittelpunkt steht Scott Fitzgerald, der sich 1926 auf den Höhepunkt seines Schaffens befindet und gerade den "Großen Gatsby" veröffentlicht hat. Es werden die Sonnen- und Schattenseiten des damaligen Künstlerdaseins beleuchtet. Ob mondäne Partys, Alkoholexzesse oder exquisite Gesprächsrunden, der Leser bekommt ein gutes Gespür für die wilden Zwanziger vermittelt. Im charmanten, avantgardistisch angehauchten Plauderton lässt es sich gut von der Vergangenheit träumen. Stück für Stück wird man mit dem Verfall des genialen Schriftstellers Fitzgerald konfrontiert, der sich zeitlebens innerhalb Kunstszene als Aussätziger fühlte. Seine Freundschaft mit und seine Eifersüchteleien gegenüber Ernest Hemingway belegen Fitzgeralds Zerrissenheit. Labil, alkoholsüchtig und finanziell geschwächt kehrt er nach seinem Südfrankreichaufenthalt zurück in die Vereinigten Staaten. Und dass, obwohl er sich in Frankreich doch so wohl fühlte. Aber das französische Laissez-faire hat Spuren hinterlassen. Die Autorin Emily Walton überzeugt vor allem durch die realistisch in Szene gesetzte Verletzlichkeit von Fitzgerald. Man kann sich leicht mit dem dandyhaften Literaten treiben und mitreißen lassen. Gerade einmal 165 Seiten umfasst diese literarische Momentaufnahme. Für mich hätten es gut und gern etwas mehr Seiten sein können. FAZIT Eine gelungene literarische Zeitreise, die begeistert und viel zeitgenössisches vermittelt. Wer mehr über F. Scott Fitzgeralds Persönlichkeit erfahren möchte, sollte zu diesem kurzweiligen Roman greifen.

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Eintauchen in Südfrankreich...
von einer Kundin/einem Kunden am 04.05.2016

Eine faszinierende Zeit und spannende Persönlichkeiten versammelt Emily Walton in ihrem kleinen Schatz. Basierend auf wahren Ereignissen erzählt sie die Geschichte eines Sommers in den 20er Jahren. Fitzgerald war zu der Zeit schon ein großer Name und Hemingway ein aufstrebender Stern am Literatenhimmel. In der Villa "America" der Murphys... Eine faszinierende Zeit und spannende Persönlichkeiten versammelt Emily Walton in ihrem kleinen Schatz. Basierend auf wahren Ereignissen erzählt sie die Geschichte eines Sommers in den 20er Jahren. Fitzgerald war zu der Zeit schon ein großer Name und Hemingway ein aufstrebender Stern am Literatenhimmel. In der Villa "America" der Murphys in Antibes treffen die beiden Freunde aufeinander. Fitzgerald versucht seine Eifersucht auf den umschwärmten Hem in Alkohol und Streichen zu ertränken. Wie ein Fenster in die Vergangenheit stellt sich dieses Buch dar. Die letzte Seite wurde mit Wehmut umgeblättert...

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ein prophetischer Sommer
von LinaLiestHalt am 27.03.2016

Sommer 1926 nahe Antibes, Südfrankreich: F. Scott Fitzgerald und seine Frau Zelda verbringen die Saison mit ihren Freunden im noch unbekannten und paradiesischen Juan-les-Pines. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere steht Scott unter dem enormen Druck einen neuen großen Roman zu schreiben. Doch anstatt sich auf seine Arbeit zu konzentrieren... Sommer 1926 nahe Antibes, Südfrankreich: F. Scott Fitzgerald und seine Frau Zelda verbringen die Saison mit ihren Freunden im noch unbekannten und paradiesischen Juan-les-Pines. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere steht Scott unter dem enormen Druck einen neuen großen Roman zu schreiben. Doch anstatt sich auf seine Arbeit zu konzentrieren oder seiner Frau Beachtung zu schenken, die immer weiter in die Depression abgleitet, trinkt und feiert er zu viel. Neid, Missgunst und sein krankhaftes Aufmerksamkeitsbedürfnis lassen die Partys in immer wilderen Exzessen ausufern, sodass dieser Sommer, der ihn zum größten amerikanischen Schriftsteller seiner Zeit machen sollte, der Anfang seines Untergangs wird. Die Zeit und Atmosphäre dieses verhängnisvollen und exzessiven Sommers an der französischen Küste sind stimmungsvoll eingefangen. Überall lassen sich die Goldenen Zwanziger wiederfinden, aber auch ihr Ende erahnen. Die illustre Gemeinschaft, die die Freunde der Fitzgeralds um sich versammelt haben, sucht Ihresgleichen. Der aufstrebende Geist eines aufgeklärten, wilden und experimentierfreudigen Zeitalters bevölkert jede Party, die die Murphys veranstalten, doch Scotts zerstörerische und egoistische Haltung macht schon bald allen das Leben schwer. Diese Saison ist eine Dokumentation der Selbstzerstörung eines talentierten jungen Mannes, den Geltungsbedürfnis und mangelndes Selbstbewusstsein langsam zugrunde richten. Seine Familie zieht er mit in den Abgrund. Die Risikofreude und Aufmerksamkeitssucht sind schon erschreckend. Der Roman liest sich wie eine Chronik dieses Sommers, leider vermisse ich dabei manchmal die gefühlsmäßige Verbundenheit mit der Handlung. Eine einzige Verbundenheit bleibt: die zu den Murphys, die mit Witz und Geist eine goldene Zeit erleben und doch wenige Jahre später so ins Unglück stürzen. Was bleibt, ist der Hauch eines Zeitalters, das nun schrecklich weit entfernt und unwirklich anmutet, doch eine ganze Generation nach dem Krieg und eine ganz neue Lebensart prägte.

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Der Sommer des F. Scott Fitzgeralds in Südfrankreich
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2016

Zur Autorin: Die Autorin Emily Walton, lässt uns mit ihrem Roman über F. Scott Fitzgerald, in die Welt der Künstler, Bohemiens, der Glamour Paaren, der wilden Partys, Festen eintauchen. Wir erleben deren Alkoholexzesse, da unstete Leben, ein Leben in Reichtum, Glamour , Neid, und Eifersucht auf den anderen.Dieses Buch ist... Zur Autorin: Die Autorin Emily Walton, lässt uns mit ihrem Roman über F. Scott Fitzgerald, in die Welt der Künstler, Bohemiens, der Glamour Paaren, der wilden Partys, Festen eintauchen. Wir erleben deren Alkoholexzesse, da unstete Leben, ein Leben in Reichtum, Glamour , Neid, und Eifersucht auf den anderen.Dieses Buch ist schon mehr eine Biografie, und etwas für Leser die sich für diese Menschen , wie Ernest Hemingway, Pablo Picasso, Dorothy Parker, die Murhys interessieren. Das Leben, dieser Menschen ist sehr gut wiedergegeben, auch ihre Charaktere kommen zum Vorschein. Alles ist sehr real und Bildhaft beschrieben. Ihr Handlungsaufbau uns Schreibstil, sind sehr flüssig und fesselnd, ein Buch das die zerrissen - und Verletzlichkeit,von F, Scott Fitzgerald wiedergibt. Ein großartiges Literarisches Buch, über das man viel über das Leben der Künstler erfährt, in dem sie uns tiefe Einblicke in die Seelenleben der Protagonisten, besonders von Scott gewährt. Zum Inhalt: Sehr schön hat sie den Sommeraufenthalt der F. Scotts an der Cote Azur in Südfrankreich , in dem kleinen Fischerdorf Juan-les-Pins beschrieben. Die enge Freundschaft zu den Murhys, ihre wilde Feste und ausufernde Partys in deren Villa America.in denen der Alkohol und Champagner in Strömen fließen. Scott, ist auf dem Höhepunkt seiner Schriftstellerkarriere mit seinem Roman dem „ Großen Gastby „ , der sogar am Broadway aufgeführt wird.Er wollte hier in seiner gemieteten Villa, sein neues Buch Projekt in Angriff nehmen, aber er gerät in eine Schaffenskrise, man spürt seine Unzufriedenheit, seine Eifersucht auf seinen Freund Ernest Hemingway, einen aufgehenden Stern am Schrifftstellerhimmel. Wie es in Ehe mit Zelda kriselt es, sie kränkelnd dauernd, bekommt man mit. Beide er und Zelda führen ein unstetes Leben, beide sind hungrig nach Leben. Das Scott mit seinen schlechtem Manieren die er durch seine Unzufriedenheit und Neid an den Tag legt, kommt nicht gut bei seinen Freunden an, er übertreibt es, kein wunder das sie sich von ihm distanzieren.Es verwundert einem am Ende des Sommers nicht, das er ohne Manuskript, und Geld mit Zelda und seiner Tochter nach Amerika zurückreist. Beide er und Zelda, haben ihr Geld, nur zum Fenster rausgeworfen. Ich fand am Schluss, Sott war ein sehr verletzlicher Mann, der sich zurückgesetzt fühlte und um Anerkennung buhlte, sein Stern strahlte nicht mehr so wie am Anfang. Deshalb benahm er sich so oft daneben, allein wenn ich an den armen Kellner denke den er zersägen wollte, er wollte um Aufmerksamkeit buhlen, hier bin ich der F. Scott Fitzgerald. Eine wundervolle Zusammenfassung über das Leben von F. Scott Fitzgerald

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Der Sommer des F. Scott Fitzgeralds in Südfrankreich
von einer Kundin/einem Kunden aus Traben-Trarbach am 11.03.2016

Zur Autorin: Die Autorin Emily Walton, lässt uns mit ihrem Roman über F. Scott Fitzgerald, in die Welt der Künstler, Bohemiens, der Glamour Paaren, der wilden Partys, Festen eintauchen. Wir erleben deren Alkoholexzesse, da unstete Leben, ein Leben in Reichtum, Glamour , Neid, und Eifersucht auf den anderen.Dieses Buch ist... Zur Autorin: Die Autorin Emily Walton, lässt uns mit ihrem Roman über F. Scott Fitzgerald, in die Welt der Künstler, Bohemiens, der Glamour Paaren, der wilden Partys, Festen eintauchen. Wir erleben deren Alkoholexzesse, da unstete Leben, ein Leben in Reichtum, Glamour , Neid, und Eifersucht auf den anderen.Dieses Buch ist schon mehr eine Biografie, und etwas für Leser die sich für diese Menschen , wie Ernest Hemingway, Pablo Picasso, Dorothy Parker, die Murhys interessieren. Das Leben, dieser Menschen ist sehr gut wiedergegeben, auch ihre Charaktere kommen zum Vorschein. Alles ist sehr real und Bildhaft beschrieben. Ihr Handlungsaufbau uns Schreibstil, sind sehr flüssig und fesselnd, ein Buch das die zerrissen - und Verletzlichkeit,von F, Scott Fitzgerald wiedergibt. Ein großartiges Literarisches Buch, über das man viel über das Leben der Künstler erfährt, in dem sie uns tiefe Einblicke in die Seelenleben der Protagonisten, besonders von Scott gewährt. Zum Inhalt: Sehr schön hat sie den Sommeraufenthalt der F. Scotts an der Cote Azur in Südfrankreich , in dem kleinen Fischerdorf Juan-les-Pins beschrieben. Die enge Freundschaft zu den Murhys, ihre wilde Feste und ausufernde Partys in deren Villa America.in denen der Alkohol und Champagner in Strömen fließen. Scott, ist auf dem Höhepunkt seiner Schriftstellerkarriere mit seinem Roman dem „ Großen Gastby „ , der sogar am Broadway aufgeführt wird.Er wollte hier in seiner gemieteten Villa, sein neues Buch Projekt in Angriff nehmen, aber er gerät in eine Schaffenskrise, man spürt seine Unzufriedenheit, seine Eifersucht auf seinen Freund Ernest Hemingway, einen aufgehenden Stern am Schrifftstellerhimmel. Wie es in Ehe mit Zelda kriselt es, sie kränkelnd dauernd, bekommt man mit. Beide er und Zelda führen ein unstetes Leben, beide sind hungrig nach Leben. Das Scott mit seinen schlechtem Manieren die er durch seine Unzufriedenheit und Neid an den Tag legt, kommt nicht gut bei seinen Freunden an, er übertreibt es, kein wunder das sie sich von ihm distanzieren.Es verwundert einem am Ende des Sommers nicht, das er ohne Manuskript, und Geld mit Zelda und seiner Tochter nach Amerika zurückreist. Beide er und Zelda, haben ihr Geld, nur zum Fenster rausgeworfen. Ich fand am Schluss, Sott war ein sehr verletzlicher Mann, der sich zurückgesetzt fühlte und um Anerkennung buhlte, sein Stern strahlte nicht mehr so wie am Anfang. Deshalb benahm er sich so oft daneben, allein wenn ich an den armen Kellner denke den er zersägen wollte, er wollte um Aufmerksamkeit buhlen, hier bin ich der F. Scott Fitzgerald. Eine wundervolle Zusammenfassung über das Leben von F. Scott Fitzgerald

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Ein Sommer an der Côte D'Azur
von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2016

Es ist der Sommer 1926. F. Scott Fitzgerald verbringt ihn mit seiner Frau Zelda und seiner Tochter Scottie an der Côte d’Azur, in Juan-les-Pins. Eigentlich reisen sie schon im Frühjahr an und bleiben bis zum Beginn des Winters. Fitzgerald hofft hier, abseits der Ablenkungen und des Trubels in Paris,... Es ist der Sommer 1926. F. Scott Fitzgerald verbringt ihn mit seiner Frau Zelda und seiner Tochter Scottie an der Côte d’Azur, in Juan-les-Pins. Eigentlich reisen sie schon im Frühjahr an und bleiben bis zum Beginn des Winters. Fitzgerald hofft hier, abseits der Ablenkungen und des Trubels in Paris, Ruhe für seinen neuen Roman zu finden, aber es fällt ihm schwer, diesen zu schreiben. Da korrigiert und lektoriert er lieber „Fiesta“ von Hemingway, für den er einen Vertrag bei seinem Verleger ermöglicht hat und somit fühlt er sich verantwortlich. Andererseits ist er aber eifersüchtig auf Hemingway, vor allem, weil dieser ihm seine Rolle als beliebtester Protegé der Murphys wegzuschnappen – so empfindet Fitzgerald es zumindest und er blamiert sich mit seinem Benehmen zunehmend, vor allem, weil er mehr und mehr betrunken ist und kindische Scherze treibt, die keiner außer ihm lustig findet. Seine Frau Zelda kränkelt, in der Ehe kriselt es ab dem Spätsommer. Aber vieles ist dennoch unbeschwert und eine große Party, was vor allem dem Engagement von Sara und Gerald Murphy zu verdanken ist, die in ihrer Villa America viele illustre Gäste beherbergen in diesem Sommer, in dem Antibes noch ein Geheimtipp ist. Pablo Picasso oder Dorothy Parker kommen auch vorbei. Diese unbeschwerte Zeit geht jedoch ihrem Ende zu und Fitzgerald hat bei seiner Rückkehr sein Geld aufgebraucht und sein Buch noch nicht geschrieben. Emily Walton gelingt es wunderbar, diesen Sommer 1926 vor den Augen des Lesers erstehen zu lassen. Man liest über die unbeschwerte Zeit, fast leere Strände, eine Coctailparty nach der anderen, ein Zusammentreffen vieler Künstler. Doch droht hinter dieser Unbeschwertheit immer schon das Ende dieser Zeit. Die Autorin gibt interessante Einblicke in das Leben der Fitzgeralds, so auch die Unfähigkeit von Scott, korrekte Rechtschreibung zu beherrschen (zum Beispiel schreibt er wohl immer „Rivierra“ mit einem doppelten ‚r‘). Ein tolles Buch, das leider viel zu kurz ist.

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Das Ende der goldenen Zwanziger Mentalität
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 09.03.2016

dieses Buch ist eine Biographie. nicht die eines bestimmten Menschen (auch wenn besonderes Augenmerk auf die Fitzgeralds und die Murphys gelegt wird) sondern die Biographie eines sommers die eine Gruppe außergewöhnlicher Menschen an der Reviera verbringt ( noch bevor es angesagt war). es herrscht nicht immer eitel Sonnenschein aber so... dieses Buch ist eine Biographie. nicht die eines bestimmten Menschen (auch wenn besonderes Augenmerk auf die Fitzgeralds und die Murphys gelegt wird) sondern die Biographie eines sommers die eine Gruppe außergewöhnlicher Menschen an der Reviera verbringt ( noch bevor es angesagt war). es herrscht nicht immer eitel Sonnenschein aber so ist eben das leben. das Name Doping war echt extrem und das Buch hat mich sehr gefesselt.

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Kleines, feines Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden aus Wilhelmshaven am 06.03.2016

Ein kleines, feines Buch über eine legendären Sommer und mehr legendäre Persönlichkeiten. 1926, Mittelmeer, die Fitzgeralds und die Hemingways, Ehefrauen, Partys, Eifersucht, Liebschaften, Streitigkeiten und lange, faule Tage an menschenleeren Stränden. Dieses Buch bringt einen die goldenen 20er in Europa ins Wohnzimmer und ist deswegen ein kleiner Schatz. Auch bekommt... Ein kleines, feines Buch über eine legendären Sommer und mehr legendäre Persönlichkeiten. 1926, Mittelmeer, die Fitzgeralds und die Hemingways, Ehefrauen, Partys, Eifersucht, Liebschaften, Streitigkeiten und lange, faule Tage an menschenleeren Stränden. Dieses Buch bringt einen die goldenen 20er in Europa ins Wohnzimmer und ist deswegen ein kleiner Schatz. Auch bekommt man hier einen Einblick in das Leben zweier Männer, die heute literarische Helden sind, damals jedoch blutige Anfänger (Hemingway) und verzweifelte Angeber (Fitzgerald). Allerdings ist "klein" im Fall dieses Buches ein wichtiges Wort, es hat nämlich nur knapp 170 Seiten, was das Lesevergnügen doch sehr kurz gestaltet. Der Schreibstil ist trotz des Charakters einer Nacherzählung sehr angenehm, nur in der Mitte schwächelt das Buch ein wenig und wird zum Teil unzusammenhängend. Eine Sommerlektüre! Perfekt für den Strand! Fitzgerald empfiehlt einen Champagner dazu, Hemingway eher etwas herberes. Hier auch ein ausgesprochenes Lob an die Covergestalter!

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Der Sommer, in dem F. Scott Firtzgerald beinahe einen Kellner zersägte
von Lina aus Bremen am 30.03.2016

F. Scott Fitzgerald hat seinen Roman "der große Gatsby" veröffentlicht. Dieser wird zu einem riesen Erfolg und bringt Fitzgerald eine Menge Geld ein. Nach der ganzen Aufregung entscheidet er sich, mit seiner Frau Zelda in das kleine Dorf Juan-les-Pins an der Cote d'Azur zu reisen. Hier möchten sie den Kopf... F. Scott Fitzgerald hat seinen Roman "der große Gatsby" veröffentlicht. Dieser wird zu einem riesen Erfolg und bringt Fitzgerald eine Menge Geld ein. Nach der ganzen Aufregung entscheidet er sich, mit seiner Frau Zelda in das kleine Dorf Juan-les-Pins an der Cote d'Azur zu reisen. Hier möchten sie den Kopf frei bekommen und die Kultur kennen lernen. Beide sind sehr begeistert und können ihre Freunde Sara und Gerald Murphy davon überzeugen, mit ihren Kindern, die Sommermonate auch dort zu verbringen. Es spricht sich rum und auch Pablo Picasso und der noch unbekannte Ernest Hemingway kommen nach Südfrankreich. Fitzgerald merkt bald, dass er erstmal nichts Brauchbares zu Papier bringt und so unterstützt er Hemingway und fördert ihn in seiner Schriftstellerentwicklung. Das Leben an der Cote d'Azur feiern die Künstler ausgiebig. Der massenhafte Alkoholkonsum wird Fitzgerald zum Verhängnis und er wird bald von den anderen ausgestoßen. Auch die Probleme mit seiner Frau werden dadurch immer schlimmer. Es war interessant für mich mal einen Einblick in das Leben dieser Künstler zu bekommen. Doch zwischenzeitlich war es etwas langweilig und schwierig die Spannung zu halten. Dazu sollte man die Personen im Vorfeld ein wenig kennen, da sie nicht tiefer beschrieben werden.

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Der Sommer, in dem F. Scott Firtzgerald beinahe einen Kellner zersägte
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 30.03.2016

F. Scott Fitzgerald hat seinen Roman "der große Gatsby" veröffentlicht. Dieser wird zu einem riesen Erfolg und bringt Fitzgerald eine Menge Geld ein. Nach der ganzen Aufregung entscheidet er sich, mit seiner Frau Zelda in das kleine Dorf Juan-les-Pins an der Cote d'Azur zu reisen. Hier möchten sie den Kopf... F. Scott Fitzgerald hat seinen Roman "der große Gatsby" veröffentlicht. Dieser wird zu einem riesen Erfolg und bringt Fitzgerald eine Menge Geld ein. Nach der ganzen Aufregung entscheidet er sich, mit seiner Frau Zelda in das kleine Dorf Juan-les-Pins an der Cote d'Azur zu reisen. Hier möchten sie den Kopf frei bekommen und die Kultur kennen lernen. Beide sind sehr begeistert und können ihre Freunde Sara und Gerald Murphy davon überzeugen, mit ihren Kindern, die Sommermonate auch dort zu verbringen. Es spricht sich rum und auch Pablo Picasso und der noch unbekannte Ernest Hemingway kommen nach Südfrankreich. Fitzgerald merkt bald, dass er erstmal nichts Brauchbares zu Papier bringt und so unterstützt er Hemingway und fördert ihn in seiner Schriftstellerentwicklung. Das Leben an der Cote d'Azur feiern die Künstler ausgiebig. Der massenhafte Alkoholkonsum wird Fitzgerald zum Verhängnis und er wird bald von den anderen ausgestoßen. Auch die Probleme mit seiner Frau werden dadurch immer schlimmer. Es war interessant für mich mal einen Einblick in das Leben dieser Künstler zu bekommen. Doch zwischenzeitlich war es etwas langweilig und schwierig die Spannung zu halten. Dazu sollte man die Personen im Vorfeld ein wenig kennen, da sie nicht tiefer beschrieben werden.

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Der Sommer
von miss.mesmerized am 19.03.2016

Sommer 1926. Sein Meisterwerk bekommt nicht die Zuwendung, die er sich erträumt hat. Das Leben in Paris und der schlechte Gesundheitszustand seiner Frau Zelda führen letztlich dazu, dass Sich F. Scott Fitzgerald mit seiner Familie in dem beschaulichen Juan-les-Pins niederlässt, in unmittelbarer Nähe der befreundeten Sara und Gerald, denen... Sommer 1926. Sein Meisterwerk bekommt nicht die Zuwendung, die er sich erträumt hat. Das Leben in Paris und der schlechte Gesundheitszustand seiner Frau Zelda führen letztlich dazu, dass Sich F. Scott Fitzgerald mit seiner Familie in dem beschaulichen Juan-les-Pins niederlässt, in unmittelbarer Nähe der befreundeten Sara und Gerald, denen es wie keinem zweiten Paar gelingt, Künstler aller Art und vor allem amerikanische Expatriates an die Côte-D’Azur zu locken und dort eine illustre Gesellschaft zu bilden. Auch der noch unbekannte Ernest Hemingway ist darunter und droht Fitzgerald den Rang abzulaufen – was sich schlecht mit seiner Schaffenskrise paart. Ein Ausschnitt im Leben eines großen Autors, dem zunächst die Anerkennung verwehrt bleibt und der sich mit einer großen Krise rumschlagen muss – bezeichnend, dass diese Niederschlag in einem seiner größten Romane – „Tender is the Night“ – Niederschlag findet und dies heute als sein eigentliches Hauptwerk neben dem Gatsby betrachtet wird. Keinen schönen Einblick erhält man in den Charakter und das Verhalten Fitzgeralds, alle Allüren und Attitüden eines Künstlers offenbart er bei gleichzeitiger Vernachlässigung seiner Kunst, was schade ist, denn er hätte sicher noch mehr tolle Geschichten zu Papier bringen können. Fazit: ein kurzes Büchlein, das nur andeuten kann, was für ein Mensch sich sich hinter dem großen Autorennamen verbarg.

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