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Der Teufel von New York

Roman

(4)
Jetzt im Taschenbuch
Im New York des Jahres 1845 läuft dem jungen Polizisten Timothy Wilde auf der Strasse ein völlig verstörtes kleines Mädchen in die Arme. Es trägt ein blutdurchtränktes Nachthemd und will oder kann nicht sagen, wer es ist – und was ihm zugestossen ist. Kurz darauf findet Timothy auf einem entlegenen Gelände 19 vergrabene Kinderleichen. Es ist ein heikler Fall für die gerade gegründete Polizei: In der Stadt kursieren die wildesten Gerüchte und die politische Situation ist zum Zerreissen angespannt.
Portrait
Lyndsay Faye is also the author of The Gods of Gotham and Dust and Shadow: an Account of the Ripper Killings by Dr. John H. Watson, praised by the Conan Doyle Estate for its enthusiastic knowledge of the Sherlock Holmes canon and its rigorous attention to the grim details of the Jack the Ripper murders.
Her short story 'Colonel Warburton's Madness' was selected for inclusion in Best American Mystery Stories 2010, co-edited by Otto Penzler and Lee Child.
She resides in Manhattan with her husband.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 23.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21611-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/121/32 mm
Gewicht 344
Originaltitel The Gods of Gotham
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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hervorragender,historischer New York-(Kriminal)Roman
von einer Kundin/einem Kunden am 30.01.2016

Lohnenswerte Lektüre ist dieser spannende (Kriminal-)Roman im historischen Ambiente. Der erste Teil einer Trilogie Ãüber die Anfänge des NYPD im Jahre 1845 beginnt ruhig, überzeugt mich aber durch seine plastische Darstellungskraft und zieht auch zum Ende hin ordentlich an. Die junge Metropole New York ist wahrhaftig ein Schmelztiegel in dieser Zeit, Tausende... Lohnenswerte Lektüre ist dieser spannende (Kriminal-)Roman im historischen Ambiente. Der erste Teil einer Trilogie Ãüber die Anfänge des NYPD im Jahre 1845 beginnt ruhig, überzeugt mich aber durch seine plastische Darstellungskraft und zieht auch zum Ende hin ordentlich an. Die junge Metropole New York ist wahrhaftig ein Schmelztiegel in dieser Zeit, Tausende von irischen Auswanderern landen täglich an ihren Kais, Feuersbrünste, deren die Wehren kaum Herr werden können sowie Prostitution und Verbrechen sind an der Tagesordnung, während es Arbeit nur für die Wenigsten gibt. Hauptperson Timothy Wilde ist ein junger Ex-Barkeeper, der durch ein Großfeuer nicht nur seinen Job und sein ganzen Ersparnisse verloren, sondern auch eine entstellende Brandverletzung im Gesicht davongetragen hat. Immer noch angeschlagen bekommt er von seinem ausgefuchsten,älteren Bruder Valentine eine Anstellung bei der neu gegründeten Polizeitruppe angetragen. Zuerst nicht direkt begeistert,wird ihm der neue Job schnell wichtiger, als er es für möglich gehalten hat, vor allem nachdem ihm ein traumatisiertes ,blutbesudeltes,irisches Mädchen vor die Füße gelaufen ist. Während er versucht herauszubekommen, was passiert ist, stösst er offensichtlich in ein (politisches) Wespennest... Authentisch und nah dran,mich hat die Geschichte schnell geschluckt,auch die Verwendung der Gaunersprache Rotwelsch war sinnig eingebunden und ansonsten in einem Glossar erklärt, dieses New York ist dreckig und gemein, aber auch faszinierend, her mit dem zweiten Band "Die Entführung der Delia Wright" !

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Gebrüder Wilde
von anyways am 24.10.2015

Als Geschwisterliebe kann man die Beziehung der Brüder Valentine und Timothy Wilde nicht gerade bezeichnen, sie sind immer noch schwer traumatisiert vom Tod ihrer Eltern, die bei einem Brand vor vielen Jahren ums Leben kamen. Jeder versucht auf seine Weise mit dem Verlust umzugehen. Während der Ältere Valentine, als... Als Geschwisterliebe kann man die Beziehung der Brüder Valentine und Timothy Wilde nicht gerade bezeichnen, sie sind immer noch schwer traumatisiert vom Tod ihrer Eltern, die bei einem Brand vor vielen Jahren ums Leben kamen. Jeder versucht auf seine Weise mit dem Verlust umzugehen. Während der Ältere Valentine, als Feuerwehrmann, sich geradezu in jedes Feuer stürzt, keine Prügelei auslässt und sich hemmungslos Wein, Weib und Morphium hingibt, versucht Timothy jedem Brand aus dem Weg zu gehen und seinem Leben einen seriösen anstrich zu geben. Das gelingt ihm bis zur Feuersbrunst im Juli 1845. Danach im Gesicht durch eine unschöne Brandnarbe gezeichnet, steht er vor dem existenziellen Nichts. Seine 400 Dollar, die er sich als Barkeeper angespart hat, um seine große Liebe heiraten zu können, sind im Feuer verschmolzen, seine Bar gibt es nicht mehr. Da Val durch seinen Dienst als Feuerwehrmann auch gute Beziehungen in die Politik hat, verschafft er Tim einen Posten in der neu gegründeten Polizei, den dieser widerwillig annimmt. Doch kaum beginnt er im 6. Bezirk, ein etwas heruntergekommenes Stadtteil von New York, läuft im ein blutbesudeltes kleines Mädchen in die Arme, kurze Zeit später wird die Leiche eines Jungen gefunden, dem neben dem Blut auch die Milz fehlt, und der wie Abfall im Müll landete.Diese beiden Ereignisse sind kein Zufall! Tim nimmt die Ermittlungen auf, und sieht sich bald noch mehr grausam entstellten Kinderleichen gegenüber. Die Alt- New Yorker Bevölkerung wird, dank des „Harolds“, alsbald über die geschändeten Kinderleichen informiert, ihr ganzer Hass richtet sich jetzt gegen die irischen Einwanderer. Eine tief verwurzelte Feindseligkeit zwischen Protestanten und Katholiken bricht sich einen Damm. In dieser aufgeheizten Stimmung versucht Tim, zusammen mit der kleinen Kindermusche, den Täter zu fassen. Eins hatten alle Kinder gemeinsam, sie waren in einem Bordell tätig. Lyndsay Faye gelingt mit ihrem Erstlingswerk wirklich ein fulminanter Roman. Gefallen hat mir außerordentlich, ihr historisches Wissen und das Gespür für die Lebensweise der damaligen Bevölkerung. Ihr Roman ist auch eine Huldigung an das berühmte NYPD, obwohl es sich in der Anfangszeit eher um einen bunt zusammengewürfelten Haufen aus Raufbolden, älteren Wachtmeistern und Gestrandeten handelte und noch so gar nichts mit ihrer heutigen Berühmtheit zu tun hat. Ihre Protagonisten sind allesamt vielschichtig, mit zahllosen interessanten Charaktereigenschaften, allen voran Timothy Wilde, lediglich aus der Figur der Mercy Underhill bin ich nicht ganz schlau geworden. Originell fand ich auch das Einbringen der „Gaunersprache“. Hierbei ist mir aufgefallen, dass ich einige Begriffe durchaus kenne und auch anwende (z. Bsp. Schäks für Freund oder Liebhaber), entweder das liegt an der Übersetzung oder diese Begrifflichkeiten sind wirklich schon so alt. Dieses Buch legt einen längst vergessenen, dafür umso erschütternden Bericht über die katastrophalen Umstände der irischen Einwanderer ab. Geächtet von den Alteingesessenen, vertrieben durch Hunger und Not aus der Heimat, stranden sie an Amerikas Küste, um hier ein besseres Leben zu beginnen, unter manchmal erbarmungswürdigen Umständen. Die Hetzpredigten des Harolds, die vor jedem Kapitel stehen legen ein erschütterndes Zeugnis dar und lassen sich problemlos in die jetzige Zeit transportieren, denn gegenwärtig fürchten wir anscheinend nichts mehr als die „Sozialschmarotzer“ (ein Begriff aus der aktuellen Debatte um die gelockerten Zuwanderungen von Bulgaren und Rumänen in die EU).

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Der Teufel von New York
von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2015

New York 1845 : Einen Brand übersteht Timothy Wilde nur mit schweren Gesichtsverletzungen . Da er damit schwer weiter als Barkeeper arbeiten kann , erhält er über seinen Bruder Valentine einen Job bei der Polizei . Er begegnet einem blutverschmierten Mädchen , mit dessen Hilfe er später 19 Kinderleichen... New York 1845 : Einen Brand übersteht Timothy Wilde nur mit schweren Gesichtsverletzungen . Da er damit schwer weiter als Barkeeper arbeiten kann , erhält er über seinen Bruder Valentine einen Job bei der Polizei . Er begegnet einem blutverschmierten Mädchen , mit dessen Hilfe er später 19 Kinderleichen findet . Meine Erwartungen , die nicht so hoch waren , hat das Buch übertroffen . Ich fand die Autorin hat die düstere Athmosphäre mit einigen Problemen der damaligen Zeit gut getroffen und die wichtigsten Protagonisten sehr gut und vielschichtig gezeichnet . Der Kriminalfall war spannend . Die Gaunersprache , die die Autorin hier oft verwendet , war für mich nicht immer einfach in heutige Begriffe zu übersetzen . Da musste ich einige Male das gute Glossar durchlesen . Band 2 werde ich auch lesen .

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Fesselnde Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2015

Die Geschichte um einen scheinbar wahnsinnigen Kindermörder ist um Timothy Wilde und die neu gegründete New Yorker Polizei angelegt. " Der Teufel von New York " wird aus der Sicht von Timothy erzählt der mir sofort mit all seinen Fehlern, Ecken und Kanten sympatisch war. Die politischen, geselschaftlichen... Die Geschichte um einen scheinbar wahnsinnigen Kindermörder ist um Timothy Wilde und die neu gegründete New Yorker Polizei angelegt. " Der Teufel von New York " wird aus der Sicht von Timothy erzählt der mir sofort mit all seinen Fehlern, Ecken und Kanten sympatisch war. Die politischen, geselschaftlichen und religiösen Probleme New Yorks werden sehr anschaulich beschrieben. Durchwegs spannend war mir der Stil zu distanziert um mich durchgehend zu fesseln, bzw. habe ich mehr Thriller und wenniger historischen Roman erwartet.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ebenso spannender wie unterhaltsamer Kriminalroman aus dem New York Mitte des 19. Jahrhunderts. Die frisch gegründete Polizei bekommt es mit einem Fall von Serienmord zu tun.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Dieser tolle historische Krimi spielt in New York 1845 und geht um die Gründung der Polizei. Mit Timothy Wilde als Hauptfigur ist ein sehr spannender Auftakt einer Krimireihe!!!!

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historisch mal anders
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Historische Romane haben für mich immer das gleiche Grundgerüst: unterdrückte Frau mit speziellen (heilenden, künstlerischen, für Männer gefährlichen) Fähigkeiten verliebt sich unglücklich, durch Irrungen und Wirrungen schaffen es die beiden Liebenden am Ende zusammen zu kommen, nur um dann wieder auf dramatische Weise auseinander gerissen zu werden, worauf dann... Historische Romane haben für mich immer das gleiche Grundgerüst: unterdrückte Frau mit speziellen (heilenden, künstlerischen, für Männer gefährlichen) Fähigkeiten verliebt sich unglücklich, durch Irrungen und Wirrungen schaffen es die beiden Liebenden am Ende zusammen zu kommen, nur um dann wieder auf dramatische Weise auseinander gerissen zu werden, worauf dann die Fortsetzung in Form von Band 2 (-??) folgt. (Bei meiner Lieblingsautorin, die genau diesem Muster folgt, liegen immer um die 5 Jahre zwischen den Fortsetzungen, was die Warterei umso gemeiner macht!) Dieser Roman hier tickt anders. Dies ist ein historischer Krimi. Die frisch gegründete New Yorker Polizei findet 19 Kinderleichen. Niemand hat die Kinder je vermisst oder deren Verschwinden bemerkt. Der einzige Polizist, der den Täter nicht nur aus Prestigegründen fassen will, will eigentlich gar kein Polizist sein, stösst selbst in den engsten eigenen Reihen nur auf Widerstände und kämpft sich durch einen Sumpf aus Korruption, Fremdenhass und schlichtem Desinteresse. Lindsay Faye entführt den Leser ins Jahr 1845- eine Zeit voller Armut, in der ein Menschenleben nicht viel wert ist, ein katholisches noch weniger. Durch die Sprache- den Slang der damaligen Zeit, wird man fast in die Mitte des 19. Jahrhunderts katapultiert und möchte gar nicht mehr weg. Kein schneller Thriller, aber ein toller, spannender, vor allem HISTORISCHER Krimi!

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Die Anfänge der New Yorker Polizei
von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Wer den Film "Gangs of New York" gesehen hat, kann sich die Atmosphäre des Buches gut vorstellen. Timothy Wilde verliert bei einem verheerenden Großbrand in New York nicht nur seinen Job, sondern auch seine Ersparnisse, Teile seines Gesichts und seine ganze geplante Zukunft. Denn eigentlich wollte er Mercy Underhill... Wer den Film "Gangs of New York" gesehen hat, kann sich die Atmosphäre des Buches gut vorstellen. Timothy Wilde verliert bei einem verheerenden Großbrand in New York nicht nur seinen Job, sondern auch seine Ersparnisse, Teile seines Gesichts und seine ganze geplante Zukunft. Denn eigentlich wollte er Mercy Underhill einen Heiratsantrag machen und so sein kleines Glück finden. Doch es kommt alles anders als geplant - sein Bruder Valentine, ein charismatischer, jedem möglichen Laster verfallener Halunke, Demokrat und Feuerwehrmann- steckt ihn kurzerhand in die neugegründete New Yorker Polizei. Dort soll er seinen Dienst im irischen Viertel als Streifenpolizist tun. Als ihm ein paar Tage später ein kleines, völlig blutverschmiertes Mädchen über den Weg läuft, stolpert er über eine ungeheuerliche Mordserie, die echte politische Sprengkraft besitzt. Toll zu lesen, atmosphärisch überzeugend geschrieben.

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Mord und soziale Ungerechtigkeit im Jahr 1845
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 29.04.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Buch ist in meinen Augen einer der intelligentesten, originellsten Krimis, die ich in den letzten Jahren gelesen habe! Da kommt so viel Interessantes zusammen: Ein hochspannender, aber sehr bedrückender Kriminalfall, in dem es um kleine Kinder geht, deren Rechte vor ihrem Tod niemanden interessierten und die auf übelste... Das Buch ist in meinen Augen einer der intelligentesten, originellsten Krimis, die ich in den letzten Jahren gelesen habe! Da kommt so viel Interessantes zusammen: Ein hochspannender, aber sehr bedrückender Kriminalfall, in dem es um kleine Kinder geht, deren Rechte vor ihrem Tod niemanden interessierten und die auf übelste Art und Weise ausgenutzt wurden. Ein Einblick in die chaotische Begründung des Polizeiwesens im New York des Jahres 1845. Die lachhafte "Ausbildung" bestand aus einer kurzen Ansprache, und anscheinend konnte so ziemlich jeder Polizist werden, der sonst kein besseres Einkommen hatte und bereit war, 16 Stunden am Tag zu arbeiten... Außerdem erfährt man als Leser viel über die sozialen Brennpunkte dieser Zeit, und das unterhaltsam und kein bisschen trocken. Es sind nicht nur farbige Menschen, die beschimpft und als Untermenschen betrachtet wurden, auch die Iren galten als "weißer Abschaum" und ihr Glaube fast schon als Blasphemie. Die Einrichtung einer katholischen Schule für irische Kinder ist da zum Beispiel eine unerhörte, beinahe revolutionäre Idee! Die Geschichte wird uns von Timothy Wilde erzählt, der auch eher zufällig (und widerwillig) zum Polizeidienst kam - davor war er Barkeeper, doch dann verlor er in einer furchtbaren Feuersbrunst seine Bar, seine Wohnung und seinen Lebensunterhalt. Die Anstellung als Polizist wurde ihm von seinem älteren Bruder vermittelt, einem charismatischem Mann mit Einfluss und zweifelhafter Moral. Obwohl er sich erst sehr dagegen sträubt, stellt sich schnell heraus, dass Timothy ein wahres Naturtalent in der Verbrechensbekämpfung ist. Als Barkeeper hat er gelernt, Menschen einzuschätzen, und das kommt ihm jetzt sehr zugute. Er berichtet mit ruhiger, aber eindringlicher "Stimme" über die Geschehnisse, wobei der Autorin das Kunststück gelingt, seine Sprache einerseits passend und schlüssig für die Zeit klingen zu lassen, aber andererseits auch für moderne Leser flüssig und angenehm zu lesen. Ich fand den Schreibstil einfach wunderbar; er hat mich von der ersten Seite an mit atmosphärischen Beschreibungen und gelungenen Bildern mitten in die Geschichte hineingezogen. Auch die Übersetzerin hat großartig gearbeitet, und das kann nicht einfach gewesen sein! Denn viele Charaktere reden in der Gossensprache "Flash", die meiner Meinung nach sehr gut ins Deutsche übertragen wurde. Mir war Timothy direkt sehr sympathisch. Er ist intelligent, einfallsreich und besitzt ein intuitives Gespür für die menschlichen Abgründe, aber vor allem ist er ein mitfühlender Mann von großer Integrität und einem erstaunlichen Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeit. Auch die anderen Charaktere fand ich komplex, lebendig und gut geschrieben, allen voran die kleine "Bird", die in ihren 10 Jahren schon viel Schreckliches erleben musste, die junge Mercy Underhill, in die Timothy heimlich verliebt ist, und Timothys Bruder, mit dem ihn eine Art Hassliebe verbindet. Fazit: Ein Barkeeper wird im Jahr 1845 widerwillig für die neugegründete Polizei rekrutiert und gerät direkt mitten hinein in einen monströsen Kriminalfall, in dem Kinderprostitution und soziale Ungerechtigkeit eine traurige Rolle spielen. Ich fand das Buch großartig - spannend und fantastisch geschrieben, mit dreidimensionalen, glaubhaften Charakteren und einer Handlung mit mehr als einer unerwarteten Wendung.

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Der Teufel von New York
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg (Rhld.) am 27.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Story spielt in New York im Jahre 1845. Es handelt sich um einen historischen Kriminalroman, bei dem es um die Aufklärung von 19 Morden an Kindern geht. Der Hauptakteur Timothy Wilde gehört dank seines einflußreichen Bruders mehr oder weniger freiwillig zu den Polizisten der ersten Stunde in... Die Story spielt in New York im Jahre 1845. Es handelt sich um einen historischen Kriminalroman, bei dem es um die Aufklärung von 19 Morden an Kindern geht. Der Hauptakteur Timothy Wilde gehört dank seines einflußreichen Bruders mehr oder weniger freiwillig zu den Polizisten der ersten Stunde in New York, die aus sehr unteschiedlichen Typen zusammengesetzt ist. Timothy findet im Laufe des Buches heraus, dass Polizist zu sein seine wahre Berufung ist. Die Charaktere der Buches sind sehr vielschichtig angelegt. Es gibt bei jedem der Akteure nicht nur schwarz oder weiß, sondern auch immer Grauzonen oder dunkle Bereiche, so dass die Personen authentisch und glaubwürdig erscheinen. Was besonders auffällt ist die atmosphärisch dichte Beschreibung der Lebensumstände in New York in der Mitte des 19. Jahrhunderts, welche einen schon nach wenigen Seiten in ihren Bann zieht. Unterstützt wird das ganze noch durch die benutzte "Ganovensprache". Die wird am Ende des Buches in einem kleinen Glossar übersetzt. Das ist manchmal ein bisschen lästig und es werden durchaus nicht alle Begriffe übersetzt. Was die Vielschichtigkeit betrifft, kommt die Story auch sehr gut weg, z.B.: Probleme in New York mit den zahlreichen Einwanderern, Rassismus, eine enttäuschte Liebe des Hauptakteurs, ein Konflikt unter Brüdern, die Verflechtung von Politik und Polizei, Korruption und einige durchaus glaubwürdige und unerwartete Wendungen. Ein sehr gelungenes Buch mit hervorragender Beschreibung der Lebensumstände im New York im Jahre 1845, sehr gut entwickelten Charakteren und einem spannenden, wendungsreichen Plot.

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Teuflisch toff!
von P. rogue aus München am 27.02.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich habe dieses Jahr schon einige Bücher gelesen, die ich toll fand. Ich habe einige gelesen, die man gut und gern auch schon hätte verbrennen können, bevor sie überhaupt den Weg zu einem Verlag fanden. Aber dieses Buch ist das erste in 2014, das mich tatsächlich abgeholt und mitgenommen... Ich habe dieses Jahr schon einige Bücher gelesen, die ich toll fand. Ich habe einige gelesen, die man gut und gern auch schon hätte verbrennen können, bevor sie überhaupt den Weg zu einem Verlag fanden. Aber dieses Buch ist das erste in 2014, das mich tatsächlich abgeholt und mitgenommen hat; ich hab's nicht gelesen, ich habe es gelebt. Es hat mich von den ersten Seiten an ins Jahr 1845 katapultiert und dort bin ich geblieben und habe Timothy Wilde wie ein treuer Schatten begleitet. Ich war dabei, als er sich vorgestellt hat. Zu diesem Zeitpunkt war er noch ein Barkeeper in einer Spelunke, die Austern verkauft und Bier ausgeschenkt hat. Ich war dabei, als ein gewaltiges Feuer nicht nur diese Bar zerstörte, sondern auch sein Haus und sein Geld und seine Hoffnung, die faszinierende Miss Mercy Underhill zu ehelichen, den Flammen zum Opfer fielen. Ich war dabei, als er verletzt und im Gesicht vernarbt erwachte und vor den Trümmern seines Lebens stand und ich war dabei, als sein älterer Bruder Valentine ihn bei der neugegründeten Polizeitruppe von New York unterbrachte. Ich war dabei, als er seine 16-Stunden-Dienste antrat und ich war dabei, als er mitten in der Nacht über ein kleines, über und über mit Blut besudeltes Mädchen stolperte, und ich war noch immer dabei, als er 19 kleine Kinderleichen außerhalb auf einem Feld fand und anfing, Ermittlungen anzustellen. Ich konnte die Kloake in den Armenvierteln New Yorks riechen, konnte die Verzweiflung der Ärmsten der Armen geradezu schmecken, war mittendrin in dem politisch aufgeheizten Sommer von 1845, als sich verhungernde Iren und amerikanische Einwohner bis zum Tode prügelten, als Feuerwehrleute gleichzeitig die politischen Treiber der Demokraten waren, und mir wurde vor Entsetzen anders, als ich über all die Kinder las, die schon in jungen und noch jüngeren Jahren ihre Körper verkauften (mussten!), um irgendwie über die Runden zu kommen. Ich habe dieses Buch inhaliert, war fasziniert von den Charakterzeichnungen der Protagonisten, von den Verhältnissen in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Moloch New York, das einst Gotham genannt wurde vom Schriftsteller Washington Irving. Die Autorin hat eine unglaublich mitreißende Art, die Geschehnisse zu beschreiben, ein Bild in 3D und Schmutz und Gelächter und Tod und Verzweiflung zu zeichnen. Ich war mittendrin statt nur dabei und auch wenn ich nicht weiß, was es über mich aussagt, dass ich alle Worte aus der Gaunersprache völlig ohne das Glossar am Ende des Buches verstanden habe, so weiß ich doch eines, und das als Fazit: Mein persönliches Buch des Jahres. Absolute und völlige Leseempfehlung!

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Packend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 29.07.2014
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Nachdem ich einmal zu lesen angefangen hatte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Sehr spannende Geschichte und vor allem wirklich gut geschrieben!

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Toller Debütroman
von Petra Donatz am 19.05.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung Die Story New York Mitte des 19 Jahrhunderts Die Stadt wir von Irischen Auswanderern überrannt. Die Lebensbedingungen der einfachen Bevölkerung sind schlecht. Unachtsamkeiten können Brände auslösen, der ganze Stadtviertel zum Opfer fallen. Diese Erfahrung muss auch Timothy Wilde machen, nicht nur seine Wohnung und seine Ersparnisse werden Opfer der... Meine Meinung Die Story New York Mitte des 19 Jahrhunderts Die Stadt wir von Irischen Auswanderern überrannt. Die Lebensbedingungen der einfachen Bevölkerung sind schlecht. Unachtsamkeiten können Brände auslösen, der ganze Stadtviertel zum Opfer fallen. Diese Erfahrung muss auch Timothy Wilde machen, nicht nur seine Wohnung und seine Ersparnisse werden Opfer der Flammen auch seine Arbeitsstelle. Sein Bruder verschafft ihm zu einem Posten bei der im Aufbau befindlichen Polizeitruppe. Als er eines Nacht auf ein kleines blutverschmiertes Mädchen trifft, führt ihn das später an einem Ort an dem seit mehreren Jahren Kinderleichen verscharrt wurden. Timothy Ermittlungen führen ihn in ein Stadtbekanntes Bordell, als er auf einen Arzt trifft, nimmt der Fall eine ganz andere Wendung. Der Schreibstiel Das Geschichte wird aus der Sicht des Timothy Wilde erzählt, wenn Timothy mit seinem Bruder, oder mit Leuten von der Straße redet kommen Begriffe aus der Gaunersprache (Flash) vor. Im Anhang des Buches befindet sich ein Glossar dazu, bei den meisten Wörtern kommt man aber auch so darauf. Die Charaktere Neben Timothy spielen eine ganze Reihe Charaktere mit, diverse Personen und Institutionen sind historisch belegt ,so zum Beispiel Timothy Boss George Washington Matsell, der auch ein Lexikon der Gaunersprache geschrieben hat. Mein Fazit Ich habe am Anfang ein wenig gebraucht bis die Geschichte mich gepackt hat, die Autorin schafft es sehr schön das Leben und die Situation in der Aufstrebenden Großstadt New York zu beschreiben. Man erfährt viel historische über das Leben in der Aufsteigen Metropole die bereits 1850 einen halbe Millionen Einwohner zählte. Mit Timothy Wilde hat sie einen Sympathischen Helden geschaffen, es sollen wohl weiter Teile folgen. Ich war begeistert als das Buch eine ganz andere Wendung nahm als man als Leser wohl erwartet hätte. Ich freue mich auf weitere Teile und vergebe 5 von 5 Sternen

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Packend erzählt - mehr davon
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 09.05.2014
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Vor dem Hintergund einer Kriminalgeschichte beschreibt die Autorin das New York um 1845 so plastisch und ungeschönt, dass man sich in diese Zeit zurückversetzt fühlt. Das der "Ermittler" Timothy Wilde durch die Geschehnisse immer wieder mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert wird, bringt einem die Person so nah wie einen... Vor dem Hintergund einer Kriminalgeschichte beschreibt die Autorin das New York um 1845 so plastisch und ungeschönt, dass man sich in diese Zeit zurückversetzt fühlt. Das der "Ermittler" Timothy Wilde durch die Geschehnisse immer wieder mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert wird, bringt einem die Person so nah wie einen guten Freund. Er hat seine Eltern sehr jung verloren. Geblieben ist ihm nur sein Bruder Val, doch das Verhältniss der beiden Brüder ist alles andere als ungetrübt. Dann ist da noch Mercy Underhill, mit der Timothy eine besondere Freundschaft verbindet, aus der er gern weit mehr machen würde. Mit jeder Seite wird es schwerer das Buch aus der Hand zu legen. Man möchte wissen, was ist mit den toten Kindern geschehen, wie entwickelt sich das Verhältnis der Brüder zueinander, was wird aus der Liebe zu Mercy, wie sieht das Schicksal für die kleine Bird aus. Von der ersten bis zu letzten Seite hervorragende Unterhaltung, Geschichte zum Anfassen. Zum Glück wird die Geschichte um Timothy Wilde weitergehen. Schade nur, dass die Fortsetzung noch nicht in Deutsch erhältlich ist.

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New York 1845
von einer Kundin/einem Kunden am 07.03.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Nachdem der Barkeeper Timothy Wilde bei einem verheerenden Brand alles verloren hat, gibt er dem Drängen seines Bruders Valentine nach und schließt sich der neu gegründeten New Yorker Polizei an. "Wer der Partei treu ergeben oder gar ein guter Wachmann war, durfte einen Kupferstern tragen. Wer aussah, als hätte... Nachdem der Barkeeper Timothy Wilde bei einem verheerenden Brand alles verloren hat, gibt er dem Drängen seines Bruders Valentine nach und schließt sich der neu gegründeten New Yorker Polizei an. "Wer der Partei treu ergeben oder gar ein guter Wachmann war, durfte einen Kupferstern tragen. Wer aussah, als hätte er schon mit bloßen Händen einen Kerl erwürgt und auch keine Scheu, das noch ein zweites Mal zu tun, der durfte sich Captain nennen." Der gutherzige und feinfühlige Timothy ist zurecht mehr als skeptisch, was seine berufliche Zukunft angeht. Als ihm jedoch gleich bei einem seiner ersten Streifengänge die kleine, völlig verstörte und blutüberströmte Bird in die Arme läuft und er durch sie bald darauf auf neunzehn vergrabene Kinderleichen stößt, entdeckt er seine Berufung. Wie sich Tim in dem Armenviertel Five Point, in dem die Feindschaft zwischen den bitterarmen katholisch-irischen Einwanderern und den alteingesessenen Protestanten ständig zu eskalieren droht, auf Mördersuche begibt ist unglaublich spannend erzählt. Der historische Hintergrund ist hochinteressant. Ein erstklassiger Roman!

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Ein großartiges historisches Bild dieser Stadt
von Silke Schröder aus Hannover am 05.03.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Lyndsay Faye entführt uns in ihrem ersten Krimi in das New York des Jahres 1845. Und “Der Teufel von New York” zeichnet ein großartiges Bild dieser Stadt, dem größten urbanen Schmelztigel des damaligen Amerikas. Zehntausende Deutsche, Italiener und Engländer hatten sich im ehemaligen “Niew Amsterdam” angesiedelt, und nun fürchteten... Lyndsay Faye entführt uns in ihrem ersten Krimi in das New York des Jahres 1845. Und “Der Teufel von New York” zeichnet ein großartiges Bild dieser Stadt, dem größten urbanen Schmelztigel des damaligen Amerikas. Zehntausende Deutsche, Italiener und Engländer hatten sich im ehemaligen “Niew Amsterdam” angesiedelt, und nun fürchteten sich alle vor der Armut der Iren, die ab 1845 wegen der “Irish potato famine”, also der Kartoffelfäule und der darauffolgenden Hungersnot in Scharen ihre Heimat verließen. So kam es zu zahlreichen blutigen Auseinandersetzungen und Revierkämpfen zwischen den einzelnen Gruppen, gerade in Elendsvierteln wie dem berüchtigten Five Points. Mit der daraufhin eingeleiteten Gründung der New Yorker Polizei 1845 setzt auch Lyndsay Fayes Geschichte an. Mit ihrem ebenso sympathischen wie umsichtigen Ich-Erzähler Timothy Wilde schafft sie den Prototyp des ermittelnden Detectives, der versucht, in diesem Chaos für „courtesy, professionalism and respect“ (Höflichkeit, Professionalität und Respekt - noch heute der Leitspruch des NYPD) zu sorgen. Ein spannender historischer Krimi, der viel über die damaligen New Yorker Verhältnisse zu berichten weiß. Mehr davon!!!

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Dieser Teufel ist unsterblich
von guybrush am 02.03.2014
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Timothy Wilde hat als Kind seine Eltern im Feuer verloren. Seit er 17 ist, schlägt er sich als Barmann durchs Leben. Als er 1845 bei einem Großbrand in New York sein gesamtes Hab und Gut verliert und nur mit entstelltem Gesicht den Flammen entkommt, steht er vor dem Nichts.... Timothy Wilde hat als Kind seine Eltern im Feuer verloren. Seit er 17 ist, schlägt er sich als Barmann durchs Leben. Als er 1845 bei einem Großbrand in New York sein gesamtes Hab und Gut verliert und nur mit entstelltem Gesicht den Flammen entkommt, steht er vor dem Nichts. Widerwillig nimmt er den Job an, den ihm sein Bruder besorgt und wird Mitglied der soeben gegründeten ersten Polizei von New York. Das NYPD ist zunächst ein zusammengewürfelter Haufe von zwielichtigen Gestalten, von den meisten Bürgern nicht gern gesehen. Als Timothy über ein kleines blutüberströmtes Mädchen stolpert, geraten die Dinge aus den Fugen. Er beginnt in dem Fall Nachforschungen anzustellen und entdeckt die Gräber von 19 Kinderleichen, die alle kreuzförmig aufgeschnitten sind. Polizeichef John Washington Matsell erkennt, welch genialen Ermittler er in seiner Truppe hat und überträgt Timothy den brisanten Fall. Das ist die Geschichte im Vordergrund. Im Hintergrund aber tobt in New York ein ganz anderer Krieg. In Scharen überschwemmen die Iren, die vor dem Hungertod im eigenen Land flüchten, die Stadt. Das bringt die üblichen Probleme, wie bittere Armut, Prostitution, katastrophale hygienische Zustände und die damit einhergehenden Krankheiten mit sich. Noch schlimmer aber ist der Hass gegen die Fremden und deren Religion, den Katholizismus. Dieses Buch ist großartig. Brillant recherchierte historische Fakten in eine Geschichte verpackt, die so spannend ist wie ein Krimi, so anrührend wie ein Drama und so gefühlvoll wie ein Liebesroman. Mit einer fast unheimlichen Sogwirkung wird man in die Geschehnisse hinein gezogen und von der Geschichte mitgerissen. Ein großes Lob auch an die Übersetzerin, die versucht hat, die Gaunersprache „Flash“ ins Deutsche zu übersetzen. Ein Glossar befindet sich am Ende des Buches. Die Personen, allen voran Timothy Wilde, seine Freundin Mercy, sein Bruder Val und die kleine Bird sind so lebendig und glaubhaft, als wären es gute Bekannte. Es ist Lyndsay Faye gelungen den historisch belegte Polizeichef John Washington Matsell sehr charismatisch und überzeugend darzustellen und auch den wahrscheinlich ersten Forensiker, den Holländer Piest, fand ich großartig. Alle Figuren sind verständlich charakterisiert und alle Motive kann man nachvollziehen. Das ist eine grandiose Leistung, hier kennt sich jemand mit den Höhen und Tiefen der menschlichen Charaktere nicht nur sehr gut aus, sondern kann das auch noch den Lesern unterhaltsam vermitteln. Am meisten hat es mich aber beeindruckt, wie es Lyndsay Faye gelungen ist, ein so brisantes und leider immer noch aktuelles Thema in einen historischen Roman zu verpacken. Denn der Teufel von New York ist immer noch lebendig. Er wirft sich nur in jeder Generation ein anderes Mäntelchen über, sammelt neue Anhänger um sich und macht einfach weiter, wie gehabt. Fazit: Ein wirklich tolles Buch von einer bemerkenswerten Autorin.

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Sehr zu empfehlen
von Janina aus Bad Abbach am 25.02.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Als Timothy Wilde seinen Job als Barmann und sein gesamtes Erspartes bei einem großen Brand verliert ist er auf die Hilfe seines Bruders angewiesen. Val organisiert ihm einen Job als Streifenpolizist bei der gerade geründeten Polizei. Der Job macht Tim keinen Spaß kurz bevor er jedoch alles wieder hinwirft... Als Timothy Wilde seinen Job als Barmann und sein gesamtes Erspartes bei einem großen Brand verliert ist er auf die Hilfe seines Bruders angewiesen. Val organisiert ihm einen Job als Streifenpolizist bei der gerade geründeten Polizei. Der Job macht Tim keinen Spaß kurz bevor er jedoch alles wieder hinwirft gerät er an ein kleines Mädchen das ein von Blut triefendes Nachthemd trägt. Er nimmt sich ihrer an und versucht herauszufinden wo sie herkommt und was mit ihr passiert ist. Dabei stößt er auf ein jahrelanges und zugleich erschreckendes Geheimnis. Er findet am Stadtrand 19 begrabende Kinderleichen. Fortan beschließt er diesen Fall aufzuklären, was ihm auch gelingt. Das Buch ist mein erster historischer Roman den ich gelesen habe und ich bin hellauf begeistert. Es beschreibt die Entstehung der New Yorker Polizei und die damit verbundenen politischen Unruhen, sowie den Zulauf von Massen an irischen Einwanderern. Die Autorin beschreibt die Story aus der Sicht des Timothy Wilde, wodurch man sich gut in ihn hineinversetzen kann. Die Charaktere sind typisch für das Jahr 1845 beschrieben. Es wird auch von der für diese Zeit typischen Straßensprache dem sogenannten „Flash“ erzählt, dabei muss man sich als Leser jedoch ein wenig anstrengen um diese zu verstehen. Alles in allem finde ich es sehr gut gelungenen und kann nur jedem Empfehlen dieses Buch lesen. Ich freue mich schon auf einen weiteren Fall von Timothy Wilde.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Gut gemachter historischer Kriminalroman.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Gelungener Einstand einer leider nur dreibändigen Reihe. Die sympathischen Hauptfiguren wachsen einem schnell ans Herz. New York war immer schon ein Moloch.

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