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Der Tote am Gletscher

Ein Fall für Commissario Grauner

(4)
Alpenkulisse, italienisches Flair und ein raffinierter Fall – ein Muss für alle Südtirol-Fans
Nachts auf dem Gletscher, da gehört der Mensch nicht hin. Da sind nur die Geister der Toten und der Sturm und der Schnee. Trotzdem entdeckt Skipisten-Toni im Dezember hoch oben ein seltsames Licht – und wenig später die Leiche eines Einsiedlers. Mit einer Pfeilspitze in der Schulter. Fast am selben Ort, an dem viele Jahre zuvor Ötzi, die weltberühmte Steinzeitmumie, gefunden wurde, die mittlerweile im Bozener Museum liegt. Ebenfalls von einer Pfeilspitze durchbohrt. Commissario Grauner, der an manchen Tagen lieber nur »Viechbauer« wäre, macht sich im tief verschneiten Schnalstal an die Ermittlungen. Unterstützt wird er von Saltapepe, seinem jungen Ispettore aus Neapel, der noch immer nicht versteht, was die Einheimischen an den Bergen finden. Zwischen Dorfintrigen, wortkargen Bewohnern, glühweinseligen Touristen, den kriminellen Machenschaften eines Skiliftunternehmers und kuriosen Ötzi-Spuren entwickelt sich ein hochspannender Fall, der weit in die Vergangenheit führt und die Ermittler vor immer neue Rätsel stellt.
Rezension
»Ein starkes Debüt, das hoffentlich bald fortgesetzt wird.«
Portrait
Lenz Koppelstätter, Jahrgang 1982, ist in Bozen geboren und in Südtirol aufgewachsen. Nach dem Studium der Politik in Bologna und der Sozialwissenschaften in Berlin absolvierte er in München die Deutsche Journalistenschule. Als Autor und Medienentwickler arbeitet er für zahlreiche renommierte Verlage, Magazine und Zeitungen. »Der Tote am Gletscher – Ein Fall für Commissario Grauner« war sein erstes Buch und ein grosser Erfolg bei Lesern und Presse.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783462309744
Verlag EBook by Kiepenheuer&Witsch
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Kundenbewertungen


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Der Tote am Gletscher
von einer Kundin/einem Kunden aus Kirchzarten am 03.11.2016

Ein spannender Krimi mit viel Lokalkolorit. Wer auch noch den Vinschgau und seine Bewohner kennt und mit der dortigen Mundart einigermaßen vertraut ist findet viele eigene Erlebnisse wieder. Das Buch ist empfehlenswert verbindet Spannung mit guter Beschreibung von Land und Leuten

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Lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2015

Ein Fall für Commissario Grauner Dieser Krimi spielt in Südtirol. Eine Leiche wird entdeckt unweit von jener Stelle, wo Jahre zuvor Ötzi die Steinzeitmumie gefunden wurde. Der Commissario Grauner und sein Kollege Saltapepe ermitteln. Dieser Krimi ist sehr spannend und gut konstruiert und auch ein bisserl witzig. Interessante Ermittler und... Ein Fall für Commissario Grauner Dieser Krimi spielt in Südtirol. Eine Leiche wird entdeckt unweit von jener Stelle, wo Jahre zuvor Ötzi die Steinzeitmumie gefunden wurde. Der Commissario Grauner und sein Kollege Saltapepe ermitteln. Dieser Krimi ist sehr spannend und gut konstruiert und auch ein bisserl witzig. Interessante Ermittler und der Autor lüftet das Geheimnis um den Mörder erst auf den letzten paar Seiten. Toll! Hoffentlich kommt bald neuer Lesestoff von diesem Autor!

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Der Tote am Gletscher
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 23.08.2015

Lenz Koppelstätter hat einen neuen Commissario ins Leben gerufen und, wie ich finde, mit seinem Krimi-Debüt gleich ins Schwarze getroffen. Commissario Grauner ermittelt in Südtirol und hat es nicht immer leicht, mit den Eigenheiten der dortigen Bewohner zurechtzukommen. Noch schwerer fällt dies seinem neu ins Team gekommenen Ispettore Saltapepe,... Lenz Koppelstätter hat einen neuen Commissario ins Leben gerufen und, wie ich finde, mit seinem Krimi-Debüt gleich ins Schwarze getroffen. Commissario Grauner ermittelt in Südtirol und hat es nicht immer leicht, mit den Eigenheiten der dortigen Bewohner zurechtzukommen. Noch schwerer fällt dies seinem neu ins Team gekommenen Ispettore Saltapepe, der aus Neapel nach Bozen versetzt wurde, der die Sprache der Einheimischen nur schwer versteht und der lieber am Meer als in den Bergen lebt. Den beiden Ermittlern fällt es zunächst ziemlich schwer, miteinander auszukommen. Ausgerechnet kurz vor Weihnachten gibt es einen Toten am Gletscher. Pisten-Toni, der die Nacht auf dem Berg verbringen wollte, entdeckt in der Dunkelheit einen Mann, der etwas in einer Gletscherspalte entsorgen will. Er wird niedergeschlagen, und der Fremde entkommt mit der Pistenraupe. Dann entdeckt Toni den Toten. Die Polizei wird zu Hilfe gerufen, und einer der Bergretter erkennt in dem Toten den Sattler Peppi, der im ganzen Umkreis als Einsiedler bekannt war. Der Fundort des Toten liegt ganz in der Nähe des damaligen Fundortes von Ötzi. Was hat das eine mit dem anderen zu tun, und wer trachtete einem Einsiedler nach dem Leben? Getötet wurde er mit einer Pfeilspitze, die ihm im Hals steckt. Commissario Grauner stößt bei den Einheimischen auf eisiges Schweigen. Im Dorf hat jeder so sein Geheimnis und nur einer das Sagen, der Bürgermeister, vor dem alle eine höllische Angst haben. Mit viel Fingerspitzengefühl geht Commissario Grauner vor und muß seinen Ispettore immer wieder mal zurückpfeifen, weil dieser im Umgang mit den Einheimischen allzu forsch ist. Es ist erstaunlich, was bei den Ermittlungen alles zutage tritt. Motive hätten einige, aber zum Schluß ist alles anders als gedacht. Commissario Grauner ist ein sympathischer Ermittler, der in seinem zweiten Beruf auch noch "Viechbauer" ist und mit seiner Familie auf dem Graunerhof lebt. Daß die Familie dort zu guter Letzt auch noch in Ruhe Weihnachten feiern kann, gibt der Geschichte ein versöhnliches Ende. Mir hat das Buch gut gefallen, sowohl die Beschreibung der Protagonisten als auch der Eigenheiten der Einheimischen mit all ihren Geheimnissen, denen beizukommen für den Commissario nicht immer einfach war. Ich hoffe, Commissario Grauner bekommt bald wieder einen neuen Fall, in dem er ermitteln darf.

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Wer ist denn schon ganz normal
von einer Kundin/einem Kunden am 17.08.2015

Commissario Johann Grauner kann Bürgermeister nicht leiden, die den Staatspräsidenten mimen. Ebenso wenig Dorfsheriffs, die einen auf Alpen-Charles-Bronson machen. Und von Rom lässt sich ein Südtiroler schon gar nichts sagen. Erkenntnis: Der Weg ist der Weg, und wenn der Weg zu Ende ist, bist du am Ziel.

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Ötzi 2.0 ???
von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Unweit der Fundstelle der bekanntesten Tiroler Leiche findet der „Pisten-Toni“ einen leblosen Mann. Die „Spusi“ vor Ort muss schnell feststellen, nicht nur der Fundort ist fast identisch, auch die Todesursache gibt Rätsel auf. Denn ebenso wie bei der Eismumie steckt eine Pfeilspitze im Hals des Toten. Im Gegensatz... Unweit der Fundstelle der bekanntesten Tiroler Leiche findet der „Pisten-Toni“ einen leblosen Mann. Die „Spusi“ vor Ort muss schnell feststellen, nicht nur der Fundort ist fast identisch, auch die Todesursache gibt Rätsel auf. Denn ebenso wie bei der Eismumie steckt eine Pfeilspitze im Hals des Toten. Im Gegensatz zu Ötzi ist dieser jedoch noch nicht lange tot, die Pfeilspitze aber schon sehr alt. Den südtiroler Commissario Grauner und sein Gehilfe Ispettore Saltapepe aus Neapel führen die Ermittlungen ins Bozener Museum, in dem der berühmte Steinzeiter seit seinem Fund vor Jahren hinter Schutzglas liegt. Die beiden sehr gegensätzlichen Ermittler, der eher eigenbrödlerische nebenberufliche Viehbauer und der durch und durch italienische Städter, sind bei den nicht immer ungefährlichen Untersuchungen ein effektives und sympathisches Gespann. Mit jeder Erkenntnis wird der Fall suspekter und die mürrischen und intriganten Dorfbewohner sind nicht immer hilfreich. Ein spannender südtiroler Gletscherkrimi. Das Hörbuch, gelesen von Markus Völlenklee, kann ich wärmstens empfehlen. Tolle Stimme, passt sehr gut. Optimal als Unterhaltung und „Abkühlung“ für die Fahrt über´n Brenner in den Urlaub! Lesetipps- live- Empfehlung 19.7.2016

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Der Tote am Gletscher
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der Pistenarbeiter Toni sieht im Sturm ein Licht auf dem Gletscher und fährt hinauf, um ggfs einem hilflos herumirrenden Menschen zu Hilfe zu eilen. Als er sieht, wie eine Leiche abgeladen wird, Gerät er selbst in Gefahr. Kommissar Grauner und sein Assistent Saltapepe fangen an zu ermitteln. Der Autor... Der Pistenarbeiter Toni sieht im Sturm ein Licht auf dem Gletscher und fährt hinauf, um ggfs einem hilflos herumirrenden Menschen zu Hilfe zu eilen. Als er sieht, wie eine Leiche abgeladen wird, Gerät er selbst in Gefahr. Kommissar Grauner und sein Assistent Saltapepe fangen an zu ermitteln. Der Autor nimmt sich viel Zeit, sowohl die Südtiroler Landschaft wie auch die Südtiroler zu schildern, und auch der Kommissar und sein Assistent werden ausführlich geschildert. Stellenweise stockt hier das Lesevergnügen, allerdings führt diese Verlangsamung dazu, das man als Leser meint, sich tatsächlich in der Langsamkeit des geschilderten Bergtales zu befinden. Die Verknüpfung eines fiktiven Kriminalfalles mit dem real existierenden Ötzi ergibt einen guten Krimi, und auch die Lösung ist logisch und erst spät erkennbar. Wohltuend ist, das Grauner und Saltapepe gegensätzliche Ermittlungsansätze haben, jedoch nie gegeneinander arbeiten sondern sich ergänzen, und der kulturelle Hintergrund von beiden als Erklärung für das gegensätzliche Arbeiten immer wieder erläutert wird. Auch das Cover ist ansprechend. Ich hoffe, das der Autor seinen beiden Protaginisten noch weitere Kriminalfälle angedeihen lässt.

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Ein sensationelles Debüt, nicht nur für Krimiliebhaber!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 25.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich bin begeistert! Das Debüt des Autoren Lenz Koppelstätter bildet zugleich den Auftakt einer Krimireihe um das Südtiroler Urgestein Commissario Grauner und den jungen, italienischen Ispettore Saltapepe. Allein sein Name brachte mich zum Schmunzeln. Die Geschichte in "Der Tote am Gletscher" dreht sich um einen Toten, der am Gletscher aufgefunden wird... Ich bin begeistert! Das Debüt des Autoren Lenz Koppelstätter bildet zugleich den Auftakt einer Krimireihe um das Südtiroler Urgestein Commissario Grauner und den jungen, italienischen Ispettore Saltapepe. Allein sein Name brachte mich zum Schmunzeln. Die Geschichte in "Der Tote am Gletscher" dreht sich um einen Toten, der am Gletscher aufgefunden wird und dessen Mord erstaunlich viel mit der vor Jahren beinahe am selben Ort gefundenen Steinzeitleiche Ötzi gemein hat. Unerwartete, überraschende Wendungen in einer raffinierten Geschichte, bezaubernd gezeichnete Charaktere und Protagonisten zum Liebhaben sorgen für absoluten Lesegenuss! Spaß an diesem Buch werden auf alle Fälle alle Südtirol- und Krimiliebhaber haben und auch die Leser, die wie ich nur ganz selten einen Krimi zur Hand nehmen, werden in den Sog dieses Buches geraten. Südtirol ist landschaftlich und menschlich sensationell dargestellt. Vielleicht kein Buch für den Sommer, spielt die Geschichte doch vor Weihnachten in Schnee und Eis und dennoch hat sie mich an Sommertagen nicht mehr Loslassen können. Bis zu Letzt ist mir unklar gewesen, wer der Mörder des Toten ist. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so hochspannend war es. Gleichzeitig zum Toten am Gletscher werden Geschehnisse aus der Vergangenheit des Ermittlerduos angedeutet, die sich hoffentlich mit jedem Fall der Beiden ein wenig mehr lösen werden. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten und möchte dringend mehr von Commissario Grauner und Ispettore Saltapepe lesen! Sehr süß fand ich auch die "Minigletscher", die innerhalb eines Kapitels einen Szenenwechsel verdeutlichen sollten.

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Ötzi Mord
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 03.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nachts am Gletscher da ist man nicht, da hat man nicht zu sein. Vor allem nicht im Winter wenn es stürmt oder schneit. Doch genau das ist es was Skipisten Toni am liebsten hat. Eines Nachts jedoch stolpert er fast über die Leiche des Einsiedlers Sattler. Er wird niedergeschlagen... Nachts am Gletscher da ist man nicht, da hat man nicht zu sein. Vor allem nicht im Winter wenn es stürmt oder schneit. Doch genau das ist es was Skipisten Toni am liebsten hat. Eines Nachts jedoch stolpert er fast über die Leiche des Einsiedlers Sattler. Er wird niedergeschlagen und muß zu Fuß den Berg hinunter rennen. Mit diesem spannenden Prolog beginnt dieser Regional Krimi aus Südtirol. Fast wie Ötzi der vor rund 25 Jahren in dieser Gegend von Wanderern gefunden wurde liegt Sattler mit einem historischen Pfeil im Hals tot am Gletscher. Das ungleiche Ermittler Duo Commissario Grauner, Südtiroler und nebenbei noch Viechbauer und der aus Neapel versetzte Ispettore Claudio Saltapepe beginnen mit den Ermittlungen und tauchen immer tiefer in die Vergangenheit ein bis sie ein eisiges Geheimnis lösen können und mit einem großen Showdown am Weihnachtsabend den Mörder überführen können. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Gauner und von Saltapepe erzählt. Dabei kommt der Lokalkolorit von Südtirol, diesem Stück Land zwischen Österreich und Italien gut rüber. Saltapepe versteht dieses Alpending nicht, ist er doch mit ganzen Herzen Neapolitaner der sich am liebsten als Mafia Jäger einen Ruf machen will und Grauner der seine Ofenbank liebt und lieber als Viechbauer sein Geld verdienen möchte. Der eine isst um 12 Uhr Mittags bodenständige Hausmannskost, der andere nie vor 13 Uhr italienische Spezialitäten. Der Roman hat zwar ein paar Längen aber durch die teilweise humorigen Szenen und Beschreibungen der Südtiroler Kultur bleibt das Buch durchweg interessant. Ich bin gespannt ob es noch Fortsetzungen mit diesem unterschiedlichen Ermittler Duo geben wird die ich gerne lesen möchte.

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Südtirol-Krimi
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 01.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Leseeindrücke: In einer stürmischen Vorweihnachtsnacht entdeckt der Skipisten-Toni die Leiche des Einsiedlers Peppi Sattler. Der Tote hat eine Pfeilspitze im Hals, und wird ungefähr da aufgefunden wie seinerzeit die Gletschermumie Ötzi. Der Leichenfund ruft Commissario Johann Grauner und seinen neuen Kollegen Saltapepe aus Neapel auf den Plan. Zwischen wortkargen... Leseeindrücke: In einer stürmischen Vorweihnachtsnacht entdeckt der Skipisten-Toni die Leiche des Einsiedlers Peppi Sattler. Der Tote hat eine Pfeilspitze im Hals, und wird ungefähr da aufgefunden wie seinerzeit die Gletschermumie Ötzi. Der Leichenfund ruft Commissario Johann Grauner und seinen neuen Kollegen Saltapepe aus Neapel auf den Plan. Zwischen wortkargen Einheimischen, Dorfintigen und kuriosen Ötzi-Spuren wird dies kein einfacher Fall werden? Mit "Der Tote am Gletscher" hat Lenz Koppelstätter einen packenden Regionalkrimi geschaffen, der mich begeistert und gefesselt hat. Gerade der Südtiroler Lokalkolorit hat mir sehr gefallen, habe ich sogar schon oft dort geurlaubt und schon in den vorne und hinten angefügten Karten viele bekannte Stellen wiedergefunden. Auch bin ich mit dem Ötzi-Fall sehr vertraut, besuchte ich Ötzi doch selbst schon im Bozener Museum. Sämtliche Charaktere sind sehr speziell und werden wunderbar authentisch beschrieben. Der gesamte Roman liest sich flüssig und ohne dass die Handlung langatmig oder flach wird. Der Spannungsbogen bleibt von Anfang bis Ende straff gespannt. 19 angenehm spannende Kapitel, die sich auf 310 Seiten verteilen und sich auch Dank der augenfreundlich großen Schrift zügig lesen ließen. Das Cover zeigt ein nebliges Gletschergebiet und könnte kaum treffender gewählt sein. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne!

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Commissario Grauner und sein spezieller Mordfall
von einer Kundin/einem Kunden aus Maienfeld am 11.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Wie immer muss Skipisten-Toni abends noch seine Arbeit erledigen. Wie immer liebt er es besonders, wenn es draussen stürmt und schneit. Doch diesmal ist es anders, er hat das Gefühl, dass noch jemand auf dem Gletscher ist. Als er nachsehen will, wird er niedergeschlagen. Als er wieder erwachte, liegt... Wie immer muss Skipisten-Toni abends noch seine Arbeit erledigen. Wie immer liebt er es besonders, wenn es draussen stürmt und schneit. Doch diesmal ist es anders, er hat das Gefühl, dass noch jemand auf dem Gletscher ist. Als er nachsehen will, wird er niedergeschlagen. Als er wieder erwachte, liegt neben ihm ein Toter, den er sofort erkennt. Commissario Grauner ein Einheimischer und sein Assistent Saltapepe aus Napoli versuchen zusammen oder jeder auf seine Art den Fall so rasch wie möglich zu klären. Kein einfaches Unternehmen, da die Tiroler Bevölkerung nicht gerade die grosse Hilfe ist. Schon die ersten paar Kapitel versprechen einen spannenden Krimi mit viel Lokalkolarit . Grauner und Saltapepe verfolgen viele Spuren, die irgendwas mit diesem Mordfall zu tun haben könnten. Ich war schon öfter im Südtirol und auch im Schnalztal. Die Einheimischen sind herzlich aber auch eigenbrötlerisch. So konnte ich mit gut mit den einzelnen Protagonisten auseinandersetzen. Dem Autor ist sein Erstlingswerk ganz gut gelungen. Vielleicht sind die eine oder andere Erklärungen etwas zu ausführlich geschrieben. Insgesamt gesehen ein spannender und unterhaltsamer Lokal-Krimi. Bin gespannt, welchen Fall Commissario Grauner und sein Team als nächsten lösen muss.

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Auf Ötzis Spuren
von SteffiKa am 10.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nachts auf dem Gletscher da gehört der Mensch nicht hin. Da sind nur die Geister der Toten und der Sturm und der Schnee. Trotzdem entdeckt Skipisten-Toni im Dezember hoch oben ein seltsames Licht - und wenig später die Leiche eines Einsiedlers. Mit einer Pfeilspitze in der Schulter. Fast am... Nachts auf dem Gletscher da gehört der Mensch nicht hin. Da sind nur die Geister der Toten und der Sturm und der Schnee. Trotzdem entdeckt Skipisten-Toni im Dezember hoch oben ein seltsames Licht - und wenig später die Leiche eines Einsiedlers. Mit einer Pfeilspitze in der Schulter. Fast am gleichen Ort, an dem viele Jahre zuvor Ötzi, der weltberühmte Steinzeitmensch, gefunden wurde, der mittlerweile im Bozner Museum liegt. Commissario Grauner, der an manchen Tagen lieber nur "Viechbauer" wäre, macht sich im tief verschneiten Schalstal an die Ermittlungen. Unterstützt wird er von Saltapepe, seinem jungen Ispettore aus Neapel, der noch immer nicht versteht, was die Einheimischen an den Bergen finden. Zwischen Dorfintrigen, wortkargen Bewohnern, glühweinseligen Touristen, den kriminellen Machenschaften eines Skiliftunternehmers und kuriosen Ötzispuren entwickelt sich ein hochspannender Fall, der weit in die Vergangenheit führt und die Ermittler vor immer neue Rätsel stellt. Charaktere Mit Commissario Johann Grauner und Claudio Saltapepe ermittelt hier ein sehr sympathisches Duo, das gegensätzlicher nicht sein kann, sich aber trotzdem insgeheim gegenseitig respektiert und sich ergänzt. Grauner, der gemütliche und manchmal etwas wortkarge Südtiroler trifft auf den temperamentvollen Süditaliener Saltapepe, der in die Berge strafversetzt wurde. Wir lernen die beiden sehr gründlich kennen, aber trotzdem stehen endlich in diesem Krimi nicht die Privatprobleme der Kommissare, die es zweifelsohne gibt, im Vordergrund, sondern der Fall! Auch die Nebencharaktere, wie Grauners Frau oder die Kollegen sind sehr liebevoll und sympathisch gezeichnet. Schreibstil Lenz Koppelstätter überzeugt durch einen klaren und charmanten Schreibstil. Besonders gut haben mir die südtiroler und italienischen Ausdrücke und Redewendungen gefallen - diese haben mich öfter schmunzeln lassen. Toll fand ich auch, dass abwechselnd aus der Sicht von Grauner wie auch von Saltapepe erzählt wurde - so konnten wir die Kommissare noch besser kennen lernen. Wer hier große Spannung erwartet, könnte vielleicht etwas enttäuscht werden, aber dies hat dem Verlauf keinen Abbruch getan - im Gegenteil: Ich hab bis zur letzten Seite nicht gewusst und mitgerätselt, wer der Bösewicht war. Lobend erwähnen möchte ich noch die Landschaftskarten im Buchinneren - so konnte man sich super vorstellen, wo Grauner und Saltapepe ermitteln. Fazit Ein erfrischender Krimi, der durch seinen südtiroler Charme und die ruhige Ermittlungsarbeit der Kommissare überzeugt - Lesen!

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Verwirrspiel im Eis
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 15.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein spannender Krimi mit einer hervorragend beschriebenen südtiroler Alpenkulisse. Der Schneeraupenfahrer Toni wird Zeuge einer versuchten Entsorgung eines Leichnahms. Die beiden Ermittler Grauner und Saltapepe versuchen nun im Umfeld den Täter zu entlarven. Es finden sich für die Beiden immer wieder neue Ermittlungsansätze und der Leser kann kräftig miträtseln, wer... Ein spannender Krimi mit einer hervorragend beschriebenen südtiroler Alpenkulisse. Der Schneeraupenfahrer Toni wird Zeuge einer versuchten Entsorgung eines Leichnahms. Die beiden Ermittler Grauner und Saltapepe versuchen nun im Umfeld den Täter zu entlarven. Es finden sich für die Beiden immer wieder neue Ermittlungsansätze und der Leser kann kräftig miträtseln, wer der Täter wohl sein könnte. Hierbei kommt es immer wieder zu neuen und überraschenden Wendungen die das Lesevergnügen vergrößern, auslaufend in einem schlüssigen aber überraschenden Ende. Die Story ist nicht überfrachtet mit vielen komplizierten Details und man ist jederzeit auf der Höhe. Lenz Koppelstätter charakterisiert die beiden Hauptprotagonisten Grauner und Saltapepe hervorragend und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Personen ist sehr unterhaltsam. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, die Atmosphäre der südtiroler Alpen wird hier sehr gut wiedergegeben, man fühlt sich fast mit anwesend. Der Spannungbogen wird jederzeit aufrecht gehalten, so daß ich hervorragend unterhalten wurde. Ich kann dieses Buch Krimiliebhabern nur ans Herz legen und vergebe gute 4 Sterne!!!

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Verwirrspiel im Eis
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 15.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein spannender Krimi mit einer hervorragend beschriebenen südtiroler Alpenkulisse. Der Schneeraupenfahrer Toni wird Zeuge einer versuchten Entsorgung eines Leichnahms. Die beiden Ermittler Grauner und Saltapepe versuchen nun im Umfeld den Täter zu entlarven. Es finden sich für die Beiden immer wieder neue Ermittlungsansätze und der Leser kann kräftig miträtseln, wer... Ein spannender Krimi mit einer hervorragend beschriebenen südtiroler Alpenkulisse. Der Schneeraupenfahrer Toni wird Zeuge einer versuchten Entsorgung eines Leichnahms. Die beiden Ermittler Grauner und Saltapepe versuchen nun im Umfeld den Täter zu entlarven. Es finden sich für die Beiden immer wieder neue Ermittlungsansätze und der Leser kann kräftig miträtseln, wer der Täter wohl sein könnte. Hierbei kommt es immer wieder zu neuen und überraschenden Wendungen die das Lesevergnügen vergrößern, auslaufend in einem schlüssigen aber überraschenden Ende. Die Story ist nicht überfrachtet mit vielen komplizierten Details und man ist jederzeit auf der Höhe. Lenz Koppelstätter charakterisiert die beiden Hauptprotagonisten Grauner und Saltapepe hervorragend und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Personen ist sehr unterhaltsam. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, die Atmosphäre der südtiroler Alpen wird hier sehr gut wiedergegeben, man fühlt sich fast mit anwesend. Der Spannungbogen wird jederzeit aufrecht gehalten, so daß ich hervorragend unterhalten wurde. Ich kann dieses Buch Krimiliebhabern nur ans Herz legen und vergebe gute 4 Sterne!!!

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Mord in den Bergen
von einer Kundin/einem Kunden am 04.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kurz vor Weihnachten wird die besinnliche Stimmung in den Südtiroler Bergen jäh gestoppt. Am Gletscher wird die Leiche von Peppi Sattler gefunden, der , nachdem er von seiner Frau Eva verlassen wurde , in einer Höhle lebte.Ein Pfeil steckte in seinem Körper , Parallelen zum "Ötzi" , der berühmten... Kurz vor Weihnachten wird die besinnliche Stimmung in den Südtiroler Bergen jäh gestoppt. Am Gletscher wird die Leiche von Peppi Sattler gefunden, der , nachdem er von seiner Frau Eva verlassen wurde , in einer Höhle lebte.Ein Pfeil steckte in seinem Körper , Parallelen zum "Ötzi" , der berühmten Gletschermumie drängen sich auf. Commissario Grauner und sein neuer Kollege Ispettore Saltapepe nehmen die Ermittlungen auf. Diese werden vom Bürgermeister des Ortes immer wieder torpediert , weil er mehr Wert auf den reibungslosen Touristenbetrieb , als auf die Mordermittlungen legt. Auch von Seiten der Bevölkerung wird den Ermittlern keine Hilfe zuteil.Es gibt mehrere Geheimnisse , die hartnäckig totgeschwiegen werden. Bis der Mord aufgeklärt wird ,erfährt man einiges über Land und Leute und den persönlichen Hintergrund der Polizisten. Es ist kein reißerischer Krimi , sondern eine Geschichte in der es sehr viel menschelt. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Buchtitel: Der Tote am Gletscher

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Interessanter Krimi mit Landeskunde und Lokalkolorit
von einer Kundin/einem Kunden am 21.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Toni ist Pistenarbeiter im Schnalstal in Südtirol. Nachts ebnet er mit seiner Pistenraupe ganz nahe am Gletscher die Skipisten, damit die Skifahrer morgens eine gut vorbereitete Piste vorfinden. Kurz vor Weihnachten sieht er ein Licht, geht darauf zu und wird niedergeschlagen. Als er wieder zu sich kommt findet... Toni ist Pistenarbeiter im Schnalstal in Südtirol. Nachts ebnet er mit seiner Pistenraupe ganz nahe am Gletscher die Skipisten, damit die Skifahrer morgens eine gut vorbereitete Piste vorfinden. Kurz vor Weihnachten sieht er ein Licht, geht darauf zu und wird niedergeschlagen. Als er wieder zu sich kommt findet er eine Leiche, ganz in der Nähe vom „Ötzi“-Fundort. Der Prolog, der diesen Fund beschreibt, ist ein wenig mystisch und unheimlich gestaltet. Commissario Johann Grauner, Südtiroler und „Viechbauer“ mit Leib und Seele und sein Mitermittler Ispettore Claudio Saltapepe, der aus Neapel in die Berge versetzt wurde, übernehmen den Fall. Die Spuren führen ins Südtiroler Archäologiemuseum – hat der Direktor Claus von Troyenstein etwas mit dem Mord zu tun? Er benimmt sich auf jeden Fall äußerst verdächtig sowie auch der Bürgermeister des Schnalstals. Aber auch der Tote selbst gibt Rätsel auf. Er ist vor einigen Jahren in eine Höhle in den Wald gezogen und hatte seitdem dort als Einsiedler gelebt. Außerdem ist auch seine Frau, von der er sich nie hat scheiden lassen, verdächtig. Und die Südtiroler selbst lassen sich nicht in die Karten schauen, die zwei Ermittler treffen auf eine Mauer des Schweigens. Dies ist ein Krimi, der erst ganz zum Schluss aufgeklärt wird und etwas überrascht. Das Privatleben der handelnden Personen kommt nicht zu kurz. Der Autor geht auch auf die großen Unterschiede der italienischen Mentalitäten ein, das gefällt mir sehr gut. Das Cover ist schön gestaltet und passt zum Handlungsschauplatz, der auch durch zwei kleine Landkarten verdeutlicht wird. Die Schreibweise ist ein wenig ungewöhnlich aber gut und vor allem flüssig zu lesen. Dieser Krimi hat mir gut gefallen und ich würde ihn durchaus weiterempfehlen. Meiner Meinung nach muss nicht aus jedem Krimi eine Serie werden, aber hier würde es mich freuen, mehr über dieses ungleiche Ermittlerpaar zu lesen.

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Eiskalter Mord
von leseratte1310 am 19.08.2015
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Grauner ist nicht nur Commissario, sondern er bewirtschaftet auch noch einen Bauernhof. Das bedeutet, dass er morgens früh sich um die Kühe kümmert und danach seinen Ermittlungen nachgeht. Doch dieser Rhythmus wird eines Tages im Dezember unterbrochen, weil eine Leiche auf dem Gletscher gefunden wird. Skipisten-Toni wurde auf ein... Grauner ist nicht nur Commissario, sondern er bewirtschaftet auch noch einen Bauernhof. Das bedeutet, dass er morgens früh sich um die Kühe kümmert und danach seinen Ermittlungen nachgeht. Doch dieser Rhythmus wird eines Tages im Dezember unterbrochen, weil eine Leiche auf dem Gletscher gefunden wird. Skipisten-Toni wurde auf ein Licht aufmerksam und wollte helfen. Dann wird er niedergeschlagen und wacht später neben einer Leiche auf, die einen alten Pfeil im Hals stecken hat. Grauner macht sich mit seinem jungen neapolitanischen Ispettore Saltapepe im Schnalstal auf die Suche nach dem Täter. Das ist gar nicht so einfach. Der Schreibstil des Buches ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn die Geschichte ist spannend. Das Südtiroler Lokalkolorit kommt sehr schön rüber. Die Menschen haben ihre eigene Mentalität und so ist es nicht einfach, Informationen von der Dorfgemeinschaft zu erhalten. Interessant sind unsere beiden Ermittler. Der nachdenkliche Grauner ist schon ein wenig eigenwillig. Da ist es kein Wunder, dass es nicht so harmoniert mit seinem jungen Kollegen, der sehr forsch ist und sich zurück in seine Heimat sehnt. Die beiden haben nichts gemeinsam, müssen sich aber zusammenraufen, um den Fall zu lösen. Das ist häufig sehr unterhaltsam. So gelingt es so nach und nach hinter die Geheimnisse des Toten zu kommen. Als Mitglied des Dorfes zog er sich zurück und wurde zum Einsiedler. Denn so idyllisch wie das Dorf nach außen wirkt ist es im Innern nicht, es gibt Abgründe, Geheimnisse und Intrigen, aber auch Angst. Das Cover passt sehr schön zur Geschichte und gefällt mir. Ein unterhaltsamer Krimi mit viel Lokalkolorit.

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Der Tote und das Rätsel um Ötzi
von einer Kundin/einem Kunden am 17.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nachts entdeckt Skipisten-Toni am Gletscher die Leiche eines Einsiedlers , dem der abgebrochene Schaft eines Pfeils aus dem Hals rausragt . Commisario Grauner und Ispettore Saltapeppe ermitteln . Es stellt sich schnell heraus das der Tote nicht an dieser Stelle ermordet wurde . Ich habe einen Regional Krimi aus Südtirol gelesen ,... Nachts entdeckt Skipisten-Toni am Gletscher die Leiche eines Einsiedlers , dem der abgebrochene Schaft eines Pfeils aus dem Hals rausragt . Commisario Grauner und Ispettore Saltapeppe ermitteln . Es stellt sich schnell heraus das der Tote nicht an dieser Stelle ermordet wurde . Ich habe einen Regional Krimi aus Südtirol gelesen , der leicht zu lesen war und mich gut unterhalten hat . Der Krimi ist zwar nicht , wie auf dem hinteren Einband geschrieben hochspannend , aber spannend meiner Meinung nach schon . Der Kriminalfall wurde gut ausermittelt und der Täter stand ziemlich spät fest . Das Buch ist gut aufgebaut . Es beginnt mit den Landschaftsbeschreibungen und den Beschreibungen der unterschiedlichen Protagonisten und dann setzten die Ermittlungen ein . Man erfährt auch das ein oder andere , von dem doch anderen italienischen Polizeisystem . Da ich mich in Südtirol nicht auskenne , finde ich die 2 Karten gut und hilfreich .

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Der Tote am Gletscher
von raschke64 aus Dresden am 17.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Skipisten-Toni ist bei Schneesturm in einer Schutzhütte auf dem Gletscher, als er ein Licht sieht. Beim Nachsehen findet er eine Leiche und wird niedergeschlagen. Commissario Grauner – alteingesessener Südtiroler – und Ispettore Saltapepe – junger neuer Kollege aus Neapel – ermitteln in den Bergtälern und in Bozen. Es ist... Skipisten-Toni ist bei Schneesturm in einer Schutzhütte auf dem Gletscher, als er ein Licht sieht. Beim Nachsehen findet er eine Leiche und wird niedergeschlagen. Commissario Grauner – alteingesessener Südtiroler – und Ispettore Saltapepe – junger neuer Kollege aus Neapel – ermitteln in den Bergtälern und in Bozen. Es ist nicht einfach, denn die Bewohner unterstützen sie nicht gerade. Das Buch ist ein klassischer Krimi. Man verfolgt die Ermittlungen der beiden Polizisten. Am Anfang erfährt man sehr viel über die Geschichte von Südtirol und die Eigenarten der Bewohner. Das ist ein bißchen zu ausführlich und bremst die Spannung. Auch ist der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Es wirkt ein wenig abgehackt. Doch das ändert sich im Laufe des Buches. Die allgemeinen Ausführungen fallen weg und der Stil wird besser bzw. man gewöhnt sich daran. So ist das Buch doch gut lesbar. Die beiden so gegensätzlichen Ermittler sind gut getroffen und das in vielen Büchern übliche Gegeneinander findet hier nicht statt. Sie ermitteln jeder auf seine Weise, aber immer mit dem gleichen Ziel. Die Bewohner der Bergregionen sind gut getroffen, auch die Landschaft ist gut beschrieben. Wer schon einmal dort war, wird vieles wiedererkennen. Sehr gut gefallen haben mir die Karten in den Innenseiten. Und auch die Verknüpfung mit dem wohl berühmtesten „Bewohner“ dieser Gegend. Alles in allem ein solider Krimi mit noch etwas „Luft“ nach oben, was die Spannung angeht.

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Gletscherleichen in einzigartiger Kulisse
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 17.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In den Südtiroler Gletschern wird die Leiche eines Einsiedlers gefunden, nicht weit von der Stelle, an der seinerzeit Ötzi gefunden wurde, die weltberühmte Steinzeitmumie. Und vieles an dem aktuellen Mord scheint mit der fünftausenddreihundert Jahre alten Gletscherleiche zusammenzuhängen. Kommissar Grauner, der nebenher auch noch „Viechbauer“ ist, macht sich an... In den Südtiroler Gletschern wird die Leiche eines Einsiedlers gefunden, nicht weit von der Stelle, an der seinerzeit Ötzi gefunden wurde, die weltberühmte Steinzeitmumie. Und vieles an dem aktuellen Mord scheint mit der fünftausenddreihundert Jahre alten Gletscherleiche zusammenzuhängen. Kommissar Grauner, der nebenher auch noch „Viechbauer“ ist, macht sich an die Ermittlungen, zusammen mit seinem neuen Kollegen Saltapepe, der vom mafiaverseuchten Neapel ins beschauliche Schnalstal versetzt wurde. Es ist eine Welt mit ihren eigenen Regeln, die Lenz Koppelstätter in diesem Buch entwirft, und durch die völlig gegensätzliche Sichtweise des Kollegen aus Neapel verschärft sich der Blickwinkel auf diese eingeschworene Gemeinschaft im Schnalstal. Da gibt es einen Museumsdirektor, der entgegen allen Erwartungen, auch in der Fachwelt, die Gletscherleiche in Südtirol halten konnte. Es gibt den Einsiedler, der genug vom schnöden Mammon hatte. Es gibt einen Bürgermeister, der seit Jahrzehnten im Amt ist und sich in der Zeit eine absolute Machtposition ausgebaut hatte. Es gibt diesen Commissario aus Neapel, der aus irgendwelchen Gründen (noch werden sie nicht wirklich aufgedeckt) nach Südtirol versetzt wurde, in diese Bergwelt, wo er die Leute überhaupt nicht versteht und obwohl er doch das Meer vermisst und mit den Mafiaintrigen bestens umgehen kann. Da ist auch der Grauner, der sich zwischen den Polizeiaufgaben und seinem Bauernhof aufteilt und eine besonders gute Spürnase aufweist. Und es gibt noch viele weitere originelle Personen in diesem einzigartigen Schnalstal. Und natürlich die Gletscherleiche, auf die mehrfach Bezug genommen wird und bereits in der Leseprobe hinreichend Parallelen hergestellt wurden. Schon allein diese Aufzählung bringt ein Kribbeln in die Haarspitzen und lässt auf einen besonders ausgefeilten Kriminalfall hoffen. Immer wieder werden diese „Zutaten“ jedoch von langatmigen Einschüben unterbrochen, auch sind es eine Menge Personen, die hier eine Rolle spielen, so dass ich zwischendurch leicht den Überblick verloren habe. Doch der humorige Grundton der Erzählung und die vielerlei überraschenden Wendungen konnten mich wieder in den Lesefluss zurückbringen. Die Landkarten zu diesem Gebiet ergänzen die Geschichte und wecken zusammen mit dem Coverbild Lust auf die Region Südtirol. Alles in allem habe ich etwas mehr Spannung erwartet, das Buch hätte mehr Potential gehabt. Doch ist es ein guter Einstieg für ein interessantes Ermittlergespann in einer einzigartigen Kulisse.

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Sehr flaches Krimierlebnis
von claudi-1963 aus Schwaben am 13.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Leiche ein Einsiedler, der sich später allerdings als jemand ganz anderen entpuppt da er erst im späteren Leben zum Einsiedler wurde. Ermitten werden Comissario Grauner ein waschechter Südtiroler der morgens noch seinen bäuerlichen Tätigkeiten nachgeht und sein Kollege Saltapepe aus Neapel der total das italienische fröhnt (Essen,Lebensart...). Die Leiche wurde ermordet... Die Leiche ein Einsiedler, der sich später allerdings als jemand ganz anderen entpuppt da er erst im späteren Leben zum Einsiedler wurde. Ermitten werden Comissario Grauner ein waschechter Südtiroler der morgens noch seinen bäuerlichen Tätigkeiten nachgeht und sein Kollege Saltapepe aus Neapel der total das italienische fröhnt (Essen,Lebensart...). Die Leiche wurde ermordet mit einer Pfeilspitze, die sich nach der forenssischen Untersuchung als sehr alt herausstellt und man vermutet das es eine von beiden Pfeilspitzen des Ötzis ist. Wie sich dann auch bei den Ermittlungen herausstellt wurde einige Tage davor eine Spitze im Museum entwendet. Jedoch der Museumsdirektor hatte diese nicht bei der Polizei gemeldet gehabt, warum das nicht?? Steckt er etwa mit hinter der ganzen Sache?? Das erfahrt ihr natürlich nur wenn ihr den Roman lest. Mein Fazit: Puh ich habe mich echt durch diesen Roman gequält, die ersten Seiten waren noch interessant, aber dann flachte der Krimi wirklich sehr ab. Natürlich gehören zu einem Krimi auch die Ermittlungsarbeiten aber die wurden teilweise so in die Länge gezogen und nicht gerade spannend gestaltet, es plätscherte eher so vor sich hin. Mir wurde zu viel von der Geschichte des Ötzis, der Probanten und von der Südtiroler Geschichte geschrieben und zu wenig von dem Fall um den es ging. Vielleicht hätte dem Roman auch ein zweiter Mord ganz gut getan um etwas Spannung hinein zu bekommen. Also für einen Krimi war es mir definitiv zu wenig Spannung. Erst dann ab ungefähr Seite 170 wurde es dann langsam wieder interessant und endete dann mit einem für mich nicht erwarteten Ausgang. Also meiner Meinung nach muss der Autor bedeutend mehr Spannung in seinen nächsten Fall bringen sonst wird es echt langweilig. Das Ermittlungsteam Grauner/Saltapepe hätte sicher noch das Potenzial dazu. Von der Aufmachung des Covers war ich beeindruckt, spiegelt es doch ganz die Südtiroler Bergwelt wieder und passt super zum Roman. Da mir jedoch die Qualität des Krimis zu seicht war kann ich nur mittelmäßige 3 von 5 Sternen geben.

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