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Der Trick

Roman

(33)

Einst war er der »Grosse Zabbatini«, der 1939 in Berlin als Bühnenzauberer Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauberei die Scheidung seiner Eltern verhindern will. Ein bewegender und aberwitziger Roman über verlorene und wiedergewonnene Illusionen.

Portrait
Emanuel Bergmann, geboren 1972 in Saarbrücken, ging nach dem Abitur nach Los Angeles, um dort Film und Journalismus zu studieren. Er war viele Jahre lang für verschiedene Filmstudios, Produktionsfirmen und Verlage in den USA und Deutschland tätig. Derzeit unterrichtet er Deutsch, übersetzt Bücher und schreibt Artikel für diverse deutsche Medien. ›Der Trick‹ ist sein erster Roman. Rechte verkauft an: Prometheus (Niederlande), La nave di Teseo (Italien), Belfond (Frankreich), Atria/Simon&Schuster (USA), Anagrama (Spanien), La Campana (Katalanisch), Europa Könyvkiado (Ungarn)
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 24.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06955-6
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 190/121/27 mm
Gewicht 367
Originaltitel The Trick
Auflage 2
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
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Zauberhafter Roman über Familie und andere Werte
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 18.04.2016

Dieser Roman ist ein Schmuckstück an Erzählkunst und der Kunst, Biografien und Personen zu erfinden und die dann so in reale Ereignisse einzubetten, dass jedes Wort darin wahr sein könnte. Hier stimmt dies alles zusammen und je länger man liest, desto mehr bekommt man das Gefühl, schon mal etwas... Dieser Roman ist ein Schmuckstück an Erzählkunst und der Kunst, Biografien und Personen zu erfinden und die dann so in reale Ereignisse einzubetten, dass jedes Wort darin wahr sein könnte. Hier stimmt dies alles zusammen und je länger man liest, desto mehr bekommt man das Gefühl, schon mal etwas vom Zauberer Zabbatini gehört oder gelesen zu haben. So genau lässt der Autor immer wieder Details zur Entwicklung der Zauberei und ihrer Illusionen einfließen. Doch seine Geschichte existiert (leider) nur in diesem wundervollen Buch. Lange Zeit wird das Leben von Mosche und Max abwechselnd in kurzen Abschnitten erzählt und später, allmählich, behutsam miteinander verflochten und der Leser hat auch die Möglichkeit, das eine oder andere vorauszuahnen und sich zu freuen, wenn er richtig lag. Zwei Generationen sind die beiden Protagonisten auseinander und nicht nur deshalb verläuft ihre Kindheit ziemlich unterschiedlich. Mosche wird in Prag geboren, Max lebt in Los Angeles, doch es gibt einiges, was die beiden Juden verbindet, ohne dass sie es wissen. Und ohne den einen gäbe es den anderen wohl nicht… Mit einer ganz eigenen Erzählsprache führt der Autor den Leser am Beispiel Mosches durch die Wirren Mitteleuropas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vergleichbar finde ich hier nur den Stil von Patrick Süßkind in „Das Parfum“. Wem das also gefallen hat, der wird auch mit diesem Roman seine Freude haben und viele berührende Momente erleben. Auf den knapp 400 Seiten lässt Bergmann nichts aus: Seine Figuren leiden, kämpfen mit sich, dem Leben und den Umständen und werden nicht von einschneidenden Veränderungen verschont. Aber sie finden zwischendrin auch ihr Glück und auch amüsante Augenblicke finden ihren Platz. Auf der Buchrückseite steht ein Satz, der haargenau passt: „Eine bewegende und aberwitzige Geschichte, die Zeiten und Kontinente umspannt, ein Roman über die Zerbrechlichkeit des Lebens und den Willen, sich verzaubern zu lassen.“ Ich kann nur jedem raten, diesem Satz zu folgen, sich auf die Geschichte einzulassen – dann wird man ganz von selbst verzaubert. Und das ist dann keine Illusion.

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Wenn ein Buch lesen, dann dieses!
von einer Kundin/einem Kunden aus Grüningen am 13.09.2016

Eine Familiengeschichte mit viel Tiefgang. Regt zum Nachdenken an und der Humor zaubert immer wieder ein Lächeln auf Gesicht. Interessanter Aufbau und spannend bis zum letzten Satz.

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Mein Favorit
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2016

Eine warmherzige, bewegende und zauberhafte Geschichte, die Zeiten und Kontinente umspannt. Ein Roman über das Leben und das Wunder der Liebe. Wunderschön...mit Tränen in den Augen das Buch beendet. Emanuel Bergmann, schreib bitte weiter...

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Der Trick
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 18.07.2016

Diogenes ist für mich immer ein Verlag der großen Autoren gewesen. Ein Garant für unterhaltsame Literatur. Nahrung für Geist und Seele. Ein Leuchtturm der Qualität im Meer der Belanglosigkeiten. Ich habe mich lange Zeit gefragt, warum das vorliegende Buch nicht „Der große Zabbatini“ heißt, denn mit diesem Namen ist... Diogenes ist für mich immer ein Verlag der großen Autoren gewesen. Ein Garant für unterhaltsame Literatur. Nahrung für Geist und Seele. Ein Leuchtturm der Qualität im Meer der Belanglosigkeiten. Ich habe mich lange Zeit gefragt, warum das vorliegende Buch nicht „Der große Zabbatini“ heißt, denn mit diesem Namen ist der Protagonist über weite Strecken des Romans unterwegs. Der Schluss der Geschichte beantwortet diese Frage eindrucksvoll. Mosche Goldenhirsch, unverkennbar als Jude zur Welt gekommen. Zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Der 2. Weltkrieg wirft seine Schatten voraus und Mosche, den Zauberer zieht es ausgerechnet nach Berlin. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Der zehnjährige Max Cohn lebt in Amerika und will mit Hilfe einer Schallplatte die Ehe seiner Eltern retten. Der große Zabbatini ist fraglos ein Filou, nicht von Gottes, sondern von eigenen Gnaden. Er ist ein Frauenverkoster, nie um eine Antwort verlegen, immer einen Ausweg findend. Jemand der das gute Leben liebt und deswegen um Kinder immer einen großen Bogen gemacht hat. Er liebt alles Leichte. Max Cohn dagegen sieht die Dinge des Lebens mit kindlicher Klarheit, die jeder Vernunft entbehrt. Es muss ein Zauber her, um die Ehe der Eltern zu kitten und da hört er auf einer dieser alten, vollkommen unpraktischen Schallplatten einen sonderbaren Kauz die erwünschten Worte sprechen. Ich muss wirklich sagen seit Jahren nicht mehr etwas mit einer derart leicht geschriebener Hand mit so viel Tiefgang gelesen zu haben. Ein richtig toll erzählter Roman voller tragischer Ereignisse, dabei ungemein witzig mit absolut glaubhaftem Romanpersonal bestückt, was speziell bei diesem Schluss schon eine Leistung ist. Ich habe mit gefiebert, vor allem an diesem genialen Ende, der eine brillante Idee enthält, auf die ich niemals gekommen wäre. Der Roman ist einfach unglaublich gut durchdacht und durchkomponiert. Nahrung für Geist und Seele. Alles wie immer. Danke Diogenes!

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zauberhaft
von Marion L. aus Tornesch am 16.07.2016

Ein Hauch von Zauber liegt in der Luft beim Lesen diese Buches. Eine gefühlvolle und auch traurige Geschichte, es beschreibt das Leben von Rabbiner Mosche Goldenhirsch alisa der Zauberer Zabbatini. Parallel versucht der 10jährige Max Cohn die Ehe seiner Eltern wieder zu kitten, mit Hilfe durch den Zauber der... Ein Hauch von Zauber liegt in der Luft beim Lesen diese Buches. Eine gefühlvolle und auch traurige Geschichte, es beschreibt das Leben von Rabbiner Mosche Goldenhirsch alisa der Zauberer Zabbatini. Parallel versucht der 10jährige Max Cohn die Ehe seiner Eltern wieder zu kitten, mit Hilfe durch den Zauber der ewigen Liebe. Humorvoll und erheiternd geschrieben, aber auch zum Teil nachdenklich. Denn in der Zeit des 2. Weltkrieges, galt es nur zu überleben, und wenn man es geschafft hat, grenzte es fast eh an ein Wunder. Wer sich ein wenig verzaubern lassen möchte, von der Vergangenheit und Gegenwart, der sollte das Buch lesen.

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Der Trick
von miss.mesmerized am 12.06.2016

Ein bei einem Zirkusbesuch verzauberter Junge im Prag der 30er Jahre. Ein von der Scheidung seiner Eltern niedergeschlagener Junge in Los Angeles des Jahres 2007. Zwei hoffnungsvolle, junge Menschen, die auf das Gute in der Welt warten und ihr Schicksal in die Hand nehmen. Mosche Goldhirsch schließt sich dem... Ein bei einem Zirkusbesuch verzauberter Junge im Prag der 30er Jahre. Ein von der Scheidung seiner Eltern niedergeschlagener Junge in Los Angeles des Jahres 2007. Zwei hoffnungsvolle, junge Menschen, die auf das Gute in der Welt warten und ihr Schicksal in die Hand nehmen. Mosche Goldhirsch schließt sich dem Zirkus an und avanciert trotz jüdischer Herkunft zum erfolgreichen Metalisten, dem „Großen Zabbatini“. Max Cohn stößt viele Jahre später auf eine Schallplatte des Zauberers, auf der er einen Liebeszauber erklärt. Da die Platte kaputt ist, muss Max den alten Mann, der inzwischen in den USA lebt, wohl oder übel aufsuchen, um zu erfahren, wie er die Ehe seiner Eltern wieder retten kann. Emanuel Bergmann hat eine wundervolle Geschichte vor der historischen Kulisse des Nationalsozialismus geschrieben. Das Leben und Zaubern des jungen Mosche entsteht vor dem inneren Auge und beschönigt nicht, wie sich die Realität der Schausteller in den 30er Jahren darstellte. Auch Mosches Zugehörigkeit zum jüdischen Glauben wird geschickt und doch schicksalsschaffend verwoben. Genauso interessant ist die Perspektive des jungen Max, der ebenfalls unerschrocken dem Leben gegenübertritt und aktiv wird, um den Lauf der Dinge zu ändern. Das alles mit einer überzeugenden Ausdruckskraft und herrlichen Dialogen erzählt, wurde die Lektüre zu einem einzigen Genuss und der etwas kitschige Schluss kann verziehen werden.

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Der große Zabbatini und (der kleine) Max
von einer Kundin/einem Kunden am 30.05.2016

Mosche Goldenhirsch kommt kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges in Prag zur Welt, sein Vater ist ein Rabbi (oder ein Schlosser?), wenige Jahre später stirbt seine geliebte Mutter und die beiden kommen eher schlecht miteinander aus. Als Mosche 15 Jahre alt ist, besucht er eine Vorstellung der Zauber-Zirkus... Mosche Goldenhirsch kommt kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges in Prag zur Welt, sein Vater ist ein Rabbi (oder ein Schlosser?), wenige Jahre später stirbt seine geliebte Mutter und die beiden kommen eher schlecht miteinander aus. Als Mosche 15 Jahre alt ist, besucht er eine Vorstellung der Zauber-Zirkus und ist fasziniert von dieser fremden Welt und vor allem von der persischen Prinzessin. Er reißt von Zuhause aus und macht sich auf die Suche nach dem Zirkus und wird bald ein Mitglied dieses Zirkus. Der zweite Erzählstrang spielt in der Gegenwart. Der 10jährige Max hat es befürchtet, seine Eltern wollen sich scheiden lassen - und er ist Schuld daran! Das muss er rückgängig machen und durch Zufall findet er eine alte Schallplatte seines Vaters vom Großen Zabbatini, einem Zauberer, der einen Liebeszauber verspricht - leider hat die Platte an der entscheidenden Stelle einen Kratzer. So macht Max sich auf die Suche nach Zabbatini alias Mosche Goldenhirsch, um die Ehe seiner Eltern zu retten. Doch der Zauberer hat ganz andere Probleme - obwohl, vielleicht ist der kleine Junge ja doch auszunutzen? Emanuel Bergmann hat mich mit seinem Buch verzaubert und eintauchen lassen in seine Geschichte. Die kapitelweisen Wechsel der Zeit und Perspektive enthüllen nach und nach mehr vom Leben des Zabbatini, der viele Probleme zu meistern hat, vor allem in der Zeit des Nationalsozialismus, dem aber auch viel Schönes wiederfährt. Das Bild des alten Zabbatini ist ein ganz anderes, nun ist er alt, desillusioniert, unsympathisch und lüstern. Max hingegen voller Hingabe und Überzeugung, dass dieser Mann die Ehe seiner Eltern wieder retten wird. Das Ende ist eine große Überraschung, allerdings keine kitschige Heile-Welt-Version. Dieses Buch beinhaltet viele tolle Zitate, unter Anderem diese hier: "Der Zug des Lebens tuckerte der Endstation entgegen, und die meisten anderen Fahrgäste waren bereits ausgestiegen." (S. 204) "Also", sagte Omchen, "es gab auf einmal so viele Gesetze, und als Jude verstieß man automatisch gegen die meisten." "Wie ist das möglich?", wollte Max wissen. "Wie kann es falsch sein, einfach nur zu sein?" (S. 349)

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Eine Geschichte voller Zauber und Magie
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck am 27.05.2016

Das Cover zeigt ein gemaltes Bild eines Mannes, der etwas traurig und in sich gekehrt wirkt. Auf seiner Schulter sitzt ein kleiner Teufel. Das Bild ist zwar schön und passend gewählt, sieht aber aus, wie ein Buch, welches man im Buchregal meiner Oma vorfinden würde. Es wirkt leider etwas... Das Cover zeigt ein gemaltes Bild eines Mannes, der etwas traurig und in sich gekehrt wirkt. Auf seiner Schulter sitzt ein kleiner Teufel. Das Bild ist zwar schön und passend gewählt, sieht aber aus, wie ein Buch, welches man im Buchregal meiner Oma vorfinden würde. Es wirkt leider etwas altmodisch. Daher hätte ich das Buch im Laden wohl nicht in Betracht gezogen – und so wohl leider auch um Haaresbreite dieses tolle Geschichte verpasst! Aber erst einmal der Reihe nach… Der Inhalt per Klappentext: Einst war er der 'Große Zabbatini', der 1939 in Berlin als Bühnenzauberer Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauberei die Scheidung seiner Eltern verhindern will. Ein bewegender und aberwitziger Roman über verlorene und wiedergewonnene Illusionen. Meine Meinung: Sie lieben Geschichten voller Zauber und Magie? Welche träumen lassen und das Herz berühren? Sodann ist dieses Buch eine gute Wahl. Es verzaubert und berührt auf seine ganz eigene Art! Der Autor hat hier wirklich eine wunderbare Geschichte geschaffen. Wir lernen gleich zwei Hauptpersonen kennen und verfolgen hier in verschiedenen Erzählsträngen ihren Geschichten. Die Charaktere gewinnen mit Zunahme der Geschichte an tiefe und wirken menschlich. Die Geschichte berührt und bannt den Leser sofort. Man möchte stetig weiter lesen und erfahren, wie ein schüchterner Junge zu einem unsympathischen, alten Zauberer werden konnte. Aber auch die Erzählungen über den 10 Jährigen Max sind ergreifend. Man wünscht ihm, dass sein größter Traum in Erfüllung gehen mag: Das seine Eltern sich nicht scheiden lassen! Würde der alte, verbitterte Zauberer hier weiterhelfen können, in den Max seine ganz Hoffnung setzt!? Das Ende der Geschichte war für mich sehr ergreifend und hielt viele unerwartete Wendungen bereit! Es hat mich sehr berührt und sehr zum Nachdenken angeregt. Was wäre alles anders, würden wir einander zuhören und andere ausreden lassen! Mein Fazit: Eine wundervolle, zauberhafte Geschichte, die mich sehr berührt hat. Hier vergebe ich eine ganz klare Leseempfehlung!

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Eine Geschichte voller Zauber und Magie
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck (Elbe) am 27.05.2016

Das Cover zeigt ein gemaltes Bild eines Mannes, der etwas traurig und in sich gekehrt wirkt. Auf seiner Schulter sitzt ein kleiner Teufel. Das Bild ist zwar schön und passend gewählt, sieht aber aus, wie ein Buch, welches man im Buchregal meiner Oma vorfinden würde. Es wirkt leider etwas... Das Cover zeigt ein gemaltes Bild eines Mannes, der etwas traurig und in sich gekehrt wirkt. Auf seiner Schulter sitzt ein kleiner Teufel. Das Bild ist zwar schön und passend gewählt, sieht aber aus, wie ein Buch, welches man im Buchregal meiner Oma vorfinden würde. Es wirkt leider etwas altmodisch. Daher hätte ich das Buch im Laden wohl nicht in Betracht gezogen – und so wohl leider auch um Haaresbreite dieses tolle Geschichte verpasst! Aber erst einmal der Reihe nach… Der Inhalt per Klappentext: Einst war er der 'Große Zabbatini', der 1939 in Berlin als Bühnenzauberer Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauberei die Scheidung seiner Eltern verhindern will. Ein bewegender und aberwitziger Roman über verlorene und wiedergewonnene Illusionen. Meine Meinung: Sie lieben Geschichten voller Zauber und Magie? Welche träumen lassen und das Herz berühren? Sodann ist dieses Buch eine gute Wahl. Es verzaubert und berührt auf seine ganz eigene Art! Der Autor hat hier wirklich eine wunderbare Geschichte geschaffen. Wir lernen gleich zwei Hauptpersonen kennen und verfolgen hier in verschiedenen Erzählsträngen ihren Geschichten. Die Charaktere gewinnen mit Zunahme der Geschichte an tiefe und wirken menschlich. Die Geschichte berührt und bannt den Leser sofort. Man möchte stetig weiter lesen und erfahren, wie ein schüchterner Junge zu einem unsympathischen, alten Zauberer werden konnte. Aber auch die Erzählungen über den 10 Jährigen Max sind ergreifend. Man wünscht ihm, dass sein größter Traum in Erfüllung gehen mag: Das seine Eltern sich nicht scheiden lassen! Würde der alte, verbitterte Zauberer hier weiterhelfen können, in den Max seine ganz Hoffnung setzt!? Das Ende der Geschichte war für mich sehr ergreifend und hielt viele unerwartete Wendungen bereit! Es hat mich sehr berührt und sehr zum Nachdenken angeregt. Was wäre alles anders, würden wir einander zuhören und andere ausreden lassen! Mein Fazit: Eine wundervolle, zauberhafte Geschichte, die mich sehr berührt hat. Hier vergebe ich eine ganz klare Leseempfehlung!

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Beeindruckender Debütroman
von PMelittaM aus Köln am 22.05.2016

Der Roman erzählt von Mosche Goldenhirsch, der gegen Ende des 1. WK in Prag unter nicht ganz koscheren Umständen gezeugt wird, jung seine Mutter verliert und schließlich beim Zirkus landet und von dem 10jährigen Max Cohn, der etwa 90 Jahre später in Los Angeles lebt, dessen Eltern sich scheiden... Der Roman erzählt von Mosche Goldenhirsch, der gegen Ende des 1. WK in Prag unter nicht ganz koscheren Umständen gezeugt wird, jung seine Mutter verliert und schließlich beim Zirkus landet und von dem 10jährigen Max Cohn, der etwa 90 Jahre später in Los Angeles lebt, dessen Eltern sich scheiden lassen wollen und der einen Plan hat, wie er dies verhindern kann. Erzählt wird in kurzen Kapiteln, abwechselnd von der Vergangenheit und von heute. Der Roman hat für mich von Beginn an etwas Tragikomisches, er ist voller feinem Humor und bringt den Leser sehr oft zum Schmunzeln, es passieren aber auch, und zwar zu beiden Zeiten, tragische Dinge, die auch den Leser berühren, und so wechseln sich die Emotionen ab, man muss abwechselnd schmunzeln und seufzen. Manchmal driftet der Roman einen Touch ins Absurde und Surreale ab, hat stellenweise etwas Magisches an sich, die Geschichte scheint etwas außerhalb der Realität, was aber immer gut zur Geschichte passt. Mir fiel es sehr schwer, den Roman aus der Hand zu legen, ich habe ihn nahezu in einem Rutsch gelesen. Die Charaktere sind dem Autor gut gelungen, allen voran die beiden Protagonisten, die tiefgehend gezeichnet sind und durchgehend authentisch wirken. Auch die weiteren Personen haben mir gut gefallen. Alle erstanden ohne Probleme vor meinem geistigen Auge. Mosches Geschichte beginnt zum Ende des 1. Weltkrieges in Europa und es bleibt nicht aus, dass die nationalsozialistische Zeit eine Rolle im Roman spielt, zumal Mosche (und übrigens auch Max) jüdisch ist. Der Autor stellt mit wenigen Sätzen klar, was er von den Nazis hält; auch was Mosche unter ihnen passiert ist, berichtet er knapp, aber deutlich, das Thema ist wichtig für die Geschichte, nimmt aber relativ wenig Raum ein, mehr wäre auch nicht gut gewesen und hätte das Ganze zu düster werden lassen. Nur selten notiere ich mir Sätze, die mir gut gefielen oder mich beeindrucken, hier zitiere ich gerne einen Lieblingssatz: "Wieder einmal stellte Max fest, dass für Erwachsene andere Regeln zu gelten schienen als für normale Menschen" (S. 246). Solche Sätze, deren Inhalt man vielleicht erst beim zweiten Lesen wirklich versteht, gibt es im Roman einige, doch diesen finde ich besonders gelungen. Für mich ist es fast unglaublich, dass dies ein Debütroman ist. Emanuel Bergmann hat einen sehr packenden und emotional berührenden Roman geschrieben, der sich zudem sehr gut lesen lässt. Ich freue mich jetzt schon auf seine zukünftigen Werke und gebe gerne volle Punktzahl sowie eine absolute Leseempfehlung.

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Der Trick: Liebesschwur und Überlebenskampf
von einer Kundin/einem Kunden am 19.05.2016

Max Cohn ist verzweifelt: Seine Eltern wollen sich scheiden lassen. Genau zum richtigen Zeitpunkt fällt ihm eine alte Schallplatte in die Hände, welche durch einen Zauberspruch die ewige Liebe verspricht. Zum Entsetzen des Jungen hat die Platte aber genau an dieser Stelle einen Sprung, sodass er sich auf die... Max Cohn ist verzweifelt: Seine Eltern wollen sich scheiden lassen. Genau zum richtigen Zeitpunkt fällt ihm eine alte Schallplatte in die Hände, welche durch einen Zauberspruch die ewige Liebe verspricht. Zum Entsetzen des Jungen hat die Platte aber genau an dieser Stelle einen Sprung, sodass er sich auf die Suche des Zauberers, den "Großen Zabbatini", machen muss. Mosche Goldenhirsch trauert um seine früh verstorbene Mutter und leidet unter der daraus entstandenen Aggression seines Vaters. Er nimmt reißaus und schließt sich einem Zirkus an. Durch den erstarkten Nationalsozialismus unter Hitler muss er aber um sein Leben fürchten. Emanuel Bergmann erzählt in seinem Debütroman "Der Trick" von diesen beiden Protagonisten, deren Lebenswege sich bald kreuzen und eine tiefe Verbundenheit schildern. Eine tolle Lektüre!

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Ein Buch voller Magie und Zauberei
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 12.05.2016

Die Geschichte, angesiedelt auf zwei Zeitebenen, beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Prager Rabbi, der sich nichts sehnlicher als einen Sohn wünscht, geht durch ein ganz und gar weltliches „Wunder“ sein Wunsch in Erfüllung. Doch sein Sohn Mosche Goldenhirsch verlässt ihn früh und geht zum Zirkus.... Die Geschichte, angesiedelt auf zwei Zeitebenen, beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Prager Rabbi, der sich nichts sehnlicher als einen Sohn wünscht, geht durch ein ganz und gar weltliches „Wunder“ sein Wunsch in Erfüllung. Doch sein Sohn Mosche Goldenhirsch verlässt ihn früh und geht zum Zirkus. Fast 80 Jahre später stehen die Eltern von Max auf der anderen Seite der Welt vor der Scheidung. Auch er hofft auf ein Wunder oder besser gesagt auf Zauberei. Dabei soll ihm der Liebeszauber des einst berühmten und im Berlin der 40iger Jahre gefeierten Zabbatini helfen. Max begibt sich auf die Suche nach ihm , findet einen desillusioniert und verhärmten alten Mann und doch auch so viel mehr. Ein außergewöhnlicher Schreibstil, der schlicht und fast trocken, aber atmosphärisch dicht mit viel Sinn für feinen Humor, daherkommt, die leise erzählte, berührende Geschichte, die voller Magie, Zauberei und Tiefgang daherkommt, machen das Buch zu etwas ganz besonderem.

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Ein Buch voller Magie und Zauberei
von einer Kundin/einem Kunden am 12.05.2016

Die Geschichte, angesiedelt auf zwei Zeitebenen, beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Prager Rabbi, der sich nichts sehnlicher als einen Sohn wünscht, geht durch ein ganz und gar weltliches „Wunder“ sein Wunsch in Erfüllung. Doch sein Sohn Mosche Goldenhirsch verlässt ihn früh und geht zum Zirkus.... Die Geschichte, angesiedelt auf zwei Zeitebenen, beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Prager Rabbi, der sich nichts sehnlicher als einen Sohn wünscht, geht durch ein ganz und gar weltliches „Wunder“ sein Wunsch in Erfüllung. Doch sein Sohn Mosche Goldenhirsch verlässt ihn früh und geht zum Zirkus. Fast 80 Jahre später stehen die Eltern von Max auf der anderen Seite der Welt vor der Scheidung. Auch er hofft auf ein Wunder oder besser gesagt auf Zauberei. Dabei soll ihm der Liebeszauber des einst berühmten und im Berlin der 40iger Jahre gefeierten Zabbatini helfen. Max begibt sich auf die Suche nach ihm , findet einen desillusioniert und verhärmten alten Mann und doch auch so viel mehr. Ein außergewöhnlicher Schreibstil, der schlicht und fast trocken, aber atmosphärisch dicht mit viel Sinn für feinen Humor, daherkommt, die leise erzählte, berührende Geschichte, die voller Magie, Zauberei und Tiefgang daherkommt, machen das Buch zu etwas ganz besonderem.

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Der Trick
von Herbert Mangl aus Wien am 25.04.2016

Der 10-jährige Max Cohn fühlt sich schuldig an der Trennung seiner Eltern weil er kurz zuvor seinen Vater verwünscht hat, als dieser ihm aufgetragen hat, die Hinterlassenschaft seines Kaninchens fortzuräumen. Als sein Vater bereits seine Sachen packt fällt Max eine Schallplatte des großen Zabbatini in die Hände. Zabbatini war... Der 10-jährige Max Cohn fühlt sich schuldig an der Trennung seiner Eltern weil er kurz zuvor seinen Vater verwünscht hat, als dieser ihm aufgetragen hat, die Hinterlassenschaft seines Kaninchens fortzuräumen. Als sein Vater bereits seine Sachen packt fällt Max eine Schallplatte des großen Zabbatini in die Hände. Zabbatini war während des Krieges ein berühmter Magier, auf der Schallplatte befinden sich Zaubersprüche, darunter ein Zauber für die ewige Liebe. Max meint nun, damit die Lösung für sein Problem gefunden zu haben und schwatzt seinem Vater die Platte ab, findet auch einen Plattenspieler und macht sich ans Werk. Doch die Platte hat an der entscheidenden Stelle einen Sprung und er kann den Zauber bei seinen Eltern nicht anwenden. Max bleibt nun nichts anderes übrig, als nach dem Meister selbst zu suchen, um das Glück seiner Eltern wiederherzustellen. Er macht sich also auf die Suche nach dem alten Zauberer und wird tatsächlich fündig. Zabbatini lebt in einem Altersheim, ist alt frustiert und desillusioniert und ist von Max' Anliegen wenig begeistert. Dieser lässt sich jedoch nicht so einfach abschütteln. Max' Geschichte ist quasi die Krönung und der Abschluß von Zabbatinis Leben. Bis es allerdings soweit ist, spannt Emanuel Bergmann einen sehr weiten und überaus interessanten Bogen über die Zeit vor Mosche Goldenhirschs Geburt hinaus, der erst viel später zum großen Zabbatini werden soll. Er beginnt bei seinem Vater, dem Rabbi Laibl Goldenhirsch, der im ersten Weltkrieg eingezogen wird und bei seiner Heimkunft feststellen muss, dass seine Frau guter Hoffnung ist. „A Wunder“ wie sie sagt, und er nimmt dieses Wunder an. Nach ihrem Tod verlässt der junge Mosche sein zuhause und schließt sich einem Zauberzirkus an, um von dem berühmten Halbmondmann dessen Handwerk zu erlernen. Darüberhinaus verliebt er sich auch in dessen Assistentin und Lebensgefährtin, was ihm schlußendlich zum Verhängnis werden soll. Doch vorerst ist Mosche Zauberlehrling und Mädchen für alles. Später wird er selbst ein großer Magier, der mit viel Geschick und Glück die schwierigsten Situationen meistert. Doch leider nicht alle. Der Krieg fordert auch von ihm seinen Tribut. Obwohl er eine nichtjüdische Identität angenommen hat, wird er gefasst und in ein KZ verbracht. Danach erlangt er nie wieder seinen alten Glanz und seine große Berühmtheit. Zabbatini geht langsam aber stetig in der Versenkung unter – bis Max Cohn ihn findet. Diese Geschichte ist komisch und berührend zugleich, voll von Wortwitz und gleichzeitig traurig ob der Tragik dahinter, wenngleich diese tragischen Passagen in einem eher gleichmütigen Tonfall erzählt werden, so wie man etwas erzählt „weil es ja eh nicht mehr zu ändern ist“. Insgesamt sehr beeindruckend und eines der besten Bücher der letzten Zeit.

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Aufwühlend und beglückend
von einer Kundin/einem Kunden aus Kasseburg am 10.04.2016

"Der Trick" von Emanuel Bergmann ist mit Abstand das beste Buch, was ich bisher bei "vorablesen" gewonnen habe. Ich hatte es mit auch sehr gewünscht. Muss jedoch sagen, dass ich niemals in einem Buchladen auf den Titel aufmerksam geworden wäre, da ich hauptsächlich Krimis lese. Der Einband ist, wie so... "Der Trick" von Emanuel Bergmann ist mit Abstand das beste Buch, was ich bisher bei "vorablesen" gewonnen habe. Ich hatte es mit auch sehr gewünscht. Muss jedoch sagen, dass ich niemals in einem Buchladen auf den Titel aufmerksam geworden wäre, da ich hauptsächlich Krimis lese. Der Einband ist, wie so häufig beim Diogenes Verlag anspruchsvoll gestaltet mit einem Ausschnitt aus einem Gemälde, das verleiht dem Titel gleich einen intellektuellen Anstrich. - Kann so aber auch abschreckend wirken. Der Trick verbindet zwei Lebensgeschichten, bzw. Familiengeschichten über Generationen hinweg. Zusammen mit der Faszination an Magie und Zauberei und der Hoffnung, dass es nicht alles nur Tricks sein können. Der große Zabbatini, ist ein sehr alter Zauberer, welcher verbittert in einem Pflegeheim lebt. In einem früheren Leben vor unendlich langer Zeit war er der nicht leibliche Sohn eines jüdischen Rabbis und hieß Mosche. Nach dem Tod seiner Mutter verlässt er als Teenager aber die Enge des Elternhauses, um mit einem Zirkus zu reisen und um bei einem Zauberer in Lehre zu gehen. Der zweite Hauptdarsteller in der kleine Max, dessen Eltern in Scheidung leben. Dies hat sein Weltbild stark verrückt. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als dass die Eltern nicht getrennt sind. Bei seinem Vater findet er eine Schallplatte, auf der der Große Zabbatini einen Liebeszauber erklärt. Leider ist die Platte defekt und so macht Max sich auf den Weg in das Altenheim, in dem Zabbatini alias Mosche heute lebt und rettet diesem prompt ungewollt das Leben. Die Geschichte besticht durch eine wunderschöne, klare Sprache. Sie spielt wechselnd vor etwa sechzig Jahren und in der heutigen Zeit, was die Handlung sehr lebendig macht. Man fiebert mit, welchen Weg Max Familie nehmen wird und möchte wissen, ob der Kontakt zwischen Max und Zabbatini beiden gut tut und einiges verändert. Durch die Erzählungen aus dem Zirkusleben wird man zweitweilig in eine besondere Welt entführt und kommt durch die Handlung aus dem zerrütteten Elternhaus von Max auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich kann jedem, der Familiengeschichten, die jüdische Kultur und Religion, sowie das Leben von Künstlern liebt dieses Buch wärmstens empfehlen. Ein echter Gewinn für jeden Buchschrank. Fünf Sterne PLUS

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Ein großartiges Debüt - Berührend, witzig, unterhaltsam
von Vanessas Bücherecke am 06.04.2016

Inhalt aus dem Klappentext: Einst war er der »Große Zabbatini«, der 1939 in Berlin als Bühnenzauberer Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauberei die Scheidung seiner... Inhalt aus dem Klappentext: Einst war er der »Große Zabbatini«, der 1939 in Berlin als Bühnenzauberer Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauberei die Scheidung seiner Eltern verhindern will. Ein bewegender und aberwitziger Roman über verlorene und wiedergewonnene Illusionen. Meinung: Der betagte Zauberer Zabattini, alias Mosche Goldhirsch, hat schon viel erlebt in seinem Leben, wirklich glücklich scheint er aber nie geworden zu sein. Mit seinen mittlerweile 88 Jahren fristet Mosche daher ein eher trostloses Leben in einer Seniorenresidenz in LA. Der kleine Max dagegen ist verzweifelt. Seine Eltern wollen sich trennen und Max ist der Meinung, es wäre seine Schuld, schließlich hat er sich ja seinen Vater davon gewünscht. Durch Zufall gelangt er an eine alte LP des Zauberers und beschließt, diesen ausfindig zu machen, damit er den Zauber der Liebe über seine Eltern sprechen kann und alles wieder gut wird. Mosche ist, wie sein Name schon verrät, jüdischen Glaubens und hat auch den Holocaust miterleben müssen. Geboren in Prag ist sein frühes Leben sehr ärmlich. Nach einem Streit mit seinem Vater verlässt er diesen und schließt sich einem Zirkus an, wo er seine ersten Kenntnisse als Zauberer sammelt. Die Lebenserfahrungen haben ihn letztendlich verbittert, zynisch und vor allem einsam gemacht. Max ist ein sehr kluges, aufgewecktes Kind, bei dem ich manchmal den Eindruck hatte, dass er seine Eltern etwas überfordert. Aber er ist ein doch sehr liebenswertes Kind, das ich direkt auf Anhieb mochte. Die Trennung seiner Eltern belastet ihn sehr, besonders die Veränderungen seiner Eltern verängstigen ihn. Doch da Max auch ein Mensch der Tat ist, sucht er für sich eine Lösung, um wieder Glück in die Familie zu bringen. Emanuel Bergmann hat einen wirklich tollen, manchmal zwar etwas altbacken wirkenden, aber sehr einnehmenden Schreibstil. Mit viel Humor und einem Augenzwinkern weiß er seine Leser zu unterhalten und lockert die traurige und eigentlich schwermütige Geschichte enorm auf. Es gibt Stellen im Buch, die haben mich zu Tränen rühren können, aber auch so viele Stellen, an denen ich laut gelacht habe, so unterhaltsam waren die Szenen, die Emanuel Bergmann hier entworfen hat. Natürlich kommt auch in diesem Roman das Thema Holocaust vor und auch wenn es ein schon wirklich viel besprochenes Thema ist, langweilig ist das Buch an keiner Stelle. Abwechselnd wird Max und Mosches Geschichte kapitelweise erzählt. Nach und nach erfährt man so mehr über die beiden Hauptfiguren, die der Autor sehr gut ausgearbeitet hat. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und dank des besonderen Schreibstils fliegen die Seiten nur so dahin. Das Ende des Buchs hat mich zwar inhaltlich nicht ganz überrascht, dafür aber emotional sehr stark mitgenommen und mich so mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück gelassen. Vielen Dank an den Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar. Fazit: Was für ein Debüt. Emanuel Bergman weiß, wie man Geschichten erzählt. Seine Figuren sind liebenswert, skurril und einnehmend, seine Geschichte berührt und begeistert. Ein großartiges Buch, wundervoll ausgearbeitet und gut durchdacht, das man gelesen haben sollte. Für mich war es definitiv eines meiner Jahreslesehighlights. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

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Ein Buch, das verzaubert
von Lovely90 aus Düsseldorf am 03.04.2016

Emanuel Bergmann schafft es in seinem großartigen Debüt einzigartige Charaktere zum Leben zu erwecken. Im Zentrum steht auf der einen Seite Mosche Goldenhirsch, oder wie er sich selbst zu nennen pflegt, der Große Zabbatini, ein jüdischer Junge, der in den 30er Jahren in Prag aufwächst, sich voller Begeisterung einem... Emanuel Bergmann schafft es in seinem großartigen Debüt einzigartige Charaktere zum Leben zu erwecken. Im Zentrum steht auf der einen Seite Mosche Goldenhirsch, oder wie er sich selbst zu nennen pflegt, der Große Zabbatini, ein jüdischer Junge, der in den 30er Jahren in Prag aufwächst, sich voller Begeisterung einem Wanderzirkus anschließt und schließlich als Magier Karriere macht. Im Roman durchläuft der Leser gemeinsam mit Mosche dessen Leben, das viele Rückschläge bereithält, aber auch Momente voller Glückseligkeit. Auch wenn dieser nicht immer mit Sympathie punktet, ist er doch ein liebenswerter und besonderer Charakter. Dies wird besonders deutlich, als er Jahrzehnte später, meilenweit von seinem Geburtsort entfernt, mit dem zweiten Protagonisten des Buches zusammentrifft, dem jungen Max Cohn, welcher mithilfe eines Liebeszaubers die Scheidung seiner Eltern verhindern möchte. Durch die leichte Sprache fliegt man nahezu durch den Roman. Gleichzeitig erzeugt Bergmann beim Leser die perfekte Mischung aus verschiedensten Gefühlen, so gibt es viele humorvollen Passagen, in die stets auch eine gewisse Ernsthaftigkeit eingeflochten ist. Auch wenn der Klappentext schon vieles über die Geschichte verrät, geschehen noch viele unvorhergesehene Dinge, mehrfach kommt es zu Wendungen und die stetig aufgebaute Spannung erhält ihren Höhepunkt schließlich in einem furiosen und von mir so nicht erahnten Finale. Für diesen tollen Debütroman kann ich uneingeschränkt eine Leseempfehlung aussprechen. Lasst euch von der Magie des Großen Zabbatini verzaubern.

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Eine bewegende Geschichte mitreissend erzählt
von vielleser18 aus Hessen am 22.03.2016

Die Geschichte beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts bei den Eltern von Mosche Goldenhirsch, in Prag. 1919 wird er geboren. 1934 verlässt er das Elternhaus, nachdem ihm ein Besuch in einem Wanderzirkus verzaubert hat. Er beschließt dem Zirkus zu folgen. 2007, Los Angeles, Max Cohn ist zehn, als seine Eltern beschließen... Die Geschichte beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts bei den Eltern von Mosche Goldenhirsch, in Prag. 1919 wird er geboren. 1934 verlässt er das Elternhaus, nachdem ihm ein Besuch in einem Wanderzirkus verzaubert hat. Er beschließt dem Zirkus zu folgen. 2007, Los Angeles, Max Cohn ist zehn, als seine Eltern beschließen sich zu trennen. Der Junge kommt mit der Trennung nicht klar und versucht alles, um sie zu verhindern. Sein letzter Strohhalm ist ein Liebeszauber des "Großen Zabbatinis", den er auf einer alten Schallplatte entdeckt. Doch leider hat diese einen Sprung und so kann er sich den Liebeszauber nicht anhören. Er macht sie auf den Weg um Zabbatini zu besuchen. Emanuel Bergmann erzählt die Geschichte in zwei Erzählsträngen. Abwechselnd begleiten wir Mosche und Max. So unterschiedlich die Zeiten, in denen beide geboren worden sind, gibt es doch Ähnlichkeiten und Parallelen und der Autor erzählt in einem wahrhaft mittreissendem Schreibstil von den beiden Figuren. So macht es auch nichts aus, dass wir als Leser von einer Figur zu anderen springen, schnell ist doch klar, dass es sich bei Mosche um den Mann handelt, den der junge Max viele Jahre später sucht. Durch die eingschobenen Rückblenden bekommen wir die Lebensgeschichte des Mosche Goldenhirsch erzählt. Eine berührende Geschichte, eine Geschichte, die meisterhaft, fast zauberhaft vom Autor erzählt wird, die aber auch sehr tragische und traurige Momente in sich birgt und gerade am Ende hin immer bewegender wird. Dabei ist es gerade die Sprache, die Erählkunst des Autors, die einen durch diese Geschichte trägt, die es schafft, mitzufühlen, mitzuerleben und mit den Augen der Protagonisten zu sehen und zu hoffen. Dennoch ist es nicht nur düster und beklemmend, nicht nur traurig. Der Autor hat trotz allem auch viele humorige Szenen mit eingebaut, die einen auch schmunzeln lassen. Vor allem hat er den Figuren Leben eingehaucht, man kann sich alles so gut vorstellen, auch die Entwicklung, die sie in dieser Geschichte durchlaufen. Am Ende schließt sich der Kreis der Figuren und der Leser bleibt gefangen zurück. Eine Geschichte, die einen so schnell nicht wieder loslässt, die nachhallt und die den Leser verzaubert.

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Den Illusionen hingeben...
von Andrea Karminrot aus Berlin am 21.03.2016

Ich habe diese Woche ein Buch über einen alten Zauberer gelesen. Ein schöner Roman, der einen auf jeden Fall auf seinem Leseplätzchen fesselt und man versucht ist, es in einem Rutsch durchzulesen. Die Geschichte beginnt in Prag. Laibl, ein Rabbi, muss sein Land im ersten Weltkrieg verteidigen und als... Ich habe diese Woche ein Buch über einen alten Zauberer gelesen. Ein schöner Roman, der einen auf jeden Fall auf seinem Leseplätzchen fesselt und man versucht ist, es in einem Rutsch durchzulesen. Die Geschichte beginnt in Prag. Laibl, ein Rabbi, muss sein Land im ersten Weltkrieg verteidigen und als er wieder fast unversehrt nach Hause kommt, verkündet ihm seine Frau, dass sie ein Kind bekommen. Ein Wunder ist geschehen. Obwohl Laibl vor vier Monaten doch noch keine Möglichkeit hatte Rifka, seiner Frau den Samen für dieses Wunder zu spenden. Da sie aber schon vor dem Krieg fleißig geübt haben, nimmt Laibl das Kind als ein Wunder an. Er versucht dem Jungen, der Mosche genannt wird, ein guter Vater zu sein. Mosche ist nicht unbedingt das perfekte Kind, das sich Laibl gewünscht hat. Aber schlau genug ist der Junge allemal. Als der richtige Augenblick gekommen ist, läuft der fünfzehnjährige Mosche weg und schließt sich einem Zauberzirkus an. Gleichzeitig, liest man die Geschichte von Max in Los Angeles 2007. Max ist ein Zehnjähriger, der zeitweise ziemlich altklug daherkommt, der sich mit der Scheidung seiner Eltern auseinander setzen muss. Er gibt sich selber die Schuld an der Trennung der Eltern, denn er hat sich mit einem gefundenen Penny, das Verschwinden seines Vaters gewünscht. Was liegt da näher, als sich auf die Suche nach einem geeigneten Zauberer zu machen, der diesen Wunsch wieder rückgängig machen kann. Zufällig findet Max in den Sachen seines Vaters eine Langspielplatte von dem “Großen Zabbatini” einem Magier aus Europa. Nachdem er sich einen ausgiebigen Streit mit seiner Mutter geliefert hat, läuft Max weg und findet tatsächlich den Magier. Ob der ihm allerdings helfen kann, das möchte ich hier nicht erzählen. Emanuel Bergmann verpackt eine schreckliche Geschichte in einem Mantel aus vielen lustigen Momenten, so dass man erst gar nicht merkt, wie dramatisch das Leben der beiden Hauptdarsteller eigentlich ist. Mosche hat es nicht leicht und wird zu einem knurrigen und egoistischen Menschen, der auch über Leichen gehen würde. Der sich durch eine schreckliche Zeit im Nationalismus schlägt und so tut, als ginge ihn das alles nichts an. Und am Ende eine Tat vollbringt, die man diesem selbstgerechten Menschen gar nicht zugetraut hätte. In der Moderne leidet Max so sehr unter der Trennung der Eltern, dass er zu unkonventionellen Mitteln greift, um seine heile Welt wieder herzustellen. Auch die Nebenfiguren sind von Herrn Bergmann so wunderbar gezeichnet, dass es eine wahre Freude ist dieses Buch zu lesen. Da ist das Omchen, das ihre Geschichte nie zu Ende erzählen durfte. (Manchmal sollte man eben zuhören!) Julia, die Freundin von Mosche, die das Leben des Magiers prägte und einen hässlichen Abgang hatte, um aus dem Leben Mosches zu verschwinden. Die Eltern von Max, die sich in ihrer Scheidung verloren haben und veränderten. Und so viele Andere, die diesen Roman sehr lebendig machen. Der Autor hat mich amüsiert und zugleich nachdenklich gemacht. Was macht unser Zusammenleben aus? Mal wieder zuhören, sich und mein Gegenüber wahr nehmen und auch den Illusionen hingeben, die das Leben einem präsentiert. “Der Trick” ist der erste Roman von Emanuel Bergmann. Ich hoffe sehr, dass das nicht sein letzter Roman gewesen ist. Wenn es seine Zeit als Lehrer und Übersetzer erlaubt, würde ich mir noch mehr solcher unterhaltsamen und tiefgründigen Romane von ihm wünschen.

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Verrückter Zauber!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2016

Eine skurrile Geschichte, die in Prag 1934 beginnt und bis ins Jahr 2007 in Los Angeles reicht. Man braucht einige Zeit um zu erkennen, dass der grantige Alte der große Zauberer ist und dass er gar nicht zaubern kann, wird auch schnell klar. Aber Max glaubt an ihn, mit... Eine skurrile Geschichte, die in Prag 1934 beginnt und bis ins Jahr 2007 in Los Angeles reicht. Man braucht einige Zeit um zu erkennen, dass der grantige Alte der große Zauberer ist und dass er gar nicht zaubern kann, wird auch schnell klar. Aber Max glaubt an ihn, mit der Hoffnung des Kindes. Berührend, aberwitzig, verrückt, traurig, menschlich, sympathisch, tolle Unterhaltung, einfach zauberhaft!

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