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Der vergessene Jesus

Auf keinen Fall von gestern und auf jeden Fall für heute

(2)
Revolutionär und Menschenfreund – Jesus, wie wir ihn bisher nicht kennen


Unser Jesusbild ist einseitig und falsch. Der Jesus, wie er seit Jahrhunderten präsentiert wird, zeigt fast ausschliesslich seine fromme Seite. In der Bibel lassen sich jedoch unzählige Stellen finden, die seine anderen Seiten zeigen: Er war lebensfroh, hatte keine Probleme mit der Lust und legte sich gerne mit den Mächtigen der Welt an. Als sanfter Hippie wäre er uns wohl kaum eine Hilfe gewesen. Weil er aber stark war und Ecken und Kanten hatte, ist er für uns auch heute noch so bedeutsam.


Martin Dreyer zeigt uns in 12 überraschenden Kapiteln den anderen Jesus, wie wir ihn so noch nie gesehen haben. Seine Quelle? Die Bibel – man muss nur genau lesen!




- Das neue Buch vom Verfasser der »Volxbibel« und Gründer der Jesus-Freaks
- Jesus: keiner von einem anderen Stern, sondern lebensfroh, draufgängerisch, provokant
- Ein radikales und zugleich befreiendes Buch



Portrait
Martin Dreyer (*1965 in Hamburg) ist freier Theologe, Dipl.-Pädagoge, Suchtberater und Schriftsteller. Er wurde in den Neunzigerjahren durch die Gründung der christlichen Jugendbewegung Jesus-Freaks bundesweit bekannt. Seinen Durchbruch als Autor schaffte er mit der Volxbibel, einer Bibel in einer leicht verständlichen Sprache, die zum Taschenbuch-Bestseller avanciert ist. Die Volxbibel ist das erste Buch weltweit, an dem jeder über ein Wiki im Internet mitarbeiten kann und welches sich ständig weiter entwickelt. Kaum eine moderne Bibelübersetzung hat in den vergangenen Jahren so viel Aufsehen erregt wie die Volxbibel – das religiöse Kultbuch in der Sprache des 21. Jahrhunderts. Und nur wenige Bibeln haben sich so gut verkauft: Mittlerweile liegt die Gesamtauflage aller drei Bände bei ca. 500.000 Exemplaren. In 2010 erhielt Dreyer für das Volxbibel-Wiki den WebFish in Silber der EKD und den Promikon Award für Initiative und Vision. Martin Dreyer ist verheiratet, hat eine Tochter und einen Sohn und lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 254
Erscheinungsdatum 03.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-579-08530-2
Verlag Gütersloher Verlagshaus
Maße (L/B/H) 221/139/27 mm
Gewicht 448
Verkaufsrang 12.726
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Kundenbewertungen


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In Zeiten der leeren Kirchen ist es Zeit, tiefer zu schürfen.
von Stefan Wichmann am 17.10.2016

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Autoren für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Cover Jesus, dargestellt mit treuen braunen Augen und einmal eher wild und ungebremst. Das Coverbild passt zum Titel. Inhalt und Meinung Das Bild von Jesu, die ‚Moll-Akkorde des Christentums‘, Pazifismus und Lebensfreude. Dies sind nicht alle Themen, die im Buch beleuchtet werden.... Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Autoren für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Cover Jesus, dargestellt mit treuen braunen Augen und einmal eher wild und ungebremst. Das Coverbild passt zum Titel. Inhalt und Meinung Das Bild von Jesu, die ‚Moll-Akkorde des Christentums‘, Pazifismus und Lebensfreude. Dies sind nicht alle Themen, die im Buch beleuchtet werden. Er berichtet auch von Luthers Statement, nämlich was dieser gedenkt zu tun, wenn ihm Satan entgegenkommt. Soweit so gut. Doch der Autor greift sogar viele Themen auf, die bisher um Dunkeln blieben. Wie stand Jesu zu Parties, Alkohol und verteufelte er Sex? Was wird in der Kirche gelehrt, was macht Angst, wie war das mit der Brotvermehrung und der Bundeslade? Viele Themen werden angeschnitten, Vorwissen vorausgesetzt und immer wieder hingeführt zum Thema das Buches: Der vergessene Jesus. Tatsächlich habe ich das Kapitel „Mein Credo. Was ich glaube“ zuerst gelesen, um die Sicht des Autors kennenzulernen, ehe ich dieses Werk lese, mich damit auseinandersetze und berichte. Zugegeben erst danach las ich das Vorwort, das mich berührte. Vor allem der Satz, dass Jesus manchmal ein ganzes Jahr nicht mit ihm (dem Autoren) redet. Gläubige wissen, wovon er spricht (und ich sage bewusst Gläubige und nicht Christen.) Meinung In Zeiten der leeren Kirchen ist es Zeit, tiefer zu schürfen, zu hinterfragen und neu nachzudenken. Tiefer geschürft wird bei Aspekten wie dem Umgang mit Sex, Drugs & Rock’n’roll. So wird das Thema Kiffen immer wieder angesprochen, das den Aufruf zu einem ungezwungenen Leben auch im Glaubensumfeld darstellen soll und eigentlich über das Ziel hinausschießt. Manch eine Religionsgemeinschaft hat einen Glaubensartikel, der da beinhaltet „dem Gesetz zu gehorchen“. Nun ist Kiffen nach Recherche des Rezensenten in Deutschland wohl nicht verboten, wohl aber der Besitz. Rein rechtlich braucht der Kiffer also immer jemanden, der ihm einen Zug spendiert, und der diesem Gelegenheitskiffer das Teufelszeug nicht vollständig überlässt. Allein dieses Beispiel mag zeigen, wie weit der Autor geht, um sein Statement an den Mann / die Frau zu bringen, dass da kurz gesagt heißt: Lebe! Jesus hat auch gelebt. Dies führt den Leser schnell zur Frage, ob Jesus auch gekifft hat und welche Beweise der Autor dafür anführen kann. Kurz gesagt: Keine. Er beruft sich darauf, dass nirgends erwähnt ist, dass Jesus gegen einen Rausch gepredigt hat. Zudem war Jesus seines Erachtens, ich zitiere: „So vom Heiligen Geist erfüllt, dass er diesen Flash nicht mehr brauchte“. ‚Mutmaßung‘, würde der Anwalt schreien und der Rechtsanwalt lächelnd darauf hinweisen, dass der Konsum im Betäubungsmittelgesetz nicht vorkommt und somit erlaubt wäre. Für einen ernsthaften Christen mag dieses Thema mit Kiffen, Alkohol und Exzessen zu weit gehen und unnötig scheinen, von den Gefahren mal ganz abgesehen, doch greift der Autor genau diese bisher nicht gestellte Fragen in seinem Buch auf und fragt: „Würde Jesus heute kiffen?“ Munter geht es in den ungeklärten Geheimnissen weiter: ‚Jesus will Sex!“‘, ist da zu lesen. Allein dies geht aus der angeführten Bibelstelle nicht hervor und doch greift er auch hier ein Thema auf, mit dem sich so mancher sicherlich befasst hat: dem Zölibat. Das Wunder der Brotvermehrung wird mit verschiedensten Erklärungsversuchen anderer Quellen beleuchtet und mündet in einer eigenen, neuen Theorie, die starken Bezug zur Lebenslust Jesu hat. Andere angeführte Beispiele, wie der Tod des Trägers mit Namen Usa werden nicht vertieft oder erklärt. Wer kann schon sagen, ob Usa der die Bundeslade vorm Umfallen bewahren wollte, durch einen Stromschlag starb, weil die Lade mit zwei Metallplatten und somit wie ein riesiger elektrischer Kondensator aufgebaut war oder ob es eine andere Erklärung gibt? Diese Geschichte führt der Autor an, um die Angst mancher Christen zu erklären. Er vertieft das Thema nicht, führt keine zwanghafte Interpretationsbrücke zum Leben Jesu, sondern erwähnt es nur, um seine Aussage zu untermauern. Die Abgrenzung zu den Randthemen ist also gelungen! Die Seiten werden lieber gefüllt mit Themen gefüllt, die in Bezug zu Jesu stehen. Und hier kommt selbst das Thema Gewalt nicht zu kurz. Martin Dreyer erinnert daran, dass Jesu die Wange hinhielt, als er geschlagen wurde. Von manchem als Provokation von anderen als Demutsgeste gedeutet, erläutert der Autor seine Sicht der Dinge, über die es zu diskutieren gilt und die zu beleuchten ist, um die Kirchbänke wieder zu füllen. Das Buch wird einigen schwer im Magen liegen und das ist gut so. Zielgruppe Auf keinen Fall Lemminge, die nur hinterherlaufen mögen. Fazit Christen als Partyschreck? Ernste Gesichter und Abstinenz? Es ist Zeit zum Aufbruch! Dieses Buch zeigt auf, das gefaltete Hände nicht alles sind und ruft wohl manchem ins Gedächtnis: Prüfet die Geister, ob sie von Gott sind (1 Joh 4.)! Rezension von Wichmann-Reviews.de

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Kontrovers und gut
von Nicole aus Nürnberg am 09.10.2016

Meine Meinung zum Buch: Der vergessene Jesus Auf keinen Fall von gestern und auf jeden Fall für heute Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt erzähle ich euch wieder auf meinem Blog (Jedoch gibt es hier wirklich einen ausführlichen Text) Inhalt in meinen Worten: Jesus? Wer ist das und was hat das mit mir heute zutun?... Meine Meinung zum Buch: Der vergessene Jesus Auf keinen Fall von gestern und auf jeden Fall für heute Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt erzähle ich euch wieder auf meinem Blog (Jedoch gibt es hier wirklich einen ausführlichen Text) Inhalt in meinen Worten: Jesus? Wer ist das und was hat das mit mir heute zutun? Aber vor allem, ist Jesus wirklich so wie viele Menschen heute über ihn denken, hat er heute noch etwas zu meinem Herzen und vor allem zu mir zu sagen, und wie würde Jesus heute mit vielen Streitfragen, die in christlichen und kirchlichen Kreisen zu finden sind, heute umgehen? Dieses Buch möchte dich am Nerv treffen, es will nicht einfach nur gelesen werden, es will beachtet und vor allem auch, das du selbst darüber nachdenkst, was Jesus mit dir heute und jetzt zu tun hat, und ob wirklich alles so schwarz weiß ist, wie es heute so oft gelehrt wird. Martin geht sehr radikal und gleichzeitig liebevoll an die Themen heran und möchte den Leser dazu einladen, sich herausfordern zu lassen. Ist ihm das gelungen? Wie finde ich das Buch? Ehrlich gesagt, ist es gar nicht so einfach einen Freund zu bewerten. Denn wer weiß das ich mit Martin Kontakt habe, könnte denken, es sei Gefälligkeit und doch genau das ist es nicht. Ich werde ehrlich sagen, was ich denke. Denn etwas anderes kommt hier gar nicht gut. Zu erst einmal, Martin trifft bei mir einige Nerven. Nicht nur das ich hin und wieder schockiert, erschrocken, sprachlos oder gar Fassungslos bin, nein er schafft es auch Punkte klar und deutlich vor Augen zu führen. Kann ich glauben, was Martin so sagt? Ja. Nein. Manches Ja, manches Nein, und doch überwiegt das Ja. Ich urteile sehr oft, meine selbst Gott spielen zu dürfen und zu sagen, dass dies und jenes auf jeden Fall so sein muss. Doch ist das wirklich das Herz von Jesus, was ich hier denke? Ich muss sagen, bei manchen Punkten überführte mich Martin, und er schaffte es, mich selbst so zu hinterfragen, dass das Buch etwas länger sitzen bleiben wird, und irgendwann noch einmal zur Hand genommen wird. Jedoch muss ich sagen, ich bin nicht der Meinung, das alle Menschen zu Jesus kommen, jedoch ist Jesus bei weitem nicht so urteilend, wie ich es als Mensch bin, er hat mehr Liebe und mehr Weitsicht als ich das jemals habe, dennoch denke ich dass es immer auf die EIGENE Entscheidung ankommt. Und das man sich eben nicht nur das "einfache" herauspicken kann und darf, und genau das schreibt Martin auch in seinem Buch, auch wenn er ein bisschen in die Allversöhnungslehre abgetaucht ist. Zumindest habe ich diesen einen Punkt so verstanden, und da musste ich wirklich kurz stutzen. Der Punkt mit der Prophetie und ob es diese heute noch gibt? Ja ich glaube, auch heute gibt es noch "Propheten" vielleicht nicht so, wie es diese noch zur Zeit im Alten Testament gab, aber ganz weg sind diese nicht. Und hier ermutige ich wirklich den Leser sich selbst zu prüfen. Und zu merken, wo er selbst steht - und jeder sollte beachten, in der Bibel steht, wir haben alle Stückwerk erkannt. Niemals das ganze. Und deswegen sollte auf gar keinen Fall der Erste Stein fliegen, egal aus welcher Richtung. Was ich aber toll finde, wie Martin mit dem Thema Homosexualität und Schwulsein denkt und auch seinen Eindruck von Jesus weiter gibt, und wie er wohl heute damit umgehen würde. Denn ich glaube Jesus würde heute eher bei den Menschen abhängen, die von der Gesellschaft sehr kritisch oder gar ausgeschlossene sind, und ihnen zeigen ihr seid genauso toll, auch wenn ihr nicht immer von der Gesellschaft anerkannt seid. Mehr als wir es vielleicht ahnen und glauben wollen. Dagegen würde Jesus vielleicht heute in Freikirchen gehen und die Becher die herum gehen und um Spenden bitten, umwerfen und sagen, was ihr umsonst empfangen habt, das gebt doch auch umsonst weiter. Und hier ist nicht der Wert einer Sache gemeint, sondern wir haben alle Jesus annehmen dürfen (Oder auch nicht) und mussten nur eines glauben und bekennen. Und genau das wird Jesus auch heute sagen. Jedoch soll sich ruhig hier jeder sein eigenes Bild machen :). Ihr merkt, es gab Themen im Buch, die ich wirklich wertvoll finde, andere waren für mich kritisch und ich musste tiefer in mich hineinhorchen. Am Ende wirkte leider das Buch etwas abgekürzt und ich dachte, was das soll es nun schon gewesen sein, da hätte aber noch mehr kommen dürfen. Vielleicht kommt dazu ja noch einmal ein Buch von Martin. Schreibstil: Dieses Buch kommt mit wenigen Fachwörtern aus, dafür ist das Buch so geschrieben, wie ich Martin kenne, in seiner Sprache und in einer Sprache, die jeden Leser dort abholt, wo er gerade ist. Fazit: Ich hoffe sehr, dass es viele Leser gibt, die dieses Buch lesen, ohne sofort abzuwerten und Jesus die Chance geben, wirklich in ihr Herz sprechen zu lassen. Sterne: Ich gebe dem Buch vier Sterne.

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