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Der Vorleser

(1)
Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er … und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.
Portrait
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Seinen ersten Kriminalroman, ›Selbs Justiz,‹ veröffentlichte er zusammen mit Walter Popp. 2001 wurde die Trilogie um den Privatdetektiv Gerhard Selb mit ›Selbs Mord‹ abgeschlossen. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, die 2000 und 2010 veröffentlichten Erzählbände ›Liebesfluchten‹ und ›Sommerlügen‹ sowie die Romane ›Die Heimkehr‹ (2006) und ›Das Wochenende‹ (2008) begründeten seinen schriftstellerischen Weltruhm.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 208, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783257600421
Verlag Diogenes
Verkaufsrang 12.787
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Kundenbewertungen


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Naja...
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 08.11.2016

Ich bin mir noch nicht ganz sicher was ich von diesem Buch halten soll. Vielleicht kann man darin einen tieferen Sinn sehen, aber ich frage mich ob das nicht ein bisschen zu "hoch" für dieses Werk angesetzt ist...

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Kultig
von einer Kundin/einem Kunden aus Marl am 31.08.2008
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch, auch wenn es lediglich 206 Seiten hat, könnte nicht mehr über die große Liebe erzählen, als Bernhard Schlink es getan hat. Ich habe mich reingelebt in diesen Roman und in das Leben von Michael Berg, dem männlichen Protagonisten. Was als heimliche Affäre beginnt, wird irgendwann gefühlsmäßig kaum... Dieses Buch, auch wenn es lediglich 206 Seiten hat, könnte nicht mehr über die große Liebe erzählen, als Bernhard Schlink es getan hat. Ich habe mich reingelebt in diesen Roman und in das Leben von Michael Berg, dem männlichen Protagonisten. Was als heimliche Affäre beginnt, wird irgendwann gefühlsmäßig kaum noch kontrollierbar und ich glaube, gerade diejenigen, die diese Art von Liebe bereits erfahren durften, können noch besser verstehen, was der Autor damit rüberbringen wollte. Er schreibt sehr flüssig und einfach und doch so tiefgehend, dass man fast selber die Gefühle von Michael Berg empfindet. Das Buch macht Lust zu lesen, es ist interessant geschrieben und so manches mal stockte mir der Atem. Und wieder einmal erkennt man, dass die Liebe immer auch mit Trauer und Schmerz Hand in Hand durchs Leben geht. Was mir jetzt noch bleibt, ist die Frage, ob es sich bei diesem Roman von Schlink um eine wahre Begebenheit handelt, oder ob wirklich alles nur reine Fiktion ist. Meine sehr gute Meinung über dieses Buch würde dieses Wissen nicht beeinflussen, doch würde ich vor dem Autor den Hut ziehen für diese Offenheit.

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6 1
Ein Roman über Liebe, Verrat und Schuld
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der 15jährige Schüler Michael Berg verliebt sich in die 20 Jahre ältere Hanna Schmitz und beide verbindet einige Monate eine leidenschaftliche Affäre, bis Hanna plötzlich und ohne Erklärung die Stadt verlässt. Erst Jahre später - Michael ist inzwischen Student der Rechtswissenschaften - sieht er sie wieder, auf einer Anklagebank im Gericht.... Der 15jährige Schüler Michael Berg verliebt sich in die 20 Jahre ältere Hanna Schmitz und beide verbindet einige Monate eine leidenschaftliche Affäre, bis Hanna plötzlich und ohne Erklärung die Stadt verlässt. Erst Jahre später - Michael ist inzwischen Student der Rechtswissenschaften - sieht er sie wieder, auf einer Anklagebank im Gericht. Verhandelt wird dort der mehrfache Mord an jüdischen Frauen und Kindern und Hanna ist eine der Angeklagten - eine ehemalige KZ-Aufseherin. Fortan begleitet der Leser Michael Berg in seinem verzweifelten Ringen nach Verständnis: nach Verständnis für Hanna und ihre furchtbare Vergangenheit, nach Verständnis und Rechtfertigung seiner Liebe zu ihr. Der Roman bietet nicht nur eine große und ungewöhnliche Liebesgeschichte, sondern auch ein präzises Sittengemälde der BRD in den sechziger und siebziger Jahre, der (Studenten)revolten und Versuche, die nationalsozialistische Vergangenheit aufzuarbeiten und Fragen nach Kollektiv- und Individualschuld zu beantworten. Der Roman bsticht durch seine knappe, lakonische Sprache - es ist nie ein Wort zuviel - und entfaltet eine Sogwirkung, der sich der Leser nicht entziehen kann. Schon jetzt ist Schlinks "Vorleser" zu einem Klassiker der jüngeren deutschsprachigen Literatur geworden.

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1 0
Ein großartiges Buch
von CaWa - die Leseratte aus Hilden am 14.02.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein Buch über die Liebe, über Scham, Sühne und KZ ... Ein Buch, dass dem Leser noch lange im Gedächtnis bleibt. Ein Buch, dass man lesen sollte EINFACH GRANDIOS Der 15-jährige Gymnasiast Michael Berg lernt Ende der 1950er Jahre in Heidelberg Hanna Schmitz kennen. Die 20 Jahre ältere Straßenbahnschaffnerin kümmert sich um ihn,... Ein Buch über die Liebe, über Scham, Sühne und KZ ... Ein Buch, dass dem Leser noch lange im Gedächtnis bleibt. Ein Buch, dass man lesen sollte EINFACH GRANDIOS Der 15-jährige Gymnasiast Michael Berg lernt Ende der 1950er Jahre in Heidelberg Hanna Schmitz kennen. Die 20 Jahre ältere Straßenbahnschaffnerin kümmert sich um ihn, als ihm, an Gelbsucht erkrankt, auf dem Nachhauseweg übel wird. Wieder gesund besucht er sie und erlebt mit ihr seine erste Liebe. Bald entwickelt sich während der heimlichen Treffen in ihrer Wohnung ein Ritual, das der zunächst rein körperlichen Beziehung eine seelische Dimension gibt: Michael muss Hanna, über deren Vergangenheit er nur wenig erfährt, stets vor dem Liebesakt vorlesen. Eines Tages verschwindet Hanna spurlos aus der Stadt. Erst Jahre später sieht er sie als Jurastudent in einem Auschwitz-Prozess wieder, wo sie mit anderen ehemaligen KZ-Aufseherinnen unter Anklage steht. Im Gerichtssaal findet Michael die lang gesuchte Erklärung für Hannas ungeschickte Verteidigung und für viele ihrer Handlungen: Sie ist Analphabetin, verheimlicht dies aus Scham auch im Prozess und wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre Mitangeklagten, die ihr die Hauptschuld für ein grauenhaftes, schriftlich dokumentiertes Verbrechen zugeschoben haben, erhalten nur geringe Freiheitsstrafen. Michael, der sich mitschuldig fühlt, schickt ihr regelmäßig Kassetten ins Gefängnis, die er mit Weltliteratur besprochen hat. Anhand der Kassetten lernt Hanna autodidaktisch lesen und schreiben und beginnt sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten auseinander zu setzen.

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1 0
Literarisch wertvoll und nicht beurteilend
von rebellyell666 aus Münster am 04.05.2009
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Als ich hörte, dass es einen neuen Kinofilm namens der Vorleser geben sollte und dieser auch noch in den höchsten Tönen gelobt wurde, habe ich im Club gleichzeitig das Taschenbuch gesehen und gekauft. Das das dünne Buch bereits seit 1995 auf dem Markt ist und ich nie darüber... Als ich hörte, dass es einen neuen Kinofilm namens der Vorleser geben sollte und dieser auch noch in den höchsten Tönen gelobt wurde, habe ich im Club gleichzeitig das Taschenbuch gesehen und gekauft. Das das dünne Buch bereits seit 1995 auf dem Markt ist und ich nie darüber gestolpert bin, hatte ich wohl auch nichts verpasst. Dachte ich. Das Buch beginnt mit der Vergangensheitserzählung von Michael Berg, der sich in die Anfang 30-jährige Hanna Schmitz verliebt. Sie treffen sie zufällig, weil Michael sich übergeben muss. Michael ist erst 15, fängt aber an, mit Hanna zu schlafen, weil er sich so zu ihr hingezogen fühlt. Irgendwas stimmt mit Hanna aber nicht, da sie große Angst hat, verlassen zu werden und ihn sogar schlägt, als er morgens einfach geht, um Frühstück zu holen. Eines Tages ist Hanna weg und Michael hängt in der Schwebe. Er schafft das Abitur und fängt an, Jura zu studieren. Er lebt sein Leben, als hätte ihn jemand betäubt und diese Betäubung würde nicht nachlassen. Liebschaften hat er wohl auch, diese interessieren ihn aber wenig. Dann trifft er Hanna wieder: Im Gerichtssaal, weil er an einem Seminar teilnimmt. Sie steht vor Gericht, weil sie damals zur NS-Zeit Frauen hat verbrennen lassen. So jedenfalls lautet die Anklage. Hanna redet sich um Kopf und Kragen und Michael kommt hinter ihr Geheimnis. Das Geheimnis möchte ich hier nicht erzählen, aber man kann es sich ungefähr in der Mitte bereits denken. Die etwas holprige Erzählweise ist trotzallem sehr gut gewählt. Ich hatte das Buch innerhalb von 2 Std. durch. Es regt sehr zum Nachdenken an. Warum ist Michael zum Richter gegangen, hat ihm aber nicht erzählt, dass er Hanna durchschaut hatte? Jeder sollte sich seine eigenen Gedanken machen. Aber man sollte auch überlegen, warum es heißt: Jeder ist seines Glückes Schmied.

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1 0
Eine ganz laute Stimme aus Deutschland!
von raubkatzal aus Wien am 02.12.2008
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Bernhard Schlink gehört unumstritten zu einer der elaboriertesten deutschen Schriftsteller unserer Zeit. Es war das erste Buch, dass ich von ihm gelesen hab, und ich fand es fesselnd und war von dem leichten, aber sehr erwachsenen Schreibstil angetan. Der Autor hat es geschafft, viele wichtige Themen in seinem Werk... Bernhard Schlink gehört unumstritten zu einer der elaboriertesten deutschen Schriftsteller unserer Zeit. Es war das erste Buch, dass ich von ihm gelesen hab, und ich fand es fesselnd und war von dem leichten, aber sehr erwachsenen Schreibstil angetan. Der Autor hat es geschafft, viele wichtige Themen in seinem Werk aufzugreifen - Liebe, Die Schrecken des Nationalsozialismus - und sie kunstvoll miteinander zu verweben und Brücken zwischen zwei Extremen zu bauen, wo unser menschliches Verständnis von Moral keine zulässt. Das ist ein Buch, das die Wahrheit in die Welt hinausschreit, und den Leser mit einem ganz besonderen Gefühl zurücklässt.

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Interessantes Thema
von Alessandra aus Wien am 28.04.2007
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch ganz gut gefallen, vor allem finde ich es gut, dass sich Bernhard Schlink mit dem Thema des Nationalsozialismus beschäftigt hat. Am Anfang geht es um den Jungen Michael, der ein Verhältnis mit einer erwachsenen Frau, nämlich Hanna, anfängt. Eines Tages verschwindet... Im Großen und Ganzen hat mir das Buch ganz gut gefallen, vor allem finde ich es gut, dass sich Bernhard Schlink mit dem Thema des Nationalsozialismus beschäftigt hat. Am Anfang geht es um den Jungen Michael, der ein Verhältnis mit einer erwachsenen Frau, nämlich Hanna, anfängt. Eines Tages verschwindet Hanna dann und die beiden sehen sich erst wieder, als Michael bereits Jura studiert, bei einer Gerichtsverhandlung. In der Verhandlung wird Hanna, einer der Angeklagten, vorgeworfen, sich aktiv für den Nationalsozialismus engagiert zu haben. Michael verfolgt den ganzen Prozess vom Anfang bis zum Ende. Die letzten beiden der insgesamt drei Teile des Buches handeln von der Gerichtsverhandlung und der Zeit danach, in der Michael Hanna nie ganz vergessen konnte. Die Geschichte von Hanna endet dann jedoch tragisch, aber ich will nicht zu viel verraten. Wie gesagt, ich habe das Buch nicht schlecht gefunden, aber ich war auch nicht restlos begeistert. Und ich finde auch, dass sich die beiden letzten Teile ein bißchen in die Länge gezogen haben. Trotzdem ganz interessant zu lesen, aber es soll sich jeder selbst eine Meinung bilden.

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1 0
Tiefe Enttäuschung
von einer Kundin/einem Kunden am 30.05.2008
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich behandle das Buch momentan in der Schule. Alle die das Buch schon gelesen hatten haben mich sehr neugierig darauf gemacht, aber das lag wohl eher an dem brisanten Thema: „Oh mein Gott, habt ihr das mit der 36-Jährigen und dem 15 Jahre alten Jungen gelesen?“ Auf dem Cover steht... Ich behandle das Buch momentan in der Schule. Alle die das Buch schon gelesen hatten haben mich sehr neugierig darauf gemacht, aber das lag wohl eher an dem brisanten Thema: „Oh mein Gott, habt ihr das mit der 36-Jährigen und dem 15 Jahre alten Jungen gelesen?“ Auf dem Cover steht groß das Wort „Roman“ und für mich gehört zu dieser Einordnung, das der Autor voll und ganz mit seinen Figuren liebt, lebt und fühlt; ganz einfach, dass er eine tiefe Beziehung zu ihnen aufbaut. Was mir bei diesem „Roman“ begegnete war Kälte. Die zwanghaft versuchte Neutralität, rückt das Buch für den Leser in so weite Ferne, das man zu dem Leid, was versucht wurde zu beschreiben, keinerlei Mitgefühl aufbauen konnte. Das Nächste ist, dass alle immer davon schwärmen, wie dieses Buch die Schrecken der NS-Zeit wieder gibt. Doch sind wir mal ehrlich! Schildert es annähernd wie schlimm dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte wirklich war, welches Leid in Auschwitz herrschte? Nein, mehr als Fragen aufwerfen tut dieses Buch nicht. Ohne fundierte Vorkenntnisse der Geschichte oder einer späteren detaillierten Vertiefung der aufgegriffenen Themen, ist das Buch nichts weiter als eine tragische Liebesgeschichte oder eine Ansammlung von Worten. Doch es greift Themen auf und was wäre der Mensch, wenn es keine Themen mehr gäbe über die er sich unterhalten kann?

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2 1
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

"Der Vorleser" ist ein altbekannter Schulklassiker. Eine außergewöhnliche Liebe, die Rätsel aufwirft und den Leser emotional in seinen Bann zieht.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

SUPER!!! Innerhalb weniger Stunden gelesen, rührende, traurige Geschichte mit Substanz. Absolut empfehlenswert für absolut alle ab 15!

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine romantische und zugleich tragische Geschichte über eine Liebe zwischen den Fronten. Auch eine tolle Schullektüre.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die Krimis von Schlink sind gut. Dieses Buch von ihm phantastisch. Melancholisch. Wunderbar. Zeigt den Menschen hinter dem Grauen. Auch das gab es.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine Zeit des sexuellen und politischen Erwachens für den Protagonisten. Anspruchsvolle Literatur im besten Sinne.

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0 0
von Anja Matthies aus Bielefeld am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein sprachlich toll geschriebener Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

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Hannah, Analphabetin,
von einer Kundin/einem Kunden aus Olten am 13.03.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

...lässt sich von einem 15-Jährigen vorlesen. Zwischen den Beiden entsteht eine Art von Beziehung sie haben Geschlechtsverkehr, die 20 Jahre ältere Frau und der junge Mann der sich über seine Fragen nirgendwo aussprechen kann. Schon gar nicht zuhause. Er, inzwischen Student der Rechtswissenschaften, sieht Hannah im Gerichtssaal wieder als angeklagte... ...lässt sich von einem 15-Jährigen vorlesen. Zwischen den Beiden entsteht eine Art von Beziehung sie haben Geschlechtsverkehr, die 20 Jahre ältere Frau und der junge Mann der sich über seine Fragen nirgendwo aussprechen kann. Schon gar nicht zuhause. Er, inzwischen Student der Rechtswissenschaften, sieht Hannah im Gerichtssaal wieder als angeklagte KZ-Wärterin. Man wirft ihr Willkür vor, sie hätte andere Stellungen annehmen können, bei der Strassenbahn, bei Siemens als Vorarbeiterin etwa. Ihre Verurteilung ist ein leichtes Spiel. Da sie ihre Selbstdarstellung nicht aufgibt um nicht als Analphabetin blossgestellt zu werden. Lieber lässt sie zu als Verbrecherin verurteilt zu werden. Fünf weitere Angeklagte schieben ihr alle Schuld zu, sie habe die Federführung an sich gerissen, habe sie bedrängt, bedroht, das Kommando an sich gerissen. Sie wäre verantwortlich, dass Frauen - KZ-Häftlinge - in einer Kirche verbrannt seien, sie habe anschliessend den Bericht verfasst. Als man sich ein Schriftgutachten überlegt gesteht sie ein die Hauptverantwortliche zu sein. Sie wird zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Der Erzähler schickt Hannah Kassetten mit Aufnahmen der Bücher die er selbst liest ins Gefängnis, er besucht sie nie. Im Gefängnis lernt Hannah lesen und schreiben, richtet Briefe an ihn. Beim ersten Besuch erzählt sie von der bedrückenden Last ihrer Schuld. Bücher von Primo, Lévi, Elie Wiesel, Tadeusz, Borowski, Jean Améry, autobiographische Aufzeichnungen von Rudolf Höss, Hannah Arends Bericht über Eichmann in Jerusalem und wissenschaftliche Literatur über Konzentrationslager hat sie gelesen. Als Sie begnadigt werden soll wird er von der Gefängnisleitung gebeten sich ihrer anzunehmen. Er bereitet alles vor aber Hannah nimmt sich noch im Gefängnis das Leben. Der Roman handelt von Recht und Gerechtigkeit oder wie Menschen das zu interpretieren pflegen. Von Menschlichkeit, Schuld und Sühne. Er handelt ebenso von einer im Leben benachteiligten Frau die in ihrer Naivität ihre eigenen Interessen nie hat wahren können. Und da stellen sich einem elementare Fragen nach wie und warum, nach Persönlichkeit von Opfern und Tätern resp. scheinbar Unbeteiligten. Alles andere ist Geschichte drum herum.

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Vergangenheitsbewältigung
von einer Kundin/einem Kunden am 30.04.2013
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Dieser Roman scheint anfangs eine Liebesgeschichte zwischen dem Protagonisten Michael und der wesentlich älteren Hanna zu sein. Doch die Episoden von Michaels Jugendliebe sind schnell erzählt, die Wege trennen sich und finden sich erst wieder als Hanna wegen ihrer Verbrechen in der NS-Zeit vor Gericht gestellt wird. Hier wird... Dieser Roman scheint anfangs eine Liebesgeschichte zwischen dem Protagonisten Michael und der wesentlich älteren Hanna zu sein. Doch die Episoden von Michaels Jugendliebe sind schnell erzählt, die Wege trennen sich und finden sich erst wieder als Hanna wegen ihrer Verbrechen in der NS-Zeit vor Gericht gestellt wird. Hier wird das wahre Thema des Romans deutlich: Wo verläuft die Grenze, ab der sich ein Mensch schuldig macht, ab wann ist er für seine Vergehen zur Verantwortung zu ziehen? Ein wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt.

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Sehr bewegend
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Der 15 jährige Michael verliebt sich in die wesentlich ältere Hanna. Er vergöttert sie förmlich und es entsteht eine außergewöhnliche Affäre. Hanna liebt es, wenn Michael ihr vorliest, was nach kurzer Zeit zu einem kleinen Ritual der beiden wird. Irgendwann verschwindet Hanna plötzlich und Michael ist am Ende, bis er sie... Der 15 jährige Michael verliebt sich in die wesentlich ältere Hanna. Er vergöttert sie förmlich und es entsteht eine außergewöhnliche Affäre. Hanna liebt es, wenn Michael ihr vorliest, was nach kurzer Zeit zu einem kleinen Ritual der beiden wird. Irgendwann verschwindet Hanna plötzlich und Michael ist am Ende, bis er sie während seines Jurastudiums wieder sieht... Ein absolut fabelhafter Roman von Bernhard Schlink, der immens zum Denken anregt. Ein Roman über Liebe, Schuld, Nationalsozialismus, Scham, Recht und Unrecht. Das Buch hat mich einfach nur sprachlos und traurig zurück gelassen. Eine absolute Pflichtlektüre!!!

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Moderner Klassiker
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"Der Vorleser" - ein moderner Klassiker, an den ich mich lange nicht herangetraut habe. Der mich aber umso mehr überrascht hat. Deutschland, Ende der 1950er Jahre: Michael, 15 Jahre alt, beginnt eine Affäre mit der 36-jährigen Hanna. Einen Sommer lang sind sie heimlich ein Paar. Doch eines Tages verschwindet Hanna... "Der Vorleser" - ein moderner Klassiker, an den ich mich lange nicht herangetraut habe. Der mich aber umso mehr überrascht hat. Deutschland, Ende der 1950er Jahre: Michael, 15 Jahre alt, beginnt eine Affäre mit der 36-jährigen Hanna. Einen Sommer lang sind sie heimlich ein Paar. Doch eines Tages verschwindet Hanna aus der Stadt und somit aus Michaels Leben. Nach ein paar Jahren, Michael ist mittlerweile Jurastudent, sieht er Hanna wieder - im Gerichtssaal. Dort muss sie sich für ihre Vergangenheit verantworten. Und auch Michael erfährt in diesem Prozess Dinge, die er lieber nicht gewusst hätte... Ein Roman über Leidenschaft, völlige Hingabe und Erniedrigung. Eine tiefgründige, intensiv erzählte Geschichte im Rahmen der großen Themen im Deutschland des 20. Jahrhunderts: NS-Zeit, Nachkriegszeit, Studentenbewegungen, Naziprozesse und Aufarbeitung der dunklen Vergangeheit. Anspruchsvoll in einer wunderbar z.T. "altdeutschen" Sprache geschrieben, jedoch immer verständlich. Auch der Film mit den überzeugenden Darstellern Kate Winslet (Hanna), David Kross (junger Michael) und Ralph Fiennes (älterer Michael) ist es wert gesehen zu werden. Nahezu perfekt am Buch verfilmt, selten sieht man so gelungene Literaturverfilmungen. Also absolut lesen & anschauen!

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Die Magie des Vorlesens
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2012
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Nur durch Zufall treffen sich die Wege des jungen Michael und der etwas älteren Hanna. Aus zuerst mütterlicher Zuneigung für den Jungen entwickelt sich zwischen dem ungewöhnlichen Paar bald eine weitaus tiefgründigere Beziehung. Der Höhepunkt jedes ihrer Treffen: Michael liest Hanna vor. Als sie eines Tages einfach so verschwindet,... Nur durch Zufall treffen sich die Wege des jungen Michael und der etwas älteren Hanna. Aus zuerst mütterlicher Zuneigung für den Jungen entwickelt sich zwischen dem ungewöhnlichen Paar bald eine weitaus tiefgründigere Beziehung. Der Höhepunkt jedes ihrer Treffen: Michael liest Hanna vor. Als sie eines Tages einfach so verschwindet, glaubt Michael nicht daran, sie je wieder zu sehen. Bis zu dem Tag, Michael ist schon ein erwachsener Mann, an dem er Hanna wieder sieht: Als eine der Angeklagten in einem Prozess um Verrat und Mord.

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Außergewöhnlich
von einer Kundin/einem Kunden am 25.07.2012
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Erzählt wird die Geschichte von dem erst 15 jährigen Michael, der sich in die wesentlich ältere Hanna verliebt. Hanna liebt es, sich von dem Jugendlichen vorlesen zu lassen. Doch eines Tages verschwindet Hanna ohne Erklärung. Jahre später, Michael ist Student der Rechtswissenschaften, sieht er sie auf einer Anklagebank im... Erzählt wird die Geschichte von dem erst 15 jährigen Michael, der sich in die wesentlich ältere Hanna verliebt. Hanna liebt es, sich von dem Jugendlichen vorlesen zu lassen. Doch eines Tages verschwindet Hanna ohne Erklärung. Jahre später, Michael ist Student der Rechtswissenschaften, sieht er sie auf einer Anklagebank im Gericht wieder. Es geht um die Ermordung an jüdischen Frauen und Kindern. Ein Roman über Liebe und Schuld, über Analphabetismus und Nationalsozialismus. Pflichtlektüre!

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