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Die 12 neuen Gesetze der Führung

Der Kodex: Warum Management verzichtbar ist

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Firmen müssen radikal neu gestaltet werden. Niels Pfläging meint: »Wer seine Mitarbeiter bewusst oder unbewusst auf Hierarchie ausrichtet, erntet Bürokratie, Erstarrung und innere Kündigung. Das nennen wir Management. Wessen Unternehmen schneller, flexibler und robuster werden soll, der muss seine Mitarbeiter auf die Kunden, also den Markt ausrichten.« Das Menschenbild, das unserer Wirtschaft zugrunde liegt, ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Niels Pfl äging defi niert einen neuen Kodex des Managements. Er zeigt, was es für jeden Einzelnen und für das ganze Unternehmen bedeutet, wenn Verantwortung, Freiheit und Gemeinsamkeit wirklich gelebt werden, und wie das gelingen kann.
» Wenn Pfläging die Dogmen des Managements durchschüttelt, zerbröseln sie in seinen Händen.« Financial Times Deutschland
Portrait
Niels Pfläging ist als engagierter und kompetenter Fürsprecher neuer, zeitgemässer Managementansätze bekannt. Er studierte Betriebswirtschaft in Hannover und Sevilla; danach führte ihn seine Karriere als Business Controller von Xerox Argentinien über Boehringer Ingelheim Brasilien zu ThyssenKrupp Automotive Systems in São Paulo. Heute ist Pfläging Präsident der Beratung MetaManagement Group in São Paulo.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum September 2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-38998-1
Verlag Campus Verlag
Maße (L/B/H) 235/135/28 mm
Gewicht 550
Auflage 1
Verkaufsrang 19.340
Buch (gebundene Ausgabe)
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Inhalt
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 17.09.2010

S.161 Die typische Alpha-Organisation hat die Anmutung von Sklaverei. S.162 Wer arbeiten will, nicht muss, der lebt auch während der Arbeitszeit. Work-Life-Balance empfindet er dann, als das was es ist, Schwachsinn. S.167 Man kann Menschen nicht motivieren. Menschen sind motiviert. Man kann sie höchstens demotivieren. S.168 Bonusprinzip = Söldnerprinzip (führen außerdem nicht zu höheren Leistungen. S.170 Wir bezahlen... S.161 Die typische Alpha-Organisation hat die Anmutung von Sklaverei. S.162 Wer arbeiten will, nicht muss, der lebt auch während der Arbeitszeit. Work-Life-Balance empfindet er dann, als das was es ist, Schwachsinn. S.167 Man kann Menschen nicht motivieren. Menschen sind motiviert. Man kann sie höchstens demotivieren. S.168 Bonusprinzip = Söldnerprinzip (führen außerdem nicht zu höheren Leistungen. S.170 Wir bezahlen die Person und nicht die Position. S.171 Unternehmen sollten fair & gerecht bezahlen, nicht nach Stunden. S.172 Personalkosteneffizienz Keine Personalkosten, sondern Mitarbeitergehälter Es werden Marktpreise gezahlt. S.175 Hören sie auf zu planen und bereiten sie sich lieber auf alle Eventualitäten vor. Planung funktioniert nicht in Unternehmen. Planung ist zwecklos. S.176 Anstatt zu versuchen bei einer Wanderung, das Wetter zu programmieren, sollte man sich lieber darauf konzentrieren, gute Ausrüstung, feste Schuhe und einen Regenschutz mitzunehmen. S.179 Mit Planung bekommt man nichts in den Griff. S.180 Entweder Projekte sind so trivial, dass man keine Planung braucht. Oder sie sind so komplex, dass keine Planung funktioniert. Aber: Scrum & Rapid Prototyping S.182 Die Kunst ein Unternehmen zu führen, ist zu wissen, wie der Kaffee am Ende schmecken soll. Und: Wo ist der Kaffeerand. S.190 Motivation & Strategie sind ein Mythos. S.191 Viele Alpha Firmen haben einen hierarchischen Verschiebebahnhof S.197 In Beta-Unternehmen gibt es Markt- & Sozialkontrolle. Das reicht. In der Gruppe entsteht auch Gruppendruck, das ist ein ganz natürlicher Vorgang. Er ist nicht negativ. S.201 Erfahrungen aus Industriebetrieben zeigen, dass die Ausführgeschwindigkeit beinahe doppelt so schnell ist bzw. die Projektdauer nur circa die Hälfte der Zeit in Anspruch nimmt, wenn man zuerst einen Konsens erarbeitet und danach erst entscheidet. Nur so kann ein Unternehmen sicherstellen, dass die Entscheidungen den Problemen folgen. Und nicht die Probleme auf die Entscheidungen folgen. S.203 Menschen sind für alle Arbeiten, die auch von Computern oder Robotern erledigt werden können, zu wertvoll. S.207 Es gibt kaum Unternehmen, wo weniger gekuschelt wird als in Beta-Unternehmen. S.209 Götz Werner: „Das schwierigste an der Dezentralisierung ist es, der Zentrale die Arroganz auszutreiben.“ S.213 Der eigentliche Engpass heute sind Ideen und Menschen, die Ideen haben und sie umsetzen können. S.217 Kostenrechnung ist wie koksen. Da fühlt man sich auch intelligenter, schöner, leistungsfähiger, brillanter, schlanker. Ist man aber nicht. Zentraler Einkauf ist nicht mehr zeitgemäß. S.218 Arbeit und Leistung zu verbessern ist uncool und Detailarbeit. Dafür aber funktionierts. Man kann nur an der Arbeit arbeiten. S.221 Marktforschung ist nicht intuitiv. S.222 Sie schauen sich nur reales an. Die letzten 36 Monate. Und setzen diese Zahlen in Bezug zum Mitbewerber bzw. Marktdaten und beginnen sie sich Fragen zu stellen (aber alle in der Firma) S.227 Keine Kostenrechnung, sondern Target Costing S.236 Qualität durch Ermächtigung und nicht Entmächtigung. S.238 Spezialisten sind echte Dienstleister und haben keine Entscheidungsmacht. S.242 Firma besteht aus vielen kleinen Zellen, die keinen Chef brauchen, sie können aber einen ernennen bzw. Sprecher. Führung ist keine Position mehr, sondern eine Funktion, die verteilt werden kann. Außerdem gibt es Spezialisten Zellen wie einen Orgashop und einen Infoshop, die Expertenleistungen für alle anbieten. Leistungen werden bepreist.

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